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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 14. August 2010, 15:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 14.08.2010
Nach dem Trubel kommt nun Xamax
Die Young Boys hoffen drei Tage vor dem Playoff-Spiel in der Champions League gegen Tottenham auf ein positives Erlebnis gegen Xamax (heute 17.45 Uhr, Stade de Suisse).
Turbulente Tage haben die Young Boys hinter sich. Die überraschende Absetzung von CEO Stefan Niedermaier durch die YB-Investoren und die Ankunft von Ilja Kaenzig auf dem neu geschaffenen Posten als Delegierter des Verwaltungsrates erlebten einige Spieler indes nur aus der Ferne.
Freundschafts-Länderspiele inmitten eines gedrängten Spielplanes lieben Klubtrainer gar nicht. YB-Trainer Vladimir Petkovic darf vor dem Meisterschaftsspiel heute Samstag gegen Xamax aber darauf hoffen, dass seine Auswahlspieler mit gestärktem Selbstvertrauen und guter Moral auflaufen werden.
Allen voran Moreno Costanzo, der sein Länderspieldebüt mit dem A-Team der Schweiz bei seinem Teileinsatz gegen Österreich gleich mit seinem Tor zum 1:0-Sieg krönte. Auch François Affolter zeigte in Klagenfurt mit einer soliden Leistung ein erfolgreiches Debüt, und Goalie Marco Wölfli, der sich in den letzten Spielen mit YB in bestechender Form zeigte, konnte auf der Ersatzbank nicht viel falsch machen.
Bienvenu bei Premiere ohne Tor
Zu den Länderspiel-Debütanten zählt auch Henri Bienvenu, der beim 3:0-Sieg von Kamerun in Polen in der 59. Minute beim Stande von 2:0 eingewechselt worden war. Die Tore erzielten aber andere; das 1:0 und 2:0 besorgte Eto’o, das 3:0 schoss Aboubakar. In eine ganz andere Welt verreiste YB-Verteidiger Ammar Jemal; er gewann im Tschad mit Tunesiens Nationalmannschaft 3:1 und kehrte erst gestern Freitag nach Bern zurück.
Dagegen wurde Emmanuel Mayuka für das Testspiel von Sambia in Uganda (1:1) wieder ausgeladen. «Sambia hatte auf alle Spieler, die im Ausland engagiert sind, für dieses Testländerspiel verzichtet, da die Reisekosten dem sambischen Fussballverband zu hoch waren», berichtete YB-Sportchef Alain Baumann.
Unruhe auch in Neuenburg
Auch in Neuenburg herrscht zurzeit beim Tabellenletzten Xamax alles andere als Ruhe. Carlos Varela ist seiner Entlassung zuvorgekommen und hat den Vertrag mit Xamax aufgelöst. Dies, nachdem der Spanier von der Disziplinarkommission der Swiss Football League für drei Partien gesperrt worden ist. Varela hatte vor einer Woche nach der 3:4-Niederlage gegen Zürich einen Schiedsrichter-Assistenten im Kabinengang angepöbelt. Die Neuenburger zeigten diese Saison vor allem Defensivschwächen und kassierten in den letzten drei Partien elf Gegentreffer.
Alle YB-Spieler, die während der Woche mit den Nationalteams unterwegs waren, haben sich für die wichtige Partie gegen Xamax fit zurückgemeldet. Dagegen fehlt Emiliano Dudar wegen einer Sprunggelenkverletzung. Ob der YB-Abwehrchef am Dienstag im Playoff-Spiel gegen Tottenham am Ball sein wird, ist noch nicht sicher.
Für das Spiel gegen Tottenham waren bis Freitagnachmittag 23 500 Tickets verkauft. Derzeit sind noch 800 Tickets im freien Vorverkauf verfügbar. Tottenham Hotspur startet heute um 13:45 Uhr mit dem Heimspiel an der White Hart Lane gegen Manchester City (TV live auf Teleclub) in die neue Saison der Premier League.
