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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Grizzly
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Verfasst: Dienstag 3. August 2010, 11:15 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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Zitat: Innenverteidiger Diego Lugano, der mit Uruguay im Halbfinale der FIFA-Weltmeisterschaft stand und deshalb Sonderurlaub hatte, hinterlässt eine große Lücke in der Abwehr von Fenerbahçe. Eigentlich hätte er am Mittwoch schon wieder auflaufen sollen, doch wegen einer Knieverletzung fällt er aus. erfreulich das lugano nicht dabei sein wird. die verteidigung von fener ist alles andere als sattelfest. yb ist nicht chancenlos in istanbul! ------------------wölfli----------------- sutter-------dudar------affolter------jemal ------------------spycher---------------- degen-------doubï-------costanzo------lulic ----------------bienvenu------------------ fenerbahce istanbul- yb 1 : 2 fenerbahce istanbul: gükhan ünal yb: bienvenu, degen Zuschauer: 35'700
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Gonzo
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Verfasst: Dienstag 3. August 2010, 16:09 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 3. August 2010, 16:13 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Vorschau Fenerbahçe - YB
Fenerbahçe SK - BSC Young Boys, Mittwoch, 4. August 2010, 20:15 Uhr (21:15 Uhr Ortszeit Istanbul), Şükrü-Saracoğlu-Stadion, Istanbul.
Die Situation beim BSC Young Boys präsentiert sich einen Tag vor dem Spiel wie folgt:
Anreise: Der BSC Young Boys ist heute Mittag nach einem angenehmen Flug in Istanbul gelandet und wenig später im Team-Hotel, unweit des Stadions, eingetroffen. Die gut organisierte Anreise verlief problemlos und ruhig. Heute Abend absolviert die Mannschaft im Şükrü-Saracoğlu-Stadion das Abschlusstraining.
Verletzter Spieler: Hassan Lingani (Schienbeinverletzung).
Ausgangslage: Das Hinspiel vor einer Woche in Bern endete 2:2 (Tore: Dudar, Costanzo; Emre, Stoch). Zum Erreichen der nächsten Runde benötigt YB in Istanbul einen Sieg oder ein Unentschieden ab 3:3 oder höher.
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Grizzly
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Verfasst: Dienstag 3. August 2010, 19:44 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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Grizzly
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Verfasst: Dienstag 3. August 2010, 19:49 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 4. August 2010, 06:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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gazetefotbal.de, 04.08.2010 Der alte Emre scheint zurück zu seinNach 2 Jahren Süper Lig, scheint Emre Belözoglu mit etwas Verzögerung endlich die Verstärkung zu werden, welche man sich erhofft hatte. Was wurde nicht schon über ihn gesprochen und geschrieben. Bei Galatasaray gilt er noch heute als Vorbild für die Jugendmannschaften, während er für den großen Teil der Fans, als Verräter herhalten muss. Man verzeiht in der Türkei einen Wechsel innerhalb der großen Istanbuler Vereine halt nicht. Im Fall von Emre, der dann auch öffentlich nach seinem Wechsel Kundtat, dass er seit Kindesbeinen an, eigentlich Fenerbahce Fan gewesen sein soll umso weniger. Mit Emre, so fanden sogar die Fenerbahce Fans, habe man eigentlich einen Fehler gemacht, so die einheitliche Meinung. Vor allem war immer wieder zu hören, dass er nach 6 Jahren Ausland, einfach diesen Willen, früher Tage nicht habe. Der Ehrgeiz, der ihn früher angetrieben habe, sei ihm eben abhanden gekommen. Daran haben dann auch alle Lippenbekenntnisse seiner Trainer nicht geholfen. Im Zentrallen Mittelfeld sollte er was im modernen Fußball gewünscht wird, die Fäden ziehen. Er der geniale Linksfuß, sollte Alexsandro