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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Januar 2011, 11:57 |
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Tagesanzeiger, 14.01.2011 Die Vergangenheit holt YB wieder einDie Migros Aare zieht sich im Sommer nach fünf Jahren als YB-Hauptsponsorin zurück. Dieser Entscheid überrascht nicht – YB steht mal wieder vor turbulenten Zeiten. Es herrscht ja selten Ruhe bei YB, und der Verein dominiert auch in der spielfreien Zeit gerne die Schlagzeilen. Gestern Abend wurde bekannt, dass die YB-Hauptsponsorin Migros Aare (mit ihren Marken OBI, Westside sowie SportXX) ihren Vertrag nach fünf Jahren Ende Saison nicht verlängern wird. Selbstverständlich wurde die Trennung von schönen, netten Worten begleitet. So schrieb die Migros in einer Pressemitteilung, die Zusammenarbeit mit YB sei erfolgreich gewesen und habe die hohen Erwartungen eindeutig übertroffen. «Wir haben den Bekanntheitsgrad zum Beispiel von Westside deutlich steigern können», sagt Thomas Bornhauser, Leiter Kommunikation der Migros Aare. Und bei den Young Boys, die gestern Nachmittag informiert wurden, gab man sich nach aussen relativ gelassen. «Das ist ein normaler Geschäftsvorgang», sagt CEO Ilja Kaenzig. «Fünf Jahre sind für einen Hauptsponsor ja eine lange Zeit.» Niedermaier als FaktorDie Nachricht, dass sich die Migros bei YB zurückzieht, kommt nicht überraschend. Die unschöne Entlassung Stefan Niedermaiers und der Imageschaden der Young Boys im letzten August hatten auch bei der wichtigsten Sponsorin des Klubs für Verärgerung gesorgt – mit einem riesigen Transparent («merci stefan») bedankte sie sich am 14.August vor dem Spiel gegen Xamax (0:1) beim beliebten früheren YB-Chef. «Ich glaube nicht, dass der Rückzug der Migros etwas mit dieser Sache zu tun hat», sagt Ilja Kaenzig jetzt. Und: «Da geht es um viel Geld. Es ist das Recht einer Unternehmung, ihr Sponsoringkonzept anzupassen.» Und Thomas Bornhauser erklärt: «Mit Personen hat unser Entscheid nichts zu tun, sondern nur mit Fakten. Und diese besagen, dass wir unsere Ziele im Sportsponsoring mit YB erreicht haben.» Und weiter: «Den Bekanntheitsgrad unserer Marken mit diesem Engagement weiter zu steigern wäre mit einem unverhältnismässig hohen finanziellen Aufwand verbunden gewesen.» Dennoch darf die Vermutung angestellt werden, dass sich die Migros weiter bei YB engagiert hätte, wäre Niedermaier nicht entlassen worden. Schliesslich war im Sommer 2010 ein neuer Vertrag ausgehandelt worden, wobei die Migros offenbar einen Passus im Kontrakt wünschte, bei einem personellen Wechsel an der YB-Spitze aussteigen zu dürfen. Migros-Aare-Chef Beat Zahnd ist mit Niedermaier befreundet. Beide Parteien dementieren diesen brisanten Vorgang, der aber ebenso hartnäckig immer wieder erzählt wird wie die Geschichte, die Verantwortlichen der Young Boys hätten sich in den letzten Monaten nicht eben mit Leidenschaft, sondern eher ungeschickt um die Migros gekümmert. «Wir müssen den Abgang unserer Hauptsponsorin leider zur Kenntnis nehmen», sagt Ilja Kaenzig. «Aber wir sind überzeugt, einen interessanten Nachfolger zu finden.» «Wir sind bei 25 Prozent»Möglicherweise hat der Entschluss der Migros eine Art Signalwirkung, sodass weitere wichtige Sponsoren in den nächsten Monaten ihre auslaufenden Verträge bei YB nicht verlängern werden. Insgesamt investierte die Migros pro Jahr im Schnitt fast zwei Millionen Franken in ihr Sponsoringengagement bei den Young Boys. Aber Ilja Kaenzig stellt die Gerüchte, wonach der Verein finanziell vor einem schwierigen Jahr stehe, in Abrede. «Unser Geschäftsjahr 2010 endete am 31. Dezember und verlief auch dank des Verkaufes von Seydou Doumbia zu ZSKA Moskau sowie den Einnahmen aus der Europacup-Kampagne wirtschaftlich ausgezeichnet.» Das neue Jahr habe gerade erst begonnen, und natürlich würden er und seine Crew vor «einem Haufen Arbeit» stehen. «Wir sind vielleicht bei 25 Prozent», sagt Kaenzig. «Aber wir arbeiten ja erst seit einigen Monaten zusammen und optimieren jetzt die Strukturen.» Der YB-Chef weiss, wie abhängig er und seine Mitstreiter vom sportlichen Erfolg sind. Immerhin, und das spricht für die