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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2009/2010
 Beitrag Verfasst: Montag 13. Juli 2009, 13:58 
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Bärnergringo hat geschrieben:
Aber stell dir vor wir haben im Sommer 30 Grad, dass wird dann eine Qual sein in diesen Trikots zu spielen!


Wird immer wieder als Argument gebracht... kann ich aber einfach nicht gelten lassen. Mit den heutigen Materialien kein problem und zudem ist der unterschied zwischen den Farben kaum mehr gross. Und he, dass sind Profis...

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2009/2010
 Beitrag Verfasst: Montag 13. Juli 2009, 16:10 
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Registriert: Donnerstag 14. Mai 2009, 14:48
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Okey... schade gibt es keine neuen Trikots... mir gefällt weder das Heimdress noch das Auswärtsdress. Als Auswärtsdress schwarze Trikots mit gelben Verziehrungen oder einfach nur schwarz würde ich auch unterstützen. Und zu Hause sollte es einfach mehrheitlich Gelb sein... Und zwar sonnengelb und nicht dieses Neon-Gelb, dass man auch schon hatte^^
Und wenn YB einen Trikotwettbewerb machen würde? Analog der "Zeig, dass du ein wahrer Fan bist" - Aktion, wo man Bilder bewerten konnte. So könnten Fans ein Trikot nach ihrem Belieben heraustüüfteln, die Besten kämen in die Endauswahl, wo das Publikum per Mausklick entscheiden kann, welches das nächste Trikot sein soll.
(Falls das mit den eigenen Trikotideen nicht umsetzbar sein sollte, könnten die Entwerfer wenigsten mehrere Vorschläge anbringen, die dann von den Fans beurteilt werden könnten?)


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2009/2010
 Beitrag Verfasst: Montag 13. Juli 2009, 17:39 
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Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 08:48
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springtime87 hat geschrieben:
Okey... schade gibt es keine neuen Trikots... mir gefällt weder das Heimdress noch das Auswärtsdress. Als Auswärtsdress schwarze Trikots mit gelben Verziehrungen oder einfach nur schwarz würde ich auch unterstützen. Und zu Hause sollte es einfach mehrheitlich Gelb sein... Und zwar sonnengelb und nicht dieses Neon-Gelb, dass man auch schon hatte^^
Und wenn YB einen Trikotwettbewerb machen würde? Analog der "Zeig, dass du ein wahrer Fan bist" - Aktion, wo man Bilder bewerten konnte. So könnten Fans ein Trikot nach ihrem Belieben heraustüüfteln, die Besten kämen in die Endauswahl, wo das Publikum per Mausklick entscheiden kann, welches das nächste Trikot sein soll.
(Falls das mit den eigenen Trikotideen nicht umsetzbar sein sollte, könnten die Entwerfer wenigsten mehrere Vorschläge anbringen, die dann von den Fans beurteilt werden könnten?)


Das aktuelle Trikot ist wohl eines, wenn nicht sogar das schönste der letzten 30 Jahre (nicht nur meine Meinung). Zudem entspricht es in etwa dem Trikot welches YB bereits vor 100 Jahren trug und zu guter Letzt ist es nicht YB welches das Trikot entwirft, sondern der Verein bestimmt Farbe und kann dann zwischen ein paar Versionen vom Anbieter auswählen.
Möchtest Du ein Wunschkonzert dann kauf dier ein Fussballmanager. Man wird es NIE allen Recht machen können.

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„Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verpraßt“ George Best (†)


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2009/2010
 Beitrag Verfasst: Montag 13. Juli 2009, 19:32 
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Beiträge: 317
Ja ist ja schon gut... so schlimm wiegt nun das Trikot schon nicht.... Und da gebe ich dir recht. Man kann es auch nicht immer allen recht machen, aber man könnte schauen, was die Mehrheit gut findet, durch entsprechende Abstimmungen... Aber eben, auf der anderen Seite ist es sicherlich auch spannend, wenn ein neues Trikot vorgestellt wird... den einen gefällts dann halt und den anderen nicht..


