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 Beitrag Verfasst: Montag 24. Juli 2006, 15:49 
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Registriert: Montag 8. Mai 2006, 21:54
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Registrierung der Fans steht vor dem Aus - Berner Zeitung vom 24.07.2006


Auch im Lachenstadion wurde die überhastet eingeführte und sehr umstrittene Fanregistrierung gestern umgangen.

Die neuen Sicherheitsbestimmungen der Swiss Football League (SFL) wurden beim Derby erneut ad absurdum geführt. Die von der Liga beschlossenen Regeln besagen, dass sich Fans, die ein Spiel im Gästesektor besuchen wollen, mit einem Ausweis registrieren müssen. «Für die Partie in Thun haben wir elf personalisierte Tickets abgesetzt», sagt YB-Pressechef Stefan Stauffiger. 989 der ungefähr 1000 YB-Anhänger waren also «ohne ID drin», wie die Fans per Spruchband in Richtung SFL höhnten. Der FC Thun hatte den offiziellen Gästesektor kurzerhand in einen neutralen Sektor umgewandelt. Die YB-Verantwortlichen, welche die Regelung von Beginn weg als «nicht durchsetzbar» (Wankdorf-CEO Stefan Niedermaier) bezeichneten, hoffen nach den Ereignissen dieses Wochenendes (auch die Luzern-Fans mussten sich in Sion nicht registrieren lassen) auf schnelle Verbesserungen. «Es gibt Signale aus dem Umfeld der SFL, wonach die Massnahmen bereits in dieser Woche neu überdacht werden müssen», sagt Niedermaier. Man kann es auch so sehen: Die Regelung der SFL ist gescheitert. Viele Fanreklamationen

Die Registrationspflicht brachte (nicht nur) YB viel Ärger ein. «Wir hatten nach dem Heimspiel gegen Basel viele Reklamationen von Besitzern eines Saisonabos, die nicht an ihrem angestammten Platz sitzen konnten, weil wir die FCB-Fans dort platzieren mussten», ärgert sich Niedermaier. Eine persönliche Entschuldigung per Brief soll die Wogen glätten. Die entstandenen Mehrkosten will Niedermaier nach wie vor der SFL in Rechnung stellen.

Für das Derby stellte YB 20 Sicherheitsbeauftragte und Fanbetreuer - ebenfalls eine neue Auflage der SFL. Während sich die Fans im Stadion friedlich zeigten, sorgte eine Gruppe unverbesserlicher Störenfriede am Abend für Ärger. Die Chaoten warfen am Thuner Bahnhof Schottersteine auf Beamte, demolierten Automaten und plünderten einen Kiosk. Die Polizei griff mit Tränengas und Gummischrot ein und nahm sieben Krawallbrüder fest. Der Vorfall ist für die friedlichen YB-Fans ärgerlich, hatten sie doch mit ihrem vorbildlichen Verhalten im Stadion dazu beigetragen, die Sicherheitsauflagen der SFL ins Leere laufen zu lassen. Nicola Berger

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Gegen den Fanpass!!
Gegen Stadionverbote!
Freiheit für Fussball-Fans!!


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 Beitrag Verfasst: Montag 24. Juli 2006, 15:53 
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Registriert: Freitag 22. Juli 2005, 11:03
Beiträge: 66
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Sone Schnapsidee wird sich nie durchsetzen. War ja auch irgendwie vorhersehbar das es nicht klappen wird...

Ah und noch ein Vorschlag: Unwort des Jahres 2006 = Fanpass
:lol: :wink:

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WANKDORF ist und bleibt WANKDORF!!!


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 Beitrag Verfasst: Montag 24. Juli 2006, 19:59 
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Waer haets daenkt :lol:

Was mi aber ufregt, isch das wieder mau so aes paar Idiotae z Thun hei muesse ihrae fruscht a angernae uselah. Verpisset nech weder nid faehig sit ! Dir sit ae Schand fuer uesae Verein. I bi sicher dir finget z Basu oder ds Zueri meh glichgsinnti !


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 Beitrag Verfasst: Montag 24. Juli 2006, 20:06 
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Weiss me eigentläch scho meh? Sis irgendwelchi Idiote gsi, oder öpper wome kennt?

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 Beitrag Verfasst: Montag 24. Juli 2006, 20:10 
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Registriert: Donnerstag 16. März 2006, 05:47
Beiträge: 496
Wohnort: Wankdorfstadion
I ha ke Ahnig da i nid mitem Zug bi cho, aber aes wird sicher wieder mau heissae "Mir hei nuet gmacht, mir choei nuet drfuer und d Bulle hei ues provoziert usw. I Ha d Nase so vou. Klar si 99 % Vu dae Fans friedlech, aber trotzdaem macht genau das eintae Prozaent dr Ruef vum Verein Kaputt.
Mir si nid Basu u o nid Zueri und wies o nie waerdae.