Treue der Anhänger, läuft der Dauerkartenverkauf trotz mittelmässiger Super-League-Vorrunde gut. Ruhe aber ist bei YB auch in den nächsten Monaten auf und neben dem Rasen kaum zu erwarten. Der FC Thun profitiert von der YB-Unruhe – auch die Migros steigt im Oberland einKündigungen bei YB Die Migros Aare gab gestern nicht nur bekannt, das Engagement bei YB im Sommer zu beenden, wobei das Unternehmen für vereinzelte Aktivitäten im Nachwuchsbereich weiter zur Verfügung steht – der Grossverteiler verkündete auch gleich offiziell, sich in Zukunft verstärkt beim FC Thun zu engagieren. Auf die Eröffnung des neuen Stadions und des Einkaufscenters in Thun in diesem Jahr kommt mit dem Oberländer Verein eine Sponsoringpartnerschaft für das von der Migros betriebene «Panorama-Center» zum Tragen. Die Migros Aare (mit ihren Einkaufscentern oder Fachmärkten) unterstützt zahlreiche Vereine wie die SCL Tigers, den FC Aarau, den EHC Olten, die Tigers Langnau, Volley Köniz, den SC Langenthal oder Wacker Thun und BSV Bern Muri – und neu eben auch den FC Thun. Der Obi-Biber übrigens, sozusagen das YB-Maskottchen, würde den Young Boys weiter zur Verfügung stehen – aber im Wankdorf-Einkaufszentrum besitzt ja mit Coop ein anderer Grossverteiler möglicherweise Interesse an einem Engagement als YB-Hauptsponsor Interessanterweise profitiert der FC Thun von der Unruhe bei YB und dürfte – obwohl deutlich kleiner – gerade im Sponsoringbereich ein Konkurrent der Young Boys werden. Und mittlerweile sind auch zwei weitere Vertreter der Geschäftsleitung der Stadion Thun AG (mit dem FC Thun als Tochtergesellschaft) um CEO Alain Kappeler bekannt – beide sind derzeit noch bei YB engagiert. Michael Kropf (bisher Leiter Betrieb im Stade de Suisse) als Leiter Betrieb sowie Roman Grünig (bisher im Sponsoring im Stade de Suisse tätig) als Leiter Verkauf und Sponsoring werden bald in Thun arbeiten. «Es freut uns, dass bei uns offensichtlich gute Leute sind», sagt YB-CEO Ilja Kaenzig. «Und es ist auch verständlich, dass sich der FC Thun bei uns kompetente Mitarbeiter holt, die sich im Business und in der Region auskennen. Aber natürlich bedauern wir den Abgang fähiger Arbeitskräfte.» Seit der Entlassung Stefan Niedermaiers als YB-CEO im letzten Sommer gabs damit mindestens ein halbes Dutzend freiwillige Abgänge bei YB – und weitere personelle Veränderungen dürften gerade im sportlichen Bereich folgen. Ilja Kaenzig treibt die Umstrukturierungen voran, wobei er betont, «dass niemand entlassen wird, der gute Arbeit leistet». Die Stimmung im Stade de Suisse aber soll schon besser gewesen sein, noch ist nicht allen Angestellten klar, was die neuen Verantwortlichen planen. Die Unruhe steigt – auch weil Sponsoren wie die Migros oder prominente YB-Beiräte wie letztes Jahr Züri-West-Sänger Kuno Lauener aussteigen. http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/Die-Vergangenheit-holt-YB-wieder-ein/story/15056681
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Januar 2011, 12:01 |
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Berner Zeitung, 14.01.2011 Suche nach einem neuen Hauptsponsor für YB: Coop sagt abDie YB-Fans diskutieren in den Internetforen bereits angeregt, wer als neuer Sponsor in Frage kommen könnte. Bei manchen Vorschlägen schwingt Galgenhumor mit. Manche sind so abwegig nicht. Seit die Migros am Donnerstagabend den Austieg bei YB als Hauptsponsor bekannt gegeben hat, spekulieren die Fans über einen möglich Nachfolger. Am häufigsten fallen die Namen Coop, Calida, eBay, Mobiliar und Globetrotter. Was das Profil des Migros-Nachfolgers als Hauptsponsor betreffe, stehe die Herkunft weniger im Vordergrund, sagte YB-Sprecher Albert Staudenmann: «Wir suchen vielmehr einen verlässlichen Partner, der die Zusammenarbeit mit YB und dem Stade de Suisse lebt und pflegt.» Ob der neue Hauptsponsor regional, national oder international aufgestellt sein wird, werde sich deshalb «bei der Suche nach der besten Lösung für YB» zeigen, so Staudenmann. Coop winkt abCoop ist im Wankdorf Center mit einem Megastore vertreten und würde mit einem Engagement für viel Goodwill sorgen. «Für uns ist ein Einstieg bei YB keine Option», sagte auf