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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) Joël Magnin
 Beitrag Verfasst: Freitag 18. Oktober 2024, 21:56 
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Joël Magnin hat einen Plan

Er ist zurück. Der Ad-interim-Trainer, der YB zu einem Meistertitel führte. Joël Magnin hat die U21 Young Boys für den Moment hinter sich gelassen, um die erste Mannschaft wieder auf Zack zu bringen. Das will er «Schritt für Schritt» tun.

Mit Einzelgesprächen versucht YB-Interimstrainer Joël Magnin, die verunsicherten Spieler wieder aufzubauen. Länger als Dezember will er nicht im Amt bleiben, bis dann schaut er Match für Match.

Joël Magnin musste erst seine Familie fragen, ob sie einverstanden ist, dass er wie im letzten Frühjahr die Aufgabe als interimistischer Chef an der Linie der Young Boys übernimmt. «Ich war überrascht, als an dem Montag die Anfrage kam», erzählte der 53-jährige Neuenburger bei seinem ersten Medienauftritt, seit er vor neun Tagen als Nachfolger des glücklosen Patrick Rahmen vorgestellt wurde.

Bis Dezember zugesagt

Die Familie war einverstanden, und so steht Magnin nun vor der nicht ganz einfachen Aufgabe, den Meister aus dem Tabellenkeller zu führen. Die Abmachung ist, dass er bis Dezember die Verantwortung hat. Solange hat die sportliche Führung um Christoph Spycher und Steve von Bergen Zeit, einen festen Nachfolger zu suchen, dann möchte Magnin als Trainer der U21 wieder ins zweite Glied treten.

Der Auftakt hat es in sich, am Samstag ist der Tabellenführer Luzern zu Gast im Wankdorf, am kommenden Mittwoch in der Champions League der italienische Meister Inter Mailand. Immerhin hatte Magnin nun viel Zeit, das Team darauf vorzubereiten – zumindest in der Theorie. Rund die Hälfte der Spieler war allerdings in den letzten Tagen mit ihrem Nationalteam unterwegs.

Schritt für Schritt

«Schritt für Schritt», will er das Team aus der Krise führen, sagt der ehemalige Mittelfeldspieler bei GC, Lugano und YB. In erster Linie gelte es nun, den Spielern den Glauben an die eigenen Fähigkeiten zurückzugeben.

Dafür führte er mit denen, die da waren, Einzelgespräche. Das gesamte Team traf er allerdings erst am Donnerstagnachmittag zum ersten Training. Arbeit hat er nun viel vor sich. Die Familie muss derweil ein wenig zurückstecken.


https://www.plattformj.ch/artikel/226003

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) Joël Magnin
 Beitrag Verfasst: Freitag 18. Oktober 2024, 22:07 
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YB – Joel Magnin: «Will YB nicht auf letztem Platz verlassen»

Findet YB mit Joel Magnin aus dem Tabellenkeller raus? Der Interimstrainer will vor allem im mentalen Bereich ansetzen.

Das Wichtigste in Kürze

- Joel Magnin steht vor seinem zweiten YB-Debüt.
- Seit seiner Übernahme letzte Woche habe er viele Einzelgespräche geführt.
- Wenn YB im Tabellenkeller ist, seien nicht alle Hausaufgaben richtig gemacht worden.

Am Samstagabend startet Joel Magnin in seine zweite Zeit als Cheftrainer von YB. Ab 18 Uhr empfangen die Berner, derzeit Letzter in der Super League, Tabellenführer FC Luzern.

Die Abmachung ist, dass Magnin bis Dezember die Verantwortung hat. So lange hat die sportliche Führung um Christoph Spycher und Steve von Bergen Zeit, einen festen Nachfolger zu suchen. Dann möchte Magnin als Trainer der U21 wieder ins zweite Glied treten.

Gross vorbereiten auf die intensiven englischen Wochen, die gleich anstehen, konnte sich der Interimstrainer nicht. «Es ist eine spezielle Situation, weil die Hälfte der Mannschaft mit der Nationalmannschaft unterwegs war», sagt er SRF am Donnerstag. Erst am Nachmittag sah Magnin erstmals die gesamte Mannschaft.

Vor Magnin steht sehr viel Arbeit. Im Frühling habe er das Team auf Rang 1 übernommen und so auch verlassen. «Jetzt übernehme ich die Mannschaft auf dem letzten Platz, und ich will sie nicht auf dem letzten Platz verlassen.»

