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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Bärnergringo
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Verfasst: Montag 11. August 2008, 17:04 |
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Registriert: Freitag 25. April 2008, 17:27 Beiträge: 100
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Marc hat geschrieben: Zitat: Das alle stimmt mich positiv...bin schon gespannt auf das Spiel vom Donnerstag! ich denke nicht, dass du am donnerstag schon die handschrift des neuen trainer siehst. lass ihm doch noch ein wenig zeit. Keine Angst 
_________________  BSC Young Boys Bern Solo Berna OKBE
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shalako
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Verfasst: Dienstag 12. August 2008, 10:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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punkt.ch, 12.08.2008
Haben Sie mit dem YB-Sieg am Sonntag gegen Xamax gerechnet?
Vladimir Petkovic: Ja. In anderen Spielen war YB schon nah dran. Dieser Sieg und die drei Punkte geben Selbstvertrauen und eine gute Stimmung.
Was war Ihnen beim ersten Training der Young Boys aufgefallen?
Die Mannschaft ist in einem guten Zustand. Die Spieler wollen etwas leisten und haben gute Laune.
Am zweiten Trainingstag beginnt dann die richtige Arbeit. Was sind Ihre ersten Schritte bei YB?
Ich habe bereits damit angefangen, meine Philosophie zu erklären, was ich will und dass wir mit einer positiven Einstellung die verpassten Siege nachholen wollen. Denn Fussball ist in erster Linie ein Spiel.
Was sind die grössten Schwachstellen bei den Bernern?
Ich brauche noch Zeit, um die Spieler besser kennenzulernen. Alle fangen bei mir aber bei null an und haben die gleichen Chancen, sich durchzusetzen.
Kann Ihre Vorstellung von Spass am Fussball mit dem Erfolgsdruck in Bern kombiniert werden?
Ja, sicher. Ich versuche den Spass zu übertragen und dann folgen auch positive Resultate.
Braucht es bei YB einen Ersatz für Goalgetter Yakin?
Jeder Spieler soll bei mir zum Goalgetter werden.
Was sind Ihre Ziele mit YB?
Ich will so schnell wie möglich eine gute Gruppe bilden. Die Meisterschaft ist das Ziel. Wenn nicht diese Saison, dann nächste. Gab es auch andere Angebote? Ja. Aber ich bin mit YB als Schweizer Spitzenklub sehr zufrieden.
Interview von Lukas Hasselberg
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 12. August 2008, 11:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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espace.ch, 12.08.2008
Petkovic im ersten Training
Wer Vladimir Petkovic am Montag bei seinem ersten Arbeitstag als YB-Trainer zusehen möchte, muss sich zunächst gedulden. Der neue Coach will die Mannschaft bei der ersten Übungseinheit unter seiner Leitung zunächst für sich haben.
Bereits zum dritten Mal in gut vier Monaten zieht Petkovic das Interesse auf sich. Anfang April bestritt er mit Bellinzona den Cupfinal, Ende Mai stieg er mit den Tessinern in sie Super League auf, und seit Sonntag steht fest, dass der 44-Jährige künftig YB zum Erfolg verhelfen soll. Nach einer halben Stunde dann sind Zuschauer willkommen. Sie erleben in den restlichen 45 Minuten des Trainings unter anderem, wie Petkovic das Team um sich schart, um ihm die Elemente seiner Trainerphilosophie zu vermitteln. «Seine Vorstellungen klingen äusserst spannend», wird Mittelfeldakteur Mario Raimondi später sagen.
Die Spieler, die am Sonntag beim 2:1 gegen Xamax zum Einsatz kamen, schickt Petkovic nach seiner mehrminütigen Ansprache auf eine Laufrunde, der Rest des Teams trägt ein Fussballspiel auf engem Raum aus. Petkovic beobachtet, hin und wieder ruft er den Spielern etwas zu, er gestikuliert und sieht ein paar sehenswerte Tore.
Zweieinhalb Monate ist es her, seit der kroatisch-schweizerische Doppelbürger letztmals auf dem Fussballfeld gestanden ist und eine Mannschaft trainiert hat. Trotz Aufstieg in die Super League fand sich für ihn nach einem Wechsel in der Führung der AC Bellinzona kein Platz mehr. Er wurde durch Ex-YB-Trainer Marco Schällibaum ersetzt. Petkovic nutzte die Zeit und schloss die Prüfungen zur Uefa-Pro-Lizenz als Trainer ab. Dennoch sei er erleichtert, endlich wieder mit einer Mannschaft zu arbeiten, sagt er. «Denn der Fussballplatz ist der Ort, wo ich hingehöre.»
