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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 19. Oktober 2006, 14:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 19.10.2006
Im Auge des Mediensturms
Seit Januar 2006 arbeitet Hanspeter Latour beim 1. FC Köln. Der 59-jährige Berner Trainer will mit dem deutschen Traditionsverein die Rückkehr in die Bundesliga realisieren. Ein Augenschein in der hektischen Medienstadt.
Montagabend, 22.05 Uhr: Der Spitzenkampf der 2. Bundesliga zwischen Köln und Karlsruhe endet 1:1, die Arbeit von Hanspeter Latour ist aber längst nicht beendet. Noch auf dem Spielfeld analysiert er für den TV-Sportkanal DSF dieses Unentschieden. Nach dem Interview nimmt Latour gierig einen Schluck Mineralwasser und hetzt ins Studio des Pay-TV-Senders Arena. Auf dem Weg an die Pressekonferenz gönnt er sich wieder ein wenig Mineralwasser. Freundlich begrüsst er die Medienvertreter, spricht in einer sympathisch-kuriosen Melange aus Berndeutsch und Hochdeutsch von «einem guten Spiel» seines Teams und von «zwei verlorenen Punkten» auf dem Weg zurück in die Bundesliga. Der Anzug sitzt perfekt, die silbernen Haare glänzen im Scheinwerferlicht, und man erhält jetzt eine kleine Ahnung, warum der 59-jährige Schweizer in Köln von den Schlagzeilenmachern in den Medien «Häuptling Silberhaar» oder «Bergdoktor» genannt wird. Latour spricht schnell, sein Blick irrlichtert durch den Saal, er ist angespannt, weil er weiss, dass kritische Fragen nicht ausbleiben werden, aber er ist zuvorkommend, und er hat seinen Schalk beibehalten.
Die Nächte sind kurz
Als Latour das Podium nach zwanzig Minuten verlässt, warten schon die Radiojournalisten auf ihn. Jeder will ein Exklusivinterview. Unten in der Mixed Zone, wo die Spieler mit den Journalisten reden, wird Latour erneut aufgehalten, gibt hier ein Statement, spricht da über die Lage bei Köln, erklärt diesem Lokaljournalisten, warum Ricardo Cabanas Captain sei, und versucht jenem Boulevardschreiber klar zu machen, warum der 1. FC Köln Zeit brauche, bis die vielen neuen Spieler eine Einheit seien. «Immerhin stehen wir wieder auf einem Aufstiegsplatz», sagt er.
Erst zwei Stunden nach dem Schlusspfiff kann sich Latour, mit der längst leeren Mineralflasche in der Hand, für einige Minuten in seine Trainerkabine zurückziehen. Nach einer Visite im VIP-Bereich, wo Vereinsvertreter, Sponsoren, Einflüsterer und Lokalgrössen seine Nähe suchen, geht er zusammen mit Assistent Thomas Binggeli, der auch in Köln sein treuer Gefolgsmann ist, in den Videoraum. Gemeinsam analysieren sie das Spiel und filtern Sequenzen mit den vielen vergebenen Torchancen heraus. Latour wird sie am nächsten Morgen den Spielern präsentieren. Um halb vier Uhr in der Nacht ist Latour endlich zu Hause, und das ist auch nach zehn Monaten in Köln immer noch das Hotel. «Ich werde in den nächsten Wochen in eine Wohnung ziehen», sagt Latour. Oft wird er sich dort nicht aufhalten können. Am Dienstagmorgen steht er bereits wieder auf dem Trainingsplatz. Auch die Journalisten haben sich eingefunden. «Wir werden die eingebüssten Punkte am Freitag in Unterhaching zurückgewinnen», sagt Latour später an der täglichen Medienkonferenz. Am Mittag fährt er zum Flughafen: In München wird Latour in einer DSF-Talkrunde erwartet …
Willkommen beim ruhmreichen 1. FC Köln. Willkommen in der Medienstadt Köln. Zwei Boulevardblätter – «Bild» und «Express» – streiten sich um die besseren Geschichten, und neben fünf weiteren Zeitungen interessieren sich zahlreiche TV- und Radiostationen für das Wohl ihres FC. «Goldener Herbst oder schwarzer Oktober? Druck auf Latour nimmt zu», titelte «Bild» vor dem Heimspiel gegen Karlsruhe.
