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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Dezember 2011, 13:38 
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Die Arbeitsteilung der beiden Oldies

Der FC Thun beschäftigt mit Mauro Lustrinelli und Milaim Rama die ältesten Stürmer der Liga. Die beiden teilen sich einen Platz im Sturm der Oberländer. Wer gegen YB beginnt, ist noch offen.

Mauro Lustrinelli und Milaim Rama werden nächstes Jahr 36 Jahre alt. Beide sind im Februar 1976 auf die Welt gekommen. Rama scherzt: «Ich bin noch jung. Ich werde erst neun Jahre alt. Das wäre ein zartes Alter.» Rama hat nämlich am 29. Februar Geburtstag, und 2012 ist ein Schaltjahr. Sein Partner Mauro Lustrinelli ist nur gerade drei Tage jünger. Der Tessiner feiert am 26. Februar seinen 36. Geburtstag. Die beiden bringen also zusammen beinahe 72 Jahre und damit viel Erfahrung auf den Platz.

Lustrinelli und Rama teilen sich quasi einen Platz im Angriff des FC Thun. Oft beginnt Lustrinelli und wird im Lauf der zweiten Halbzeit durch Rama ersetzt. Das war bereits in fünf Spielen der Vorrunde so. Rama hat in dieser Saison einmal mehr den Job als Joker gefasst. Insgesamt wurde er bereits zehn Mal eingewechselt und hat dabei immerhin drei Tore erzielt. Getroffen hat er allerdings immer nur, wenn er für Lustrinelli eingewechselt wurde. In der 10. Runde gegen Basel, in der 15. Runde gegen Luzern und in der 16. Runde gegen Servette. Der ansteigenden Formkurve hat es Rama zu verdanken, dass er zuletzt in Zürich gegen GC erstmals in der Startformation stand. In der 76. Minute wurde er aber wieder ausgewechselt. Für kam natürlich Lustrinelli, der seinerseits zum ersten Mal eingewechselt wurde.

Ramas grosser Wunsch

Rama, der Ex-Nationalspieler mit kosovarischen Wurzeln, würde auch gerne einmal zu Hause von Anfang an spielen. «Im neuen Stadion durfte ich noch nie von Beginn weg spielen.» Ob im heutigen Derby nun aber Rama oder Lustrinelli in der Startformation stehen wird, ist offen. Trainer Bernard Challandes will sich nicht in die Karten blicken lassen: «Normalerweise fängt Lustrinelli an, das hat seine Gründe. Aber gegen GC hat Rama begonnen und sich in der ersten Halbzeit mehrere gute Chancen erarbeitet. Leider hat er keine verwertet. Es kann aber ebenso gut sein, dass wir gegen YB mit Rama beginnen.»

Challandes ist froh, dass er auf die beiden Routiniers zählen kann. «Sie bringen viel Erfahrung und eine gesunde Mischung aus Ruhe und Feuer mit. Sie haben «grinta». Den beiden kommt auch ausserhalb des Platzes eine wichtige Rolle zu: Sie haben eine Vorbildfunktion für junge Spieler und sind bei den Fans sehr beliebt. Challandes weiss ihre Präsenz auch in den Trainings zu schätzen. Besonders wenn die Stimmung nicht so gut ist: «Während unserer negativen Serie im September und Oktober waren Rama und Lustrinelli besonders wichtig. Sie haben viel dazu beigetragen, dass keine Panik aufkam.»Lustrinelli hat seine vier bisherigen Tore alle zu Saisonbeginn geschossen und damit zum guten Start der Thuner beigetragen.

Zuletzt traf der Stürmer in der siebten Runde bei der 1:2-Niederlage in Basel. In den letzten zehn Liga-Spielen blieb «Lustrigol» dann allerdings ohne persönliches Erfolgserlebnis – er wartet seit 680 Spielminuten auf ein Tor. Er brennt darum auf seinen Einsatz und darauf, endlich wieder einmal zu treffen. «Ob ich von Anfang an spielen werde oder nicht, ist die Entscheidung des Trainers. Der Job von uns Spielern ist es, dann bereit zu sein, wenn wir zum Einsatz kommen.» YB sei klarer Favorit, trotzdem möchte Lustrinelli zum Abschluss noch einmal drei Punkte einfahren. «Mit einem Sieg könnten wir für uns in Anspruch nehmen, eine gute Vorrunde gespielt zu haben, und könnten zufrieden sind. Wer ausser dem FC Basel kann das in dieser Liga schon sagen?»

