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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Freitag 12. Juni 2009, 10:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 12.06.2009
«Eine Erziehungsmassnahme»
Der Präsident der Disziplinarkommission, Odilo Bürgy, äussert sich zum Urteil gegen YB und zu dessen Umsetzung.
Der Sektor D bleibt im nächsten YB-Heimspiel gesperrt. YB muss verhindern, dass Saisonkartenbesitzer aus diesem Teil des Stadions das Spiel in einem anderen Sektor verfolgen. Wie soll das umgesetzt werden können?
Odilo Bürgy: Wer das Spiel im Stadion sehen will, der wird das schaffen. Da machen wir uns keine Illusionen. Das war uns auch bewusst, als wir das Urteil aussprachen. Wir wollen aber, dass die Stadionverantwortlichen reagieren, wenn ihnen klar ist, dass es sich bei einem Zuschauer um eine Person handelt, die eine Jahreskarte im Sektor D besitzt.
Sie nehmen mit dem Urteil alle Fans, die das Spiel jeweils im Sektor D verfolgen, in Sippenhaft.
Das ist so, ja. Beim Werfer handelte es sich um einen Einzelnen. Allerdings konnte nicht eruiert werden, wer den Schiedsrichter verletzte. Die Disziplinarkommission sieht im Urteil eine Erziehungsmassnahme, die dazu führen soll, dass solche Vorfälle nicht mehr vorkommen.
Wie würden Sie sich als Saisonkartenbesitzer vorkommen, der sich nichts hat zu Schulden kommen lassen und trotzdem ausgesperrt wird?
Ich wäre nicht zufrieden. Aber ich würde mich an den Klub wenden. Er soll mir das Geld für die entgangene Partie zurückzahlen. Sehen Sie, die Swiss Football League hat einen Vertrag mit den Klubs. Diese wiederum mit den Fans, die ein Ticket kaufen. Daher besteht diese Kausalhaftung. Schon als wir die Stadionsperren gegen den FC Zürich aussprachen, wurde das so umgesetzt. Auch damals wurden die Zuschauer für das Fehlverhalten Einzelner bestraft.
Empfinden Sie das Urteil gegen YB als angemessen?
Ja, denn es steht im Zusammenhang einer Praxis, die wir in Sachen Stadionsperren beziehungsweise Teilsperren schon seit längerer Zeit ausüben und die das Reglement vorgibt.
Welche Aspekte standen bei der Urteilsfindung im Vordergrund?
Entscheidend war vor allem, dass es die Young Boys als Gastgeber versäumt hatten, für die Sicherheit des Schiedsrichters zu sorgen. Der Unparteiische ist die Vertrauensperson im Fussball, ihn gilt es mit allen Mitteln zu schützen. YB hätte zum Beispiel den mobilen Teil des Spielereingangs verlängern können. Dazu kam, dass bereits 2007 Basels Felipe Caicedo in Bern mit einem Gegenstand beworfen wurde.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 12. Juni 2009, 10:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 12.06.2009
Kommentar: YB setzt Zeichen
Das Urteil im «Fall Laperrière» ist sinnvoll. Rund 5000 Dauerkarten hat YB im Sektor D verkauft, und natürlich ist es heikel, 4999 unschuldige Anhänger zu bestrafen – aber die einzige vernünftige Alternative wäre ein Geisterspiel gewesen! Die Liga sollte jetzt aus Sicherheitsgründen nicht Basel oder Zürich als ersten YB-Gegner in Bern bestimmen.
Nicht umsetzbar ist die Forderung, keinen der Saisonkartenbesitzer aus dem Sektor D das erste Saisonspiel im Stade de Suisse verfolgen zu lassen. Die 30000 Franken Busse dürfte YB locker alleine durch Kartenverkäufe an Fans aus dem Sektor D finanzieren
Man muss diesen Vorfall von einer übergeordneten Sichtweise betrachten. Und eines ist klar: Ein Schiedsrichter darf nie mehr von einem Gegenstand getroffen werden. Unverbesserliche Chaoten, die zum Beispiel auch nach wie vor fleissig Fackeln zünden, sind von Kuschelurteilen nicht mehr zu beeindrucken. Deshalb ist es gut, akzeptiert YB die Strafe. Der Verein setzt damit ein Zeichen. Nur gemeinsam lassen sich Gewalt und Fanatiker bekämpfen.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 12. Juni 2009, 10:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 12.06.2009
Erst FCB und FCZ betroffen
Bereits vor dem Vorfall mit Schiedsrichter Jérôme Laperrière war YB in der abgelaufenen Saison einmal stark gefährdet gewesen, ein Geisterspiel austragen zu müssen. Beim 2:1 in Basel im September 2008 hatte ein YB-Fan eine brennende Fackel in den Basler Familiensektor geworfen. Statt einer Stadionsperre waren die Berner mit einer Geldbusse davongekommen.
