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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 3. März 2009, 11:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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uefa.com, 03.03.2009
Die Young Boys träumen von Titeln
BSC-Young-Boys-Spieler David Degen konnte sein Glück auch nach Spielende nicht wirklich fassen. "Zuerst war ich gut gedeckt", beschrieb er mit durchschwitztem Trikot die Situation vor seinem Tor zum 1:0 gegen den FC Sion. "Aber als Carlos Varela dann den Eckball hereinbrachte, stand ich plötzlich alleine da und konnte einköpfen. Manchmal geht es einfacher, als man glaubt", sagte Degen nach dem wichtigen 3:2-Auswärtssieg beim FC Sion am Wochenende.
Seit August ungeschlagen
Wie Degen ergeht es momentan der kompletten Mannschaft des BSC Young Boys. Die Gelb-Schwarzen haben einen echten Lauf, arbeiten hart, haben das Glück auf ihrer Seite und sind extrem erfolgreich, wie die Zahlen eindrucksvoll belegen. Seit dem 31. August 2008, einem 1:3 gegen den Grasshopper-Club, sind die Berner ungeschlagen. Die vier Partien nach der Winterpause wurden allesamt gewonnen; dabei der FC Basel 1893 (3:2), der FC Luzern (2:3), der FC Aarau (4:0) und zuletzt der FC Sion (2:3) allesamt geschlagen.
Rückstand deutlich verkürzt
Der amtierende Vizemeister ist damit die Mannschaft der Stunde in der Super League - und mit nur noch drei Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter FC Zürich wieder mittendrin im Titelrennen. "Wir haben zuletzt gut gespielt, aber natürlich auch ein bisschen von anderen Ergebnissen profitiert", blickt YB-Abwehrchef Saïf Ghezal zurück. "Wir hatten im Winter ein sehr gutes Trainingslager und ziehen jetzt alle an einem Strang. Wenn wir so weiterspielen - wieso sollte es dann nicht zum Titel langen?"
Titel wieder greifbar
Die Chancen sind auf jeden Fall so groß wie noch nie in dieser Saison. Immerhin lagen die Berner Ende Dezember schon mit zehn Punkten hinter der Tabellenspitze, der erste Titel seit 1986 schien eine Utopie. "Wir haben uns aber dann vielleicht zum richtigen Moment gesteigert", glaubt Baykal Kulaksizoglu. "Wir sind jetzt auf dem richtigen Weg und werden Gas geben und kämpfen bis zum Schluss. Ob das reicht, wird sich dann zeigen."
Starke Einheit
Es ist das Kollektiv, was die Young Boys im Moment so erfolgreich macht. Die bisher erzielten 50 Treffer, die zusammen mit Zürich die beste Offensive der Liga bedeuten, verteilen sich auf 14 Spieler. "Für mich gibt es keine Stammspieler oder Joker. Für mich gibt es nur Spieler, die für diesen Verein ihr Bestes geben", stellt Trainer Vladimir Petkovic seine Philosophie klar. "Wir sind eine Mannschaft, eine Gruppe zu der jeder seinen Teil beiträgt. Im Moment haben wir einen Lauf. Aber wir müssen sehr konzentriert weiterarbeiten."
Ein kleiner Schwachpunkt
Womit er vor allem die Arbeit mit der Defensive seiner Mannschaft meinen dürfte, die trotz der Erfolge zuletzt nicht immer sicher wirkte. "Wir bekommen für meinen Geschmack noch zu viele Gegentore, was aber nicht nur an der Abwehr liegt. Alle machen noch zu viele Fehler", kritisiert Ghezal, merkt dann aber auch, dass seine Mannschaft mit nur 27 Gegentoren die viertbeste Abwehr der Liga hat, und fügt an: "Alles kann bei uns aber auch nicht falsch sein. Immerhin sind wir mittlerweile ja Dritter in der Tabelle."
Europa im Visier
Und somit auf einem guten Weg zurück in den Europapokal, wo im letzten Jahr schon in der ersten UEFA-Pokal-Runde gegen Club Brugge KV (2:4 Gesamtniederlage) Schluss war. Bis Saisonende steht allerdings die Super League im Blickpunkt, wie Degen verrät: "Wir haben einen unglaublichen Teamgeist und treten geschlossen auf. Dazu gewinnen wir mittlerweile auch schwierige, knappe Spiele. Wir haben das Potential den Titel zu gewinnen. Ich denke, das darf man mittlerweile ruhig sagen."