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2009/2010
 Beitrag Verfasst: Dienstag 14. Juli 2009, 10:02 
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sf.tv, 14.07.2009

«Titelgewinn ist eine Frage der Zeit»

Beim Schlagerspiel in Zürich müssen die Young Boys von Saisonbeginn an Vollgas geben. «Wir brauchen etwas Zeit», dämpft YB-Mittelfeldspieler Mario Raimondi jedoch die hohen Erwartungen der Fans.

Wenn die Young Boys am Dienstag den Rasen des Letzigrunds betreten, ist Mario Raimondi nicht dabei. Der Berner leidet an Problemen mit der Achillessehne und muss sich - kurz nach seinem 29. Geburtstag - einem Eingriff unterziehen.

Bei YB nimmt der langjährige Akteur des FC Thun seine fünfte Saison in Angriff. In der abgelaufenen Spielzeit war Raimondi mit zehn Treffern hinter Topskorer Seydou Doumbia zweitbester Torschütze des Teams von Trainer Vladimir Petkovic.

Mario Raimondi, wie geht es Ihnen?

Mario Raimondi: Ich werde mich am Dienstag operieren lassen. Dann dauert es zwischen acht und zwölf Wochen, bis ich wieder fit bin. Bei dieser Art von Verletzung kehrt der eine etwas früher zurück, der andere etwas später. Spätestens in drei Monaten werde ich wieder fit sein.

YB hat letzte Saison für einen Spitzenklub relativ viele Tore kassiert. Wie kann die Verteidigung verbessert werden?

Das Ganze hat etwas mit dem Spielsystem zu tun, das für uns zum Teil neu war (Dreier-Abwehr, Anm. d. Red.). In diesem System ist die Verteidigung stark auf die Spieler vor ihr angewiesen. Als Fussballer willst du am liebsten vorwärts spielen. Es ist immer schwieriger, den Rückwärtsgang einzulegen. Dadurch hat die Verteidigung manchmal etwas unglücklich ausgesehen. Aus der letzten Saison haben wir viel gelernt. Das wird besser klappen im neuen Jahr.

Im Vergleich zu anderen Klubs gab es bei YB ziemlich viele Transfers. Sind Abstimmungsprobleme zu befürchten?

Die Integration war in Bern bisher nie ein Problem. Die neuen Spieler fühlten sich innert Kürze sehr wohl. Aber klar: Auf dem Platz dauert es sicher eine Weile, bis alles perfekt passt, bis sich die Spieler gut kennen. Das ist normal.

In der Offensive sind Carlos Varela und Thomas Häberli nicht mehr dabei, neu gekommen ist Matar Coly...

Coly hat zweifellos ein hohes Potenzial, aber er braucht sicher seine Zeit. Manchmal entscheiden Details, ob jemand seine Leistung maximal abrufen kann. Man ist auch auf die Mitspieler angewiesen. Ich denke, wir hätten die Qualität, wieder vorne mitzuspielen.

Die Young Boys kämpfen bisweilen mit mangelnder Konstanz. Vor einem Jahr war zum Beispiel der Saisonstart schlecht. Woran liegt das?

Es hat sicher mit Erfahrung zu tun, wenn man weiss, wie man in welcher Situation reagieren muss. Für die jungen Spieler wird die Erwartung, vorne mitspielen zu müssen, etwas Neues sein. Der Saisonstart ist sicher wichtig, aber wir hatten auch schon schlechte Saisonstarts und sind trotzdem wieder herangekommen. Eine Saison besteht immer aus Hochs und Tiefs.

In den wichtigsten Spielen, etwa im Cupfinal oder beim 0:3 gegen Saisonende beim FCZ, scheinen bei YB die Nerven zu versagen.

Ach, das mit den Nerven… Wir haben ganz klar das Potenzial, solche Spiele zu gewinnen. Aber zum Beispiel in Zürich haben wir uns vielleicht etwas naiv verhalten oder es ihnen zumindest etwas leicht gemacht. Mit den Nerven hat das nicht unbedingt etwas zu tun.

Die Berner Fans warten nun seit 22 Jahren auf einen Pokal. Gibt es ihn diese Saison?

