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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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chato
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Verfasst: Dienstag 18. September 2012, 09:50 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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wölfli sutter-veskovac-ojala-raimondi spycher costanzo-farnerud zarate-nuzzolo bobadilla
yb - liverpool 2:1
costanzo, bobadilla suarez
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JFK
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Verfasst: Dienstag 18. September 2012, 12:01 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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--------------------------wölfli--------------------------- sutter----------veskovac-----------ojala---------raimondi ------------------------schneuwly----------------------- ---------schneuwly--------------------farnerud---------- zarate------------------------------------------costanzo ------------------------bobadilla-------------------------
yb- liverpool 2:0
bobadilla, zarate
ausverkauft!
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Mourinho
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Verfasst: Dienstag 18. September 2012, 12:03 |
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Registriert: Donnerstag 2. August 2012, 13:14 Beiträge: 40
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Wölfli sutter - ojala - vesko - lecjaks spycher zarate - farnerud - schneuwly - nuzzolo boba
3:2
2x boba, Zarate Sterling, Gerrard
Ausverkauft!
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shalako
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Verfasst: Dienstag 18. September 2012, 16:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.09.2012  Zitat: Der unbeliebte Torjäger
Liverpool, am Donnerstag in Bern erster YB-Gegner in der Europa League, befindet sich im Umbruch. Die Hoffnungen der Engländer ruhen auf einem skandalträchtigen Spieler.
Kürzlich stand im deutschen Fachmagazin «Kicker» geschrieben: «Suarez – einer der unbeliebtesten Fussballer dieser Tage – ist ein verdammt guter Stürmer.» Lob und Kritik in einer Aussage, daran hat sich Luis Alberto Suarez Diaz längst gewöhnt. Er sagt: «Es gibt zwei Gesichter von mir. Wahrscheinlich gibt es sogar zwei verschiedene Luis Suarez’.»
Der eine, die Privatperson, ist nett, freundlich, fürsorglich, so beschreiben Teamkollegen und Freunde den Vater einer zweijährigen Tochter. Der andere aber, der Fussballer, ist aggressiv, unberechenbar, wild, er ist: zuweilen ein Biest. «Ich muss an mir arbeiten», sagt der Uruguayer, um aber gleichzeitig zu betonen, ein Gerechtigkeitsfanatiker zu sein: «Werde ich nicht korrekt behandelt, macht mich das sehr sauer.»
81 Tore in 110 Spielen für Ajax
Luis Suarez ist mit erst 25 Jahren in seiner Heimat bereits Nationalheld, 28 Tore hat er in 54 Länderspielen erzielt. Als 18-Jähriger wurde er bei Nacional Montevideo uruguayischer Meister, ein Jahr später wechselte er zu Groningen, überzeugte beim holländischen Provinzverein und zog mit 20 Jahren zu Ajax Amsterdam. Dort lancierten einige Torjäger ihre Weltkarrieren, erwähnt seien Marco van Basten und Patrick Kluivert, und auch Suarez startete durch. Flink und agil, spielstark und kämpferisch, ausgestattet mit fantastischer Schusstechnik und ausgeprägtem Torriecher, so schoss er Treffer um Treffer, am Ende waren es 81 in 110 Pflichtspielen für Ajax. Der charismatische Südamerikaner stieg gar zum Captain auf, vermochte seinen Impulsivität aber nicht zu verstecken. Im Herbst 2010 zum Beispiel wurde er für sieben Partien gesperrt, weil er einen Gegenspieler von Eindhoven in die Schulter gebissen hatte!
Der verweigerte Handschlag
Mit spektakulären Toren für Ajax aber weckte Suarez das Interesse fast aller kontinentalen Grossklubs. Schliesslich wechselte er im Januar 2011 zusammen mit dem massiv überbezahlten Andy Carroll (55 Millionen Franken Ablösesumme) für 35 Millionen Franken zu Liverpool – und sollte den Spanier Fernando Torres, den es für 75 Millionen Franken zu Chelsea zog, ersetzen. Carroll enttäuschte auf der ganzen Linie, der neue Liverpool-Trainer Brendan Rodgers setzt auf gepflegtes Passspiel und war im Sommer froh, den kopfballstarken, technisch schwachen Carroll an West Ham ausleihen zu können.