Als Petkovic am Montagnachmittag das erste Mal das Training der Young Boys leitet, hat er bereits einen langen Tag hinter sich. Am Morgen hatte sich der ausgebildete Sozialarbeiter von seinen Mitarbeitern bei der Caritas in Giubiasco verabschiedet. Später packte der neue YB-Trainer zu Hause in Locarno seine Koffer und brach nach Bern auf, wo für ihn ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Erstmals in seiner Laufbahn als Coach ist er nicht mehr auf einen Zweitjob angewiesen – auf dieses Ziel hat Petkovic, der am Freitag seinen 45.Geburtstag feiert, lange hingearbeitet.
Wenig Zeit bleibt Petkovic hingegen, um das Team auf die nächste Partie vorzubereiten. Am Donnerstag treffen die Young Boys im Hinspiel der Uefa-Cup-Qualifikation zu Hause auf Debrecen. Wie gross der Einfluss sei, den er noch nehmen könne, wird Petkovic gefragt. «Die Mannschaft hat das Wichtigste bereits selber erledigt», lautet die Antwort. «Sie hat am Sonntag, mit dem 2:1-Erfolg gegen Xamax, viel Selbstvertrauen gewonnen.»
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 12. August 2008, 13:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 12.08.2008
Petkovic: Neuer Strafenkatalog
Gestern feierte Vladimir Petkovic (45) seinen Einstand bei YB - wenige Stunden zuvor hatte sich der Sozialarbeiter von seinen Mitarbeitern bei der Caritas in Bellinzona verabschiedet.
Die letzten Tage waren stressig für Vladimir Petkovic. Der Mann, der YB aus dem Tief führen soll, pendelte zwischen Bellinzona und Bern hin und her. Das hat jetzt ein Ende. «In der Nacht auf Montag habe ich meine Koffer gepackt. Ich werde jetzt erstmal in Bern im Hotel bleiben», sagte Petkovic.
Am Nachmittag trat er um 15 Uhr vor versammelter Mannschaft in die Kabine und hielt eine kurze Ansprache. Petkovic versuchte offensichtlich, die zuletzt arg verunsicherten Spieler aufzubauen und eine positive Atmosphäre zu schaffen. Er betonte auch, dass er grossen Wert auf Disziplin lege.
Jene Spieler, die am Sonntag beim 2:1 über Xamax in der Startformation standen, beschränkten sich auf ein lockeres Auslaufen mit Konditionstrainer Harry Körner. Den Rest nahm Petkovic bei kurzen Trainingsspielen unter die Lupe. Dem Coach gefiel, was er sah: «Ich bin zufrieden, der Einsatz hat gestimmt.»
Neuer Strafenkatalog
Noch ist unklar, was Petkovic alles verändern wird. Im kleinen Kreis liess er allerdings bereits verlauten, er plane einen neuen Strafenkatalog. Zudem hat er mit allen Spielern Einzelgespräche vereinbart. Bereits heute sitzt Petkovic mit Mittelfeld-Star Carlos Varela, der YB verlassen will, zusammen.
Ansonsten lässt sich Petkovic noch nicht in die Karten blicken. Er sagt: «Ich muss erst die Spieler kennen lernen.» Es ist aber möglich, dass YB bereits am Donnerstag in der Uefa-Cup-Quali gegen Debrecen nicht mehr im 4-2-2-2, sondern im 3-4-3 antreten wird. Co-Trainer Erminio Piserchia hat Debrecen in Ungarn bereits beobachtet, Petkovic hat sich DVDs mit Spielen des ungarischen Tabellenführers anfertigen lassen. Der Kroate: «Das ist eine starke Mannschaft. Vor drei Jahren haben sie im Uefa-Cup Hajduk Split rausgeworfen.» YB ist also gewarnt.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 13. August 2008, 13:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20min.ch, 13.08.2008
«Es gibt viele Möglichkeiten, etwas zu bewegen»
Bei der Vorstellung als YB-Trainer war Vladimir Petkovic überglücklich. Doch auf dem Weg zum Erfolg hat der neue Coach viele Probleme vor sich. Diesen muss er sich im Uefa-Cup am Donnerstag erstmals stellen.
