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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Montag 5. Oktober 2015, 16:09 
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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Dienstag 6. Oktober 2015, 16:29 
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Renato Steffen fehlen noch 5 kg Kampfgewicht

von E. Tedesco - Anfang August musste er ins Spital, jetzt ist Renato Steffen erstmals im Kreis der Nati. Ein alter Bekannter hilft ihm beim Einleben in Feusisberg.

Trotz seines ersten Aufgebots sind der Weg und das Teamhotel in Feusisberg für Renato Steffen nicht neu. Hat er den Ernstfall schon «geübt»? Der YB-Spieler lacht. «Ich habe hier einmal Spa gemacht und deshalb kenne ich das Hotel.» Auch sein Zimmergenosse ist ihm nicht fremd: Mit Luca Zuffi, dem zweiten Nati-Neuling, hatte er schon beim FC Thun stets das Zimmer geteilt. «Ich habe sofort an die alten Zeiten in Thun gedacht. Ich denke, dass wir es gut haben werden. Das macht mir das Eingewöhnen einfacher.»

Ein unbekanntes Virus macht Probleme

Der Flügel hat ein turbulentes Wochenende hinter sich. Am Freitag hatte er vom Aufgebot für die A-Nati erfahren und musste erst einmal seine Mutter beruhigen, die vor Freude ganz aus dem Häuschen war. Am Sonntag spielte Steffen beim 3:1-Sieg gegen GC gross auf und erzielte das 3:1. Am Montag machte er sich zum ersten Mal auf den Weg nach Feusisberg. Nein, eben nicht das erste Mal, aber das erste Mal als künftiger Nationalspieler. Etwas, dass sich vor zwei Monaten nicht unbedingt abgezeichnet hatte.

Was ursprünglich wie eine Darmgrippe aussah, entpuppte sich als hartnäckiges und unbekanntes Virus, das den 23-Jährigen Anfang August ausser Gefecht gesetzt hatte. Er musste sogar einige Tage ins Spital. «Die Ärzte konnten mir nicht genau sagen, was es ist. Aber zum Glück ist es vorbei», sagt Steffen.

Und auch wenn er nicht weiss, ob die Krankheit wieder ausbrechen kann, weiss man nun zumindest, wie man sie behandeln muss. Sein Kampfgewicht hat er zwar seither noch nicht zurück – er ist vier, fünf Kilogramm leichter als vorher – und auch die Kraft fehlt noch etwas. Seinem Spiel sieht man das aber nicht an. Vielleicht auch, weil das Hütter-System perfekt für ihn gemacht ist.

Näher an Basel rankommen

«Das offensive, schnelle Spiel, nicht weit weg von der Box, behagt mir», so Steffen. «Die Art und Weise, wie der Trainer auftritt, wie er die Spieler behandelt, gibt uns ein gutes Gefühl.» Und Punkte. Sieben Zähler hat YB unter Trainer Adi Hütter auf GC wettgemacht. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf Leader Basel, dem die Berner die bisher einzige Niederlage zugefügt haben. «Wenn wir so weitermachen, ist es schon möglich, dass wir näher an Basel rankommen. Die Frage ist, ob wir das durchziehen und so konstant bleiben können.»

Petkovic erwartet nichts

Gereicht haben Steffens konstant gute Leistungen für das erste Aufgebot in die Nati. «Ich war schon ziemlich nervös auf dem Weg hierher», so der Aargauer. «Nach dem ersten Gespräch mit Vladimir Petkovic hat sich die Nervosität etwas gelegt.»

Was erwartet der Nati-Trainer von seinen Neuen Zuffi und Steffen? «Nichts», antwortet Petkovic, «sie müssen nur die Leistung zeigen, die sie bisher in ihren Clubs gebracht haben, denn damit haben sie sich für die Nationalmannschaft empfohlen. Seit Montag sind die 23 besten Spieler der Schweiz hier. Und in diese Spieler habe ich das vollste Vertrauen. Sie sollen uns definitiv nach Frankreich bringen.»

