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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Freitag 17. Februar 2012, 11:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.02.2012  Zitat: YB überzeugt lange Zeit – und Stocker trifft
In einem packenden, intensiven, begeisternden Spitzenkampf trennten sich ein starkes YB und Basel 2:2. Valentin Stocker schoss in der 90. Minute den Ausgleich.
Und es kam – wie so oft in bedeutenden Partien zwischen YB und Basel – der Auftritt von Valentin Stocker. In der 90. Minute krönte der eingewechselte Flügelspieler die FCB-Schlussoffensive mit dem Last-Minute-Ausgleich zum 2:2. Die Enttäuschung bei YB war spürbar, das Unentschieden glich einer gefühlten Niederlage. Der Berner Trainer Christian Gross war zufrieden mit der Leistung seines Teams, nicht aber mit dem Resultat. «Doch wir sind auf dem richtigen Weg», sagte Gross. Basels Coach Heiko Vogel freute sich über die Leistungssteigerung seiner Akteure nach der Pause und kritisierte die schwierigen Platzbedingungen in Bern.
Degens grosse Chance
Die beiden besten Teams der Schweiz hatten sich auf rutschigem, nassem Terrain einen begeisternden Kampf geliefert mit zahlreichen packenden Duellen, mit vielen Chancen für YB und einigen Chancen für Basel und mit einem spektakulären Spielverlauf. Es war ein intensiver und spannender, hochklassiger und zuweilen giftiger Schlagabtausch mit so vielen Höhepunkten, dass es den Rahmen sprengen würde, an dieser Stelle alle aufzuzählen.
YB bot eine ausgezeichnete Leistung. Die Berner agierten bissig und entschlossen, mit Leidenschaft und Kreativität, sie strahlten Spielfreude und Dominanz aus, die Handschrift von Trainer Gross war noch nie derart deutlich zu sehen – aber sie waren mal wieder zu wenig effizient. So schoss David Degen aus zwei Metern (!) über das verlassene Tor, es wäre kurz vor der Pause das 2:0 gewesen. Christoph Spycher, schon am Sonntag in Sion beim 1:0-Sieg mit einem Penalty erfolgreich, hatte mit einem Elfmeter in der 32. Minute das 1:0 erzielt, nachdem Aleksandar Dragovic ein Handspiel im eigenen Strafraum unterlaufen war.
Doch zu diesem Zeitpunkt hätten auch die Basler führen können – Alex Frei war gleich zweimal am glänzenden YB-Torhüter Marco Wölfli gescheitert. So ging es hin und her, mit Vorteilen für die Gastgeber, die bei einem Lattenschuss von Raúl Bobadilla in der 41. Minute Pech beklagten. Zudem hätte Basels Alex Frei nach einer Tätlichkeit gegen Matias Vitkieviez in der 36. Minute auch eine Rote (und nicht eine Gelbe) Karte sehen können.
Freunde hier, Freunde da
So stand Frei noch auf dem Spielfeld, als sich der FCB in der zweiten Hälfte steigerte. Der blasse Xherdan Shaqiri verpasste den Ausgleich noch, als er zum zweiten Mal in aussichtsreicher Situation ausrutschte. Aber knapp zwanzig Minuten vor Spielende führte eine Zusammenarbeit des torgefährlichen FCB-Sturmduos zum 1:1: Alex Frei flankte, und Marco Streller traf.
Auch bei YB spielen zwei Freunde, die sich als Buben kannten. Und es passte zu dieser unterhaltsamen Begegnung, dass der eingewechselte Moreno Costanzo in der 76. Minute mit einem Kopfball nach feiner Flanke Elsad Zverotics das 2:1 erzielte. Costanzo und Zverotic hatten in Wattwil den gleichen Kindergarten besucht. Weil die Young Boys bei den Kontergelegenheiten jedoch zu wenig zielstrebig vorgingen, wurden die in den letzten Minuten viel zu passiven, defensiven Berner bestraft. Ausgerechnet durch Valentin Stocker, der bei den 2:0-Siegen Basels gegen YB in den Finalissimas 2008 und 2010 das 1:0 erzielt und das 2:0 vorbereitet hatte. Der FCB bleibt damit sechs Punkte (oder neun Verlustpunkte) vor YB – doch das gestrige Gipfeltreffen hat Lust auf einen erneuten Titelkampf der Rivalen gemacht.
