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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Emiliano Ariel Dudar
 Beitrag Verfasst: Montag 12. September 2011, 08:41 
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Dudar in Kategorie Nummer 3

Fussball · Heute vor einem Jahr verletzte sich YB-Verteidiger Emiliano Dudar im Spiel gegen Basel am Kopf. Der ehemalige Abwehrchef gehört nicht mehr zum Aufgebot. Die Reise nach Lausanne machte er gestern nicht einmal mit.

Breit ist das Kader, auf das YB-Coach Christian Gross zurückgreifen kann. Letzte Woche, selbst nach dem Wechsel von Stürmer Henri Bienvenu zu Fenerbahçe Istanbul, fanden die Trainings mit 23 Spielern statt. Und das obwohl die jungen Ertan Alioski und Matteo Tosetti mit der U-21-Equipe trainierten. Die hohe Leistungsdichte sorgte dafür, dass sich Stammspieler der letzten Saison wie etwa François Affolter und Scott Sutter auch gestern in Lausanne auf der Ersatzbank wiederfanden. Für Affolter gibt es in der Innenverteidigung im Moment kein Vorbeikommen an Dusan Veskovac. Auf der rechten Abwehrseite hat Elsad Zverotic Sutter für den Moment den Rang abgelaufen. Für Mario Raimondi war nicht einmal auf der Bank Platz. Der Routinier sah sich das 3:0 – wie übrigens auch der neu verpflichtete finnische Abwehrspieler Juhani Ojala – von der Tribüne aus an.

Dudars furchtbares Jahr

Es gibt derzeit aber auch noch die dritte Kategorie von YB-Spielern. Jene nämlich, die nicht einmal ans Spiel in die Romandie mitfuhren. Zu ihr gehört Emiliano Dudar. Der Argentinier hat ein ganz furchtbares Jahr hinter sich. Heute ist es genau zwölf Monate her, seit er im Spiel gegen Basel bei einem Zusammenprall mit Mitspieler Affolter eine schwere Gehirnerschütterung erlitt, danach lange im Spital lag und monatelang ausfiel. Als Dudar in der Rückrunde der letzten Saison zurückkehrte, hatte er seinen Stammplatz verloren. In dieser Saison spielt er unter Christian Gross überhaupt keine Rolle mehr und hat noch keine Minute auf dem Feld gestanden. Aus dem Abwehrchef wurde innert eines Jahres Innenverteidiger Nummer 5. Eine Tatsache, die der sensible Dudar dem Vernehmen nach nur schwer verkraftet. Noch immer hofft YB, den überzähligen Verteidiger bis zum Ablauf der nationalen Transferperiode Ende Monat abgeben zu können. «Und auch Dudar will unbedingt spielen», sagt Gross.

Keine weiteren Veränderungen

Allerdings steht ein konkretes Angebot für Dudar derzeit aus. Die Schweizer Spitzenklubs haben keinen Bedarf, die Mannschaften in den unteren Tabellenregionen scheuen – jedenfalls im Moment noch – die Kosten. «Lausanne zeigte sich vor einigen Wochen mal interessiert an Dudar», sagt YB-CEO Ilja Kaenzig. «Am Sonntag im Stadion hat mich Präsident Jeff Collet aber nicht auf ihn angesprochen. Daher denke ich, dass er dort kein Thema mehr ist.» Laut Kaenzig wäre YB unterdessen sogar dazu bereit, im Fall einer Ausleihe einen Teil des Gehalts des Verteidigers zu übernehmen.

Weiter sind im YB-Kader keine Veränderungen mehr zu erwarten. Die über fünf Millionen Franken, welche die Stadtberner für Bienvenu aus Istanbul erhielten, sollen – wenn überhaupt – erst im Winter verwendet werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Emiliano Ariel Dudar
 Beitrag Verfasst: Freitag 23. September 2011, 23:43 
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Dudar in den Nachwuchs verbannt

Die YB-interne Zurückstufung von Emiliano Dudar hat das nächste Stadium erreicht. Christian Gross liess den Argentinier vor ein paar Tagen wissen, dass er ihn nicht mehr bei sich im Training haben will. Seitdem hält sich der 30-Jährige bei der U-21-Auswahl fit. Dass er wie der letzte Saison ebenfalls unerwünschte Issam Mardassi in der 1.-Liga-Equipe zum Einsatz kommt, ist laut Trainer Joël Magnin unwahrscheinlich.