Zum Erfolg verdammt
Seit Januar 2006 arbeitet Hanspeter Latour in Köln. Das Rhein-Energie-Stadion ist eine herrliche Fussballarena mit steilen Tribünen und ohne multifunktionalen Schnickschnack. Es ist ein grossartiger Arbeitsplatz für einen Trainer, der über zwanzig Jahre in den Niederungen der Schweizer Provinz tätig gewesen war und erst vor wenigen Jahren – beim FC Thun – zum gefragten Fussballlehrer aufstieg.
Der 1. FC Köln aber rennt seit Jahren den früheren Erfolgen hinterher. Der Jahresetat beträgt auch in der 2. Bundesliga stolze 34 Millionen Euro (rund 53 Millionen Franken). «Latour muss aufsteigen», sagt Marcel Schwamborn, der beim «Express» über den 1. FC Köln schreibt. Latour sei bei den Fans beliebt, weil er jovial und freundlich sei und einer zum Anfassen. «Die Leute schätzen, wenn einer hart arbeitet», sagt Schwamborn. Sympathie allein aber hält Latour nicht auf diesem Schleudersitz. Seit 1990 wurden in Köln 18 Trainer verschlissen. Latours Vorgänger, Uwe Rapolder, hielt sich nur sieben Monate. «Es zählen einzig die Resultate», sagt Latour. Er klingt nicht bitter, diese Herausforderung reizt ihn. Man könnte behaupten, es sei die Aufgabe seines Lebens.
Das Umfeld ist nicht nur sehr unruhig, es ist vor allem sehr kritisch. «Latour hat sich im Sommer ein Team zusammen- stellen dürfen», sagt Journalist Schwamborn. «Daran wird er gemessen.» Köln ist eine kleine Schweizer Filiale geworden, mit Captain Cabanas, den Bernern Aleksandar Mitreski und Baykal sowie Bernt Haas. Eidgenossen geniessen in der Rheinmetropole allerdings nicht nur seit dem Schweizer Penaltydrama im WM-Achtelfinal in Köln einen zweifelhaften Ruf. «Cabanas hat noch kein gutes Spiel gemacht. Schlechter war hier nur Marco Streller letztes Jahr», sagt ein Taxifahrer – und Taxifahrer sind gewöhnlich gute Seismografen für die Stimmung in einer Stadt.
Viele Schweizer als Gefahr
Viele Anhänger der 40 000 Zuschauer, die gegen Karlsruhe dabei sind, haben rote FC-Trikots angezogen. Auf dem Rücken steht der Name von Jungstar Lukas Podolski, der in Köln immer noch ein Lokalheld ist und jetzt bei Bayern spielt, oder von Sebastian Helmes, dem verletzten Torjäger. Im Fanshop erzählt eine Angestellte, dass die Schweizer Kicker am Ende der Beliebtheitsskala stehen. «Es ist mutig, auf so viele Schweizer zu setzen», sagt Lars Werner, der ebenfalls beim «Express» arbeitet. «Wir bringen jeden Tag mindestens eine Seite über den FC», sagt Werner. Er betont, die Zeitung sei daran interessiert, dass Köln Erfolg habe. «Aber in den letzten Jahren ist der FC viermal aus der Bundesliga abgestiegen. Das ist indiskutabel.»
Druck vom Präsidenten
Auch Latour gelang es in der letzten Saison nicht, Köln vorm Gang in die Zweitklassigkeit zu bewahren. «Aber das hat man ihm verziehen, weil er im Winter ein kriselndes Team übernommen hatte», sagt Werner. «Doch jetzt muss er siegen. Sonst nimmt der Druck auf ihn und Meier zu.»
Meier – das ist Manager Michael Meier, der Latour im Winter verpflichtete und als Manager einst Borussia Dortmund zum Champions-League-Sieg, später aber auch fast in den finanziellen Ruin getrieben hatte. «Es ist ein langer Weg zurück an die Bundesliga-Spitze», sagt Meier. «Latour ist der richtige Trainer. Er arbeitet gewissenhaft. Wir müssen einfach Geduld haben.» Unglücklicherweise ist das keine der herausragenden Tugenden im Umfeld des Vereins. Präsident Wolfgang Overath nahm Trainer und Spieler nach der 0:2-Niederlage in Paderborn vor drei Wochen in die Pflicht. «Das reicht für unsere Ansprüche nicht», sagte Overath, der 1974 als Spieler Weltmeister geworden war.
