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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. April 2013, 22:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.04.2013  Zitat: YB reagiert
Rueda nach Servette-Pleite entlassen
In Bern brennt der Baum! YB geht zu Hause gegen den Tabellenletzten Servette 0:2 unter. Trainer Martin Rueda wird entlassen.
Gehts noch tiefer, YB? Seit 372 Minuten warten die Young Boys auf einen Torerfolg. Auch gegen das Schlusslicht Servette gibts keinen Jubel – ganz im Gegenteil! Die Berner gehen zu Hause 0:2 unter.
Mitten im Kreuzfeuer der Kritik steht Trainer Martin Rueda. Sportchef Fredy Bickel zählte ihn an und forderte gegen Servette die volle Punktezahl. Doch von diesem Dreier sind die Berner so weit weg wie Rueda von einer Vertragsverlängerung. Die Folge: YB stellt Rueda per sofort frei.
Auch YB-Assi Thomas Häberli wird sich von der ersten Mannschaft verabschieden und bis zum Saisonende die U21-Mannschaft betreuen. Im Gegenzug wird der bisherige U21-Trainer Joël Magnin bis Ende Saison zur ersten Mannschaft stossen. Er wird Assi vom neuen Trainer.
YB-Sportchef Bickel: «Wir werden einen Trainer verpflichten, der mit uns die letzten zehn Spiele bestreiten wird.» Entsprechende Gespräche seien am Laufen. Das Ziel von YB bleibe ein Platz in der Europa League.
Davon sind die Berner aber mittlerweile weit entfernt. Ausgerechnet der von YB zu Servette abgewanderte Matias Vitkieviez führt die Genfer zum 2:0-Sieg (ein Tor und ein Assist) und beendet damit Ruedas Tätigkeit in Bern. Traurig darüber dürfte Vitkieviez nicht sein. «Ich bin böse auf Rueda. Und ich will ihm zeigen, dass er sich in mir geirrt hat», sagte er vor dem Spiel.
Und Vitkieviez' Rache glückt: In der 66. Minute spielen die Genfer eine kurze Eckballvariante, Pasche mit der schönen Hereingabe und da steht der Ex-YB-Spieler und macht den Treffer – wie Schweinsteiger gegen Frankfurt – mit der Hacke. Ein Traumtor!
Damit nicht genug: Nur vier Minuten später schlägt Servette wieder zu. Vitkieviez legt quer auf Karanovic und dieser schliesst eiskalt ab, sein Flachschuss schlägt unten links ein. Die Berner Fans quittieren das Gezeigte mit einem gellenden Pfeifkonzert.
Der Ärger ist verständlich: Die Young Boys müssen sich an der eigenen Nase nehmen. Afum (13.) und Raimondi (22.) vergeben in der ersten Halbzeit beste Chancen. YB - Servette 0:2 (0:0) Stade de Suisse, Bern. - SR Sebastien Pache, Schweiz. - Tore: 66. Matias Vitkieviez 0:1, 70. Goran Karanovic 0:2.
YB: Marco Wölfli, Gonzalez A., Nef A., Burki M., Raimondi M., Zverotic E., Zarate G., Schneuwly C., Farnerud A., Raphaël Nuzzolo, Afum S. - Einwechslungen: Frey M. (62. für Afum S.), Costanzo M. (63. für Raphaël Nuzzolo), Gerndt A. (73. für Zverotic E.).
Servette: Barroca J., Diallo I., Mfuyi C., Schneider J., Ruefli V., Pasche A., Kouassi X., Lang S., Vitkieviez M., Geoffrey Tréand, Karanovic G. - Einwechslungen: De Azevedo A. (59. für Lang S.), Pont T. (82. für Vitkieviez M.), Eudis (90. für Karanovic G.).
Verwarnungen: YB: 68. Zarate G. (Gelb). Servette: 50. Pasche A. (Gelb). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 28600.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. April 2013, 22:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.04.2013  Zitat: YB stellt Martin Rueda frei
Nach der 0:2-Heimniederlage gegen Schlusslicht Servette haben die YB-Verantwortlichen die Reissleine gezogen. Die Berner stellen Trainer Martin Rueda per sofort frei. Interimistisch übernimmt der bisherige U21-Trainer Joël Magnin.
