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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 2. Juli 2011, 06:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.07.2011  Zitat: Spycher: "Pirmin ist eine sehr gute Wahl"
Heute Nachmittag trifft die Frankfurter Eintracht in Liebefeld/Schweiz auf die Young Boys Bern und damit auch auf Christoph Spycher. Mit dem ehemaligen Kapitän der Eintracht sprach unser Mitarbeiter Peppi Schmitt.
Wie haben Sie den Absturz "Ihrer" Eintracht erlebt?
CHRISTOPH SPYCHER: Es hat mir sehr weh getan, was da passiert ist. Es tut mir leid für meine ehemaligen Mitspieler, mehr aber noch für die vielen Mitarbeiter, die alles für diesen Verein geben.
Nicht wenige in Frankfurt sind der Überzeugung, dass die Eintracht mit Christoph Spycher als Kapitän nie abgestiegen wäre...
SPYCHER: Es ist natürlich schön, dass die Leistung anerkannt wird, auch wenn man den Verein verlassen hat. Aber darauf hätte ich gerne verzichten können, wenn es die Eintracht geschafft hätte.
Haben Sie denn noch Kontakte nach Frankfurt?
SPYCHER: Zu sehr vielen Leuten, in der Mannschaft zu Oka Nikolov, Pirmin Schwegler und Martin Fenin. Natürlich auch zu den Physiotherapeuten und dem einen oder anderen aus dem Umfeld.
Mit Pirmin Schwegler wird ein Landsmann neuer Spielführer. Eine gute Wahl?
SPYCHER: Eine sehr gute Wahl. Pirmin hat schon viel Erfahrung, obwohl er noch ein sehr junger Spieler ist. Er ist sehr intelligent und macht sich viele Gedanken. Da hat Trainer Veh den Richtigen ausgesucht.
Freuen Sie sich auf das Spiel gegen die Eintracht?
SPYCHER: Mehr freue ich mich darauf, die alten Kollegen zu treffen. Das Spiel wird uns schwer fallen, wir sind ziemlich geschlaucht. Ich bin jedenfalls froh, wenn die Vorbereitung zu Ende ist.
Trauen Sie der Eintracht die sofortige Rückkehr in die Bundesliga zu?
SPYCHER: Na klar. Wie ich das hier verfolge, hat die Eintracht eine gute Mannschaft. Wichtig wird sein, dass sie am Anfang Erfolgserlebnisse haben nach der schlimmen letzten Runde. http://www.fnp.de/fnp/sport/fussball/sp ... 49.de.html
_________________ For Ever
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Hauptstadt
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Verfasst: Mittwoch 15. Februar 2012, 19:19 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 16. Februar 2012, 10:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.02.2012  Zitat: Der Captain unter den Feldspielern
Der Verteidiger ist der einflussreichste Feldspieler bei den Young Boys. Auch er bleibe vom Konkurrenzkampf nicht verschont, sagt der Könizer.
Die Rolle wirkt nicht aufgesetzt. Nach einem freien Vormittag sitzt Christoph Spycher im Stadionrestaurant «Eleven» und gibt Auskunft über die intensive Zeit, die er mit den Young Boys erlebt. Der Verteidiger nimmt seine Aufgabe als Teamleader mit grosser Umsicht wahr, er achtet auf und neben dem Platz auf sein Auftreten. Vergangenen Sonntag übernahm er in Sion zu einem heiklen Zeitpunkt die Verantwortung, als er beim Stand von 0:0 auf schwierigem Terrain vor der gegnerischen Fankurve zum Penalty anlief – und souverän traf. Zum Termin erscheint Spycher nicht pünktlich, er ist fünf Minuten vorher dort, trägt Hemd und Jackett und weiss sich differenziert zu äussern. In Situationen wie im Spiel gegen Sion sei er gefordert, erklärt der Könizer, «zwar wurde ich bereits im Training als Penaltyschütze bestimmt, aber Verantwortung zu übernehmen, gehört zu meinem Job bei YB».