Anfrage Konzernsprecherin Sabine Vulic. Das Sponsoringkonzept von Coop sehe Fussball nicht vor. Vulic: «Als nationales Unternehmen unterstützen wir nicht einzelne Stadtclubs.» Zumal Coop den Hauptsitz in Basel habe, wie Vulic augenzwinkernd hinzufügt. Sexy, aber nicht aus der RegionDas Wäscheunternehmen Calida finden die Fans einfach sexy. Da der Konzern seinen Sitz aber im luzernischen Sursee hat, dürfte ein Sponsoring eher unwahrscheinlich sein. Die Versicherungsgruppe Mobiliar ist in Bern verwurzelt, schweizweit erfolgreich und bekannt. Als Stadionpartner im Stade de Suisse engagiert sich das Unternehmen bereits in der bernischen Fussballszene. «Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Engagement und haben uns darüber hinaus noch keine Gedanken gemacht», sagte Mobiliar-Sprecher Jürg Thalmann. Bisher habe es noch keine Anfrage von Seiten von YB gegeben. Sollte eine solche kommen, höre man sie sich auf jeden Fall an. Ebay hat den internationalen Sitz in Bern und könnte durch Sponsoring seine Verbindung zur Region betonen. Allerdings gibt es immer wieder Spekulationen, wonach ebay Bern wieder verlassen wolle. Auch das Reiseunternehmen Globetrotter ist regional stark verankert. Ob es aber einen tiefen einstelligen Millionenbetrag pro Jahr für Sponsoring aufwerfen kann, halten selbst die YB-Fans für unwahrscheinlich. Nicht ganz ernst gemeint: Otto's Nicht ganz ernst gemeint ist der Vorschlag, Otto's anzufragen. Die Firma würde wegen der Restpostenverwertung – «siehe die lange Liste von Fehleinkäufen» – gut zu YB passen, meint ein Fan. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Suche-nach-einem-neuen-Hauptsponsor-fuer-YB-Coop-sagt-ab/story/15276645
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Januar 2011, 12:05 |
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Blick, 14.01.2011 Hauptsponsor Migros steigt bei YB aus und bei Thun ein Kaenzig: «Das ist so normal wie ein Spielerwechsel»BERN - Für einmal sorgt der Klubwechsel eines Trikotsponsors für Schlagzeilen. Die Migros steigt bei YB aus und beim FC Thun ein. YB-CEO Ilja Kaenzig findet dies nicht aussergewöhnlich. Für die Saison 2011/12 müssen sich die Young Boys einen neuen Trikotsponsor suchen. Die Migros Aare, die mit den Marken SportXX, OBI und Westside auf den Leibchen der Berner präsent war, steigt nach fünf erfolgreichen Jahren aus. Damit gehen dem Vize-Meister geschätzte 2 Millionen Franken pro Jahr flöten. Dass in den Berner Medien der Rückzug der Migros mit der Absetzung von Stefan Niedermaier verknüpft wird, lässt den neuen YB-CEO Ilja Kaenzig kalt: «Wir müssen damit leben, dass immer wieder versucht wird, aus YB einen BSC Niedermaier zu machen.» Und dass die Young Boys nun Mühe haben werden, einen Sponsor zu finden, kommentiert Kaenzig gegenüber Blick.ch so: «Das wird der Marke YB nicht gerecht.» Es sei ein ganz normaler Vorgang, dass ein Sponsor sein Engagement beende. Etwa so, wie wenn Spieler den Klub wechseln. Freude über den Entscheid herrscht im Berner Oberland. Denn die Migros investiert ausgerechnet beim FC Thun. Der Kantonsrivale zieht im Sommer ins neue Stadion. Das Einkaufs-Center Panorama-Center, das von der Migros betrieben wird, steht unmittelbar daneben. Welche Marke der Migros den Schriftzug des Baukonzerns Frutiger auf den Thun-Trikots ablöst, ist noch unklar. Sicher ist: Sowohl die YB-Fans als auch die Thun-Fans können sich auf ein brandneues Leibchen freuen. (ds) http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/kaenzig-das-ist-so-normal-wie-wenn-ein-spieler-wechselt-164597
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Januar 2011, 12:06 |