Dudar hat in der jüngeren Vergangenheit zwei Angebote aus dem Ausland (Deutschland, Israel) abgelehnt. Findet sich bis Ende September für den Verteidiger kein Abnehmer in der Schweiz, wird er bis mindestens zur Winterpause bei YB ausharren müssen.

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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Emiliano Ariel Dudar
 Beitrag Verfasst: Dienstag 27. September 2011, 11:33 
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schon traurig wie dudar nach und nach von gross abserviert wird. zumindest bei den test- wie auch den cupspielen hätte man dudar mal einsetzen können.


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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Emiliano Ariel Dudar
 Beitrag Verfasst: Freitag 30. September 2011, 09:24 
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Dudar Thema bei Xamax

fussball · Die Swiss Football League (SFL) hat ein Disziplinarverfahren gegen Xamax eröffnet. Der Verband bemängelt die unzureichenden Informationen zur Finanzlage des Klubs. Nach dem Verkauf des Vereins an den Tschetschenen Bulat Tschagajew und aufgrund der Entwicklung in den letzten Monaten forderte die Lizenzadministration von der neuen Führung ergänzende Informationen. Die Bewerbung für die Lizenz der laufenden Spielzeit hatte noch die ehemalige Klubführung eingereicht. Die Disziplinarkommission prüft nun mögliche Sanktionen gegen Xamax. Diese können von einer Verwarnung bis zu einem Ausschluss aus der Liga reichen.

Gleichzeitig befassen sich die Neuenburger offenbar auch mit einer (möglicherweise leihweisen) Verpflichtung des überzähligen YB-Verteidigers Emiliano Dudar. Die Klubs müssten sich bis heute Abend einigen. Dann endet auch die nationale Tranferperiode


http://www.bernerzeitung.ch/sport/axpo_ ... y/28472575

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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Emiliano Ariel Dudar
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Januar 2012, 17:49 
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Emiliano Dudar zu Washington

Der 30-jährige YB-Verteidiger Emiliano Dudar wechselt in die Major League Soccer zu D.C. United nach Washington.
Über die Höhe der Ablösesumme für den definitiven Transfer wurde Stillschweigen vereinbart.

Der BSC Young Boys bedankt sich bei Emiliano Dudar für die geleisteten Einsätze und wünscht ihm für seine weitere Karriere alls Gute.


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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Emiliano Ariel Dudar
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Januar 2012, 18:06 
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danke emiliano! viel erfolg in der mls!


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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Emiliano Ariel Dudar
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. Januar 2012, 18:57 
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Dudar in die USA

Was lange spekuliert wurde, haben die Young Boys nun bestätigt: Emiliano Dudar wechselt über den Atlantik nach Washington.

Der 30-jährige YB-Verteidiger Emiliano Dudar wechselt in die Major League Soccer zum Verein D.C. United.

Über die Höhe der Ablösesumme für den definitiven Transfer wurde Stillschweigen vereinbart.

Nach François Affolter, der leihweise zu Werder Bremen geht, geben die Young Boys damit den zweiten Innenverteidiger ab.

Der Argentinier Dudar stiess 2009 von der AC Bellinzona zu YB. Im September 2010 stiess er mit Teamkollege Affolter zusammen und verletzte sich schwer. Er verlor zwischenzeitlich das Bewusstsein und musste vier Wochen im Inselspital behandelt werden. Seither spielt Dudar mit einem Kopfschutz.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Du ... y/25631526

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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Emiliano Ariel Dudar
 Beitrag Verfasst: Samstag 7. April 2012, 00:04 
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06.04.2012

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Dudar: «Niemand in Bern kann mir etwas vorwerfen»

Emiliano Dudars Abgang bei YB war unschön. Gegenüber kurzpass.ch erzählt er erstmals von den Enttäuschungen und Respektlosigkeiten, die er einstecken musste – und warum er dennoch gerne in die Schweiz zurückkehren würde.