Einsatz an der Seitenlinie und sagte dies in fliessendem Deutsch, jedoch traf er nicht immer den genauen Sinn der Worte; zu selten benötigte er in den vergangenen Jahren die deutsche Sprache. Was Petkovic als Sieg empfand, war nichts anderes als das gewonnene Rennen im Kampf der Trainer um den ominösen Stuhl im Stade de Suisse. Und Petkovic war mächtig stolz, ausgewählt worden zu sein: «Ich habe die Möglichkeit, eine grosse Mannschaft eines grossen Clubs zu trainieren.» Was er nicht sagte, war, dass die Entscheidung des allmächtigen CEO des Stade de Suisse, Stefan Niedermeier, und seiner Mitstreiter sein Leben fortan komplett verändern wird: In Bellinzona feierte er den Aufstieg in die Super League und den Cupfinal-Einzug als Freizeit-Trainer. Sein Brötchengeber war die Caritas im Tessin und direkt nach der Arbeit hetzte er ins Communale, um dort ein Profiteam zu trainieren. Am Tag seiner Unterschrift bei den Young-Boys unterzeichnete er auch seine Kündigung bei der Caritas. Für Petkovic geht damit ein Traum in Erfüllung, den er seit vielen Jahren anstrebt. Seine Anfänge als Trainer in der Schweiz waren vor knapp 20 Jahren im Wallis, bei Martigny und Monthey. Seither hat er sein Ziel, Profitrainer zu werden, nie aus den Augen verloren. Ein Traum, der am 10. August 2008 Realität wurde.
Viele Ansprüche in Bern
Und natürlich sprüht Petkovic jetzt nur so vor Motivation. Er will es allen beweisen: «Ich werde versuchen, alle Ansprüche zu befriedigen.» Auch in diesem Zitat schwingt ein deutlicher Unterton mit. Es gibt eben doch viele Ansprüche: Von CEO Niedermeier, von den Sponsoren, der sportlichen Leitung, der lokalen Sportpresse, und da sind eben auch noch die Erwartungen der Fans. In den Vertragsgesprächen wurde Petkovic bereits mit diesen Ansprüchen konfrontiert, doch er hatte immer auch sein eigenes Ziel im Auge. Nun stellt er sich der Situation, aber die Aufgabe wird nicht einfach, dass weiss er selbst. Letztendlich wird alles vom sportlichen Erfolg abhängen.
«Positive Einstellung vermitteln»
Darauf angesprochen, wie er trotz dem grossen Druck die Situation meistern möchte, ist Petkovic nicht um eine Antwort verlegen. Der YB-Coach weiss, wo genau er den Hebel ansetzen möchte: «Wissen Sie», sagt er und holt tief Luft, «es gibt viele Möglichkeiten, etwas zu bewegen. Im Moment ist die Mannschaft unsicher und hat wenig Selbstvertrauen. Ich werde zunächst einmal eine positive Einstellung vermitteln. Ausserdem ist es wichtig für mich, mit Jedem zu sprechen und parallel die Spieler auch genau zu beobachten. Alle fangen jetzt wieder bei Null an und alle haben die gleichen Möglichkeiten, sich ins Team zu spielen.» Mit dem Beobachten begann er auch gleich beim 2:1- Heimsieg über Xamax, der die Situation rund um den Bärengraben ein wenig entspannt hat. Aber reden alleine ist nicht sein Ding. «Es braucht auch Disziplin.» hält er fest und macht damit deutlich, wie konsequent er den Spielern eine gerade Linie vorgeben möchte.
Passende Spieler für sein System?