Auf dem Weg zur EM 2016 muss die Nati noch zwei Hürden überwinden: San Marino (9. Oktober) und Estland (12. Oktober). Mindestens vier Punkte braucht es, um das Ticket nach Frankreich zu lösen. Petkovic: «Ich rechne nicht, wie viele Punkte wir noch brauchen. Wir wollen beide Spiele gewinnen. Unser Ziel sind immer drei Punkte – in jedem Spiel.»


http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... t-17812379

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 15. Oktober 2015, 11:28 
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«Ich weiss noch nicht, ob ich bei YB bleibe»

YB-Flügelspieler Renato Steffen spricht über seine ersten zwei Länderspiele, die Tage im Schweizer Nationalteam und seine Zukunft.

Wie haben Sie die neun Tage im Nationalteam erlebt?
Renato Steffen: Es war spannend, aufregend, eine neue Welt, mit der Qualifikation für die Euro 2016 als Höhepunkt.

Sie wurden gegen San Marino und Estland eingewechselt. Wie zufrieden waren Sie mit Ihren Leistungen?
Es war nicht einfach, weil ich die Spielphilosophie des Teams natürlich noch nicht ganz genau kenne. Aber ich freue mich, durfte ich mich zeigen, gegen San Marino gelang mir ein Assist, in Estland war es ein enges, schwieriges Spiel. Mein Ziel ist nun, dranzubleiben und mir einen Platz im Kader zu erkämpfen. Das wird nicht einfach, die Qualität der Nationalspieler ist sehr hoch.

Ein Spielertyp wie Sie, den man ins Spiel werfen kann und der sofort aktiv ist, fehlt aber...
...das würde ich so nicht sagen, aber es stimmt, dass wir verschiedene Typen sind im Sturm. Valentin Stocker fehlte zuletzt verletzt, er ist schon lange dabei und hat bewiesen, auch als Joker stark zu sein. Ich muss einfach bei YB weiter gut spielen. Es wäre ein Traum, an der EM dabei zu sein.

Hat Trainer Vladimir Petkovic länger mit Ihnen gesprochen?
Als ich einrückte, begrüsste er mich und erklärte mir, was er von mir erwarte. Er sagte, ich solle mein Spiel machen und unbeschwert auftreten.

Und wie wurden Sie von den Nationalspielern aufgenommen?
Gut, es ist ein tolles Team. Ich kannte einzig Luca Zuffi, der bei Thun ein sehr guter Kollege von mir gewesen war, und verbrachte viel Zeit mit ihm. Aber auch Timm Klose, Michael Lang, Roman Bürki und andere halfen mir sehr.

Mussten Sie als Neuling am ersten Tag ein Lied singen oder so?
(lacht) Nein, zum Glück nicht. Die Stimmung im Team ist entspannt, aber konzentriert. Und es war ein schönes Erlebnis, gingen wir die Qualifikation für die EM nach dem Sieg gegen San Marino alle zusammen in Zürich feiern.

Sprachen Sie mit Granit Xhaka über den Vorfall, den Sie mit dessen Bruder Taulant hatten, als dieser die Rote Karte sah, nachdem er Sie umgeschubst hatte?
Nein, das ist nicht nötig, ich muss ihn da ja nicht reinziehen. Das war eine Sache in den Emotionen zwischen seinem Bruder und mir.

Ihr Vertrag bei YB läuft Ende Saison aus. Gibt es mittlerweile eine Tendenz, ob Sie verlängern?
Ich weiss noch nicht, ob ich bei YB bleibe. Es gefällt mir hier ausgezeichnet, das neue System mit Trainer Adi Hütter passt, wir haben viel vor. Aber es ist kein Geheimnis, dass es auch ein Ziel von mir ist, im Ausland zu spielen.