de Souza besser bekannt unter „Alex“ einfach entlasten. Für die eine oder andere Überraschung sorgen und wenn möglich sogar den einen oder anderen wichtigen Treffer markieren. In den beiden letzten Jahren, ist ihm dieses jedoch ganz selten gelungen. Lediglich 2 Treffer stehen für ihn zu Buche, was definitiv zu wenig ist. Dieses Jahr scheint sich vieles für den heute 29 Jährigen verändert zu haben. Emre überzeugt nicht nur als Ideengeber, sondern auch als Vollstrecker. Vor allem sein immens wichtiger Treffer im Qualifikationsspiel gegen BSC Young Boys hat gezeigt, dass Emre es in diesem Jahr wohl allen seinen Kritikern beweisen will, so sein neuer Trainer Aykut Kocaman. Schon als Sportdirektor von Fenerbahce, war der heutige Trainer Kocaman, einer der Fürsprecher vom gerade mal 1,71 großen Mittelfeldspieler. Dieser so Kocaman, bringe alles mit, was ein moderner Mittelfeldspieler von heute mitbringen muss, um eine Mannschaft voranzubringen. Auf all das, so der Trainer können sich die Fans von Fenerbahce in diesem Jahr freuen. Spätestens morgen im Rückspiel gegen Young Boys aus der Schweiz, werden wir all das wieder brauchen, wenn es darum geht, einen Schritt weiter in Richtung Champions League zu kommen. Zu wünschen wäre es nicht nur Emre, Fenerbahce, nein auch der türkischen Nationalmannschaft, die seit Jahren genau an dieser Stelle kränkelt. http://www.gazetefutbol.de/news/Fenerbahce/1084618,Der-alte-Emre-scheint-zurueck-zu-sein.htm
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 4. August 2010, 06:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sf.tv, 04.08.2010 YB mit dem Rücken zur WandNach dem 2:2 im Hinspiel der 3. Qualifikations-Runde zur Champions League steht YB gegen Fenerbahçe mit dem Rücken zur Wand. Die Ausgangslage vor der Partie im Hexenkessel Sükrü-Saracoglu ist schwierig (Mittwoch 20 Uhr live auf «SF zwei» und hier im «livestream»). Es ist nicht viel, das vor dem Rückspiel in Istanbul für YB spricht. Die Berner müssen erstens beim heimstarken Fenerbahçe gewinnen oder ein Unentschieden mit mindestens drei Treffern erreichen, um in die nächste Runde einzuziehen. Vor über 50'000 Fans wird YB der rote Teppich nicht ausgerollt werden. Da hilft es auch kaum, dass der Verein den rund 200 mitgereisten YB-Fans den Eintritt bezahlt. Zweitens spricht die Statistik gegen YB. Zehn Mal sind Schweizer Vereine in Istanbul gegen die Grossklubs Besiktas, Fenerbahçe und Galatasaray zu einer Europacup-Partie angetreten - keine einzige konnte gewonnen werden, nur zweimal gelang ein Unentschieden und nie konnte mehr als ein Tor erzielt werden (aggregiertes Torverhältnis von 9:28). Klar, dass auch der türkische Star Emre sein Team im Vorteil sieht: «Das Resultat vor einer Woche ist ein Vorteil für uns, obwohl die Young Boys besser vorbereitet waren. Diesmal sind wir bereit. Dazu spielen wir erstmals in dieser Saison vor eigenem Publikum.» Unruhe in Bern Und schliesslich befindet sich YB alles andere als in einem Formhoch. Die 1:2-Niederlage am Samstag gegen Bellinzona war ein weiterer herber Rückschlag, noch immer steht das Team von Vladimir Petkovic in dieser Saison ohne Pflichtspiel-Sieg da. Im Umfeld herrscht Unruhe und dem Trainer stehen schwierige Zeiten bevor, wenn sein Team das Tief nicht überwinden kann. «Das einzige, was uns fehlt, ist ein positives Ergebnis», stellt Petkovic fest. Er gesteht ein, dass einige Spieler den in letzter Minute vergebenen Meistertitel in der letzten Saison vielleicht noch nicht verdaut haben. Wenn zudem Polemik aufkommt, «dann ist es normal, dass man desorientiert sein kann», analysiert Petkovic die Situation. Keine Linie in der Mannschaft Kommt hinzu, dass der Mannschaft nach den vielen Wechseln in der Sommerpause das Gesicht (noch) fehlt. Petkovic rotiert viel - sowohl personell als auch beim System. Nicht in die Karten spielt ihm, dass einige Zuzüge, von denen man sich viel