Luis Suarez aber ist der Hoffnungsträger Liverpools. Zwar erzielte er in 47 Ligaspielen für seine Verhältnisse bescheidene 17 Tore, aber er sicherte seinem schwach in die Saison gestarteten Team im August die Qualifikation für die Europa League – und erzielte auch am Samstag den 1:1-Ausgleichstreffer in Sunderland. «Ich muss mehr Tore schiessen», sagt Suarez, «doch bei Ajax hatte ich auch viel mehr Glück im Abschluss.» Damit spricht der 181 Zentimeter grosse Stürmer zum Beispiel die acht Pfosten- und Lattenschüsse letzte Saison an.
Deutlich mehr als mit (Aluminium-)Treffern sorgte der Instinktfussballer mit einem Streitfall für weltweite Schlagzeilen. Im letzten Dezember wurde Suarez für acht Partien gesperrt, weil er den dunkelhäutigen französischen Verteidiger Patrice Evra von Manchester United im Oktober 2011 rassistisch beleidigt hatte. So zumindest entschied der englische Fussballverband nach umfangreicher Untersuchung. Suarez verteidigte sich leidenschaftlich und betonte, kein Rassist zu sein. Er sah sich als Opfer falscher Anschuldigungen Evras und erklärte, das spanische Wort «negro» sei – kulturell bedingt – falsch interpretiert worden. Der Verband glaubte Suarez nicht. Und dieser arbeitete beharrlich am Ruf der Hassfigur. Denn am 11.Februar 2012, nach Ablauf seiner Sperre, verweigerte er Evra vor dem nächsten Duell der Rivalen Liverpool und Manchester United demonstrativ den Handschlag. «Es war meine Reaktion auf die unfassbare Sperre», sagt Suarez, der eine Verschwörung gegen sich witterte.
Und nach dem Gastspiel Liverpools übermorgen bei YB trifft Suarez am Sonntag an der heimischen Anfield Road erneut auf Manchester United. Vielleicht ist es für alle Beteiligten gar nicht so schlecht, fehlt Evra vermutlich angeschlagen.
Wm 2010: «Hand Gottes»
Für Aufsehen sorgte Luis Suarez auch an der WM 2010 in Südafrika. Im Viertelfinal gegen Ghana schlug er in der 120.Minute den Ball beim Stand von 1:1 mit der Hand von der eigenen Torlinie – und sah die Rote Karte. Ghana verschoss den Elfmeter, verlor das Penaltyschiessen und verpasste sehr unglücklich als erstes afrikanisches Team den Einzug in einen WM-Halbfinal. In Uruguay wurde die Rettungstat Suarez’ euphorisch gefeiert («die Hand Gottes»), im Rest der Welt eher weniger.
http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23387252
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 18. September 2012, 16:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.09.2012  Zitat: Liverpool vs. Schweizer Klubs: Nur FCB schaffte Exploit
Am Donnerstag treffen die Young Boys in der Europa League auf den traditionsreichen FC Liverpool. Bisher kam erst 4 Schweizer Klubs die Ehre zuteil, sich mit dem 18-fachen englischen Meister zu messen. Dem Vergleich hielt der FC Basel am besten stand.
Bryan Adams' «Let's Make a Night to Remember», hatte der damalige FCB-Coach Christian Gross am 12. November 2002 seinen Spielern in der Garaderobe vorgespielt. Und es sollte wahrhaftig eine unvergessliche Nacht werden.