_________________ For Ever
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Haribo
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Verfasst: Samstag 14. August 2010, 21:36 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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erschts spiel nach niedermaier und scho ä niederlag. guet macht benno, numme witer so. phase 3 louft wie plannet! 
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Gonzo
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Verfasst: Sonntag 15. August 2010, 07:51 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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 Ach Benno, jetzt haben wir gestern alle die 3. Phase gezündet und wir verlieren trotzdem das Spiel. Ich hab so an deine Worte geglaubt. Jetzt bin ich richtig fassungslos. 
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shalako
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Verfasst: Sonntag 15. August 2010, 15:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 15.08.2010 Berner Hoffen auf den Kippschalter0:1-Heimniederlage der Young Boys gegen Xamax Drei Tage vor dem Hinspiel im Play-off zur Champions League gegen Tottenham erleiden die Berner Young Boys wieder einen Rückschlag. Sie bleiben gegen ultradefensiv wehrende Neuenburger ohne Torerfolg und verlieren 0:1. Peter B. Birrer, Bern Am Ende fiel immer noch mehr Regen vom Himmel, und als der Xamax-Trainer Jean-Michel Aeby einen Urschrei ausstiess, war seine Seele das Gegenteil des verhangenen Himmels: offen, freudig, sonnig. Die Neuenburger gewannen im Stade de Suisse mit extremer Defensivtaktik 1:0 und schönten ihren Saisonstart, der bis am Samstag der schlechteste der mehrjährigen Ära des Präsidenten Sylvio Bernasconi gewesen war. Sie hatten mehrmals Vorsprünge verspielt und wochenlang von aussen «Zerstörerisches», «Schmutziges» und «Negatives» über sich ergehen lassen müssen, wie Aeby hinterher dramatisierend zurückblickte. Um die Kritiken zu stillen, geht der Fussballtrainer in der Regel kurzfristig denkend und auf banale Mittel zugreifend vor. Er will mindestens ein Remis und lässt nach 4 Spielen und 12 Gegentoren auf gut Glück das eigene Tor zustellen. Mehr gibt's zur erfolgreichen Xamax-Taktik eigentlich nicht zu sagen. Diese wurde unter anderem durch Raphael Nuzzolo, der sämtliche Veränderungen im Klub übersteht und die 10. Saison in Angriff genommen hat, begünstigt. Nuzzolo setzte sich in der 3. Minute auf der linken Seite erstaunlich mühelos durch und passte zur Mitte, wo der Varela-Ersatz Sébastien Wüthrich das 1:0 erzielte. Jetzt wären die Berner gefordert gewesen. Aber drei Tage vor dem Play-off-Hinspiel zur Champions League gegen Tottenham brachten sie erstaunlich wenig Zwingendes zustande; in der ersten Halbzeit gar nichts, danach dank zwei Distanzschüssen (Scott Sutter, Thierry Doubai) und zwei den Weg allerdings nicht ins Tor findenden Kopfbällen François Affolters ein bisschen etwas. Das war aber nicht genug, weshalb ihre Hoffnung vor dem Tottenham-Abend abermals darauf beruht, dass das Team den Kippschalter findet, wie im Fenerbahce-Spiel nach der Niederlage in Bellinzona. In solchen Phasen der Saison vergehen und wechseln Tage und Eindrücke rasant. Eben noch hat der blutjunge YB-Spieler Moreno Costanzo im Klagenfurter Flughafen als Neo-Nationalspieler die Gefühle eine Nacht nach seinem