versprochen hatte (Moreno Costanzo, Ammar Jemal und Senad Lulic), ihr Potenzial bei weitem noch nicht abrufen konnten. In Istanbul wird YB wohl mit der gleichen Formation auflaufen wie vor Wochenfrist in Bern - mit Ausnahme von Marco Wölfli, der nach seiner Sperre wieder das Tor hüten darf: Scott Sutter dürfte wieder in die Vierer-Abwehkette rutschen, Christoph Spycher im defensiven Mittelfeld agieren und Henri Bienvenu als einzige Spitze fungieren. Spycher: «Werden nicht zu vielen Chancen kommen» Für YB spricht hingegen die gute Leistung im Hinspiel, wo mit einer besseren Chancenverwertung und mehr Glück ein deutlicher Sieg möglich gewesen wäre. So offensiv wird YB auswärts wohl kaum auftreten können, zumal Fenerbahçe in Bern den Gegner wohl unterschätzt hatte und seine Lektion gelernt hat. «Wir wissen, dass wir auswärts nicht zu vielen Chancen kommen werden. Was sich uns bietet, müssen wir resolut ausnützen», fordert Spycher. Nur wenn das gelingt, kann YB der Coup gelingen. Fenerbahçe - YB. Mögliche Aufstellungen. Fenerbahçe Istanbul: Volkan Demirel; Gökhan Gönül, Bilica, Bekir, André Santos; Baroni, Emre; Dia, Alex, Stoch; Gökhan Ünal/Semih Sentürk. Young Boys: Wölfli; Sutter, Dudar, Affolter, Jemal; Spycher; Degen, Thierry Doubaï, Costanzo, Lulic; Bienvenu. Bemerkungen: Young Boys ohne Lingani, Fenerbahçe ohne Lugano, Özer, Ugur Boral, Mehmet Topuz (alle verletzt), Kazim (gesperrt) und Güiza (nicht im Aufgebot). http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/08/03/Fussball/YB-mit-dem-Ruecken-zur-Wand
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 4. August 2010, 06:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 04.08.2010 So gibts keine FenerwatscheNichts als das perfekte Spiel. Das braucht YB laut Trainer Petkovic für das Wunder am Bosporus. Der Saisonstart war ein Desaster: Zwei Punkte, null Siege. Auch im Hinspiel gegen Fenerbahçe zu Hause gabs nur ein 2:2. «Ich habe im Europacup noch nie eine derartige Anzahl Chancen miterlebt», erinnert sich Christoph Spycher. Doch weil die Türken aus einer Gelegenheit zwei Tore machten, braucht es im gefürchteten Sükrü-Saracoglu-Stadion im asiatischen Teil der 15-Millionen-Metropole nun ein 3:3 – oder einen Sieg. Noch nie in zehn Anläufen hat aber eine Schweizer Mannschaft in Istanbul gegen eines der drei Topteams gewonnen. Das perfekte Spiel stellt sich Petkovic vor wie jenes in Bilbao, als man letzte Saison bei Athletic 1:0 gewann. Die Berner «veryoungboysten» die brillante Ausgangslage aber doch noch. Wegen Dutzender vergebener Chancen im Rückspiel. Mit dem 1:2 hiess es damals bye-bye Europa League. Immerhin droht dieses Schicksal diesmal nicht, geht es bei einem Aus in der Champions ja in der Europa League weiter. Petkovic würde selbst ein Out gegen Fener und Niederlagen gegen die beiden anderen Krisenklubs GC und Xamax nicht den Kopf kosten. «Er bleibt auch dann unser Trainer», sagt YB-General Stefan Niedermaier. Es klingt wie ein feurig-trotziges Bekenntnis zum Schweiz-Kroaten. Ein Hintertürchen hält sich Niedermaier dennoch offen: «Das ist meine persönliche Meinung.» Petkovic spielt den Unerschrockenen: «Wir haben vor niemandem Angst. Wir müssen die Türken derart einschränken, dass sie ihrerseits das perfekte Spiel nicht machen können. Wir gehen ins Spiel, um zu gewinnen.» Die Anspannung des Coaches ist bei dieser kleinen Machtdemonstration förmlich spürbar. Erst recht wird sie es, wenn man Petkovic auf das System anspricht. «Diese Diskussion interessiert mich nicht, wenn man sie nur streift. Ich bin aber gerne bereit, das Thema mit Fachleuten ausführlich zu erörtern.» Zumindest gestern im vor einem Jahr renovierten schmucken Sabiha-Gökcen-Flughafen blieb diese Zeit nicht. Anders als bei der Nati 2005 dauerte die Passkontrolle nur wenige Sekunden. Und weil die YB-Cracks nicht aufs Gepäck ihres Charterfluges warten mussten, waren sie innert weniger Minuten im Car – und weg. http://www.blick.ch/sport/fussball/championsleague/so-gibts-keine-fenerwatsche-152528
