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 Betreff des Beitrags: Alain Baumman - YB Sportchef
 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. Oktober 2008, 10:17 
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
ebund.ch, 28.10.2008

«Man muss den Spielern Zeit lassen»

Fussball: YB-Sportchef Alain Baumann

Alain Baumann ist seit dem 1. Februar YB-Sportchef. Er spricht über seine Arbeit und die YB-Strukturen, er verteidigt die Transferpolitik, erzählt von seiner Vision und sagt, was mit den Millioneneinnahmen aus den Transfers passiert.

Welche Note würden Sie Ihrer Arbeit geben?

Alain Baumann: Note? Wir sind doch nicht in der Schule (lacht). Vermutlich ist es zu früh, nach wenigen Monaten im Amt ein Fazit zu ziehen. Grundsätzlich bin ich zufrieden. Aber es gibt bei YB noch sehr, sehr viel zu tun. Als Sportchef hat man keine Probezeit, aber ich lerne jeden Tag dazu. Das ist ja in jedem Beruf so.


An wem orientieren Sie sich?

Ich finde, Fredy Bickel und Erich Vogel sind die zwei besten Schweizer Sportchefs. Bei YB hat es in den letzten Jahren viele Veränderungen gegeben. Wir wollen jetzt Kontinuität aufbauen.


Welches sind die wichtigsten Aufgabengebiete für Sie?

Jeder Tag ist anders. Ständig rufen Berater an und preisen ihre Spieler an, wir haben intern viele Diskussionen, es geht um Vertragsverlängerungen, ich rede mit den Nachwuchstrainern, gehe Spiele und Spieler beobachten. Es ist ein Traumjob, aber ein stressiger.


Wie sind die YB-Strukturen?

Sie sind sehr gut bezüglich Zusammenarbeit zwischen YB und Stade de Suisse. Sie sind ausbaufähig in zahlreichen anderen Bereichen wie vor allem Scouting.


Stört es Sie nicht, dass viele denken, Sie seien bloss der Befehlsempfänger von Stadion-CEO

Stefan Niedermaier?

Nein, weil es nicht stimmt. Natürlich muss Stefan Niedermaier Entscheidungen fällen, insbesondere in finanzieller Hinsicht. Das ist doch legitim. Er ist der CEO, und ich bin der Sportchef mit allen Freiheiten.


Sie sind stets sehr ruhig, überlegt und korrekt



ja, ich lege immer Wert auf freundliche Umgangsformen. Ich werde nie in der Öffentlichkeit schlecht über Spieler oder Mitarbeiter reden. Ich bin kein Polterer, ich schreie nicht herum, ich bin so, wie ich bin. Intern haben wir eine ausgeprägte Streitkultur, nach aussen wollen und müssen wir eine Einheit sein.


In der Öffentlichkeit wird Ihre Arbeit an den Transfers gemessen.

Das mag sein und ist verständlich, obwohl meine Arbeit wie gesagt wesentlich vielschichtiger ist.


Doch das Wichtigste für den Erfolg einer Mannschaft ist deren Zusammenstellung


das kann ich unterschreiben, wenn man die Trainerwahl hinzunimmt. Und da dürfen wir mit Vladimir Petkovic zufrieden sein. Er ist ein ausgezeichneter Trainer und ein toller Beobachter, seine Philosophie passt zu uns, wir wollen das Publikum mit attraktivem Fussball unterhalten. Ich denke, heute wirft uns niemand mehr den Trainerwechsel vor.

Der Zeitpunkt bleibt fragwürdig. Schliesslich war der Spielermarkt leer, als Petkovic verpflichtet wurde. Und jetzt fehlen Fussballer, die im 3-4-3-System agieren können.

Im Gegenteil, der Zeitpunkt war ausgezeichnet. Wir waren schlecht gestartet und mussten handeln. Fragen sie beim FC Luzern nach, die haben Petkovic am Tag seiner Vorstellung bei uns angerufen. Wir hätten nicht länger warten dürfen, sonst wäre Petkovic nicht mehr auf dem Markt gewesen.