Diese gerade Linie hatte Petkovic auch in Bellinzona, nicht nur in den Garderoben, sondern vor allem auch auf dem Platz. Und genau hier wartet auf den YB- Trainer die grösste Stolperfalle: Seine taktischen Vorstellungen sind sehr italienisch, ähnlich wie sie zuletzt Albertino Bigon beim FC Sion vertrat. Dreierabwehr mit einem Libero, vier Mittelfeldspieler mit je einem Flügel, der nach hinten absichern und gleichzeitig nach vorne Dampf machen soll. Dann einen klassischen Spielmacher und zwei Spitzen. So zog er mit der ACB in den Cupfinal ein und bezwang St. Gallen in der Barrage. Doch Petkovic liebt und lebt sein System über alles. Die Konsequenzen daraus sind brisant: Wo findet der exzentrische Rebell Carlos Varela nun einen Platz im Team? Wer könnten die beiden Stürmer sein, wenn gerade auf dieser Position der Schuh drückte. Und einen klassischen Spielmacher kann man sich nicht stricken, den muss man noch kaufen, denn Hakan Yakin ist längst in die Wüste ausgewandert. Kurzum: Die Mannschaft muss auf vielen Positionen drastisch umgekrempelt werden und jeder Spieler muss sich auf seinen neuen Aufgaben auf dem Feld einstellen, offensiv wie defensiv. Für Petkovic ist ein Spiel mit dem Feuer, doch er weiss das und bleibt seiner Vorstellung von Fussball treu. Damit hatte er oft Erfolg und genau das erwarten auch die Berner Vereinsverantwortlichen. Wie viel Zeit hat Petkovic, um seine Vorstellungen umzusetzen? Spätestens beim ersten Match am Donnerstag im Uefa-Cup gegen Debrecen muss er sich dieser Erwartungshaltung stellen.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 13. August 2008, 13:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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espace.ch, 13.08.2008
Langer Tag, spannende Vorstellungen
Der neue YB-Coach Vladimir Petkovic hat GESTERN die Arbeit aufgenommen
Wer Vladimir Petkovic am Montag bei seinem ersten Arbeitstag als YB-Trainer zusehen möchte, muss sich zunächst gedulden. Der neue Coach will die Mannschaft bei der ersten Übungseinheit unter seiner Leitung zunächst für sich haben. Bereits zum dritten Mal in gut vier Monaten zieht Petkovic das Interesse auf sich. Anfang April bestritt er mit Bellinzona den Cupfinal, Ende Mai stieg er mit den Tessinern in sie Super League auf, und seit Sonntag steht fest, dass der 44-Jährige künftig YB zum Erfolg verhelfen soll.
Nach einer halben Stunde dann sind Zuschauer willkommen. Sie erleben in den restlichen 45 Minuten des Trainings unter anderem, wie Petkovic das Team um sich schart, um ihm die Elemente seiner Trainerphilosophie zu vermitteln. «Seine Vorstellungen klingen äusserst spannend», wird Mittelfeldakteur Mario Raimondi später sagen.
Die Spieler, die am Sonntag beim 2:1 gegen Xamax zum Einsatz kamen, schickt Petkovic nach seiner mehrminütigen Ansprache auf eine Laufrunde, der Rest des Teams trägt ein Fussballspiel auf engem Raum aus. Petkovic beobachtet, hin und wieder ruft er den Spielern etwas zu, er gestikuliert und sieht ein paar sehenswerte Tore.
Zweieinhalb Monate ist es her, seit der kroatisch-schweizerische Doppelbürger letztmals auf dem Fussballfeld gestanden ist und eine Mannschaft trainiert hat. Trotz Aufstieg in die Super League fand sich für ihn nach einem Wechsel in der Führung der AC Bellinzona kein Platz mehr. Er wurde durch Ex-YB-Trainer Marco Schällibaum ersetzt. Petkovic nutzte die Zeit und schloss die Prüfungen zur Uefa-Pro-Lizenz als Trainer ab. Dennoch sei er erleichtert, endlich wieder mit einer Mannschaft zu arbeiten, sagt er. «Denn der Fussballplatz ist der Ort, wo ich hinge-höre.»
Als Petkovic am Montagnachmittag das erste Mal das Training der Young Boys leitet, hat er bereits einen langen Tag hinter sich. Am Morgen hatte sich der ausgebildete Sozialarbeiter von seinen Mitarbeitern bei der Caritas in Giubiasco verabschiedet. Später packte der neue YB-Trainer zu Hause in Locarno seine Koffer und brach nach Bern auf, wo für ihn ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Erstmals in seiner Laufbahn als Coach ist er nicht mehr auf einen Zweitjob angewiesen – auf dieses Ziel hat Petkovic, der am Freitag seinen 45.Geburtstag feiert, lange hingearbeitet.
Wenig Zeit bleibt Petkovic hingegen, um das Team auf die nächste Partie vorzubereiten. Am Donnerstag treffen die Young Boys im Hinspiel der Uefa-Cup-Qualifikation zu Hause auf Debrecen. Wie gross der Einfluss sei, den er noch nehmen könne, wird Petkovic gefragt. «Die Mannschaft hat das Wichtigste bereits selber erledigt», lautet die Antwort. «Sie hat am Sonntag, mit dem 2:1-Erfolg gegen Xamax, viel Selbstvertrauen gewonnen.»
