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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 15. Februar 2012, 16:55 
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Ausblick auf YB - Basel

BSC Young Boys - FC Basel, Donnerstag, 16. Februar 2012, 20:15 Uhr, Stade de Suisse
Nationalstadion, Bern. -

Die Situation beim BSC Young Boys:

Einsatz fraglich:
Dusan Veskovac (Adduktorenprobleme).

Gesperrter Spieler:
Pascal Doubaï (vierte gelbe Karte).

Abwesender Spieler:
Emmanuel Mayuka (Rückkehr nach Afrika-Cup-Sieg nächste Woche).

Vorverkauf:
Bisher wurden rund 18'500 Tickets (davon 13'400 Jahreskarten) abgesetzt.

Bitte mit ÖV anreisen:
Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen.
Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung.
Das Einkaufszentrum Wankdorf ist bis 19:00 Uhr geöffnet.

Fernsehen:
Das Spiel wird ausschliesslich auf Teleclub direkt übertragen.

Matchprogramm:
Das Matchprogramm YB - Basel kann als PDF-Datei heruntergeladen werden: MP YB - FC Basel

Rasen:
Der Naturrasen im Stade de Suisse Nationalstadion bleibt bis zum Spieltag mit Blachen abgedeckt. Die Verantwortlichen unternehmen alles, um für eine bestmögliche Unterlage zu sorgen. Gemäss Wetterprognosen steht dem Spiel vom Donnerstag nichts im Weg.

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter http://www.radiogelbschwarz.ch.
Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Februar 2012, 10:06 
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16.02.2012

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Wegweisendes Giganten-Duell in Bern

Leader Basel gastiert bei Verfolger YB

In der vorgezogenen Partie der 21. Runde der Axpo Super League treffen heute Abend im Wankdorf (20.15 Uhr) mit den Young Boys und Basel die beiden Topteams der Liga aufeinander.

Von einer vorgezogenen "Finalissima" wollen beide Trainer nichts wissen. Vor dem Duell der beiden Giganten sind sich die Experten aber einig: Gewinnt Basel die Hauptprobe für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am nächsten Mittwoch gegen Bayern München, sind die Bebbi auf dem Weg zum dritten Meistertitel in Folge kaum mehr zu stoppen. Setzen aber die Young Boys ihre in der Rückrunde gestartete Siegserie fort, kehrt die Spannung ins Meisterschaftsrennen zurück. Sechs Punkte beziehungsweise neun Verlustpunkte liegen die Berner in der Tabelle hinter den Baslern zurück. Dank den Siegen gegen Servette (3:1) und Sion (1:0) überholten sie den FC Luzern und stiegen zum ersten (und einzigen?) Verfolger des Titelverteidigers auf.

Für YB-Trainer Christian Gross, der seit einigen Tagen an einer starken Bronchitis leidet, hat das Spiel gegen den Leader nicht vorentscheidenden Charakter im Kampf um den Titel. Für ihn geht es in der Partie gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber in erster Linie darum, "Basel endlich einmal zu schlagen". Schon in den beiden Spielen der Vorrunde waren die Berner dem Gegner ebenbürtig, zu mehr als einem Punktgewinn beim 1:1 zum Saisonauftakt reichte es aber nicht. Das Rückspiel in Basel verloren die Berner trotz guter Leistung 0:1. Zudem haben die Young Boys aus der jüngeren Vergangenheit noch zwei Rechnungen offen: 2008 und 2010 unterlagen sie dem FCB jeweils in der "Finalissima" am letzten Spieltag und verpassten dadurch den Meistertitel.

Ähnlich wie Gross sieht sein Basler Kollege Heiko Vogel die Ausgangslage vor dem heutigen Duell: "Es ist keine vorentscheidende Partie, sondern ein Meisterschaftsspiel wie jedes andere auch." Vogel will die Partie auch nicht als Generalprobe für das Highlight des Jahres in einer Woche gegen Bayern München verstanden wissen, "denn damit würde man dem Gegner nicht gerecht werden." YB habe Ambitionen und sei eine der stärksten Mannschaften der Liga, vor allem in der Offensive, so Vogel. Sein Team fährt mit gesundem Selbstvertrauen nach Bern. In der Meisterschaft sind die Basler seit 13 Spielen ungeschlagen.