Die tolle Vergangenheit mit Spielern wie Overath oder später Littbarski und Hässler wird in Köln glorifiziert. Noch immer träumen die Fans von den damaligen Duellen mit Bayern München. In diesem turbulenten Mix aus überhöhten Erwartungen und geballter Medienmacht versucht Latour, möglichst gelassen und konsequent seinen Weg zu gehen. Aber selbst wenn der Oktober für den 1. FC Köln und ihn nicht schwarz werden sollte, der November kommt garantiert. Die erfinderischen Medien werden gewiss eine knackige Formulierung finden, damit es ihnen, den Fans, dem Team und damit auch Latour nicht langweilig wird.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 19. Oktober 2006, 14:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 19.10.2006
«Hier ist man immer umstritten»
Hanspeter Latour über seine Arbeit, die Medien, die Schweizer Spieler in Köln und seinen Wunsch, einmal bei YB zu arbeiten.
«Der Bund»: Wie ist die Arbeit in diesem hektischen Umfeld beim 1. FC Köln?
Hanspeter Latour: Anstrengend und spannend. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung. Aber ich bin Fussballtrainer geworden, weil es meine Leidenschaft ist. Hier in Köln zu arbeiten, bei diesem Traditionsverein und in dieser Millionenstadt, das ist für mich eine grosse Ehre.
Köln steht nach sieben Runden in der 2. Bundesliga auf dem Aufstiegsrang drei. Doch die Medien und das Umfeld sind unzufrieden.
Ach, wissen sie, in Köln ist man immer umstritten. Es hat hier viele Medienvertreter, die jeden Tag etwas über den Verein berichten müssen. Der Druck ist riesengross. Aber Fussball funktioniert überall gleich.
Ihre Art und Ihre Arbeit werden von den Journalisten geschätzt …
… das ist schön, aber es bringt mir nichts. Wir müssen gewinnen, gewinnen, gewinnen. Und wir müssen in die Bundesliga aufsteigen. Ich habe das akzeptiert. Und die Journalisten wollen ja auch, dass wir Erfolg haben.
Betreiben Sie mentales Training, um mit diesen speziellen Anforderungen umzugehen?
Nein, oder höchstens im Unterbewusstsein. Jeder Schritt von mir wird hier beobachtet, es entstehen manchmal Bilder, die unvorteilhaft sind, aber das gehört zum Geschäft. Ich muss einfach schauen, dass ich fit bleibe, denn der Job ist hektisch. Ich versuche, genügend zu schlafen. Und ich gehe regelmässig joggen, um den Kopf richtig zu lüften.
Leidet da nicht das Privatleben?
Es ist manchmal hart, wenn die Familie mit Bekannten an ein Spiel kommt und ich keine Zeit für sie habe. Meine Frau kommt oft einige Tage zu Besuch, und dann versuche ich natürlich, gewisse Freiräume zu schaffen.
Der Druck in Köln ist riesig, zumal die Fans davon träumen, ein Bundesliga-Spitzenteam zu sein.
Ja, der 1. FC Köln hat eine grosse Tradition. Unser Präsident Wolfgang Overath war als Spieler Weltmeister, er hat mit Köln damals grosse Erfolge gefeiert. Das ist auch eine Verpflichtung, die man gegenüber dem Verein hat.
Wie sind Sie mit den Schweizer Spielern Cabanas, Baykal, Mitreski und Haas zufrieden? Vor allem Cabanas ist in Köln sehr umstritten.
Ich habe ihn bewusst zum Captain gemacht, weil er ein erfahrener Spieler ist. Wissen Sie, gegen Karlsruhe waren acht Spieler dabei, die letzte Saison nicht in Köln gespielt haben. Es braucht Zeit, alle Akteure zu integrieren.
In Bern wird gemunkelt, dass sie früher oder später bei YB Trainer werden. Was sagen Sie dazu?