Siegtor gegen Österreich in Worte gekleidet, schon muss er im Bauch des Stade de Suisse das Malheur gegen Xamax begründen. Von Costanzo war nebst der Omnipräsenz als Freistoss- und Corner-Schütze nicht viel zu sehen, von anderen allerdings auch nicht. Costanzo reagierte wie fast alle ratlosen YB-Protagonisten: «Abhaken, vergessen, vorwärts schauen.» In Abwesenheit des Abwehrchefs Emiliano Dudar beorderte der YB-Trainer Vladimir Petkovic Senad Lulic auf die linke Abwehrseite. Nach 35 Minuten war das Experiment bereits beendet, Christoph Spycher links hinten und nicht mehr im Zentrum, Lulic dafür weiter vorne und das System 4:4:2. Aber das fruchtete nicht. So endete die YB-Woche, wie sie am Montag mit dem geräuschvollen Wechsel in der Chefetage (siehe Text oben) begonnen hatte: belämmernd, Halt suchend und im Regen stehend. Aber ohne Urschrei. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fussball/berner_hoffen_auf_den_kippschalter_1.7212537.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 15. August 2010, 15:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sf.tv, 15.08.2010 Ideenloses YB unterliegt XamaxDie Young Boys kommen in der Meisterschaft nicht vom Fleck. Gegen Angstgegner Xamax kassierten die Berner eine vermeidbare 0:1-Heimniederlage. Mann des Tages war Sébastien Wüthrich. Die YB-Woche, die mit der Freistellung von CEO Stefan Niedermaier begonnen hatte, endete mit einer Niederlage gegen das bisherige Schlusslicht Xamax, das mit dem Abgang von Carlos Varela ebenfalls turbulente Tage hinter sich hat. Frühe Xamax-Führung Einziger Torschütze bei widrigsten Bedingungen (teils starker Regen) war ausgerechnet Varela-Ersatz Sébastien Wüthrich: Raphael Nuzzolo hatte sich schon in der 4. Minute auf der linken Seite gegen Scott Sutter durchgesetzt und auf Wüthrich zurückgelegt. Der 20-jährige Nachwuchs-Internationale traf mit etwas Glück in die Maschen; YB-Keeper Marco Wölfli wäre beinahe dran gewesen. Keinen guten Eindruck machte in dieser Szene François Affolter. Drei Tage nach seinem starken Nati-Debüt blieb der 19-Jährige gegen Nuzzolo völlig passiv. Wüthrich feierte seinen Treffer mit einer Hommage an Varela. Höhere Spielanteile nicht umgemünzt YB reagierte vehement auf den Rückstand. David Degen und der zweite Neo-Nationalspieler Moreno Costanzo (bei Standards) versuchten Henri Bienvenu und Emmanuel Mayuka immer wieder zu lancieren. Mit den (zu) häufigen hohen Bällen hatte die starke Xamax-Abwehr in der Regel aber keine Probleme. Im Aufbau verloren die etwas ideenlos wirkenden Berner zuviele Bälle. Die beste Torchance in der 1. Hälfte hatte YB nach 38 Minuten. Degen wurde nach einem Steilpass aber zu weit nach aussen getrieben. Kurz zuvor wäre der Xamaxien Bi Goma Gohou beinahe alleine aufs Tor gezogen. Wenige Zentimeter vor der Strafraumgrenze wurde er von Ammar Jemal gefällt. Es gab aber nur die gelbe Karte. Ferro bärenstark Nach dem Seitenwechsel erhöhte das schon zuvor dominierende Heimteam den Druck, Xamax konnte sich bei seinem 2. Matchwinner, Keeper Luca Ferro, für den ersten «Dreier» der Saison bedanken. Gegen einen Sutter-Weitschuss (53. Minute) und einen Affolter-Kopfball (65.) wehrte er brillant. In der «YB-Viertelstunde» war es erneut der Torhüter der Neuenburger, der nach einem Schuss Thierry Doubais den Ausgleich verhinderte. Kurz vor Schluss hatte Affolter zum 2. Mal die Möglichkeit, seinen Schnitzer beim 0:1 gutzumachen. Sein Kopfball zischte aber knapp über das Tor. Mit etwas Glück (und vom Publikum gar nicht goutierten Zeitspiel) retteten die Neuenburger den Auswärtssieg über die Runden. Damit bleiben die Romands ein Gegner, gegen den sich YB schwer tut. Letzte Saison hatte es zwei schmerzhafte Niederlagen (0:3 und 0:1) gegeben - beide allerdings auf der Maladière. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/08/14/Fussball/Ideenloses-YB-unterliegt-Xamax