Geisterspiele und Sektorsperrungen gab es in den letzten Jahren gleich mehrfach. 2003 musste der FCB nach einem Münzwurf gegen GC-Goalie Borer ein Spiel vor leerer Muttenzer Kurve durchführen. 2006 nach dem Skandalspiel gegen den FCZ wurde Basel mit zwei Geisterspielen sowie drei Spielen vor leerer Muttenzer Kurve sanktioniert. Und im Juli 2008 büsste der FCZ mit zwei Geisterspielen gegen den FCL und YB für die Ausschreitungen seiner Fans im Mai 2008 im Basler St.-Jakob-Park.at
_________________ For Ever
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Bier_Boxer
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Verfasst: Freitag 12. Juni 2009, 11:23 |
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Registriert: Mittwoch 11. August 2004, 10:19 Beiträge: 87
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kasernenwiese hat geschrieben: das yb-management ist, wenn es ums geldmachen geht immer wieder seeehr clever: mit den einnahmen für das erste spiel von den "jahreskarteninhabern sektor d" (welche nun in den sektoren a/b/c tickets kaufen damit sie den match gleichwohl live sehen können) werden sie nicht nur locker die 30000.-- Busse bezahlen können, sondern bestimmt noch zusätlichen gewinn generieren! und beim spruch vom sinnvollen fanprojekt unterstützen muss ich gleich losheulen vor freude... beim "verhältnis" zwischen der megabusiness-yb-obrigkeit und den jahreskartenbesitzern stimmt etwas ganz und gar nicht...  "Sektor D im ersten Spiel gesperrt Neben der Busse wurde gegen YB eine Stadion-Teilsperre für das erste ASL-Spiel der kommenden Saison ausgesprochen. Der Klub hat dafür zu sorgen, dass für diese Partie keine Besitzer von Jahreskarten für den Sektor D in andere Tribünenabschnitte eingelassen werden."
_________________ Langer Schwede - Kurzer Finn
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chato
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Verfasst: Freitag 12. Juni 2009, 13:29 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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Bier_Boxer hat geschrieben: kasernenwiese hat geschrieben: das yb-management ist, wenn es ums geldmachen geht immer wieder seeehr clever: mit den einnahmen für das erste spiel von den "jahreskarteninhabern sektor d" (welche nun in den sektoren a/b/c tickets kaufen damit sie den match gleichwohl live sehen können) werden sie nicht nur locker die 30000.-- Busse bezahlen können, sondern bestimmt noch zusätlichen gewinn generieren! und beim spruch vom sinnvollen fanprojekt unterstützen muss ich gleich losheulen vor freude... beim "verhältnis" zwischen der megabusiness-yb-obrigkeit und den jahreskartenbesitzern stimmt etwas ganz und gar nicht...  "Sektor D im ersten Spiel gesperrt Neben der Busse wurde gegen YB eine Stadion-Teilsperre für das erste ASL-Spiel der kommenden Saison ausgesprochen. Der Klub hat dafür zu sorgen, dass für diese Partie keine Besitzer von Jahreskarten für den Sektor D in andere Tribünenabschnitte eingelassen werden."wie will der klub das überprüfen? ist ja schlichtweg unmöglich!
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erichhänzifussballgott
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Verfasst: Freitag 12. Juni 2009, 13:43 |
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Registriert: Sonntag 6. August 2006, 15:25 Beiträge: 134
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chato hat geschrieben: Bier_Boxer hat geschrieben: kasernenwiese hat geschrieben: das yb-management ist, wenn es ums geldmachen geht immer wieder seeehr clever: mit den einnahmen für das erste spiel von den "jahreskarteninhabern sektor d" (welche nun in den sektoren a/b/c tickets kaufen damit sie den match gleichwohl live sehen können) werden sie nicht nur locker die 30000.-- Busse bezahlen können, sondern bestimmt noch zusätlichen gewinn generieren! und beim spruch vom sinnvollen fanprojekt unterstützen muss ich gleich losheulen vor freude... beim "verhältnis" zwischen der megabusiness-yb-obrigkeit und den jahreskartenbesitzern stimmt etwas ganz und gar nicht...  "Sektor D im ersten Spiel gesperrt Neben der Busse wurde gegen YB eine Stadion-Teilsperre für das erste ASL-Spiel der kommenden Saison ausgesprochen. Der Klub hat dafür zu sorgen, dass für diese Partie keine Besitzer von Jahreskarten für den Sektor D in andere Tribünenabschnitte eingelassen werden."wie will der klub das überprüfen? ist ja schlichtweg unmöglich! Mal abgesehen davon dass dies unkonntrollierbar ist, könnte es ja durchaus sein, dass der Feuerzeugtrottel gar keine JK besitzt und ungestraft bleibt während 5000 Unschuldige für diesen Scheiss hinstehen müssen 
_________________ Wankdorf war...als Verteidiger Hugo Streun bei minus neun Grad den Ball dreissig Meter über das Tor schoss und trotzdem alle «Hugo , Hugo» riefen.