Bei YB muss es Klick machen

Seit er Patrick Rahmen letzte Woche abgelöst hat, hat Magnin viele Einzelgespräche geführt. Der Fokus habe unter anderem auf dem mentalen Bereich gelegen. «Für mich ist die wichtigste Frage: Wie geht es dir wirklich?»

Er habe die Mannschaft seit Sommer spielen sehen und finde, «sie will unbedingt». Nun müsse es einfach im Kopf Klick machen. «Das ist meine Aufgabe.»

Gegen Luzern will der Interimstrainer vor ausverkauften Rängen eine mutige Mannschaft sehen, «die vor allem als Einheit auftritt». Sein Team solle aggressiv sein, nach vorne spielen und den Zuschauern vollen Einsatz zeigen. «Mir ist wichtig, dass jeder Spieler das Maximum erreicht.»

Den FC Luzern sieht Magnin als eine gute, junge Mannschaft, die bisher sehr gute Arbeit geleistet habe. Anders als Meister YB: «Wenn wir unten sind, heisst das, dass wir nicht alle unsere Hausaufgaben richtig gemacht haben.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-jo ... n-66846463

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) Joël Magnin
 Beitrag Verfasst: Dienstag 22. Oktober 2024, 20:01 
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Trainerdebatte bei YB

«Magnin ist keine sexy Lösung»

Im Podcast «FORZA!» diskutiert das Blick-Trio rund um Fussball-Reporter Lukas Werder, Fussballchef Tobias Wedermann und dessen Stellverteter Christian Finkbeiner über die Trainerfrage bei YB. Für den einen ist Magnin der Lückenbüsser, für den anderen keine sexy Lösung.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 48964.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) Joël Magnin
 Beitrag Verfasst: Dienstag 22. Oktober 2024, 21:39 
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Von wegen Neuling

YB-Coach Magnin ist ein Schweizer Champions-League-Pionier

YB-Coach Joël Magnin ist als Trainer ein Champions-League-Rookie. Als Spieler hingegen war er ein Pionier, einer der ersten Schweizer in der Königsklasse. Nun bekommt es sein Team mit der weltbesten Abwehr zu tun.

Eine Zahl sagt alles aus über den Brocken, den YB mit Inter vorgesetzt bekommt: Seit 2021, als Simone Inzaghi Coach wurde, haben die Mailänder die beste Abwehr der Welt: 17-mal blieb der italienische Meister in der Champions League ohne Gegentor. Zuletzt viermal in den letzten fünf Spielen. Atemberaubend!

«Dennoch muss unser Ziel sein, gegen diese Mannschaft ein Tor zu machen», sagt Trainer Joël Magnin. «Wenn wir etwas erreichen wollen, gehe ich davon aus, dass das nötig sein wird. Wir haben starke Stürmer. Es liegt an ihnen, ihre Klasse auszuspielen.»

Die Verletzten könnten ein kleiner Vorteil sein ...

Dennoch spricht nicht sehr viel für YB. Vielleicht der Umstand, dass am Wochenende beim 1:0-Sieg gegen die Roma in Rom Acerbi und Calhanoglu vorzeitig raus mussten und nun verletzt fehlen. Zudem dürfte Inzaghi heftig rotieren. «Das könnte ein kleiner Vorteil sein», so Magnin, «aber Inter hat ein derart starkes Kader, dass sich da nicht viel ändert. Unglaublich, was Inzaghi aus diesem Team gemacht hat. Das wird eine Riesenherausforderung. Aber wir konzentrieren uns ohnehin auf unsere Stärken. Und darauf, unsere Fans zu begeistern. Denn es kommen ja auch 30’000, wenn es nicht läuft. Da können wir nicht aufs Feld kommen und einfach mal abwarten.»

So wie das letzte Saison auch gegen Manchester City gelungen sei – auch, wenn am Schluss nichts Zählbares in Bern blieb, fügt Captain Loris Benito hinzu. Und weiter: «Das ist offensiv wohl die beste Mannschaft, die es gibt, die immer Lösungen findet. Dennoch haben wir das damals ganz ordentlich gemacht. Das muss auch jetzt unser Anspruch sein.»