Es ist für mich ein Traum, einmal YB-Trainer zu werden. Dazu stehe ich, denn ich verleugne mich nicht. Aber YB hat jetzt einen neuen Trainer, und ich habe eine sehr interessante Aufgabe.
_________________ For Ever
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Madmax
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Verfasst: Donnerstag 19. Oktober 2006, 14:54 |
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Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 08:48 Beiträge: 465 Wohnort: Bern City
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Und was het das mit YB dz'tüe??!!
_________________ „Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verpraßt“ George Best (†)
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black_panther
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Verfasst: Donnerstag 19. Oktober 2006, 15:03 |
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Registriert: Sonntag 14. August 2005, 12:25 Beiträge: 1122 Wohnort: Zollikofen
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Schau mal die letzte Frage...
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 9. November 2006, 10:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 08.11.2006
Latour auf fremde Hilfe angewiesen
Der 1. FC Köln hat das Heimspiel gegen Aue 0:1 verloren. Trainer Hanspeter Latours Lage ist noch ungemütlicher geworden.
Frage eines Kölner Journalisten: «Wie geht es nun mit Ihnen weiter, Herr Latour?» – Antwort des Trainers: «Es ging um drei Punkte, nicht um mich. Der Klub bleibt unter meiner Führung unter den Erwartungen. Was gehen wird, weiss ich nicht.»
Ein paar Minuten später folgt das gleiche Spiel mit Kölns Manager Michael Meier. Frage: «Wird am Sonntag in Freiburg noch der gleiche Trainer auf der Bank sitzen?» – Antwort: «Wir müssen jetzt verarbeiten und analysieren, was passiert ist. Von mir ist jetzt kein Entscheid und keine Aussage zum Trainer zu erwarten.»
Das gestrige Heimspiel der 2. Bundesliga gegen Erzgebirge Aue hätte für den zuvor in fünf Partien sieglosen 1. FC Köln die Wende zum Guten bringen sollen. Der Abend aber verlief für den Traditionsklub besonders bitter: 0:1 verloren und von den Fans ausgepfiffen worden. Die ohnehin laufende Trainerdiskussion dürfte sich zur hitzigen Debatte entwickeln – mit womöglich fatalem Ausgang für Latour. Die Leistung der Mannschaft, sagte Meier, sei ein Stich in die Seele des Vereins gewesen. Der Manager hatte vor dem Spiel gesagt, es werde «ein Sturm durch das Stadion» fegen. «Wir werden Aue weghauen.» Daraus wurde nichts. «Ich muss mich für die vollmundige Ankündigung entschuldigen. Das war eine völlig falsche Einschätzung dessen, was ich vom Team erwartet hatte.»
Stark verunsicherte Spieler
Ein Tor von Andrzej Juskowiak in der 14. Minute reichte, um die Kölner völlig aus dem Gleichgewicht zu bringen. Aue, bieder, aber kampfstark, sorgte meist für eine Vollversammlung vor dem eigenen Strafraum – mit unzimperlicher Personenkontrolle aller Kölner. Schweizer Staatsbürger waren ebenfalls nicht willkommen: Captain Ricardo Cabanas, Bernt Haas, Aleksandar Mitreski und der eingewechselte Baykal bemühten sich, Struktur ins stotternde Kölner Spiel zu bringen. Allein: Es blieb beim Versuch. Das Heimteam präsentierte die Steigerungsform grenzenloser Verunsicherung. Es waren 90 Spielminuten, die verdeutlichten, dass selbst abgebrühte Profis halt doch nur Menschen sind – mit weichem Kern in harter Schale. Das Publikum liess seinem Unmut freien Lauf. «Wir haben die Schnauze voll», riefen die Fans. Die Spieler reagierten mit flatternden Nerven. Sie sahen sich einer Zerreissprobe ausgesetzt – und lösten die Aufgabe nur ungenügend.
Auch Latour war die Belastung anzumerken. Dem Thuner ging nahe, was er erlebt hatte. «Es war enttäuschend, was wir geboten haben», sagte er. Welche Folgen die Enttäuschung haben wird, bleibt abzuwarten. Latour ist auf Rückendeckung des Vorstands angewiesen.
