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 Beitrag Verfasst: Montag 12. September 2011, 08:46 
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12.09.2011

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Verkaufen die Young Boys ihre Titelambitionen?

Hansruedi Hasler, technischer Direktor bei den Bernern, spricht über Millionen-Abgang von Stürmer Henri Bienvenu und über die Probleme des Klubs

YB, mit dem neuen Trainer Christian Gross als Titelaspirant in die Saison gestartet, hat noch nicht auf die Erfolgsspur gefunden. Trotzdem wurde Stürmer Henri Bienvenu zu Fenerbahce Istanbul verkauft.

Würde Henri Bienvenu noch in Bern spielen, wenn YB die Gruppenphase der Europa League erreicht hätte?

Hansruedi Hasler: Ja, ich denke schon.

YB fehlen nun 4 bis 6 Millionen Franken, die man aus dem Europacup budgetiert hat.

Die fehlenden Einnahmen haben beim Transfer Bienvenus sicher eine Rolle gespielt. Aber es gab auch sportliche Überlegungen. Bis zur Winterpause bestreiten wir noch elf Meisterschaftsspiele. Dafür sollten wir mit drei Stürmern auskommen, zumal wir im Kader weitere Offensivspieler haben, welche ganz vorne spielen können. Mit sechs zusätzlichen Spielen in der Europa League wäre es mit drei Stürmern eng geworden.

Verkaufen die Young Boys nun ihre Titelambitionen?

Überhaupt nicht. An unserer Zielsetzung hat sich nichts verändert. Das hat Christian Gross auch der Mannschaft so klargemacht. Auch wenn die Leistungen nicht immer ganz befriedigend waren, haben wir ein gutes Kader, mit dem wir unsere Ziele erreichen können.

Aus wirtschaftlicher Sicht muss man YB zum Bienvenu-Deal gratulieren.6 Millionen für einen Stürmer dieser Güteklasse zu kassieren, das ist bemerkenswert.

Es waren nicht ganz 6 Millionen, aber wirtschaftlich war das ein sehr guter Transfer. Vor allem, wenn ich sehe, für welchen Betrag die Grasshoppers Innocent Emeghara verkauft haben.

Nicht mal für die Hälfte.

Eben. Exakt.

Wird YB auf dem Transfermarkt nochmals aktiv?

Ein starkes Team zu formen, ist nicht das Ergebnis einer Transferperiode, sondern ein ständiger Prozess. Wir analysieren den Markt dauernd. Das machen wir jetzt nach dem Abgang von Bienvenu noch gezielter in der Rubrik Stürmer.

Rechnen Sie noch vor der Winterpause mit einem Zuzug?

Nein.

Eigentlich müsste YB mit dem Kunstrasen einen Heimvorteil haben. Doch von sechs Partien hat man nur eine,die gegen Westerlo, gewonnen. Wie erklären Sie dieses Defizit?

Es ist uns noch nicht gelungen, in den Heimspielen mehr als eine Halbzeit lang so viel Druck zu erzeugen, um einen passiven Gegner wie Thun zu bezwingen. Es fehlt uns noch an der Sicherheit und an den Automatismen.

Teams von Gross haben in der Vergangenheit genau die Heimstärke ausgezeichnet, als man mit Wucht und Überzeugung auch schwierige Spiele gewonnen hat. Warum funktioniert das in Bern nicht?

Einerseits fehlt uns noch die Sicherheit im Kombinationsspiel, anderseits auch noch die Kaltblütigkeit im gegnerischen Strafraum.

Und vor dem Stadion steht eine Matchuhr mit dem Schlussresultat 1:1. Es ist das Symbol einer Genügsamkeit bei YB, sich auch mit dem zweitbesten zufriedenzugeben.

Gross achtet extrem auf Details und Symbole. Ihm ist diese Uhr sofort aufgefallen und er monierte: Auf dieser Uhr müsse doch ein Resultat zugunsten von YB festgehalten sein. 1:1 war das Schlussresultat beim letzten Spiel im alten Wankdorf gegen Lugano, als ich auch noch eine Holzlatte einer alten Bank nach Hause genommen habe. Die Matchuhr führt beinahe zu einem Generationenkonflikt. Die älteren sähen gerne das 3:2 aus dem WM-Final von 1954 zwischen Deutschland und Ungarn. Im Moment ist dieses 1:1 typisch für unsere Vorstellungen. Aber nur im Moment.

Apropos 1:1: Nassim Ben Khalifa überzeugte im ersten Spiel gegen Basel, ist seither aber in ein Loch gefallen und kassierte schon zwei Platzverweise.

Ich sehe das auch so. Das Gleiche gilt für Raphael Nuzzolo. Allerdings ist die Situation von Ben Khalifa speziell, weiler nach einem wettkampflosen Jahr zu uns gestossen ist. Im ersten Spiel gegen Basel hat er sich gleich in eine gute Form gesteigert. Aber er hat noch nicht die mentalen Voraussetzungen, um jene Leistung regelmässig abzuliefern. Aber er arbeitet täglich konsequent und steigert sich mit jedem Training.