YB - Basel 2:2 (1:0)
Stade de Suisse: 20'246 Zuschauer; SR Kever Tore: 32. Spycher (Handspenalty) 1:0. 71. Streller (Alex Frei) 1:1. 76. Costanzo (Zverotic) 2:1. 90. Stocker (Steinhöfer) 2:2. Young Boys: Wölfli; Zverotic, Nef, Veskovac, Spycher; Vitkieviez, Silberbauer, Farnerud, David Degen (75. Costanzo); Martinez (60. Simpson), Bobadilla. Basel: Sommer; Steinhöfer, Abraham, Dragovic, Park; Shaqiri, Huggel (65. Yapi), Xhaka, Fabian Frei (65. Stocker); Streller, Alex Frei (92. Cabral). Bemerkungen: Young Boys ohne Doubai (gesperrt) und Mayuka (Ferien nach Afrika-Cup); Basel ohne Chipperfield, Colomba, Philipp Degen, Kusunga, Jevtic und Voser (alle verletzt). 200. NLA/ASL-Spiel von Alex Frei. 41. Lattenschuss von Bobadilla. Verwarnungen: 14. Steinhöfer (Reklamieren). 32. Dragovic (Hands). 35. Alex Frei (Unsportlichkeit) und Wölfli (Reklamieren). 46. Farnerud (Foul). 59. Shaqiri (Foul). 81. Spycher (Reklamieren). 93. Xhaka (Reklamieren). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29265792
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shalako
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Verfasst: Freitag 17. Februar 2012, 11:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.02.2012  Zitat: Schelmische Basler, fluchende Berner
Nach dem intensiven, bis zuletzt spannenden Spitzenkampf zwischen YB und Basel glich der Vorraum zu den Garderoben im Stade de Suisse einem Debattierclub.
Der Gesprächsstoff schien endlos. Natürlich schwebten die Basler Akteure nach dem in der 90. Minute erzielten 2:2-Ausgleich gefühlsmässig in höheren Sphären. Captain Marco Streller erteilte seine Auskünfte mit einem schelmischen Schmunzeln: «In der ersten Halbzeit war YB besser, in der zweiten dann wir», sagte der Stürmer. Und er schob sogleich das nach, was dem neutralen Zuschauer vor allem von diesem Abend bleiben wird: «Das war ein fantastisches Fussballspiel.»
Dass sich die Basler danach wie Sieger fühlten, bestätigte die Laune von Valentin Stocker. Sechs Minuten nach seiner Einwechslung rettete der zuletzt lange verletzt gewesene Mittelfeldspieler dem FCB mit seinem Ausgleich einen Punkt – diesen einen Zähler, der dem Meister auf dem Weg zur Titelverteidigung noch sehr wertvoll sein könnte. «Sicher, das Spiel hatte Finalcharakter», gab Stocker zu. Trotz der Punkteteilung – mit dem Resultat könne der FCB sicher besser leben als YB.
Die «bestohlenen» Berner
Und so fühlten sich die meisten Young Boys um zwei Punkte bestohlen. Verteidiger Elsad Zverotic, glänzender Vorarbeiter zum zwischenzeitlichen 2:1, verschwand laut fluchend in der Kabine – auch bei anderen geriet der einzige Kommentar so kurz nach der intensiven Partie zu einer Verwünschung. Christoph Spycher, der erneut vom Penaltypunkt aus getroffen hatte, haderte vor allem damit, dass YB das 2:0, respektive das 3:1 verpasst hatte. «Zum Sieg hat nicht viel gefehlt, aber die Entscheidung müssen wir früher suchen.» Die Basler Offensive sei die stärkste in der Schweiz, das habe sich heute wieder gezeigt. «Gegen den FCB musst du immer viel Risiko nehmen. Das haben wir gemacht. Aber nach dem 2:1 waren wir zu passiv.» Dass Spychers Coolness aus elf Metern auch bei wärmeren Temperaturen noch Bestand haben wird, bleibt aus Berner Sicht zu hoffen. Mit dem Rasen war der 1:0-Schütze jedenfalls zufrieden: «Ich hatte viel besseren Stand als in Sion.»