Silberbauer auch im Berner Derby fraglich

«Ein aggressives Kampfspiel» erwartet Christian Gross zum Vorrundenabschluss beim Berner Derby am Samstag (17.45 Uhr) auf dem Plastikrasen in der neuen Thun Arena. Der YB-Trainer trägt sich dabei mit dem Gedanken, dieselbe Startformation auf das Feld zu schicken, wie beim 1:1 gegen Sion vor einer Woche. In diesem Spiel hätten die positiven Aspekte überwogen, meinte Gross, auch wenn es nicht zum Sieg gereicht habe. Der Einsatz von Michael Silberbauer ist erneut fraglich, da er weiterhin Oberschenkel-Probleme bekundet. Und Nassim Ben Khalifa laboriert an einer Fussprellung.

Die YB-Spieler besammeln sich am Sonntag zu einem medizinischen Check und zu Gesprächen mit den YB-Verantwortlichen im Stade de Suisse. Danach geht es in die dreiwöchigen Winterferien. Christian Gross dagegen ist in den kommenden Tagen weiter unterwegs, um Stürmer zu sichten. Ein Routinier, wie es der beim HSV engagierte Mladen Petric ist, der am 1. Januar 31 Jahre alt wird, schwebt Gross vor. «Petric würde ideal in unser Anforderungsprofil passen», sagt der Trainer. Doch in einem Gespräch vor einiger Zeit habe ihm Petric kundgetan, dass es ihn nicht in die Schweiz zurückziehe. Deshalb mache es wenig Sinn, so Gross, sich mit Petric zu beschäftigen. Er werde in den nächsten Tagen in Europa weitere Kandidaten beobachten.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/18448027

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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Dezember 2011, 14:05 
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-------------------Wölfli----------------------
Sutter------Nef---------Veskovac------Spycher
Degen------------Farnerud--------------Nuzzolo
----------------Costanzo----------------------
--------Ben Khalifa---------Mayuka------------

FC Thun - BSC Young Boys 1:2

Tore:

FC Thun: Ch. Schneuwly
BSC Young Boys: Mayuka, Farnerud


Zuschauer: 10'000


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Dezember 2011, 16:28 
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Kein Sieger im Berner Derby

Der FC Thun und die Young Boys haben sich in der 18. Super-League-Runde 1:1 unentschieden getrennt. Beide Tore im 1. Berner Derby im neuen Thuner Stadion fielen in den ersten 45 Minuten.

Christian Schneuwly hatte die Thuner bereits nach 9 Minuten nach einem idealen Zuspiel von Enrico Schirinzi in Führung gebracht. Die Reaktion von YB liess allerdings nicht lange auf sich warten. Nur 3 Minuten nach dem 0:1 traf Nassim Ben Khalifa zum vermeintlichen Ausgleich. Schiedsrichter Patrick Graf gab den Treffer wegen eines Foulspiels jedoch fälschlicherweise nicht.

Ben Khalifa im 2. Anlauf zum Ausgleich

Eine Viertelstunde später konnte Ben Khalifa schliesslich doch noch jubeln. Der Stürmer setzte sich gegen Kevin Bigler und Dario Lezcano durch und bezwang David Da Costa mit einem Schlenzer aus spitzem Winkel (27.).

YB-Führung aberkannt

Die Zuschauer bekamen in der Folge ein attraktives Spiel mit Chancen auf beiden Seiten zu sehen. In der 73. Minute wähnte sich YB erstmals in Führung, erneut wurde der Treffer aber zu Unrecht nicht gegeben. Moreno Costanzo soll vor Emmanuel Mayukas Tor im Offside gestanden haben.

In der hektischen Schlussphase hatten beide Teams den Siegestreffer auf dem Fuss. Die grösste Möglichkeit vergab YBs David Degen, dessen Schuss aber geblockt werden konnte.