Dennoch: Mit den Spielertransfers können Sie nicht zufrieden sein.

Natürlich hätten wir uns vom einen oder anderen mehr erwartet. Aber man muss den Spielern Zeit lassen. Das beste Beispiel ist Regazzoni, der bei YB ein sehr schwaches Jahr hatte und jetzt wieder Nationalspieler ist. Man muss berücksichtigen, welche Überlegungen wir uns gemacht haben.


Das machen wir gerne. YB wollte nach der Vizemeisterschaft Basel angreifen, hat aber sieben Fussballer verpflichtet, von denen am Sonntag in Vaduz einzig Eudis, der bisher enttäuschendste Zugang, in der Startformation stand.

Warum sind die Leistungen von Eudis enttäuschend? Er hatte gut angefangen und verletzte sich dann. Und mit Dénervaud und Lüscher haben wir zwei Fussballer aus unterklassigen Ligen geholt, denen wir zutrauen, eine gute Rolle zu spielen. Dénervaud haben wir nach Yverdon ausgeliehen, weil die Umstellung von der 1.Liga zu YB zu gross war. Trotzdem glauben wir an ihn. Und Lüscher ist ein dankbarer Teamplayer. Eine Mannschaft kann nicht aus 20 Stammspielern bestehen.


Eudis und Schneider sind aber

als Leistungsträger geholt worden.

Ich bin überzeugt, dass Eudis und Schneider noch sehr wertvoll für YB werden. Und als wir sie im Sommer geholt haben, war noch Martin Andermatt unser Trainer, das System war ein anderes.


Am erfreulichsten schlagen sich die unbekannten, aber talentierten Doumbia und Bastians.

Ja, und man könnte jetzt auch sagen: YB hat einen tollen Riecher gehabt. Beide sind jung, helfen dem Kader aber bereits, ein höheres Niveau zu erreichen.


YB hat den mit Abstand besten Fussballer, Hakan Yakin, nicht ersetzt. War das kein Riesenfehler?

Jetzt frage ich zurück: Wie viel kostet es, Yakin zu ersetzen?


Das wäre nicht billig. Aber er war der Schlüsselspieler



genau, wir konnten Yakin unmöglich eins zu eins ersetzen. Ein Spieler seiner Klasse kostet fünf bis zehn Millionen Franken.


Ende August wurde noch David Degen geholt, seine Qualitäten sind unbestritten. Aber warum spielt er noch keine wichtige Rolle?

Degen war monatelang verletzt, ihm fehlt die Spielpraxis, die er Schritt für Schritt erhält. Uns fehlt ein Abwehrchef. Glauben sie mir, es ist nicht einfach, einen überragenden Verteidiger zu finden. Basel sucht schon lange einen.


Aber Sie können mit den Millionen ja nur so um sich werfen.

Wir kommen Sie denn darauf?


Alleine die Verkäufe von Gohouri (4 Millionen), Mangane (5 Millionen) und Yakin (1 Million) sowie der anstehende Verkauf Zayattes (5 Millionen) spült YB 15 Millionen in die Kasse.

Das ist eine nette Rechnung, die leider nicht stimmt. Ein Teil der Einnahmen fliesst an Berater und Spieler, ein Grossteil in die Tilgung von Darlehen, und wir können jetzt mehr in den Nachwuchs investieren. Und auch die Vertragsverlängerungen von Raimondi, Varela, Häberli oder Schwegler haben uns zuletzt Geld gekostet.


Die Investoren wollen kein Geld zurück?

Nein, wir können ruhig arbeiten.


Wie weit ist die Suche nach einem Verteidiger fortgeschritten?

Wir sind dabei, bei YB ein Scoutingsystem zu installieren. Das benötigt Zeit, derzeit sind wir in dieser Beziehung nicht so gut aufgestellt. Ich war vor kurzem in Schweden, wir haben einige Spieler auf unserer Liste, aber wir sind heute noch nicht so weit, dass wir sagen können: Diesen Verteidiger wollen wir.