«In den nächsten paar Stunden wird es heisse Diskussionen geben! Wir müssen zusammensitzen und reagieren,» betonte YB-Sportchef Fredy Bickel nach der Niederlage gegen Servette. Kurz vor 18.00 Uhr teilte der Verein dann mit: Martin Rueda ist nicht mehr Trainer der Young Boys.
«Die fehlenden Erfolge und die Position in der Rangliste haben dafür gesorgt, dass wir handeln mussten», begründete YB-Präsident Werner Müller den Entscheid. Auch Assistenztrainer Thomas Häberli wird sich von der 1. Mannschaft verabschieden müssen und bis zum Saisonende die U21 der Berner betreuen.
YB um rasche Regelung der Nachfolge bemüht
Im Gegenzug wird der bisherige YB-U21-Trainer Joël Magnin die Trainings der 1. Mannschaft leiten. Für ein langfristiges Engagement fehlen dem 41-Jährigen jedoch die nötigen Diplome. Man wolle auf dem Trainerposten so rasch wie möglich eine Lösung bis Saisonende präsentieren, liessen die Berner in einem Communiqué verlauten.
Rueda war auf diese Saison hin zu den Bernern gestossen. In seinen 26 Super-League-Partien als Cheftrainer holte er 32 Punkte, was einen Schnitt von lediglich 1,23 Zähler pro Spiel bedeutet. In der Liga liegen die «Gelb-Schwarzen» aktuell nur auf dem 6. Rang mit bereits 8 Punkten Rückstand auf den FC Sion und einen Europa-League-Platz.
http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... rueda-frei
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. April 2013, 22:50 |
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07.04.2013  Zitat: Bickel greift durch
Rueda ist seinen Trainerjob bei YB los
Die Berner Young Boys trennen sich von Trainer Martin Rueda. Ihm wird die 0:2-Heimpleite gegen Servette zum Verhängnis. Ein Nachfolger ist noch nicht in Sicht.
Martin Rueda ist als Trainer bei den Berner Young Boys entlassen worden. Dies beschlossen die Klub-Verantwortlichen nach der 0:2-Heimpleite gegen Servette.
YB-Präsident Werner Müller sagt in einem Communiqué der Berner, der Entscheid, Cheftrainer Martin Rueda freizustellen, sei der operativen Führung und dem Verwaltungsrat schwer gefallen. Aber in Anbetracht der sportlichen Lage sei dieser Schritt nötig gewesen. «Wir haben immer betont, dass wir Martin Rueda und seine Arbeit sehr schätzen. Aber die fehlenden Erfolge und die Position in der Rangliste haben dafür gesorgt, dass wir handeln mussten.»
YB-Sportchef Fredy Bickel meint, es gehe nun darum, die Saison erfolgreich zu beenden und einen Platz in der Europa League zu sichern. «Wir werden einen Trainer verpflichten, der mit uns die letzten zehn Spiele bestreiten wird.» Die entsprechenden Gespräche sind am Laufen. Noch ist es aber zu früh, um eine Lösung präsentieren zu können.
Magnin springt in die Bresche
Bis die Berner einen neuen Cheftrainer gefunden haben, leitet der bisherige U21-Coach Joël Magnin die Geschicke der 1. Mannschaft. Ruedas Assistent Thomas Häberli geht den umgekehrten Weg.
Martin Rueda sagt, er sei natürlich sehr enttäuscht. «Es tut mir für alle leid, die Sympathien für YB haben. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich in dieser Saison unterstützt haben – insbesondere bei den YB-Fans, die immer hinter uns gestanden sind.» http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... s-31563948
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. April 2013, 23:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.04.2013  Zitat: YB entlässt Rueda Martin Rueda ist nicht mehr Trainer der Young Boys. Er wurde nach der Niederlage gegen Servette am Sonntagabend entlassen. Interimistischer Nachfolger wird der bisherige U21-Trainer Joël Magnin.
Die Verantwortlichen des BSC Young Boys haben sich nach dem 0:2 im Heimspiel gegen Servette entschieden, Cheftrainer Martin Rueda per sofort freizustellen. Die Tatsache, dass mit der Qualifikation für die Europa League ein wichtiges Saisonziel ernsthaft in Gefahr ist, habe die Klubleitung zum Handeln gezwungen, wie es in der Mitteilung des Vereins heisst.