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 15. August 2010, 15:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 15.08.2010 Erster Sieg für XamaxDen Young Boys läuft es derzeit auf nationaler Ebene nicht so gut wie im Europacup. Die Berner verloren ihr Heimspiel gegen den Tabellenletzten Neuchâtel Xamax mit 0:1. Das entscheidene Tor war bereits nach knapp vier Minuten gefallen. Xamax-Mittelfeldspieler Raphael Nuzzolo hatte sich auf der linken Seite gegen Scott Sutter durchgesetzt und mustergültig den einschussbereiten Sébastien Wüthrich bedient. Pikantes Detail: Torschütze Wüthrich wäre wahrscheinlich nicht zum Einsatz gekommen, wenn nicht unter der Woche Carlos Varelas seinen Vertrag mit Xamax aufgelöst hätte. YB erarbeitete sich ein Chancenplus, bekundete jedoch Mühe im Abschluss. Zu Beginn der Partie hatte es Pfiffe gegeben. Diese waren als Reaktion auf die überraschende Absetzung von CEO Stefan Niedermaier zu verstehen gewesen. In der nächsten Woche stehen die Young Boys gegen Tottenham Hotspur vor einer deutlichen härteren Bewährungsprobe. Young Boys - Neuchâtel Xamax 0:1 (0:1). Stade de Suisse. - 21 203 Zuschauer. - SR Studer. - Tor: 4. Wüthrich (Nuzzolo) 0:1. Young Boys: Wölfli; Sutter, Affolter, Jemal, Lulic (59. Regazzoni); Doubai, Spycher; Degen, Costanzo, Mayuka (71. Raimondi); Bienvenu (62. Marco Schneuwly). Neuchâtel Xamax: Ferro; Ismaeel, Besle, Page, Geiger (76. Facchinetti); Wüthrich (83. Dampha), Binya, Niasse, Nuzzolo; Kuljic (56. Tréand), Gohou. Bemerkungen: Young Boys ohne Dudar und Lingani (beide verletzt). Neuchâtel Xamax ohne Gelabert, Paito (beide verletzt), Fatadi (Nationalmannschaft Bahrain) und Varela (Vertragsauflösung). - Verwarnungen: 4. Wüthrich (übertriebener Torjubel). 27. Nuzzolo (Ballwegschlagen). 31. Jemal (Foul). 79. Spycher (Foul). 81. Affolter (Foul). 85. Ferro (Unsportlichkeit). http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/sporttickerdepartment/urnnewsmlwwwsda-atsch20100814brz024_1.7211551.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 15. August 2010, 15:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Sonntagsblick, 15.08.2010
«Der Sieg gehört auch Varela»
Varelas Geist erlegt YB. Die Berner verpatzen die Hauptprobe vor dem Kracher gegen Tottenham.
Was für eine turbulente Woche für Xamax! Erst der Rücktritt von Carlos Varela, weil er wegen Schiri-Beleidigung für drei Spiele gesperrt wurde. Und nun der überraschende 1:0-Sieg bei YB.
Sanel Kuljic, der auf der Position von Carlos Varela hinter den Spitzen spielt, muss nicht lange überlegen, wem er den Sieg widmet: «Carlos war für uns nicht nur auf dem Spielfeld wichtig. Ich werde ihn vor allem in der Kabine vermissen. Der Sieg gehört auch ihm.»
Kuljic weiter: «Endlich haben wir kein Gegentor erhalten.» Beim Team von Jean-Michel Aeby steht erstmals in dieser Saison die Null, es ist der erste Sieg in dieser Saison.