Alexander Wäfler
_________________ For Ever
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Boby
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Verfasst: Montag 18. August 2008, 08:05 |
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Registriert: Freitag 18. März 2005, 21:42 Beiträge: 97 Wohnort: Gürbetal
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Obwohl ich die Trennung von Martin Andermatt (vor allem die Art und Weise) nach wie vor schlecht finde, muss ich doch sagen, dass Vladimir Petkovic für YB zu einem Gewinn werden kann. Das Interview von letzter Woche mit ihm in der BZ zeigt, dass dieser Mann klare Ziele und einen starken Charakter hat. Und die letzten beiden Spiele unter seiner Leitung lassen doch auch schon recht Freude aufkommen. Das 3-4-3 als Grundeinstellung dürfte attraktiven Fussball versprechen. Nun ist noch zu hoffen, dass Varela bei YB gehalten werden kann.
_________________ Der nächste Meistertitel ist der 1. Schritt zur 3. Meistertrophäe für ein Meistertitelhattrik (1908-1910, 1957-1960, 2007-20??)
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shalako
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Verfasst: Montag 29. September 2008, 08:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 27.09.2008
«Ich kenne mich gut: Ich will Freiheiten»
Basel vor Augen, aber nicht nur Fussball im Sinn – der neue YB-Trainer Vladimir Petkovic
bsn. Basel - YB – viereinhalb Monate nach dem Showdown um den Meistertitel 2008 begrüsst der St.-Jakob-Park am Samstag zur gleichen Affiche unter anderen Voraussetzungen. Die Young Boys haben nach schlechtem Saisonstart den Part des ersten Verfolgers eingebüsst und wieder einmal den Trainer gewechselt. Anstelle Martin Andermatts steht seit Mitte August ein Coach an der Seitenlinie, der dem Basler Vorzeigetrainer Christian Gross – wer hätte es gedacht? – etwas voraus hat: Vladimir Petkovic ist als Trainer noch nie entlassen worden. Gross und Petkovic sind Männer der Kontinuität – Petkovic bisher seit 1998 bloss auf Stufe der Challenge League als Betreuer von Tessiner Teams, Gross auf höchstem Niveau bei GC und Basel mit dem Londoner Tolggen Tottenham, wo er freigestellt wurde.
Anzeige Das Reinheft des neuen YB-Trainers ist umso bemerkenswerter, als er neben dem Traineramt stets seinem Beruf als Sozialarbeiter nachging (zuletzt bei der Caritas). Die Vergangenheit schützt den in Sarajevo geborenen Petkovic freilich nicht davor, im YB-Wespennest gestochen zu werden – doch immerhin hat mit dem 45-Jährigen ein Mann in die Super League gefunden, der keinen vorgespurten Weg gegangen ist. Ob diese eher unkonventionelle Richtung schon der Vater vorgab, der seine Karriere als Fussballer frühzeitig beendete, um mehr Zeit mit dem Sohn zu verbringen? Vier eher unkonventionelle Fragen an Vladimir Petkovic, die über das Spielfeld hinausgehen. Herr Petkovic, vor zwei Wochen setzten Sie erstmals den 17-jährigen Verteidiger François Affolter in der ersten Mannschaft ein. Plädieren Sie dafür, dass junge Spieler die Ausbildung abbrechen und alles in den Fussball investieren?
Wenn ich bloss aus der Optik des Trainers denken würde, sagte ich «Ja». Klar möchte ich alle Möglichkeiten eines Spieler ausnützen, zumal ich dem Jungen den Vorzug gebe, wenn ich einen jungen und einen alten Spieler als gleich gut erachte. Doch wie würde ich als Vater auf solche Forderungen eines Trainers reagieren? Brächte ich Verständnis auf? Kaum. In der Schweiz, auf unserem Niveau sollten der Besuch einer Mittelschule und die ersten Schritte als Spitzensportler vereinbar sein. Allgemeinbildung ist wertvoll. Ich erlebte dies selber im ehemaligen Jugoslawien, wo ich das Gymnasium absolvierte und zwei Jahre Recht studierte, bevor ich auf den Fussball setzte. Später liess ich mich neben der sportlichen Karriere zum Sozialarbeiter ausbilden. Solche Schritte muss man wagen, provozieren, ich wollte nicht auf eine Baustelle arbeiten gehen. Sie sind Sozialarbeiter und ambitionierter Fussballtrainer. Jemand hat gesagt, diese Kombination sei gut für den Fussball, aber schlecht für das Gewissen des Sozialarbeiters. Wie lebt es sich im Spannungsfeld zwischen Caritas und der Geldmaschine Fussball?