Ich habe schon immer gesagt und bin auch jetzt davon überzeugt, dass dies nur eine Frage der Zeit ist. Wir sind jetzt schon sehr nahe dran. Näher als letzte Saison im Cupfinal kann man fast nicht kommen. Bei uns wird wirklich gut gearbeitet. Das Verhältnis vom Klub zur Mannschaft stimmt, Stadion und Fans sind schon lange gut. Aus der letzten Saison, wo es nicht ganz gereicht hat, haben wir viel gelernt. Wenn wir die kleinen Fehler sofort abstellen, kommt das gut.
¨
http://sport.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/07/13/fussball/titelgewinn_ist_eine_frage_der_zeit

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2009/2010
 Beitrag Verfasst: Dienstag 14. Juli 2009, 10:06 
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Der Bund, 14.07.2009

YB: Schritt vom Spitzenteam zum Siegerteam

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Nicht einmal zwei Monate sind seit der letzten Enttäuschung der Young Boys vergangen – die 2:3-Cupfinalniederlage der Berner gegen Sion (nach 2:0-Führung) hat den ambitionierten Verein geschockt und die leidensfähigen Fans betrübt. Doch als sich der Rauch verzog, blieb die Erkenntnis: YB absolvierte mit Rang zwei in der Meisterschaft und der Cupfinalteilnahme eine gute Saison. Aber das leidige Warten auf einen Titelgewinn geht weiter, es gibt mittlerweile den wunderbaren Ausdruck «veryoungboysen» als Begriffserklärung, eine grosse Chance verpasst zu haben.

Heute startet YB beim Meister Zürich in die nächste Saison der Hoffnung. Das Ziel im Klub ist klar formuliert, ein Titel soll es bitte schön sein, am liebsten der Meistertitel. Die Aussichten sind nicht schlecht: Der eine Konkurrent – der FC Basel – muss den interessanten, aber heiklen Paradigmenwechsel vom Kraftfussball des Christian Gross zum Kurzpassspiel des Thorsten Fink zuerst verarbeiten. Am Ende zählen für den neuen Trainer auch und vor allem in Basel die Resultate. Diese stimmten zuletzt in erster Linie beim anderen YB-Rivalen, dem FC Zürich. Dreimal wurde der FCZ in den letzten vier Jahren Meister, das ist beeindruckend. Und es ist erstaunlich, denn die Zürcher müssen Jahr für Jahr die besten Kräfte ins Ausland abgeben. Jetzt steht der Abgang des wichtigsten Einzelspielers Almen Abdi bevor. Das würde den FCZ entscheidend schwächen – und gleichzeitig die Perspektiven der Young Boys erhöhen.

YB sollte aber selbstbewusst auftreten und nicht zu stark auf die Vorgänge bei der Gegnerschaft achten. Es geht jetzt darum, den Schritt vom Spitzenteam zum Siegerteam zu realisieren. Das ist, einerseits, in der Tabelle bloss eine Sache von wenigen Punkten, doch es ist, andererseits, eine gewaltige Anstrengung. Die Vorzeichen stehen günstig: Der Berner Verein ist im multifunktionalen Kleid infrastrukturell und wirtschaftlich bestens aufgestellt, selbst der in weiten Kreisen ungeliebte Kunstrasen hat der Marke YB nicht geschadet. Letzte Woche wurde die 12000.Dauerkarte verkauft, das ist ein toller Wert. Alle Spielerrechte liegen beim Verein, das ist in der Schweiz eher die Ausnahme, und mit Akteuren wie Seydou Doumbia, Thierry Doubai oder Xavier Hochstrasser werden sich dereinst Millionen Franken verdienen lassen. Ein Verkauf des umworbenen Doumbia bereits in dieser Transferperiode würde die Erfolgschancen allerdings erheblich beeinträchtigen.

