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 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. Juni 2004, 11:54 
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Die Zeit von Zloczower und Co. scheint schon bald vorbei zu sein!


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. Juni 2004, 23:11 
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Bekommt da einer wohl langsam heisse Ohren?

Lämmli zog Anwalt Hunziker bei

Der Nationalmannschaftssdelegierte Ernst Lämmli bereitet eine Klage gegen SF DRS vor und hat zur Verteidigung seiner Rechte in der "Spuck-Affäre Alex Frei" den Aargauer Rechtsanwalt Michael Hunziker, den Präsidenten des FC Aarau, beigezogen.
Lämmli wehrt sich vehement dagegen, vor dem Auftauchen der TV-Beweise am Sonntagnachmittag, 20. Juni, etwas von der Spuck-Affäre gewusst zu haben und fürchtet um seinen guten Ruf.

Der Aargauer Architekt hat seinen Anwalt beauftragt, gegen jede Person Klage wegen Persönlichkeitsverletzung einzureichen, die behauptet, Lämmli habe schon vor dem Auftauchen der TV-Beweise gewusst, dass Frei den englischen Spieler Gerrard angespuckt habe.

rp (Quelle: sda)

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 14. Juli 2004, 20:30 
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Fall Frei: Urteil vertagt, der Verhandlungsmarathon geht weiter!

NYON – Fünf lange Stunden brüteten die Uefa-Richter am Mittwoch über dem Fall Alex Frei. Doch das Urteil ist noch immer nicht aus dem Ei geschlüpft.


Am Donnerstag soll es nach einer weiteren Sitzung aber endlich soweit sein. Für Geburtstagskind Frei (geboren am 15. Juli 1979) und die Funktionärsriege des Schweizer Fussball-Verbands SFV bedeutet dies eine weitere Nacht zwischen Hoffen und Bangen.
Ob die Vertagung des Urteils nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist, bleibt bis dahin ebenso rätselhaft wie die Geschehnisse nach Freis Spuckattacke gegen den Engländer Steven Gerrard.

Die Uefa fordert eine Sperre für fünf Partien gegen Frei, die Verteidigung des Stürmers von Stade Rennes plädiert auf eine Spielsperre.

Quelle: blick.ch (14.7.04)

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Häbet nech am Bänkli, häbet nech am Bänkli... HOPP YB!


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 14. Juli 2004, 20:30 
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Blick, 14.7.2004

Fall Frei: Urteil vertagt

NYON – Fünf lange Stunden brüteten die Uefa-Richter am Mittwoch über dem Fall Alex Frei. Doch das Urteil ist noch immer nicht aus dem Ei geschlüpft.

Am Donnerstag soll es nach einer weiteren Sitzung aber endlich soweit sein. Für Geburtstagskind Frei (geboren am 15. Juli 1979) und die Funktionärsriege des Schweizer Fussball-Verbands SFV bedeutet dies eine weitere Nacht zwischen Hoffen und Bangen.
Ob die Vertagung des Urteils nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist, bleibt bis dahin ebenso rätselhaft wie die Geschehnisse nach Freis Spuckattacke gegen den Engländer Steven Gerrard.

Die Uefa fordert eine Sperre für fünf Partien gegen Frei, die Verteidigung des Stürmers von Stade Rennes plädiert auf eine Spielsperre.

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 14. Juli 2004, 20:37 
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do hei mir zwöi äuä grad dr glich Gedanke gha, he..?!

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 15. Juli 2004, 16:41 
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@ zuljan

Das kannst du laut sagen! :D

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 15. Juli 2004, 16:45 
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Blick, 15.7.2004

Kompromiss in der Spuck-Affäre 3 Spielsperren für Frei - Kein Verfahren gegen den SFV

NYON – Kompromiss-Urteil in der Spuck-Affäre: Alex Frei kassierte für seinen EM-Ausraster drei Spielsperren, die wankelmütigen SFV-Bosse kommen ungeschoren davon.

Die Uefa-Richter einigten sich im Fall des Nati-Stürmers auf den Mittelwert zwischen den Forderungen von Verteidigung (ein Spiel Sperre) und Anklage (fünf Partien), womit Frei die gleiche Strafe aufgebrummt bekommt wie Italiens Fussball-Lama Francesco Totti.
Frei hat eine der drei Spielsperren bereits abgesessen und verzichtet auf einen Rekurs gegen das heutige Urteil – wohl im Wissen, dass er nach dem ganzen Lügen-Theater glimpflich davongekommen ist.

Für die undurchsichtig agierende Schweizer Funktionärsriege ist die Angelegenheit trotz der Absolution durch die Uefa nicht endgültig ausgestanden. Noch immer läuft die interne Untersuchung unter der Leitung von Ulrich Fässler, die Zloczower und Co. auf Druck der Medien selbst in Auftrag gegeben hatten.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 16. Juli 2004, 18:41 
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Beiträge: 3440
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Für einmal hoffe ich auf eine Hetzkampagne vom Blick gegen Die Herren Zloczower, Benoit und Lämmli! Eure Zeit ist vorbei! Die veralteten Strukturen beim SVF haben schon lange ausgedient!


