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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 5. August 2010, 09:38 
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12
Beiträge: 3258
Wohnort: Bern
Grasshopper Club Zürich - BSC Young Boys

Bildvs. Bild

Stadion Letzigrund
Sonntag, 8. August 2010
Zeit: 16.00 Uhr

Bild


Webseiten Grasshoppers Zürich:
http://www.gcz.ch
http://www.blauwiis.ch
http://de.wikipedia.org/wiki/Grasshoppe ... %C3%BCrich

Forum Grasshoppers Zürich:
http://www.gczforum.ch/forum


Zuletzt geändert von Rino am Donnerstag 23. September 2010, 11:30, insgesamt 4-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 6. August 2010, 09:11 
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 12:07
Beiträge: 252
Ich hoffe Petkovic gelingt es den Schwung und die Euphorie der Champions League Quali in die Meisterschaft mitzunehemen.

GC - YB 1 : 2


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 Beitrag Verfasst: Freitag 6. August 2010, 09:32 
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Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
Extrazug nach Zürich

Für das Auswärtsspiel gegen die Grashoppers am Sonntag 8. August haben gäubschwarzsüchtig und die Ostkurve in Zusammenarbeit mit den SBB einen Extrazug organisiert.

Bern ab 13:15
Burgdorf ab 13:34
Herzogenbuchsee ab 13:47
Langenthal ab 13:54
Zürich Altstetten an 14:33


Zürich Altstetten ab 18:20
Langenthal an 19:30
Herzogenbuchsee an 19:37
Burgdorf an 19:51
Bern an 20:12

Billete können an jedem bedienten Bahnschalter erworben werden und kosten 20.- mit bzw. 40.- ohne Halbtax.


Der vorderste Wagen ist für Familien reserviert.

Wie gewohnt werden OKBE und GSS auf der Fahrt Getränke zu fairen Preisen verkaufen, der Erlös geht in die Kassen der Fandachverbände.


Auch in der neuen Saison gilt die Auswärtsfahrtenregelung. Sie wird durch das Einsteigen in den Extrazug akzeptiert.


Billete für das Spiel sind bis Samstagmittag im Fanshop erhältlich.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 6. August 2010, 09:58 
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17
Beiträge: 367
grasshoppers - yb 1:3

grasshoppers: rennella
yb: bienvenu, degen, costanzo (freistoss)

:auswaertssieg:


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 Beitrag Verfasst: Freitag 6. August 2010, 10:28 
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Beiträge: 493
-----------------Wölfli------------------
Affolter---------Jemal-----------Spycher
Sutter---Costanzo----Doubaï-------Lulic
Degen--------Bienvenu--------Regazzoni

Grasshoppers Zürich - BSC Young Boys 0 : 2

Tore:

Grasshoppers Zürich: -
YB: Degen, Mayuka

Zuschauer: 8'800


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 Beitrag Verfasst: Samstag 7. August 2010, 10:23 
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Beiträge: 29376
nachrichten.ch, 07.08.2010

Grosser Punktebedarf bei GC und YB

(Si) Die Grasshoppers und die Young Boys streben im Direktduell im Letzigrund den ersten Sieg in der laufenden ASL-Saison an. Nach drei Runden haben beide Teams erst zwei Punkte auf dem Konto.

In der Meisterschaft lief bislang noch nicht viel zusammen. Nun hoffen die Young Boys, dass der sensationelle Erfolg bei Fenerbahce die Saison richtig lancieren wird. Der Rückstand auf den FC Basel beträgt bereits sieben Zähler, höchste Zeit, dass die Berner auch in der Axpo Super League zum Siegen finden. Trainer Vladimir Petkovic hat deshalb den Exploit von Istanbul schnell abgehakt und seinen Fokus auf die Grasshoppers und den Gang in den Letzigrund gerichtet. «Uns muss die Umstellung von Europacup auf Meisterschaft besser gelingen als letztes Wochenende», fordert der Kroate. Letzte Woche hatten die Berner gegen Fenerbahce überzeugt und waren dann am Wochenende gegen Bellinzona überaus enttäuschend aufgetreten. YB muss lernen, mit den englischen Wochen zurechtzukommen. Denn selbst wenn der letztjährige Zweite an der Hürde Tottenham scheitern sollte, stehen bis zur Winterpause weitere sechs Europacup-Partien im Programm. Insgesamt muss die Truppe von Petkovic in diesem Jahr noch 26 Matches bestreiten, wenn man ein mögliches vorzeitiges Out im Schweizer Cup ausschliesst. Insbesondere die Abwehr scheint für diese Anzahl an Prüfungen eher dünn besetzt. Am Sonntag fallen mit dem gesperrten Dudar und dem noch längere Zeit verletzten Hassan Lingani zwei Verteidiger aus.