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kasernenwiese
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Verfasst: Samstag 13. Juni 2009, 17:42 |
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Registriert: Freitag 12. Juni 2009, 09:51 Beiträge: 2
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D6R6
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Verfasst: Sonntag 14. Juni 2009, 14:44 |
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Registriert: Samstag 23. August 2008, 18:26 Beiträge: 52 Wohnort: Burgdorf
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Word! Ich hoffe auch das möglichst alle boykottieren, den es kann nicht sein das wir in einen anderen Sektor (bezahlen) wechseln und damit auch gleich noch die Busse finanzieren!!! Bitte macht mit, auch wen's nicht einfach ist.
_________________ YB - äs läbe lang! Fuck off Kunstrasen, dä stinkt nämlich!
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G-Danilo
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Verfasst: Sonntag 14. Juni 2009, 17:36 |
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Registriert: Sonntag 1. März 2009, 13:59 Beiträge: 36
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Nein ehrlich was idas für ne scheisse wenn das spiel gegen basel oder FCZ ist und sektor D ist gesperrt was ist das für ne scheisse wenn ich der Typ wär der das Feuerzeug geschossen hat würd ich mich schämen wie nichts 
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shalako
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Verfasst: Montag 15. Juni 2009, 09:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 15.06.2009 YB will jetzt härter durchgreifenDie Young Boys werden sich in Zukunft in der Fanarbeit noch stärker engagieren. Das ist eine Lehre aus dem «Fall Laperrière». Der Sektor D im Stade de Suisse bleibt im ersten YB-Heimspiel der nächsten Saison geschlossen, nachdem Schiedsrichter Jérôme Laperrière am 23.April bei der Partie YB - Xamax (0:0) von einem Gegenstand getroffen wurde, der aus dem Sektor D geworfen worden war (Zeitung von gestern). Zahlreiche E-Mails erreichten am Freitag die Geschäftsstelle der Young Boys, und die meisten Reaktionen seien nicht negativ gewesen, sagt Stadion-CEO Stefan Niedermaier. «99 Prozent realisieren, dass wir als Klub unschuldig sind.» Natürlich sei es schade, würden 4999 Personen gebüsst, bloss weil sich einer daneben benommen habe. «Aber die allgemeine Meinung ist: So geht es nicht.» Kein Geld für die AnhängerYB habe jetzt den Auftrag, dafür zu sorgen, dass die Dauerkartenbesitzer aus dem Sektor D im ersten Heimspiel nicht mit ihrer Saisonkarte ins Stadion gelangten, sagt Niedermaier. «Aber wir können ja niemandem verbieten, dass er sich ein Ticket aus einem anderen Sektor kauft.» Rund 25 Franken kostet das billigste Billett, und wenn YB also etwas mehr als 1000 Karten an Sektor-D-Fans verkauft, hat der Verein die 30000 Franken Busse bereits finanziert. «Wir wollen aber bestimmt keinen Gewinn aus diesem Urteil erzielen», sagt Niedermaier. «Deshalb werden wir uns mit rund 10000 Franken an einem Fanprojekt beteiligen.» Geld allerdings erhalten die betroffenen Fans nicht zurück, selbst wenn das juristisch noch ein spannender Fall werden könnte. Als der FC Basel vor einer leeren Muttenzer Kurve spielen oder der FC Zürich seine zwei Geisterspiele austragen musste, sei den Dauerkartenbesitzer ebenfalls nichts bezahlt worden, argumentiert Niedermaier. «Wir haben uns mit dem FCB und dem FCZ bereits ausgetauscht, was die Organisation dieses speziellen Spiels betrifft.» Ende Monat werden die Young Boys informieren, was sie in der Fanarbeit anders und besser machen wollen. «Wir werden in Zukunft härter durchgreifen, gerade beim Anzünden von Fackeln», erklärt Niedermaier. Der Verein wolle sich auf allen Ebenen (Prävention, Dialog, Repression) noch stärker engagieren. «Es muss allen Fans klar sein, dass gewisse Grenzen nicht überschritten werden dürfen», sagt der Stadionchef. http://www.bernerzeitung.ch/sport/dossier/die-saison-der-young-boys-200809/YB-will-jetzt-haerter-durchgreifen/story/11632115
_________________ For Ever
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