Wie lange dauert es noch, bis Gross seine Winnermentalität vollständig auf die Mannschaft übertragen hat?

Das ist schwer zu sagen. Man muss aber befürchten, dass schon der eine oder andere Spieler daran scheitern könnte.

Und dann?

Wie gesagt: Eine Mannschaft wird nicht in 14 Tagen gebaut, sondern innerhalb von ein, zwei Jahren.

Welches Fazit ziehen Sie über die noch kurze Ära Gross?

Die geleistete Arbeit beurteile ich positiv. Doch Aufwand und Ertrag stehen in einem Missverhältnis.

Was meinen Sie mit Aufwand?

Damit meine ich das Engagement und die Präsenz aller im Verein, natürlich auch der Spieler. Dabei erzielen wir aber noch nicht die Resultate, die wir aufgrund unserer Arbeit verdienen würden.

Wir sind etwas überrascht, dass Siein der Öffentlichkeit auftretenund nicht mehr CEO Ilja Kaenzig.

Wir sind in der Schweiz der einzige Verein, der nicht nur Mieter eines Stadions ist, sondern dies auch selbst betreibt. Das gibt viel Arbeit für den CEO. Es ist darum logisch, dass wir die Aufgaben in den Bereichen, wo es sinnvoll ist, aufteilen.

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2011, 09:23 
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24.12.2011

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«Wir stehen nicht dort, wo wir sein wollten»

Hansruedi Hasler blickt auf ein bewegtes erstes Amtsjahr als Technischer Direktor des BSC YB zurück. Weil die Resultate zu wünschen übrig liessen, beschäftigte ihn die 1. Mannschaft weit stärker als erwartet.

Hansruedi Hasler. Mit seinem Namen sind grosse Hoffnungen verbunden. Der Technische Direktor soll den Young Boys «eine Philosophie, eine Strategie und einen Spielstil vorgeben». So hat sich CEO Ilja Kaenzig zitieren lassen, als er den Seeländer im Spätherbst 2010 präsentierte. Nach nahezu einem Jahr im Amt sagt Hasler zu diesem Thema: «Zurzeit sind wir daran, das Athletikprogramm in der Nachwuchsabteilung neu zu definieren. Wir brauchen weniger Training im Kraftraum, dafür mehr auf dem Platz.»

Der 64-Jährige hat rasch realisiert, dass die Uhren bei einem Super-League-Club mit hohen Ambitionen anders ticken als beim Schweizerischen Fussballverband, wo er während vieler Jahre gearbeitet hat. «Die erste Mannschaft beschäftigte mich Tag für Tag. Beim Verband hatte ich viel mehr Zeit, mich um längerfristige Projekte wie die gezielte Nachwuchsförderung zu kümmern.» Die grösste Herausforderung sei gewesen, sich neben den Belangen des Fanion-Teams auch um die anderen Projekte zu kümmern.

Der Technische Direktor nimmt im folgenden Stellung zu diversen Dossiers, die ihn 2011 auf Trab hielten:

Erste Mannschaft

«Wir stehen nicht dort, wo wir sein wollten. Das Ausscheiden in der Europa League und im Cup ist eine grosse Enttäuschung. Wir hatten zu viele Spieler, die nur durchschnittliche Leistungen abrufen konnten. Zum Teil mag das mit dem Kulturwandel zu tun haben, den Christian Gross in die Wege geleitet hat. Die Spieler werden zeitlich und mental stärker beansprucht unter seiner Führung.»

Bienvenus Transfer in die Türkei

«Henri Bienvenu hätten wir wie Senad Lulic gerne behalten. Doch YB ist ein Unternehmen, das nach wirtschaftlichen Kriterien funktioniert. Wir von der sportlichen Abteilung müssen unseren Beitrag leisten, damit Einnahmen und Ausgaben im Gleichgewicht bleiben. Nach dem Ausscheiden in der Europa League hatten Christian Gross und ich das Gefühl, dass wir mit den verbleibenden drei Stürmern klarkommen sollten in der Vorrunde.»

Transfers in der Winterpause

«Wir beobachten seit etlichen Wochen Stürmer aus verschiedenen Ligen. Zu den Namen, die herumgeboten werden, nehme ich keine Stellung.»

Nachwuchsabteilung

«Im Nachwuchs hat es einige personelle Veränderungen gegeben. Die wichtigste Personalie war der Wechsel von Stefan Freiburghaus zu Erminio Piserchia an der Führungsspitze. Ein wichtiges Anliegen war mir, die Zusammenarbeit zwischen den Nachwuchstrainern zu verbessern und ihnen meine Spielphilosophie zu vermitteln. Mit der Arbeit der verschiedenen Trainerteams bin ich zufrieden. Was uns fehlt bei den Nachwuchsspielern, sind überragende Individualisten. Wir sollten fünf bis sechs Junioren-Nationalspieler haben pro Jahrgang, da in der Regel nur einer von ihnen den Sprung schafft nach ganz oben. Diese Schwäche versuchen wir mit einem gezielteren Scouting auszumerzen.»