Wer – sagen wir – «arme» und «reiche» Menschen gleichermassen behandeln will, braucht umso mehr Sozialkompetenz. Ich bin überzeugt, dass Geld einen Menschen nicht verändert. Beachten Sie doch, wo Reiche herkommen, was vorher war. Die wenigsten haben Geld verdient, ohne zu arbeiten. Auch wer im ehemaligen Jugoslawien Geld besass, konnte ein schönes Leben führen. Historiker sagen, Jugoslawien sei eine Diktatur gewesen – ich würde sie «demokratische Diktatur» nennen. Als Sie die AC Bellinzona trainierten, erhielten einige Spieler den Lohn teilweise von den Agenten, die hofften, ihre Kunden in lukrativere Ligen transferieren zu können. Der «NZZ am Sonntag» sagten Sie selber im Dezember 2007: «Hier geht es auch um das Geschäft der Agenten.» Wie lässt es sich bei den Young Boys arbeiten, wo rund ein Dutzend Spieler von demselben Agententrio beraten wird? Die Agenten sind eine Komponente des Fussballs geworden. Viele Spieler, viele Trainer vertrauen ihnen. Ich kenne mich gut: Ich will Freiheiten, ich lasse mich nicht beeinflussen. Die Verhältnisse in Bern bereiten mir keine Probleme. Es ist immer ein Risiko, in einer neuen Umgebung zu arbeiten. Fussball ist ohnehin schlecht planbar. Ich kann planen, wenn ich über meinen Vertrag verhandle – und danach kann ich bloss täglich versuchen, das Beste zu geben. Sie sind seit rund 20 Jahren in der Schweiz und haben hier gelebt, als während des Balkankriegs Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien nicht überall mit offenen Armen empfangen wurden. Spürten Sie diese Abneigung?
Nein, doch vielleicht hat dies auch damit zu tun, dass ich als Fussballer an den jeweiligen Orten mehr oder weniger bekannt war. Abgesehen davon versuchte ich immer, über der Situation zu stehen. Ich will, dass die Leute vor mir, vor meiner Person Respekt haben, egal, woher ich komme. Ich bin kroatisch-schweizerischer Doppelbürger und nicht bloss auf dem Papier Schweizer. Aber dereinst werden wir sowieso alle wieder einfach Europäer sein. In ferner Zukunft werden die Menschen unserem Europa mit ähnlich viel Distanz begegnen wie wir heute dem alten Rom oder Byzanz.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 14. Dezember 2008, 11:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Ber Bund, 13.12.2008
«Die Aussichten sind verlockend»
YB-Trainer Vladimir Petkovic spricht vor dem Heimspiel am Sonntag gegen seinen früheren Klub Bellinzona über seine Zwischenbilanz, seine Arbeit, die Fortschritte und Mängel der Spieler und über sein Ziel Meistertitel.
Sind Sie überrascht, wie gut es für Sie bei YB bereits läuft?
Vladimir Petkovic: Ja und nein. Meine Bilanz ist positiv, ich bin mit den Spielern zufrieden, wir haben bereits viel bewegt und sind wieder in der Elite der Schweizer Vereine. Aber unser Weg ist noch lange nicht zu Ende.
Was hat sich unter Ihnen in den letzten Monaten verändert?
Das Team war Mitte August nach dem Fehlstart verständlicherweise blockiert, spielerisch, aber auch mental. Mein erstes Ziel war, den Spielern den Glauben an Erfolge zu vermitteln. Und dann wollte ich spielerische Fortschritte erzielen. Wir wollen agieren, auch auswärts, aber wir müssen auch reagieren können.
War der 2:1-Sieg Ende September in Basel ein Wendepunkt?
Vielleicht, ja, dort haben die Spieler gemerkt, dass sie mit dem neuen und für sie noch ungewohnten System überall gewinnen können.
YB hat in der Super League immerhin seit dreieinhalb Monaten nicht mehr verloren.
Genau, und der 1:0-Sieg am letzten Sonntag bei GC war für mich ein schöner Beweis, wie stark sich die Spieler gesteigert haben. Mit Saif Ghezal und Baykal fehlten zwei wichtige Verteidiger, und doch waren wir taktisch gut, die Spieler haben diszpliniert und konzentriert gespielt. Wir waren die zwingendere Mannschaft, wir dominierten, und am Ende wäre es wirklich nur Zufall gewesen, wenn GC noch das 1:1 erzielt hätte.