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Der Bund, 14.01.2011 «Im Vergleich zur Topmarke SCB hinkt YB hinterher»Für den Berner Sponsoringexperten Jürg Kernen wird es für die Verantwortlichen von YB schwierig werden, einen gleichwertigen Ersatz für Hauptsponsor Migros zu finden. Wie schwierig wird die Suche nach einem neuen Hauptsponsor für YB? Jürg Kernen: Es wird nicht einfach sein, einen valablen Ersatz für die Migros zu finden. Der Berner Sponsoringmarkt ist schwierig. Es gibt kaum eine Vernetzung wie beispielsweise in Basel. YB hat vor allem vom Stadionbau profitiert. Was ist die Marke YB wert? Im Vergleich zur Topmarke SCB hinkt YB hinterher. Fussball hat vor allem wegen der Ausschreitungen von Fans ein Imageproblem. YB hat als Marke zu wenig Kontinuität. Zudem ist das Clubumfeld zu unruhig. Als Sponsor spielt es für mich schon eine Rolle, wie «mein» Club geführt wird. Wer kommt für YB in Frage? Das kann jede Unternehmung sein. Ich könnte mir ein Sponsoring aus dem Umfeld von Coop mit einer der zahlreichen Marken des Detailhändlers vorstellen. Das Problem vieler Unternehmen ist, dass ihre Produkte austauschbar geworden sind. Da braucht es emotionalen Mehrwert, um sich abzuheben. Diesen könnte YB bieten. Wie geht es nun weiter? Noch ist nichts verloren. YB-Chef Ilja Kaenzig hat nun bis zum Sommer Zeit, einen gleichwertigen oder sogar besseren Hauptsponsor zu finden. Schafft er das nicht, hat er sein Vertrauen in Bern verspielt. Auch für die anderen Sponsoren und Partner von YB ist es wichtig, dass in Sachen Hauptsponsor Gewissheit herrscht. http://www.derbund.ch/bern/Im-Vergleich-zur-Topmarke-SCB-hinkt-YB-hinterher/story/16765326
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Januar 2011, 12:10 |
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Berner Zeitung, 15.01.2011 Viel Wirbel bei YB – Kündigung für BaumannDer Ausstieg der Migros bei YB sorgt für Diskussionen, zudem wurde dem Sportchef Alain Baumann gekündigt. Heute bestreiten die Young Boys gegen Lausanne das erste Testspiel 2011. Der Rückzug der Migros Aare als YB-Hauptsponsor auf Ende Saison wirft weiter hohe Wellen. Beobachter schätzen es als schwierig ein, einen Nachfolger zu finden, der in Zukunft ebenfalls fast zwei Millionen Franken jährlich investieren wird. Coop, ein anderer Grossverteiler, ist ja im Wankdorf Center mit einem Megastore vertreten, aber nicht an einem Engagement bei YB interessiert. «Für uns ist ein Einstieg bei YB keine Option», sagte Konzernsprecherin Sabine Vulic auf der Website Bernerzeitung.ch – das Sponsoringkonzept von Coop sehe ein Engagement im Fussball nicht vor. Weil zudem die grossen Firmen ihre Werbebudgets für 2011 längst gesprochen haben, wird spekuliert, dass ab Sommer möglicherweise vorübergehend eine Unternehmung auf den YB-Leibchen wirbt, an der die Gebrüder Rihs (YB-Besitzer) beteiligt sind. «Die Zusammenarbeit mit Migros war eine Erfolgsgeschichte», sagt YB-Chef Ilja Kaenzig. «Aber es geht weiter, wir werden einen neuen Partner finden.» Die Young Boys müssen auch verhindern, dass weitere wichtige Sponsoren abspringen – und sind bestrebt, wieder für positive Nachrichten zu sorgen, wobei gute Resultate bestimmt hilfreich wären. «Die Marke YB ist ausgezeichnet verankert», sagt Kaenzig. Am Montag ins TrainingslagerIn den nächsten Wochen soll bei den Young Boys jedenfalls wieder der Fussball im Fokus stehen – heute bestreitet das ambitionierte Team im Stade de Suisse das erste Testspiel im neuen Jahr gegen den Challenge-League-Verein Lausanne (14.30 Uhr), der Eintritt ist gratis. Und bereits am Montag gehts für die Mannschaft ins Trainingslager nach Marbella – in Spanien stehen vier Trainingspartien auf dem strengen Programm. Wieder dabei ist ja Abwehrchef Emiliano Dudar, der heute gegen Lausanne nach seiner schweren Kopfverletzung im letzten Herbst sein Comeback geben wird. «Mit ihm sind wir in der Defensive noch besser und breiter aufgestellt», sagt Kaenzig, der hofft, dass YB mit einer seriösen, guten Vorbereitung die Grundlage legen kann, um im Frühling in allen drei Bewerben anzugreifen: «Es wäre vor allem schön, in den Partien gegen Zenit St. Petersburg bereit zu sein, eine Überraschung zu schaffen.» Am Montag beginnt der Vorverkauf für die 9 YB-Heimspiele in der Rückrunde sowie für das Sechzehntelfinal-Heimspiel in der Europa League gegen St.Petersburg (17.Februar) und den Cup-Viertelfinal gegen Zürich (2.März) – die Preise sind moderat, Inhaber einer YB-Jahreskarte geniessen gegen St.Petersburg und den FCZ ein Vorkaufsrecht. Koo Ja-Cheol weiter starkBezüglich der YB-Wunschkandidaten fürs Mittelfeld, Alexander Farnerud und Koo Ja-Cheol, die beide gerne nach Bern wechseln würden, gibts laut Ilja Kaenzig