Scouting

«Ein vollumfänglich funktionierendes Scouting im Nachwuchsbereich hat für die weitere Entwicklung von YB zentrale Bedeutung. Bei den Jüngsten konnten wir diesbezüglich einen grossen Schritt vorwärtsmachen. U-15-Trainer André Niederhäuser beobachtet seit dem Sommer mit 10 nebenamtlich tätigen Scouts die regionale Fussballszene. Wo wir immer noch Schwächen haben: Bei den 16- bis 18-jährigen.»

Zusammenarbeit mit anderen Clubs

«Die Zusammenarbeit mit dem FC Biel war zwischenzeitlich fast eingeschlafen. Nun versuchen wir sie wieder zum Leben zu erwecken. Auch das Verhältnis zum FC Thun und zum Team Bern West muss geklärt werden. Gut läuft es mit dem Team Tobe, das im letzten Sommer ins Leben gerufen wurde. Unbestritten ist auch, dass wir die Kontakte zu den Vereinen in der Region Bern vermehrt pflegen müssen. Patrick Bruggmann, unser Leiter Préformation, spielt bei diesem Prozess eine wichtige Rolle. Er fungiert als Verbindungsglied zwischen YB und den Clubs.»

Frauenfussball

«Wir würden gerne einen weiteren Schritt Richtung Professionalisierung machen. Aber das braucht Zeit. Heute geschieht sehr viel auf ehrenamtlicher Basis. Jacky Schweizer, die langjährige Leiterin des Frauenfussballs, hatte beispielsweise nur ein 20 Prozent-Pensum. Ihre Nachfolgerin Sophie Sillère ist ohnehin schon bei YB angestellt.»

Trainingsplätze

«Das ist ein leidiges Thema. Im Herbst bin ich sämtliche Fussballplätze in der Stadt Bern anschauen gegangen. Das war eine zeitaufwendige Angelegenheit. Nun zeichnen sich Lösungen ab auf verschiedenen Plätzen in der Stadt Bern und in der Umgebung. Wir werden mit den Nachwuchsteams am Morgen trainieren und den Trainingsbeginn am Nachmittag auf 15.30 Uhr oder 16.00 Uhr verlegen und vor allem in der Winterzeit vorwiegend auf Kunstrasen trainieren. Mit diesen Trainingszeiten kommen wir den Amateurclubs nicht in die Quere.»

Aufbau der Sportadministration

«Es gab schon vor meiner Ankunft mehrere Personen, die sich um den Spielbetrieb, Reisen, Hotels, Spielerwohnungen, Mietautos, Versicherungen etc. gekümmert haben. Diese Angestellten, die vorher zum Teil in verschiedenen Abteilungen tätig waren, haben wir nun zu einer Abteilung zusammengeführt, die von Claudia Birri geführt wird.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wi ... y/11529237

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Februar 2012, 12:01 
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16.02.2012

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«Möglichst alles, möglichst schnell, möglichst sofort»

Hansruedi Hasler, dem Technischen Direktor von YB, missfällt das Verhalten vieler junger Schweizer Fussballer
Am Donnerstag hat YB die Möglichkeit, näher an den Leader Basel heranzukommen. Nicht erst seit dem Transfer Shaqiris gilt, dass die Basler Nachwuchsförderung die beste im Land ist. YB will aufholen.

Hansruedi Hasler, Sie beobachteten soeben in der Türkei sehr talentierte junge Fussballer. Findet man jemanden so Begabten auch im Grossraum Bern?

Nein.

Warum nicht?

Weil es die Qualität hier nicht gibt. Ich rede nicht von den 18-, sondern von den 21-Jährigen. Überdurchschnittliches Talent steht auch mit der Quantität in Verbindung. Der Grossraum Bern hat im Juniorenalter etwa 20 000 lizenzierte Fussballer. Auf 100 000 gibt's ein überdurchschnittliches Talent.

Wer sagt das?

Das belegen Zahlen über die letzten 100 Jahre. Die Grösse der Schweiz ist ein Nachteil. Zum anderen ist das eine Frage des Scouting. Es gibt Spieler aus dem Grossraum Bern, die nicht bei YB sind – wie die Solothurner Koch-Brüder im FC Zürich.

YB bringt seit Jahren keine eigenen Spieler heraus. Sie plädieren für besseres Scouting. Das sagte vor Ihnen schon der frühere YB-CEO Stefan Niedermaier.

Man muss es nicht nur sagen, sondern auch machen. Wir haben bei YB eine Scouting-Abteilung mit Ingo Winter und Stéphane Chapuisat. Nicht viele haben Vergleichbares. Auch regional forcieren wir das Scouting.

Im Kanton Bern wird vielleicht zu viel Eishockey gespielt.

YB hat im Eishockey vier Nationalliga-A-Klubs als Konkurrenz. Die nehmen ein paar Junge weg. Die Basis wird für uns statistisch dadurch nicht breiter.