Wie sieht Ihre Vision aus?

Wir wollen mit YB so schnell wie möglich einen Titel holen. Und wir haben die Philosophie entwickelt, möglichst viele Schweizer im Team zu haben, ergänzt mit drei, vier starken Ausländern. Dazu kommen Talente, zum Beispiel aus der Elfenbeinküste, wo wir ja eine Partnerschaft mit einer Fussballschule unterhalten, aus der auch Doubai stammt.


Ist es realistisch, mit Basel in Konkurrenz zu treten? Dort hat es Spieler wie Huggel, Streller oder Costanzo, die über eine Million Franken im Jahr verdienen, bei YB dürfte Yapi mit rund 450000 Franken jährlich Topverdiener sein.

Das haben Sie gesagt. Natürlich ist das Lohnniveau bei Basel höher, aber man kann auch mit weniger Geld erfolgreich sein, der FC Zürich hat das mit geschickter Personalpolitik vorgemacht.

Interview: Fabian Ruch

http://194.209.226.170/pdfdata/bund/2008/10/28/SPBU-018-2810-3.pdf

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 Betreff des Beitrags: Re: Sportchef Alain Baumman
 Beitrag Verfasst: Dienstag 6. April 2010, 10:42 
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Der Bund, 06.04.2010

YB-Sportchef Baumann: «Es war keine Absicht»

Dudar ausgeschlossen, Mardassi mit Hirnerschütterung out, und Doumbia droht nach einer Tätlichkeit. Was sagt der Berner Sportchef Alain Baumann zur Situation?

Alain Baumann, zweimal haben Sie nun über das Spiel in Aarau vom Samstag geschlafen. Was sagen Sie zur Roten Karte von Dudar?

Seine Aktion war eine Dummheit. Das weiss Dudar. So etwas darf einem routinierten Spieler nicht passieren. Zuvor war er von Bengondo allerdings hart angegangen worden, er hatte Schmerzen und nervte sich. Aber das ist keine Entschuldigung. Er hat die Nerven verloren.

Das war nicht die einzige Tätlichkeit eines YB-Spielers auf dem Brügglifeld. Seydou Doumbia schlug Stoll ins Genick, was der Schiedsrichter nicht gesehen hat. Haben Sie sich die Aktion im TV angeschaut?

Ja, das habe ich, und es war keine Tätlichkeit. Man muss die ganze Aktion sehen. In dieser Aktion hielt Stoll Seydou Doumbia am Trikot zurück. Er wollte sich loslösen und traf mit dem Ellbogen Stoll am Genick. Absicht war sicher nicht im Spiel.

Die YB-Spieler müssten doch wissen, dass auch gute Nerven unabdingbar sind, wenn man Meister werden will, und dass kaum eine Aktion nicht von einer Kamera festgehalten wird.

Wir weisen sie immer wieder darauf hin. Und sie wissen auch, dass sie in der entscheidende Phase der Meisterschaft noch mehr unter Beobachtung sind. Aber im Spiel gibt es Emotionen. Wir wollen keine Lämmer. Aber das heisst nicht, dass ich diese Aktion von Dudar gutheisse.

Haben Sie und der Trainer mit den beiden Spielern schon über ihr Verhalten gesprochen?

Nach dem Spiel war das natürlich ein Thema. Doch die Emotionen gingen noch hoch. Da macht es keinen Sinn, ein sachliches Gespräch führen zu wollen. Aber das werden wir ganz sicher noch tun.

Werden Dudar und Doumbia intern gebüsst?

Das haben wir im Fall Dudar bisher noch nicht besprochen. Denn wie erwähnt, war es bei Seydou Doumbia keine Tätlichkeit.

Und der Einzelrichter - hat er sich wegen der Aktion von Doumbia schon gemeldet?