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 4. August 2010, 07:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 04.08.2010 YB plant den Befreiungsschlag in IstanbulDen Young Boys hilft in der Champions-League-Qualifikation heute im Spiel gegen Fenerbahçe nur ein Sondereffort. Das wird keine leichte Aufgabe vor 40'000 heissblütigen Fans. Just in einer Phase, die von aussen als Krise bezeichnet wird, ist von den Young Boys ein Coup gefragt. Nach dem 2:2 im Hinspiel muss YB heute die Auswärtspartie gegen Fenerbahçe Istanbul wohl gewinnen. Ansonsten ist das Abenteuer Champions League vor Playoff-Beginn vorbei. Die Vorgabe ist klar: Nur ein Sieg oder ein Remis ab 3:3 hält den Young Boys die Möglichkeit offen, ab Anfang September im «Konzert der Grossen» mitzuspielen. Wie schwer das Unterfangen ist, in Istanbul zu punkten oder zu gewinnen, zeigt ein Blick auf die Statistik. In den zehn bisherigen Europacup-Partien auf dem Boden der türkischen Millionenmetropole gegen eines der drei Topteams Fenerbahçe, Besiktas oder Galatasaray resultierten für Schweizer Vereine acht Niederlagen (alle mit maximal einem erzielten Tor), zwei Remis und 9:28 Tore. Christoph Spycher ist sich der delikaten Lage bewusst. «Wir wissen, dass wir auswärts nicht zu vielen Chancen kommen werden. Was sich uns bieten wird, müssen wir resolut ausnützen.» YB-Trainer Vladimir Petkovic hatte – wie schon im Vorjahr FCZ-Coach Bernard Challandes – sein Team zwischen zwei Champions-League-Einsätzen nach einer Niederlage in Bellinzona aufzurichten. YB verlor zwar erstmals im vierten Spiel der Saison, ist aber immer noch sieglos. Für Petkovic entstand eine neue Situation, er steht erstmals unter Druck. «Ich nehme das als positiven Kick.» Die Theorie, YB habe die Schlussphase der Vorsaison mit dem verpassten Meistertitel noch nicht verkraftet, verneint er nicht. «Einige Spieler und auch die Umgebung haben diesen Rückschlag noch nicht hundertprozentig verdaut. Nach drei Unentschieden und einer Niederlage wird die Vergangenheit wieder aktiv, dazu tauchten polemische Fragen auf. Dann ist es normal, dass man desorientiert sein kann», so Petkovic. «Das Einzige, was uns fehlt, ist ein positives Ergebnis.» Fenerbahçe ohne Selbstzweifel Für den Spitzenklub aus dem asiatischen Teil Istanbuls ist undenkbar, dass man in der dritten Qualifikationsrunde gegen die Young Boys ausscheiden könnte. Die türkischen Medien klagten nach dem alles andere als überzeugenden Auftritt des Favoriten im Stade de Suisse auf hohem Niveau: «Schlecht, miserabel, mit dieser Leistung wird Fenerbahçe diese Saison kein Team der Süper Lig locker schlagen», schrieb die Zeitung «Fotomaç». Rund 30 Stunden vor dem Rückspiel war das 2:2 vom letzten Mittwoch für Trainer Aykut Kocaman abgehakt. «Darüber muss man nicht mehr viel sagen – wir waren einfach nicht gut.» Für Mittelfeldspieler Emre ist klar, wer die Favoritenrolle innehat. «Das Resultat vor einer Woche war ein Vorteil für uns, obwohl die Young Boys besser vorbereitet waren. Diesmal sind wir bereit. Dazu spielen wir erstmals in dieser Saison vor eigenem Publikum», sagte der türkische «Spieler des Jahres». Bei den Young Boys rückt der beim 2:2 im Hinspiel gesperrt gewesene Goalie Marco Wölfli wieder für seinen makellosen Stellvertreter Roman Bürki ins Team. Der Solothurner dürfte die Gelb-Schwarzen als Captain ins Sükrü Saraçoglu führen, in dem Fenerbahçe zur Saisonpremiere über 40 000 heissblütige Fans erwartet. Fenerbahçe - Young Boys (heute 20.15, SF 2), Sükrü Saraçoglu, Istanbul. – SR Nikolajew (Russ). – Mögliche Aufstellungen: Fenerbahçe Istanbul: Volkan Demirel; Gökhan Gönül, Bilica, Bekir, André Santos; Baroni, Emre; Dia, Alex, Stoch; Gökhan Ünal/Semih Sentürk. YB: Wölfli; Sutter, Dudar, Affolter, Jemal; Spycher; Degen, Thierry Doubai, Costanzo, Lulic; Bienvenu. – Bemerkungen: YB ohne Lingani, Fenerbahçe ohne Lugano, Özer, Ugur Boral, Mehmet Topuz (alle verletzt), Kazim (gesperrt) und Güiza (nicht im Aufgebot). http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB-plant-den-Befreiungsschlag--in-Istanbul/story/12184849