Ein besonnenes Fazit zu einem aufwühlenden Fussballabend zog YB-Captain Marco Wölfli: «Im Moment fühlt sich das 2:2 noch wie eine Niederlage an, die Enttäuschung sitzt tief. Aber unser Rückrundenstart ist nach wie vor gelungen.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22320298
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shalako
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Verfasst: Freitag 17. Februar 2012, 11:17 |
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17.02.2012  Zitat: Das Näschen des Valentin Stocker
Mit seinem 2:2 in der 90. Minute gegen die Young Boys stellte Valentin Stocker einmal mehr seinen Wert für den FC Basel unter Beweis. Doch das war für ihn nicht das Wichtigste.
Gewisse Dinge kann man nicht lernen. Valentin Stocker hat eine ganz persönliche Fähigkeit: die Fähigkeit, die ganz wichtigen Tore zu erzielen. Und diese hat er offensichtlich auch in den langen Monaten der Rekonvaleszenz nicht verloren. Die Young Boys haben es dem Zentralschweizer in dieser Hinsicht ganz besonders angetan. Schon zweimal brachte Stocker den FC Basel in einer Finalissima gegen die Berner mit dem ersten Tor auf die Siegerstrasse, und auch gestern wurde er zum YB-Schreck, als er dem Team von Christian Gross den schon sicher geglaubten dritten Sieg in Folge noch entriss. «Ich habe dieses Glück oft, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein», erklärte der 22-Jährige nach seinem Treffer zum 2:2 in der 90. Minute.
Dieses Unentschieden könnte sich für den FCB noch als sehr wertvoll herausstellen. Hätten die starken Berner gewonnen, wäre der Vorsprung des Meisters auf empfindliche drei Punkte geschmolzen. So aber hat sich der FCB vor dem Champions-League-Highlight gegen Bayern München die nötige Ruhe und Moral geholt. «Das war eine sehr gute Hauptprobe», meinte Marco Streller und betonte gleichzeitig, dass das kein Test, sondern ein Spitzenspiel gewesen sei. «Das war ein Spiel auf gutem Niveau gegen einen sehr starken Gegner», zollte der FCB-Captain YB Respekt. Dennoch dürfte auch er zufrieden zur Kenntnis genommen haben, dass sein Team einerseits zweimal einen Rückstand wettgemacht und andererseits das Toreschiessen in der Winterpause nicht verlernt hat. Das Traumduo Alex Frei/Marco Streller hat beim 1:1 mustergültig harmoniert.
Die zweite Rückkehr
Für den umjubelten Rückkehrer war das Ergebnis beinahe sekundär. «Ich bin extrem dankbar, dass ich wieder auf dem Platz stehen darf», gestand Stocker. Nach seinem Comeback im November nach einem Kreuzbandriss, den er sich im April 2011 zugezogen hatte, musste er im Januar wieder einen Rückschlag einstecken. «Die Verletzung im Trainingslager war sehr bitter für mich», sagte der Mittelfeldspieler leise. Nun sei er aber «gottenfroh», dass sein Oberschenkel gehalten habe: «Das Wichtigste ist, dass ich zurück bin.»
Stocker darf sich nach dem schwer erkämpften Punkt in Bern mit seinem Team endlich uneingeschränkt auf die Champions League freuen. Im Achtelfinal gegen Bayern München ist der FCB für einmal krasser Aussenseiter und kann völlig unbeschwert aufspielen. Vielleicht auch wieder mit Valentin Stocker. «Der Coach weiss, was er an mir hat», meinte der Flügel vielsagend. Die Bayern tun jedenfalls gut daran, auf die rotblaue Nummer 14 zu achten, sollte sie tatsächlich auf dem Feld stehen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31451006
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shalako
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Verfasst: Freitag 17. Februar 2012, 11:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.02.2012  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen Basel (16. Februar 2012)
Die Young Boys überzeugten beim 2:2 gegen Basel grösstenteils. Marco Wölfli zeigte starke Paraden, und auch mehrere Feldspieler wussten zu gefallen.
Marco Wölfli: Note 5,5 Drei überragende Paraden gegen Alex Frei, auch sonst sehr sicher – bei den beiden Gegentoren war der Goalie ohne Abwehrchance.
Elsad Zverotic: Note 5 Defensiv solid und nach vorne besser als in den letzten Partien. Herrliche, butterweiche Flanke auf Costanzo vor dem 2:1.