Seydou Doumbia ist der wichtigste YB-Einzelspieler, und vielleicht ist es gut, interessiert das den unbeschwerten Ivorer nicht gross. Die Mischung bei den Young Boys zwischen routinierten und jungen, offensiv starken und defensiv soliden Akteuren scheint zu passen. Und wenn sich die Berner auf dem Transfermarkt geschickter als im letzten Sommer angestellt haben, dürften sie die Schwächen in der Abwehr durch die Zuzüge von Issam Mardassi und vor allem Emiliano Dudar behoben haben. Noch lässt sich das nicht abschätzen, weil die Transfers erst kurz vor der Saison getätigt wurden und YB nicht eingespielt ist. Das kann ein Nachteil sein, denn eine Meisterschaft wird nicht in den ersten Runden gewonnen – sie kann zu Beginn der Saison höchstens verspielt werden, wie das YB vor zwölf Monaten erfahren hat.

Die Berner Verantwortlichen agierten in der Wechselphase nicht immer zielstrebig, und sie verzichteten auf die Erwerbung eines spektakulären Einzelspielers – Vladimir Petkovic legt Wert auf eine intakte Gemeinschaft. Der Trainer ist auf bestem Weg, sich mit attraktivem Offensivfussball im ungewöhnlichen 3-4-3-System zu positionieren. Die mutige Entscheidung, auf einen relativ unbekannten Übungsleiter zu setzen, hat sich für YB gelohnt. Petkovic war letzte Saison der statistisch erfolgreichste Trainer der Super League. Er geht die Monate der Bewährung forsch an und artikuliert den Meistertitel als Zielsetzung. Ende Saison wird er an seinen Worten gemessen werden.

Obwohl die Saison in der Schweiz zu früh beginnt, haben die ersten drei Super-League-Partien am Wochenende Appetit auf mehr gemacht. St.Gallens Sieg gegen Basel war ein erster Beweis für die These, die Liga sei ausgeglichener geworden. Und wenn der Meister im Mai 2010 feststehen wird, steht das Schweizer Nationalteam vielleicht noch vor dem globalen Saisonhöhepunkt, der WM in Südafrika. Spätestens bis dahin sollten endlich verbindliche und abschreckende Gesetze eingeführt sein, um die Fan- und Gewaltproblematik in Schweizer Fussballstadien in den Griff zu bekommen. Mit sanften Massnahmen und wirkungslosen runden Tischen lassen sich Chaoten nicht stoppen.

http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/YB-Schritt-vom-Spitzenteam-zum-Siegerteam/story/25250726

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2009/2010
 Beitrag Verfasst: Dienstag 14. Juli 2009, 10:07 
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Der Bund, 14.07.2009

Der Kollege ist auch der Konkurrent

Saïf Ghezal und Issam Mardassi waren Gegner in der tunesischen Meisterschaft und Kollegen im Nationalteam. In Bern spielen sie nun für das gleiche Team. Konkurrenten sind die Verteidiger aber auch bei YB.

Gestern, vor dem ersten Saisonspiel der Young Boys gegen Zürich (Letzigrund, 20.15 Uhr), war nicht sicher, ob Issam Mardassi gegen den Meister spielberechtigt sein würde. Die Berner warten auf das Eintreffen der Lizenz für den Verteidiger aus Tunesien (siehe Kasten). Allerdings kämpft der Zuzug von Sportif Sfaxien ohnehin noch gegen den Trainingsrückstand an. Sein Einsatz in der Startformation wäre ohnehin wenig wahrscheinlich gewesen. Wegen einer Verletzung verpasste auch der zweite YB-Tunesier, Saïf Ghezal, den Beginn der Vorbereitung. Er dürfte heute aber dennoch in der Abwehr auflaufen.

Ghezal und Mardassi sind alte Bekannte. Bei den Young Boys spielen sie nun erstmals für den gleichen Klub. «Im Nationalteam sind wir seit langem Teamkollegen, in der tunesischen Meisterschaft, haben wir oft gegeneinander gespielt», sagt Mardassi. Bis er im Frühjahr 2008 zu den Young Boys wechselte, war Ghezal Schlüsselspieler bei Etoile Sportive du Sahel. Das Gleiche galt bis vor kurzem bei Sportif Sfaxien für Mardassi. Gemeinsam wollen sie YB in eine erfolgreiche Zukunft führen. «Ich bin gekommen, um Titel zu gewinnen. Anderes bin ich mir nicht gewohnt. Mit Sfaxien hatten wir am Ende fast jeder Saison etwas zu feiern.»