Hoffen auf Pokalsieg
Und da ist bei den Young Boys auch noch die große Hoffnung auf den Einzug ins Schweizer Pokalfiale, das in dieser Saison am 20. Mai im Stade de Suisse in Bern stattfindet. Nächster Gegner im Viertelfinale, das am 4. März stattfindet, ist der Grasshopper-Club aus Zürich. Sechsmal konnte der BSC bisher den Pokal gewinnen, zuletzt feierte man diesen Erfolg 1987 und die Young Boys träumen schon vom siebten Pokalerfolg in ihrem eigenen Stadion. Dank ihrer starken Leistungen in den letzten Monaten haben sie auch allen Grund dazu!
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kurzpass.ch
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Verfasst: Mittwoch 4. März 2009, 21:14 |
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Registriert: Freitag 9. Februar 2007, 17:50 Beiträge: 94
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. März 2009, 10:04 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 10.03.2009
Standbein in Brasilien?
YB-Sportchef Alain Baumann weilt in Brasilien. Die Young Boys streben eine Partnerschaft mit einer Fussballschule an.
Mit einer Fussballschule in Abidjan arbeiten die Young Boys bereits seit einigen Monaten eng (und erfolgreich) zusammen – zwei grosse Talente, Mittelfeldspieler Thierry Doubai und der formstarke Stürmer Seydou Doumbia, stammen aus dieser Akademie in der Elfenbeinküste. Nicht nur der afrikanische Spielermarkt ist hart umkämpft, auch in Brasilien ist es sehr schwierig, frühzeitig junge Fussballer zu finden und zu verpflichten. YB-Sportchef Alain Baumann weilt vier Tage in São Paulo, weil sich die Berner auch in Brasilien ein Standbein aufbauen möchten. «Es ist sehr schwierig, hier noch Fussballer zu rekrutieren, die nicht bereits von grösseren Klubs umworben werden», sagt Baumann.
Die Young Boys streben eine Partnerschaft mit einer Fussballschule oder einer Firma an. In Brasilien gehören die Rechte an Spielern oftmals Privatpersonen oder eben Unternehmen.
«Es muss für uns passen»
Alain Baumann hat in den letzten Tagen einige Partien besucht, er hat erste Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit geführt, doch konkret ist noch nichts. «Es muss für uns passen», sagt der YB-Sportchef, «wir wollen nichts erzwingen.» Brasilianische Spieler sind echte Exportschlager, jedes Jahr verlassen Hunderte Talente hoffnungsvoll ihr Land, um irgendwo den Durchbruch zu realisieren. YB-Chefscout Werner Gerber besitzt gute Kontakte nach Brasilien, erst vor wenigen Wochen verpflichteten die Young Boys den 23-jährigen Verteidiger Augusto von Mirassol. Er soll nicht der letzte Brasilianer sein, der seine ersten Schritte im Ausland in Bern macht
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shalako
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Verfasst: Montag 16. März 2009, 13:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20min.ch, 12.03.2009
Die Schattenseiten des Erfolges
Die Berner Young Boys stürmen in der Meisterschaft von Sieg zu Sieg. Doch damit locken sie in der Hauptstadt nicht nur Zuschauer an. Vermehrt sieht man im Stadion auch Personen mit «fremden Augen».
Die Spieler des BSC Young Boys haben bald einmal Muskelkater in den Armen und Schultern. Immer wieder bejubeln sie Tore und beim Schlusspfiff den Sieg. Noch verletzungsanfälliger sind aber die diversen Scouts aus den grossen Ligen, wenn sie sich nach 90 Minuten die Finger an ihrem Kugelschreiber wund gedrückt haben. Vor allem die Zahl der Vereinsvertreter aus dem Ausland - die sich in letzter Zeit immer seltener offiziell bei YB melden, um ein Gratisticket zu erhalten - nimmt zu.