Die Wege zur Verständigung
Viele sehen in Spycher den heimlichen Spielführer auf dem Feld. Wenn Hektik aufkommt, ist er als Feldspieler oft näher beim Geschehen als Captain und Goalie Marco Wölfli. «Wir haben keine genaue Vereinbarung», sagt der bald 34-Jährige, «es geht darum, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen.» Offiziell ist Spycher Vize-Captain und bildet zusammen mit Wölfli, Michael Silberbauer, Alain Nef und Raphael Nuzzolo auch den Spielerrat. «Ich denke, wir sind alles Spieler, die Erfahrung weiterzugeben haben.» Das trifft besonders auf den ältesten Stammspieler Spycher zu: 47 Länderspiele, fünf Jahre Bundesliga (Frankfurt) und drei Stationen in der Super League (Luzern, GC, YB) sind ein beeindruckender Leistungsausweis. Auf dem Feld, im Spiel, Einfluss zu nehmen, ist als linker Verteidiger nicht immer leicht. «Natürlich wäre es als zentraler Mittelfeldspieler einfacher, alle zu erreichen. Doch man findet immer Mittel und Wege, notfalls rufe ich etwas zu Alain Nef in die Innenverteidigung, der es dann an den Mann bringt», beschreibt er die Kommunikation auf dem Platz. Der Absolvent des Gymnasiums Köniz beherrscht mehrere Sprachen, locker und beschwingt parliert er etwa im Stadionrestaurant kurz mit dem italienischen Koch. Englisch, Französisch und, angesichts der Personalsituation bei YB natürlich von Vorteil, auch einige Brocken Spanisch ergänzen seine Sprachkünste. In der multikulturellen Fussballgesellschaft sieht Spycher diesbezüglich Vorteile: «Du wendest gezwungenermassen jeden Fetzen, den du irgendwann aufgeschnappt hast, sofort an.»
Die Pfeiler des Fussballglücks
Seit seiner Ankunft bei YB vor zwei Jahren hat Spycher schon einige Spieler kommen und gehen sehen und ist nun davon überzeugt, dass die Voraussetzungen zum Erfolg bei den Young Boys geschaffen sind. «Wir haben eine gute Mischung und eine Kaderbreite, die zum Beispiel einem Bundesligaverein wie damals Frankfurt kaum nachsteht.» Spycher hat eine Vorbildfunktion, gleichzeitig muss er sich im Konkurrenzkampf behaupten, dem bei YB im Moment kaum jemand ausweichen kann. Es entscheide der Trainer, sagt er, sein Vorteil sei höchstens, dass er in den Jahren bei Frankfurt «schon einige Konkurrenten erlebt» habe. Im Nationalteam wurde er gelegentlich von Ludovic Magnin verdrängt, im Klub konnte er sich stets behaupten.
Christoph Spycher weiss, dass er nicht mehr im Frühling seiner Karriere steckt – und während draussen vor dem Fenster der Schnee fällt, erinnert er an die drei Grundpfeiler, die für ihn im Fussball immer stehen müssen: Gesundheit, Leistung und Spielfreude. «Die sind noch alle drei vorhanden. Also denke ich nicht ans Ende.» Dazu will er unbedingt noch mit YB einen Titel gewinnen. Und auch das glaubt man dem Berner sofort. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31452040
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Gonzo
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Verfasst: Freitag 16. März 2012, 19:24 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Freitag 23. März 2012, 11:33 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.03.2012  Zitat: Spycher behält in der YB-Krise die Ruhe
Christoph Spycher ist der beständigste YB-Feldspieler in dieser Saison. Mit bald 34 Jahren gerät der Berner Führungsspieler trotz heftiger Turbulenzen der Young Boys nicht in Panik.