Young Boys seit 4 Spielen ohne Sieg

Das Unentschieden dürfte die Thuner mehr zufriedenstellen als die Gäste aus der Hauptstadt. Während die Berner Oberländer mit dem Punktgewinn eine Reaktion auf die 0:1-Pleite bei GC vor einer Woche zeigen konnten, wartet YB seit nunmehr 4 Spielen auf einen Sieg.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... rner-Derby

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Dezember 2011, 16:34 
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«Da müssen wir aufhören»

YB-Boss Kaenzig hadert mit Schiris

THUN BE - YB kann gegen Thun nicht mehr gewinnen. Auch im sechsten Anlauf kein Sieg – 1:1. Im Mittelpunkt: Schiri Patrick Graf, der YB zur Weissglut treibt.

Eben hat Graf das Spiel abgepfiffen. «Nachdem er die Nachspielzeit von vier Minuten auf 2.45 verkürzt hat. Das hat mir gar nicht gefallen», wird Trainer Christian Gross später monieren. Es ist das kleinste Vergehen des Ref-Trios.

Bei YB liegen die Nerven kurz vor den Feiertagen blank. Marco Wölfli rennt nach Spielschluss die Treppe Richtung Kabine runter: «Wo ist der David?» Als er den David gefunden hat, schreit er ihn an: «Also – jetzt musst du mal aufhören!» Die Tür geht mit einem lauten Knall zu. Später spielt Wölfli alles herunter.

CEO Ilja Kaenzig starrt lange ins Leere – und wettert dann: «Da müssen wir aufhören! Entweder hat das System, will man gegen ein Team nachtreten, das ohnehin am Boden liegt. Oder die Refs sind so schlecht!» YB werden die korrekten Tore Nummer sieben und acht in dieser Saison aberkannt. Mit diesen Treffern wäre YB in der Europa-League-Gruppenphase, stünde im Cup-Viertelfinal und hätte bloss drei Punkte Rückstand auf Basel – das Meisterrennen wäre noch offen. Doch so? «Ziel nicht erreicht», bilanziert Moreno Costanzo die bittere Berner Realität.

Natürlich liegt es nicht nur an den Refs, dass YB eine miese Vorrunde hingelegt hat. Schiri Graf grätscht Mayuka nicht um, als der Sambier seine drei Mega-Chancen auslässt. Allerdings endet die Mayuka-Story doch wieder bei Graf. Denn der Sambier trifft doch noch. Nur hat ein Assistent die Fahne oben. Wie auch bei Lustrinellis Treffer. Und wie bei Ben Khalifas Tor. Zwei Mal Offside. Einmal Foul. Dreimal falsch.

Als SonntagsBlick Gross damit an der Pressekonferenz konfrontiert, zuckt er richtiggehend zusammen – und sagt: «Dann ist es noch schlimmer. Ich dachte es seien zwei Fehlentscheide. Die Schiris sollen ihren Job möglichst korrekt ausführen – und nicht selbstherrlich auftreten.»

Allerdings soll die Schiri-Leistung den Spektakelwert dieses Berner Derbys vor ausverkauftem Haus keineswegs schmälern. Auf seine ganz eigene Art und Weise umschreibt das Thun-Coach Bernard Challandes, der nun gleich viele Punkte nach der Vorrunde geholt hat wie sein Vorgänger Murat Yakin: «Wir haben zu viele Torchancen vergeben und zu viele zugelassen. Das Spiel hätte auch 5:5 enden können. Also haben wir alles falsch gemacht!» Dann fügt er schmunzelnd an: «Besser so.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... ung-189364

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Dezember 2011, 16:36 
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1:1-Unentschieden im packenden Berner

Derby Leihgabe Schneuwly ärgert YB

THUN BE - Thun und YB verabschieden sich mit einem 1:1-Unentschieden in die Winterpause. Ausgerechnet die Stadtberner Leihgabe Christian Schneuwly erzielt das Tor für die Hausherren.

Was für ein packendes Berner Derby in der Arena Thun! Beide Teams starten furios in die Partie. Bereits nach sieben Minuten vergibt Mayuka die erste Möglichkeit.