Mit Martin Rueda wird sich auch sein Assistent Thomas Häberli von der ersten Mannschaft verabschieden. Häberli wird bis zum Saisonende die U21-Mannschaft der Young Boys betreuen – verbunden mit der Hoffnung, mit YB II den Aufstieg in die 1. Liga Promotion zu realisieren.
Magnin ab sofort Trainer
Der bisherige U21-Trainer Joël Magnin wird ab sofort und bis Ende Saison die erste Mannschaft trainieren. Die Young Boys wollen so rasch wie möglich eine Lösung bis Saisonende präsentieren. Bis dahin wird Joël Magnin - dem die nötigen Diplome für ein langfristiges Engagement fehlen - das Team trainieren. Anschliessend wird er dem interimistischen Trainer als Assistent zur Seite stehen.
YB-Präsident Werner Müller sagt, der Entscheid, Cheftrainer Martin Rueda freizustellen, sei der operativen Führung und dem Verwaltungsrat schwer gefallen. Aber in Anbetracht der sportlichen Lage sei dieser Schritt nötig gewesen. „Wir haben immer betont, dass wir Martin Rueda und seine Arbeit sehr schätzen. Aber die fehlenden Erfolge und die Position in der Rangliste haben dafür gesorgt, dass wir handeln mussten.“
YB-Sportchef Fredy Bickel meint, es gehe nun darum, die Saison erfolgreich zu beenden und einen Platz in der Europa League zu sichern. „Wir werden einen Trainer verpflichten, der mit uns die letzten zehn Spiele bestreiten wird.“ Die entsprechenden Gespräche sind am Laufen. Noch ist es aber zu früh, um eine Lösung präsentieren zu können.
Rueda bedankt sich bei den Fans
Martin Rueda sagt, er sei natürlich sehr enttäuscht. „Es tut mir für alle leid, die Sympathien für YB haben. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich in dieser Saison unterstützt haben – insbesondere bei den YB-Fans, die immer hinter uns gestanden sind.“
Martin Rueda wurde nach der 0:2-Heimpleite gegen den Tabellenletzten Servette Genf entlassen. Der peinliche Auftritt gegen die Genfer brachte das Fass zum Überlaufen. Die Verantwortlichen der Young Boys teilten den Entscheid keine zwei Stunden nach Spielschluss der Öffentlichkeit mit. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22143905
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. April 2013, 23:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.04.2013  Zitat: YB trennt sich von Martin Rueda
Kurz nach der 2:0-Niederlage gegen Servette gab die YB-Führung die Entlassung von Trainer Martin Rueda bekannt.
Die Niederlage gegen Servette hat das Fass zum überlaufen gebracht: YB trennt sich ab sofort von Cheftrainer Martin Rueda. «Die Tatsache, dass mit der Qualifikation für die Europa League ein wichtiges Saisonziel ernsthaft in Gefahr ist, hat die Klubleitung zum Handeln gezwungen», heisst es in einer Medienmitteilung.
YB-Präsident Werner Müller spricht von einem Entscheid, der schwer fiel, aber nötig gewesen sei. Zwar habe man Rueda und seine Arbeit geschätzt, dennoch: «Die fehlenden Erfolge und die Position in der Rangliste haben dafür gesorgt, dass wir handeln mussten.»
Auf Trainersuche
Sportchef Fredy Bickel hat das Saisonziel Europa League noch nicht begraben. Es gehe nun darum, die Saison erfolgreich zu beenden. Doch wer wird für die letzten zehn Spiele an der Seitenlinie stehen? «Die entsprechenden Gespräche sind am Laufen. Noch ist es aber zu früh, um eine Lösung präsentieren zu können», heisst es in der Mitteilung. Ziel sei es ein interimistischen Trainer bis Ende Saison anzustellen. Bis ein passender Trainer gefunden wurde, coacht U21-Trainer Joël Magnin die erste Mannschaft und wird danach dem neuen Mann als Assistent zur Seite stehen.
Martin Rueda reagiert mit Enttäuschung auf seine Entlassung. «Es tut mir für alle leid, die Sympathien für YB haben.» Mit ihm wird auch Assistent Thomas Häberli von der ersten Mannschaft verabschiedet. Er wird bis zum Saisonende die U21-Mannschaft betreuen. Zudem strebt Häberli die Uefa-Pro-Lizenz an. http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/30096777
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Hauptstadt
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Verfasst: Sonntag 7. April 2013, 23:31 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Ich bin wahrlich kein Freund von Trainerentlassungen, aber diese musste wohl einfach sein, damit die überbezahlten Jungs in Gelbschwarz für die verbleibendem Spiele überhaupt merken um was es eigentlich geht.