Zwei Mannschaften im Aufbau

Bei den Grasshoppers hat sich Daniel Pavlovic in dieser Woche an den Adduktoren verletzt, dafür kehrt Ricardo Cabanas in die Mannschaft zurück. Ob der Routinier, der mit der U21 bereits ein ganzes Spiel bestritten hat, zu seinem ersten Saisoneinsatz mit dem Fanionteam kommt, wollte Ciriaco Sforza nicht sagen. Der Trainer äusserte sich aber zum Straftraining, das er seinen Spielern nach dem Auftritt in Thun vom Sonntag auferlegt hatte: «Mir war wichtig, dass die Mannschaft begreift, dass sie immer vollen Einsatz zeigen und auch dann noch druckvoll spielen muss, wenn sie in Führung liegt.» Die Nachricht ist offenbar gut angekommen. Zumindest zeigte sich Sforza mit den Trainingsleistungen sehr zufrieden. Obwohl GC die gleiche magere Punktausbeute hat wie YB, lastet der Druck auf den ambitionierteren und finanziell stärkeren Gästen. Parallelen zwischen den beiden Teams sieht Sforza dennoch. «Auch die Young Boys müssen eine neue Mannschaft aufbauen. Ich bin davon überzeugt, dass sie sich von Spiel zu Spiel steigern werden.» Das man auch mit einem Steigerungslauf in der Meisterschaft weit kommen kann, bewiesen die Grasshoppers letzte Saison.

http://www.nachrichten.ch/detail/450214.htm

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 8. August 2010, 12:32 
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Beiträge: 29376
Tagesanzeiger, 07.08.2010

Spychers Rückkehr nach der Rückkehr

Mit GC gewann Christoph Spycher 2003 seinen einzigen Meistertitel. Mit YB und Emotionen spielt er morgen Sonntag im Letzigrund.

Für YB applaudierten in Istanbul am Mittwochabend die türkischen Zuschauer. YB spielt im Playoff um die Champions-League-Qualifikation. Aber für YB zählt das alles nichts, wenn das Team morgen Sonntag bei GC antritt. Die Super League ist das Basisgeschäft, und nach drei Runden liegen die Young Boys, im vergangenen Jahr Zweiter, ohne Sieg mit zwei Punkten auf Platz 8. Das Spiel gegen GC, im Vorjahr Dritter, ist ein Duell auf Augenhöhe. Die Zürcher sind gleich schwach gestartet. «So schön es gegen Fenerbahçe war», sagt Christoph Spycher, «so klar ist es, dass wir gegen GC gewinnen müssen, damit wir nicht mit dem Rücken zur Wand stehen.» Es wird ein besonderer Anlass sein für Spycher morgen im Letzigrund. Vier Jahre lang stand er bei den Grasshoppers unter Vertrag, bevor er 2005 nach Frankfurt in die Bundesliga wechselte. Mit ihnen verbindet ihn die Erinnerung an seinen grössten Erfolg auf Klubebene, als die Mannschaft den dramatischen Zweikampf gegen den FCB im Frühling 2003 mit dem Meistertitel abschloss. Und mit ihnen verbinden ihn noch gelegentliche Kontakte mit Ricardo Cabanas und Goalietrainer Patrick Foletti.

In diesem Sommer hat Spycher Eintracht Frankfurt ohne Not verlassen und eine Lücke hinterlassen. Er war Captain und erlebte, wie sehr Trainer Michael Skibbe auf eine Vertragsverlängerung drängte. Er entschied sich zur Rückkehr in die Schweiz, weil die Erfüllung eines Bubentraums auf ihn wartete: ein Vertrag bei YB. Für ihn, der in Oberscherli in der Gemeinde Köniz aufgewachsen ist. Für ihn, der für Sternenberg, Bümpliz und Münsingen spielte. Für ihn, der seine Verwandtschaft und einen grossen Teil seiner Freunde in Bern hat. Und vor allem: für ihn, der sich in Bern zu Hause fühlt und hier die Zukunft seiner Familie sieht.