Alain Nef: Note 5 Eine sehr starke, fast fehlerfreie Partie. Einmal aber liess er sich von Alex Frei, der ihn tunnelte, viel zu einfach ausspielen.
Dusan Veskovac: Note 5 Lieferte sich viele packende Zweikämpfe mit Marco Streller. Gewann nicht jeden, aber zeigte eine beherzte Vorstellung. Auch er kam beim späten 2:2-Ausgleich der Basler zu spät.
Christoph Spycher: Note 5,5 Wie meistens in dieser Saison mit einer guten Darbietung. Enorm präzise Pässe nach vorne, viel Laufaufwand – und erneut kaltblütiger Elfmeterschütze.
Matias Vitkieviez: Note 5 Arbeitete hart, scheute keinen Zweikampf und ist in dieser Verfassung ein Kandidat für die Schweizer Nationalmannschaft.
Alexander Farnerud: Note 5 Ihm gelang nicht alles, aber er ist der Kopf des Teams und ordnete geschickt den Aufbau. In den letzten Minuten verpasste es jedoch auch er, seine Mitspieler weiter nach vorne zu beordern.
Michael Silberbauer: Note 5 Selten derart auffällig wie gegen Basel. Wertvoll im defensiven Aufbau mit seinen Balleroberungen und seinen taktischen Fouls.
David Degen: Note 4 Auch er begann gut, aber liess sich nach einigen missglückten Aktionen ein wenig entmutigen. Zudem verfehlte er kurz vor der Pause aus zwei Metern das leere Tor kläglich. Danach gelang ihm nicht mehr viel.
Josef Martinez: Note 4,5 Besser als in den ersten zwei Spielen, mit einigen guten Szenen und Pässen – aber oft zu verspielt und ganz vorne insgesamt zu wenig zielstrebig.
Raúl Bobadilla: Note 4,5 Wenn der kräftige Stürmer dynamisch loszieht, ist er kaum zu stoppen. Verpasste einige Male aber den Abschluss (und vor allem das Abspiel zu einem besser postierten Mitspieler) – und hatte Pech mit einem Lattenschuss. Ging – auch verbal – in viele Duelle mit den starken Basler Innenverteidiger David Abraham und Aleksandar Dragovic.
Josh Simpson: Note 4 Kam nach 60 Minuten für Martinez – und war diesmal nicht ganz so auffällig wie in Sion.
Moreno Costanzo: Note 5 Kam nach 75 Minuten für Degen – und erzielte kurz darauf mit einem Kopfball das 2:1. War enorm motiviert und mit seiner Leistung ein Gewinn fürs Team. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/18174945
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shalako
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Verfasst: Freitag 17. Februar 2012, 11:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.02.2012  Zitat: Degen trifft aus 1 Meter nicht – Farnerud vergibt sicheren Sieg
YB wie immer
Am Schluss ist es halt doch wie immer: YB kann die grossen Spiele einfach nicht gewinnen.
Es ist alles angerichtet. Zwei YB-Siege zum Rückrundenstart. Basel keinen. YB führt. Kassiert den Ausgleich. Und führt wieder. Genau die YB-Viertelstunde vor Schluss. Noch ein paar wenige Minuten. Bulle Bobadilla lässt abprallen, der Ball tropft zu Farnerud. Ein Penalty aus 16 Metern. Eine sichere Sache für den schwedischen Supertechniker. Der macht das Tor… nicht.
Man spürt spätestens da: Das Ding ist nicht gegessen. Und tatsächlich. In der letzten Minute bucht Stocker das 2:2. Es ist das Tor, dass YB den Weg zum Titel wohl endgültig versperrt. Das die Meisterschaft wieder lähmt. FCBMonotonie.
Die Köpfe ganz tief gesenkt schleichen die YB-Spieler nach einem wohl grossartigen, letztlich aber kaum nutzbringenden Kampf vom Rasen. Typisch YB? Captain Marco Wölfli verwehrt sich dagegen: «Das kannst du so sehen. Ich nicht. Das einzig Negative an diesem Spiel sind unsere verpassten Torchancen. Für mich ist wichtiger, wie wir gespielt haben.»
Wirklich? Die Wahrheit ist im Fussball – einer Sportart ohne Stilnoten – eine andere. Nämlich, dass man den Ball nicht, wie Degen beim Stand von 1:0, aus einem Meter über das Tor semmeln sollte.