Katzenjammer hingegen bei YB nach einer ebenfalls verrückten Woche. CEO Stefan Niedermaier war gefeuert worden, Sonntags-Blick-Sportchef Ilja Kaenzig wurde neuer YB-Boss.
Die erste Partie nach dieser Entscheidung ging schief. Die Berner verpennen den Start. Schon nach 173 Sekunden macht Sébastien Wüthrich, der dank Varelas Rücktritt ins Team kommt, das entscheidende Tor. Dabei macht Scott Sutter einen uralten Eindruck, als ihn Raphael Nuzzolo an der Seitenlinie vernascht. Wüthrich enthüllt eine Botschaft unter dem Trikot: «Danke für alles, Carlos», steht darauf auf Spanisch.
Für YB-Trainer Vladimir Petkovic, der heute seinen 47. Geburtstag feiert, sind die frühen Gegentore Kopfsache. «Wir haben wieder einmal den Start verschlafen, das müssen wir sofort abstellen.»
Zumal am Dienstag Tottenham zum Champions-League-Playoff ins Stade de Suisse kommt. So sagt Petkovic: «Der Geburtstag ist nicht so wichtig. Jetzt müssen wir an der Champions League arbeiten.»
Vor allem die Offensive versagt. Einzig bei stehenden Bällen und Weitschüssen herrscht Gefahr vor Luca Ferro. Dabei ist Neo-Nativerteidiger François Affolter der gefährlichste YB-Stürmer. Er scheitert aber dreimal mit dem Kopf aus aussichtsreicher Position. Für den Seeländer bringt sein Team aber zuwenig aus den Standartsituationen. «Im modernen Fussball entscheiden stehende Bälle viele Spiele und daran müssen wir noch gewaltig arbeiten.» Gerade wenn man in die Champions League will, muss am Dienstag gegen Tottenham die Ausbeute aus stehenden Bällen viel besser werden.
Statistiken YB - Xamax:
Corner: 11 - 1
Offisde: 2 - 3
Schüsse Total: 7 - 6
Schüsse aufs To: 5 - 2
Fouls: 19 - 13
_________________ For Ever
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yb fan
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Verfasst: Montag 16. August 2010, 07:09 |
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Registriert: Sonntag 24. Februar 2008, 19:15 Beiträge: 96 Wohnort: figö
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_________________ wir siegen yb
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shalako
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Verfasst: Montag 16. August 2010, 08:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 16.08.2010 YB zwischen Kuljic und CrouchNach einer turbulenten Woche haben die Young Boys die Pflicht gegen Xamax nicht erfüllt. Für die Kür, das erste Spiel gegen Tottenham, ist die Vorfreude bei den Spielern dennoch riesig – speziell bei Scott Sutter. Im Kabinengang des Stade de Suisse kreuzen sich nach dem Spiel gegen Xamax klitschnasse Gestalten. Dem Spielverlauf entsprechend sind einige eher trottend, andere fast hüpfend unterwegs. Xamax-Stürmer Sanel Kuljic scherzt nach dem 1:0-Sieg über österreichische Knödel, YB-Goalie Marco Wölfli sucht nach der 0:1-Niederlage vor den Kameras und Mikrofonen nach Erklärungen. «Dass wir uns zu wenig Chancen herausgearbeitet haben, war wohl für alle ersichtlich», sagte Wölfli. Für den Captain sei es schwierig gewesen, «die Mannschaft nach dem frühen Tor im strömenden Regen anzutreiben». Nebenan weist François Affolter als stellvertretender Abwehrchef (Emiliano Dudar fehlte verletzt) die Schuld beim frühen Treffer durch Sébastien Wüthrich klar auf die eigene Reihe: «Dieses Tor dürfen wir nicht kassieren.» Und Mittelfeldspieler Moreno Costanzo vermisste im Spiel «eine klare Chance». Den