Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 17 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste
Autor Nachricht
 Beitrag Verfasst: Samstag 5. Mai 2007, 14:54 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12
Beiträge: 3258
Wohnort: Bern
BSC Young Boys - FC Luzern

Bild vs. Bild


Stadion Wankdorf
Mittwoch, 9. Mai 2007
Zeit: 19.045 Uhr

Bild


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Sonntag 6. Mai 2007, 22:50 
Offline

Registriert: Donnerstag 16. März 2006, 05:47
Beiträge: 496
Wohnort: Wankdorfstadion
So, das Spiel ist abgehakt, der nächste Gegner wartet. Ich hoffe schwer dass wir nicht wieder so pomadig auftreten wie gegen St. Gallen und tippe mal auf ein 3:1. Wenn ich mich nicht täusche sind Varela und Yakin gesperrt, somit wird es langsam eng im Mittelfeld.


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Dienstag 8. Mai 2007, 18:24 
 
Aufstellung


------------Wölfli-----------------
zayatte--tiago--kallio-----hodel
-------------yapi-----------------
--raimondi-----------kavak-----
--chiumiento-----hochstrasser-
------------häberli---------


Nach oben 
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. Mai 2007, 09:49 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Berner Zeitung; 09.05.2007

Der entschlossene Soldat Schwegler

Heute trifft YB im Wankdorf auf den FC Luzern. Für Christian Schwegler, derzeit als Soldat aktiv, geht es gegen seinen ehemaligen Verein. Der 22-Jährige hat sich bei YB etabliert. Er nennt hohe Ziele: Meister, Nationalteam, Ausland.

Hakan Yakin war es bereits, Gilles Yapi auch, Thomas Häberli kam wie Mario Raimondi schon zur Ehre, und jetzt ist auch Christian Schwegler ein YB-Posterboy. Auf dem aktuellen Matchplakat vor dem heutigen Heimspiel gegen den FC Luzern ist sein Blick verwegen, die Frisur gestylt. Dass der 22-Jährige als Werbeträger firmiert, dokumentiert den gesteigerten Stellenwert des Vorzeigekämpfers bei den Young Boys. «Schweglers Entwicklung ist sehr positiv», sagt YB-Trainer Martin Andermatt. «Und sie ist noch lange nicht zu Ende.» In der Winterpause vor eineinhalb Jahren wechselte Schwegler vom Bundesligisten Bielefeld nach Bern und spielte wie einst in Luzern mit seinem Bruder Pirmin zusammen. Die 20-jährige Begabung arbeitet mittlerweile in Leverkusen erfolgreich an seinem Bundesliga-Durchbruch und ist längst aus der Schwegler’schen WG im Breitenrain ausgezogen. «Ich wohne noch dort», sagt Christian Schwegler. «Ich mag das Stadtleben, zudem ist die Wohnung nahe beim Stadion.»

Den Vertrag verlängert

Derzeit ist der Arbeitsweg des Innerschweizers sogar noch einige Meter kürzer. Er absolviert seinen ersten WK als Bürokraft im Strassen- und Schifffahrtsverkehrsamt des Militärs in Bern. Jeden Morgen um 7.30 Uhr beginnt derzeit sein Tagwerk, für die Trainings und Spiele erhält der Fussballprofi Urlaub. Und so erscheint Christian Schwegler am Dienstagnachmittag im Tarnanzug, nicht ganz korrekt getragen, im Wankdorfstadion. «Schlafen darf ich zum Glück zu Hause», sagt Soldat Schwegler, «und meine Leistungen auf dem Feld sollte diese Büroarbeit nicht beeinträchtigen.»

Dem Kraftpaket gefällt es in Bern, vor wenigen Wochen hat Schwegler seinen Kontrakt bis 2010 verlängert. Zuletzt wurde er im rechten Mittelfeld eingesetzt, überzeugte als kämpferisches Vorbild und schoss sein erstes Saisontor beim 2:1-Sieg bei GC. «Ich spüre, dass mir der Trainer mehr Verantwortung überträgt», sagt Schwegler, «und im Mittelfeld kann ich mehr Einfluss nehmen.» Allerdings sei es auf der Position des Rechtsverteidigers, die er in den letzten Jahren stets bekleidet hatte, einfacher, den Sprung ins Ausland zu realisieren. «Ich bin jung und träume davon, irgendwann im Nationalteam und in einigen Jahren in einer grossen Liga zu spielen», sagt der langjährige Nachwuchsnationalspieler.