Joël Magnin betrat als erster Schweizer einen Königsklassen-Rasen

Für Magnin ist die Königsklasse Neuland. Letzte Saison wurde er erst Coach, als YB international draussen war. Und diese Saison übernahm er erst nach den beiden Klatschen gegen Aston Villa und den FC Barcelona. Magnin grätscht aber rein: «Als Trainer ist es Neuland. Als Spieler nicht!» Richtig: Magnin war da ein absoluter Pionier. Er war einer der ersten Schweizern, der einen Champions-League-Rasen betrat. Zusammen mit Zuberbühler, Vogel, Gren, Vega, Thüler, Murat Yakin, Geiger, Koller, Lombardo und Comisetti. Das war am 13. September 1995 im Hardturm gegen Ferencvaros Budapest. Zur Taufe gabs von den Ungarn gleich mal eine eiskalte 0:3-Dusche.

«Das war dennoch ein überragendes Erlebnis. Vor allem die Qualifikation gegen Maccabi Tel Aviv», erinnert sich Magnin. «Ich freue mich jedenfalls riesig, die Champions League nun auch als Trainer kennenzulernen. Auch wenn der Gegner ein anderer sein wird.» Aber man könne ja darauf hoffen, dass Inter einen schlechten Tag habe. So wie GC im September 1995.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 50266.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) Joël Magnin
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. Oktober 2024, 21:57 
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YB seit Trainerwechsel wie verwandelt

Joël Magnin: Das mache ich anders als Patrick Rahmen

Seit dem Trainerwechsel zeigen die Young Boys ein komplett anderes Gesicht. Gegen Inter Mailand reicht es beinahe zum Punktgewinn. Joël Magnin erklärt, was anders läuft als unter Patrick Rahmen.

Never change a winning team – nicht so bei Joël Magnin. Obwohl YB am Samstag gegen Luzern (2:1) endlich den ersten Liga-Heimsieg holen konnte, ändert Magnin im Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand seine Startelf auf gleich sieben Positionen. Nach dem Spiel macht der Interimscoach an der Pressekonferenz klar, dass er damit in den Köpfen der Profis etwas bewirken wollte.

«Ich habe meinen Spielern gesagt, dass ich auf jeden einzelnen zähle. Wenn ich das einem Spieler sage und ihn dann trotzdem nicht aufstelle, beginnt er zu zweifeln», erklärt Magnin seine vielen Änderungen. «Ich glaube, es war ein wichtiges Zeichen. Jeder Spieler soll zeigen können, was er draufhat. Denn ich bin von jedem Spieler in dieser Mannschaft überzeugt.»

Magnins Mut wird fast belohnt

Magnin schenkt seinen Spielern Vertrauen – und das zeigt Wirkung. YB präsentiert sich mit viel mehr Selbstvertrauen als unter Patrick Rahmen. Gegen Inter Mailand – italienischer Meister und Champions-League-Finalist 2023 – sind die Berner mindestens ebenbürtig, holen um ein Haar einen Punkt, kassieren erst in der 92. Minute das 0:1.

Am Ende ist es eine bittere Niederlage. Das Spiel hat aber gezeigt, dass YB nach dem Horror-Saisonstart auf dem richtigen Weg ist. Gegen Aston Villa und Barcelona blieben die Berner mit 0:3 und 0:5 chancenlos, jetzt fehlte gegen Inter nicht viel zum Coup. «Wir können viel Positives mitnehmen», sagt Magnin nach seinem allerersten Champions-League-Spiel als Trainer.

Was läuft unter dem neuen Coach anders als noch bei Rahmen? «Ich habe meine Methoden, versuche den Spielern Vertrauen zu geben. Vielleicht ist es für mich einfacher mit der Sprache. Ich kann die französischsprechenden Spieler vielleicht besser erreichen», so Magnin, der YB bereits in der letzten Saison in einer schwierigen Situation interimistisch übernahm und noch zum Meistertitel führte.