Vier Spieler, zwei Positionen

Ghezal hatte grossen Einfluss auf den Entscheid Mardassis, nach Bern zu wechseln. Er habe das Geschehen in der Super League verfolgt, nachdem Ghezal in die Schweiz gewechselt sei. «In den letzten Monaten haben wir auch oft miteinander gesprochen. Ghezal hat mir von den Verhältnissen und Perspektiven bei den Young Boys erzählt. Ich wusste also ziemlich genau, worauf ich mich einlasse», sagt der 28-Jährige. Der Vater von zwei kleinen Kindern lebt wie der andere YB-Zuzug, Emiliano Dudar, noch im Hotel Bern. Schon bald will er mit der Familie aber in eine Wohnung in Stadtnähe ziehen.

Mit der Vereinigung in Bern sind die beiden Tunesier allerdings auch zu Konkurrenten geworden. Die linke Abwehrseite dürfte von YB-Trainer Vladimir Petkovic entweder mit François Affolter oder Marc Schneider besetzt werden. Für die zwei Positionen in der Abwehrzentrale und auf der rechten Seite stehen dem Coach mit Mardassi, Ghezal, Emiliano Dudar und dem jungen Adriano De Pierro vier Spieler zur Verfügung. «Ich scheue die Konkurrenz nicht. Im Gegenteil. Sie wird uns individuell und als Team stärker machen», entgegnet Mardassi.

Mit Erfahrung und Kopf

Über Petkovics 3-4-3-System zerbricht er sich nicht den Kopf: «Im tunesischen Nationalteam spielten wir vor einigen Jahren genau so. Ich kenne das System.» Weder Mardassi noch Ghezal und Dudar gehören zu den schnellsten Verteidigern der Super League. Die fehlende Geschwindigkeit will Mardassi mit der Erfahrung wettmachen. Bei seinen Auftritten am Uhrencup überzeugte er zudem mit starkem Kopfballspiel. Im Übrigen sei die Hilfe der anderen Mannschaftsteile wichtig, um Gegentore zu vermeiden: «Erfüllen die offensiveren Mitspieler ihre Aufgaben auch in der Defensive, bildet die Abwehr einen Block, der für den Gegner schwierig auszuspielen ist.»

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2009/2010
 Beitrag Verfasst: Samstag 18. Juli 2009, 11:21 
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Der Bund, 18.70.2009

Auswärtige Fans in Käfighaltung

Über 100000 Franken haben die Betreiber des Wankdorf-Stadions in den Gästesektor investiert. Die Anlage dient zum Rückhalt der Gäste nach Schlusspfiff. YB-Fans, die wegen einer Stadionsperre verärgert sind, sollen gar nicht erst auf Auswärtige treffen.

Das Meisterschaftsspiel zwischen YB und dem FC St. Gallen von heute Samstag gilt zwar nicht als Hochrisikospiel, dennoch rechnen die Verantwortlichen mit einem Unsicherheitsfaktor: «Wir wissen nicht, wie sich jene Fans verhalten, die vom Stadion ausgesperrt bleiben», sagt Charles Beuret, Pressesprecher der Stadionbetreiberin Stade de Suisse. Erstmals bleibt nämlich der gesamte Sektor D geschlossen – eine Kollektivstrafe, welche die Disziplinarkommission der Super League – nebst einer Busse – gegen den BSC Young Boys ausgesprochen hatte.

Grund für die Strafe ist der Vorfall vom 23. April dieses Jahres beim Spiel YB - Xamax: Ein Wurfgegenstand, abgefeuert aus dem Sektor D, hatte Schiedsrichter Jérôme Laperrière am Kopf getroffen. Die Kommission hielt in ihrem Urteil fest, in Solidarhaftung für einen unverantwortlichen Zuschauer würden alle Jahreskartenbesitzer des betreffenden Sektors bestraft. Der Täter konnte zwar auf der Videoaufzeichnung eruiert, nicht aber identifiziert werden. 5000 Plätze hinter dem Torraum müssen deshalb leer bleiben. «Wir können natürlich nicht verhindern, dass sich Ausgeschlossene in einem andern Sektor ein Ticket kaufen», sagt Beuret. Viele Fans hätten diese Kollektivstrafe nicht begriffen und machten die Stadionbetreiberin dafür verantwortlich. Beuret spricht von «Erklärungsnotstand» und einem Imageschaden für YB und das Stade de Suisse. Bis gestern 17 Uhr wurden laut Pressemitteilung rund 10000 Plätze verkauft.