Modernes Scouting
Die Young Boys spielen gegen Bellinzona und haben neben angemeldeten Personen auch einen Scout des OSC Lille zu Gast. Der Vereinsmitarbeiter des französischen Erstligisten, der seinen Namen auf keinen Fall in der Presse lesen möchte, bestätigt: «Wir haben immer wieder offiziell angekündigte Besuche bei Vereinen von Spielern, die uns interessieren. Oft erhalten wir dort einen Platz auf der Pressetribüne. Aber nicht nur wir reisen oft mit mehreren Personen an, die sich einfach ein Ticket frühzeitig selbst kaufen und dann an anderen Stellen des Stadions Platz nehmen. Manchmal sind es sogar zwei Tickets pro Spiel, die wir kaufen, wenn es um einen Stürmer, Torhüter oder einen Innenverteidiger geht. Dann sitzen wir eine Halbzeit lang hinter dem jeweiligen Tor. Nach dem Spiel tragen wir die Informationen dann zusammen.»
Das Beispiel Saif Ghezal
In der Winterpause war immer wieder zu lesen, dass sich YB um einen neuen Abwehrchef bemüht. Für den bisherigen Platzhalter Saif Ghezal, seines Zeichens tunesischer Internationaler, war dies nicht gerade eine vertrauensbindende Massnahme. So ist es wenig verwunderlich, dass der Agent des kopfballstarken Innenverteidigers ein paar Telefongespräche führt, um für seinen Schützling bereits frühzeitig eine Alternative bereit zu haben, denn zu Beginn der Saison lief es nicht rund und als YB zu gewinnen begann, war Ghezal verletzt. Pech für die Young Boys, dass jetzt - da Ghezal konstant gute Leistungen zeigt - plötzlich Vereine aus Frankreich und Deutschland Interesse zeigen.
Die Dämonen, die ich rief
Es ist logisch, dass im Kader der Young Boys gleich mehrere Spieler auf dem Scouting-Block der finanziell stärkeren Konkurrenz aus dem Ausland stehen: Vor allem Doumbia, Hochstrasser und der verletzte Doubai sind gefragte Spieler, aber auch Varela könnte YB verlassen, wenn er nicht mehr regelmässig spielt. Der Heisssporn war schon immer um einen bequemen und geselligen Lebenswandel bemüht und geht gerne seinen eigenen Weg. Warum nicht gemütlich bei Servette spielen, wenn es bei YB immer wieder viel Disziplin mit zu wenigen Spielminuten gibt? Der Erfolg lockt Agenten an, das ist normal, doch im Fall von Ghezal halfen die Young Boys noch kräftig mit.
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shalako
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Verfasst: Montag 23. März 2009, 17:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 23.03.2009
Dieser YB-Jahrgang ist ein ganz Grosser
«Blick am Abend»-Kolumnist Ilja Kaenzig kommentiert fachmännisch die Ereignisse in der Welt des Fussballs. Heute erläutert Kaenzig, warum dieser YB-Jahrgang so erfolgreich ist.
Anfang der Neunzigerjahre prägte Eintracht Frankfurt den Begriff vom «Fussball 2000». Dieser wird in Deutschland noch heute als Auszeichnung verwendet. Die Trainer Stepanovic und Toppmöller liessen ein aggressives Pressing spielen, die Spieler hatten alle eine extreme Ballsicherheit und es gab tolle Kombinationen.
Jetzt steht endgültig fest, dass YB den Schweizer «Fussball 2000» spielt. Während Basler und Zürcher oft nicht mehr als die Pflicht erfüllen und in Spitzenspielen (wie zuletzt im Cup) erst mal nicht verlieren wollen, bieten die Berner in jedem Spiel ein Riesenspektakel. So was sieht man bei uns – und ich behaupte: auch in Europa – nur selten! Hohe Laufbereitschaft, schnelles Spiel nach vorne, ständige Gefahr auf den Flügeln, unglaubliche Torgefährlichkeit aller Spieler sowie überragende Moral sind die Komponenten dieses YB-Jahrgangs, der ein ganz Grosser ist.
Nun haben sich sowohl der FCZ als auch der FCB nach Spielen gegen YB über die Schiedsrichter beklagt. Dabei produzieren die Berner einfach jedes Mal eine so hohe Anzahl Strafraumszenen, dass es zwangsläufig irgendwann zu strittigen Situationen kommen muss. Der Tüchtige hat eben auch Glück!