Sie haben das für die Spieler ungewohnte 3-4-3-System erwähnt. Was muss sich noch verbessern?
Viel (lacht). Es ist ein flexibles System, und manchmal denken die Spieler zu wenig mit. Wir sind in einem langen Prozess. Sehr wichtig ist, dass die Spieler mehr kommunizieren. Auch das ist eine Frage der Mentalität.
Wie darf man das verstehen?
Wir haben noch zu wenig Leadertypen. Oder vielleicht ist es zutreffender zu sagen: Wir haben noch zu wenig Spieler, die auf dem Feld Leader sind.
Wer sollten denn die Leader bei den Young Boys sein?
In erster Linie die Spieler der zentralen Achse. Die Leistungen sind gut, aber sie reden zu wenig. Torhüter Marco Wölfli macht das gut, auch Thomas Häberli und Mario Raimondi sind Führungsspieler, doch insgesamt muss von allen mehr kommen.
Von wem sind Sie enttäuscht?
Es ist nicht meine Art, Spieler in der Öffentlichkeit zu kritisieren. Aber manchmal muss das sein, um einen Fussballer zu wecken. Von David Degen haben wir uns alle mehr erhofft, er kam ja im August nach mir, und er hat ein riesiges Potenzial. Ich wäre als Spieler froh gewesen, solches Talent zu besitzen. Aber er muss endlich realisieren, dass Fussball ein Teamsport ist. Von Degen muss mehr kommen, ab Januar ist die Schonfrist vorbei.
Und welche Spieler haben die grössten Fortschritte gemacht?
(überlegt lange) Wie gesagt, sportlich bin ich fast mit allen zufrieden. Alberto Regazzoni hat einen grossen Sprung gemacht, er war auch wieder im Nationalteam, er ist ein idealer Spieler für unser System. Auch Baykal hat sich stark gesteigert, und François Affolter hatte niemand auf der Rechnung. Der Junge ist 17 Jahre jung, spielt aber schon sehr abgeklärt. Es war ein Versuch mit ihm, und er hat geklappt. Meine Philosophie ist: Ein guter Fussballer kann nie zu jung sein. Es ist auch ein schönes Zeichen für den Verein und die Juniorenabteilung, wenn einer den Sprung schafft. Das ist ein Ansporn für die anderen, noch mehr zu leisten.
Im Mittelfeld könnte bald Thierry Doubai der Chef sein.
Das ist möglich. Ich kann sein Leistungsvermögen noch nicht abschätzen, er trainiert seit einigen Wochen wieder mit, aber ohne richtige Zweikämpfe und ohne Spiele ist es schwierig, ihn zu beurteilen. Wir haben entschieden, dass er erst in der Rückrunde wieder für uns spielt, weil es nach seiner langen Verletzung zuletzt nicht ideal gewesen wäre, bei diesen Bedingungen das Comeback zu geben.
Sie wissen aber, dass er als Ausnahmetalent gilt und von Lyon, Manchester United und vielen weiteren Vereinen regelmässig beobachtet wurde?
Selbstverständlich. Doubai ist 20 Jahre alt, er soll jetzt eineinhalb Saisons spielen, dann stehen ihm alle Türen offen.
Wie ist Ihnen die Umstellung zu einem Spitzenklub gelungen?
Vieles war für mich neu, dynamischer, anders. Ich habe früher ja jahrelang praktisch zwei 100-Prozent-Jobs gehabt, und es ist natürlich viel angenehmer, sich nur auf den Trainerjob konzentrieren zu dürfen. Die Dimensionen bei YB sind viel grösser als in Bellinzona, aber letztlich geht es im Fussball immer darum, zusammen mit Spielern eine Idee nachhaltig zu verfolgen.
Als Sie bei YB angestellt wurden, erklärten Sie, dieser Job sei der Lohn für jahrelange Arbeit. Wie meinten Sie das?
Mir ist nie etwas geschenkt worden, ich habe lange in unteren Ligen gearbeitet und mir meinen Traum, als Trainer leben zu können, Schritt für Schritt erfüllt. Ich bin stolz und dankbar, für einen der grössten Schweizer Vereine arbeiten zu arbeiten.
Ihren Job als Sozialarbeiter bei der Caritas vermissen Sie nie?