Aber auch, dass man nicht Mitte Februar und nach einem derart faszinierenden Spiel über den Platz motzen soll, wie es FCB-Coach Heiko Vogel tat. Dafür gibts zwar auch im Fussball keine Tore – aber eine ganz tiefe Stilnote.
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shalako
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Verfasst: Freitag 17. Februar 2012, 11:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.02.2012  Zitat: Joker stechen im Spitzenspiel
Shaqiri: «Wir wären als verdienter Sieger vom Platz gegangen!»
BERN - Last-Minute-Punkt für den FCB im Stade de Suisse gegen YB. Joker Valentin Stocker sticht und gleicht in der Schlussminute zum 2:2 aus.
Grosser Sport in Bern! Das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenzweiten YB und dem Leader Basel macht seinem Namen alle Ehre. Torchancen hüben wie drüben, hohes Tempo und Dramatik in den Schlussminuten.
YBs überragender Neuzugang Raul Bobadilla (kam aus Gladbach) eröffnet die Partie nach 13 Minuten mit einem Distanzknaller knapp über den Querbalken. In der 25. Minute scheitert auf der Gegenseite Alex Frei gleich zweimal am glänzend parierenden Marco Wölfli.
Nach 32 Minuten lenkt Bobadilla im FCB-Strafraum einen Ball direkt an den ausgestreckten Arm von FCB-Verteidiger Aleksandar Dragovic. Routinier Christoph Spycher zeigt wie schon zuletzt gegen Sion keine Nerven und verwandelt den Penalty zum 1:0.
Es reihen sich danach Torchancen an Torchancen, eine chronologische Aufreihung würde diesen Rahmen sprengen. YBs Lattenschuss nach 40 Minuten durch Bobadilla darf aber nicht unerwähnt bleiben. In der 71. Minute startet Alex Frei am Rande des Abseits, bringt die punktgenaue Flanke auf den 5m-Raum, wo Marco Streller, von Alain Nef ungedeckt, einschiebt.
Nur fünf Zeigerumdrehungen später folgt die prompte Antwort der Berner: Elsad Zverotic schlägt die Hereingabe, FCB-Goalie Yann Sommer zögert, der eine Minute zuvor eingewechselte Moreno Costanzo bringt YB 2:1 in Front.
Das Spitzenspiel reisst jeden Fussball-Liebhaber mit. Der FCB sucht den Ausgleich mit allen Mitteln. Das ermöglicht dem Heimteam gute Kontermöglichkeiten. Die Entscheidung hat Alexander Farnerud (87.) auf dem Fuss. Doch der Schwede schiebt den Ball freihstehend Millimeter am Tor vorbei. Das rächt sich!
In der 90. Minute kommts knüppeldick: Markus Steinhöfer passt in die Mitte, der eingewechselte Valentin Stocker nimmt den Ball mit der Brust an und haut ihn über die Linie. Wieder steht Alain Nef weit weg. Wieder trifft ein Joker. Basel gleicht in extremis zum 2:2 aus.
Basels komfortabler Vorsprung von 6 Punkten bleibt dank diesem Last-Minute-Treffer bestehen. Zudem hat der Schweizermeister ein Spiel weniger bestritten. Wer auf den 15. Titelgewinn der Bebbi wettet, hat wohl gute Chancen. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 39963.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 17. Februar 2012, 11:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.02.2012  Zitat: Ist die Meisterschaft schon entschieden?
Das sagen die Spieler von YB und FCB
Ist nach Valentin Stockers Last-Minute-Treffer zum 2:2 im Stade de Suisse die Luft draussen im Kampf um den Meistertitel? Der FCB hat weiterhin sechs Punkte Vorsprung auf Verfolger YB (und ein Spiel weniger). Die enttäuschten Berner wollen sich aber nicht beirren lassen.
Die FCB-Spieler sind sich einig: Die Rückrunde hat erst begonnen und es ist noch ein weiter Weg bis zum Ende der Saison. Dennoch sagt Xherdan Shaqiri frech: «Die Meisterschaft bereitet mir keine Sorgen.» Auch wenn der Punktgewinn in Bern wichtig gewesen sei. Der 20-jährige Zauberzwerg denkt schon ans Champions-League-Spiel gegen Bayern München am nächsten Mittwoch. «Wir wollen ihnen ein Bein stellen», sagt der zukünftige Bayer schelmisch.