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 24. März 2009, 12:09 |
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Berner Zeitung, 23.03.2009
Die torgefährlichen Teilzeitarbeiter bei YB
YB spielt den attraktivsten Fussball der Super League. Die Spektakelmacher in der Offensive kreieren in jeder Partie zahlreiche Torchancen, wobei sich sechs Stürmer die Spielzeit aufteilen müssen. Bislang klappt das meistens gut.
Es war am Sonntag ein Nachmittag der grossen Emotionen im Stade de Suisse, und es war eine Veranstaltung wie aus dem Bilderbuch für die Young Boys und ihren begeisterten Anhang. Die Berner bogen auf dem Weg zu einer langweiligen Endphase der Meisterschaft innerhalb weniger Minuten auf die Überholspur ab, sie drehten einen 1:2-Rückstand mit drei Toren in einen 4:2-Heimsieg – und sind wieder mittendrin im Titelkampf. Dennoch drehte sich gestern in den Medien vieles um die zwei umstrittenen Elfmeter, welche YB in der Schlussphase zugesprochen erhalten hatte. «FCZ in der Penalty-Falle», titelte der «Blick» und meinte unzimperlich: «Der Schiri ist immer der Mörder. Zu Recht?»
Petkovics Disziplin
Dabei hätte es gar nicht zu diesen Diskussionen kommen müssen. Die Young Boys hatten das Gipfeltreffen deutlich dominiert, sie hätten zur Pause 3:1 oder 4:1 führen und am Ende 7:2 oder 8:2 gewinnen können. Es war wie Rasenschach auf Kunstrasen mit erstaunlich wenigen Zweikämpfen. «Es ist kaum zu glauben, wie viele Chancen wir uns meistens herausspielen», sagt Nationalspieler Alberto Regazzoni, wobei zu ergänzen wäre: Es ist kaum zu glauben, wie viele Chancen YB meistens vergibt. «Ich habe es selten erlebt, dass ein Team derart viele Strafraumszenen kreiert», sagt Thomas Häberli, bald 35 Jahre alt.
58 Tore hat das stürmische YB in 25 Partien erzielt, das ist zusammen mit dem FCZ Ligabestwert. Das hängt mit dem Konzept des Trainers Vladimir Petkovic zusammen, der entgegen dem Trend konsequent auf ein offensives 3-4-3-System setzt und in Bern ideale Rollenspieler für seine bevorzugte Taktik vorgefunden hat. Eigentlich hat YB ja zwei Sturmlinien, der Trainer sagt: «Wir haben nur Stammspieler.» Dennoch darf man feststellen: Carlos Varela, Marco Schneuwly und Regazzoni sind Stammspieler erster Klasse, Seydou Doumbia, David Degen und Häberli Einwechselspieler erster Klasse. Die früheren Nationalspieler Degen und Häberli und Edeljoker Doumbia nehmen ihr Reservistendasein bislang relativ gelassen hin, was für sie spricht, einerseits, und andererseits für den Respekt, den Petkovic geniesst. Er führt das Team mit Disziplin und lässt dennoch die Menschlichkeit nie vermissen. «Der Trainer macht das sehr geschickt», lobt Regazzoni. Und Häberli sagt: «Natürlich würde ich lieber von Anfang an spielen. Aber wenn ich reinkomme und einen Beitrag zu unseren Siegen leisten kann, ist das auch gut.»
6 Stürmer, 62 Skorerpunkte
Obwohl die sechs Stürmer oft bloss Teilzeitarbeit (oder Kurzarbeit) leisten, haben die Spektakelmacher schon 62 Skorerpunkte kombiniert. Doumbia ist der erfolgreichste Angreifer mit 18 Punkten (12 Tore/6 Assists), wobei er 10 seiner Treffer als Einwechselspieler erzielte und dabei oft nur einige Minuten benötigte. Auch die Werte von Schneuwly (8 Tore/4 Assists), Varela (5/6), Häberli (5/5) und Regazzoni (2/6) sind beachtlich, zumal die dribbelstarken Akteure zudem einige Elfmeter herausgeholt haben. Einzig Degens Werte (3/0) sind verbesserungsfähig, aber er ist derzeit ja auch das sechste Rad im YB-Angriff. Weil Mittelfeldspieler Mario Raimondi (10/8) ebenfalls offensive Akzente setzt, spricht in Bern niemand mehr von Hakan Yakin, der letzte Saison als Torschützenkönig und Vorlagenexperte brilliert hat. «Die Verantwortung ist breiter verteilt», sagt Raimondi.