Das tönt nach Abschied, zumal Sie im Sommer ablösefrei wechseln und ein schönes Handgeld kassieren können. Das soll die Präferenz Ihrer Berater sein...
...es ist keine Entscheidung gefallen, wir werden uns in Ruhe unterhalten. Es gibt Optionen...

...Sie könnten beispielsweise den Vertrag verlängern und eine Klausel mit festgeschriebener Ablösesumme einbauen...
...wir werden sehen, was passiert. Ich bin sicher, dass wir mit YB auf einem guten Weg sind. Nun folgen wichtige Spiele, in denen wir beweisen müssen, dass wir oben angreifen können.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14425188

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 15. Oktober 2015, 11:44 
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Heisssporn Renato Steffen

«Bin kein böser Bube!»

Die Sprüche von Neo-Nati-Spieler Steffen sind wohltuend erfrischend. Aber der gelernte Maler ärgert seine Gegner grün und blau, bis sie Rot sehen.

Der nur 1,70 m grosse YB-Mittelfeldspieler sagt: «Ich hatte schon immer ein grosses Maul, vielleicht darum, weil ich körperlich klein bin.» Und: «Sticheleien gehören dazu, aber ich bin kein Provokateur.» Oder über Frauen: «Katzen sind fast noch besser als Frauen, sie geben keine Antwort.»

Seine Katzen heissen Mimi und Lou. Mit Freundin Claudia, sie lebt in Adliswil ZH und arbeitet im Zürcher Club «Jade», führt er eine Fernbeziehung.

Seit Montag ist Renato Steffen (23), vor drei Jahren noch Amateur beim Erstligisten FC Solothurn, bereits zweifacher Internationaler. «Das macht mich schon stolz, was ich in dieser Zeit erreicht habe», sagt der Mann aus dem 3481-Seelendorf Erlinsbach AG auf dem Rückflug aus Tallinn zu BLICK. Am Freitag letzter Woche debütierte er beim 7:0 gegen San Marino, drei Tage darauf spielt er in Estland bereits zum zweiten Mal unter Coach Petkovic.

Neben seinen Sprüchen und den Tempo-Dribblings am rechten Flügel ist der Maler aber bisher vor allem dadurch aufgefallen, dass er seine Gegenspieler grün und blau ärgert. Sie zur Weissglut treibt, bis sie Rot sehen.

FCZ-Star Yassine Chikhaoui verliert Ende März 2015 die Fassung. Er zieht Steffen die Ohren lang, versetzt ihm danach einen Schlag ins Gesicht. Und kassiert Rot. Steffen: «Meine Spielart ist recht aggressiv, ich versuche jeden Zweikampf zu gewinnen. Da kann es mitunter schon einmal Schläge geben, aber nie absichtlich.»

Noch vor der Länderspiel-Pause kommt Steffen Basels Taulant Xhaka, dem Bruder von Nati-Star Granit, ins Gehege. Nach viel Trashtalk versetzt Xhaka dem Berner Heisssporn eine Ohrfeige. Steffen soll Xhakas Schwester und Mutter beleidigt haben, heisst es. Steffen: «Ich möchte das nicht weiter dramatisieren. Wir haben darüber gesprochen. Und ich weiss nicht einmal, ob Tauli überhaupt eine Schwester hat.»

«Ich habe zwei Gesichter»

Und in der letzten Runde springt Steffen GC-Verteidiger Moritz Bauer beidbeinig an. Bauer fällt vier Wochen aus. Steffen: «Ich habe schon gemerkt, dass ich ihm auf den Fuss gestanden bin. Es gibt in einem Spiel zehn solche Fälle, ohne dass sich jemand verletzt. Ich wollte Bauer nicht niederstrecken.»