Würde es auch in Bern irgendwo einen geben wie Xherdan Shaqiri?

Ja, aber nicht zurzeit. Der FC Basel arbeitet schon lange gut und profitiert von einer etwas geschützten Region. Er hat immer sehr aggressiv gescoutet. Er graste schon vor 7 Jahren die Schweiz ab. Er holte früh junge Spieler, die noch anderswo hätten gedeihen können. Er holte sie direkt aus dem Ausbildungszentrum Payerne. Das ergibt nicht viel Sinn. Man muss sie erst nachher holen.

Ist die Konstellation mit den eigenen Jungen und den zurückgeholten Älteren in Basel einmalig?

Das ist der Optimalfall für einen Schweizer Klub. Alle verlieren die Besten ins Ausland. Und optimal ist, wenn man sie am Karrierenende wieder zurückholen kann. Der Basler Schachzug war phantastisch. Ich wüsste im Moment allerdings nicht, welche YB-Spieler wir zurückholen könnten. Vielleicht in 7 Jahren Affolter.

YB hat an Identität verloren: Affolter ist leihweise in Bremen, Marco Schneuwly in Thun und Raimondi nicht einmal mehr auf der Ersatzbank.

Ein Affolter macht irgendwann den Sprung – auch aus wirtschaftlichen Gründen. Auch jetzt fliesst etwas aus Bremen zu YB. Der Trainer Gross arbeitete viel mit ihm. Affolter ist noch nicht weit genug. Er ist gut und gescheit. Er kam hierher, war ein Jahr in der U 18 – und zack, rauf in die 1. Mannschaft. Keiner ist mit 18 im Beruf ausgebildet. Wer das begreift, arbeitet bis 23 oder 24 an sich. Affolter brachte die Geduld nicht mehr auf. Raimondi ist am Karrierenende. Das passiert. Und Marco Schneuwly ist vielleicht tendenziell am Ende seines Talents. Auch das passiert.

Braucht ein Klub überhaupt Identität?

Die Identität hat nicht mehr die Bedeutung von früher. Vor 20, 30 Jahren waren Spieler aus der eigenen Stadt für die Fans wichtiger. Heute will man sie immer noch. Aber wichtiger ist, ob man gewinnt und wie sich das Team verhält.

Ist das zu bedauern?

Ist es zu bedauern, dass wir immer mehr deutsche Ärzte in unseren Spitäler haben? Oder ist das ein Gewinn? Es ist eine soziale Entwicklung, dazu führen die grössere Mobilität und die grössere Freizügigkeit in allen Bereichen.

Früher im Verband propagierten sie die Förderung des Schweizer Nachwuchses. Jetzt holt YB junge Spieler aus Venezuela.

Ich bin überzeugt, dass Schweizer Klubs das Gewicht auf die Förderung des Schweizer Nachwuchses legen müssen. Aber das reicht heute nicht mehr allein. Ich musste zur Kenntnis nehmen, wie das Nachwuchs-Scouting immer internationaler wird. Ich erlebte, dass der kleine Senderos in Genf 23-mal besucht wurde, davon 3-mal von Arsène Wenger persönlich, wovon einmal inkognito im Training. Aber Arsenal ist eine andere Kiste als YB. Nun geht abermals ein 16 Jahre alter YB-Spieler eine Woche nach Manchester. Dazu kommen die Spielervermittler, deren Zahl in den letzten Jahren stärker wuchs als die der talentierten Fussballer. Auch durch sie gibt's Kontakte – sie wollen Spieler placieren.

YB hatte einen Draht nach Afrika, der viel Geld einbrachte: Zayatte, Doumbia, Doubai, Bienvenu. Jetzt hat Mayuka mit dem Afrika-Cup seinen Marktwert gesteigert. Das kann auch ein Modell sein.

Gute Spieleragenten sind gute Scouts. Wir sind wie ein Durchlauferhitzer. Keiner bleibt, wenn er gross rauskommt.

In Basel dient Shaqiri als Vorbild: Warten – und dann den Sprung machen. Wer ist in Bern das Vorbild?

Es war schon im Verband gleich: Man muss Überzeugungsarbeit leisten. Die Super League ist wertvoller als das Dasein im Nachwuchs eines italienischen oder deutschen Klubs. Aber die Eltern, der Spieler und die Agenten entscheiden. Oft ist Geld wichtiger als alle sozialen und sportlichen Argumente.

Macht Shaqiri die richtigen Sprünge?

Ja, früher auch Senderos und Djourou. Ich sage nicht, dass Junge nicht früh ins Ausland sollen. Bei Arsenal weiss man: Gutes Haus, französischer Trainer, französische Schule. Das ist mindestens so gut wie Genf. Aber von Italien rate ich ab. Von den U-17-Weltmeistern sind Xhaka und Rodriguez im Nationalteam. Beide blieben zunächst in der Schweiz. Wer ist im Kontrast dazu weit weg? Seferovic, der – wie Ben Khalifa – zu schnell die Schweiz verlassen hat. Früher im Verband hatten wir Alex Frei als Botschafter. Frei spielte seinerzeit auch in der Nationalliga B. Gefragt ist Geduld. Aber die Jungen haben heute wenig Geduld: Möglichst alles, möglichst schnell, möglichst sofort.