Betrachtet man die Möglichkeiten aller Super-League-Vereine, die Stadien zum Beispiel oder die Fangemeinden, die wirtschaftlichen Voraussetzungen oder – vor allem – die Spielerkader, müssten Basel und YB eigentlich weit vor der Konkurrenz stehen. Der FCB tut das, YB nicht. Und so herrschen in der Schweiz keine spanischen oder schottischen Verhältnisse, wo zwei Mannschaften (Real Madrid und Barcelona; Celtic Glasgow und Glasgow Rangers) fast immer weit vorausmarschieren. Die Young Boys bringen es trotz eines für diese Liga herausragenden Kaders nicht auf die Reihe, den FC Basel zu gefährden. «Wir hatten uns alle mehr erhofft», sagt Christoph Spycher. Der YB-Linksverteidiger ist keiner, der in Panik gerät, er wird nächste Woche 34 Jahre alt und hat in seiner Karriere schon viel erlebt. Darum steht er in diesen Krisenzeiten für YB hin und sagt unaufgeregt: «Wir dürfen nicht nervös werden und müssen alles daran setzen, keine schlechte Stimmung aufkommen zu lassen.» Gestern traf sich das Team zum Gokartfahren, aber die gute Laune kehrt vor allem mit Siegen zurück. Das findet auch Spycher: «Wir haben zuletzt wirklich nicht gut gespielt. Deshalb brauchen wir ein Erfolgserlebnis, um Selbstvertrauen zu holen.»
GC-Spiel als Sinnbild
Die prächtig besetzte YB-Mannschaft steht übermorgen gegen Thun unter grossem Druck. «Das wird kein einfaches Spiel», sagt Spycher, «weil die Thuner defensiv gut stehen und im Stade de Suisse kaum ins Verderben stürmen werden.» Geduld sei gefordert, erklärt der Routinier, «und es wäre wichtig, das erste Tor der Partie schiessen zu können.»
Auch Spycher hat keine Erklärung, warum YB in dieser Spielzeit bisher oft enttäuschte. «Aber es kann im Fussball schnell gehen, wir haben ein gutes Team. Zudem muss man die Sache differenziert betrachten.» Die Leistung in Luzern (0:2) sei «schwach gewesen», gibt Spycher zu. «Aber beim 0:0 in Lausanne war es schwierig, weil der Gegner immer mit 7 Spielern im eigenen Strafraum stand.» Wenn man eine der frühen Chancen genutzt hätte, wäre ein anderer Spielverlauf möglich gewesen. «Und die 0:2-Niederlage bei GC zuletzt war ein bisschen ein Sinnbild für unsere Lage. Wir vergaben früh eine ausgezeichnete Torchance, dann erhielt Josh Simpson eine Rote Karte, wir waren in Unterzahl nahe an einem Tor, liefen in einen Konter und verloren schliesslich.» Der FC Basel dagegen, sagt Spycher, erziele oft frühe Tore, gerne auch nach Freistössen oder Eckbällen. «Das erleichtert Partien gegen defensiv eingestellte Teams halt schon extrem.»
Spycher, neu ein Torschütze
Zudem verfügt Basel über torgefährliche Angreifer. Auch YB hätte mit Winterpausenzugang Raúl Bobadilla und Afrika-Cup-Gewinner Emmanuel Mayuka starke Individualisten im Sturm, aber das Zusammenspiel der neu formierten Offensive funktioniert noch nicht. In den letzten 5 Partien erzielten die Young Boys bloss 3 Tore – und ausgerechnet Defensivspieler Spycher, in seiner langen Karriere selten als Torschütze in Erscheinung getreten, schoss 2 davon.
Der Könizer ist am Ende seiner ereignisreichen Laufbahn zum Elfmeterschützen bei YB aufgestiegen. Spycher verwandelte seine Versuche im Februar sowohl beim 1:0-Sieg in Sion als auch beim begeisternden 2:2-Remis gegen Basel souverän. In diesen schwierigen Wochen ist er neben Goalie und Captain Marco Wölfli der beste, beständigste Young Boy. Spycher, der Führungsspieler, glaubt an einen erfreulichen Frühling für YB. «Trainer Christian Gross spricht viel mit uns, er ist direkt, ehrlich und macht einen guten Job», sagt Spycher. Der Coach trat seine Arbeit in Bern im letzten Sommer ja mit dem Anspruch an, YB eine Siegermentalität zu vermitteln. So wie man sie bei Real Madrid und Barcelona und den beiden Glasgow-Grössen kennt – und wie er sie einst beim FC Basel installiert hatte. http://www.bernerzeitung.ch/sport/hocke ... y/10129979
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shalako
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Verfasst: Samstag 5. Mai 2012, 11:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.05.2012  Zitat: Der Appell des Teamleaders
Der mehrsprachige Christoph Spycher ist die wichtigste Ansprechperson innerhalb der Mannschaft. Nach der Entlassung von Gross war der angeschlagene Vizecaptain bemüht, Gräben zuzuschütten.