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 Beitrag Verfasst: Samstag 17. Juli 2004, 11:20 
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Stellungnahme von Alex Frei zum Uefa-Urteil

«Fall alex frei» Einen Tag nach der Urteilsverkündung durch den Uefa-Berufungssenat, welcher den Schweizer Nationalspieler Alex Frei am Donnerstag für drei Wettbewerbsspiele gesperrt hat, gelangte der Direktbetroffene erstmals seit langem an die Öffentlichkeit. Die Stellungnahme des 25-jährigen Baslers zum Uefa-Urteil beschränkte sich jedoch auf ein durch seinen Berner Anwalt André Gross verbreitetes Pressecommuniqué. Die Ausführungen von Alex Frei im Wortlaut: «Herr Alex Frei hat das Urteils-Dispositiv des Berufungssenats der Uefa erhalten, gelesen und akzeptiert. Eine Kommentierung desselben ist zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht, weil die Begründung noch aussteht. Mit Genugtuung stellt Alex Frei aber fest, dass die Uefa mit dem Strafmass von drei Spielsperren seinen Ausführungen vollumfänglich Glauben schenkte.


Ebenfalls hat er mit Befriedigung von der Aufteilung der Verfahrenskosten (zwei Drittel zulasten des Schweizerischen Fussballverbandes, ein Drittel zu seinen Lasten) Kenntnis genommen.
Seitens von Alex Frei geht ein ganz grosses Dankeschön an seine Fans, Freunde und Familie, die während dieser sehr belastenden Zeit bedingungslos zu ihm standen. Anerkennung verdienen auch die Medien, die das Schweigen von Alex Frei im hängigen Verfahren respektierten.» (siz)

(Quelle, Ber Bund, 17.7.2004)


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 31. August 2004, 17:20 
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Beiträge: 29376
news.ch, 31.8.2004

Verbands-Bosse schwer kritisiert

Die Verantwortlichen des Fussballverbaes geraten im Bericht des Juristen Ulrich Fässler zur "Affäre Frei" unter Druck. Laut dem Schlussbericht soll Kommunikationschef Pierre Benoit die Verantwortung für die verhängnisvolle Entwicklung tragen.
Schwere Kritik übt Fässler aber auch an der offiziellen Delegation des SFV in Portugal. Sie sei nicht auf den EM-Aufenthalt vorbereitet gewesen, zudem seien Kompetenzkonflikte auszumachen und Führungsfehler begangen worden. Pflichtenhefter seien nicht erstellt worden.

Die Wahrheit hätten sie aber nicht gekannt, so der Schluss in Fässlers Bericht. Der SFV hätte in diesem Fall schneller und professioneller handeln können und müssen. Schwer nachvollziehbar sei für Fässler, dass niemand aus der Delegation das Gespräch mit Alex Frei suchte.

Gefangene der eigenen Strategie

Ausgelöst habe die Affäre die Ratsuche von Alex Frei bei Benoit und der darauf folgenden Absprache zwischen den beiden, den wahren Sachverhalt geheim zu halten und konsequent zu bestreiten. Ab diesem Zeitpunkt seien die beiden Gefangene ihrer eigenen Strategie gewesen, heisst im Bericht.

Benoit kannte in der kritischen Phase den wahren Sachverhalt und habe es unterlassen, den Präsidenten Ralph Zloczower, die Mitglieder der offiziellen Delegation und die Mitglieder der technischen Delegation zu informieren. Er habe seine Loyalitätspflichten gegenüber dem Verband verletzt und damit erheblichen Schaden verursacht. "Als Kommunikationschef hatte er, mangels Führung, grossen Freiraum. Seine Kompetenzen waren nicht klar abgesteckt", führte Fässler weiter aus.

Verhängnisvolle Bilder

Das Untersuchungsergebnis zeige, dass Pierre Benoit in der kritischen Zeit (Freitag/Samstag) auf telefonische Anfrage bei SF DRS Auskünfte bekam, aus denen er schliessen durfte, dass es keine weiteren belastenden Bilder gäbe. Tatsächlich existierten aber Bilder, von denen aber auch die Verantwortlichen von SF DRS zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten.

Die Bilder seien ein Zufallsfund eines Technikers gewesen. "Der Verband wurde rund eine Stunde vor der ersten Ausstrahlung der Bilder über deren Vorhandensein informiert, was ausserordentlich knapp war. Dass diese Bilder - in der gegebenen Situation - noch am selben Tage ausgestrahlt werden mussten, war zwingend.

Dass man dem Verband mit der kurzfristigen Ausstrahlung kaum eine Chance zur sorgfältigen Beurteilung der neuen Situation gab, liegt ebenfalls auf der Hand. Es wäre ohne Einschränkung der Medienfreiheit und Informationspflicht möglich und ein Akt der Fairness gewesen, dem Verband mehr Zeit zu geben", schreibt Fässler in seinem Bericht.

(Quelle: Si)

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