Abgeschoben durch die Hintertüre

Emiliano Dudar wurde im Sommer 2009 von Vladimir Petkovic zu YB geholt. Der Innenverteidiger wurde sofort zu einem wichtigen Stammspieler und war massgebend an der überragenden Vorrunde der Saison 2009/10 beteiligt. In jener Saison wurde er als bester Verteidiger der Liga mit dem Swiss Golden Player Award ausgezeichnet. Gewisse sprachliche Probleme verhinderten, dass er seine Leaderrolle ganz ausfüllen konnte. Dudar war bei den Fans äusserst beliebt. Das zeigte sich auch in der grossen Anteilnahme, die ihm nach seinem Zusammenstoss im September 2010 entgegengebracht wurde. Sein Comeback nach knapp einem halben Jahr wurde freudig erwartet. Doch dann wurde Petkovic entlassen. Emiliano Dudar hatte oftmals betont, wie wohl er und seine Familie sich in Bern fühlten, doch vom neuen Trainer Christian Gross erhielt der Argentinier keine Chance sich zu behaupten. Er erhielt keine Aufgebote mehr für die erste Mannschaft; man hörte gar nichts mehr von Dudar. In der Winterpause wurde er schliesslich mit wenigen Worten in die Major League Soccer zu D.C. Washington verabschiedet. Aus dem besten Verteidiger der Liga wurde der Verteidiger, der durch die Hintertür abgeschoben wurde. Der 30-Jährige äussert sich hier nun sehr ehrlich darüber, wie es ihm in dieser schwierigen Zeit erging.

kurzpass.ch: Emiliano Dudar, seit diesem Winter spielen Sie in Washington. Wie geht es Ihnen? Haben Sie sich bereits in Washington eingelebt?

Emiliano Dudar: Ich lebe mich langsam ein. Es ist anders, als ich mich in Bern gewöhnt war, aber mir gefällt die Stadt. Washington ist sehr gross und sehr schön. Das Eingewöhnen braucht immer seine Zeit, deshalb bin ich ruhig und weiss, dass ich mich bald besser eingelebt haben werde.

Vermissen Sie die Schweiz, die Stadt Bern, ihre Teamkollegen?

Die Wahrheit ist, dass ich ein bisschen Heimweh habe, seit ich Bern verlassen habe. Vor zwei Jahren habe ich mit dem Präsidenten von YB gesprochen und ihm gesagt, dass es mein Traum sei, dort bis zu meinem Rücktritt zu spielen, aufgrund dessen, wie mich die Leute behandelten und weil ich mich ehrlich sehr wohl fühlte. Es war der Ort, wo ich mich in meiner ganzen Karriere am besten gefühlt habe. Beim Weggehen empfand ich einen sehr grossen Schmerz.

Haben Sie noch Kontakt in die Schweiz, z.B. mit Spielern von YB?

Ja, ich rede mit einigen. Vor einigen Tagen sprach ich mit Iván Benito. Mit den Übrigen habe ich keinen Kontakt wegen der Sprache; Deutsch ist sehr schwierig.

Ihr Abgang aus Bern kam sehr abrupt. Wieso haben Sie sich zu diesem schnellen Wechsel entschieden?

Die Wahrheit ist, dass ich diesen Wechsel nicht wollte – sie drängten mich dazu. Der Trainer mochte mich nicht und wollte nicht, dass ich länger dort blieb. Ich weiss nicht, ob es war, weil ihm meine Anwesenheit lästig war. Er entschied, mich mit der U-21 trainieren zu lassen, obwohl ich ein Profifussballer war. Solche Sachen schmerzen einen: Ich hatte den Respekt und die Zuneigung der Leute gewonnen und wegen einer Laune des Trainers änderte sich alles. Für mich war das mangelnder Respekt, das schmerzte mich. Aber ich versuche nach vorne zu sehen und es herunterzuspielen, weil weiter daran zu denken nichts nützt.

Wie haben Sie Ihr letztes halbes Jahr in Bern erlebt? Sie wurden nicht mehr aufgeboten, waren Sie darüber sehr enttäuscht?