Die Trennung von Christian Gross hat ausserhalb des Klubs sehr viele Emotionen ausgelöst. Die Zahl der Personen, die erleichtert sind, dass sich YB vom 58-jährigen Höngger trennte, ist ein Vielfaches grösser als jene, die seinen unfreiwilligen Abgang bedauern. Auch innerhalb des Teams sind die Gewichte einseitig verteilt: Zu den Befürwortern von Gross gehören die Südamerikaner Bobadílla, González, Martínez und Vitkieviez sowie Veskovac und Zverotic. Alle anderen weinen dem strengen Zürcher keine Träne nach. Nachdem sich Gross am Montag von der Mannschaft verabschiedet hatte, seien alle sehr aufgewühlt gewesen, sagt Christoph Spycher rückblickend. Als Leader und Mitglied des Spielerrats der Young Boys hielt er es für angebracht, seine Kollegen daran zu erinnern, wie kontraproduktiv es nun sein könnte, wenn sie sich gegenseitig Vorwürfe machten und weitere Gräben aufrissen. «Wir sitzen alle im gleichen Boot und kommen nur aus Krise raus, wenn wir solidarisch auftreten und nicht jeder sein eigenes Süppchen kocht.»
Viel Konkurrenz – viele Konflikte
Die Stimmung in der YB-Kabine ist schon länger nicht die beste. Nicht nur wegen der miserablen Rückrunde, sondern auch wegen der Grösse des Kaders. 25 fast gleichwertige Fussballer streiten um 11 Plätze: Das ergibt zwangsläufig Konflikte. Jeder Akteur, der über längere Zeit nicht zum Einsatz kommt, ist unzufrieden. Spycher, der in den fünf Jahren bei Eintracht Frankfurt enorm harte Konkurrenzkämpfe erlebt hat, mag diesen Aspekt nicht übergewichten. Wer bei YB unterschreibe, wisse, dass es hier keine Stammplatzgarantien gebe.
Der 34-Jährige ist einer der ganz wenigen YB-Spieler, die in dieser Saison regelmässig überzeugten. Wieso viele seiner Kollegen weit unter ihrem Leistungsniveau blieben, weiss er nicht genau. «Jeder hat seine eigene Geschichte.» Der Ex-Internationale gibt ausserdem zu bedenken, dass nicht alle gleich gut damit umgehen können, wenn sie der Trainer vor versammelter Belegschaft hart kritisiert.
Erfolgserlebnisse als Gegenmittel
Spycher geht es wie allen Sportlern, die in einer Krisensituation stecken: Er möchte nach vorne schauen statt ständig zurück. Das sagt sich leicht, ist aber ungemein schwierig, weil er ständig auf die Geschehnisse der letzten Tage und Wochen angesprochen wird. Das beste Gegenmittel gegen die Düsternis sind Erfolgserlebnisse. Der Sieg gegen Zürich am letzten Dienstag war diesbezüglich noch nicht viel mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein, weil die Leistung noch viele Wünsche offenliess. Sollten die Young Boys heute (19.45) gegen den FC Luzern verlieren, beginnt sich die Abwärtsspirale wieder neu zu drehen.
An Spycher – sofern seine Rippenprellung einen Einsatz zulässt – und Co. liegt es, dieses Szenario zu verhindern. http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/20828283
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shalako
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Verfasst: Montag 14. Mai 2012, 09:28 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.05.2012  Zitat: Heute Thun - YB
Spycher: «Europa League schaffen, dann in die Ferien»
Für YB geht es in dieser verpfuschten Saison nur noch darum, den Super-GAU zu vermeiden. Dennoch plagen Christoph Spycher keine Schuldgefühle.
