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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 5. August 2010, 10:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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cash.ch, 05.08.2010 YB schickt Fenerbahce-Aktie in den KellerWas eine Niederlage so alles auslöst: Die Aktien von Fenerbahce Sportif Hizmetler Sanayi & Ticaret AS, der Muttergesellschaft des türkischen Fussballvereins Fenerbahce, brechen am Donnerstag ein. Die Aktien von Fenerbahce Sportif Hizmetler Sanayi & Ticaret AS, der Muttergesellschaft des türkischen Fussballvereins Fenerbahce, haben an der Börse Istanbul am Donnerstag Vormittag um bis zu zehn Prozent nachgegeben. Daten der Agentur Bloomberg zeigen auch: Der türkische Aktienindex (ISE 100) notiert am Donnerstag nur geringfügig im Minus. Am Mittwoch war der Klub nach einer 0:1 Heimniederlage gegen Young Boys Bern überraschend bereits in der Qualifikationsrunde aus der UEFA Champions League ausgeschieden. Damit entgehen Fenerbahce nach Angaben der Tageszeitung «Vatan» Einnahmen in Höhe von 12 Millionen Euro an Preisgeldern und Fernsehübertragungsgebühren. Fenerbahce ist seit Februar 2004 an der Börse in Istanbul. Von den insgesamt 15 Prozent der ausgegebenen Klubanteilsscheine gingen damals 50 Prozent an die Kleinanleger, weitere 20 Prozent an Grossaktionäre, jeweils 10 Prozent an Klub-Mitglieder und ausländische Anleger sowie jeweils 5 Prozent an nationale Verbände und Stiftungen. http://www.cash.ch/news/topnews/yb_schickt_fenerbahceaktie_in_den_keller-935934-771
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 5. August 2010, 10:31 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Sensationeller YB-Sieg in Istanbul
Die Young Boys starteten sehr engagiert und überlegen in das schwierige Spiel im Şükrü-Saracoğlu-Stadion in Istanbul. Das Petkovic-Team agierte in der Abwehr sehr souverän und erarbeitete sich durch schönen Kombinationsfussball immer wieder aussichtsreiche Situationen. Von Fenerbahce war sehr wenig zu sehen und das gefürchtete Publikum wurde vom Auftritt seines Teams schwer enttäuscht.
Nach einer halben Stunde besass Thierry Doubaï die bis dahin beste Torchance, als er von Lulic mustergültig angespielt worden war (29.). Ein paar Augenblicke später musste sich Fener-Goalie Volkan strecken, um einen Degen-Schuss zur Ecke klären zu können. Der hoch verdiente Führungstreffer fiel dann kurz vor der Pause: Doubaï lancierte den unermüdlichen Bienvenu, dieser setzte sich gegen einen Abwehrspieler durch und liess mit seinem platzierten Schuss Volkan keine Chance – 1:0 für YB (40.)!
Nach der Pause wurde allseits die Reaktion des Heimteams erwartet. Doch es waren weiterhin die Berner, die dem Spiel den Stempel aufdrückten. Ein weiterer toller Angriff über mehrere Stationen führte zur grossen Chance, das zweite Tor zu erzielen. Doubaï traf den Ball aber nicht wunschgemäss und schoss links am Tor vorbei (49.).
Dann schwächte sich Fenerbahce durch eine unbedachte Aktion von Stoch noch mehr. Der Flügelspieler liess sich im YB-Strafraum fallen und sah dafür die gelbe Karte. Dies nachdem er bereits in der ersten Halbzeit nach einem groben Foul am überragenden Spycher verwarnt worden war. Die Young Boys konnten fortan in Überzahl weiterspielen (54.).
Natürlich riskierte Fenerbahce nun immer mehr. Die Berner liessen aber kaum Torchancen zu und konterten immer wieder gefährlich. In der Nachspielzeit brauchte es dann aber doch noch eine Grosstat von Torhüter Wölfli, als er gegen den anstürmenden Sentürk mit einem guten Reflex den sensationellen YB-Sieg sicherstellen konnte (91.).
Gross war der Jubel der Berner nach dem Schlusspfiff. Die Young Boys erhielten für ihre starke Leistung an diesem wunderbaren Abend auch von den Fenerbahce-Fans Applaus. Mit dem Gesamtscore von 3:2 zieht YB in die Playoff-Spiele zur Champions League ein.