YB-Wechsel: Eine Imagefrage

Nach fünf Bundesliga-Saisons und im Alter von 32 Jahren fand es Spycher Zeit für diesen Entschluss. Er mochte nicht 35 sein bei der Rückkehr. Er wollte nicht «die Visitenkarte eines alternden Fussballers abgeben, der die Karriere ausklingen lässt», das war für ihn eine «Imagefrage und eine Frage des Stolzes». Der Wechselentscheid fiel ihm trotzdem nicht leicht, weil er die Wertschätzung bei der Eintracht spürte, weil er die Entwicklung der Mannschaft in der vergangenen Saison sah, weil er lieb gewonnene Freunde zurückliess. Er sagt: «Ich wäre noch sehr, sehr gerne weiter in Frankfurt dabei gewesen.» Und auch: «Am liebsten hätte ich zwei Dinge gleichzeitig getan.»

Frankfurt war für Spycher im Rückblick «der absolut notwendige Schritt, um weiterzukommen». Er fühlt sich jetzt als Fussballer und Persönlichkeit gereift. Er hat erlebt, wie sich deutsche Spieler ungeachtet ihrer fussballerischen Fähigkeiten mit grossem Selbstbewusstsein vorstellen. Er hat gelernt, sich durchzusetzen, und findet es «nicht schlecht, wenn du dir eine Scheibe vom Selbstbewusstsein des Bundesliga-Fussballers abschneidest». Und er ist froh, dass er in Frankfurt nicht den Abgang verpasst hat wie andere, die lange im Klub waren und plötzlich nur noch auf der Bank sassen. Er sagt: «Es ist gescheiter, zu gehen und bei den Leuten in guter Erinnerung zu sein.» Er findet: «Ich bekam den Abschied, den ich mir wünschte.»

YB kann ihm nicht das Frankfurter Geld und auch nicht die Reize der Bundesliga geben. Aber YB bietet ihm die Perspektive eines Schweizer Grossklubs mit Anstellung über das (vorläufig) auf 2013 festgelegte Ende als Fussballprofi hinaus. Ein Jahr hat Matura-Absolvent Spycher danach die Möglichkeit, bei den Young Boys und der vereinstragenden Stade de Suisse Nationalstadion Wankdorf AG alle Zukunftsmöglichkeiten zwischen Trainerjob und Management zu prüfen.

Christoph Spycher ist einer, der sich Fragen stellt und eine Meinung macht. Aber er ist keiner, der sich überall produziert. Er würde später dem Geschäft gut tun, wie er jetzt seinen Mannschaften gut tut mit seiner Arbeitsweise, geprägt von Leidenschaft und Engagement. Bei YB ist Spycher vom Linksverteidiger ins Mittelfeld aufgerückt. Er hat keine Zeit benötigt, um die vorgesehene Rolle als Führungsspieler zu übernehmen, er war sofort akzeptiert. Er glaubt, dass gerade viele der jüngeren Spieler darauf gewartet hätten, dass einer wie er komme.

«Eine gewisse Basisqualität»

Gegen Fenerbahçe war YB ein starkes YB, das Gegenprogramm zum Meisterschafts-YB mit zwei Unentschieden gegen Thun und Luzern und einem 1:2 in Bellinzona. Für Spycher ist es «beruhigend», dass sein Team europäisch spielt in diesem Herbst, in der Champions oder wenigstens in der Europa League. Für Spycher ist es klar, dass YB nicht 36 Runden lang so stark sein kann wie nun in Hin- und Rückspiel der ChampionsLeague-Qualifikation. Für Spycher ist aber auch klar, dass Auftritte wie am vergangenen Wochenende in Bellinzona nicht zulässig sind, die Mannschaft habe zwar nach dem Fenerbahçe-Hinspiel etwas schwere Beine gehabt, sei aber im Kopf nicht bereit gewesen. Er erwartet eine «gewisse Basisqualität», damit sich schwächere Auftritte auch einmal mit einer Standardsituation oder Einzelleistung aufpolieren lassen. Spycher sagt, die Abgänge von Doumbia und Yapi mit 35 Toren seien zwar nicht einfach zu kompensieren, er sieht trotzdem genügend Qualität, um in der Liga vorne mitspielen zu können. Nur findet er: «Es wäre im Moment einfacher für uns, wenn wir ein paar Punkte mehr hätten.»

http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/Spychers-Rueckkehr-nach-der-Rueckkehr/story/28038627

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 8. August 2010, 12:35 
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sf.tv, 07.08.2010

YB will gegen GC Schwung mitnehmen

Die Grasshoppers und die Young Boys streben am Sonntag den ersten Sieg in der laufenden Super-League-Saison an. Luzern will den zweiten Rang konsolidieren und Thun den ersten Heimsieg.

In der Meisterschaft lief bei YB bislang noch nicht viel zusammen. Nun hoffen die Berner, dass der sensationelle Erfolg bei Fenerbahce die Saison richtig lancieren wird. Der Rückstand auf den FC Basel beträgt bereits sieben Zähler, höchste Zeit, dass die Berner auch in der Meisterschaft zum Siegen finden.