Mit dem Trainer Petkovic war YB auf guten Wegen, blieb aber ohne Titel. Jetzt ist mit Gross mit etwas Verzögerung viel umgestellt worden. Wie weit ist YB?

Wir verstärkten uns mit Transfers auf den einzelnen Positionen und wurden gleichzeitig als Ganzes stärker. Ob das jetzt schon reicht? Ich habe mich immer geweigert, dazu eine Aussage zu machen.

Sie müssen als Technischer Direktor von YB langfristig denken, aber kurzfristig mit der 1. Mannschaft Erfolg haben.

Das ist ein Spagat. Wir müssen jetzt erfolgreich sein, jetzt zum Beispiel gegen Basel.

Wie funktioniert eigentlich das Trio Kaenzig, Hasler, Gross?

Wir ergänzen uns gut. Gross bringt das absolute Erfolgsdenken.

Ist er kompromisslos?

Das klingt so, als ginge es nur nach seinem Kopf. Aber er ist beharrlich. Kaenzig hat ein gutes Netzwerk im Scouting und einen guten Draht zu den Investoren, die sich enorm mit YB identifizieren. Ich unterstütze den Trainer, zum Beispiel in heiklen Gesprächen mit Spielern. Ich helfe auch bei der Beurteilung der Spieler, weniger im technischen und mehr im sozialen Bereich. Ich sah in der Türkei das Spiel des Kandidaten. Doch das Gespräch danach im Hotel war viel wichtiger für mich. Wie tickt der Spieler? Wie funktioniert sein soziales Umfeld? Wie könnte man ihn stützen?

YB rief noch vor Ihrer Zeit die «Phase 3» aus. Ist der Stein, den man im Rucksack herumträgt, zu schwer?

Der Erfolgsdruck ist da, egal, ob irgendeine Phase ausgerufen wird.

Die Equipe hinterliess manchmal den Eindruck: Es ist zu viel.

Ja, die Gesamtsituation war zu schwer. Jetzt unter Gross ist es anders als unter Petkovic. Die Spieler werden viel mehr beansprucht. Einige taten sich schwer damit.

Aber Petkovic war mit YB ganz nahe am Erfolg.

Ja. YB hatte interessante Spieler, spielte attraktiv, mit vielen Toren und Gegentoren, aber YB gewann keinen Titel. Da fehlte etwas. Mit dem Sturm gewinnt man Spiele, mit der Abwehr Meisterschaften.

Ist Gross ein Machtmensch?

Das ist Blödsinn. Gross tickt nicht so. Er will Erfolg. Alle müssen sich verbessern, und er gibt Impulse. Aber das ist keine Frage der Macht. Sein Anliegen ist: Wir wollen miteinander etwas erreichen. Das will ich auch.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 30. März 2012, 15:11 
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Der Leuchtturm und das schwer verdauliche Sandwich

Seit 15 Monaten arbeitet Hansruedi Hasler als Technischer Direktor bei YB. Der Berner ist eine Kapazität im Geschäft, treibt zahlreiche Dossiers voran – und ist mit vielen Dingen unzufrieden.

Gesprächstermine mit Hansruedi Hasler sind interessant, spannend, überraschend. Der 64-Jährige ist eine anerkannte Fachkraft im Fussball, das ist das eine, und er ist vor allem ein ruhiger, angenehmer, freundlicher Vertreter in einem oft überdrehten Geschäft. Hasler spricht eher leise, seine Aussagen aber besitzen Gewicht. Der Berner sagt während der Unterhaltung am Mittwoch einmal: «Die Situation für mich ist derzeit unbefriedigend.»

Der Mann hat: zu viele Ideen, zu wenig Zeit, zu viele Baustellen.

Als er im Januar 2011 bei YB die für ihn geschaffene Stelle des Technischen Direktors antrat, schwärmte CEO Ilja Kaenzig. Ein «Leuchtturm» sei Hasler, der im Betrieb den roten Faden vorgeben soll und YB eine Philosophie, eine Strategie und einen Spielstil.

Fortschritte Schritt für Schritt

15 Monate später sagt der Leuchtturm: «Die Arbeit ist hochkomplex.» 15 dringliche Dossiers bearbeiten seine Leute und er parallel. Da geht es um eine stärkere politische Unterstützung für YB, um eine engere Zusammenarbeit mit lokalen Klubs, um ein grossflächiges Scouting im internationalen, nationalen und regionalen Bereich, angestrebt wird ein besseres Verhältnis mit dem SCB. Und ein riesengrosses Anliegen ist dem Nachwuchsexperten Hansruedi Hasler, der einst das grossartige Konzept zur Juniorenförderung im Fussballverband (SFV) schrieb, die Nachwuchsarbeit. «Wir gehen viele Projekte an, aber wir stossen auf Barrieren», sagt Hasler und nennt die Sportplatzproblematik als Beispiel (siehe Kasten). Bald ist man bei seinem Lieblingsthema angelangt: «Ich weiss, dass uns Leute oft vorwerfen, sie würden immer nur schöne Worte hören. Aber Fortschritte erzielen wir nur Schritt für Schritt.»