Der Nachteil der Basler könnte der fehlende Spiel-Rhythmus sein. Der FCB hat 2012 bisher nur ein Meisterschaftsspiel bestritten (0:0 gegen Sion), da die Partie am vergangenen Samstag gegen Lausanne den prekären Platzverhältnissen auf der Pontaise zum Opfer fiel. Das kurzfristig vereinbarte Testspiel gegen denselben Gegner am Sonntag auf dem Kunstrasen der Schützenmatte (2:0) diente mehr der Bewegungstherapie. Immerhin: Der FCB kann heute im Stade de Suisse mit Ausnahme des verletzten Philipp Degen in Bestbesetzung antreten. Bei YB fehlen der gesperrte Pascal Doubaï und Emmanuel Mayuka, dem die Verantwortlichen einige Freitage erlaubt haben, um nach dem Gewinn des Afrika-Cups an den Feierlichkeiten in Sambia teilzunehmen.


http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 87880.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Februar 2012, 10:12 
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Kann YB die Langeweile verhindern?

Schlagen die Berner heute Abend zu Hause den FC Basel, kehrt Spannung in die Super League zurück. Verlieren sie hingegen, können die Basler den Meister-Champagner schon kaltstellen.

Die «geilste Saison aller Zeiten», wie der «Blick» im letzten Juli ankündete, könnte frühzeitig zu einer der langweiligsten Saisons des Schweizer Fussballs werden. Gewinnt heute Abend der FC Basel im Stade de Suisse, so kann er YB – sollte er im Nachholspiel gegen Lausanne schadlos durchkommen – um 12 Punkte distanzieren. Die Meisterschaft wäre bereits nach 21 von 36 Spieltagen praktisch entschieden. Das wäre ein weiterer Dämpfer für die Super League, die in den letzten Monaten zu einem Schauplatz der Negativschlagzeilen geworden ist.

Der FC Sion startete mit minus 5 Punkten zur Rückrunde, weil ihm der Schweizerische Fussballverband während der Winterpause wegen des wiederholten Einsatzes von nicht qualifizierten Spielern 36 Punkte abzog. Die kurze Regentschaft von Bulat Tschagajew in Neuenburg endete mit dem Konkurs von Xamax. Und nun droht mit dem Servette FC einem weiteren Klub aus der Westschweiz das gleiche Schicksal, was zur Folge hätte, dass nur noch acht Teams in der Meisterschaft verblieben.

Bei den Young Boys ist dieses Horrorszenario im Moment verständlicherweise nicht das Hauptthema. Die Diskussionen drehen sich vorwiegend um den heutigen Spitzenkampf, der bei einem positiven Ausgang eingeschlafene Titelträume wieder wecken würde. Bis gestern wurden 18 500 Tickets für das Spitzenduell abgesetzt. Gelingt den Bernern ein Vollerfolg, so liegen sie nur noch 6 Verlustpunkte hinter dem FCB. Ein Rückstand, der sich durchaus wettmachen lässt, auch wenn die Basler derzeit die unbestrittene Nummer 1 der Schweiz sind und mit Alex Frei und Marco Streller das beste Sturmduo der Liga haben.

Die Statistik spricht für YB

YB-Trainer Christian Gross mag sich im Vorfeld der Begegnung nicht auf Titelspekulationen einlassen. Er wiederholt stattdessen einen Satz, der ihm seit seiner Ankunft in Bern schon etliche Male über die Lippen gekommen ist: «Wir wollen den Rückstand auf den FCB verkürzen.» Der Zürcher weiss genau, wo der Titelverteidiger leichte Vorteile hat: Er erwähnt sein offensives Potenzial, seine Fähigkeit, fast jede gute Chance mit einem Tor zu veredeln, sein Geschick im Halten des Balles, sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Deshalb ist für den YB-Coach klar: «Wollen wir gegen Basel gewinnen, müssen wir sehr gut sein.»

Der BSC Young Boys machte in den beiden ersten Partien der Rückrunde eine gute Figur. Doch befindet sich die teilweise umgebaute Equipe wirklich in derart guter Form, um die routinierten Gäste ernsthaft in Verlegenheit zu bringen? Vermögen Raúl Bobadilla und Matias Vitkieviez auch gegen die Champions League erprobten Gegenspieler entscheidende Akzente zu setzen? Kann David Degen auf der linken Aussenbahn zu seiner Unbeschwertheit zurückfinden? Das sind alles Fragen, die nicht zu unterschätzen sind beim Duell zweier Mannschaften, die sich in den letzten Jahren im Stade de Suisse etliche packende Partien geliefert haben. Die Statistik spricht im Übrigen für die Young Boys – 9 Spiele: 4 Siege, 3 Unentschieden, 2 Niederlagen.

Costanzo anstelle von Doubai

YB wird nicht mit den gleichen elf Spielern auflaufen, die zuletzt in Sion in der Startformation standen. Sicher fehlen wird Pascal Doubai, der nach der vierten gelben Karte gesperrt ist. Seine Position dürfte Moreno Costanzo übernehmen, da Michael Silberbauer wieder in der Innenverteidigung gebraucht wird. Der Däne ersetzt mit grosser Wahrscheinlichkeit den angeschlagenen Dusan Veskovac (Adduktorenprobleme). In diesem Fall müsste der gelernte Innenverteidiger Juhani Ojala wieder auf der Ersatzbank Platz nehmen. Erneut auf die Tribüne verbannt werden dürfte Nassim Ben Khalifa, mit dessen Entwicklung Gross nicht zufrieden ist. «Wir wollen etwas Druck wegnehmen von ihm.» Der Trainer gibt zu, dass er den U-17-Weltmeister möglicherweise zu viel eingesetzt hat während der Vorrunde.