Forderung nach Kontinuität

Bei Arminia Bielefeld hat er sich vor bald zwei Jahren nicht durchgesetzt, mit 21 Jahren war er jung, der Trainer baute nicht auf ihn, die Bedingungen waren hart, die menschliche Wärme fehlte. Bereits nach wenigen Monaten drängte es Christian Schwegler zurück in die Schweiz. «Ich brauchte Spielpraxis», sagt er. Der 22-Jährige ist ein realistischer, reflektierter Mensch und wirkt sehr reif. «Es wäre wichtig, dass wir als Team zusammenbleiben und dass der Trainer länger im Amt bleibt. Diese ständigen Wechsel in den letzten Jahren waren nicht gut», sagt der Teamplayer. «Wir brauchen im Sommer nur punktuelle Verstärkungen, dann können wir nächstes Jahr oben angreifen.»

Zuletzt, beim 1:1 gegen St.Gallen, war Schwegler gesperrt. «Er hat uns vor allem in der Schlussphase mit seiner Leidenschaft gefehlt», sagt Trainer Andermatt. Schwegler hat das Geschehen als Zuschauer analysiert: «Wir haben den Sieg nach der Führung verschenkt. Dieses Spiel war ein Spiegelbild unserer Saison. Wir erarbeiten uns oft eine gute Ausgangslage, die wir leichtfertig verspielen.» Im Kampf um Rang drei und den Uefa-Cup-Einzug werde das nicht passieren, sagt Schwegler entschlossen.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. Mai 2007, 12:32 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Neue Luzerner Zeitung; 09.05.2007

«Soll ich den Kopf hinhalten?»

Ciriaco Sforza tritt heute mit dem FCL bei YB an. Weiter heiss diskutiert wird seine Zukunft: Der FCL-Trainer sagt erstmals deutlich, was es braucht, damit er bleibt.

Interview von Peter Birrer und Marco von Ah
Ciriaco Sforza, Ihre Person steht seit Tagen im Mittelpunkt ...

Ciriaco Sforza: ... ja ...

... und Sie schüren die Spekulationen, indem Sie nichts sagen wollen.

Sforza: Warum sollte ich? Ich habe nie gesagt, dass ich gehen will.

Sie haben aber auch nie gesagt, dass Sie sicher bleiben wollen.

Sforza: Es gibt ein paar Sachen, die wir anschauen müssen.

Konkret?

Sforza: Besser als in dieser Saison kann es mit diesem Kader kaum werden. Wenn die Vereinsleitung auch nächstes Jahr mit einem siebten Platz zufrieden ist, dann soll sie das so kommunizieren. Oder aber sie sagen: Nein, wir wollen uns weiter entwickeln und unternehmen auch etwas dafür.

Sie tendieren auf die zweite Variante, nehmen wir an.

Sforza: Klar. Ich will vorwärts kommen. Das Ziel muss sein, nächste Saison rangmässig weiter zu kommen, zwischen Platz 4 und 6 sicher. Aber das geht nicht mit einem schmalen Kader, wie wir es jetzt haben. Es gibt immer wieder Ausfälle durch Verletzungen oder Sperren. Wenn der FCL nicht schläft, kann er in den nächsten Jahren eine sehr positive Adresse im Schweizer Fussball werden. Wir brauchen ein breiteres Fundament, ganz klar, damit sich auch Junge wie Claudio oder Fabian Lustenberger, Lambert oder Zibung weiterentwickeln. Sonst kommen solche Spiele wie das 1:6 gegen GC immer wieder vor. Und darauf habe ich keine Lust.

Welche Strategie wählt der Verein?

Sforza: Ich spüre noch zu wenig, dass der FCL auch meine Strategie verfolgen möchte. Mein Bauchgefühl sagt mir, vorsichtig zu sein. Wird die Vorwärtsstrategie gewählt, muss es Hand und Fuss haben und etwas passieren. Wenn nur versprochen wird, dass dies und jenes geschieht, dann ...

... dann? Gehen Sie?

Sforza: Dann muss ich mir schon überlegen: Soll ich den Kopf hinhalten? Das ist doch menschlich. Und ich bin nicht bereit, das Kanonenfutter zu sein.