Captain Marco Streller glaubt zwar nicht, dass der Titelkampf in der Super League schon entschieden ist, doch er weiss: «Für uns war der Punkt sicher wichtiger als für YB.»
Das Team von Coach Christian Gross kann die Enttäuschung über den späten Gegentreffer zwar nicht verbergen, doch die Berner wollen sich nicht verrückt machen lassen. Goalie Marco Wölfli: «Wir dürfen nicht schauen, was die anderen machen. Falls Basel eine Schwächephase hat, müssen wir unsere Punkte holen.» http://www.blick.ch/incoming/das-sagen- ... 71355.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 17. Februar 2012, 11:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.02.2012  Zitat: Marco Wölflis Frust, Valentin Stockers Lust
Fussball · Während YB-Captain Marco Wölfli mit dem Schicksal haderte, strahlte der wieder genesene Schütze zum Basler Ausgleich, Valentin Stocker. Die Körpersprache verrät viel. Während die YB-Spieler mit gesenktem Haupt und meist leise vor sich hinfluchend das Spielfeld verliessen und in die Garderobe verschwanden, liessen sich die FCB-Akteure von den mitgereisten Anhängern feiern. Dennoch unterbrach Marco Wölfli seinen Gang in die Garderobe und gab den Medien bereitwillig Auskunft. «Ich bin total genervt. Wir haben uns viele Torchancen erarbeitet und wurden dafür zu wenig belohnt. Dieser Ausgleich in der Schlussminute schmerzt. Man muss aber auch sagen, dass der FC Basel in der Offensive mit seinen steten Spielverlagerungen und Rochaden sehr gefährlich war», meinte der YB-Torhüter. Mit einigen Paraden hatte Wölfli den früheren Basler Ausgleich, sowohl nach dem 1:0 als auch nach dem 2:1, verhindert.
«Primär bin ich froh und dankbar, dass ich nach so einer langen Verletzungspause, nach meinem Kreuzband- und Muskelfaserriss, wieder gesund bin und mein rechtes Knie der Belastung standgehalten hat», meinte ein zufriedener, aber nicht euphorischer Valentin Stocker. «Wir sind gut ins Spiel gekommen, doch dann haben die Young Boys dominiert und die Partie bestimmt. Nach unserem 1:1-Ausgleich dachte ich, dass das Momentum auf unserer Seite ist. Der erneute Rückstand war ein kleiner Schock. Doch wir haben Moral gezeigt und sicher nicht unverdient noch den Ausgleich erzielt. Auch wenn der Zeitpunkt für den Gegner natürlich immer unglücklich ist», fuhr Stocker fort.
Der kommenden Partie gegen den FC Bayern München wollte Stocker noch keine allzu grosse Bedeutung beimessen. «Wir wollen diesen Punktgewinn in Bern geniessen. Für YB war es bereits eine Art kleines Endspiel. Und auch für uns war es eine enorm wichtige Partie», erklärte Stocker. Und fügte dann schmunzelnd hinzu: «Gegen die Bayern sind wir wohl Aussenseiter. Es ist eines der wenigen Partien im Jahr, wo der FCB nicht als Favorit ins Spiel geht.»
Auch Basel-Captain Marco Streller, der während der Partie viele Zweikämpfe bestritten und ebenso viele Emotionen gezeigt hatte, war ob des Unentschiedens sehr zufrieden. «Wenn man in Bern gegen YB zweimal in Rückstand gerät und zweimal ausgleicht, darf man von einem Punktegewinn sprechen. Die Young Boys haben mit den Zuzügen in der Winterpause gezeigt, dass sie Ambitionen haben. Das hat man auch auf dem Rasen gesehen. Wir haben aber den Kampf angenommen und gezeigt, dass wir unseren Titel verteidigen wollen», so der Baselbieter.
YB-Assistenztrainer Laurent Hagist, einst mit Christian Gross auch bei Rotblau tätig, meinte vielsagend: «Wir sind ganz nah dran am FCB. Es fehlte wenig. Wir müssen diese Punkteteilung akzeptieren», so der Elsässer mit einem Anflug von Fatalismus. Auch er weiss, dass mit einem Berner Sieg die Meisterschaft möglicherweise neu lanciert worden wäre. So aber strebt der Schweizer Meister seinen ersten Titel-Hattrick der Klubgeschichte an.
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