Auf Spekulationen lässt er sich nicht ein. Aber er prophezeit: «Wollen wir Basel schlagen, müssen wir sehr gut sein.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ka ... y/31170526

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Februar 2012, 10:14 
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Die Generalprobe für Hit FCB gegen FCB

YB gegen Basel soll am Donnerstag (20.15 Uhr) ein ganz normales Ligaspiel sein. Niemand gibt zu, dass die Partie vorentscheidend ist.

Am Dienstag weigerte sich YB-Trainer Christian Gross standhaft, von einem Spiel mit dem Charakter einer Finalissima zu sprechen. Gestern doppelte Heiko Vogel nach: «Die Partie hat keinen vorentscheidenden Charakter. Auch nachher ist rechnerisch immer noch alles möglich. Deshalb ist es ein ganz normales Ligaspiel ohne besondere Brisanz.» Der FCB-Trainer stellte aber zumindest nicht in Abrede, dass die Partie für den FCB die Hauptprobe für den Knüller in der Champions League vom nächsten Mittwoch gegen Bayern ist. «Ja, es ist die Generalprobe, weil danach kein Spiel mehr dazwischen ist. Aber von einer Generalprobe zu sprechen, ist despektierlich, denn es wird der Mannschaft YB nicht gerecht.» Der Deutsche spricht deshalb auch nicht vom Hit gegen Robben, Ribéry und Co. «Ich denke nicht einmal daran. Diese Partie ist weiter weg als im Hinterkopf.»

Chance die Meisterschaft entscheiden zu können

Vogel fokussiert immer nur auf die nächste Partie, aber ganz ohne Brisanz ist der Vergleich mit den Bernern dann doch nicht. «YB ist für mich der Hauptkonkurrent um den Titel. Wir sind uns schon bewusst, dass wir ein Zeichen setzen können, wenn wir in Bern bestehen.» Gewinnen die Basler, würden sie nach Verlustpunkten zwölf Zähler vor YB liegen, die Meisterschaft wäre wohl frühzeitig und endgültig entschieden.

Vogel ist jedoch nicht entgangen, dass die Berner in der Winterpause aufgerüstet haben. «Vor allem in der Offensive. Für Bobadilla spricht die individuelle Klasse. Er sucht den direkten Weg zum Tor. Das schätzt man an einem Stürmer.» Vogel erwartet denn auch kein defensives Geplänkel. «Beide Teams spielen nach vorne. Für die Zuschauer dürfte dies deshalb ein angenehmes Spiel werden.» Der FCB-Coach kann heute auf den wieder genesenen Gilles Yapi zählen. Philipp Degen dagegen muss weiter passen.


http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... B-21454573

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Februar 2012, 10:27 
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Kein Zwillingsduell in Bern

fussball · Die Young Boys hoffen heute Abend auf 25 000 Zuschauer im Heimspiel gegen Basel – und wechseln im Sommer den Ausrüster.

Auch heute bei der Partie YB - Basel werden die Spielbedingungen im Stade de Suisse nicht ideal sein. Aber bei YB unternimmt man alles, damit der Rasen, der in den letzten Tagen mit Blachen abgedeckt war, in bestmöglichem Zustand sein wird. Die Young Boys trainierten zuletzt auf dem Kunstrasen im Neufeld. Laut Wetterprognose, die sich aber fast stündlich ändert, soll es am Donnerstagabend in Bern nicht schneien – und auch die Temperaturen sind gestiegen. Die Hoffnung ist jedenfalls gross, dass es heute keine gefrorenen Stellen auf dem Naturrasen haben wird.

Das Stade de Suisse dürfte bei winterlichen Bedingungen kaum ausverkauft sein, selbst wenn das Schweizer Fernsehen trotz attraktiver Affiche auf eine Liveübertragung verzichtet. Bis gestern Mittag waren 18 500 Tickets (davon 13 400 Jahreskarten) verkauft, und YB-Trainer Christian Gross wäre nicht Christian Gross, wenn er diesbezüglich nicht eine Forderung bereithalten würde: «Erscheinen am Donnerstag nicht 25 000 Leute im Stadion, wäre ich enttäuscht.»