Damit Fangruppen sich nicht in die Quere kommen, haben die Stadionbetreiber den Gästesektor auf der Seite Sempachstrasse massiv aufgerüstet: Robuste Metallwände, automatische Türen, die von einer Sicherheitsloge aus bedient werden können, sowie überhängende Sperrgitter machen den 3000 Plätze umfassenden Sektor zum Hochsicherheitsgebiet. Über 100000 Franken kostete die Anlage.

Fanrückhalt und Fantrennung

Die ersten Gäste, die in den Genuss dieser Anlage kommen, sind die Fans aus St. Gallen. Der Extrazug bringt sie zum Bahnhof Wankdorf und holt sie dort wieder ab. Das Spiel beginnt um 17.45 Uhr. Beim Eintritt müssen die Gäste rigorose Kontrollen über sich ergehen lassen. In Absprache mit der Kantonspolizei werden die Fans aus der Ostschweiz erst 20 bis 30 Minuten nach Schlusspfiff aus dem Sektor entlassen. Die Kantonspolizei rät den übrigen Fans die rasche Abreise Richtung Guisanplatz und Winkelriedstrasse, wo die Extrabusse von Bern Mobil bereitstehen. In der Zeit, da die St. Galler an- und abmarschieren, bleibt die Winkelriedstrasse gesperrt. Bei Abfahrt des Extrazugs, zwischen 20 und 20.20 Uhr, wird der Bahnhof Wankdorf für die YB-Fans gesperrt. Der Zugang ist erst wieder nach Abfahrt des Zugs möglich.

Mobile Rollgitter

Für die grossräumige Fantrennung ausserhalb des Stadions und zur Lenkung der Personenströme haben Polizei, Stadtbehörde und SBB in mobile Sperranlagen investiert. Zum Einsatz kommen die Rollzaunsysteme der Firma Secufence AG. Ein Teil der Anlage wurde schon früher in Betrieb genommen. Berns Gemeinderat bewilligte als Anteil der Stadt einen Kredit von 170000 Franken.

Rollzaunsysteme sind platzsparend, können mit wenig Leuten schnell auf- und abgebaut werden. Für 50 Laufmeter Zaun – ein Gewebe aus verzinktem Stahldraht – samt Zubehör hat es in einem Kasten Platz, der abschliessbar und mit dem Boden fest verschraubt ist. Herkömmliche Sperrgitter aus Stahl sind schwer und benötigen viel Personal fürs Aufstellen und Abtransportieren. Laut der Sprecherin der Kantonspolizei, Ursula Stauffer, sind die Rollgitter noch nicht fertig installiert. Im Ausland habe sich die grossräumige Fantrennung bewährt.

Wegen Bauarbeiten verkehren auf der Linie 9 Ersatzbusse. Sowohl auf Linie 20 Richtung Wyler als auch auf Linie 9 Richtung Guisanplatz setzt Bern Mobil Zusatzbusse ein.

http://www.derbund.ch/zeitungen/stadt_region_bern/Auswaertige-Fans-in-Kaefighaltung-/story/22727934

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2009/2010
 Beitrag Verfasst: Freitag 24. Juli 2009, 07:54 
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Der Bund, 24.07.2009

«Doumbia ist unverkäuflich»

Beinahe täglich interessieren sich neue Vereine für Seydou Doumbia. Die Young Boys wollen den Stürmer aber halten.