Petric: «Ein super Auftritt – auch vom Trainer»

Apropos Meister. Von blue Sport Experte Mladen Petric gibt es nach dem Spiel für den Coach noch ein Sonderlob: «Das war Meisterklasse! Magnin hat mutig aufgestellt und ist mutig geblieben, hat offensiv gewechselt und wollte diesen Sieg. Ein super Auftritt – auch vom Trainer.»


https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 18150.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) Joël Magnin
 Beitrag Verfasst: Freitag 25. Oktober 2024, 21:50 
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Vier Punkte für ein neues YB

Interimscoach Magnin hat die Berner verwandelt

Der Titel war schon geschrieben: «Magier Magnin rotiert YB zu Sensationspunkt gegen Inter!» 150 Sekunden vor Schluss wurde er abfalleimerreif. Nicht aber der Umstand, dass der Interimscoach YB die alte DNA zurückgegeben hat.

Es rümpften doch alle die Nase vor dem Spiel. Lukasz Lakomy (23), der hochbegabte Pole, der diese Saison nur auf 57 Super-League-Minuten kam und verletzt war? Alan Virginius (21), der seit seinem einsamen Highlight, dem Siegtor in den Champions-League-Playoffs in Istanbul bei Galatasaray, mit dem er sich in die Annalen von YB schrieb, in der Liga nur beim unglückseligen 0:1 gegen GC beginnen durfte? Beide in der Startelf? Dazu fünf weitere Neue gegenüber dem 2:1-Sieg gegen Luzern? Und dann Sandro Lauper (28) in der Rolle als Innenverteidiger, die ihm in der ersten Meisterschaftswoche mit drei Niederlagen derart missriet? Wie gesagt: Verwunderung herrschte!

Klar: Auch Inter-Coach Simone Inzaghi (48) rotierte. Auch er sieben Spieler. Doch da kommen Marko Arnautovic (35) und Denzel Dumfries (28) ins Team. Der feine Unterschied. Und die bange Frage: Kann das für YB gut gehen?

Der heisse Tanz mit der Rotation

Es konnte. Es ging. Und mit ein wenig Glück hätte es sogar zu drei Punkten gegen ein aktuell grosses Inter Mailand gereicht. Zum Beispiel, wenn Joël Monteiro das Tor anstelle des Pfostens getroffen hätte. Zumindest aber hätte man den einen Punkt verdient gehabt.

Da konnte YB einem leidtun. Auf die Länge aber war dieses Spiel und die Rückkehr der magischen Champions-League-Abende im Wankdorf Gold wert. Der Mann mit dem tödlichen French Kiss, Marcus Thuram, sagte es so: «An incredible crowd.» Eine unglaubliche Kulisse. Inzaghi seinerseits lobte die YB-Physis. Was eines unterstreicht: YB findet zurück zu alten Stärken. Und das in kürzester Zeit. Sieben Tage hatte Magnin das gesamte Kader zur Verfügung. In diesen hat er die Berner verwandelt!

Die vier wichtigsten Punkte

- YB hat wieder ein Kader, über das in dieser Breite sonst kein Super-League-Klub verfügt. Die Berner können auf zwei Goalies und 22 Feldspieler zählen, die alle eine gewisse Klasse aufweisen. Bei Magnin ist es kein Lippenbekenntnis, dass dem so ist. Er hat mit der Grossrotation gegen Inter alle ins Boot geholt. Und sie haben bestanden. Er sagt es so: «Wenn ich den Spielern sage, ich zähle auf sie, und nach drei Spielen habe ich sie immer noch nicht aufgestellt, dann fragt sich einer schnell: Zählt der wirklich auf mich? Das war also ein wichtiges Zeichen. Denn ich bin überzeugt von jedem Spieler in dieser Mannschaft. Und nun haben sie gezeigt, dass man international auf sie zählen kann.»
- YB hat seine DNA wiedergefunden. Das Selbstverständnis, ins Spiel zu steigen, mit der Gewissheit, dass man besser sei als der Gegner. Dass man ihn dominieren werde, egal, was passiert. Zumindest in der Super League. Und dass man ihm physisch überlegen sei. Siehe das Votum von Inzaghi. Und auch das von Von Ballmoos: «Wir haben wieder das YB-Gesicht gezeigt.»
- YB hat eine nun unangefochtene Nummer eins im Tor. Sowohl Indizien aus dem Klub wie auch die klaren Worte von Magnin zum Thema David von Ballmoos («Für mich stellt sich die Frage nicht, wer im Tor steht»), lassen keinen anderen Schluss zu: Das Experiment mit der versprochenen Einsatzzeit für Marvin Keller ist beendet. Die Nummer eins macht Meisterschaft und Champions League. Für die Zwei bleibt dann vielleicht noch der Cup.
- Es gibt keine Sprachbarriere mehr. Das hat Magnin auch als einen seiner grossen Vorteile offenbart: «Viele Spieler bei uns sprechen Französisch. Diese kann ich besser erreichen.» Genau genommen: Die Hälfte des Kaders hat Französisch zur Muttersprache.