Und dann machen Sie von Ihrer Ausstiegsklausel Gebrauch und gehen zu einem anderen Klub.

Sforza: Das muss nicht sein. Ich kann auch eine Pause einlegen. Sehen Sie, die Erwartungen steigen, aber die Gefahr, dass wir einen Rückschlag erleiden und die Leute schnell wieder unzufrieden werden, ist gross, wenn alles beim Alten bleibt.

Sprechen Sie die Mannschaft an? Oder meinen Sie auch die Führung?

Sforza: Ich bin der Meinung, dass der FC Luzern einen vollamtlichen Sportchef braucht, der aus dem Fussballgeschäft kommt.

Der FCL hat einen Sportchef. Raffaele Natale.

Sforza: Ja, schon. Aber Natale arbeitet ehrenamtlich. Wie gesagt: Nötig ist ein hauptamtlich angestellter Sportchef, der wenn möglich selber Spitzenspieler war. Das ist wichtig für mich und die Mannschaft. Ich sage nicht, ich will Natale nicht mehr. Nein. Aber wir brauchen jemanden, der sich rund um die Uhr mit der Mannschaft befassen kann und über das nötige Netzwerk verfügt. Und dann wird entscheidend sein, ob im Verein alle in die gleiche Richtung ziehen. Wenn nicht, ist das keine gute Voraussetzung.

Wie ist Ihr Einvernehmen mit dem Präsidenten und dem Sportchef?

Sforza: Gut. Warum nicht?

Weil die Führung nicht glücklich darüber ist, welche Dynamik die Frage nach dem Trainer angenommen hat.

Sforza: Es wird viel geredet. Ich wünsche mir mehr Taten.


YB - FCL

Ohne Mettomo auf dem Kunstrasen


YB ist seit elf Runden ungeschlagen und trifft heute auf einen auswärtsschwachen Gegner: In den bisherigen 15 Auftritten in der Fremde gab es für den FCL erst einen Sieg (1:0 in Aarau), dafür zehn Niederlagen. Für das Spiel auf dem Kunstrasen bereitete sich der FCL mit zwei Einheiten auf dem neuen Kunstrasenplatz Ruopigenmoos in Littau vor. Trainer Sforza muss heute auf die verletzten Mettomo und Fabian Lustenberger verzichten. Bei YB fehlen Yakin, Varela (beide gesperrt) und Aziawonou sowie Frimpong (beide verletzt).

PEB


Stierli droht mit Rücktritt

«Eines muss Ciri wissen: Die Strategie macht der Verein, nicht der Trainer.»

Walter Stierli, Präsident

Raffaele Natale, der (ehrenamtliche) Sportchef des FC Luzern, reagiert auf die Forderung von Trainer Ciriaco Sforza nach einem vollamtlichen Sportchef hörbar gelassen: «Das ist ja seit dem Wintertrainingslager in Estepona beschlossene Sache. Das entsprechende Organigramm, übrigens auch mit einem CEO, besteht bereits. Wir sind uns alle bewusst, dass wir professionellere Strukturen brauchen. Aber das kostet alles Geld. Ein neuer finanzieller Schub ist erst mit dem Ja zum modernen Stadion möglich. Zudem: Wir haben auf die Rückrunde drei neue Spieler verpflichtet und dem Trainer alle Wünsche erfüllt», schliesst Natale und liefert, darauf verweisend, dass die Strategie mit dem Auf- und Einbau eigener Nachwuchsspieler nie tangiert sein dürfe, noch diese Teilantwort: «Ich bin am Suchen. Von Spielern und Sportchef.»

Walter Stierli, der Präsident des FC Luzern, geht noch weiter: «Mit zwei Spielern, die unser Trainer im Hinblick auf die neue Saison wünscht, sind wir so gut wie einig, mit zwei weiteren sind wir in Kontakt ­ alles gemäss VR-Beschluss, wonach wir wenige, dafür Super-League-erprobte Spieler verpflichten. Es ist also nicht so, dass wir nur reden und nichts tun. Aber keiner unterzeichnet bei uns einen Vertrag, ohne zu wissen, ob Ciriaco Sforza noch unser Trainer sein wird. Doch eines muss Ciri wissen: Die Strategie macht der Verein, nicht der Trainer. Wenn Sforza meint, wir würden jetzt, nachdem wir das Vertrauen von Wirtschaft und Bevölkerung zurückgewonnen haben, finanziell unverantwortlich handeln, um einen Sportdirektor und neue Spieler anzustellen, ist er am falschen Ort, dann muss er wirklich gehen.»