Ruhiger Pol in der Hektik

Haslers Kampf ist anstrengend. Im Juniorenbereich existiert eine «hässliche Jagd» bereits auf 14-Jährige, die grössten Talente werden von Chelsea, Arsenal, Bayern und anderen globalen Giganten umworben, in der Schweiz grast die Konkurrenz aus Basel und Zürich vieles ab, kürzlich wechselte ein Köniz-Junior zu GC. «Es ist schwierig», sagt Hasler, «aber ich bin überzeugt, dass wir unser ambitioniertes Ziel, jedes Jahr zwei bis drei bei YB ausgebildete Spieler ins erste Team zu befördern, irgendwann erreichen.»

Hansruedi Hasler redet und erzählt und zeichnet ein nettes, anschauliches Bild, um das Dilemma zu beschreiben: «Wir stecken fest im Sandwich zwischen langfristigem und kurzfristigem Denken. Und mich stört es, herrscht ein krasses Ungleichgewicht.» Er versteht, dass die Fans in der Regel ans nächste Spiel denken. Aber er fragt sich, ob die Presse nicht auch das Gesamtbild vor Augen haben müsste. «Ich bin kein Ewiggestriger, aber ein bisschen mehr Geduld wäre hilfreich.»

Als Technischer Direktor beim SFV durfte Hasler monatelang in aller Ruhe ohne Mediendruck an Projekten brüten. Er ist mehr Verbandsmensch als Klubmensch. Aber das muss für YB kein Problem sein. Im Gegenteil. Vielleicht ist es besser, wenn einer im hektischen Tagesgeschäft, wo schon in zwei Wochen nach zwei schwächeren YB-Leistungen die nächste Grosskrise ausgerufen werden könnte, den Überblick behält und den Fokus nicht verliert. «Auch hier bin ich im Sandwich», sagt Hasler, «aber es ist gleichzeitig eine spannende Herausforderung.»

Selbstverständlich sei er als direkter Vorgesetzter von Christian Gross im ständigen Austausch mit dem Cheftrainer. «Wir haben vieles verändert, angepasst, umgestellt.» Jede Entscheidung sei gemeinsam im Verein gereift, es gebe keine Alleingänge. Manche Beobachter haben ja das Gefühl, Gross würde den massiven personellen Umbruch im Alleingang orchestrieren. «Nein», widerspricht Hasler, «für jede Entscheidung gab es gute Gründe.»

Keine FCB-Konstellation

Die Aussortierung des 20-jährigen François Affolter, wohl der talentierteste Schweizer Abwehrspieler, im Januar verstanden viele nicht. «Affolter war nicht bereit, auf seine Chance zu warten», sagt Hasler. «Der Trainer sprach oft mit ihm. Er ist immer noch ein sehr junger Verteidiger, selbst wenn er Stammspieler gewesen war.» Nun spielt der Berner leihweise in Bremen. Und die YB-Verantwortlichen bekommen zu hören, dass sie lieber Junge aus Afrika oder Venezuela einkaufen würden. «Es geht auch um die Wirtschaftlichkeit», erklärt Hasler. «Wenn Affolter ein weiteres halbes Jahr auf der Bank gesessen hätte, wäre sein Wert stark reduziert worden.»

Im Übrigen, sagt Hasler zynisch, hätte YB auch gerne zwei Stürmer aus Bern im besten Alter, die jahrelang im Ausland engagiert gewesen wären und jetzt wieder in Bern spielen würden – und dazu zwei herausragende, junge Secondos, die 10 Kilometer vom Stade de Suisse aufgewachsen seien. Hasler spricht – natürlich – von der einmaligen Konstellation beim FC Basel mit Alex Frei und Marco Streller, Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka. Und er fragt: «Gab es in den letzten 10, 15 Jahren überhaupt einen Berner Fussballer, den YB verpasst hat?» Die Wahrheit sei, dass es im Grossraum Bern zuletzt kaum Ausnahmetalente gegeben habe.

Keine Zweifel an Gross

Hasler formuliert viele Gedanken, über die nachzudenken sich lohnt. Er ist kein Blender, vielleicht fällt er deshalb im Schmelztiegel der Eitelkeiten auf. Christian Gross sei der richtige Trainer zur richtigen Zeit am richtigen Ort, sagt Hasler noch. Und: «Es ist auch mein Ziel, mit YB Titel zu gewinnen.» Erklärungen für die bisher sehr ernüchternde Saison hat Hasler viele, doch darum geht es jetzt nicht. «Der Weg stimmt. Das Team besitzt sehr viel Potenzial. Mit wenigen personellen Retuschen kann es nächste Saison ganz oben mitspielen.»