Noch kein Sieg gegen Basel

Im dritten Saisonduell zwischen YB und Basel streben die Berner heute den ersten Sieg an. Am 1. Spieltag, letztes Jahr im Hochsommer, trennten sich YB und Basel im Stade de Suisse noch auf Kunstrasen 1:1. Es war eine der besten Leistungen der Young Boys in dieser Spielzeit. Und auch in der zweiten Begegnung, im St.-Jakob-Park, überzeugten die Young Boys – allerdings nur in der ersten Halbzeit. FCB-Stürmer Marco Streller entschied den Spitzenkampf in Basel mit einer feinen Einzelleistung und seinem Siegtor zum 1:0. David Degen war damals in Basel mit zahlreichen Sturmläufen einer der auffälligsten Akteure. Der YB-Offensivspieler muss sich seit der Winterpause grosser Konkurrenz erwehren. Zugang Matias Vitkieviez ist nach ausgezeichnetem Start gesetzt, und der Kanadier Josh Simpson, ebenfalls neu, drängt ins Team. Möglicherweise beginnen heute alle drei Flügelspieler, falls Vitkieviez als hängender Stürmer an die Seite Raul Bobadillas rückt. «Wir haben in der Offensive viele Optionen», sagt YB-Trainer Christian Gross. «Aber klar ist, dass David Degen von Anfang an spielt.» Zum Zwillingsduell aber kommt es heute nicht. Basels Philipp Degen ist (mal wieder) verletzt, er leidet an einer Oberschenkelblessur.

Jako wird YB-Ausrüster

Die Young Boys werden übrigens nur noch bis Saisonende in Puma-Leibchen spielen. Der deutsche Sportartikelhersteller ersetzte 2007 Gems als Ausrüster des Vereins. Es war eine Rückkehr, denn die Young Boys wurden 1986 ebenfalls in Puma-Kleidern letztmals Meister. Ab nächster Saison wird jetzt Jako neuer Ausrüster der Young Boys – letztlich gab das finanziell deutlich bessere Angebot Jakos den Ausschlag zum Wechsel. Bei weiteren Super-League-Vereinen wie Basel (bisher Nike, bald Adidas?), Thun (bisher Erima) und GC (Adidas verlängert Vertrag nicht) dürfte es im Hinblick auf die nächste Saison gleichfalls zu Veränderungen kommen.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Februar 2012, 10:41 
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16.02.2012

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«Mit Vergangenem muss man abschliessen»

YB-Trainer Christian Gross empfängt den FC Basel heute ohne sentimentale Gefühle (20.15 Uhr, Stade de Suisse)

Wer das Restaurant Eleven im Stade de Suisse betritt, der kommt am den BSC Young Boys nicht vorbei: Gelb-Schwarz die Fanartikel in der Vitrine, gelb-schwarz das Matchplakat auf der Rückseite des Eingangs. Daneben ein Poster, das zum Termin mit Christian Gross passt: Bruce Springsteen kommt am 9. Juli ins Zürcher Letzigrund.

«Tougher Than the Rest» hiess der Springsteen-Song, der am 29. Mai 2009 nach einem 0:3 gegen YB aus den Lautsprechern des St.-Jakob-Parks schallte. Gross hatte ihn sich zum Abschied gewünscht, nachdem bekannt geworden war, dass er den FC Basel zum Saisonende verlassen muss. Seit Sommer steht er beim damaligen Gegner unter Vertrag. Mit den Young Boys soll er schaffen, was er mit Basel geschafft hat: an die grosse Vergangenheit anzuknüpfen.

BaZ: Christian Gross, die Young Boys haben seit November 2009 nicht mehr gegen den FC Basel gewonnen. Warum ändert sich das nun?

Christian Gross: Ob es sich ändert, wird sich zeigen. Aber wir versuchen natürlich, das Spiel zu gewinnen. Zu Beginn der Meisterschaft, im Sommer, waren wir nahe dran. Im Rückspiel in Basel gewann der FCB verdient. Es war ein enges Spiel, Basel hat eine sehr gute Mannschaft und wir müssen eine Extraleistung bieten.

YB geht mit zwei Siegen aus zwei Partien und Rückenwind in die Begegnung, während Basel zu Beginn der Rückrunde einen Punkt gegen Sion und eine nutzlose Reise nach Lausanne verzeichnet. Ist das nicht ein grosser Vorteil für YB?

Es ist immer gut, wenn man wie wir über Wettkampfpraxis verfügt. Aber ich denke, Basel hat sich ein gutes Fundament geschaffen. Die sind fokussiert – auf die Meisterschaft und auf die Spiele gegen die Bayern. Meine Erfahrung sagt mir, dass dies zu einer hohen Trainingsintensität führt. Und ich glaube, dass die Basler es schätzen, dass vor dem Bayern-Spiel keine Pflichtaufgabe, sondern eine besondere Super-League-Affiche auf sie wartet. Der FCB wird bereit sein.