Und nach einem kurzen Zögern fügt Stierli an: «Oder dann muss ich gehen. Dann braucht der Klub einen neuen Präsidenten.»

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. Mai 2007, 22:07 
 
Sieg !!!

War geiles Spiel mit geiler Stimmung. Weiter so :D


Nach oben 
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Mai 2007, 06:54 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sonntag 5. Juni 2005, 16:51
Beiträge: 456
Wohnort: Olten
Ein verdienter Sieg gegen ein schwaches Luzern. Trotz des "mageren" Zuschaueraufmarsches eine akzeptable Stimmung.

Spielerbewertung:

Wölfli: 5
Hatte wenig zu tun. War jedoch immer hellwach wenn er gefordert wurde. Beim Gegentor schuldlos

Zayatte: 5
Zweikampf und Kopfballstark. Harmoniert sehr gut mit Schwegler.

Tiago: 5
Organisierte die Abwehr sicher. Wobei von Seiten Luzern auch sehr wenig Gefahr kam

Kallio: 4
Wieder der schlechteste Verteidiger. Solid, verschuldete aber z.T. das Gegentor mit der missratenen Kopfabwehr

Hodel: 4,5
Lauffreudig, zweikampfstark. Ihm fehlte ein bisschen das nötige Glück in seinen Offensivaktionen

Yapi: 5,5
Sensationell im Spiel gegen vorne und hinten. Verteilte die Bälle gekonnt. Gewann fast jeden Zweikampf. War omnipräsent. Mit solchen Leistungen für YB unverzichtbar.

Hochstrasser: 4,5
solide Leistung. unterstütze Yapi gut. Ohne Offensive Wirkung

Schwegler: 4,5
Zweikampfstark. Offensiv auch schon besser. Harmoniert gut mit Zayatte

Raimondi: 5
Eins seiner besseren Leistungen bei YB, welche er mit einem Traumtor krönen konnte

Häbi: 4,5
Zweikampfstark. Verhaspelte jedoch zu viele Bälle. Spielte zu kompliziert.

Marcos: 5
2 Tore. Job erfüllt. Wohl sein auffälligstes Spiel bei YB

Madou, Kavak, Nganga waren zu kurz im Spiel um bewertet werden zu können.

_________________
STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Mai 2007, 07:39 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sonntag 14. August 2005, 12:25
Beiträge: 1122
Wohnort: Zollikofen
Kallio würde ich eine 3.5 geben.
Ansonsten stimme ich dir zu...

_________________
Bild


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Mai 2007, 09:21 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Berner Zeitung; 10.05.2007

Überlegen und locker zum Sieg

YB hat Luzern problemlos 3:1 geschlagen. Mario Raimondi erzielte ein herrliches Tor, der Brasilianer Marcos schoss in Abwesenheit der gesperrten Hakan Yakin und Carlos Varela zwei Tore. Bereits am Samstag spielt YB in Sion.

Und dann kam die 74.Minute – und mit ihr das überraschende Anschlusstor des FC Luzern. Jean-Michel Tchouga stand plötzlich ganz alleine vor dem YB-Tor und erzielte mit einem Heber das 1:2. Die Young Boys hatten zuvor ihren Spielbetrieb kurzzeitig eingestellt, doch nach diesem Weckruf brauchten sie bloss zwei Minuten, um den alten Abstand wiederherzustellen und das Spiel zu entscheiden. Der agile Thomas Häberli setzte zu einem Dribbling an, erblickte YB-Stürmer Marcos, und der Brasilianer schoss mit seinem zweiten Tor des Abends das 3:1. Immerhin für einige Sekunden hatte zuvor ein wenig Spannung in dieser einseitigen Begegnung geherrscht. Wenn die Young Boys aber wollten, und das taten sie primär vor der Pause, dann war der FC Luzern überfordert. Erst als die Berner in der zweiten Halbzeit Kräfte schonten und das Tempo drosselten, vermochten die enttäuschenden Gäste einigermassen mitzuhalten. Weil Sion bei GC 0:0 spielte, liegen die Young Boys im Kampf um den Uefa-Cup-Einzug jetzt vier Punkte vor St.Gallen und fünf Zähler vor Sion.