Hansruedi Hasler kümmert sich derweil nebenbei um das grosse Ganze, gewöhnt sich Tag für Tag besser an die aggressiven Praktiken der Agenten und Vereine («damit und mit dieser Internationalität des Geschäfts hatte ich nicht gerechnet») – und will die 15 wichtigsten Dossiers mit aller Penetranz und Akribie abarbeiten. Selbst wenn immer ein wenig Zeit hier, ein bisschen Geld da, etwas Unterstützung dort fehlt – und überall Geduld.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12770602

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 Beitrag Verfasst: Freitag 11. Mai 2012, 07:37 
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11.05.2012

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«Christian Gross passte nicht»

Oberburg · Hansruedi Hasler sprach über die Entlassung von YB-Trainer Christian Gross und fehlerhafte Bewerbungsdossiers. Der Technische Direktor von YB wirkte im Podiumsgespräch emotional.

Unter normalen Umständen hätten sich die Zuhörer im Alten Sumpfhaus in Oberburg für Hansruedi Haslers Beziehung zum Emmental interessiert. Der Technische Direktor von YB unterrichtete einst als Primarlehrer in Schafhausen und spielte für den SC Burgdorf. Die Umstände bei YB sind aber aussergewöhnlich, und so stand eine Frage im Zentrum: Wie war das mit der Entlassung von Trainer Christian Gross?

«Es passte irgendwie nicht»

«Nein», mit der Entwicklung der ersten Mannschaft von YB sei er nicht zufrieden sagte Hasler. Der Entscheid, Christian Gross zu entlassen, sei trotzdem «unglaublich schwierig» gewesen, «aber es passte irgendwie nicht mit ihm», so Hasler. «Man kommt angesichts der Resultate in argumentativen Notstand.» Jemand aus dem Publikum will wissen, ob die Spieler Einfluss auf die Entlassung gehabt hätten. Hasler verneint: «Einige weinten gar, als sie von Gross’ Abschied erfuhren.» Irgendwie scheint es, dass Hasler am Podiums-Talk des Verbandsturnfests ablassen will. Der sonst so besonnen wirkende Stratege spricht emotional, die Stimme hebt sich, sobald er auf die Unruhen bei YB zu sprechen kommt. «Letzten Endes», so Hasler, «waren die wirtschaftlichen Gründe entscheidend: Wenn haufenweise Jahreskartenbesitzer ihr Abo zurücksenden, Sponsoren abspringen und pro Match 4000 bis 5000 Zuschauer fehlen, muss man etwas machen.»

Innerhalb von zwei Wochen

Zur Freude des Publikums gab Hasler noch Anekdoten von der aktuellen Trainersuche zum Besten. So seien bereits am Tag nach der Entlassung von Gross Dutzende Bewerbungsdossiers hereingeflattert, dabei seien nicht alle seriös gewesen: «Bei einigen Bewerbungen bekannter Trainer waren falsche Porträtbilder eingefügt», erzählt er. «Unter anderen hat sich Lothar Matthäus bei uns beworben», verrät er, «Matthäus kommt aber nicht infrage.» Die Namen ernsthafter Kandidaten für den Trainerposten liess er sich nicht entlocken.

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Juli 2012, 10:34 
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Der Technische Direktor zieht die Notbremse

Hansruedi Hasler hat sein Arbeitspensum bei YB auf 50 Prozent reduziert. Die Schwierigkeiten der letzten Saison haben dem bald 65-Jährigen gesundheitlich zugesetzt.

Die Bombe platzte an der Vorsaison-Medienkonferenz des BSC Young Boys vom Montag. Hansruedi Hasler, Technischer Direktor des Berner Klubs, hat sich weitgehend aus dem Umfeld der ersten Mannschaft zurückgezogen. Seit Anfang Juli sei er nur noch zu 50 Prozent bei YB angestellt, erklärte CEO Ilja Kaenzig. Hasler kümmert sich nun um die Dossiers, die seit seinem Arbeitsbeginn im Januar 2011 meistens liegen geblieben waren wegen der Ressourcen, die das YB-Fanionteam beanspruchte.

Namentlich handelt es sich um die Nachwuchsförderung, die Trainingsinfrastruktur, den Frauenfussball sowie die Beziehungspflege von Vereinen in der Region Bern und den städtischen Behörden. Von einer Zurückstufung oder einer Trennung in Raten kann laut Kaenzig nicht die Rede sein. «Hansruedi Hasler bleibt unser Technischer Direktor – ohne Wenn und Aber.» Die Frage ist, ob ein Direktor, der nur ein Teilzeitmandat innehat, noch genügend Einfluss nehmen kann auf das Tagesgeschäft. Kaenzig wischt solcherlei Bedenken vom Tisch. Hasler werde immer noch an fünf von sieben Wochentagen für YB unterwegs sein. «Eine 50-Prozent-Anstellung im Fussball entspricht einem Fulltime-Job.»