Gewinnt YB, stehen Sie in der Tabelle nur noch drei Punkte hinter Basel, die Meisterschaft wäre wieder offen …

Nein, nein. Solange nicht gleich viele Partien absolviert sind, täuscht die Tabelle. Basel hat ein sehr starkes Team. Die Jungen haben sich sehr gut entwickelt und werden von den erfahrenen Spielern getragen. Der FCB kann sich auf ein effizientes Angriffsduo verlassen. Der FCB verfügt über eine ausgeprägte Siegermentalität … Machen wir uns nichts vor: Diese Meisterschaft ist grundsätzlich für den FC Basel bestimmt.

Was fehlt denn den Young Boys noch, das den FCB auszeichnet?

Anders als YB ist es sich der FCB gewohnt, auf konstant hohem Niveau um Titel zu spielen. Dann kann er auf eine grosse, tolle Anhängerschaft zählen, die man sich hart erarbeitet hat. Das trägt und motiviert die Mannschaft. Doch da braucht es auch viel Pflege. Ein einziger Transfer kann vieles in die richtige oder falsche Richtung bringen. In Basel sind in der Vergangenheit sicher sehr viele richtige Entscheidungen getroffen worden. Und ich glaube, dass der FCB mit dem Aufbau einer sehr guten Nachwuchsabteilung im neuen Jahrtausend das Fundament gelegt hat, um diejenige Mannschaft zu stellen, die den Fussball in der Schweiz bestimmt. Aber als ich nach Basel kam, spielten die Grasshoppers diese Rolle und es gelang uns mit dem FCB auch, GC den Rang abzulaufen. YB hat Ambitionen. Wo sie hinführen, werden wir sehen.

Was hat denn YB, was Basel fehlt?

Die YB-Wurst. Nein, im Ernst: In Bern spüre ich eine generelle Sportbegeisterung, im Fussball und im Eishockey. Auch Bern hat ein tolles Fussballstadion, jetzt mit richtigem Rasen, was ihm gut ansteht. Und Bern hat bestimmt viele schlummernde YB-Anhänger, die man noch aus der Reserve locken kann und muss. Es braucht einen Titel, das ist klar.

Man war schon nahe dran.

Ja. Aber es ist ein Unterschied, ob man Meister werden kann oder ob man Meister werden muss. Damals in Basel haben wir uns den Druck selbst auferlegt, indem wir mit dem Einzug in den St.-Jakob-Park sagten, wir wollen pro Saison im Minimum einen Titel holen. Diesen Druck muss sich auch YB aufsetzen lassen und lernen, damit umzugehen.

Sie waren zehn Jahre in Basel Trainer. Mit was für Gefühlen gehen Sie in eine Partie gegen den FCB?

Grundsätzlich mit positiven Gefühlen. Ich war zehn Jahre in Basel, hatte dort eine tolle Zeit. Aber mir geht es um die Sache, um den Fussball, um die Gegenwart. Und in dieser Gegenwart will ich YB weiterbringen.

Sentimentale Gefühle gibt es keine?

Ich war ja schon Trainer, bevor ich zum FCB kam – und ich stand schon vorher mit einem Schweizer Team in der Champions League. Als Trainer lernt man früh, sich damit auseinanderzusetzen, was sein wird, wenn man bei einem Club nicht mehr erwünscht ist und entlassen wird. Je besser man darauf vorbereitet ist, desto besser kann man damit umgehen. Ich hatte eine super Zeit, erst in Zürich, dann in Basel. Aber mit Vergangenem muss man als Fussballtrainer abschliessen können.

Gibt es denn nach zehn Jahren keinen besonderen Bezug zur Region oder noch Kontakte, die Sie pflegen?

Zum grössten Teil ist es ein Lebensabschnitt, der beendet ist. Aber natürlich bestehen noch Kontakte. Wenn ich in Basel bin, geniesse ich ein Abendessen oder gehe ins Museum. Aber als Trainer ist man am aktuellen Arbeitsplatz so stark involviert, dass daneben nicht viel Zeit bleibt.

Gibt es etwas, das der Mensch Christian Gross an Basel vermisst?

Basel zeichnet sich nicht nur durch Fussball aus, sondern verfügt zum Beispiel auch über eine hervorragende Confiserie-Kultur, die noch heute sehr hoch in meiner Gunst steht …

Auch die Basler Läckerli?

Natürlich esse ich gerne Läckerli. Wissen Sie: Als ich bei GC begann, schenkte ich jedem Spieler ein Quadrat, bei dem man neun Zahlen in die richtige Reihenfolge schieben musste. Das sollte das Verschieben in Mittelfeld und Abwehr symbolisieren. Zu Beginn in Basel überlegte ich, ob ich den Spielern Läckerli schenke. Weil ich wusste, dass wir vor einem schwierigen Beginn stehen, durch den man sich wie bei einem Läckerli durchbeissen muss, um zum Honig, also zum Erfolg zu gelangen. Allerdings habe ich die Idee dann nicht realisiert.