keine Neuigkeiten – ausser, dass die grosse Begabung Ja-Cheol am Asien-Cup auch gestern gegen Australien (1:1) traf und damit nach zwei Turnierspielen alle drei Tore Südkoreas erzielt hat. Und schliesslich, YB ist ja gerade an vielen Fronten aktiv, läuft die Untersuchung der Regionalfahndung Oberland, weil am Weltcup-Riesenslalom in Adelboden letzten Samstag bekanntlich Anti-AKW-Flugblätter mit dem YB-Logo verteilt wurden. Die Young Boys distanzierten sich in aller Form davon – und haben Anzeige erstattet. Kündigungen für Baumann und GerberYB-CEO Ilja Kaenzig baut den Betrieb weiter kräftig um. Die Young Boys haben ihrem Sportchef Alain Baumann sowie Chefscout Werner Gerber gekündet – bestätigt wurde dieser brisante Vorfall gestern offiziell noch nicht. Zumindest Baumann, seit vielen Jahren bei YB tätig, soll in einer anderen Funktion weiterbeschäftigt werden – fraglich ist allerdings, ob der Sportchef dazu überhaupt bereit ist. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Viel-Wirbel-bei-YB--und-DudarComeback/story/17920085
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Januar 2011, 12:11 |
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Der Bund, 15.01.2011 YB will seinen Sportchef loswerdenDie Young Boys planen die Zukunft offenbar ohne ihren Sportchef Alain Baumann. Dieser hat aber den Kündigungsbrief von seinem Arbeitgeber nicht angenommen. Beim Club will niemand zu dieser Geschichte konkret Stellung beziehen. Ein Verwirrspiel. Die Young Boys haben offenbar Alain Baumann während der Festtagspause gekündigt. Der Sportchef, der seit dem 1. Juli 2005 bei YB im Amt ist, hat aber den blauen Brief nicht angenommen. Da er damals im Ausland in den Ferien weilte, konnte ihm das Kündigungsschreiben nicht zugestellt werden und ging nach Ablauf der Abholfrist zurück an den Absender. Das klingt unglaublich. Aufklärung tut not. «Kein Kommentar», sagte Baumann dazu und rang sich nach mehrmaligen Nachfragen zu der Aussage durch: «Es ist eine lange Geschichte, und ich möchte mich dazu im Moment nicht äussern.» Der ehemalige langjährige YB-Spieler geht offenbar davon aus, dass die Kündigung nicht rechtens ist, weil sie ihm während seiner Ferien zugestellt wurde. «Eine Kündigung ist grundsätzlich empfangsbedürftig, auch oder erst recht während der Ferien des Arbeitnehmers», lautet denn auch die Definition des Bundesgerichtes. Ungeklärte PositionAuch YB-CEO Ilja Kaenzig trug nicht dazu bei, diese irritierende Geschichte aufzuklären: «Ich kann dazu nichts sagen.» Alain Baumann sei weiterhin im Dienst und fliege am Montag mit der Mannschaft ins Trainingslager nach Marbella. In Spanien bereiten sich die Young Boys während zehn Tagen auf die Rückrunde vor und bestreiten auf der Iberischen Halbinsel vier Testspiele. 26 Spieler und ein 11-köpfiger Betreuerstab machen die Reise mit. Organisations-Chef des Trainingslagers ist Baumann. Auf die Frage, ob es mit Kaenzig und YB-Verwaltungsratspräsident Benno Oertig über seine Situation als YB-Sportchef eine Aussprache gegeben habe, meinte Baumann: «Nein, bisher nicht.» Baumanns Position bei YB ist seit dem Amtsantritt von Kaenzig nicht mehr klar. Das Transferwesen und das Scouting beispielsweise ist dem Stadionchef unterstellt. Etliche Abgänge Den Sportchef, der eigentlich Teammanager ist, will YB loswerden. Andere Personen in Führungsfunktionen verlassen den Verein aus eigenen Stücken oder sind bereits gegangen. Finanzchefin Monika Bill hatte Ende November ihren letzten Arbeitstag im Stade de Suisse, Yves Ekman (Leiter Events und Kongresse) sucht ebenso eine neue Herausforderung wie Michael Kropf (Leiter Betrieb) und Roman Grünig (Sponsoring Stade de Suisse), die – wie Hauptsponsor Migros Aare – zum FC Thun wechseln. Kaenzig bedauert die Abgänge der beiden Letztgenannten zum aufstrebenden Konkurrenten aus dem Oberland. Heute Testspiel gegen LausanneDas erste Testspiel der Young Boys in diesem Jahr geht heute Samstag um 14.30 Uhr im Stade de Suisse gegen den Challenge-League-Verein Lausanne in Szene. Womöglich gibt Emiliano Dudar nach viermonatiger Pause sein Comeback. Die Lausanner haben nach dem Abenteuer in der Europa League auch einige Turbulenzen hinter sich. Fabio Celestini, der 34-jährige ehemalige Nationalspieler, hat den Verein im Streit verlassen. «Ihm war der Posten des Sportdirektors für die nächste Saison zugesichert worden. Aber er wollte Generaldirektor des Vereins werden und verlangte das doppelte Salär», sagte Lausanne-Präsident Jean-François Collet. Celestini wechselt voraussichtlich zum Lausanner Vorortverein Renens in die 2. Liga Regional, bei dem ein neuer Geldgeber eingestiegen ist. http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB-will-seinen-Sportchef-loswerden/story/13727983