Nein. Ich denke auch nicht, dass vom Einzelrichter etwas bei uns eingehen wird.

Ein anderes Thema. Wie geht es Issam Mardassi?

Er konnte am Sonntagabend das Spital in Aarau verlassen und ist nach Bern zurückgekehrt. Die Diagnose ist eine Hirnerschütterung. Er wird 10 bis 14 Tage fehlen.

In der Abwehr fehlen am Samstag beim Heimspiel gegen Bellinzona Abwehrchef Dudar, zudem Mardassi und auch weiter Hassan Lingani. Wo nimmt YB die Verteidiger her?

Deshalb haben wir ein grosses Kader. Jetzt müssen die Jungen ran. Adriano De Pierro, François Affolter und Marc Schneider haben das in Aarau sehr gut gemacht.

Und im Mittelfeld: Gegen Aarau fehlten mit dem gesperrten Yapi und den verletzten Sutter und Doubai drei Stammspieler?

Yapi hat die Sperre abgesessen, Sutter sollte wieder einsatzfähig sein, und bei Doubai wird mittels MRI geprüft, ob seine Verletzung im rechten Oberschenkel auskuriert ist.

http://www.derbund.ch/bern/YBSportchef-Baumann-Es-war-keine-Absicht/story/10191594

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 Betreff des Beitrags: Re: Alain Baumman - YB Sportchef
 Beitrag Verfasst: Dienstag 6. April 2010, 11:16 
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Hallo???
Was hat denn der Baumann für TV-Bilder gesehen?! Klar, die eigenen Spieler so gut wie möglich schützen, dass versucht jeder Verein, aber bei dieser überdeutlichen Tätlichkeit gibts jetzt (leider) aber auch gar nichts auszulegen. "Er wollte sich losreissen, keine Absicht" Jaja... ich glaube ehrlich gesagt auch nicht mehr an den Unschulds-Doumbia... -.-


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 Betreff des Beitrags: Re: Alain Baumman - YB Sportchef
 Beitrag Verfasst: Dienstag 6. April 2010, 19:29 
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Dieeeee Lachnummer in Sachen Äusserungen eines Offiziellen. Wollte sich losreissen.... :morelaugh:

Hat er diesem armen nicht von hinten in den Nacken geschlagen ? Wie hat den der andere ihn gehalten als der das Bedürfniss hatte sich loszureissen :?

Fragen über Fragen

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Schweizermeister 2002,2004,2005,2008,2010 (2006 durch Schirri, 2007 am grünen Tisch geklaut !!!!) Cubholder 2002,2003,2007,2008,2010
Der NIED der übrigen Fussballschweiz ist unserer ganzer Stolz


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 Betreff des Beitrags: Re: Alain Baumman - YB Sportchef
 Beitrag Verfasst: Dienstag 6. April 2010, 23:24 
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und warum hält sich stoll den nacken erst sekunden später, nach doumbias angeblicher tätlichkeit?


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 Betreff des Beitrags: Re: Alain Baumman - YB Sportchef
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 7. April 2010, 08:44 
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Beiträge: 456
Wohnort: Olten
guet...de grösser Witz isch jo d Nichtverurteilig vom Stocker. Offesichtlicheri Tätlichkeite gits fast keini...ussert die vom "DUMM"bia ond em "DUMM"dar!!

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STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Alain Baumman - YB Sportchef
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 7. April 2010, 10:21 
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Beiträge: 57
Ja, ich hätte ihm auch sperren aufgebrummt. Aber streng nach Reglement (wie mich mich belehren lies) war es ein Tatsachenentscheid (Schiiri hat es gesehen, und den Zweikampf beurteilt. Und er wollte ausweichen...beweis ihm das Gegenteil) welcher gar nicht anderes Entschieden werden konnte. Und zu Doumbias möchte ich gar nicht sagen (schau die TV Bilder, eigentlich klare sache ! denn schon der Vorsatz reicht schon.