Kräfteraubendes Tagesgeschäft

Hansruedi Hasler gönnt sich inskünftig mehr Auszeiten. Die freien Tage Dienstag und Mittwoch will er nutzen, um abseits von Fussballplätzen Energie zu tanken und abzuschalten. Etwas, was in der vergangenen Saison nicht mehr möglich war. Das Projekt mit Christian Gross als Trainer absorbierte Hasler weit stärker, als er sich das vorgestellt hatte. «Die Belastung war sehr hoch. Und ich konnte mich auch nicht so abgrenzen, wie ich mir das gewünscht hätte.» Der Technische Direktor litt, wurde zusehends grantig und dünnhäutig. «Ich habe die Dynamik des Tagesgeschäftes unterschätzt», sagt Hasler selbstkritisch.

Die zwiespältigen Erlebnisse der letzten Monate haben Haslers Freude am Fussball getrübt, doch der Leidenschaft für diesen Sport haben sie nichts anhaben können. Er sei voll motiviert, bei YB etwas zu bewegen, sagt er. Sein Vorgesetzter Kaenzig hört solche Worte gerne. Denn er ist nach wie vor überzeugt, dass Hasler eine wichtige Rolle spielen kann bei der Weiterentwicklung des ambitionierten Stadtberner Klubs.

Europa League ein Muss

Für die Belange der ersten Mannschaft ist nach Haslers Rückzug ins zweite Glied Kaenzig zuständig. Der CEO war auch gestern bemüht, die Erwartungen hinsichtlich der übermorgen Freitag beginnenden Saison tief zu halten. Er wünscht sich ein Team, welches attraktiven Fussball spielt. Nur so könne man das Publikum zurückgewinnen, das sich zuletzt abgewandt hat vom Klub.

YB braucht ein sehr gut gefülltes Stadion, um finanziell einigermassen auf festem Boden zu stehen. Die durchschnittlich fast 21'500 Zuschauerinnen und Zuschauer, die in der Saison 2011/12 ins Stade de Suisse kamen, reichen mehr schlecht als recht aus, damit sich YB das aktuelle Kader leisten kann. «Wir brauchen die Einnahmen aus den Gruppenspielen der Europa League.» Womit gleichzeitig das einzige klar definierte Ziel formuliert wäre, welches Gelb-Schwarz unter dem neuen Trainer Martin Rueda erreichen soll.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/13060069

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Juli 2012, 17:55 
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«Belastung war sehr hoch»

YB-Hasler muss kürzer treten

Hansruedi Hasler reduziert sein Pensum bei YB auf 50 Prozent. Die intensive letzte Saison hat beim Technischen Direktor gesundheitliche Spuren hinterlassen.

«Die Belastung war sehr hoch. Und ich konnte mich auch nicht so abgrenzen, wie ich mir das gewünscht hätte», begründet Hansruedi Hasler seinen Entschluss, nur noch 50 Prozent bei YB tätig zu sein.

Fortan konzentriert sich der Technische Direktor voll auf den Nachwuchs und auf strategische Aufgaben beim Berner Verein. YB-CEO Ilja Kaenzig kümmert sich nun alleine um die Super-League-Mannschaft.

Die turbulente, intensive letzte Saison (u.a. wurde Christian Gross entlassen) hat Hasler stark zugesetzt. Offenbar wurde er merklich dünnhäutig und grantig. Hasler: «Ich habe die Dynamik des Tagesgeschäfts unterschätzt.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 59453.html

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Zitat:
YB und Hansruedi Hasler lassen Vertrag auslaufen

Super-League-Leader YB und Hansruedi Hasler werden ihren Ende Oktober auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Dies haben die Berner in einer Mitteilung kommuniziert.

Derzeit ist Hasler noch in einem 50-Prozent-Pensum für die Young Boys tätig. Der 65-jährige Seeländer war Anfang 2011 als Technischer Direktor zu den Gelb-Schwarzen gestossen. Davor hatte er ein Berater-Mandat bei den Grasshoppers wahrgenommen. Einen Namen machte er sich als erfolgreicher Nachwuchs-Chef im Schweizer Verband.

Wie es im YB-Communiqué heisst, wird Hasler dem Klub nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses trotzdem noch für bestimmte Projekte zur Verfügung stehen.


http://www.20min.ch/sport/sporttelegram ... n-15030301

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 Beitrag Verfasst: Samstag 17. August 2013, 07:28 
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Zitat:
Hansruedi Hasler verlässt YB

Der Vertrag des technischen Direktors Hansruedi Hasler läuft Ende Oktober aus – und wird von YB nicht verlängert.

Der BSC Young Boys und Hansruedi Hasler gehen ab November 2013 getrennte Wege: Das Arbeitsverhältnis zwischen dem Verein und dem technischen Direktor läuft per Ende November aus.

Anfang 2011 stiess Hansruedi Hasler zu YB. Der 65-jährige Seeländer reduzierte im Sommer 2012 sein Pensum. Für bestimmte Projekte wird Hasler YB weiterhin zur Verfügung stehen, heisst es in einer Medienmitteilung des Vereins.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ha ... y/27822116

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