Zwei Zeigerumdrehungen später schlägt’s bei den Young Boys ein: Nef verliert nach einem Kopfballduell gegen Lustrinelli die Orientierung. Die Kugel kommt zu Schirinzi, der direkt zu Schneuwly passt. Ausgerechnet die YB-Leihgabe lässt sich nicht zweimal bitten, zieht mit links eiskalt ab und lässt Keeper Wölfli keine Chance.

Nur eine Minute später zappelt der Ball wieder im Netz – dieses Mal auf der Gegenseite. Degen flankt ins Zentrum, wo Ben Khalifa mit dem Knie ins Tor trifft. Referee Graf entscheidet auf Stürmer-Foul. Ein harter Entscheid!

Danach sind die Berner Oberländer die bessere Mannschaft. Das Challandes-Team steht defensiv solid und taucht über schnelle Konter immer wieder gefährlich vor dem Kasten von Wölfli auf. Lezcano (18.), Lustrinelli (19.) und Schirinzi (23.) vergeben jedoch allesamt.

Eine klasse Einzelleistung von YB-Angreifer Ben Khalifa bringt in der 27. Minute den Ausgleich: Der Stürmer setzt sich über links gegen Bigler, Lezcano und Matic durch und versenkt die Kugel aus äusserst spitzem Winkel.

Anschliessend hätten die Stadtberner in Führung gehen müssen. Doch Mayuka vergibt innerhalb von zwei Minuten zwei hundertprozentige Chancen (31./33). Der Sambier verfehlt – alleine vor Goalie Da Costa stehend – jeweils das Tor aus kurzer Distanz.

Der nächste Aufreger lässt nicht lange auf sich warten. Nach einem Schneuwly-Freistoss in den YB-Strafraum spitzelt Lustrinelli den Ball an Wöfli vorbei ins Tor (37.). Schiri Graf entscheidet fälschlicherweise auf Abseits – man kann es auch ausgleichende Gerechtigkeit nennen.

In den zweiten 45 Minuten agieren beide Mannschaften vorsichtiger als noch in der ersten Hälfte. Das Spiel bleibt aber weiter spannend, auch wenn zwingende Torchancen nun Mangelware sind. Der glücklose Mayuka trifft in der 75. Minute mit einer Direktabnahme zur vermeintlichen YB-Führung. Doch Passgeber Costanzo stand vorher hauchdünn im Offside.

In einer fulminanten Nachspielzeit haben Degen für die Young Boys sowie Lezcano für Thun die Entscheidung auf dem Fuss. Der Ball will aber nicht mehr über die Linie. So verabschieden sich die beiden Mannschaften mit einem gerechten 1:1-Unentschieden in die Winterpause.

Thun - Young Boys 1:1 (1:1)

Arena Thun. – 10´000 Zuschauer (ausverkauft). – SR Graf. – Tore: 9. Christian Schneuwly (Schirinzi) 1:0. 27. Ben Khalifa (Sololauf) 1:1.

Thun: Da Costa; Bigler, Matic, Reinmann, Schneider; Christian Schneuwly, Hediger, Demiri (90. Sanogo), Schirinzi (86. Wittwer); Lezcano; Lustrinelli (62. Rama).

Young Boys: Wölfli; Zverotic, Nef (46. Affolter), Veskovac, Spycher; David Degen, Doubai, Farnerud, Costanzo (85. Nuzzolo); Mayuka, Ben Khalifa (71. Lecjaks).

Bemerkungen: Thun ohne Bättig, Ghezal, Schindelholz und Siegfried (alle verletzt). YB ohne Silberbauer (verletzt), Dudar, Lengani, Mveng und Raimondi (alle nicht im Aufgebot). 11. Tor von Ben Khalifa nicht anerkannt wegen Foulspiel. 37. Tor von Lustrinelli wegen Abseits fälschlicherweise nicht anerkannt. 73. Mayuka-Tor wegen Abseits von Costanzo nicht anerkannt. Verwarnungen: 21. Nef (Foul), 48. Affolter (Foul), 51. Costanzo (Foul), 65. Hediger (Foul), 70. Doubai (Foul), 77. Matic (Foul).