Danke Martin für Deine ehrliche Arbeit hier in Bern!
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shalako
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Verfasst: Dienstag 9. April 2013, 08:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.04.2013  Zitat: Und der nächste Trainer bei YB ist gescheitert
Martin Rueda muss nach der 0:2-Heimniederlage gegen Servette als YB-Trainer gehen. Nachfolger bis Saisonende dürfte Bernard Challandes werden. Als Wunschkandidat für die Zukunft gilt der österreichische Nationaltrainer Marcel Koller.
Die Szene hatte einen leicht entwürdigenden Touch. Früher schauten die Leute von oben zu, wenn Gladiatoren im Kolosseum um ihr Überleben kämpften. Heute sind die Spiele zivilisierter, am Sonntagnachmittag beobachten die Zuschauer im Stade de Suisse, wie Martin Rueda an der Seitenlinie verzweifelt und bald hoffnungslos seine letzten Minuten als YB-Trainer erlebt. Jeder weiss, dass diese 0:2-Heimniederlage der Young Boys gegen Servette das Ende Ruedas in Bern bedeutet. «Mir ist klar, wie das Geschäft läuft», sagt Rueda nach Spielende. Keine Stunde später ist er von seinen Aufgaben bei den Young Boys entbunden. Wie die Leserschaft darauf reagiert, lesen Sie hier.
Die Bilanz von Rueda ist miserabel. In sechs von acht Super-League-Partien 2013 hat YB nicht getroffen, seit über einem Monat wartet das Team auf ein Tor. Mehr Niederlagen (10) als Siege und Unentschieden (8), mehr Gegentore (34) als Tore (33), Rang 6 mit 21 Punkten Rückstand auf Basel und 20 auf GC – es sind die Kennzahlen einer fürchterlich missratenen YB-Spielzeit. «Am Ende entscheidet der Totomat. Aber wir hätten auch heute 2:0 führen müssen», sagt Sportchef Fredy Bickel.
Challandes ab Mitte Woche?
Mit Martin Rueda ist der nächste Trainer bei YB gescheitert. Es gibt viele Gründe dafür, und vielleicht waren die Young Boys eine Nummer zu gross für den netten Fussballlehrer. Die Ansprüche in Bern sind höher als in Lausanne. Und weil bei den Young Boys in den letzten Jahren enorm fehlerhaft gearbeitet worden war, fand Rueda einen Arbeitsort voller Probleme vor. Im Betrieb. Im Team. Sportlich. Und wirtschaftlich. «Es gibt sehr viele Baustellen bei uns», sagte YB-Präsident Werner Müller am Sonntag. Und Sportchef Bickel meint: «Ich hätte niemals gedacht, dass das hier in Bern so schwierig wird.»
Bickel und seine Mitstreiter müssen jetzt einen Trainer finden, wobei sie zweigleisig vorgehen. «Wir suchen erst mal einen Trainer bis Saisonende», sagt Bickel am Sonntagabend. «Dabei gibt es drei, vier Möglichkeiten.» Der Interimstrainer müsse die Liga gut kennen – und dürfe nicht zu lange aus dem Geschäft draussen sein. Bickel sagt, Hanspeter Latour, der seit Jahren nicht mehr als Trainer gearbeitet hat, zähle aus diesem Grund nicht zu den Kandidaten. Bernard Challandes, Ciriaco Sforza, Rolf Fringer und Pierre-André Schürmann sind laut Bickel die naheliegendsten Lösungen. Es würde nicht überraschen, wenn Challandes, mit dem Bickel in Zürich zusammenarbeitete, Mitte dieser Woche die Trainingsleitung übernehmen würde. Challandes, in der Vorrunde bei Thun entlassen, ist laut einem Insider «zu 99 Prozent» der Interimstrainer bis Ende Saison.
Magnin und Häberli tauschen
Bickel schätzt den 61-jährigen Challandes sehr und findet die Frage, ob einer, der vor wenigen Monaten beim FC Thun nicht mehr genügte, der richtige Trainer für YB sei, «boshaft». Heute wird Joël Magnin das Training leiten. Der U-21-Coach tauscht mit Thomas Häberli die Position und wird den neuen Cheftrainer bis Ende Saison assistieren.