Steffen gibt zu: «Ich habe zwei Gesichter, das stimmt. Ich bin manchmal schon ein Heisssporn. Das liegt daran, dass ich, seit ich vier Jahre alt bin, die Leidenschaft habe, jedes Spiel zu gewinnen. Aber ich bin kein böser Bube. Dieser Ruf ist ungerecht. Und privat kann ich ganz anders sein.» Da spielt er mit seinen Katzen und denkt sich: Die geben zum Glück keine Antworten. Und verteilen vor allem auch keine Ohrfeigen.


http://www.blick.ch/sport/fussball/heis ... 60607.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 22. Oktober 2015, 08:21 
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Steffen ist ein Kandidat als Embolo-Ersatz

Renato Steffen hat seinen Vertrag bei YB immer noch nicht verlängert. Nach seinen starken Leistungen hat er auch das Interesse des FC Basel geweckt. Er könnte dort Breel Embolo ersetzen.

Breel Embolo befeuert viele Fantasien. Das riesige Basler Sturmtalent wird von zahlreichen Grossklubs Europas umworben, Ende August soll der VfL Wolfsburg ein Angebot unterbreitet haben, welches dem FCB mit Bonuszahlungen 28 Millionen Franken eingebracht hätte.

Basels Präsident Bernhard Heusler sagt, es habe nie eine schriftliche Offerte gegeben. Richtig sei, dass es mehrere Interessenten für den Stürmer gebe. «Aber weder der Spieler noch wir als Verein sendeten bisher ein Signal aus, bereit für einen Transfer zu sein.»

Wie einst bei Yapi?

Der 18-jährige Embolo dürfte im nächsten Sommer den Schritt in eine grosse Liga realisieren, die 20-Millionen-Marke bezüglich Transfersumme locker überschreiten und damit einen neuen Rekord für Schweizer Fussballer aufstellen. Weil er aussergewöhnliche Fähigkeiten besitzt, schadet es seinem Marktwert offenbar auch nicht, dass Basel die Champions League verpasst hat. «Embolo ist sehr gefragt», sagt Heusler, «und es freut uns, teilte er uns mit aller Deutlichkeit mit, auch die Europa League sei eine grosse Herausforderung für ihn.»

Der FC Basel wäre aber nicht der FC Basel, wenn er nicht längst auf der Suche nach einem Nachfolger Embolos wäre. Und weil es dem Meister auf den Flügelpositionen zuweilen an Tempo fehlt, befasst er sich mit Renato Steffen. So hört man es aus Basler Kreisen, so wird es im YB-Umfeld bestätigt. Basels Präsident Heusler sagt, der FCB sei auf den Flügeln sehr gut besetzt («wir darben nicht an Qualität auf diesen Positionen»), es habe auch schnelle Spieler dabei, räumt aber ein, dass Steffen als junger Nationalspieler ein «sehr interessanter Fussballer» sei.

Trotz einem Grossangebot an Flügelspielern im Basler Kader wäre ein Wechsel Steffens zum FCB für den Meister sinnvoll. Gerade nach dem Abgang Embolos im Sommer 2016. Und vor allem, weil man einen direkten Konkurrenten schwächen könnte.

Unweigerlich kommen Erinnerung hoch an den Winter vor bald sechs Jahren, als es YB versäumt hatte, den Vertrag mit Schlüsselspieler Gilles Yapi zu verlängern. Die Basler sorgten für viel Unruhe bei den Young Boys, verpflichteten Yapi, worauf YB in der Rückrunde kaum noch auf den Ivorer setzte – und in einem spannenden Titelkampf schliesslich am FCB scheiterte.

Auch Steffens Vertrag läuft Ende Saison aus. Die Young Boys streben bekanntlich seit Monaten eine Verlängerung an, die Berater des Spielers liessen mehrere Ultimaten verstreichen. Spätestens in der Winterpause muss aus YB-Sicht eine Entscheidung fallen, dann könnte es für Steffen noch eine Ablösesumme geben. «Ich glaube weiter, dass es uns gelingen wird, eine Einigung zu erzielen», sagt YB-Sportchef Fredy Bickel. «Ich bin überzeugt, dass das auch im Sinn Steffens wäre.»

Rückrunde auf der Tribüne?