2002: Das Remis, das wie ein Sieg war
Basel empfing Liverpool im letzten Spiel der Champions-League-Gruppenphase. Bereits im Hinspiel an der Anfield Road hatte der FCB mit einem 1:1 überrascht. Zuhause musste erneut mindestens ein Remis her, um die Zwischenrunde zu erreichen und die «Reds» auszuschalten.
Keine halbe Stunde war gespielt, als die Rot-Blauen nach Toren von Julio Hernan Rossi, Christian Gimenez und Thimothée Atouba bereits mit 3:0 vorne lagen. 29'534 Zuschauer im ausverkauften «Joggeli» rieben sich die Augen.
Die 2. Halbzeit war dann an Dramatik kaum mehr zu überbieten. Liverpool drehte auf und schaffte in der 85. Minute durch Michael Owen den Ausgleich. Erst nach 4 Minuten Nachspielzeit erlöste der französische Schiedsrichter Claude Colombo die FCB-Anhänger und löste einen kollektiven Freudentaumel aus.
1996: Sions Hoffnung keimte auswärts auf
Ähnlich spektakulär, aber mit aus Schweizer Sicht unerfreulicherem Ausgang, verlief das Duell zwischen Liverpool und Sion in der 2. Runde des Cupsieger Cups 1996. Nachdem die Walliser im Tourbillon 1:2 verloren hatten, lagen sie im Rückspiel in der Beatles-Stadt nach Toren von Frédéric Chassot und Christophe Bonvin früh mit 2:0 vorne. Am Ende stand es aber 6:3 für die Engländer, denen zwischen der 65. und der 71. Minute 3 Tore gelungen waren. Sion musste die Segel streichen.
1977: FCZ ohne Chance
Chancenlos blieb der FC Zürich 1977 im Meistercup-Halbfinal. Trotz 1:0-Führung nach einem verwandelten Penalty von Peter Risi ging das Heimspiel im Letzigrund mit 1:3 verloren. Auch zwei Wochen später an der Anfield Road hatten die Zürcher beim 0:3 nichts zu bestellen.
Liverpool zog darauf in den Meistercup-Final ein und holte sich in Rom gegen Mönchengladbach die erste von insgesamt 5 Landesmeister-Trophäen.
1971: Servette scheiterte knapp
Einem Exploit nahe kam Servette 1971 im Cup der Cupsieger (1. Runde). Lange führten die Genfer mit 2 Längen Vorsprung, ehe Liverpools Chris Lawler in der 81. Minute noch auf 1:2 verkürzte.
Der Gegentreffer war insofern schädlich, da Servette das Rückspiel an der Mersey mit 0:2 verlor und somit auf der Strecke blieb.
TV-Hinweis
«SF zwei» überträgt die Partie Young Boys - Liverpool am Donnerstag ab 18.55 Uhr live. Danach (20.55 Uhr) folgt mit Sporting Lissabon - Basel eine weitere Europa-League-Affiche mit Schweizer Beteiligung. Im Livestream sind Sie ebenfalls live dabei. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... te-Exploit
_________________ For Ever
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Haribo
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Verfasst: Dienstag 18. September 2012, 16:58 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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i freue mi extrem uf das spiel am donnschtig! i gloube äs liegt sogar ä überraschig drin. 
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 19. September 2012, 08:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.09.2012  Zitat: Liverpool mit jungen Kräften gegen die Young Boys
Liverpool könnte morgen gegen YB einige Titulare schonen – und mehrere Grosstalente einsetzen.
Zahlen lügen selten. Auf genau 300 Millionen Franken schätzt die kompetente Website Transfermarkt.de den Marktwert aller Liverpool-Akteure. YB ist mit 26 Millionen Franken das Schlusslicht der Europa-League-Gruppe A, auch die Kader von Anschi Machatschkala (160 Millionen) und Udinese (120 Millionen) werden weitaus höher bewertet. Liverpool aber ist in der Premier League bezüglich Teammarktwert nur auf Rang 6, klar hinter der wertvollsten Equipe Manchester City (625 Millionen).