Haben Sie bei Ihrem Antritt in Bern eine Geschenkidee realisiert?

Nein. Aber ich habe von der alten Anzeigetafel gesprochen, die vor dem neuen Stadion steht. Es ist mein Wunsch, dieses 1:1 darauf wegzubringen. Die Fans hängen an diesem letzten Spiel im Wankdorf, aber es ist Vergangenheit. Wir sind daran, diese Vergangenheit beiseitezuschieben.

Ein Spieler Ihres Teams scheint Vergangenem nachzuhängen: David Degen soll Sehnsucht nach Zwillingsbruder Philipp und somit auch nach Basel verspüren. Dort wird mit Shaqiris Abgang im Sommer ein Platz auf der Aussenbahn frei. Wie sehr würden Sie sich wehren, wenn der FCB David Degen im Sommer trotz Vertrag verpflichten möchte?

Aus Berner Sicht ist so ein Wechsel nicht vorstellbar. Dass David und Philipp eines Tages wieder zusammenspielen wollen, ist legitim. Aber ich glaube, Philipp gefällt es in Basel, und David gefällt es in Bern.

Macht es Sinn, einen Spieler, der wechseln will, zum Bleiben zu zwingen?

Wenn ein Spieler unbedingt gehen will, er felsenfest überzeugt ist, dass ein Wechsel das Beste ist, dann muss man sich schon fragen, ob eine Zusammenarbeit noch Sinn macht. Aber nochmals: Bei David Degen ist das kein Thema.

Da sprechen Sie mit ihm auch darüber?

Ja, absolut … Wobei: David Degen hat sich eine wunderbare Klausel in seinem Vertrag ausbedungen, die besagt, dass er in Basel wohnen darf. Das war noch vor der Zeit des aktuellen Managements. Würde er heute engagiert, wäre dies nicht machbar. Mir ist es lieber, er isst mit YB-Spielern zu Mittag als mit Baslern.

Shaqiri wechselt zu den Bayern. In einem Interview beantwortete er die Frage, ob er als kleingewachsener Spieler unter Christian Gross genauso gefördert worden wäre, mit den Worten «Nein, eher nicht.» Was sagen Sie dazu?

Das ist eine kluge Antwort. «Eher nicht» schliesst ja nichts aus. Nur: Es ist eine bodenlose Unterstellung, wenn man mit dieser Frage an Shaqiri andeuten will, ich sei nicht bereit, mit kleineren Spielern zu arbeiten. Bei GC spielten im Mittelfeld Marcel Koller und Massimo Lombardo, mit beiden war ich in der Champions League. Wenn ich heute den FCB anschaue, dann ist Shaqiri praktisch der einzige kleine Spieler. Betrachte ich internationale Teams, dann sind es – Barcelona ausgeklammert – meistens Equipen, die auch durch Masse und Athletik auffallen. Das ist einfach so. Aber das heisst doch nicht, dass ich mit diesem hochtalentierten Spieler nicht hätte Erfolg haben können. Ich finde die Fragestellung des Journalisten in keiner Art und Weise richtig.

Wie hätte er Shaqiri denn fragen sollen?

Es ist doch überhaupt kein Thema! Ich brauche mehr als zwei Hände, um Spieler aufzuzählen, denen ich geholfen habe, im Ausland Karriere zu machen. Das hat doch nichts mit der Körpergrösse zu tun.

Und doch: Die Körpergrösse ist gemäss Ihren Ausführungen wichtig. Warum?

Da ist die Problematik bei den stehenden Bällen, da ist die Entwicklung des Fussballs. Was immer gilt: Man muss eine gute Balance haben zwischen konstruktivem Fussball und dem schnellen Spiel in die Spitze. Allein nur mit Ballbesitz stosst man irgendwann auch an. Es sei denn, man verfügt individuell über so überragende Einzelkönner wie etwa Lionel Messi. Ich habe mit meinen Teams während Jahren konstruktiv hervorragenden Fussball gespielt. Nur habe ich stets betont, dass auch ein langer Ball ein positiver Ball sein kann. Weil der Zeitfaktor eben oft der limitierende Faktor ist, wenn es darum geht, ein Tor zu erzielen. Wenn Sie heute Tore des FC Basel analysieren, sind das auch nicht nur solche, bei denen die angreifende Equipe stundenlang am Ball war.

Nervt Sie das Loblied auf junge Trainer und deren einstudierte Angriffe?