Mit Rueda, dessen Nachfolger sowie dem letzten Jahr entlassenen Christian Gross stehen also bald bis Ende Saison drei Coaches auf der YB-Lohnliste. «Und wir suchen jetzt in Ruhe einen Trainer, der im Sommer beginnen soll», sagt Bickel. Er schätzt Schweizer Trainer. Und dem Vernehmen nach gilt Marcel Koller als YB-Wunschkandidat für die nächste Saison. Der 52-jährige Zürcher arbeitet als Nationaltrainer Österreichs. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22143905
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 9. April 2013, 08:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.04.2013  Zitat: Das Scheitern mit Ansage
Nach der Entlassung von Trainer Martin Rueda ist vor allem Sportchef Fredy Bickel gefordert
Die Super League arbeitet weiter an einem zweifelhaften Rekord. Am Sonntag wurde die elfte Trainerentlassung der Saison 2012/2013 vollzogen. Getroffen hat sie nach der 0:2-Heimniederlage gegen Servette erwartungsgemäss YB-Trainer Martin Rueda. Der Zürcher stand schon seit ein paar Wochen vor dem Aus. Nach einem schwachen Rückrundenstart durfte er sich gegen Lausanne, Servette und Thun keinen weiteren Ausrutscher leisten. Das wurde klar, als Sportchef Fredy Bickel aus diesen drei Partien neun Punkte gefordert hatte.
Je länger die Saison dauerte, desto offensichtlicher wurde, dass YB eine Nummer zu gross war für Rueda. Dem 50-Jährigen fehlte es an Charisma, Ausstrahlung und kommunikativen Tricks, um sich in einem Umfeld, in dem Anspruch und Wirklichkeit weit auseinanderliegen, souverän zu bewegen. So gesehen hatte Rueda nie eine echte Chance.
Er versuchte zuletzt immer verzweifelter, der angeschlagenen Mannschaft neues Leben einzuhauchen: Die Wirkung war aber gleich null. So war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Führung den mit einem Jahresvertrag versehenen Billigtrainer fallen liess.
Das ferne Herbstspektakel
Ruedas Pech war, ein Team führen zu müssen, dem es an Leaderfiguren und ein paar sperrigen, unbequemen Typen fehlt. Als Spycher wegen einer Knieverletzung ausfiel und der egozentrische, aber überaus torgefährliche Bobadilla nach Basel ging, war gar keiner mehr da, der am Karren zog. Spieler wie Farnerud, Costanzo, Zverotic und Sutter, die theoretisch Führungsrollen übernehmen sollten, befinden sich schon länger in einem Formtief – oder es ist ihnen das Selbstvertrauen abhandengekommen. Zuletzt traten die Young Boys auf wie eine Herde braver Lämmer. Das missfiel dem Publikum immer mehr. Auch, weil es noch in frischer Erinnerung hatte, wie sich die Equipe im letzten Herbst in der Europa League gegen Liverpool, Udinese und Anschi präsentiert hatte. In diesem Wettbewerb hatten die Berner mehrmals bewiesen, dass sie sehr wohl guten Fussball spielen können.
Challandes und der Sumpf
Nun ist Martin Rueda weg. Seinen Posten könnte bis Saisonende Bernard Challandes übernehmen. Der Neuenburger war in den 90er-Jahren schon einmal bei YB tätig. Ob er der psychisch labilen Mannschaft mehr Halt geben kann? An Temperament zumindest mangelt es dem bald 62-Jährigen nicht. Ob mit Challandes oder einem anderen Trainer: Die Probleme, die der Traditionsverein mit sich herumschleppt, sind deswegen nicht kleiner geworden: YB hat eine viel zu teure Mannschaft, ohne klare Hierarchie; YB laufen Zuschauer und Sponsoren davon; YB fehlen Trainingsplätze; und YB fehlt eine längerfristige Strategie. Kurz gesagt: Die Stadtberner stecken tief im Sumpf fest, und es dürfte einige Zeit brauchen, bis sie wieder festeren Grund unter den Füssen haben.