Luzern sehr schwach

Eigentlich war der FC Luzern in Bern ja angetreten, um eine Reaktion auf die blamable 1:6-Heimniederlage gegen GC zu zeigen. YB hat zwar keinen Torjäger wie die Grasshoppers mit Ailton, der am Samstag in Luzern dreimal getroffen hatte, aber YB hat gestern bereits in der Startphase die Initiative übernommen. Trainer Martin Andermatt nominierte als Ersatz für den gesperrten Spielmacher Hakan Yakin nicht Davide Chiumiento, sondern Xavier Hochstrasser, der die Rolle im zentralen Mittelfeld defensiver interpretierte. Dennoch legten die Berner den Vorwärtsgang ein, kombinierten gefällig, während die Gäste den eigenen Strafraum verteidigten und keinerlei Anstalten machten, die andere Platzhälfte zu inspizieren. Der FCL war harmlos, er war ideenlos, er war lethargisch, und er war schwach, sehr schwach sogar. Mit einem Doppelschlag entschied YB die Partie: In der 35.Minute erzielte Marcos mit einem Kopfball nach einem Freistoss Mario Raimondis das 1:0; drei Minuten später lancierte Gilles Yapi auf der linken Seite Raimondi, der mit einem herrlichen Volleyschuss in den entfernten Winkel zum 2:0 traf.

Blasser Lustrinelli

Zum Glück für den FC Luzern dauert diese Saison nur noch vier Spieltage. Dummerweise, nimmt man die letzten Leistungen zum Massstab, haben die Innerschweizer aber noch fünf Partien auszutragen. Am Pfingstmontag steht der FCL im Cupfinal gegen Basel, und gestern haben die Luzerner wenigstens eine Trainingseinheit auf Kunstrasen durchgeführt. Mauro Lustrinelli war im neuen Wankdorfstadion, noch auf Naturrasen, mit dem FC Thun in der Champions-League-Kampagne den Gegenspielern davongewieselt. Gestern blieb der Stürmer blass; immerhin war er für den ersten Torschuss der Luzerner verantwortlich. Das war in der 59.Minute.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Mai 2007, 09:22 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Blick; 10.05.2007;

YB hatte leichtes Spiel Luzern nur neben Rasen offensiv

Von Ueli Zoss

BERN. YB zündete ein Mini-Feuerwerk. Dies genügte, um den erneut schwachen Cupfinalisten Luzern mit 3:1 zu bodigen.

Gelb-Schwarz setzte den Gegner innert drei Minuten Schach. Zuerst traf Marcos per Kopf, Raimondi doppelte mit einem Prachtsschuss aus spitzem Winkel nach (38.) - das Mini-Feuerwerk war gezündet.

Beim FCL keimte ein Fünkchen Hoffnung auf, nachdem die YB-Abwehr Tchouga den Anschlusstreffer geschenkt hatte. Doch nur zwei Minuten später traf wieder Marcos zum 3:1.

Entscheidend: YB hatte trotz des Fehlens des gesperrten Spektakel-Duos Yakin/Varela im Mittelfeld ein klares Übergewicht. Vor allem dank Einfädler Yapi.

Die Luzerner zeigten nach der 1:6-Pleite gegen GC keine nennenswerte Reaktion. Hinten veranstalteten sie ein mittleres Schwimmfest und vorne war ein Schüsschen von Lustrinelli der erste Ball aufs YB-Goal (58.).

Fazit: YB bleibt auf Uefa-Cup-Kurs, Luzern missriet die Kunstrasen-Hauptprobe für den Cupfinal gegen Basel gründlich.

Für die Luzerner Delegation, angeführt von Präsident Walter Stierli, war nur das Vorspiel erfreulich. In der Lounge gabs Gaumenfreuden wie Pouletspiessli mit Erdnusssauce oder Schweinsfilet im Kräutermantel.

Zum Machtkampf hinter den Kulissen erklärte Stierli: «So lange ich Präsident bin, gibt es erst wieder einen finanziellen Schub, sobald wir über das neue Stadion Bescheid wissen. Trotzdem kann ich Trainer Ciriaco Sforza den einen oder andern neuen Spieler garantieren.»

Sforza hatte Verstärkungen und einen vollamtlichen Sportchef gefordert. Er sagt: «Ich will vorwärts kommen.» Sowohl der Präsident wie der Trainer gehen in die Offensive.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 17 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 28 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de