Nun sagt man ja: Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Titel. Wollen die Young Boys (32 Gegentore) den FCB (27 Gegentore) und den FCZ (25 Gegentore) weiter unter Druck setzen, müssen sie sich in der Abwehr wieder steigern. Denn immer erzielen die Berner trotz attraktiver Spielweise nicht mindestens ein Tor mehr, als sie erhalten. Gerade wenn die Chancenauswertung eher nicht optimal ist.
Torjäger
Doumbia, Grafite, Janko
Vermutlich weltweit in einer obersten Liga einzigartig ist die Tatsache, dass Seydou Doumbia (662 Minuten eingesetzt, 12 Tore) durchschnittlich alle 55 Minuten ein Tor erzielt! In der Bundesliga wird der Brasilianer Grafite (Wolfsburg) mit dem legendären Torjäger Gerd Müller verglichen. Grafite hat in 16 Saisonspielen und 1296 Minuten 18 Tore erzielt (alle 72 Minuten). Sehr nahe an Doumbia kommt der Österreicher Marc Janko heran. Der Stürmer von Red Bull Salzburg hat sensationelle 33 Tore in 25 Partien geschossen und reüssiert im Schnitt alle 57 Minuten. fdr
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 6. April 2009, 17:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Tagsanzeiger, 06.04.2009
YB verteidigt das Bankgeheimnis
17 von 61 Toren wurden bei den Bernern von eingewechselten Spielern erzielt. Damit kann die Konkurrenz im Meisterrennen aus Zürich und Basel nicht mithalten.
Eigentlich ist Zürich die Stadt der Banken. Doch im Fussball sind es die Berner, die das Bankwesen besonders erfolgreich bewirtschaften. Denn was YB-Trainer Vladimir Petkovic von der Ersatzbank aufs Feld schickt, sorgt für einen Ertrag, von dem Finanzinstitute derzeit nur träumen können. Petkovics Einwechselspieler haben in dieser Saison bereits 17 Treffer erzielt. Rendite: Knapp 28 Prozent.
Am Sonntag, als YB in Neuenburg einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg verwandelte, wurden alle drei Treffer von Jokern vorbereitet und vollendet. Thomas Häberli schoss gegen Xamax das 1:2 und das 2:2, Seydou Doumbia konnte sich den Assist zum 1:2 und 3:2 verbuchen lassen und David Degen bereitete erst das 2:2 vor, ehe er den Siegtreffer erzielte.
YB: Eine Mannschaft mit 14 Spielern
Petkovic schöpft sein Auswechselkontingent von drei Spielern fast in jeder Partie voll aus. Die Young Boys spielen somit eher mit 14 als mit elf Spielern. Für das Standard-Sturm-Trio Varela/Schneuwly/Regazzoni stehen mit Doumbia/Häberli/Degen drei fast gleichwertige Stürmer als Ersatz bereit. Vor allem Doumbia sorgt mit seiner enormen Schnelligkeit nach seiner Einwechslung regelmässig für Panik im gegnerischen Team. Der Mann aus der Elfenbeinküste erzielte in der laufenden Saison bereits acht Joker-Tore. Beim cleveren Thomas Häberli sind es auch schon sechs.
Was ist das YB-Bank-Geheimnis? Petkovics Wechselkünste sind dermassen beeindruckend, dass der SF-Reporter am Sonntag gar nicht erst nach einem goldenen Händchen fragte, sondern von einer goldenen Hand sprach. «Nein, es gibt keine goldene Hand», antwortete der YB-Trainer. «Man muss ein bisschen das Spiel lesen und probieren, etwas zu bewegen. Auch ein bisschen zu riskieren.» Sein Risiko, mit vier Stürmern die Wende zu suchen, wurde gegen Xamax belohnt.