Ja, ich ging am Ende sehr enttäuscht. Ich fühlte, dass ich das nicht verdiente, weil ich immer versucht habe mein Bestes zu geben. Den Respekt, den ich bis dahin gewonnen hatte, war für einige Leute des Clubs überhaupt nicht wichtig und wurde ganz vergessen. Ich war sehr enttäuscht, weil ich dachte, einen Trainer vor mir zu haben, der durch alles was er gewonnen hatte, die Spieler respektierte; aber ich merkte, dass dem nicht so war. Es war auch traurig, weil niemand mich unterstütze und man mich an einen Ort schickte, den ich nicht verdiente.

Denken Sie im Nachhinein, dass Sie von Trainer Gross überhaupt eine faire Chance erhielten? Denken Sie, dass er Sie ernst genommen hat?

Es war schon von Anfang an schwierig. In der Vorbereitung spielten wir sieben Matches und mich liess er nur zweimal 45 Minuten spielen. Selbst den jüngsten Spieler, der mit uns trainierte, liess er drei oder vier Partien hintereinander spielen. An dieser Situation machte mich wütend, dass er nie den Mut hatte mir ins Gesicht zu sagen, dass er mich nicht mochte. Ich fragte ihn am dritten Tag der Vorbereitung, ob er mich berücksichtigen würde und er sagte ja. Aber der Umgang mit mir war nie derselbe, wie mit den anderen. Das hatte ich nicht verdient, denn ich trainierte im Training und tat immer, was ich machen musste; ich hatte nie ein Problem. Niemand in Bern kann mir etwas vorwerfen. Mich erzürnte am meisten, durch die Hintertür wegzugehen. Das hatte ich nicht verdient.

Zwischen Gross und Ihnen soll es ziemliche Meinungsunterschiede gegeben haben. Wie würden Sie Ihr Verhältnis zu Herrn Gross beschreiben?

Es gab vom ersten Moment an überhaupt keine Beziehung. Es war ein «hola» und ein «ciao», während er den anderen Witze erzählte. Er gratulierte mir nicht einmal zu meinem Geburtstag, als alle mir gratulieren kamen. Aber geschehen ist geschehen. Das sind Dinge, die geschehen, Trainer, dies halt einfach gibt.

Denken Sie, unter einem anderen Trainer würden Sie jetzt noch bei YB spielen?

Ich weiss nicht, aber wenn ich einen ehrlichen Trainer gehabt hätte, der mir die Dinge von Beginn weg gesagt hätte, dann hätte ich wenigstens entschieden können, ob ich bleiben oder gehen will. Aber das einzige, was mir Herr Gross eine Woche vor Meisterschaftsbeginn sagte, war, dass er mich nicht berücksichtigen würde und am nächsten Tag hatte der Club schon einen neuen Verteidiger unter Vertrag genommen. Alles war schon geregelt und das machte mich zornig. Aber was solls, jetzt schaue ich nach vorne und wünsche dem Club das Beste, zumal die Fans eindrücklich waren. Nie in meinem Leben habe ich etwas Ähnliches gesehen. Ihnen wünsche ich das Beste und auch meinen Ex-Kollegen.

Wieso haben Sie sich entschieden für Washington zu spielen? andere Clubs, z.B. Eintracht Frankfurt, sollen auch an Ihnen interessiert gewesen sein.

Ich brauchte einen Tapetenwechsel und wollte glücklich zu sein. Ich wollte wieder meine Familie anlächeln; ich konnte nicht mehr so weiterleben, wie ich lebte, ich litt zu sehr. Ich fühlte, dass ein Wechsel weit weg – mit einer anderen Sprache und anderen Bräuchen – meine Stimmung vielleicht ändern würde. Und gut, nun versuche ich zur Normalität zurückzukehren, so wie es vorher war.

Wenn Sie den amerikanischen mit dem Schweizer Fussball vergleichen: Welches Niveau würden sie höher einstufen? Was sind die grössten Unterschiede?

Den grössten Unterschied, den ich sehe, ist, dass hier in den USA sehr viel gerannt wird, während man in der Schweiz denkt, bevor man rennt. Ausserdem sehe ich hier im Allgemeinen ein sehr gutes Spielerniveau. Ich denke, dass das Niveau gleich hoch ist. Ich glaube, D.C. United kann den grossen Clubs der Schweiz locker die Stange halten.

Was sind Ihre Zukunftspläne? Könnten Sie sich eine Rückkehr in die Schweiz vorstellen?