Erminio Piserchia, der Interimstrainer, zögert nicht lange mit der Antwort auf die Frage, welches seine Highlights in seinen neun Jahren YB gewesen seien: «Die magischen europäischen Nächte.» Nebst Titeln wünscht man sich in Bern eine Wiederholung derselben. Doch dazu muss erst mal der Platz unter den ersten vier verteidigt werden.
Dieses Minimalziel ist in Gefahr. Am Freitag wurden die beiden Amokläufer Raul Bobadilla und Pascal Doubai mit drakonischen Strafen für je sechs Spiele aus dem Verkehr gezogen. Spricht der Internationale Sportgerichtshof CAS Thun die sechs Punkte aus den beiden Sion-Spielen zu, ist YB hinter dem Kantonsrivalen, wenn die Hauptstädter heute nicht siegen. Dann braucht es nur noch einen Sieg von Servette beim FCZ – und YB liegt auf Rang fünf.
«Das sagt alles über unsere Saison», sagt Spycher (34), die er als «extrem enttäuschend» taxiert. Es sei wenigstens die richtige Saison, um so abzuschiffen. «Aber ein Trost ist das nicht. Jetzt die Europa League schaffen, dann in die Ferien gehen und den Kopf richtig durchlüften. Das wird das Wichtigste sein.»
Die YB-Spieler haben es geschafft, mit Christian Gross den meistdekorierten Schweizer Trainer in der Rekordzeit von zehn Monaten auf dem Gewissen zu haben. «Das ist eine Niederlage für jeden einzelnen Spieler», sagt Wuschu. Schuldgefühle plagten Spycher dennoch nicht: «Diese hätte ich dann, wenn ich nicht alles gegeben hätte. Und wenn ich nach Niederlagen nicht zu den Fans gehen würde.»
«Ich kenne Muri als Spieler»
YB ist ein mit reichlich Talent gesegnetes Team. Ein Team mit Potenzial, wie man sagt. Der Könizer: «Sicher haben wir Potenzial. Doch was nützt das, wenn wir es nicht dann abrufen, wenn es gilt. Ein Messi, ein Ronaldo – das ist es genau, was die auszeichnet: Sie sind top, wenn es gilt. Und das konstant.»
Dieses Kunststück müsse der neue Trainer hinbringen. Wuschu hat klare Vorstellungen in Bezug auf die Personalie: «Es sollte aus meiner Sicht ein moderner Coach sein, der offensiven Fussball spielen lässt, weil die Leute das hier sehen wollen. Und er sollte mit Jungen arbeiten können, denn allmählich wächst da bei YB etwas heran.» Einer wie Carlos Bernegger? Oder Murat Yakin? «Ich kenne Muri als Spieler, weiss aber nicht, wie er als Trainer arbeitet», sagt der Linksverteidiger.
Noch was ist für Spycher wichtig: «Wir brauchen jetzt Kontinuität im Kader. Es kann nicht sein, dass wir jedes Halbjahr x Wechsel haben. So ist es schwierig, eine Mannschaft wachsen zu lassen.» Eine Kritik an der Führung? «Es ist einfach nicht förderlich», betont der 47-fache Nationalspieler nochmals. Man kann ihn beruhigen. Für Transfers fehlt YB das Geld. So können knappe Finanzen auch ihr Gutes haben. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 66221.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 7. November 2012, 09:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.11.2012  Zitat: Der Schrei hallt nur noch leise nach
Im ersten Saisonviertel verlieh Mittelfeldspieler Christoph Spycher den Young Boys Halt, dann warf ihn eine Knieverletzung zurück. Schritt für Schritt nähert sich der Routinier seinem Comeback, das er noch vor der Winterpause geben will.