FCZ erst mit 5 Joker-Toren
Von solchem Erfolg von der Bank kann Leader FC Zürich nur träumen. Immerhin verdankt Trainer Bernard Challandes den Last-Minute-Sieg vom Sonntag gegen Aarau der Einwechslung des 18-jährigen Jokers Admir Mehmedi. Es war allerdings erst das fünfte Tor der FCZ-Bank in dieser Saison.
Über gleich doppelt so viel «Bench Scoring» darf sich Basels Trainer Christian Gross freuen. Beim FCB gehen vier der zehn Joker-Tore auf das Konto von Eren Derdiyok; für drei war Scott Chipperfield verantwortlich.
Wie würde die Tabelle ohne Joker-Tore aussehen?
Der FCZ führt zehn Runden vor Schluss einen Punkt vor dem FC Basel und drei vor YB. Errechnet man eine Tabelle ohne Joker-Tore hätten die Zürcher vier Zähler Vorsprung auf den FCB. YB wäre mit zwölf Punkten Rückstand längst aus dem Meisterrennen ausgeschieden. Dank Petkovics Bankgeheimnis ist der Kampf um den Titel jedoch spannender denn je.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 7. April 2009, 11:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 07.04.2009
Russisches Roulette: Vorne top, hinten Flop — holt YB so den Titel?
Es ist grosses Kino, was YB derzeit bietet. Aber kann man mit einem riskanten, ultra-offensiven System Meister werden?
Trainer Vladimir Petkovic ähnelt zwar George Clooney. In Anlehnung an «Ocean’s Eleven» wäre deshalb «Petkovic’s Eleven» ein probater YB-Titel. Doch Petkovic hat nicht so viele Punkte gestohlen wie Danny Ocean Dollars. Und der Schweiz-Kroate beharrt auf einer anderen Zahl als 11: «Ich habe achtzehn Stammspieler».
Nur schon deshalb wäre «Die durch die Hölle gehen» der bessere Titel fürs YB-Kino. Auch wenn der Hauptdarsteller Robert de Niro und nicht Clooney heisst. Das ist der Streifen mit der berühmtesten Russisch-Roulette-Szene der Filmgeschichte.
Denn YB ist die Schiessbude der Liga: Mit 61 am meisten Plustore. Aber schon 34 Gegentore. Das ist nur ein Treffer besser als Aarau. Und die Tendenz ist bedrohlich: 2009 gabs zwei Shutouts. Aber sonst immer mindestens zwei Gegentore. Der Schnitt beträgt in diesem Jahr 1,625. In der gesamten Saison hingegen nur 1,3.
Russisches Roulette
Kann man so Meister werden? Mit einem System so gefährlich wie Russisches Roulette? «Natürlich», sagt David Degen, «denn wir haben die beste Offensive der Liga.» Der Siegtorschütze gegen Xamax und einer der Nummern zwölf bis achtzehn in «Petkovic’s Eighteen» hatte gestern seine Sprache wiedergefunden, nachdem er nach dem 3:2 in Neuenburg noch aus Selbstschutz geschwiegen hatte. Degen ist überzeugt, dass YB nicht leer ausgeht: «Einen von beiden Titeln müssen wir holen. Sonst haben wir unser Ziel nicht erreicht.»
Einen Lieblingsfilm hat Petkovic zwar nicht. Aber das grosse YB-Kino gefalle ihm natürlich. «Allerdings nur vorne. Die Defensive beunruhigt auch mich. Neunzig Prozent der Tore kassieren wir wie in Neuenburg nach krassen individuellen Fehlern. Das müssen wir abstellen.»
Drei elementare Forderungen
Einfacher gesagt als getan, denn das ultra-offensive Petkovic-System 3-4-3 erfordert drei Dinge:
Die drei Verteidiger müssen extrem konzentriert sein. Eine kleine Unachtsamkeit kann fatale Folgen haben, weil sie oft Mann gegen Mann spielen.
«Die beiden zentralen Mittelfeldspieler müssen gleichzeitig eine Sechs, eine Acht und eine Zehn spielen können», formuliert Petkovic die Anforderungen an Gilles Yapi und Xavier Hochstrasser. Umso mehr ins Gewicht fiel der Ausfall von Perpetuum mobile Yapi gegen Xamax.