Im Idealfall für die Young Boys verlängert Steffen seinen Kontrakt zu verbesserten Bezügen, versehen mit einer Klausel, in der die zukünftigen Transfermodalitäten geregelt sind. Und natürlich wäre es YB lieber, würde der 23-Jährige später ins Ausland wechseln – und nicht zum grossen Rivalen Basel. Nicht auszuschliessen ist aber ein grosses Theater, falls Steffen im Winter den Vertrag nicht verlängern und auch nicht zu einem Wechsel bereit sein wird. Dann könnten die Young Boys den Spieler auf die Tribüne oder in die zweite Mannschaft schicken. Oder zumindest mit diesen Massnahmen drohen – was Steffens Hoffnungen, im Sommer an der Euro 2016 dabei zu sein, zerstören würde.

Fredy Bickel formuliert das nicht so direkt. Er sagt: «Wenn es bis Anfang Januar keine Lösung gegeben hat, werden wir einen Ersatz auf dieser Position verpflichten.» Und Renato Steffen scheint hin- und hergerissen zu sein. Einerseits gefällt es ihm bei YB, andererseits locken der Transfer zu einem grösseren Klub und ein hübsches Handgeld, wenn er ablösefrei wechseln kann. Kürzlich sagte der schnelle Dribbler, welche Kriterien für ihn entscheidend seien bei der Wahl seines nächsten Arbeitgebers. Er würde gerne in der Champions League spielen und sich für das Nationalteam empfehlen können, einen Trainer haben, der ihn und sein Spiel kenne – sowie die Chance haben, sich weiter zu verbessern.

Der FC Basel würde alle Punkte erfüllen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29770629

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 22. Oktober 2015, 21:12 
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würde ich echt nicht verstehen wenn er zu basel wechseln würde. macht für ihn doch keinen sinn, da er doch das potential für einen auslandtransfer hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Samstag 24. Oktober 2015, 15:44 
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24.10.2015

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«Trashtalk gehört für mich dazu»

von E. Tedesco - Für die einen ist Renato Steffen ein Provokateur, für die anderen ein begnadeter Flügelspieler. Für Basels Taulant Xhaka ist der YB-Flügel ein rotes Tuch.

Man kann es sich irgendwie gar nicht vorstellen, dass er zu den bösen Buben der Liga zählen soll. Mit einem freundlichen Lächeln beantwortet Renato Steffen die Fragen, direkt und umdribbelt keine, auch wenn sie noch so heikel sein. «Wieso auch?», fragt der YB-Flügelspieler. «Ich will meine Meinung auch sagen können, damit man nicht nur eine Seite hört.»

Auf dem Platz zieht er Ärger an und ist ausserhalb von Bern als Provokateur abgestempelt. Ab und zu sehen seine Gegner rot deshalb. Im März 2015 tickte Chikhaoui aus. Der damalige FCZ-Captain ohrfeigte Steffen. Am 23. September war es Taulant Xhaka, selber kein Kind von Traurigkeit, der sich derart provoziert fühlte, dass er Steffen nach Spielschluss ins Gesicht griff, Rot sah und gesperrt wurde.

Renato Steffen, vor dem Aufeinandertreffen mit Basel und Taulant Xhaka am Sonntag kommt man nicht herum: Sind Sie ein Provokateur?
Ich bin kein Provokateur. Es ist mühsam, wenn man in eine Schublade gesteckt wird. Heute ist es oft so, dass es einfacher ist negative Sachen zu finden, als über positive zu berichten.

Wenn man neben dem Platz auf Sie trifft, erlebt man einen freundlichen und fröhlichen jungen Mann. Haben Sie zwei Gesichter?
Meine Spielart ist halt aggressiv, weil ich jeden Zweikampf und jedes Spiel gewinnen will. Nur wenige Menschen wissen, wie ich neben dem Platz bin und deshalb erwecke ich vielleicht den Eindruck, ein Bad Boy zu sein. Aber ich spiele nicht, um beim Gegenspieler beliebt zu sein. Darum kann ich auch bis zu einem gewissen Grad verstehen, dass die Leute so denken.