Nachhaltig nur, wenn man in Lugano punktet

«Viele Sachen waren positiv», sagt Magnin abschliessend. Korrekt. Nur: Verliert YB am Sonntag in Lugano, ist man zurück auf null. Einzig mit einer Serie haben die «positiven Sachen» auch nachhaltig Bestand. Das wird ein heisser Tanz im Tessin.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 59430.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) Joël Magnin
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 7. November 2024, 23:59 
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07.11.2024

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YB – Magnin: «Fussballgott schickt uns Hindernisse»

Trainer Joël Magnin beklagt die vielen Ausfälle bei YB. Man müsse damit umgehen und gegen Lugano unbedingt punkten.

Das Wichtigste in Kürze

- Bei YB fallen auch Sandro Lauper und Loris Benito aus.
- Trainer Joël Magnin sagt, man müsse damit umgehen und umstellen.
- Gegen Schachtar Donezk und Inter wären Punkte möglich gewesen.

Ohne Punkte, dafür mit weiteren Verletzten kehrt YB aus Gelsenkirchen vom CL-Duell gegen Schachtar Donezk zurück. Die Berner verlieren das Spiel mit 1:2 sowie die Spieler Loris Benito und Sandro Lauper.

Der Ausfall seines Captains sei zu einem schlechten Moment gekommen, sagt Trainer Joël Magnin zu SRF. Kurz nach der Führung muss Benito ausserhalb des Feldes behandelt werden. Die Ukrainer erzielen in Überzahl prompt den Ausgleich, dann muss der Verteidiger ausgewechselt werden.

Auch am Sonntag gegen Lugano müsse er umstellen, sagt Magnin. «Damit müssen wir umgehen. Der Fussballgott schickt uns im Moment Hindernisse.» Man müsse sie überstehen und weitermachen.

Gegen Lugano fordert der Trainer Punkte. Bis dann müsse man wieder aufstehen, über das Resultat gegen Donezk sei man «sehr enttäuscht».

Auf dem Niveau der Champions League sei das Spiel in den Sechzehnern entscheidend, erklärt der Trainer. Und hier sei Schachtar viel entschlossener gewesen. «Das hat den Unterschied gemacht.»

Er sagt aber auch, dass gegen Inter Mailand vor zwei Wochen und gegen Donezk Punkte möglich gewesen wären. «Am Ende haben wir aber nichts.»

In rund zwei Wochen bietet sich YB die nächste Chance, in der Königsklasse zu punkten: Dann reist Atalanta Bergamo nach Bern. In der Zwischenzeit brauchen die Young Boys in der Meisterschaft Punkte. Am Sonntag empfangen sie Lugano, nach der Nati-Pause reisen sie nach Luzern.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ma ... e-66858101

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) Joël Magnin
 Beitrag Verfasst: Freitag 8. November 2024, 15:44 
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08.11.2024

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Wer entscheidet bei den Bernern wirklich?

YB-Coach Magnin wirft Fragen auf

Im Laufe der ersten sechs Spiele als neuer YB-Coach hat Joël Magnin einen Grundstamm von fünf Spielern definiert, auf die er immer setzt. Nicht aber gegen Schachtar Donezk. Das wirft Fragen auf.

Joël Magnin ist ein Coach, der viel rotiert. Und das ohne Rücksicht auf Namen. Aber vier Spieler waren in allen fünf Spielen von Beginn an dabei: Goalie David von Ballmoos. Innenverteidiger und Captain Loris Benito. Joël Monteiro. Und Filip Ugrinic. Dazu kommt Aushilfs-Innenverteidiger Sandro Lauper (der in zwei Ligaspielern gesperrt war). Doch gegen Schachtar sitzen zwei von fünf draussen.