Dauerregen, der sogar dem Kunstrasen zusetzte, will der St.Galler nicht als Ausrede gelten lassen. Die Niederlage müsse jetzt analysiert werden, «und dann müssen wir abhaken und weiterschauen». Al Jazeera in BernDas trifft den Tenor, der bei den Young Boys zwischen dem nassen und harten Aufprallen im Super-League-Alltag und dem mit grosser Freude erwarteten Spiel vor den Pforten der Champions League gegen Tottenham herrscht. Marco Wölfli will gegen die Nordlondoner «vor allem defensiv gut stehen». Das betrifft auch François Affolter, der eine ganz andere Partie erwartet. «Wir sind die Aussenseiter, wir können anders als gegen Xamax ins Spiel gehen.» Und vielleicht wird es Affolter auch mit Peter Crouch zu tun bekommen. Der grosse und kopfballstarke Nationalspieler ist nur eine von Tottenhams Offensivwaffen. Drei Tage, nachdem er Sanel Kuljic bewachen musste, warten auf François Affolter plötzlich internationale Topspieler. «Das wird natürlich eine ebenso spannende wie schwierige Aufgabe», sagt der frischgebackene Nationalspieler dazu. Nach dem Müssen in der Liga beginnen sich die Augen der YB-Spieler aufzuhellen, sobald man auf das Dürfen im Champions-League-Playoff zu sprechen kommt. Scott Sutter zum Beispiel plaudert auch am Tag danach gerne über das bevorstehende Highlight. Für den in England aufgewachsenen Doppelbürger sind es besonders intensive Tage. So musste er am Sonntagmorgen für die extra aus London angereiste Fernsehstation Al Jazeera English ein Interview geben. «Ich freue mich wie ein kleines Kind auf das Spiel, und die Rückmeldungen aus meinem englischen Umfeld sind zahlreich», sagt Sutter. Für das Auswärtsspiel nächste Woche hat er nicht weniger als 30 Tickets bestellt. «Aber ich weiss natürlich, dass das ein frommer Wunsch ist», meint er lachend. Der ganzen Mannschaft stehen in England 150 Eintritte zur Verfügung, «und auch andere werden viel Begleitung haben». Las Vegas - Bern für YBDoch bereits für das Heimspiel gegen die Engländer wird es Sutter nicht an Unterstützung fehlen. «Einige meiner Freunde sind zwar momentan in Las Vegas, für das Spiel am Dienstag fliegen sie aber extra nach Bern», sagt der Allrounder stolz. Wenn YB am Dienstagabend um die Primetime des europäischen Fussballs nach den Sternen der Champions League greift, wird kaum noch etwas an den dürftigen Auftritt gegen Xamax erinnern. Und falls sich das Wetter bis dahin nicht ändern sollte, wäre man zumindest für das englische Wetter gerüstet. Scott Sutter jedenfalls spielt gerne im Regen, «da behält man einen kühlen Kopf». http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/YB-zwischen-Kuljic-und-Crouch/story/26695268?dossier_id=449
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 16. August 2010, 08:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 16.08.2010 Und wieder ein YB-Rückschlag Die turbulente Woche beendeten die Young Boys mit der 0:1-Niederlage gegen Xamax. Es war aus Berner Sicht ein trister Samstagabend im Stade de Suisse. Das Grau des Nachthimmels, der Regen, der unaufhörlich herunterprasselte, wieder das frühe Gegentor (wie zuvor in Thun, gegen Fenerbahçe und in Bellinzona), wieder das erfolglose Einem-Rückstand-Nachrennen; da mochte bei den YB-Fans wahrlich keine Freude aufkommen. Noch immer sind die Berner in der neuen Saison im Stade de Suisse ohne Sieg. Und zum zweiten Mal in dieser Saison verlor YB gegen den