Das sagt Christian Schneuwly:

Mit einem Tor gegen YB hat die Berner Leihgabe Christian Schneuwly in Diensten des FC Thun die Stadtberner mächtig geärgert. «Schirinzi legt schön rüber und dann hämmere ich den Ball einfach rauf», erklärt Schneuwly seinen Treffer zum 1:0 für Thun.

Keine Hemmungen bei YB? «Ich spiele für Thun und habe Vollgas gegeben. Es spielt keine Rolle, ob YB oder ein anderes Team gegen uns spielt.»

Schneuwly weiter: «Ich habe nicht einmal Zeit gehabt, zu meinem Bruder zu schauen. Spycher hat mich zu sehr beschäftigt.»

In diesem Moment läuft der YB-Verteidiger hinter ihm durch die Katakomben in der Arena Thun. Schneuwly stichelt: «Der ist ganz schön wehleidig, der Spycher.»

Spycher dreht den Kopf kurz und lacht erschöpft. Schneuwly: «Eigentlich ist er ein ganz guter Typ.

Dann kommt er wieder auf seinen Bruder zu sprechen. Es ist kein Geheimnis, dass Thun Marco Schneuwly gerne holen würde. «Es wäre schön, wenn wir in der Rückrunde zusammen spielen würden. Wir werden sehen, was sich diesbezüglich tut.»

Und wie sieht Schneuwlys Saisonbilanz mit den Thunern aus? «Es war eine super Vorrunde. Viele konnten erstmals die Erfahrung Europa League machen. Das war schon toll.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... -yb-189320

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Dezember 2011, 16:40 
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Remis im Berner Kantonalderby

Gerechtes 1:1 zwischen Thun und YB

Das Berner Kantonalderby zwischen Thun und den Young Boys endet in der ausverkauften Thun-Arena mit einem gerechten 1:1. Beide Teams beklagen zudem je ein zu Unrecht aberkanntes Tor.

Das erste Berner Derby im neuen Thuner Stadion bot den 10'000 Zuschauern viele Torszenen und Spektakel, leider aber auch zwei Fehlentscheide des Schiedsrichters, welche auf beiden Seiten für viel Ärger sorgten.

YB-Leihspieler Christian Schneuwly hatte die Partie nach nur neun Minuten optimal lanciert. Nach einem von Mauro Lustrinelli gegen Alain Nef gewonnenem Kopfball-Duell lancierte Enrico Schirinzi den in Stellung gelaufenen Schneuwly, der überlegt über Marco Wölfli hinweg unter die Latte schoss. Der Ärger der Gäste über den unnötigen Gegentreffer wurde zwei Minuten später noch grösser, als der vermeintliche schnelle Ausgleich durch Nassim Ben Khalifa nicht anerkannt wurde. Schiedsrichter Patrick Graf hatte ein Foul des U17-Weltmeisters an Thomas Reinmann gesehen, was jedoch auch in der TV-Zeitlupe nicht erkennbar war.

Ben Khalifa liess sich in der Folge jedoch nicht beirren. In der 27. Minute schüttelte er an der Grundlinie mit Stipe Matic und Kevin Bigler gleich zwei Thuner Verteidiger auf engstem Raum ab und erwischte David Da Costa mit einem raffinierten Schuss aus spitzem Winkel zum 1:1. Nur zehn Minuten später aber schien die erneute Thuner Führung wieder Tatsache. Lustrinelli lenkte eine Freistossflanke von Schneuwly mit der Fussspitze an Wölfli vorbei. Der Unparteiische hatte jedoch ein Abseits des Tessiners gesehen, was jedoch klar nicht der Fall war.

In der hektischen Schlussphase hätten beide Teams noch den Siegestreffer erzielen können. Einem Tor von Emmanuel Mayuka wurde zudem die Anerkennung wegen einer Abseitsstellung von Passgeber Moreno Costanzo diesmal zu Recht versagt.

Thun - Young Boys 1:1 (1:1).

Arena Thun. - 10'000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Graf. - Tore: 9. Christian Schneuwly (Schirinzi) 1:0. 27. Ben Khalifa (Sololauf) 1:1.