Nein. Ein neuer Lebensabschnitt hat begonnen, ich fokussiere mich ganz auf YB. Aber natürlich habe ich regelmässig Kontakt zu Freunden und ehemaligen Mitarbeitern im Tessin.
Sie sagten auch, Ihr Ziel sei es, Meister zu werden.
Natürlich, man muss und darf sich hohe Ziele setzen. Wir haben bis jetzt alle Zwischenziele erreicht. Bei meiner Anstellung sagten wir, wir wollen die 1. Hauptrunde des Uefa-Cups erreichen. Das haben wir geschafft und dann gegen Brügge gesehen, was uns fehlt. Aber Brügge ist ein starkes Team, hat zuletzt auch in Valencia nicht verloren. Wir wollten im Cup überwintern und als Dritter in die Winter->
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 18. Dezember 2008, 10:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sport1.ch, 18.12.2008
Die hohen Ziele von Vladimir Petkovic
Der BSC Young Boys hat sich nach einem schwachem Saisonstart und dem Trainerwechsel von Martin Andermatt zu Vladimir Petkovic klar verbessern können. Vorübergehend war YB sogar Schlusslicht der ASL. Dank der deutlichen Leistungssteigerung liegen die Gelb Schwarzen am Ende der Vorrunde nun auf Platz drei, dem erklärten Ziel des neuen Trainers. Wie schon in der vergangenen Saison wollen die Berner Leader FC Zürich sowie Liga-Krösus FC Basel angreifen. "Wir wollen jedes Spiel gewinnen", sagte Petkovic am vergangenen Montag anlässlich einer Medienkonferenz.
Erst seit dem 12. August dieses Jahres amtet der ehemalige Bellinzona-Coach, Vladimir Petkovic bei den Berner Young Boys. Doch in den vier Monaten hat sich bei Vizemeister YB einiges bewegt. Petkovic formte aus einer mental verunsicherten Truppe eine wahre Siegermannschaft. Seit dem 31. August 2008 und dem 1:3 zu Hause gegen die Grasshoppers haben die Young Boys kein einziges Meisterschaftsspiel mehr verloren. Wie ist ein solcher Umschwung möglich? "Man muss die Spieler überzeugen und ihnen vermitteln, dass sie stark sind. Zudem wächst das Selbstvertrauen von Sieg zu Sieg", lieferte Petkovic gleich selbst die Antwort. Der schweizerisch-kroatische Doppelbürger konnte sich auch einen Seitenhieb an Ex-Trainer Martin Andermatt nicht verkneifen. "Als ich die Mannschaft übernommen habe, war sie mental ziemlich schwach."
Erfolgsrezept Systemwechsel
Bereits ein erstes positives Signal lieferten die Berner im Uefa-Cup. In der zweiten Qualifikationsrunde behauptete man sich gegen den ungarischen Vertreter Debrecen. In der Uefa-Cup-Hauptrunde reichte es gegen die belgische Spitzenmannschaft "Club Brugge" nicht ganz zum grossen Wurf. Dennoch ist der Coach der Young Boys überzeugt: "Im heutigen Zustand der Mannschaft wäre auch Brügge schlagbar". Dass sich die Young Boys momentan in einer fulminanten Form befinden, ist auch ein Verdienst des Trainers. Der Wechsel vom "normalen" 4 (Verteidiger) - 4 (Mittelfeldspieler) - 2 (Stürmer) System zum gefürchteten 3-4-3 fruchtete bereits früh. "Meine Mannschaft lernte das System sehr schnell. Trotzdem wollen wir uns im Frühling noch verbessern und hundertprozentig angreifen.", sagte der selbstbewusst auftretende Petkovic. Weiter fügte er hinzu: "Unser Ziel muss sein, jedes Spiel zu gewinnen. Sollte dann Basel und Zürich noch patzen, wäre dies sehr schön". Als weiteres Ziel wollen die Berner nach 2005 wieder den Cupfinal erreichen.
Neuer Innenverteidiger soll kommen
Auf die Rückrunde hin will sich das Petkovic-Team noch verstärken. Ein Innenverteidiger soll die personell dezimierte Hintermannschaft noch weiter stabilisieren. Für Petkovic kommen aber nur Spieler mit grossem Format in Frage. "Der neue Innenverteidiger muss noch besser sein als die bisherigen", so die deutlichen Worte von Petkovic. Wird dieser Innenverteidiger in der Winterpause gefunden, können die Berner den totalen Angriff auf Zürich und Basel starten.
_________________ For Ever
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