Trainer Vladimir Petkovic hat deshalb den Exploit von Istanbul schnell abgehakt und seinen Fokus auf die Grasshoppers und den Gang in den Letzigrund gerichtet. «Uns muss die Umstellung von Europacup auf Meisterschaft besser gelingen als letztes Wochenende», fordert der Kroate.

Personelle Sorgen in der Abwehr

Letzte Woche hatt YB gegen Fenerbahce überzeugt und war am Wochenende gegen Bellinzona überaus enttäuschend aufgetreten. Die Umstellung zwischen der europäischen Bühnue und der hiesigen Meisterschaft gelang (noch) überhaupt nicht. Denn selbst wenn der letztjährige Zweite an der Hürde Tottenham scheitern sollte, stehen bis zur Winterpause weitere sechs Europacup-Partien im Programm. Insgesamt muss die Truppe von Petkovic in diesem Jahr noch 26 Matches bestreiten, wenn man ein mögliches vorzeitiges Out im Schweizer Cup ausschliesst.

Insbesondere die Abwehr scheint für diese Anzahl an Prüfungen eher dünn besetzt. Am Sonntag fallen mit dem gesperrten Dudar und dem noch längere Zeit verletzten Hassan Lingani zwei Verteidiger aus. Sportchef hat denn auch durchblicken lassen, dass - wenn überhaupt noch ein Zuzug getätigt werden soll - ein Verteidiger geholt werden soll.

Rückkehr von Cabanas?

Bei den Grasshoppers hat sich Daniel Pavlovic in dieser Woche an den Adduktoren verletzt, dafür kehrt Ricardo Cabanas in die Mannschaft zurück. Ob der Ex-Internationale zu seinem ersten Saisoneinsatz mit dem Fanionteam kommt, wollte Trainer Ciriaco Sforza nicht sagen. Der Trainer äusserte sich aber zum Straftraining, das er seinen Spielern nach dem Auftritt in Thun vom Sonntag auferlegt hatte: «Mir war wichtig, dass die Mannschaft begreift, dass sie immer vollen Einsatz zeigen und auch dann noch druckvoll spielen muss, wenn sie in Führung liegt.» Die Nachricht ist offenbar gut angekommen. Zumindest zeigte sich Sforza mit den Trainingsleistungen sehr zufrieden.

http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/08/08/Fussball/YB-will-gegen-GC-Schwung-mitnehmen

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 8. August 2010, 12:52 
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Blick, 07.08.2010

GC: Bringt Sforza seine Geheimwaffe?

6 Wochen Schmerzen, keine Sekunde auf dem Feld. Wo bleibt GC-Leader Cabanas?

Morgen – GC vs. YB. Im Frühling noch ein Spitzenkampf. Jetzt ein Kellerduell zweier Europacup-Teilnehmer.

Auf die blamablen Resultate vom letzten Wochenende reagierten die beiden Trainer sehr unterschiedlich. Vladimir Petkovic blieb nach der 1:2-Pleite in Bellinzona gleich im Tessin, gab seinen Young Boys einen Tag frei. GC-Trainer Ciri Sforza ordnete noch am Abend nach dem 2:2 in Thun ein Straftraining in Niederhasli ZH an.

Nun hat Sforza noch einen weiteren Trumpf im Ärmel: Erstmals in dieser Saison könnte Routinier Ricci Cabanas (31) zum Einsatz kommen. Achillessehnen-Probleme plagten den 51-fachen Internationalen während der ganzen Vorbereitung. Cabanas: «Es war mühsam. Ich hatte kein Ziel vor Augen, weil ich nie wusste, wann es vorbei sein würde.»

Letzten Mittwoch stand Cabanas mit der U21 im Test gegen Rapperswil erstmals in diesem Sommer 45 Minuten auf dem Feld, schoss beim 5:3 einen Treffer.

«Ja, es sieht gut aus», sagte der Mittelfeldspieler gestern. «Ich habe keine Schmerzen mehr.» Spielt er morgen? «Das muss ich zuerst mit dem Trainer besprechen. Ich will im richtigen Moment zurückkehren, wenn ich der Mannschaft auch helfen kann. Und ich will nicht zwei Monate spielen und dann wieder zwei Monate weg sein.»

Was sagt der Trainer? Sforza: «Ich muss zuerst mit Ricci sprechen.» Heisst: Die Sache ist geheim.

Sforza: «Ricci ist für die Mannschaft sicher ein sehr wertvoller Spieler. Aber er muss innerlich parat sein.» Ist er es? Pssst. Geheim. Morgen kommts aus.