Dass von Ballmoos und Monteiro auf die Ersatzbank müssen, wirft Fragen auf. Die bei Patrick Rahmen angewandte Goalie-Rotation hatte man mit dem Amtsantritt des Neuenburgers für vorbei gehalten. Magnin sprach immer davon, dass von Ballmoos seine klare Nummer eins sei. Die klare Ansage des Trainers nach von Ballmoos’ hervorragendem Spiel gegen Inter Mailand: «Für mich stellt sich die Frage nicht, wer im Tor steht.» Wie aus dem Nichts sitzt der Stammgoalie dann in Gelsenkirchen auf der Bank.

Paradigmenwechsel

Ein Paradigmenwechsel, der beim enorm ehrgeizigen von Ballmoos sicher nicht gut ankommt. Zumal er ein klares Bekenntnis zu YB abgab, als er seinen Ende 2025 auslaufenden Vertrag im September vorzeitig bis 2027 verlängert hat. Damit soll nichts gegen das Talent von Marvin Keller gesagt sein. Auch auf Schalke hielt der Zürcher gut. Aber gibt es da Versprechen, ihm den einen oder anderen Einsatz zu geben, um seinen Marktwert hochzuhalten? Zumal Keller sich vor kurzem einer grossen deutschen Beratungsagentur angeschlossen hat, wohl um einen Auslandsdeal zu forcieren. Der allerdings so oder so ganz klar zu früh kommen würde.

Warum also dieser Wechsel? Magnin begründet so: «David bleibt die Nummer eins. Marvin ist sehr talentiert und verdient es, ab und zu zu spielen. Das ist auch ein Zeichen an die Mannschaft, dass es jeden braucht, dass jeder die Qualität hat, Stammspieler zu sein. Marvin hat schon gegen Galatasaray gezeigt, dass er Topspiele liefern kann. Und er hat seine Sache auch gegen Donezk gut gemacht.»

Aha. Nochmals das Zitat von nach dem Inter-Spiel: «Für mich stellt sich die Frage nicht, wer im Tor steht.» Das lässt keinen anderen Schluss zu, als dass der Entscheid, Keller ins Tor zu stellen, nicht von Magnin kommt.

Gegen Lugano sind vier der fünf out

Auch der Fall Monteiro mutet komisch an. Der Walliser machte europaweit Geschichte mit einem skurrilen Platzverweis, indem er im Spiel beim FCZ einen Schuh in Richtung Gegenspieler warf. Dafür wird er für zwei Spiele gesperrt. Er muss also gegen Lugano zuschauen, hätte umso mehr gegen die Ukrainer 90 Minuten Vollgas ohne Rücksicht auf Belastungssteuerung geben können. Doch erstmals sitzt er in der Ära Magnin draussen. Warum? «Man kann das auf zwei Seiten sehen», sagt der Coach. «Spielminuten für Spieler, die am Sonntag spielen müssen, weil Monteiro dann nicht dabei ist. Deshalb habe ich entschieden, das Males und Colley anfangen.» Keine Disziplinarmassnahme also? «Überhaupt nicht», so Magnin. Er habe genug kassiert. Konkret: Monteiro muss ein Juniorentraining leiten – als «Strafe» aus der Mannschaft und aus dem Trainerstaff heraus. Dazu eine Busse vom Klub.

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Das Ganze mutet schräg an. Erst recht die Begründung, weshalb Males und Colley spielten: quasi als Einlaufen fürs Lugano-Spiel? Und das im Match der letzten Champions-League-Chance?

Keine Frage und Fakt ist, dass von Magnins Fünfer-Achse am Sonntag im Spiel gegen das starke Lugano genau ein Spieler übriggeblieben ist: Goalie von Ballmoos. Monteiro und Ugrinic (wegen vier Gelben Karten) sind gesperrt. Benito und Lauper verletzt. Die YB-Probleme nehmen monumentale Dimensionen an.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 00328.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) Joël Magnin
 Beitrag Verfasst: Montag 11. November 2024, 22:23 
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Sogar noch Meisterchancen?

YB-Magnin hat den besten Schnitt der Liga

Viel Zeit hat YB-Interimscoach Joël Magnin nicht gebraucht, um die Nummer eins zu werden. Fünf Spiele, drei Siege. Macht zehn Punkte. Schnitt: Zwei Zähler pro Match. Kein anderer Coach hat diesen Schnitt. Für den Titel reicht er kaum noch.