Im Fall Xhaka soll es Trashtalk gewesen sein?
Trashtalk gehört für mich dazu. Es gibt kaum einen Spieler, der auf dem Platz nicht redet. Auch ich könnte Ihnen schöne Geschichten dazu erzählen. Aber klar, es muss immer innerhalb gewisser Grenzen bleiben.

Erzählen Sie doch so eine «schöne Geschichte».
(lacht) Es wird viel geredet unter den Spielern während eines Spiels und es ist nicht alles negativ. Zwischendurch wird man halt nach dem Spielstand gefragt, wenn man zurück liegt oder man fragt den Gegner, ob er weiss, wie es steht. Nichts Dramatisches also, und wird unter uns Spielern nicht überbewertet. Das haben Taulant und ich auch nicht getan.

Sie hatten nach dem Platzverweis Kontakt mit Xhaka?
Ja, ich habe ihm eine SMS geschrieben und wir haben zusammen geredet. Wir haben dann herausgefunden, dass wir die Sache weniger schlimm empfunden haben, als es dargestellt wurde – obwohl Xhaka gesperrt wurde, war er nicht böse.

Was war der Auslöser für das Gespräch?
Ich war auf mich selber wütend, weil das Ganze unnötig war. Aber am Ende konnten wir schon wieder darüber lachen und haben uns gegenseitig Glück gewünscht.

Das klingt alles nach Eitel Wonne?
Das ist es auch. Wie gesagt: In der Emotion passiert so etwas manchmal und ist nichts, worauf ich danach stolz bin, aber es wird überbewertet. Wirklich heiss laufe ich nur, wenn ich das Gefühl habe, dass ein Spieler einen anderen absichtlich verletzen will. Dazu ist es aber in den letzten Jahren zum Glück nie gekommen. Mit Trashtalk kann ich leben und habe mir auch schon eine härtere Schale zulegen können. Die Gegner wissen mittlerweile ja auch, wie ich bin und deshalb arbeite ich an mir, nicht mehr zu reagieren. Aber – und das betone ich – ich will und werde mich nicht verbiegen.

Aber Ihnen beiden ist klar, dass Sie beim Spiel im St. Jakob-Park im Fokus stehen werden?
Ich vielleicht noch mehr als er. Ich kann mir vorstellen, was auf mich zukommt. Aber da muss ich durch und das gehört dann eben auch dazu. Wichtig ist mir, dass nichts zwischen Tauli und mir steht.

Mit dem 4:3-Sieg Ende September in Bern fügte YB dem Leader die erste Saisonniederlage zu. Kann Gelbschwarz den Erfolg wiederholen?
Das Spiel in Bern hätte auf beide Seite kippen können. Ich erwarte auch für den Sonntag ein attraktives, spannendes Spiel und wir werden alles versuchen, auch in Basel als Sieger vom Platz zu gehen.

Mit Trainer Adi Hütter kam der Erfolg zurück und bei Ihnen ging es auch nur noch aufwärts. Zuletzt feierten Sie Ihr Debüt für die Nati. Hatten Sie schon Zeit den Höhenflug zu realisieren?
Es ist alles so schnell gegangen, dass ich nie richtig Zeit hatte, alles sacken zu lassen. Mein Wunsch war immer, einmal für die Nationalmannschaft zu spielen und jetzt habe ich zwei Teileinsätze hinter mir. Nach dem schwierigen Start in die Saison mit meiner Krankheit, konnte ich nicht im Traum daran denken. Die Tage bei der Nati waren ein bisschen anders, als ich mir vorgestellt habe. Ich durfte nicht erwarten, dass ich so schnell so gut aufgenommen werde, aber die Mannschaft hat es mir wirklich einfach gemacht. Die fussballerische Qualität ist schon höher als im Klub.