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 8. August 2010, 13:04 
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Luzerner Zeitung, 08.08.2010

Dieser Sieg ist nicht viel wert, wenn YB heute verliert

Lars Lunde* zum Champions- League-Exploit der Young-Boys- Fussballer

Ja, es stimmt, YB legt mir immer noch für jedes Heimspiel zwei Eintrittskarten bereit. Ein schöne Geste. Trotzdem, ich muss es loswerden: Das YB von heute und jetzt, das überzeugt mich noch nicht. Der Sieg in der Champions League gegen das schwache Fenerbahçe Istanbul war eine tolle Reaktion und eine gute Antwort auf die Probleme zuletzt – aber dieser Sieg ist nicht viel wert, wenn YB heute bei GC verliert.

Ich glaube, nach dem verpatzten Saisonstart das Problem erkannt zu haben: Bei den Young Boys gibt es zu viele gleichwertige und zu wenig herausragende Spieler. Es gibt keine Stammelf. Es kann nicht sein, dass jede Position zweifach gleichwertig besetzt ist. Es muss immer einen Besseren geben.

Zum Beispiel Moreno Constanzo. Letzte Saison war er in St. Gallen unumstrittener Freistosschef. Bei YB stehen plötzlich drei, vier andere Spieler um ihn herum, die auch den Freistoss ausführen wollen.

Oder Emiliano Dudar. Letzte Saison war er ehrgeizig, jetzt ist er überheblich. So gut ist Dudar auch wieder nicht, dass er sich das erlauben kann. Ich habe YB im Heimspiel gegen den FC Luzern gesehen. Der FC Luzern ist für mich keine Spitzenmannschaft – aber YB hat in dieser Partie hinten konfus gespielt und grosse Lücken gezeigt.

Oder Christoph Spycher. In Frankfurt noch Hilfskraft auf der Seite, soll er nun plötzlich Ballverteiler und Drehscheibe sein? Kann er das? Ich bezweifle es. Sollen sie halt Äpfel mit Birnen vergleichen – funktionieren tuts nicht.

Oder Henri Bienvenu. Doumbia war ein herausragender Typ, der aus dem Nichts ein Tor erzielte, wenn YB Mühe mit dem Spiel hatte. Bienvenu ist gut, hat aber noch nicht die Klasse eines Doumbia. Das Tor in Istanbul hat Bienvenu schön erzielt, aber auch von der schwachen Intervention das Fener-Torhüters profitiert.

Oder François Affolter. Er hat sich in den letzten Spielen einige grobe Fehler geleistet. Und steht jetzt im Aufgebot für die Nationalmannschaft. Das kommt viel zu früh. Zuletzt wurde bei YB nur immer über das System gesprochen. Dabei sind die Spieler beziehungsweise die fehlende spielerische Klasse das Problem.

Es kann auch nicht sein, dass ein Trainer, der seinen Verein immerhin in den Cupfinal und auf Rang 2 der Meisterschaft geführt hat, plötzlich alles falsch machen soll. Der Sieg in Istanbul gibt Vladimir Petkovic wieder etwas Luft. Denn ich kann die Kritik, wie sie vor diesem Spiel an ihm geübt wurde, nicht akzeptieren. Man hört in Bern ja täglich den Namen von Marcel Koller.

Und was ich in Bern auch noch höre, ist: «Lars, der Fussball hat sich halt verändert, seit du 1986 mit YB Meister geworden bist.» Klar ist der Fussball schneller geworden, aber sonst hat sich nichts geändert, es geht immer noch um dasselbe: 11 gegen 11 versuchen ein Tor zu erzielen.

Wie lautet das Fussball-Sprichwort noch? Nach oben zu kommen ist schwierig, aber oben zu bleiben ist noch viel schwieriger. Nach dem Exploit in Istanbul gibt es für YB heute nur eines: Wer Fenerbahçe schlägt, kann auch GC schlagen. Wenn YB verliert, ist das ein erneuter Rückschlag, und die ganzen Probleme beginnen von neuem.

* Lars Lunde (46)ist Däne und wurde mit den Young Boys 1986 Schweizer Meister sowie Torschützenkönig der NLA. Danach wechselte er in die Bundesliga zu Bayern München. Nach einem schweren Autounfall als Spieler des FC Aarau musste der 3-fache dänische Internationale 1988 seine Profikarriere beenden. Lunde arbeitet als Pfleger in einer Operationsabteilung im Kantonsspital Aarau und wird in der kommenden Saison das 2.-Liga-inter-Team des FC Bern trainieren.

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