Der neue Trainer Brendan Rodgers moderiert einen radikalen Stilwechsel bei Liverpool, ihm schwebt eine kultivierte Spielweise mit gepflegtem Aufbau, vielen Kurzpässen und zügigen Angriffen über die Flügel vor. Er ordnet das Team gerne im 4-3-3-System an, und auch wenn die ersten Wochen miserabel verliefen, so geniesst Rodgers in England doch eine hohe Wertschätzung, weil er zuletzt bei Swansea City ausgezeichnete Arbeit verrichtet hatte.
Auf dem Papier passt das gut
Im Kader Liverpools stehen 25 teilweise prominente Fussballer, zahlreiche Nationalspieler und mehrere hochgelobte Talente. Eine Wunschaufstellung sieht vielleicht so aus: Im Tor steht Pepe Reina, in der Abwehr verteidigen Glen Johnson, Martin Skrtel, Daniel Agger und José Enrique, im Mittelfeld sichern Nuri Sahin und Joe Allen den Regisseur Steven Gerrard ab – und auf den Flügeln wirbeln Fabio Borini und Raheem Sterling als Unterstützung für Mittelstürmer Luis Suarez.
Auf dem Papier liest sich das hübsch, doch das Team benötigt Zeit, um die Vorstellungen des Trainers umsetzen zu können. Zudem ist etwa der 27-jährige Däne Agger, einer der besten Innenverteidiger Europas, verletzungsanfällig. Abwehrhaudegen Jamie Carragher, 34 Jahre alt, ist nur noch zweite Wahl, seine Spielweise entspricht nicht den Ideen des modernen Coachs. Dennoch meinte Carragher kürzlich, er habe ein gutes Gefühl: «Wir haben eine begabte Truppe.» Auch er aber bat die nach mageren Jahren frustrierten Fans um Geduld.
Am Dienstag war aus England zu vernehmen, dass Liverpool am Donnerstag gegen YB einige Titulare wie Suarez für das Treffen mit Erzfeind Manchester United am Sonntag schonen dürfte. Der 18-jährige deutsche Angreifer Samed Yesil, im August aus Leverkusen verpflichtet, könnte zu seinem Debüt kommen. Der sehr treffsichere, junge Yesil (Spitzname «Gerd» – in Anlehnung an den einstigen Starstürmer Gerd Müller) gilt in Deutschland als kommender Nationalspieler.
Aufsteiger Sterling
Zwar kann Liverpool mit den Finanzschwergewichten aus Manchester und London auf dem Transfermarkt nicht mehr mithalten, aber im Team figurieren weitere Trouvaillen. Der 24-jährige Nuri Sahin, vorletzte Saison der dominante Bundesligaspieler bei Meister Dortmund, setzte sich letztes Jahr bei Real Madrid nicht durch und wurde an Liverpool ausgeliehen. Sahin passt mit seiner Übersicht und Passgenauigkeit perfekt in Rodgers Team.
Der 17-jährige Engländer Sterling, gebürtiger Jamaikaner, wiederum gilt in England als Aufsteiger und Supertalent. Auch der Italiener Borini (21 Jahre) steht vor einer grossen Zukunft. Und der starke Stratege Allen, 22-jährig, wechselte im Sommer mit Rodgers von Swansea zu Liverpool – und wird langfristig als Nachfolger Gerrards aufgebaut. Die Ablösesumme für den Waliser Allen betrug 25 Millionen. Fast genau so viel, wie der Marktwert des gesamten YB-Teams. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22670441
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 19. September 2012, 08:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.09.2012  Zitat: Zwischen Trauer und Jugendstil, YB und der Liga
Trotz Umbau im Team zählt Liverpool nach wie vor zu den Fussballgrössen. Heute trifft der YB-Gegner zum Europa-League-Auftakt in Bern ein.