Sie waren an einem rätselhaften Virus erkrankt. Ist jetzt wieder alles in Ordnung?
Das war eine schwierige Zeit, zumal die Ärzte bis heute keinen Namen für die Krankheit haben. Aber danke, der Nachfrage: Ich bin wieder gesund und bin dankbar, dass ich so schnell wieder fit geworden bin.

Ist das Aufgebot für die Nati nun ein zusätzlicher Ansporn, um auch an der EM 2016 in Frankreich dabei zu sein?
Selbstverständlich! Wenn man aufgeboten wurde, will man danach auch zum Stamm gehören. Es ist eine Motivation, noch härter an mir zu arbeiten und ich bin auch sicher, dass noch viel Potenzial da ist, dass ich noch nicht aus mir herausgeholt habe.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/27034268

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Dienstag 10. November 2015, 20:10 
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Renato Steffen erkrankt

Renato Steffen, Offensivspieler der Young Boys, verpasst das Länderspiel gegen die Slowakei am Freitagabend in Trnava. Steffen leidet an einer Magen-Darm-Grippe.

m Dienstagvormittag ist Renato Steffen aus dem Zusammenzug der Nationalmannschaft in Jona abgereist. Er wies Symptome einer Grippe auf, wie sie ihn in dieser Saison schon längere Zeit ausser Gefecht gesetzt hatte. Der 24-jährige Steffen hat erst zwei Länderspiele absolviert.

Vor Steffen hatten auch Stürmer Breel Embolo, Mittelfeldspieler Granit Xhaka und Verteidiger Ricardo Rodriguez auf die Teilnahme am Nati-Camp verzichten müssen.


http://www.nzz.ch/sport/renato-steffen- ... 1.18644150

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Dienstag 10. November 2015, 20:11 
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Steffen verpasst das erste Test-Länderspiel

Der Offensivspieler der Young Boys muss für die Slowakei - Schweiz vom Freitagabend in Trnava passen. Der gebürtige Aarauer leidet an einer Magen-Darm-Grippe.

Am Dienstag ist Renato Steffen vom Nati-Zusammenzug in Jona abgereist. Er wies Symptome einer Grippe auf. Bereits bei den Young Boys verpasste der 24-Jährige Steffen wegen einer ähnlichen Erkrankung diverse Partien.
Bereits die vierte Nati-Absage

Steffen hat erst zwei Länderspiele absolviert. Ob er für das zweite Nati-Testspiel am Dienstag in Österreich zur Verfügung steht, ist noch unklar.

Vor Steffen hatten auch Stürmer Breel Embolo, Mittelfeldspieler Granit Xhaka und Verteidiger Ricardo Rodriguez auf die Teilnahme am Nati-Camp verzichten müssen.


http://www.srf.ch/sport/fussball/nation ... enderspiel

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. November 2015, 15:19 
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Steffen stellt sich den Kinderfragen

Aefligen Ein aussergewöhnliches Interview gab der National- und YB-Spieler Renato Steffen am vergangenen Dienstag: Die zwei Sechstklässler Yves Wälti und Levin Moser luden ihn im Rahmen eines Schulprojekts zur Fragerunde ein.

Eigentlich hätten sie die Aufgabe schon längst abgeben müssen – für das spezielle Projekt zweier Schüler räumte Klassenlehrer Rolf Frauchiger jedoch eine längere Frist ein. Im vergangenen Frühling erteilte er seinen Fünftklässlern den Auftrag, eine mehr oder weniger bekannte Person zu interviewen.

Während sich die meisten Kinder mit Volg-Verkäufern oder Lehrpersonen begnügten, setzten sich zwei Schüler ein grösseres Ziel: Yves Wälti und Levin Moser, beide selbst begeisterte Fussballfans, wollten den YB-Spieler Renato Steffen interviewen.

Kurzerhand schickten sie ihrem Vorbild einen Brief. Nur zwei Tage später klingelte bei Wälti zu Hause das Telefon: Renato Steffen war am Apparat und gab seine Zusage.