Stadion: Şükrü-Saracoğlu Zuschauer: 45000 Schiedsrichter: Nikolaev (RUS)
Tore: 40. Bienvenu (Linksschuss; Doubaï) 0:1.
Auswechslungen: 46. Gönül für Bekir. 46. Selcuk für Alex. 61. Hochstrasser für Costanzo. 70. Raimondi für Doubai. 77. C. Schneuwly für Lulic. 81. Sentürk für Dia.
Ersatz: YB: Bürki, M. Schneuwly, Regazzoni, Mayuka. Fenerbahce: Günok, Turaci, Deivid, Caner.
Bemerkungen: YB ohne Lingani (verletzt). Fenerbahçe ohne Lugano, Özer, Ugur Boral, Mehmet Topuz (alle verletzt), Kazim (gesperrt) und Güiza (nicht im Aufgebot).
Verwarnungen: 18. Bekir (Foul), 24. Jemal (Foul), 56. Affolter (Foul), 72. Hochstrasser (Foul), 77. Bilica (Foul), 86. Degen (Schwalbe), 89. Emre (Foul).
Platzverweis: 54. Stoch (37. Foul/54. Schwalbe).
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1898
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Verfasst: Donnerstag 5. August 2010, 10:38 |
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
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Grizzly hat geschrieben: Zitat: Kurz nach 9 Uhr mussten die YB-Spieler einchecken. Die Heimreise verzögerte sich allerdings. Die Equipe steckte eine gute Stunde im Flugzeug fest und wartete auf den Abflug. Gegen 12.30 Uhr war die Landung in der Schweiz geplant, diese dürfte sich etwas verspäten. wer geht nach belp um unsere helden zu empfangen? kann leider nicht, muss arbeiten.
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 5. August 2010, 14:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 05.08.2010 Fans feiern YB am Flughafen Bern-Belp - «Müde, aber glücklich»Spontanes Fest nach dem «Wunder von Istanbul»: Über 200 Fans der Berner Young Boys haben ihrem Team am Donnerstag am Flughafen Bern-Belp einen begeisterten Empfang bereitet.  YB hatte am Vorabend mit einem Sieg bei Fenerbahçe die Champions-League-Playoffs erreicht. Die Berner Delegation sei «müde, aber glücklich», sagte YB- Sprecher Albert Staudenmann auf Anfrage. Im Belpmoos stimmten die Fans ihre Schlachtrufe an, gaben Gesänge zum besten und sammelten Autogramme. Auch TV-Reporter Bernard Thurnheer, der im selben Flugzeug sass, habe grossen Applaus erhalten, berichtete Staudenmann. Fans mussten lange wartenDie Fans hatten lange auf die Ankunft ihrer Lieblinge warten müssen. Weil der Luftraum über Serbien infolge einer Übung gesperrt war, hatte der Flug rund zwei Stunden Verspätung. Der 1:0-Sieg in Istanbul gilt als grösster internationaler YB- Erfolg seit Jahrzehnten. Er bringt dem Klub mehr als sechs Millionen Franken ein. Teuer wird die Überraschung auch für den Gegner: Die Aktie von Fenerbahçe gab am Morgen nach dem Spiel vorübergehend um zehn Prozent nach, wie cash.ch berichtete. http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Fans-feiern-YB-am-Flughafen-BernBelp--Muede-aber-gluecklich/story/27875929
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 5. August 2010, 14:47 |
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Der Bund, 05.08.2010 «Fenerbahçe-Stars drohen Prügel der Fans»Thuns Trainer Murat Yakin spielte 1998 unter dem heutigen deutschen Bundestrainer Jogi Löw für Fenerbahçe Istanbul. Nach dem Out gegen YB macht er sich Sorgen um die türkischen Stars. «Es ist wohl besser, wenn sie für einige Tage abtauchen und sich nicht in der Öffentlichkeit blicken lassen», sagt der Basler gegenüber DerBund.ch/Newsnetz. Die Fenerbahçe-Anhänger gehörten zu den heissblütigsten in der Türkei. «Es ist auch schon vorgekommen, dass Spieler verprügelt und deren Autos beschädigt wurden», schildert Yakin aus eigener Erfahrung. Nach Niederlagen sei bei den Fener-Fans die Hölle los. «Wenn du gewinnst, bist du der König. Wenn nicht, dann wird es ungemütlich.» Fenerbahçe hatte sich nach dem 2:2 in Bern eine hervorragende Ausgangslage geschaffen. Das Rückspiel schien nur noch eine reine Formsache zu sein. Umso grösser ist jetzt die Wut der Fans. Und auch die türkische Presse prügelt auf die Spieler ein. Türkische Presse zerzaust FenerbahçeDie Zeitung «Zaman» wartet mit der Schlagzeile auf: «Fenerbahçe wirft das Handtuch.» «Fotospor» meldet: «Fenerbahçe ist ein grosser Verein mit einem grossen Trainer und grossen Spielern – das Aus gegen YB ist einfach nur peinlich.» «Fotomac» ist entsetzt: «Unfassbar - Fenerbahçe spielt sogar noch schlechter als im Hinspiel.» «Fantic» meldet: «Alles war bereit für ein grosses Fest vor ausverkauften Rängen. Doch nur YB war von Beginn an bereit für die Schlacht.» Und der «Hurriyet» bedauerte: «Abschied des Riesen.» Sogar Daum musste bei Fenerbahçe gehenIn der «Sabah» sucht Fenerbahçe-Star Gökhan Ünal verzweifelt nach Ausreden. «Natürlich schmerzt das Aus, doch es war für uns der erste Ernstkampf der Saison. Wir haben viele neue Spieler und brauchen Zeit, um uns aneinander zu gewöhnen.» Yakin weiss auch: «Bei Fenerbahçe hat niemand Zeit, weder der Trainer noch die Spieler.» Nach der letzten Saison wurde der deutsche Startrainer Christoph Daum beim populären Klub am Bosporus entlassen, weil er in der letzten Runde den Meistertitel verspielt hatte. http://www.derbund.ch/sport/fussball/FenerbaheStars-drohen-Pruegel-der-Fans/story/30371277
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chato
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Verfasst: Donnerstag 5. August 2010, 14:55 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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welcome back ihr helden. wir sind stolz auf euch! 
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 5. August 2010, 21:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 05.08.2010 YB geht zur Belohnung badenISTANBUL/BERN - Als Belohnung für das Wünder vom Istanbul darf YB mitten in der Nacht baden gehen. Dann folgt die türkische Rache – denken alle. YB ist zurück! Nach der kurzen aber historischen Nacht mit dem Wünder vom Istanbul sind die gelbschwarzen Helden zu müde, zu ausgeschwitzt, um zu realisieren, welch einmaligen Exploit sie am Bosporus gelandet haben. Sie haben dort gewonnen, wo noch nie ein Schweizer Team gewonnen hat. Sie haben Istanbuler Erde entweiht. Doch statt einer rauschenden Fete gibts ein Bad – nicht in der Menge, sondern im Spa des Marriott-Asia-Hotels. Dort gibt´s zuvor was zu essen, ein Bierchen oder so – und eben das Erholungsbad. «Am Sonntag gehts schliesslich weiter mit dem ungemein wichtigen Spiel bei GC», hebt Christoph Spycher, der gestrenge neue Zuchtmeister der Mutzen, drohend den Mahnfinger. Und was bitteschön wurde verschlüngen? Kebab? «Nein, nein», lacht der Ex-Eintracht-Captain. «Das übliche gesunde Sportleressen…» Zeit mit Super-Mario-Kart tot schlagenWeil das Spiel um 21.15 Uhr Lokalzeit angepfiffen wurde und anderntags der Wecker schon um 7 Uhr rasselt, kommt trotz aller Disziplin wenig zusammen. Trainer Vladimir Petkovic, der Baumeister des YB-Coups, stöhnt: «Ich habe wunderbar geschlafen. Leider viel zu wenig.» Am Flughafen gehts für die Helden von Istanbul Nr. 2 (nach der Schweizer Nati 2005) ruckzuck-zackzack. Die wenige Wartezeit wird mit Super-Mario-Kart totgeschlagen, dem Rennhit auf Nintendo DS. Als absoluter Crack entpuppt sich Scott Sutter. Derweil Senad Lulic den Stempel «Sonntagsfahrer» aufgedrückt erhält. Türkische Retourkutsche?Rein in die Bombardier Q400 – noch fünf Minuten bis zum Start. Dann die türkische Retourkutsche für das frevelhafte Verhalten mit dem 1:0 im Sükrü Saracoglu? So wird zumindest vermutet, als Pilot Adrian Grossniklaus verkündet, der Flugplan sei von Brüssel gecancelled worden – wegen militärischer Aktivitäten über Serbien. Tönt abenteuerlich. Auch der Pilot hat so seine Zweifel. «Aber es muss wohl stimmen, weil wir gefragt wurden, ob wir nicht höher hinauf gehen könnten. Nur geht das mit dieser Maschine nicht, die Maximal-Flughöhe ist 7500 Meter.» Also muss man Serbien umkurven. Weil am kleinen Flughafen Sabihe-Gökcen im asiatischen Teil von Istanbul ohnehin Chaos herrscht, verzögert sich der Abflug schliesslich um satte zwei Stunden. David Degen als PilotDoch dann dominiert der Übermut. YB-General Stefan Niedermaier spielt Stewardess. David Degen Pilot. Seine Durchsage: «Mario Raimondi, du bist so schööön!» Vielleicht ist die Landung deshalb derart rumplig, weil der Baselbieter immer noch im Cockpit sitzt… Henri Bienvenu hängt seine Schuhe an den Griff des Handgepäck-Fachs. Und der bodenständigere Teil des Teams jasst. In Bern-Belp dann das grosse Empfangskommando. Hunderte Fans und Dutzende Medienleute warten auf die Helden von Istanbul, nachdem genau gezählte sieben Journalisten vor Ort waren, um von der historischen YB-Stunde zu berichten. Wetten, dass dies fortan anders sein wird? http://www.blick.ch/sport/fussball/championsleague/yb-geht-zur-belohnung-baden-152660