Der internationale Transfermarkt ist aus den Fugen geraten, und Seydou Doumbia ist einer der Blue Chips an der Wechselbörse. Am letzten Samstag, beim 1:1 gegen St.Gallen, sassen sogar Abgesandte von Manchester United auf der Tribüne des Stade de Suisse. YB-Stürmer Doumbia erzielte natürlich ein Tor, wie fast immer, und mit jedem Auftritt steigert der junge Ivorer seinen Marktwert. Aus Frankreich rufen Spielervermittler, Journalisten und Sportchefs von Ligue-1-Klubs fast täglich bei YB-Verantwortlichen oder auch Medienvertretern in der Schweiz an, um zu erfahren, wie hoch die Ablösesumme Doumbias sei. «Von Lille über St. Etienne bis Monaco haben sich fast alle französischen Vereine erkundigt», sagt Stefan Niedermaier, CEO des Stade de Suisse.

Keine Schmerzgrenze

Insbesondere Traditionsverein St.Etienne intensivierte in den letzten Tagen die Bemühungen um Doumbia. Der Stürmer hatte vor einigen Wochen im französischen Radio ein Interview gegeben, indem er betonte, es sei ein Traum von ihm, einmal in Frankreich zu spielen. Einmal soll nicht in diesem Sommer sein, geht es nach den YB-Verantwortlichen. «Es gibt von uns immer die gleiche Auskunft», sagt Niedermaier. «Doumbia ist unverkäuflich.» Natürlich muss Niedermaier die wirtschaftlichen Überlegungen berücksichtigen, und so könnte die Frage sein: Bei welcher Ablösesumme wird YB schwach? Niedermaiers Antwort fällt resolut aus: «Es gibt keine Schmerzgrenze. Wir brauchen Doumbia in dieser Saison, um einen Titel zu gewinnen.»

Sieben, acht Millionen Franken dürften für Doumbia bereits geboten worden sein. Von einer Offerte Hoffenheims über rund 16 Millionen Franken, wie es einige Medien schrieben, hat Niedermaier aber keine Kenntnis: «Das stimmt nicht.» YB verlängerte den Vertrag mit Doumbia – zu erheblich besseren Bezügen – erst vor wenigen Wochen bis 2014 (ohne Klauseln) und hofft darauf, dass der 21-Jährige in den nächsten Monaten weitere Fortschritte erzielen und bald auch im Nationalteam spielen wird. Dann würde Doumbia auch für englische Teams interessant werden – und noch wertvoller.

http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/Doumbia-ist-unverkaeuflich/story/31311706

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2009/2010
 Beitrag Verfasst: Montag 3. August 2009, 12:02 
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Der Bund, 03.08.2009

Mit Zäunen gegen Ausschreitungen

Beim Spiel der Berner Young Boys gegen den Grasshopper-Club setzten Stadionbetreiber und Polizei erstmals mobile Rollzäune ein – zur Wahrung der Sicherheit.

Die Betreiber des Stade de Suisse haben auf die aktuelle Saison hin einiges unternommen, um für Ausschreitungen nach Fussballspielen gewappnet zu sein. «Fantrennung» heisst das Stichwort. Zusammenstösse der Fangruppen sollen gar nicht erst möglich werden. Ab dieser Spielzeit gilt: Die Zuschauer im Gästesektor können das Stade de Suisse nicht mehr direkt nach dem Schlusspfiff verlassen. Mindestens zwanzig Minuten müssen sie im Stadion ausharren, ehe sie zum Extrazug am Bahnhof Wankdorf geleitet werden. Bauliche Massnahmen für insgesamt 150000 Franken waren für die Umsetzung dieser Strategie nötig (siehe «Bund» vom 3. Juli). Beim ersten Heimspiel vor zwei Wochen gegen St. Gallen kam diese neue Strategie erstmals zur Anwendung. Gestern nun, beim Spiel gegen den Grasshopper-Club, wurden erstmals auch die mobilen Rollzäune eingesetzt.