Nein, das nervt mich nicht. Aber auch der FCB lebt im Angriff doch letztlich von der individuellen Klasse eines Alex Frei oder Marco Streller. Oder eben eines Shaqiri.

Im August werden Sie 58. Ein Alter, in dem andere allmählich über den Ruhestand nachdenken. Haben Sie sich darüber jemals Gedanken gemacht?

Nein, das ist weit weg. Entscheidend ist doch die Energie, die man hat, und die Leidenschaft für den Beruf. Wenn ich die mal nicht mehr haben sollte oder keine Lust mehr darauf habe, mit jungen Menschen zu arbeiten, dann höre ich auf. Das kann dann vielleicht ganz schnell passieren. Aber im Moment ganz sicher nicht. Ich bin mit unverändert viel Eifer und unverändert viel Freude bei der Sache.

Ist das einfach zwei Jahrzehnte lang so oder gibt es schon Momente, da der Beruf keinen Spass mehr macht?

Ich habe mich in meiner Karriere oder in meinen zehn Jahren in Basel zu keinem Moment ausgebrannt gefühlt. Da war von Abnützungserscheinungen die Rede – ich habe das nie so empfunden, in keiner Art und Weise.

Was mussten Sie im Verlauf Ihrer Trainerkarriere lernen?

Zu Beginn verstand ich ein Lob immer als Motivation. Ich musste lernen, dass dies nicht immer so wirkt, dass man bei einigen Spielern dosiert mit Lob umgehen muss. Und ich musste feststellen, dass die Ambitionen nicht bei jedem Spieler gleich gross sind.

Muss man mit Lob sparsam umgehen?

Nicht sparsam, dosiert! Es gibt auch Spieler, die man extrem viel loben muss, die das brauchen. Ich lobe generell mehr, als dass ich kritisiere. Doch glauben Sie mir: Jene Spieler, zu denen ich früher hart war, denen ich Fehler aufgezeigt habe, die schauen mir heute in die Augen, wenn ich sie sehe. Und sie sagen mir, es habe damals zwar wehgetan, aber es habe ihnen extrem viel gebracht.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Februar 2012, 10:48 
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findet das spiel statt? wann kommt der definitve entscheid?


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Februar 2012, 11:59 
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YB - FCB: Zusammenschluss oder Vorentscheidung

In der vorgezogenen Partie der 21. Runde gastiert Liga-Krösus Basel am Donnerstag bei Verfolger YB. Mit einem Sieg in der Bundesstadt gegen die wiedererstarkten Young Boys könnte der FCB einen grossen Schritt in Richtung Titel-Hattrick machen.

6 Punkte beträgt Basels Vorsprung auf YB, wobei die Elf von Heiko Vogel noch eine Partie weniger auf dem Konto hat als die Gelb-Schwarzen. Ein Sieg gegen den engsten Verfolger - und Basel wäre den Bernern wohl entrückt. Fahren die Young Boys einen «Dreier» ein, dürfte die Meisterschaft noch einmal spannend werden.

YB stark seit Winterpause

«Die Young Boys habe ich noch nicht abgeschrieben», zollt Basel-Coach Vogel dem nächsten Gegner Respekt. Zu Recht, denn das Team von Christian Gross ist bedeutend frischer aus der Winterpause gekommen als der Meister. Besonders beim 3:1 zum Rückrundenauftakt gegen Servette hinterliessen die Berner einen überzeugenden Eindruck. Letzten Sonntag erkämpfte sich YB bei Sion dann einen weiteren Sieg. Damit haben die Berner Selbstvertrauen getankt.

Gross: «Offensivpotenzial des FCB ist immens»

«Der Sieg in Sion hat gut getan», so Gross. Im Vergleich zur Vorrunde sehe er nun mehr Spielfreude, mehr Zug im Spiel nach vorne und mehr Torgefahr. Torgefahr, die aber auch von Basel, dem offensiv stärksten Team der Liga, ausgeht. «Das Offensivpotenzial des FCB ist immens», sagt Gross.

Vogel: «Ein ganz normales Spiel»

Basels Trainer Vogel hütet sich davor, dem Schlagerspiel einen vorentscheidenden Charakter zuzusprechen: «Es ist an sich ein ganz normales Ligaspiel», so der Deutsche. «Die Rückrunde hat ja eben erst begonnen und so lange rechnerisch noch etwas drin liegt, ist noch gar nichts entschieden.»

Statistisch gesehen sind die Gäste vom Rheinknie am Donnerstag Favorit. Die letzte Niederlage gegen die Young Boys datiert vom 29. November 2009. Seither resultierten aus 8 Spielen 5 Siege und 3 Remis.