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 Beitrag Verfasst: Montag 24. Juli 2006, 21:15 
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allerdings :twisted:
das isch di gröscht schand für YB! die Fans söllet doch zum FCB wechsle wenns ne nume um da goht!


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 25. Juli 2006, 09:23 
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ZÜRICH – Sind die neuen Bestimmungen der Swiss Football League für Gästefans nicht durchsetzbar? Thomas Helbling, SFL-Sicherheitschef, hofft auf eine Art Selbstreinigung.

BLICK: Zwei Runden sind gespielt. Bisher wars erstaunlich ruhig, obwohl die neuen Bestimmungen meistens umgangen wurden?
THOMAS HELBLING: «Ja. Es gab in den Stadien null Zwischenfälle. Zudem sind wir immer davon ausgegangen, dass jene, die sich nicht registrieren lassen wollen, in neutrale Sektoren ausweichen. Dieses Risiko nehmen wir auf uns. Früher gabs auch keine Sektorentrennung.»

Also ist die Schlussfolgerung: Man kann die Gästesektoren abschaffen...
«Wenn es so friedlich bleibt, könnte man sie tatsächlich abschaffen. Aber wir haben nicht das im Hinterkopf.»

Sondern?
«Wir wollen friedliche Gästesektoren. Mittels einer Art Selbstreinigung. Wenn die Fans merken, dass die Registrierung lediglich dem besseren Zugriff auf Unruhestifter dient, werden sie sich auch eintragen lassen. Wie wenn sie ein Zugsabo lösen. Eine Ablehnung der Registrierung mit Datenschutz-Bedenken zu begründen, ist absurd.»

Aber genau das werfen ihnen die Fans vor: Sie hätten ihnen nicht mitgeteilt, was mit den Daten passiert.
«Die Liga interessieren die Daten nicht. Wir wollen nur die Namen jener kennen, die mit einem Stadionverbot belegt sind. Dass wir nicht perfekt kommuniziert haben, stimmt. Doch ich bin sicher: Der Proteststurm einer verschwindend kleinen Mehrheit wäre derselbe gewesen, wenn wir alles genau erklärt hätten.»

Tatsache ist aber, dass verschiedene Klubs die Regelungen unterwandern?
«Ja. Eine Umwandlung des Gästesektors in einen neutralen wie in Thun geht natürlich nicht. So fällt die Kausalhaftung weg. Und der Luzerner Sicherheits-chef darf auch nicht eigenmächtig bestimmen, dass sich seine Fans nicht zu registrieren brauchen.»

Die Fans monieren auch, sie seien in den Prozess nicht einbezogen worden?
«Wir haben den Auftrag am 17. Mai gefasst, eine neue Regelung für den Saisonstart am 19. Juli auf die Beine zu stellen. Wir hatten die Zeit nicht, alle Gruppierungen einzubinden. Zudem suchen jene Kreise, die Probleme machen, nicht einmal den Kontakt zu den eigenen Klubs. Die betreiben ein Doppelspiel.»

Wie gehts jetzt weiter?
«Wir halten an den Massnahmen fest. Wir werden Richtlinien mit klaren Aufträgen an die Vereine erlassen.»

Gästeregelung wird umgangen, wo es nur geht

ZÜRICH – Die neue Gästeregelung ist von den Klubs einstimmig beschlossen worden. Dennoch wird sie umgangen, wo es nur geht.

Zwei Runden sind gespielt. Folgende vier Szenarien haben sich nach dem Beschluss der SFL, diese Sektoren unter die Verantwortung der Auswärtsklubs zu stellen und den Fans eine Registrierungspflicht aufzuerlegen, ergeben:

# Szenario 1: YB – Basel , 19. Juli
YB beschliesst pro-aktiv, einen Ad-hoc-Gästesektor links und rechts des eigentlichen zu errichten und die rund 2000 Bebbi-Fans dorthin zu verfrachten. Natürlich begeben sich die Gästefans nur auf die eine Seite und verdrängen gar einige der Besucher im Family-Sektor. Es bleibt aber ziemlich ruhig.

# Szenario 2: Thun – YB, 23. Juli
Um allen Problemen aus dem Weg zu gehen, deklariert der Thun den Gästesektor kurzerhand als neutralen Sektor. Die rund 1000 YB-Fans nisten sich unregistriert dort ein.

# Szenario 3: Sion – Luzern, 23. Juli
Weil der FCL-Sicherheitschef befürchtet, «dass es bei einer Durchmischung ausartet», entscheidet er eigenmächtig, dass die Luzerner Anhänger ihre Daten nicht zu hinterlegen brauchen. So nehmen sie unregistriert im Gästesektor Platz.