Und die zwei Aussenläufer müssen ein enormes Laufpensum abspulen, weil sie hinten keine permanenten Backups haben wie in einem 4-4-2.
Noch fast mehr als die eigenen Gegentore hat den Coach am Sonntag allerdings ein anderer Treffer aufgeregt: Das irreguläre FCZ-Siegtor gegen Aarau. Rochat hatte FCA-Keeper Benito im Fünfer regelwidrig angesprungen. Vladimir Petkovic: «Wenn wir gegen den FCZ zwei umstrittene Penaltys zugesprochen erhalten, wird tagelang polemisiert. Aber dass das Zürcher Tor zu Unrecht gegeben wurde, ist in den Medien totgeschwiegen worden.»
_________________ For Ever
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erichhänzifussballgott
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Verfasst: Dienstag 7. April 2009, 17:23 |
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Registriert: Sonntag 6. August 2006, 15:25 Beiträge: 134
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shalako hat geschrieben: Blick, 07.04.2009 Noch fast mehr als die eigenen Gegentore hat den Coach am Sonntag allerdings ein anderer Treffer aufgeregt: Das irreguläre FCZ-Siegtor gegen Aarau. Rochat hatte FCA-Keeper Benito im Fünfer regelwidrig angesprungen. Vladimir Petkovic: «Wenn wir gegen den FCZ zwei umstrittene Penaltys zugesprochen erhalten, wird tagelang polemisiert. Aber dass das Zürcher Tor zu Unrecht gegeben wurde, ist in den Medien totgeschwiegen worden.» Wo er recht hat, hat er recht 
_________________ Wankdorf war...als Verteidiger Hugo Streun bei minus neun Grad den Ball dreissig Meter über das Tor schoss und trotzdem alle «Hugo , Hugo» riefen.
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shalako
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Verfasst: Montag 4. Mai 2009, 16:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 01.05.2009 Doumbia verlängert bei YB bis 2014Seydou Doumbia wird bei YB bis 2014 verlängern. Roman Bürki geht leihweise nach Thun. Christian Schneuwly kehrt zurück.  Die Young Boys verhandeln mit Stürmer Seydou Doumbia über eine Verlängerung seines Vertrags bis 2014. Noch sei nichts unterschrieben, sagt Sportchef Alain Baumann, «aber es sieht gut aus». Der Ivorer Doumbia hat in dieser Saison 14 Tore erzielt und gehört zu den Attraktionen der Super League. Roman Bürki heisst der dritte Goalie der Young Boys. Der 18-Jährige ist ein viel versprechendes Talent, und aus diesem Grund will YB ihm in der nächsten Saison die Möglichkeit geben, sein Können in der Challenge League unter Beweis zu stellen – voraussichtlich beim FC Thun. Die Berner Oberländer haben im Sommer Bedarf nach einem Torhüter, denn Patrick Bettoni beendet nach dieser Spielzeit seine Karriere. Bürki soll die Lücke füllen und sich mit Sascha Stulz ein Duell um die Nummer 1 im Thuner Gehäuse liefern. YB-Sportchef Baumann bestätigt die Verhandlungen mit Thun; bevor die letzten Details geregelt würden, wolle er aber noch ein Gespräch mit den Eltern des jungen Keepers führen. Von Biel zu den Young Boys zurückkehren wird im Sommer der 21-jährige Christian Schneuwly. Das sagt Biels Sportchef Arturo Albanese. Massnahmen und TicketsYB hat gestern mitgeteilt, wie auf den Feuerzeugwurf auf Schiedsrichter Jerôme Laperrière nach dem Spiel gegen Xamax am 23.April reagiert wird: So wird der Tunnel beim Spielerausgang verlängert, zudem werden mehr Sicherheitskräfte aufgeboten, und nach dem Spiel am nächsten Mittwoch gegen Vaduz verlassen die Captains den Platz gemeinsam mit den Unparteiischen. Am Samstag haben die Inhaber von YB-Jahreskarten von 10 bis 16 Uhr die erste Gelegenheit, pro Abonnement ein Ticket für den Cupfinal vom 20.Mai zu kaufen. In den Kassenhäuschen Seite Sempachstrasse sind Billette für die Sektoren C und D erhältlich.
_________________ For Ever
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