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shalako
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Verfasst: Freitag 6. August 2010, 08:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 06.08.2010 Die Helden von IstanbulISTANBUL - Die Nacht, in der Helden geboren wurden. Istanbul, Stadtteil Kadiköy, asiatische Seite. Die Kunde dringt schnell ins Cockpit der Bombardier Q400 der Skywork Airlines. In Bern-Belp sei der Teufel los! Tatsächlich empfangen über 200 Fans ihre frischgebackenen Helden. Auch die Medienschar ist beträchtlich, nachdem nur sieben (!) Journalisten den Weg nach Istanbul gefunden hatten. Längst vergessen sind da die ersten zwei Stunden der Rückreise, in welcher das Team untätig im Flugzeug warten musste. «Wegen militärischer Aktivitäten über Serbien haben die Flugbehörden in Brüssel unseren Flugplan fünf Minuten vor Abflug canceln lassen», berichtet Pilot Adrian Grossniklaus. Türkische Rache wird moniert. Offenbar zu Unrecht. Allen ist es so was von egal. YB hat Fenerbahçe geschlagen. Auswärts. In der 15-Millionen-Stadt, in welcher noch nie ein Schweizer Team gesiegt hat. Zu Superhelden werden an diesem denkwürdigen Abend einige. Emiliano Dudar zum Beispiel, der Abwehrchef ohne Fehl und Tadel. Goalie Marco Wölfli und Torschütze Bienvenu. Einer aber überragt alle: der in Wolhusen LU geborene Könizer Christoph Spycher. «Ich bin äusserst stolz auf dieses junge Team. Zumal wir Fener nicht nur im Hinspiel, sondern auch in Istanbul zumindest über 60 Minuten dominiert haben. Das verdient gewaltigen Respekt», sagt die neue YB-Lebensversicherung. Wie ist es denn, als geborener linker Aussenverteidiger im Mittelfeld zu spielen? «Die Position gefällt mir sehr gut! Aber sie ist nicht Neuland. Ich habe sie schon bei Luzern, GC und in meinen beiden ersten Jahren in Frankfurt sporadisch besetzt.» Eigentlich sei ihm völlig gleich, wo er spiele. Spycher ist derzeit gar derart stark, dass sein Nati-Rücktritt nach dem verletzungsbedingten WM-Aus bedauert werden muss. Doch auf diesen Entscheid kommt Spycher nicht zurück. «Ich bin mit Trainer Ottmar Hitzfeld so verblieben, dass er in absoluten Notfällen temporär auf mich zurückgreifen kann. Ich betone: temporär.» Sagts und widmet sich wieder seinem «Super Mario Kart»-Spiel auf der Nintendo DS, das er online gegen sieben Teamkollegen spielt. Auch hier spitzenmässig? «Nein», lacht Wuschu, «da hat Scott Sutter die Nase vorn. Und Senad Lulic ist der Sonntagsfahrer.» Spycher ist ohnehin nicht der typische Konsolentyp. Er hat die Matura gemacht, ist Ehemann und Papi. Und neben Captain Wölfli schon der unumstrittene Boss im Team. Ausufernd feiert die Mannschaft den Coup nicht. Es gibt ein Sportleressen, ein Erholungsbad im Spa des Marriott Asia – und ein paar Bierchen. Bevor jemand abheben kann, holt ihn einer schnell auf den Boden zurück: Spycher. http://www.blick.ch/sport/fussball/championsleague/die-helden-von-istanbul-152670
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shalako
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Verfasst: Freitag 6. August 2010, 12:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Landbote, 06.08.2010
Fenerbahçes Out «ein riesiges Fiasko»
Die türkischen Zeitungen gingen mit Fenerbahçe nach dem unerwarteten Ausscheiden gegen die Young Boys in der Qualifikation für die Champions League erwartungsgemäss hart ins Gericht. «Der grosse Absturz» titelte «Milliyet» nach der 0:1-Niederlage im ersten Heimspiel der Saison quasi stellvertretend.