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 Betreff des Beitrags: Re: Alain Baumman - YB Sportchef
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 7. April 2010, 16:58 
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Registriert: Sonntag 24. Februar 2008, 19:15
Beiträge: 96
Wohnort: figö
Das was Doumbia gemacht hatte war einfach nur dumm, und er wird gesperrt davon gehe ich aus!

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wir siegen yb


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 Betreff des Beitrags: Re: Alain Baumman - YB Sportchef
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 7. April 2010, 17:29 
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Beiträge: 317
07.04.10 Seydou Doumbia für ein Spiel gesperrt

Der stellvertretende Disziplinarrichter der Swiss Football League hat Seydou Doumbia für ein Spiel gesperrt. In der Urteilsbegründung steht, der YB-Stürmer habe im Spiel in Aarau vom Samstag unsportliches Verhalten gezeigt - unter Annahme einer vorangegangenen Provokation eines Gegners. Weil YB auf einen Rekurs verzichtet, wird Doumbia den Bernern am Samstag im Heimspiel gegen Bellinzona fehlen.

Verteidiger Emiliano Dudar wurde nach seiner roten Karte im Spiel in Aarau für drei Spiele gesperrt.

[as][sst]


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 Betreff des Beitrags: Re: Alain Baumman - YB Sportchef
 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. Mai 2010, 09:30 
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Beiträge: 29376
Der Bund, 17.05.2010

Baumann: «Der FC Basel war klar besser»

Der YB-Sportchef Alain Baumann nach der verlorenen Finalissima.

Alain Baumann, niemand mag es bei YB hören. Doch es bleibt eine Tatsache: Die entscheidenden Spiele kann YB einfach nicht gewinnen. Weshalb?

Hm, heute habe ich gegen diese Aussage kein Argument. Basel hat hochverdient gewonnen und war insgesamt in der Rückrunde klar besser. Der FCB ist ein würdiger Schweizer Meister, da bleibt uns nicht anderes übrig, als dem FCB zu gratulieren.

YB wirkte gehemmt, brachte Basel kaum in Schwierigkeiten.

Solange die Partie 0:0 stand, war ich optimistisch. Wir sind gut gestartet. Basel machte mir zu Beginn einen nervösen Eindruck. Aber dieses erste Tor hat den FCB dermassen beflügelt, dass es für uns sehr schwierig wurde.

Hat YB die Meisterschaft in der Finalissima verloren?

Wir haben in der Rückrunde insgesamt 10 Punkte weniger geholt als der FC Basel. Aber jetzt, Minuten nach dieser riesigen Enttäuschung die genauen Ursachen zu nennen, ist nicht möglich. Wir werden und müssen später die Saison analysieren.

Der Schachzug des FCB, Yapi in der Winterpause für die neue Saison zu verpflichten, machte YB zu schaffen. War es klug, Yapi in dieser Finalissima nicht spielen zu lassen?

Yapi und Doumbia spielten in der Vorrunde überragend. In der Rückrunde konnte Yapi nie mehr an die Form des vergangenen Jahres anknüpfen. Es ist nun müssig, über die Gründe zu spekulieren. Deshalb hat er seinen Stammplatz verloren und nicht weil er zu Basel wechselt.

Doch in der Finalissima musste er zuschauen. Weshalb?

Es blieb uns bei dieser Konstellation doch gar nichts anderes übrig, als so zu entscheiden.

Gilles Yapi geht zum FC Basel, Seydou Doumbia nach Moskau, Marc Schneider zu Thun: Gibt es weitere Spieler, welche in der Sommerpause YB verlassen werden?

Die anderen sind alle noch unter Vertrag.

Und was ist mit Matar Coly?

Sein Vertrag läuft weiter. Ob er bleibt, ist eine andere Sache. Aber wir haben beschlossen, heute über Transfers keine Auskunft zu geben.

http://www.derbund.ch/bern/dossier/alles-zu-den-berner-young-boys/Baumann-Der-FC-Basel--war-klar-besser/story/28994085

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