Der Mann, der den Sumpf trockenlegen soll, heisst Fredy Bickel. Doch wer sagt, dass er sich nicht in die Reihe der anderen Hoffnungsträger einreiht, die in jüngerer Vergangenheit nach zumeist kurzer Zeit verbrannt waren? Wie Ilja Kaenzig, Hansruedi Hasler oder Christian Gross. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Da ... y/29652790
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JFK
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Verfasst: Sonntag 7. Juli 2013, 17:03 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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gemäss blick soll er dubai csc übernehmen. Zitat: Ab in die Wüste und an die Wärme. Ex-YB-Trainer Martin Rueda (50) übernimmt Dubai CSC. Das Team beendete die letzte Saison auf Rang 11, nachdem die Mannschaft nur drei ihrer letzten 18 Spiele gewinnen konnte. Rueda wird am Montag in Dubai erwartet und soll im Verlauf der Woche als neuer Coach vorgestellt werden.
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shalako
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Verfasst: Montag 2. September 2013, 09:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.09.2013  Zitat: Appartement mit Meerblick statt Arbeitsamt
Martin Rueda, Trainer im Dubai CSC
fcl. · Vor dem Einschlafen muss sich Martin Rueda entscheiden, welches der beiden grossen Schlafzimmer in seinem Appartement er benutzen soll – es ist ein Luxusproblem in Dubai, dieser luxussüchtigen Stadt am Persischen Golf, in der Rueda seit diesem Sommer zu Hause ist, vorläufig für ein Jahr. So lange läuft sein Vertrag mit dem Dubai CSC. «Am Morgen aufzustehen und das Meer zu sehen, ist wunderbar», sagt Rueda. Sein Appartement ist direkt am Wasser gebaut. Er hat es sich selber aussuchen dürfen; der Klub bezahlt die Miete.
Im April war Rueda als YB-Trainer entlassen worden, nach nicht einmal einem Jahr. In Bern war er nie mehr als ein Kompromiss-Trainer, doch Rueda hat bei seinem Abschied nicht polemisiert, und er tut es auch heute nicht. «Es war eine lehrreiche Zeit für mich», sagt er, «YB ist top, aber am Ende haben die Umstände nicht gestimmt.» Dass er jetzt in den Emiraten arbeitet, kam überraschend, für ihn selber auch. Ein Spielervermittler habe ihn angerufen und gefragt, ob er Lust habe, den Sprung zu wagen. Rueda hatte Lust. Dubai kannte er nur als Feriendestination, und er ist ehrlich genug, sich nicht vorzumachen, dass hier der grosse Fussball zu Hause ist. Rueda war zwar schon immer ein neugieriger Mensch, er ging als Deutschschweizer Trainer nach Lausanne, er sagt, er sei kulturinteressiert, aber das war nicht der Hauptgrund, nach Dubai zu gehen: Er wollte der drohenden Arbeitslosigkeit entkommen. Rueda sagt: «Ich wollte nicht aufs Arbeitsamt. Das ist die wichtigste Motivation, weshalb ich hier bin.» Rueda ist allein in Dubai, und er hatte keine Ahnung, was ihn hier erwartet: ein vollklimatisiertes Stadion; Spieler, die in der Halbzeitpause beten, so dass fast keine Zeit mehr für eine Ansprache bleibt; Trainings spätabends, weil es sonst viel zu heiss ist. «Das Niveau ist tiefer als in der Schweiz. Aber die Spieler arbeiten tagsüber nicht im Büro, es läuft schon professionell.»
Rueda ist nicht der erste Trainer in Dubai in den letzten Jahren mit Schweizer Bezug. Umberto Barberis war hier angestellt, vorher auch Nestor Clausen, der argentinische Weltmeister mit Walliser Wurzeln, der im FC Sion spielte und später dort auch Trainer war. Barberis und Clausen blieben nur kurz. Unterhalten hat sich Rueda nicht mit ihnen, nur mit Uli Stielike hat er gesprochen, dem Deutschen, der nach seiner Zeit als Sitten-Trainer in Katar war. Sie trafen sich im Trainingslager in Nürnberg, dort hat Rueda sein Team auf die Saison vorbereitet, die Anfang September beginnt.
In Dubai spielt neu auch Gilles Yapi, der frühere YB- und FCB-Spieler, «dass er hier ist, war ein wichtiger Grund, auch herzukommen», sagt Rueda. Und vielleicht kommt bald noch jemand: Mladen Petric. Rueda sagt: «Ich hoffe, dass es mit ihm noch klappt.»
_________________ For Ever
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