Wenn die BSC Young Boys heute vom Berner Flughafen Belpmoos zum Europa-League-Spiel Richtung Udine, Norditalien, abheben, wird einer einsam seine Runden auf dem YB-Trainingsplatz drehen. Christoph Spychers Knie lässt noch immer keine volle Belastung zu. Im Schatten der sich verschärfenden Situation bei YB geht gerne vergessen, dass es vielleicht auch seine Absenz ist, die zur sportlichen Misere beiträgt. Während des ersten Saisonviertels verlieh er der heute oft zerstreut auftretenden Mannschaft Stabilität, seine Position zwischen Abwehr und Mittelfeld spielte er umsichtig und zweikampfstark, dazu glänzte er als Penaltyschütze. Die Verletzung zog sich Spycher Ende September zu, YB empfing damals Meister Basel zur ersten Begegnung der Saison, und während der Partie (1:1) hat der Routinier «nie etwas gespürt». Er erinnert sich aber an ein hartes Foul von Marcelo Diaz: «Ja, ich könnte mich dabei verletzt haben.»
Phasen des Zerfalls
Es war der Beginn einer längeren Leidenszeit, als sich das Christoph Spycher zuerst ausgemalt hatte. «Es machte zu Beginn nicht den Eindruck einer komplizierten Verletzung», erzählt der Mittelfeldspieler, der 2008, damals in Diensten Frankfurts, am rechten Knie wegen eines Knorpelschadens operiert worden war. Die damalige Verletzung, wegen der Spycher monatelang ausfiel, bringen die Ärzte aber nicht in Verbindung mit dem aktuellen Vorfall. «Das Kniegelenk ist entzündet, und es ist das gleiche Knie. Einen Zusammenhang aber gibt es nicht», sagt Spycher.
Seit dem Spiel gegen den FCB sieht sich der 35-Jährige gezwungen, aufs Mannschaftstraining zu verzichten. Viele Stunden hat er seither auf dem Velo verbracht, begann dann mit leichtem Lauftraining, bevor er vor zwei Wochen zum ersten Mal wieder auf dem Fussballplatz stand. «Auf dem meist nassen Rasen ist es in diesen Tagen schwer, das Knie nicht zu viel zu belasten», sagt Spycher über seine Erfahrungen aus den ersten Einheiten.
Sechs Runden hat er bis jetzt zuschauen müssen, darunter die Europacup-Höhepunkte in Moskau gegen Anschi und zu Hause gegen Udine – hartes Brot für einen Spitzensportler. «Das zehrt an der Geduld», gibt Spycher zu. Als Betrachter hat der Könizer neue Erkenntnisse über das kriselndes Team gewonnen. «Es gibt Phasen, da zerfällt die Mannschaft in Einzelteile, und dann fehlt ein führendes Element.» Dass dies in seiner Person bald zurückkehren könnte, darüber will sich Spycher nicht äussern.
Ohne Benito und Martinez
Lieber feilt er an seiner Form. «Ich habe hier alles, was ich brauche.» Ein Physiotherapeut steht dem Daheimgebliebenen immer zur Verfügung. Auch Ivan Benito (für ihn wird ein junger dritter Torhüter aufgeboten) und Josef Martinez (Oberschenkelzerrung), die sich jüngst in die YB-Verletztenliste einreihten, werden die Reise ins Friaul nicht mitmachen. Mario Raimondi ist indes nach einer Grippe wieder einsatzfähig.
Nach den nächsten Aufbaueinheiten, meist unter Konditionstrainer Martin Fryand, will Christoph Spycher zurückkehren, am besten noch vor der Winterpause. Seine Genesung schreitet voran, der Verletzungsschrei hallt nur noch leise nach. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29606407
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 22. November 2012, 10:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.11.2012  Zitat: Der Teamleader meldet sich zurück
Christoph Spycher ist der wichtigste Spieler bei YB. Sein Wort hat Gewicht – und er hat etwas zu sagen. Obwohl er nicht hundertprozentig fit ist, dürfte er heute in Liverpool zum Einsatz kommen.
Vor dem heutigen Saisonhöhepunkt an der Anfield Road gibt es bei den Young Boys wenige offene Fragen. Marco Wölfli, der mit einem verhärteten Oberschenkelmuskel kämpft, wird zwischen den Pfosten stehen. Einsatzbereit sind auch Christoph Spycher und Jan Lecjaks, die für die Position des gesperrten Mario Raimondi infrage kommen. Nimmt man Martin Ruedas Aussagen als Richtwert, besitzt Spycher die besseren Chancen.