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 4. August 2010, 09:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 04.08.2010 YB und das perfekte Spiel in IstanbulGegen Fenerbahçe stehen die Young Boys heute in der 3.Qualifikationsrunde zur Champions League vor einer heiklen Aufgabe. Um 19 Uhr Ortszeit (18 Uhr in der Schweiz) betraten die Young Boys am Dienstagabend das imposante Sücrü-Saracoglu-Stadion in Istanbul. Auf den steilen Tribünen der modernen Arena werden heute fast alle rund 52'000 Plätze besetzt sein, bis gestern Nachmittag waren trotz Ferienzeit in der Türkei über 40'000 Karten verkauft. Die Stimmung bei YB ist nach dem schwachen Start in die Saison mässig, aber keineswegs hektisch. Bekenntnis zum TrainerZum ungünstigsten Zeitpunkt hat YB eine Trainerdiskussion erreicht, die der Verein aber gar nicht erst zulassen will. «Für uns stellt sich die Frage nach dem Trainer nicht. Wir haben vollstes Vertrauen in Vladimir Petkovic und haben den Vertrag Anfang Jahr nicht umsonst bis 2013 verlängert», sagt Stefan Niedermaier. Und der YB-CEO legt ein deutliches Bekenntnis ab: «Selbst wenn wir am Mittwoch gegen Fenerbahçe und dann am Sonntag bei GC und später das Heimspiel gegen Xamax verlieren sollten, würden wir den Trainer auf keinen Fall auswechseln. Wir wollen und werden mit Vladimir Petkovic unsere Ziele erreichen.» Gefordert sind also heute Abend in Istanbul in erster Linie die YB-Spieler, welche nach dem miserablen Auftritt in Bellinzona am Samstag (1:2-Niederlage) eine Reaktion zeigen müssen. Vladimir Petkovic sagt: «Wir sind nach Istanbul gekommen, um die nächste Runde zu erreichen.» So wie es aussieht, dürfte der Trainer die gleichen zehn Feldspieler (erneut im 4-1-4-1-System) einsetzen wie im Hinspiel – im Tor ersetzt der in Bern gesperrt gewesene Marco Wölfli natürlich Roman Bürki. «Leider haben wir ein besseres Resultat verpasst», sagt der Coach. «Doch das 2:2 lässt uns alle Optionen offen, weiterzukommen.» Ein echtes MillionenspielAuch Vladimir Petkovic erwartet heute Abend ein erheblich stärkeres Fenerbahçe Istanbul als vor Wochenfrist. «Natürlich wird der Gegner besser sein», sagt der YB-Trainer. «Wir brauchen ein perfektes Spiel, um hier zu gewinnen.» Gegen den nach eigenen Angaben grössten Fussballverein der Welt (seit kurzem 220000 Mitglieder) erwartet YB «die Hölle», wie türkische Journalisten leicht übertrieben die explosive Ambiance beschreiben, welche heute im Stadion herrschen wird. Ein Blick auf die Statistik zeigt, wie schwierig es für Schweizer Vereine ist, auf Istanbuler Boden zu siegen. Gegen eines der drei Topteams Fenerbahçe, Besiktas oder Galatasaray resultierten bloss zwei Unentschieden, aber vor allem acht Niederlagen (alle mit maximal einem erzielten Tor) – und 9:28 Tore. «Wir sind bereit, um eine Überraschung zu schaffen», versichert Petkovic jedoch. Dem Trainer steht heute mit Ausnahme des verletzten Verteidigers Hassan Lingani das gesamte Kader zur Verfügung, auch der angeschlagene Alberto Regazzoni wird dabei sein. Es ist ein Millionenspiel für YB, bei einem Weiterkommen stünde man mindestens in der Gruppenphase der Europa League. Damit könnte der Verein mit Einnahmen von rund sechs Millionen Franken rechnen. Vor allem aber wären die Playoffs zur Champions League, ebenfalls noch im August, erreicht. Scheiden die Young Boys gegen Fenerbahçe aus, müssen sie im Playoff zur Europa League weitermachen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/YB-und-das-perfekte-Spiel-in-Istanbul/story/30162325
_________________ For Ever
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