# Szenario 4: Aarau – Thun, 19. Juli
Das Wunschszenario der Liga: Die rund 150 Thuner Fans lassen sich alle artig registrieren, 30 bleiben der ersten Halbzeit aus Protest fern. Die Fans benehmen sich exemplarisch.

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ALTE SÄCKE BASEL


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 25. Juli 2006, 10:04 
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# Szenario 4: Aarau – Thun, 19. Juli
Das Wunschszenario der Liga: Die rund 150 Thuner Fans lassen sich alle artig registrieren, 30 bleiben der ersten Halbzeit aus Protest fern. Die Fans benehmen sich exemplarisch.


Heuchler!!! :evil:

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 Betreff des Beitrags: Endügltiges Aus für den Fanpass
 Beitrag Verfasst: Freitag 4. August 2006, 09:20 
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Beiträge: 74
Gemäss heutiger Mitteilung der Swiss Football League ist ab sofort keine Registrierung beim Kauf der Eintrittskarten für den Gastsektor mehr nötig; es genügt die Identifikation der Person. Der FC Aarau hat deshalb bereits beim heutigen Vorverkauf für das Auswärtsspiel von diesem Samstag gegen den FC Luzern auf die Registrierung der Käufer verzichtet.
Am Samstag wird an der Tageskasse in Luzern beim Ticketkauf für den Gastsektor ebenfalls keine Registrationspflicht mehr herrschen. Bei der Eintrittskontrolle kann vom Sicherheitspersonal aber die Vorweisung eines amtlichen Ausweises verlangt und ansonsten der Eintritt verwehrt werden. Kassenöffnung ist um 15:45 Uhr.


Quelle http://www.fcaarau.ch


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 Beitrag Verfasst: Freitag 4. August 2006, 11:25 
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Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
Medienmitteilung Swiss Football League

Aufgrund einer Analyse zur Umsetzung im Bereich Sicherheit nimmt das Komitee der Swiss Football League (SFL) eine Klarstellung zu den neuen reglementarischen Bestimmungen vor: Der Kartenverkauf für den Gästesektor erfolgt nach wie vor durch den Gastklub. Es ist aber nicht nötig, dass die Gastklubs die Personalien (Name, Adresse) der Gästefans beim Verkauf von Eintrittskarten für den Gästesektor aufnehmen. Es genügt, wenn die Gästefans beim Eintritt in den Gästesektor neben der gültigen Eintrittskarte ihre ID, ihren Reisepass oder ein gleichwertiges Ausweispapier auf Verlangen vorlegen können. Damit trägt die SFL den Datenschutzbedenken der Fans Rechnung. Gleichzeitig appelliert die SFL an die Gastklubs, als Serviceleistung für ihre treuen Fans bei Auswärtsspielen eigene Tageskassen zu betreiben.

Mit der Interpretation von Art. 7. Abs. 3 des Sicherheitsreglementes stellt das Komitee der SFL klar, dass die schriftliche Aufnahme der Personalien nicht nötig ist. Es sind folglich auch keine Listen mit Namen und Adresse der angereisten Fans zu führen. Hingegen findet auf Verlangen eine Identitätskontrolle beim Eingang in den Gästesektor statt. Inhaber von Eintrittskarten, die kein entsprechendes Ausweispapier vorlegen, müssen damit rechnen, dass ihnen der Zutritt verweigert wird.

Die Gästefans haben sich in den ersten Runden der neuen Meisterschaft in der Axpo Super League teilweise geweigert, beim Ticketkauf für den Gästesektor ihren Namen und ihre Adresse anzugeben. Sie haben stattdessen Tickets für andere Sektoren gekauft. Grund für dieses Ausweichen waren fast ausnahmslos die datenschutzspezifischen Bedenken der Gästefans. Diesen Bedenken wird mit der vorgenommenen Klarstellung Rechnung getragen.

Die SFL hält am neuen System des Ticketverkaufes für die Gästefans fest: Der Gastklub verkauft exklusiv die Tickets für seine auswärts reisenden Fans, da er seine eigenen Leute besser kennt. Dieses System ist auch international beispielsweise bei Champions League-Spielen Standard und von den Fans akzeptiert.

Die SFL hat deshalb allen Klubs der Axpo Super League noch einmal eindringlich empfohlen, bei den Auswärtsspielen vor Ort eine oder mehrere selber geführte Tageskassen anzubieten. Für die SFL ist es eine Selbstverständlichkeit, dass dem reisewilligen Fan wie bis anhin die Möglichkeit gegeben werden soll, sich am Spieltag für einen Matchbesuch zu entscheiden und die Eintrtittskarte zum Gästesektor vor Ort und nicht nur im Vorverkauf beziehen zu können.


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