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Januar 2011, 12:22 |
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Blick, 15.01.2011 Kommentar von BLICK-Sportchef Felix Bingesser Grosse Klappe aber nichts dahinter?BLICK-Sportchef Felix Bingesser kommentiert die Lage bei den Berner Young Boys. «Wir müssen die nächste Stufe zünden». «Wir wollen auf Augenhöhe mit dem FC Basel sein». «Wir müssen unser Verliererimage abstreifen». «Im Winter wird es Transfers geben.» Nach der stillosen Verabschiedung von CEO Stefan Niedermaier hat man den Mund bei den Young Boys im Herbst ordentlich voll genommen. Eine erste Zwischenbilanz fällt vernichtend aus. Gekommen ist bis jetzt mit Ivan Benito ein 35-jähriger Ersatztorhüter. Nach Niedermaier ist auch der längst aufs Abstellgleis geschobene Sportchef Alain Baumann degradiert worden. Man hat ihm den blauen Brief in die Weihnachtsferien geschickt. Mit der Migros verliert man den Hauptsponsor. Der Detail-Riese engagiert sich lieber beim FC Thun. Dahin gehen auch weitere Führungskräfte aus der YB-Verwaltung. Rette sich, wer kann. Bei YB bleibt kein Stein auf dem anderen, es brennt lichterloh. Bis jetzt ist nur das verzweifelte Bemühen erkennbar, neue Strukturen zu schaffen. Aber Strukturen in Ehren: Die Fans wollen Namen, wollen Erfolg, wollen Erlebnisse. Sie wollen eine Aufbruchstimmung. Jetzt. Und nicht in zwei, drei Jahren, wenn die neuen Strukturen vielleicht zu greifen beginnen. Die YB-Fans verlangen sofort ein Bekenntnis der Investoren. Sie wollen sehen, dass in die Mannschaft investiert wird. Sie sind mit ihrer Geduld am Ende. Dem Traditionsverein droht eine Zerreissprobe, die ihn in den Grundfesten erschüttern kann. Der Fussball ist kein berechenbares Geschäftsmodell, das auf Jahre hinaus angelegt ist. Der Fussball ist eine hochemotionale Geschichte. Ein Tagesgeschäft. Die Ankündigungsminister von YB müssen jetzt handeln. Denn aus Ankündigungsministern können sehr schnell «Dampfplauderi» werden. http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/grosse-klappe-aber-nichts-dahinter-164658
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shalako
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Verfasst: Montag 17. Januar 2011, 12:22 |
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Der Bund, 17.01.2011 YB: Baumann und Dudar im ZentrumDie Personaldiskussionen bei YB gehen weiter: Der Noch-Sportchef Alain Baumann reist dennoch ins Trainingslager nach Spanien. Sportlich stand das Comeback von Abwehrchef Dudar im Testspiel gegen Lausanne im Zentrum. Die gute Nachricht zuerst: Nach der Aufregung um den Ausstieg von Hauptsponsor Migros und den Wirren um die versuchte Kündigung von Sportchef Alain Baumann blieb es über das Wochenende bei YB neben dem Rasen ruhig. Betrieb herrschte trotzdem: Am Samstagnachmittag fand im Stade de Suisse das erste Testspiel nach der Winterpause statt. Dass 1100 Personen der Partie gegen den Challenge-League-Vertreter Lausanne beiwohnten, hatte nichts den Negativschlagzeilen der letzten Tage zu tun, sondern war auf den Gratiseintritt und das frühlingshafte Wetter zurückzuführen. Die Zuschauer wurden Zeuge des Comebacks von Emiliano Dudar. Der Argentinier spielte eine Halbzeit lang im defensiven Mittelfeld, dies mit einem Schutzhelm, wie ihn beispielsweise Chelsea-Goalie Peter Cech und Inter-Verteidiger Chivu tragen. Als Dudar erstmals einen hohen Ball mit dem Kopf abwehrte, gab es von den Rängen warmen Beifall. Szenenapplaus erhielt auch Ivan Benito, der in der zweiten Halbzeit erstmals nach seinem Wechsel von GC das YB-Trikot überstreifte. Am Schluss stand