Die Super League ist so spannend wie nie. Vor allem an der Tabellenspitze, wo sich vier Mannschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen innerhalb eines Pünktchens um den Thron liefern. Nicht dabei ist YB, das zehn Punkte Rückstand hat auf Leader Zürich. Oder müsste man sagen: YB ist noch nicht mit dabei?

Fakt ist jedenfalls, dass die Berner seit dem Amtsantritt von Joël Magnin die Nummer eins sind. Fünf Spiele gabs unter dem Neuenburger. Drei hat YB gewonnen. Dazu ein Remis geholt und nur im heissen Tessin verloren. Macht zehn Punkte. Schnitt: zwei pro Match.

Das ist der beste Schnitt der Liga!

Ricardo Moniz hat mit dem FCZ 26 Punkte geholt. Dies in 14 Spielen. Macht im Schnitt: 1,86. Die Coaches der Teams auf den Positionen zwei bis vier, Fabio Celestini (FCB), Mattia Croci-Torti (Lugano) und Thomas Häberli (Servette) kommen auf 1,79.

Magnins Geheimplan

Der Coach selber weicht auf die Frage, wohin dieser Schnitt YB noch führen kann, erwartungsgemäss aus: «Wir arbeiten Schritt für Schritt. Den ersten haben wir gemacht. Jetzt kommen wir in die Phase zwei. Wir haben einen kleinen Plan in der Mannschaft erarbeitet und wissen genau, wo wir bis Dezember hinwollen. Ich bin sehr stolz, dass wir die erste Phase geschafft haben.»

Plan? Tönt spannend. Aber die Öffentlichkeit will Magnin da nicht mitnehmen: «Mehr sage ich nicht. Der Plan liegt in der Mannschaft. Die Jungs wissen genau, wie wir dorthin kommen wollen.» Und weiter sagt der Coach zu Blick: «Ich sage dir so viele Dinge. Das aber werde ich dir nicht sagen …»

Die vier an der Spitze schwächeln bereits ...

Dafür teilen wir Herrn Magnin etwas mit. Eine kleine Spielerei. Wenn er diesen Schnitt bis Ende Saison bewahrt, kommt YB auf 64 Punkte. Beim FCZ werden es bei gleichbleibendem Schnitt 71 sein. Bei den drei übrigen aktuellen Meisteraspiranten 68.

Heisst also: Will YB ernsthaft nochmals ins Meisterrennen eingreifen, müssen die Spitzenteams noch mehr schwächeln. Oder YB einen Zacken zulegen. Ersteres tun die vier an der Spitze bereits. Sie geben regelmässig Punkte ab. Das belegt auch folgende Zahl: Mit dem aktuellen Schnitt des FCZ ist seit Einführung der Super League 2003 nie eine Mannschaft Meister geworden. Einen Schnitt von unter zwei Punkten pro Spiel hatte der Champion ein einziges Mal: YB letzte Saison unter Magnin …

Die Rahmen-Hypothek ist zu gross

Der letztjährige Meisterschnitt lag bei nicht ganz zwei Punkten. Also müsste YB wegen der statistisch unfassbar schlechten Patrick-Rahmen-Ära mit sechs Punkten aus neun Spielen (0,66 im Schnitt) auf einen Schnitt von 2,4 kommen, um noch ins Meisterrennen eingreifen zu können. Diesen hat YB bei seinen sechs Titeln seit 2018 nur einmal erreicht respektive übertroffen: Das war in der ersten Meistersaison unter Gerry Seoane, also 2018/19, als man auf über 2,5 Punkte im Schnitt kam und alles in Grund und Boden spielte. In 36 Spielen gab es lediglich drei Niederlagen. Der Vorsprung auf den FCB betrug am Ende zwanzig (!) Punkte.

Statistik und Theorie, klar. Aber sie zeigen etwas auf: Der Meistertitel ist für YB praktisch nicht mehr zu stemmen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 10206.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) Joël Magnin
 Beitrag Verfasst: Samstag 23. November 2024, 16:42 
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Klare Zukunftsaussage des YB-Stabilisators

Freuen Sie sich, wenn ein Nachfolger da ist, Joël Magnin?

Joël Magnin (53) hat bei YB nach seinen fünf Ligaspielen den besten Punkteschnitt aller Trainer. Bleibt er wirklich nur Interimstrainer? Und wie geht es Camara, Benito und den Nationalspielern? Das Update von Magnin nach der Nati-Pause vor dem Duell in Luzern (18 Uhr).