Kein Zwillings-Duell

Nicht geben wird es das insgesamt 4. Zwillings-Duell zwischen David und Philipp Degen nach je einem Aufeinandertreffen in der NLA (2002), der Bundesliga (2007) und der Europa League (2010). Basels Philipp Degen hat seine Oberschenkelverletzung, die er sich vor eineinhalb Wochen zugezogen hatte, noch nicht auskuriert. Zudem fehlt den «Bebbi» Scott Chipperfield wegen eines Muskelfaserrisses.

Mit Emmanuel Mayuka müssen die Young Boys im Schlagerspiel auf eine wichtige Personalie verzichten. Coach Gross hatte sich grosszügig gezeigt und dem Sambier nach dem Triumph beim Afrika Cup eine Woche «Party-Urlaub» in seiner Heimat gewährt. Weiter ist Pascal Doubaï gesperrt und Dusan Veskovac wegen Adduktorenproblemen fraglich.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... tscheidung

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Februar 2012, 12:08 
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Spitzenkampf unter eisigen Bedingungen

Young Boys - FC Basel am Donnerstagabend die Toppaffiche in der Super League

In der vorgezogenen Partie der 21. Super-League-Runde treffen am Donnerstagabend im Wankdorf (ab 20 Uhr 15) mit den Young Boys und Basel die beiden Topteams der Liga aufeinander. Von einer vorgezogenen Finalissima wollen beide Trainer nichts wissen.

(si) Vor dem Duell der beiden Giganten sind sich die Experten einig: Gewinnt Basel die Hauptprobe für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am nächsten Mittwoch gegen Bayern München, sind die Basler auf dem Weg zum dritten Meistertitel in Folge kaum mehr zu stoppen. Setzen aber die Young Boys ihre in der Rückrunde gestartete Siegserie fort, kehrt die Spannung ins Meisterschaftsrennen zurück.

Sechs Punkte beziehungsweise neun Verlustpunkte liegen die Berner in der Tabelle hinter den Baslern zurück. Dank den Siegen gegen Servette (3:1) und Sitten (1:0) überholten sie den FC Luzern und stiegen zum ersten (und einzigen?) Verfolger des Titelhalters auf.

Gross mit Bronchitis

Für YB-Trainer Christian Gross, der seit einigen Tagen an einer starken Bronchitis leidet, hat das Spiel gegen den Leader nicht vorentscheidenden Charakter im Kampf um den Titel. Für ihn geht es in der Partie gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber in erster Linie darum, «Basel endlich einmal zu schlagen».

Schon in den beiden Spielen der Vorrunde waren die Berner dem Gegner ebenbürtig, zu mehr als einem Punktgewinn beim 1:1 zum Saisonauftakt reichte es aber nicht. Das Rückspiel in Basel verloren die Berner trotz guter Leistung 0:1. Zudem haben die Young Boys aus der jüngeren Vergangenheit noch zwei Rechnungen offen: 2008 und 2010 unterlagen sie dem FCB jeweils in der Finalissima am letzten Spieltag und verpassten dadurch den Meistertitel.

Basel seit 13 Spielen ungeschlagen

Ähnlich wie Gross sieht sein Basler Kollege Heiko Vogel die Ausgangslage vor dem heutigen Duell: «Es ist keine vorentscheidende Partie, sondern ein Meisterschaftsspiel wie jedes andere auch.» Vogel will die Partie auch nicht als Generalprobe für das Highlight des Jahres in einer Woche gegen Bayern München verstanden wissen, «denn damit würde man dem Gegner nicht gerecht werden.»

YB habe Ambitionen und sei eine der stärksten Mannschaften der Liga, vor allem in der Offensive, so Vogel. Sein Team fährt mit gesundem Selbstvertrauen nach Bern. In der Meisterschaft sind die Basler seit 13 Spielen ungeschlagen.

Der Nachteil der Basler könnte der fehlende Spiel-Rhythmus sein. Der FCB hat 2012 bisher nur ein Meisterschaftsspiel absolviert (0:0 gegen den FC Sion), da die Partie am vergangenen Samstag gegen Lausanne den prekären Platzverhältnissen auf der Pontaise zum Opfer fiel. Das kurzfristig vereinbarte Testspiel gegen denselben Gegner am Sonntag auf dem Kunstrasen der Schützenmatte (2:0) diente mehr der Bewegungstherapie.

Der FCB kann im Stade de Suisse mit Ausnahme des verletzten Philipp Degen in Bestbesetzung antreten. Bei YB fehlen der gesperrte Pascal Doubaï und Emmanuel Mayuka, dem die Verantwortlichen einige Freitage erlaubt haben, um nach dem Gewinn des Afrika-Cups an den Feierlichkeiten in Sambia teilzunehmen.


http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fus ... 89094.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Februar 2012, 14:27 
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JFK hat geschrieben:
findet das spiel statt? wann kommt der definitve entscheid?


Das Spiel findet statt!

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