Der Trainer war beeindruckt vom sonntäglichen Comeback des 34-Jährigen: «Er brauchte keine fünf Minuten, um Ruhe in unser Spiel zu bringen – und das nach zweimonatiger Verletzungspause.» Nach einem kurzen Gespräch vor dem Abflug nach Liverpool hat Rueda Gewissheit, dass das Problemknie Spychers den Belastungstest in der Meisterschaft gegen St. Gallen bestanden hat. Das einzige Fragezeichen sei, «ob Christoph physisch mithalten kann» gegen die körperlich starken Engländer.
Spycher selber sagt, er sei zweifellos noch nicht in Topform nach fast achtwöchiger Zwangspause wegen einer hartnäckigen Entzündung im rechten Knie. Doch er fühle sich fit genug, um in der Europa League zumindest einen Teileinsatz zu absolvieren. «Wäre das nicht der Fall, wäre ich gar nicht mitgekommen nach Liverpool.»
Kein Nachtreten gegen Kaenzig
Christoph Spycher ist auf seine älteren Tage nicht zu einem Spektakelmacher geworden, sondern macht das, was ihn die ganze Karriere ausgezeichnet hat: Er liefert zuverlässige und solide Arbeit ab, denkt in erster Linie ans Team und tut seine Meinung kund, wenn er glaubt, es sei an der Zeit, etwas zu sagen. Bei YB ist er neben Marco Wölfli eine der wenigen echten Leaderfiguren. Er redet viel mit den jungen Spielern; er diskutiert mit der spanischsprachigen Fraktion über ihr Rollenverständnis; er macht sich Gedanken über die Auswirkungen, die die Turbulenzen in der Teppichetage haben. Es spricht für Spycher, dass er gegen den entlassenen CEO Ilja Kaenzig nicht nachtritt, obwohl er und der Luzerner das Heu längst nicht immer auf der gleichen Bühne hatten.
Nach Bern geholt hat ihn 2010 Kaenzigs Vorgänger Stefan Niedermaier. Der Stadionchef sicherte dem Heimwehberner einen Job im Management zu nach dessen Karriereende. Die Dinge hätten sich ganz anders entwickelt, als er sich das vorgestellt habe, sagt Spycher. Er hätte gerne nochmals einen Titel errungen. Stattdessen ist er Mitglied einer Mannschaft, die es nie fertigbrachte, eine gewisse Konstanz zu entwickeln. Der Routinier hat eine Erklärung für die vielen Durchhänger: «Wir haben zu wenige Spieler, die regelmässig gute bis sehr gute Leistungen abrufen können.»
Kein Sportchef Spycher
Auch wenn sich das Kapitel YB anders entwickelt hat als erwartet: Die Lust am Fussball hat Spycher nicht verloren. Er denkt laut darüber nach, seinen Ende Saison auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern – sofern es die Gesundheit zulässt. Die Verhandlungen mit der Clubführung wurden nach Spychers Knieverletzung ausgesetzt. Und was ist, sollte sich der Vizecaptain entscheiden, seine Karriere im Frühling zu beenden?
Er werde YB in irgendwelcher Funktion erhalten bleiben, versichert der Berner. Was er ganz sicher vorerst nicht wird: YB-Sportchef. Dieser Job sei für einen Neuling wie ihn eine Nummer zu gross.
http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/27131777
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 3. Dezember 2012, 09:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.12.2012  Zitat: Christoph Spycher muss operiert werden
Die anhaltenden Kniebeschwerden bei Christoph Spycher machen einen operativen Eingriff nötig. Letztmals stand er Ende September in der Startformation der Young Boys. Nun steht fest: Spycher muss sich einer Operation unterziehen.
Spycher habe sich schon mehreren Therapien unterziehen müssen, trotzdem sei nun ein operativer Eingriff nötig, schrieb der Kommunikationsverantwortliche des BSC Young Boys am Sonntagmittag in einer Medienmitteilung.
Wie lange der 47-fache Schweizer Nationalspieler ausfallen wird, ist offen und hängt vom Verlauf der Operation und der anschliessenden Rehabilitationsphase ab. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17067343
_________________ For Ever
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