Normalerweise würde der FC Liverpool einen Europa-League-Trip in die Schweiz drei Tage vor dem Derby gegen Manchester United nur als lästige Pflichtaufgabe betrachten - angesichts von Platz 17 in der Tabelle gilt die Konzentration ganz der Liga. Doch die monumentalen Enthüllungen der Kommission der Hillsborough-Tragödie haben die Stadt derart aufgewühlt, dass Trainer Brendan Rodgers für ein bisschen Normalität dankbar ist. «Es gab eine Welle der Emotionen und der Traurigkeit», sagte der Nordire nach dem 1:1 beim FC Sunderland am Samstag, «es gab keine Ablenkung. Die Familien (der Opfer) sind ein integraler Bestandteil des Vereins, wir mussten uns diesen Gefühlen stellen.»
Nachdem das ganze Ausmass der Inkompetenz und Polizeilügen im Zuge der Stadionkatastrophe von 1989 in Sheffield bekannt geworden war, fühlen sich die Angehörigen der 96 Todesopfer in ihrem jahrzehntelangen Kampf bestätigt. Eine Welle der Sympathie schwappte auch durch andere Stadien; zuletzt zollten die Lokalrivalen vom FC Everton den Opfern vor dem 2:2 gegen Newcastle United mit einer bewegenden Choreografie und dem Lied «He ain’t heavy, he’s my brother» von The Hollies Tribut.
Siege gegen die Trauer
Rodgers, 39, hat sich mit seinen einfühlsamen Worten in den vergangenen Tagen viele Freunde gemacht. Doch ab sofort muss er wieder nach vorne denken. Der Nordire braucht nach dem schwachen Saisonstart Erfolge, um Ruhe und Optimismus in den Club zu tragen. Siege sollen helfen, die Trauer zu verarbeiten. «Es ist meine Aufgabe, den Verein zu organisieren und die Familien und Fans zu unterstützen», sagte er. «Leistungen wie die beim 1:1 gegen Sunderland sind ein Schritt in diese Richtung.»
In der Tat hatten sich die Reds im Stadium of Light stark verbessert gezeigt, aber der Umbruch wird noch Zeit kosten. Der ganz auf Kombinationsfussball setzende Rodgers hat binnen weniger Monate das Kader komplett umgebaut und insbesondere die von Vorgänger Kenny Dalglish verpflichteten Spieler aussortiert. Der 35-Millionen-Pfund-Stürmer Andy Carroll wurde zu West Ham abgeschoben, Mittelfeldspieler Charlie Adam zu Stoke City. Nationalspieler Stewart Downing bekam von Rodgers offenbart, dass er demnächst vielleicht als Linksverteidiger fungieren müsse, Kollege Jordan Henderson ist nur noch aussen vor. Rodgers setzt wie schon bei Swansea City ganz auf die Jugend. Mittelfeldspieler Joe Allen brachte er für 15 Millionen von den «Schwänen» mit an die Mersey, zudem beförderte er das Talent Raheem Sterling in die Startelf. Der 17-Jährige schaffte es nach starken Leistungen im linken offensiven Mittelfeld zuletzt sogar ins Nationalteam von Roy Hodgson. «Ich muss den Jungen auf dem Boden halten», sagte Rodgers, «im Moment prasselt sehr viel Lob auf ihn ein. Auch zu Recht, denn er ist ein Vorbild für jeden Sieben- oder Achtährigen, der bei uns im Verein spielt.»
Kräfte sparen in Bern
Mit dem deutschen U-19-Stürmer Samed Yesil könnte morgen ein weiterer Youngster gegen YB (19.05/SF 2) in der Aufstellung stehen, denn Rodgers will vor dem United-Match Stammkräfte schonen. «Yesil wird eine Rolle spielen, ich habe ihn in der U-19 gegen England gesehen, da hat er zwei hervorragende Tore geschossen», fügte Rodgers hinzu.