Ehrlich gesagt wäre ich begeistert davon in der Schweiz zu leben, weil es sehr ruhig ist und das Leben sehr sicher ist. Das wäre etwas, was mir sehr gefallen würde, aber wir werden sehen, was nun passieren wird. Aber es wäre ein Traum für mich und meine Ehefrau. Ihr gefiel es sehr, da zu leben. Sie lebte ruhig und in Frieden und das findet man nicht so einfach heutzutage. Wir fühlten uns ehrlich sehr wohl, als wir in der Schweiz waren.

Die ersten beiden Spiele der Major League Soccer gingen verloren, dann steigerte D.C. United sich und holte nach einem Unentschieden einen 4:1-Sieg gegen Dallas. Dabei sicherten Sie sich Ihren Platz in der Startformation. Was sagen Sie zu dieser Entwicklung von D.C. United?

Ich glaube, dass man die Verbesserung der Mannschaft gut sieht. Man sieht, dass die Mannschaft viel besser spielt, als in den ersten beiden Matches. Im zweiten Spiel konnte man zeitweise schon sehen, dass das Team sich gesteigert hatte, und nun sieht man schon, dass es viel besser wird. Doch es fängt gerade erst an und muss so weitergehen. Es ist nicht einfach, denn es gibt gute Mannschaften hier, die genauso wie wir beabsichtigen um wichtige Dinge zu kämpfen. Aber ich denke, dass D.C. United sich verbessert und dies weiter tun wird. Jeder einzelne von uns gibt in jedem Spiel etwas mehr, um besser zu werden und das ist sehr wichtig. Ich für meinen Teil werde weiter versuchen jeden Tag mein Bestes zu geben, im Training sowie in den Partien. Ich fühle mich gut, langsam finde ich zurück zu meinem Rhythmus und ich weiss, dass ich bald das Niveau erreicht haben werde, auf welchem ich vorher gespielt habe.


http://www.kurzpass.ch/Fussball/Ausland ... rfenr.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Emiliano Ariel Dudar
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 18. April 2012, 12:57 
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Emiliano Dudar: «Ich habe nur Ehrlichkeit erwartet»

Seit der laufenden Saison spielt der ehemalige YB-Verteidiger in Washington bei D.C. United. Gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnet berichtet der 30-Jährige, wie er sich in den Vereinigten Staaten eingelebt hat und warum er Bern vermisst.

«Langsam lebe ich mich ein, alles war etwas kompliziert, aber grosse Veränderungen dauern eine Weile», schildert Dudar am Telefon sein neues Leben in Washington. «Hier ist alles weit weg. Schon nur um ins Training zu kommen, investiere ich eine Stunde», erklärt er weiter. Das habe er in Bern so geschätzt: «Alles war näher und die Stadt ist einfach wunderschön und spektakulär.» Gerne wäre er geblieben, gibt Dudar aus freien Stücken zu. Gerne hätte er seine fussballerische Karriere in Bern beendet, weil nicht nur mit dem Umfeld, sondern auch mit dem Klub sei er glücklich gewesen. «YB hat Klasse, starke Spieler und bietet viele Möglichkeiten», erklärt der Argentinier. Die beste Zeit seiner Karriere habe er bei den Berner Young Boys erlebt.

Ab 2009 spielte Emiliano Dudar als Verteidiger bei YB. Nach einer starken Saison prallte er im Spiel gegen den FC Basel mit seinem Teamkollegen Francois Affolter zusammen und konnte längere Zeit nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Nach seiner Genesung und dem Trainerwechsel von Vladimir Petkovic zu Christian Gross war der Verteidiger nicht mehr in der Startformation. «Ich weiss es noch, als wäre es gestern, als man mir nahelegte, den Klub zu wechseln», erklärt er. Eine Woche bevor das Transferfenster schloss. Damals sei er enttäuscht und wütend gewesen. «Es lag nicht an meiner Leistung. Ich habe immer alles gemacht, was man mir gesagt hat. Ich war schlicht nicht nach Gross’ Geschmack», erklärt er seinen Abgang bei YB. «Das ist normal im Fussball und stört mich nicht.» Gestört habe ihn, dass Gross ihm keine Chance gegeben habe und nicht ehrlich mit ihm gewesen sei. «Er sagte mir immer wieder, ich habe dich auf der Rechnung. Dass ich dann in der U21 trainieren musste, fand ich nicht fair. Er behandelte mich wie einen 15-Jährigen.»