es 3:1 für YB, und Noch-Sportchef Alain Baumann stapfte wie üblich mit den Siegern in die Kabine. Business as usual also? Es gebe nichts Neues zu vermelden, sagte kurz darauf YB-Chef Ilja Kaenzig. Der Sportchef werde am Montag wie geplant mit dem Team inszehntägige Trainingslager nach Marbella reisen. Kaenzig ist sich sehr wohl bewusst, dass sein Schweigen in der Causa Baumann nicht zur Beruhigung der Situation beiträgt. «Ich übernehme die Rolle des Buhmannes», sagte er. Was ihn jedoch ärgert, sind die ständigen Störfeuer, die auf die Schwächung von YB abzielten. «Wir haben immer gesagt, dass wir die Strukturen überprüfen und allenfalls Anpassungen vornehmen werden.» Dazu dürften die Personalien Alain Baumann und Werner Gerber (Chefscout) gehören. Kaenzig wollte nicht kommentieren, ob Baumann zum Teammanager umfunktioniert wird – eine Funktion, welche dieser schon einmal innehatte. Klar ist, dass es für Gerber keinen Platz mehr hat im Klub. Seinen Job teilen sich Stéphane Chapuisat und Ingo Winter, die direkt Kaenzig unterstellt sind. Der YB-CEO bleibt auch bei den Transfers derjenige, der das Sagen hat. In diesem Bereich interessiert derzeit vor allem, ob der Schwede Farnerud von Bröndby Kopenhagen nach Bern kommt. Laut Kaenzig sieht es diesbezüglich eher negativ aus. YB - Lausanne 3:1 (0:1) Stade de Suisse. – 1100 Zuschauer. – SR Amhof. – Tore: 16. Roux 0:1, 75. Bienvenu 1:1, 76. Tosetti 2:1, 80. Lulic 3:1. YB, 1. Halbzeit: Wölfli; Sutter, Zimmermann, Affolter, Raimondi; Dudar; Degen, Hochstrasser, Costanzo, Dussin; Mayuka. YB, 2. Halbzeit: Benito; De Pierro, Nef, Lingani, Spycher; T. Doubaï; Tosetti, Christian Schneuwly, P. Doubaï, Lulic; Bienvenu. Lausanne: Favre (46. Castejon); Rochat, Meoli, Katz, Sonnerat; Carrupt (46. Tosi), Marazzi, Bah, Pasche (46. Avanzini); Silvio (44. Moussilou), Roux (46. Munsy). Bemerkungen: YB ohne die angeschlagenen Marco Schneuwly und Jemal. http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB-Baumann-und-Dudar-im-Zentrum/story/20160779
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shalako
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Verfasst: Montag 17. Januar 2011, 12:23 |
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Berner Zeitung, 17.01.2011 Dudar ist zurück – Chefs haben GesprächsbedarfEmiliano Dudar hat nach langer Verletzungspause beim 3:1 im Test gegen Lausanne sein Comeback für YB gegeben. Die Young Boys haben das erste Testspiel des Jahres gewonnen. Dank drei Toren in der Schlussviertelstunde besiegten die Berner im Stade de Suisse den Challenge-League-Klub Lausanne mit 3:1. Zur Pause war YB noch 0:1 zurückgelegen. Defensivspieler Emiliano Dudar feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback. Der Argentinier kam in der ersten Halbzeit im defensiven Mittelfeld zum Einsatz. Im September hatte sich Dudar im Spiel gegen Basel einen Nasenbeinbruch und eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen. Gegen Lausanne lief er mit einem Kopfschutz auf, ähnlich jenem, den der frühere FCZ-Captain Hannu Tihinen jeweils trug. Die rund 1100 Zuschauer im Stade de Suisse erlebten ein interessantes und abwechslungsreiches Spiel. Der Gast aus Lausanne legte einen furiosen Start hin, Silvio setzte den Ball nach wenigen Minuten aus kurzer Distanz an die Latte. In der Folge erarbeitete sich YB viele Chancen, die aber ungenutzt blieben. Lausanne zeigte sich in der ersten Halbzeit effizienter. Jocelyn Roux profitierte von einem Missverständnis in der Berner Abwehr und traf in der 16.Minute per Kopf zum 1:0. Nach der Pause erschienen die Young Boys mit völlig veränderter Mannschaft. Der Druck der Gastgeber nahm stetig zu. In der 75.Minute gelang Henri Bienvenu auf Vorarbeit von Senad Lulic mit einem Kopfballtor der verdiente Ausgleich. Keine Minute später schoss der junge Matteo Tosetti, im letzten Jahr Mitglied der Schweizer U-17-Weltmeister YB in Führung. Für den Endstand war Senad Lulic besorgt, der einen Sololauf mit einem präzisen Schuss in die rechte Torecke abschloss (80.). Diskussionen um BaumannHeute reisen die Young Boys ins Trainingslager nach Marbella (Spanien). Mit dabei ist auch Sportchef Alain Baumann. Am Wochenende