Um ein Schuljahr verschoben

Einen passenden Interviewtermin zu finden gestaltete sich allerdings schwierig. Weil der Fussballspieler während dem Sommer lange verletzt war, musste das Treffen immer wieder verschoben werden.

Als das Schuljahr zu Ende ging, entschied sich Frauchiger dazu, dass die beiden Jungs ihre Aufgabe als Sechstklässler nachreichen dürfen. Nach langem Warten bekamen sie dann endlich die Möglichkeit, ihre Hausaufgaben abzuschliessen: Am vergangenen Dienstag besuchte Renato Steffen die 5. und 6. Klasse der Primarschule Aefligen.

Sportlich und Persönlich

Die Kinder haben sich auf den hohen Besuch vorbereitet: Das Klassenzimmer ist mit gelben Ballons geschmückt und ein grosser Schriftzug auf der Tafel heisst Renato Steffen willkommen.

Insgesamt 36 Fragen haben Yves Wälti und Levin Moser vorbereitet. Die meisten beziehen sich auf Steffens Leben als Profifussballer: Die Jungs wollen wissen, wie der durchschnittliche Tag eines YB-Spielers aussieht, wie häufig trainiert wird oder was Steffen vor und nach einem Match macht.

Auch sein Transfer zu YB und die Wechselgerüchte um Basel interessieren. Bei letzterem Thema bleibt Steffen vage: «Ich werde in den kommenden Wochen entscheiden, wie es weiter geht. Angebote sind sicher vorhanden – nicht nur von Basel, sondern auch von ausländischen Clubs.»

Ein grosser Teil der Fragen dreht sich auch um Steffens persönliche Vorlieben; Die Schüler fragen unter anderem nach seinem Lieblingsessen («Pouletflügeli»), seinem Lieblingstier («Katzen und Meerschweinchen») oder seinem Lieblingsspieler («Cristiano Ronaldo»).

Auch für die Kindheit und Schulzeit des in der Nähe von Aarau geborenen Nationalspielers interessieren sich die Kinder. Wussten Sie zum Beispiel, dass Renato Steffen als Kind, neben dem Fussball, drei Jahre lang dem Singen frönte?

Eine weitere Frage lautet, ob Steffen eine glückliche Kindheit hatte. Darauf antwortet dieser: «Meine Eltern haben mich immer unterstützt. Aber ihr kennt das ja: Manchmal ist es nicht einfach.»

Immer noch ein Schulprojekt

Von Steffens Besuch sind nicht nur die 24 anwesenden Kinder, sondern auch die Lehrpersonen begeistert.

Rolf Frauchiger outet sich selbst als Fan des Fussballspielers und holt sich in der anschliessenden Autogrammrunde gleich zwei unterschriebene Kärtchen ab: «Obwohl es immer noch ein Schulprojekt ist, ist es doch eine aussergewöhnliche Sache.»

Entsprechend werden die Nachwuchsjournalisten auch eine Note für ihre Leistung erhalten. Wie Frauchiger verrät, wird diese sicher genügend ausfallen. Zu Kritisieren hat er nämlich nur weniges: «Sie hätten vielleicht die Fragen noch etwas besser sortieren können. Aber alles in allem haben sie das sehr gut gemacht.»

Eine Halbzeit lang, nämlich 45 Minuten, dauert Steffens Besuch. Bevor sich der YB-Spieler verabschiedet, hinterlässt er den Kindern noch eine besonders grosse Unterschrift auf der gelben Klassenzimmertür.

Die Stippvisite in Aefligen sei auch für ihn etwas Spezielles gewesen, sagt Steffen: «Ich habe den beiden Jungs gerne eine Freude gemacht. Und weil ich sehr gerne unter Kindern bin, war das sicher nicht mein letzter Besuch in einer Schulklasse.»


http://www.bernerzeitung.ch/region/emme ... y/23812495

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