Noch immer in Kontakt mit Bern

Dass Dudar ausgerechnet ein Angebot aus dem weit entfernten Amerika annahm, hat mehrere Gründe: Erstens wollte er einfach wieder Fussball spielen. «In Bern trainierte ich mit der U21-Mannschaft und bekam von Christian Gross keine Spielgelegenheiten mehr», schildert er seine letzten Monate bei YB. Hier in Washington ist er in der Startelf und die Saison haben gut begonnen. Zweitens, sei das Angebot von D. C eine gute Gelegenheit gewesen, den Kopf nach den negativen Ereignissen freizubekommen und Distanz zu schaffen.

Die Entfernung heisst jedoch nicht, dass er den Kontakt zu Bern abgebrochen hat. «Viele meiner Fans schreiben mir auf Facebook, das freut mich», sagt er. Auch mit YB-Spielern habe er noch Kontakt, besonders mit Torhüter Ivan Benito. «Leider habe ich es nie geschafft, Deutsch zu lernen», gesteht Dudar. Dies erschwert ihm die Kommunikation mit anderen Spielern . Ganz anders in Washington, hier würden mindestens die Hälfte des fussballerischen Umfeldes Spanisch sprechen. Im Team spielen neben Amerikanern auch Kanadier, Brasilianer, Honduraner und Europäer – die untereinander Englisch sprechen.

Rückkehr in die Schweiz?

Dudar bekräftigt, dass er sein Niveau und das Vertrauen mittlerweile zurückgewonnen hat. «Petkovic schenkte mir viel Vertrauen und so ergeht es mir hier auch wieder.» Das Team gefällt ihm, die Linien müssten sich noch etwas aneinander gewöhnen. Die Spiele finden meist an Samstagen statt und den trainingsfreien Sonntag geniesst er mit seiner Familie. «Wir gehen die Stadt entdecken und essen auswärts.»

Während er über sein neues Leben erzählt, hört man im Hintergrund seinen 4-jährigen Sohnemann Santino mit dem Ipod spielen und Musik hören. Familie Dudar ist im Auto und unterwegs ins Training. Sirenen sind zu hören. Es herrsche viel Verkehr und die Leitung werde immer wieder unterbrochen, entschuldigt sich der Argentinier. «Eigentlich hat Lorena den Ipod mir geschenkt, aber ich habe ihn noch nie benutzt», lacht Dudar. Neben ihm hört man seine Frau mit ihm lachen.

Dudars Vertrag bei D. C. United läuft bis Ende Saison, in Amerika endet die Saison im Dezember. Was danach geschieht, sei offen. Ob er denn an eine Rückkehr in die Schweiz denke? «Ein Angebot würde ich nicht ausschlagen», gesteht er. Bis dahin trainiert er täglich, ans Aufhören denkt er nicht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29971598

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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Emiliano Ariel Dudar
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Dezember 2012, 11:43 
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27.12.2012

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Dudar zurück in die Schweiz?

Den schlimmsten Moment seines Lebens erlebt Emiliano Dudar (31) in der Schweiz – dennoch will er zurück! Am 12. September 2010 prallt der damalige YB-Verteidiger im Spiel gegen Basel (2:2) mit Teamkollege François Affolter so unglücklich zusammen, dass er bewusstlos liegen bleibt.

Die Ärzte versetzen den Gaucho ins künstliche Koma. Ausser einer Gehirnerschütterung und einem Nasenbeinbruch bleiben keine Schäden. Doch Dudar verliert seinen Platz im Team. Im Januar 2012 wechselt er in die USA zu D.C. United.

Jetzt will Dudar zurück. «Ich würde wirklich sehr gerne in die Schweiz zurückkommen. Die Schweiz ist perfekt. Die Menschen sind so herzlich, meiner Familie hat es unglaublich gut gefallen.»

Dudar hofft, dass sich der eine oder andere Super-Ligist an seine Leistungen erinnern kann. «Zurück in die Schweiz – das ist mein Traum.»

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