_________________ For Ever
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Schiri
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Verfasst: Donnerstag 9. November 2006, 11:33 |
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Registriert: Montag 26. April 2004, 11:04 Beiträge: 215 Wohnort: Bern
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Latour wird ja eher heute als morgen in Köln entlassen. Ich bin dafür, dass er bei YB Trainer wird und Andermatt Sportchef macht. Wäre für mich die ideale Lösung. Dann noch Jauch weg und ich hätte wieder deutlich mehr Hoffnung, dass YB noch mal auf einen grünen Zweig kommt.
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black_panther
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Verfasst: Donnerstag 9. November 2006, 11:54 |
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Registriert: Sonntag 14. August 2005, 12:25 Beiträge: 1122 Wohnort: Zollikofen
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Oder Latour könnte Jauch ersetzten. Aber Latour als Trainer: Nein! Das würde wider zuviel unruhe in die Mannschaft bringen. Wir haben einen Trainer, und der ist gut!
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YB Fan 1991
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Verfasst: Donnerstag 9. November 2006, 12:59 |
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Registriert: Samstag 19. August 2006, 14:28 Beiträge: 78
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Ja genau. Meinetwegen Latour alls Sportchef.
Aber momentan haben wie einen Trainer.
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Madmax
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Verfasst: Donnerstag 9. November 2006, 13:01 |
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Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 08:48 Beiträge: 465 Wohnort: Bern City
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Der soll sich erstmal von seinem Raussschmiss erholen!
_________________ „Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verpraßt“ George Best (†)
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Madmax
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Verfasst: Donnerstag 9. November 2006, 13:05 |
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Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 08:48 Beiträge: 465 Wohnort: Bern City
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FC feuert Latour
Der 1. FC Köln hat die Reißleine gezogen und seinen Trainer Hanspeter Latour (59) entlassen. Das gab Manager Michael Meier auf einer Pressekonferenz am Donnerstagmittag bekannt. Am Vorabend hatte der Bundesliga-Absteiger im heimischen RheinEnergieStadion gegen das auswärtsschwache Erzgebirge Aue 0:1 verloren. Das Team war meilenweit von der Form eines Aufstiegskandidaten entfernt.
Abgang: Hanspeter Latours Ende beim FC ist besiegelt.
© dpa Schon unmittelbar nach der bitteren Niederlage hatte sich der Trainerwechsel angekündigt. Meier hatte auf Nachfrage offen gelassen, ob der Schweizer Trainer auch am Wochenende noch auf der Bank sitzen würde. Latour selbst gab sich hilflos: "Der Klub ist unter meiner Führung hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Ich weiß nicht, wie's weiter geht."
Wer die Mannschaft am Sonntag beim Auswärtsspiel in Freiburg betreuen wird, ließ Meier noch offen, da "mit dieser Person erst Gespräche geführt" werden müssten. Der Manager bestätigte, dass er am Morgen Christoph Daum an dessen Krankenbett aufgesucht hatte, um mit ihm Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auszuloten. Aufgrund seiner Erkrankung (Hals-Operation) bat der ehemalige Kölner Trainer jedoch um Bedenkzeit. Wie lange diese dauern wird, wollte Meier nicht präzisieren. Am Morgen hatte Latour noch das Auslauf-Training seiner Mannschaft geleitet. Anschließend gab Meier die Entscheidung der Mannschaft bekannt. Auf der Pressekonferenz mit Meier und Latour erklärte der entlassene Coach, dass er noch immer überzeugt ist, dass er "die Kraft hätte, dieses Schiff wieder auf Kurs zu bringen". Er respektiere jedoch die Entscheidung des Klubs und wünscht dem FC, dass die hochgesteckten Ziele erreicht werden.
Hanspeter Latour kam am 3. Januar dieses Jahres als Nachfolger von Uwe Rapolder nach Köln. Es war die erste Auslandsstation für den Schweizer, der in der Heimat die Spitzenklubs FC Thun und Grasshopper Zürich betreute. Seine Bilanz in Köln blieb durchwachsen: In der Bundesliga-Rückrunde holte er in 17 Spielen vier Siege, sechs Unentschieden und sieben Niederlagen (25:32 Tore). In der zweiten Liga spielten die Kölner in elf Spielen nur 15 Zähler ein (vier Siege, drei Unentschieden, 18:14 Tore) und liegen fünf Zähler hinter einen Aufstiegsplatz auf Rang acht.
Kicker.de
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