Tabellenletzten. Das war vor zwei Wochen in Bellinzona bereits der Fall gewesen. Mit nur einem Punkt war Xamax nach Bern gereist, in vier Spielen hatten die Neuenburger 12 Gegentore zugelassen. «Dieser Sieg ist mehr, als wir uns erhofft hatten», sagte hinterher Xamax-Trainer Jean-Michel Aeby, der beim Schlusspfiff vor Freude in die Luft sprang. Es war schwer auszumachen, ob es Regentropfen waren oder Tränen der Erleichterung, die über seine Wangen kullerten. Vladimir Petkovic dagegen konzentrierte sich darauf, in seiner Enttäuschung die Fassung zu wahren. Bereits morgen kommt Tottenham, da gilt es gegenüber den Spielern die Balance zwischen Kritik und moralischer Aufbauarbeit zu finden. Ob die Turbulenzen mit der Entlassung von CEO Stefan Niedermaier seine Spieler in der Konzentration gestört haben, wurde Petkovic gefragt. «Ich hoffe es nicht», antwortete der YB-Trainer. Ganz hinten, in der äussersten Ecke des Medienraumes, stand Niedermaier-Nachfolger Ilja Kaenzig. «Die Mannschaft hat reagiert, sie hat alles versucht, um das Resultat zu wenden», bilanzierte Kaenzig und beurteilte dies als positives Zeichen. Aber auch Kaenzig wusste natürlich, wie wichtig ein Sieg in dieser Situation gewesen wäre. Hauptsponsor dankte NiedermaierVor dem Spiel wurde im Anspielkreis ein riesiges Transparent von Hauptsponsor Obi, der zur Migros-Gruppe gehört, mit der Botschaft ausgelegt: «Merci Stefan.» Beat Zahnd, der Chef der Migros Aare, gilt als guter Freund von Niedermaier. Und Verwaltungsratspräsident Benno Oertig bekam beim Gespräch mit Mitgliedern des YB-Beirates zu hören, dass Unmut bei verschiedenen Sponsoren und YB-Freunden herrscht über die kalte Entlassung von Niedermaier. Die Fans rollten ein riesiges Transparent aus mit der Aufschrift «Benno O. – Wir zünden deine 3. Phase» und nebelten dazu die Fankurve mit rotem Pyro-Rauch ein. Oertig hatte vor einer Woche die Entlassung von Niedermaier mit dem Start der dritten Phase in seinem Businessplan begründet, der YB in die Nähe des europäischen Spitzenfussballs bringen soll. Schnelles Vergessen gefragtAber die Mannschaft war am Samstag nicht einmal in der Lage gewesen, gegen den Letzten der helvetischen Super League zu gewinnen und so die Stimmung zu bessern. Nach drei Minuten lag YB bereits zurück. Nuzzolo hatte Sutter und Affolter überlaufen, und vor dem Tor bugsierte Wüthrich den Ball über die Linie. «Wir müssen dieses Spiel schnell vergessen», sagte der neue Nationalspieler François Affolter. Er trug nicht nur beim Gegentor Mitschuld, er hatte auch die beiden besten Möglichkeiten nach Freistössen von Moreno Costanzo. Doch beim ersten Kopfball von Affolter reagierte Xamax-Goalie Ferro hervorragend, beim zweiten flog der Ball knapp über den Querbalken. «Wir kamen nur bei Standardsituationen zu Torchancen», konstatierte der 19-jährige Verteidiger. Und Costanzo, der andere Nationalmannschaftsneuling von YB, kritisierte: «Wieder gerieten wir früh in Rückstand und kamen unter Zugzwang. Wir versuchten Druck zu machen, aber es reichte nicht gegen Xamax.» Schon morgen steigt das Spiel gegen Tottenham. Vielleicht sieht am Dienstagabend alles wieder anders aus. Bei YB scheint in dieser Saison nichts unmöglich zu sein. http://www.derbund.ch/bern/dossier/alles-zu-den-berner-young-boys/Und-wieder-ein-YBRueckschlag-/story/13310719
_________________ For Ever
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