war bekannt geworden, dass der ehemalige YB-Profi von seiner Funktion entbunden und mit einem neuen Pflichtenheft versehen werden soll. Als ihm vor einigen Wochen der Brief mit der Ankündigung des Funktionswechsels geschickt wurde, weilte Baumann jedoch in den Ferien, und so ging das Schreiben ungeöffnet zurück an den Absender. Baumann ist daher der Ansicht, seine Absetzung als Sportchef sei nicht rechtens. Sein Chef, Ilja Kaenzig, liess in der «SonntagsZeitung» verlauten, der Vorgang werfe kein gutes Licht auf den Klub. Weiter wollten sich weder der YB-Boss noch Baumann zur Affäre äussern. In Marbella dürfte es zwischen den beiden aber viel Gesprächsbedarf geben. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Dudar-ist-zurueck---Chefs-haben-Gespraechsbedarf/story/27856719
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shalako
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Verfasst: Montag 17. Januar 2011, 19:25 |
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Tagesanzeiger, 17.01.2011 Werden die Young Boys zum Hertha Berlin des Schweizer Fussballs?«YB macht glücklich», hiess es vor ein paar Jahren in der Bundesstadt. «YB könnte glücklich machen», ist man heute geneigt zu sagen. Der elffache Meister besitzt alles, um sich nachhaltig an der Spitze des Schweizer Fussballs zu etablieren – gesunde Strukturen, eine starke Mannschaft, ein treues Publikum und ein modernes Stadion, das dank des geschickten Finanzierungsmodels dem Klub jene Mittel zuführt, die sich etwa in Zürich im Dickicht von Bürokratie, Politik und Kartelldenken in Luft auflösen. Und dennoch haben die Young Boys seit ihrem letzten Titel (Cup 1987) nur etwas gewonnen: den Trostpreis für das grobfahrlässige Vergeben der besten Chancen. Im Cup-Final 2009 hatten sie anderthalb Hände an der Trophäe – und mussten letztlich dem FC Sion gratulieren. In der vergangenen Saison verspielten sie auf der Zielgerade die Meisterschaft auf jämmerliche Weise. Auch hinter den Kulissen lassen sie nichts ungenutzt, ihre Position zu unterminieren. Im August 2010 verabschiedeten sie CEO Stefan Niedermaier, einen der Hauptverantwortlichen für die solide sportliche und wirtschaftliche Basis, auf stillose Weise – und installierten den Blick-Sportchef Ilja Kaenzig als neuen starken Mann. Der Zürcher lieferte gleich Kampfansagen für grosse Buchstaben: «Wir müssen die nächste Stufe zünden.» – «Wir wollen auf Augenhöhe mit dem FC Basel sein». Verwaltungsratspräsident Benno Oertig (aus St. Gallen) und seine (Zürcher) Weggefährten Andy und Hans-Ueli Rihs klopften dem neuen Heilsbringer jovial auf die Schultern. Fünf Monat später ist davon nicht viel übrig. Zwar stehen die Young Boys – dank einer erfolgreichen Schneeballschlacht gegen den VfB Stuttgart – in der K.-o.-Phase der Europa-League. Davon abgesehen, sind in diesen milden Januartagen im Stade de Suisse keine Frühlingsgefühle auszumachen. Im Gegenteil: Hauptsponsor Migros verlängert sein Zweimillionen-Engagement nicht. Andere Geldgeber stehen offenbar auch vor dem Absprung. Derweil räumt Kaenzig mit der Vergangenheit auf: Der frühere Chefscout Werner Gerber und Sportchef Alain Baumann sind nicht mehr erwünscht. Auch diverse Administrations-Angestellte aus der Ära Niedermaier erhalten den Laufpass. Im Fall von Baumann ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen. Weil Kaenzig den blauen Brief während der Ferienzeit abschickte, lag der so lange auf der Poststelle, bis er an den Absender zurückging. Dumm gelaufen. Die Young Boys machen glücklich – dank ihren Zürcher Führungskräften vor allem die Konkurrenz aus Basel, Luzern und Zürich. Bei Meisterschaftshalbzeit liegen die Berner im Niemandsland der Tabelle – acht Punkte hinter Leader Luzern. Kaenzig, der Fast-Bundesliga-Manager und Kurzzeit-Boulevardjournalist, droht in Bern zum Möchtegern-Meister zu verkommen – und seinen Arbeitgeber zur Hertha Berlin des Schweizer Liga zu degradieren. Der deutsche Hauptstadtklub wartet seit 80 Jahren auf den Meistertitel. http://blog.tagesanzeiger.ch/steilpass/index.php/572/werden-die-young-boys-zum-hertha-berlin-des-schweizer-fussballs/
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