Liverpool nimmt die Europa League ernst. Aber Rodgers weiss auch, dass die Ergebnisse auf der Insel wichtiger sind. Man will nach zwei Spielzeiten ohne Teilnahme in der Königsklasse im nächsten Jahr unbedingt wieder Champions League spielen. Die amerikanischen Besitzer (Fenway Sports Group) haben zwar Geld investiert und Schulden abgebaut, doch ohne die Champions-League-Millionen scheinen auch sie nicht gewillt, den dringenden Stadionneubau voranzutreiben. FSG-Boss John W. Henry, dem auch die Baseballmannschaft der Boston Red Sox gehört, musste sich in einem offenen Brief für die etwas rätselhafte Transferpolitik rechtfertigen; Carroll wurde ausgeliehen, ohne dass eine adäquate Alternative gekauft wurde.
Nie mehr hohe Transfergelder
Der lange umworbene US-Amerikaner Clint Dempsey ging so in letzter Minute zu den Spurs. «Wir wollen die früheren Fehler unserer Vorgänger nicht wiederholen», schrieb Henry, «Liverpool zahlt nie wieder überzogene Transfergelder.» Was die Leute in der Bilanzabteilung und bei der auf Financial Fair Play drängenden Uefa freuen mag, wird indes nicht automatisch von den Fans goutiert. Rodgers und FSG müssen gerade nach dem Teilerfolg bei der Vergangenheitsbewältigung zeigen, dass sie den Club ernsthaft nach vorne bringen können.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 19. September 2012, 08:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.09.2012  Zitat: Europa League: 1,3 Mio Startgeld für Basel und YB
NYON. Neben den Prämien in der Champions League (total 910,3 Mio. Euro) sind die, die die Uefa in der Europa League auszahlt, fast ein Klacks. Im «kleinen Europacup» fliessen in dieser Saison 208,75 Mio. Euro an die 48 Vereine. 1,3 Millionen beträgt das Startgeld, das der FC Basel und die Young Boys kassieren. Pro Sieg gibt es 200 ooo Euro, pro Unentschieden 100 000. Mit allen Bonifikationen kann der Europa-League-Sieger nach dem Final in Amsterdam am 15. Mai rund 10 Millionen Euro einstreichen.
Zum Vergleich: Der Gewinner der «Königsklasse» kommt im besten Fall auf 60 Mio.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 19. September 2012, 08:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.09.2012  Zitat: Europa League
Liverpool-Krise!
Schlechtester Saisonstart seit 50 Jahren! DIE Chance für YB morgen.
Zwei Punkte aus vier Spielen. Die Reds sind in der Premier League noch sieglos. Da wird der Fokus voll auf die Meisterschaft gelegt. Zumal am Sonntag ManU Gast an der Anfield Road ist.
So wird erwartet, dass der eine oder andere Stammspieler gegen YB geschont wird. Gut möglich, dass deshalb der 18-jährige deutsche Teenager Samed Yesil, der vor einem Monat von Leverkusen kam, im Stade de Suisse sein Debüt geben wird. Die Europa League als Versuchslabor …
In der Kritik stehen der nordirische Trainer Brendan Rodgers, der versucht, mit Liverpool eine Art Merseyside-Tiki-Taka zu spielen. Seine Philosophie ist Ballbesitz-Fussball à la Spanien. «Ich mag es nicht, wenn meine Teams hinten stehen und leiden. Ich will Kontrolle über das Spiel», sagt der Coach.
Eine Spielweise, mit der Reds-Ikone Steven Gerrard (Bild) so seine liebe Mühe hat. Ihm wird vorgehalten, dass er zu viele Risikopässe spiele, um das Tempo hoch zu halten. Diese hätten zu Fehlpässen – und Gegentoren geführt.
Rodgers nimmt den Unantastbaren in Schutz: «Steven muss sich nicht ändern. Er ist ein Weltklassespieler und hat den Karren schon oft genug aus dem Dreck gezogen.»
_________________ For Ever
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