Thun: Da Costa; Bigler, Matic, Reinmann, Schneider; Christian Schneuwly, Hediger, Demiri (90. Sanogo), Schirinzi (86. Wittwer); Lezcano; Lustrinelli (62. Rama).

Young Boys: Wölfli; Zverotic, Nef (46. Affolter), Veskovac, Spycher; David Degen, Doubai, Farnerud, Costanzo (85. Nuzzolo); Mayuka, Ben Khalifa (71. Lecjaks).

Bemerkungen: Thun ohne Bättig, Ghezal, Schindelholz und Siegfried (alle verletzt). YB ohne Silberbauer (verletzt), Dudar, Lengani, Mveng und Raimondi (alle nicht im Aufgebot). 11. Tor von Ben Khalifa nicht anerkannt wegen Foulspiel. 37. Tor von Lustrinelli wegen Abseits fälschlicherweise nicht anerkannt. 73. Mayuka-Tor wegen Abseits von Costanzo nicht anerkannt. Verwarnungen: 21. Nef (Foul), 48. Affolter (Foul), 51. Costanzo (Foul), 65. Hediger (Foul), 70. Doubai (Foul), 77. Matic (Foul).


http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 91062.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Dezember 2011, 16:43 
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Veskovac geht nach dem Derby auf Degen los

Ärger bei den Young Boys nach dem mageren 1:1-Unentschieden im Kantonsderby gegen den FC Thun.

David Degen sorgt am Ende des Spiels Thun – YB (1:1) für Wirbel. Zuerst vergibt er nach Vorarbeit von Zverotic kurz vor Schluss eine hundertprozentige Torchance.

Und auch nach dem Spiel sorgt Degen für Schlagzeilen. Während sich seine Teamkollegen in der Kurve von den Fans in die Winterpause verabschieden, kommt es zu einem Techtelmechtel zwischen ihm und YB-Verteidiger Veskovac. Mitten auf dem Platz, vor den Augen der Fans – und eingefangen von den Teleclub-Kameras (siehe Video oben).

Es kommt zum Wortgefecht. Degen schubst Veskovac weg. Der Serbe redet wild gestikulierend auf Degen ein, wird fast handgreiflich. «Hau ab», schreit ihn Degen an.

Christoph Spycher zum Zoff zwischen den Teamkollegen: «Es ist positiv, wenn Emotionen im Spiel sind. Man sollte aber diese Emotionen auf dem Spielfeld ausleben. Und nicht nach der Partie. Und schon gar nicht unter Teamkollegen.» Die Nerven liegen offensichtlich blank.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... los-189378

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Dezember 2011, 17:48 
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was soll diese festerei zum abschluss einer total verkorksten herbstrunde? :roll:

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Dezember 2011, 21:53 
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YB «zu sicher» gegen Thun

Das gab es in den vergangenen Wochen selten: zu grosse Sicherheit bei den Young Boys. Der Berner Grossklub kämpft derzeit mit sich selber und spielt noch unter seinen Fähigkeiten, seinen Zielen. Aus zwei Wettbewerben ist er bereits früh ausgeschieden und in der Meisterschaft weit weg von den ersten Plätzen entfernt. Das auch, weil seine Spielweise zu wenig schlagkräftig, eben, zu wenig sicher ist.

Im rasanten Derby von gestern Samstag gegen den Kantonsrivalen Thun hingegen hatten die Young Boys in der entscheidenden Spielsituation ausgerechnet einen Überschuss an Entschlossenheit. Beim Stand von 1:1, Christian Schneuwly hatte Thun früh in Führung gebracht (9.), worauf Nassim Ben Khalifa für YB ausglich (28.), hatte der YB-Mittelfeldstratege Moreno Costanzo den Machtball auf dem Fuss, oder fast. Der Tscheche Jan Lecjaks hatte Sekunden nach seiner Einwechslung einen Rush der Seitenlinie entlang hingelegt und spielte die Kugel perfekt in die Mitte. «Der Ball kam super», sagt Moreno Costanzo, der frei auf Höhe des Elfmeterpunktes gelaufen war, «ich war mir aber zu sicher, habe den Ball falsch eingeschätzt und ihn nicht rein gemacht.»