«Fotomaç»: «Unfassbar! Fenerbahçe spielt sogar noch schlechter als im Hinspiel»
«Milliyet»: «Der grosse Absturz von Fenerbahçe!»
«Vatan»: «Fener gerät auf einen schmalen Pfad. Schade um die Fans!»
«Posta»: «Fener nimmt Abschied von der Liga der Giganten»
«Fotogol»: «Ein riesiges Fiasko»
«Radikal»: «Die Young Boys haben Fener Fussballspielen gelehrt»
«Yeni Safak»: «Schon wieder ein Drama in Kadiköy»
«Aksam»: «Jene Nächte, die verboten sein müssten»
«Taraf»: «Selber weiterzukommen ist einfach, eliminiert zu werden ein Fall für sich.»
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shalako
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Verfasst: Freitag 6. August 2010, 12:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 06.08.2010
Applaus und Cake für YB-Stars
Rund 200 Fans empfingen gestern am Flughafen Bern-Belp die Young Boys am Tag nach dem überraschenden Erfolg in Istanbul. Die Spieler genossen den Empfang, gaben Autogramme und posierten für Erinnerungsfotos.
Um 14.20 Uhr dringen ein paar Sonnenstrahlen durch den verhangenen Belpmooser Himmel, und als hätte es auf Wetter gewartet, das zum YB-Triumph vom Vortag passt, erscheint am Himmel das Flugzeug, das die Young Boys heimbringt. Die 100-minütige Verspätung stört nach dem Erfolg in Istanbul niemanden. «Gestern gelang uns der bedeutungsvollste Erfolg seit Jahren», sagt CEO Stefan Niedermaier beim Verlassen des Flughafens.
Unterschrift auf dem Gips
Am Ausgang stehen rund 200 Fans, applaudieren, schiessen Erinnerungsfotos. Der dreieinhalbjährige Alban Memedi hadert wohl auch künftig mit seinem Schienbeinbruch – die Unterschrift des YB-Trainers Vladimir Petkovic auf dem Gips wird den Heilungsverlauf aber ziemlich sicher begünstigen. «Mein Mann hat auf der Arbeit von der Landung gehört, da bin ich mit meinen beiden Buben nach Belp gefahren», sagt Albans Mutter.
Auch Roland Pulfer wartet auf die Fussballer, die endlich einmal ein grosses Rendezvous erfolgreich gestaltet haben. «Ich habe Ferien und will den Spielern meine Anerkennung zeigen», sagt der 57-Jährige aus Stettlen, der 1986 dabei war, als die Berner in Neuenburg letztmals Schweizer Meister wurden.
Oft sind es ganze Familien, die Ferien haben, am Mittwoch vor dem Fernseher mitfieberten und nun einen Ausflug ins Belpmoos unternehmen. Thomas Stübi ist zum Glück selbstständig: «Ich habe mir frei gegeben», sagt der Mann aus Wattenwil, der mit seiner Frau und den Kindern Michaela und Mario, wie der Vater alle YB-Fans, neben dem YB-Car steht. «Ich habe für die Mannschaft ein Cake gebacken», sagt Frau Stübi und überreicht Mario Raimondi ein Paket.
Willkommen im Alltag
«GC muess um», ruft einer aus der Menge und erinnert daran, dass nach dem Spiel vor dem Spiel ist. Am Sonntag geht es zu den Grasshoppers nach Zürich, Meisterschaftsalltag, es müssen Punkte her.
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