Laut Michael Kropf, dem Leiter Stadionorganisation des Stade de Suisse, handelte es sich bei der Affiche YB - GC um «ein Risikospiel, aber kein Hochrisikospiel». Erwartet wurden 700 bis 800 Zürcher Fans, darunter «30 bis 50 risikobereite», wie Kropf von der Polizei und den Zürcher Fanarbeitern erfahren hatte. Erlebnisorientierte Fans werden sie auch genannt – grösstenteils Männer, die ein Spiel nicht in erster Linie besuchen, um Fussball zu schauen. Sie kommen für den Kick, um sich als Gemeinschaft zu inszenieren – gegen die Fans des gegnerischen Klubs und gegen die Polizei.

Wenig Leute beeinträchtigen

Dass die Gästefans nach dem Schlusspfiff im Stadion zurückbehalten werden, ist in der Schweiz ein relativ junges Phänomen. Ausser den Young Boys wendet hierzulande nur der FC Basel dieses Prozedere systematisch an. Im Ausland, in den grossen Stadien der bedeutenden Ligen, «ist diese Praxis jedoch seit längerer Zeit gang und gäbe», sagt Kropf. Haben die Fans das Stadion verlassen, übernimmt die Polizei. «In den letzten acht Jahren hat sich unser Aufwand an Fussballspielen verzehnfacht», erzählt Manuel Willi, Chef Regionalpolizei Bern. Er erhofft sich, durch die neue Strategie Personal einsparen zu können. Diese verläuft in zwei Phasen: Nach dem Abpfiff werden die auswärtigen Fans 20 bis 30 Minuten im Stadion zurückgehalten. In dieser Zeit können die restlichen Zuschauer das Areal verlassen. «Das Ziel ist es, möglichst wenig Leute zu beeinträchtigen», sagt Willi. So werden weniger Unbeteiligte in die Auseinandersetzungen verwickelt, und allfällige Unruhestifter können nicht in der Masse untertauchen. In der zweiten Phase werden die Stadiontore für die Gästefans geöffnet. Ihnen wird «die Gasse gemacht», also der Weg zum Bahnhof Wankdorf gebahnt. Und hier kommen nun die mobilen Rollzäune zum Einsatz. Diese können rasch aufgebaut und wieder eingerollt werden und sollen helfen, die Fans des Gastklubs von den Berner Risikofans zu trennen.

Regen als Segen

Koordiniert werden die Polizeieinsätze von der Überwachungszentrale im Stadion aus. Während des Spiels ging es dort gestern ruhig zu und her. Hinter einer Glasscheibe beobachtete Markus Gisin, der den Einsatz der Kantonspolizei leitete, das Geschehen auf den Rängen. Durch eine Glasscheibe war er geschützt vor den sintflutartigen Regenfällen, die Schiedsrichter Massimo Busacca kurz vor Ende der ersten Halbzeit gar zu einer Vorverlegung der Halbzeitpause zwangen. Für Gisin war der Regen eher Segen als Fluch: «Wenn es so stark regnet, gehen die Risikofans lieber nach Hause, statt sich zu prügeln.»

Kurz vor 18 Uhr pfiff Busacca die Partie ab, die Young Boys hatten 2:0 gewonnen. Zufrieden machten sich die Berner Zuschauer auf den Heimweg. Die Zürcher mussten sich hingegen gedulden. Nur 450 waren nach Bern gekommen, deutlich weniger als erwartet. Viele von ihnen vertrieben sich die Wartezeit bei einem Bier – bei einem Leichtbier allerdings. Ab dieser Saison wird im Gästesektor an allen Spielen nur noch Bier mit niedrigerem Alkoholgehalt ausgeschenkt. Gegen 18.30 Uhr gelangten die Gästefans, von der Polizei flankiert, zum Extrazug. Immerhin hatte es aufgehört zu regnen. Kurz vor 19 Uhr fuhr der Zug ab.

Der Fanrückhalt und die Fantrennung mittels der Rollzäune hatten «bestens funktioniert. Es kam zu keinen Zwischenfällen», meldete Kantonspolizei-Sprecher Franz Märki kurz darauf. Ob sich die neue Methode auch bei Hochrisikospielen – wie gegen Basel oder den FC Zürich – bewährt, bleibt abzuwarten.

http://www.derbund.ch/zeitungen/stadt_region_bern/Mit-Zaeunen-gegen-Ausschreitungen/story/26839906

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