Blick: Joël Magnin, wie war die Nati-Pause, was hat man angeschaut?
Joël Magnin: Die Unterbrüche sind immer speziell. Dieses Mal war der Zeitpunkt nicht günstig, weil wir in einer guten Phase waren. Aber wir machen stets das Beste daraus. Die erste Woche haben wir genutzt, um uns zu erholen und nach den vielen Spielen die Batterien wieder zu laden. In der zweiten Woche haben wir neben den intensiven Trainings auch taktische Dinge angeschaut.

Hat der Schnee zu Veränderungen im Programm geführt?
Vor dem Schneefall diese Woche haben wir drei Tage auf Naturrasen trainiert – im Hinblick auf das Spiel in Luzern. Dank einer Tag-und-Nacht-Schicht unserer Rasenspezialisten, die das Spielfeld vom Schnee befreiten, konnten wir am Freitag im Stadion Wankdorf trainieren.

Gab es eine Schneeräumaktion mit den Spielern?
Nein, das haben unsere Mitarbeitenden mithilfe der Traktoren erledigt.

FCZ-Goalie Brecher hat nach dem 0:0 Anfang November gesagt, YB habe wieder die Ausstrahlung von früher. Ist man schon so weit?
Es sind erste Schritte gemacht worden, aber es braucht noch mehr. Wir haben wichtige Spiele auch dank guter Mentalität gewonnen. Aber wir müssen weiter dran arbeiten und auch in Luzern diese Mentalität zeigen gegen eine Mannschaft, die sehr motiviert sein wird.

Hat es Sie als Trainer überrascht, wie Mario Frick seine Mannschaft kritisiert hat («Ich schäme mich für das Team»)?
Es ist nicht an mir, die Arbeitsweise eines Trainerkollegen zu kommentieren. Als Trainer hat man verschiedene Werkzeuge, um die Mannschaft nach einer Enttäuschung wieder in die gewünschte Bahn zu lenken.

So weit würden Sie aber schon nicht gehen, oder?
Das kann ich so nicht beantworten. Nach der Niederlage in Lugano hatten wir auch Momente, wo wir Dinge, die nicht gepasst haben, klipp und klar angesprochen haben.

Zurück zur Nati-Pause. Haben Sie das Nati-Spiel gegen Spanien geschaut und was meinen Sie zum Tor Ihres Schützlings Joël Monteiro?
Ich habe das Spiel geschaut. Natürlich war das Tor super, aber er weiss auch, wo er noch besser agieren kann, zum Beispiel beim Gegentor durch die Spanier.

Wie wichtig ist es Ihnen eigentlich, die Leistungen Ihrer Spieler bei den anderen Nationalteams zu verfolgen, Hadjam bei Algerien oder Ganvoula beim Kongo zum Beispiel?
Als Trainer hätte ich sie natürlich am liebsten die ganze Zeit bei uns im Training. Aber natürlich verfolgen wir ihre Auftritte mit grossem Interesse. Es ist übrigens gerade für sie nicht ganz einfach. Silvère Ganvoula ist zurückgekommen und hat mir erzählt, dass er im Südsudan bei über 30 Grad gespielt habe – jetzt kommt er zurück und hier liegen 30 cm Schnee. Auf diese Situationen müssen wir bei den Spielern Rücksicht nehmen.

Zur Verteidiger-Situation bei YB: Stimmt es, dass Camara wieder einsatzbereit ist, Benito aber noch nicht?
Ja. Mohamed Ali Camara hat diese Woche wieder mit der Mannschaft trainiert. Er ist für Samstag eine Option für die Startelf. Loris Benito ist ein Thema ab nächster Woche, wir müssen dann Tag für Tag schauen.

Und sind bald noch mehr Verteidiger wieder bereit?
Tanguy Zoukrou, Abdu Conté, Saidy Janko und Patric Pfeiffer brauchen noch Zeit. Anel Husic steht der Mannschaft zur Verfügung.

Wie geht es Ihnen als Interimstrainer – freuen Sie sich, wenn ein Nachfolger da ist, oder passt es gerade so?
Die Situation bleibt wie gehabt: Ich konzentriere mich auf die verbleibenden sieben Spiele bis zur Winterpause. Und dann wird irgendwann ein neuer Trainer hier sein.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 46929.html

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