Noch in der Nachspielzeit hatten die Young Boys die Chance zum Siegestreffer, die Degen aber nicht verwertete. Und vielleicht war es auch richtig so. Der Thuner Trainer Bernard Challandes hatte nicht unrecht, wenn er resümierte, dass beide Mannschaften sich den Punkt redlich erarbeitet hatten. «Die beiden Teams haben alles gegeben», sagt Challandes, beide hätten viel riskiert, hätten viele Chancen zugestanden, aber auch viele geschaffen. In der Tat war es beim ersten Derby in der neuen und mit 10000 Personen ausverkauften Arena Thun zu einem sehr unterhaltsamen Spiel gekommen. «Solche Leistungen sind wichtig», sagt Challandes. Umso mehr zum Abschluss einer Vorrunde, die mit Pyros, Tschagajew und Constantin viel Negatives gezeigt hatte.

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Dezember 2011, 21:57 
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Spiel der vergebenen Chancen

Im Berner Derby hätten weit mehr als nur zwei Tore fallen müssen
thun Beinahe hätte Thun auch das zweite Derby in dieser Saison für sich entschieden. Le zcano scheiterte aus wenigen Metern mit einem wuchtigen Schuss an Wölfli, als bereits die 93. Minute lief. Zuvor hatte auf der Gegenseite Degen den YB-Siegestreffer verpasst, als er aus günstiger Position einen Verteidiger anschoss. Als die Partie vorüber war, gerieten sich Degen und Wölfli in den Katakomben in die Haare. Der lautstarke Disput zeigte, wie dünn das Nervenkostüm bei YB derzeit ist. Der ambitionierte Klub hat seit Ende Oktober kein Meisterschaftsspiel mehr gewonnen und liegt nach der Vorrunde mindestens 10 Punkte hinter Basel. Gewinnt der Leader heute in Neuenburg, sind es sogar 13.

Gestern zeigte YB eine ganz ordentliche Leistung. Es hielt nach der frühen Thuner Führung den Druck aufrecht. Die Anstrengungen wurden in der 27. Minute belohnt, als Ben Khalifa nach einem Sololauf aus spitzem Winkel traf. Ein paar Minuten zuvor hatte er Pech gehabt: Schiedsrichter Graf hatte seinen Ablenker ins Tor nicht anerkannt, weil er ein Foul des Waadtländers an Reinmann gesehen hatte. YB-Trainer Christian Gross schluckte leer, als er hörte, dass es ein regulärer Treffer gewesen sei.

Die Schiedsrichterleistungen sind bei den Young Boys zum Dauerthema geworden. Die Berner fühlen sich permanent benachteiligt – und lenken damit von den eigenen Unzulänglichkeiten ab. Diese liegen vorab in der Offensive. Gestern vergab allein Mayuka schon vor der Pause drei sehr gute Möglichkeiten. Später verschossen Khalifa und Costanzo kläglich.

Auch Thun sündigte im Abschluss. Lustrinelli scheiterte alleine vor Wölfli (19.), Matic schoss aus wenigen Metern am entfernteren Pfosten vorbei (29.), und Lezcano konnte einen katastrophalen Fehlpass nicht ausnützen (38.). Unvermögen war es auch, als Schneider in der Schlussphase einen besser postierten Kollegen anspielen wollte, statt selber aufs Tor zu schiessen. «Ich hatte für kurze Zeit die Orientierung verloren», sagte der Verteidiger mit YB-Vergangenheit und ergänzte: «Aber wir haben gegen ein starkes YB einen guten Match gezeigt.»

Challandes: «Supermatch in der ausverkauften Thun Arena»

Bernard Challandes sagte, als Trainer könne er nicht zufrieden sein, weil sein Team in der Defensive zu viele Fehler gemacht habe und im Angriff zu wenig effizient gewesen sei. Für die Zuschauer in der erstmals ausverkauften Thun Arena hingegen sei es ein Supermatch gewesen, weil beide Teams die Offensive forciert hätten. Challandes dürfte mit den 23 Punkten glücklicher sein als Gross mit 27.

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