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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. April 2015, 11:15 
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Renato Steffen: Aufstieg eines Gescheiterten

Mit 8 Treffern ist Renato Steffen der zweitbeste YB-Goalgetter. In seiner zweiten Saison bei den Bernern scheint der Flügelspieler seinen Platz im Team gefunden zu haben. Bis dahin musste er jedoch einen bemerkenswerten Weg zurücklegen.

Im Alter von 15 Jahren schien die Karriere von Renato Steffen bereits beendet, bevor sie überhaupt begonnen hatte. Bei den Junioren des FC Aarau wurde Steffen für zu wenig gut befunden. «Zu klein und zu undiszipliniert» hatte es geheissen. Der Traum von der grossen Fussballbühne schien geplatzt.

Malerlehre und Amateurfussball

Doch der 1,70 kleine Flügelspieler liess sich von seinem Traum nicht abbringen und legte eine Karriere hin, wie sie im hoch professionalisierten Fussballbusiness nur noch selten gelingt. Neben einer Malerlehre verdiente sich Steffen bei Schöftland und Solothurn seine Sporen in den Niederungen des Amateurfussballs ab.

Dank starken Auftritten in der 1. Liga schaffte er schliesslich als 21-Jähriger den Sprung zum FC Thun in die Super League. Doch der Einstieg in den bezahlten Fussball sollte nicht ohne Hürden verlaufen. «Ich musste zunächst begreifen, was Profifussball bedeutet», gesteht der Aargauer freimütig ein und weist darauf hin, dass er mittlerweile wisse, dass er hart an sich arbeiten müsse.

Lehrjahre im Profibusiness

In diesem Lernprozess befand sich der 23-Jährige wohl auch noch zu Beginn seines Engagements bei den Young Boys. In seiner ersten Saison war er zunächst mehr durch unnötige Platzverweise und als Reizfigur denn als Wirbelwind auf der Aussenbahn aufgefallen.

Doch gegen Ende seines Premieren-Jahres in Bern drehte Steffen auf. In den letzten Partien traf er 3 Mal en suite und konnte allem Anschein nach seine Form für die aktuelle Spielzeit konservieren. Platzverweise sammelte der Rechtsaussen jedenfalls keine mehr und mit 8 Treffern avancierte er zum zweitbesten YB-Torschützen.

Das Kreuz auf der Brust und eine Top-Liga

Wie bei einem solchen Lauf üblich, erscheint denn auch das Kapitel «Ausland» auf der Traktandenliste Steffens. YB-Sportchef Fredy Bickel hofft allerdings, dass ihm sein Flügelspieler noch etwas erhalten bleibt. «Er soll selber merken, dass er gut beraten wäre, noch eine Saison bei YB zu bleiben», erklärt Bickel mit mahnendem Zeigefinger und hofft den 2016 auslaufenden Vertrag noch zu verlängern.

Ebenso will sich Steffen ins Notizbuch von Nationaltrainer Vladimir Petkovic spielen. Es bleibt abzuwarten, ob der 23-Jährige seine hohen Ziele erreichen wird – mit steilen Aufstiegen kennt er sich jedenfalls schon aus.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... cheiterten

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Freitag 29. Mai 2015, 09:02 
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Mit dem Seitfallzieher das «Tor der Saison» erzielt

Das Tor des Jahres in der Super-League-Saison 2014/15 fiel bereits in der 11. Runde. Renato Steffen schoss es am 5. Oktober für YB auswärts gegen Aarau.

Beim Stand von 1:1 nach einer halben Stunde flankt Samuel Afum von der linken Seite auf den freistehenden YB-Stürmer Renato Seffen. Dieser fakelt nicht lange und drischt den Ball per Seitfallzieher zur 2:1-Führung für die Berner ins Tor. «In diesem Moment war mir die Schönheit des Treffers noch nicht so bewusst», sagt er rückblickend.

«Das kam erst mit der Zeit. Der Preis dafür freut mich enorm», sagt der 23-jährige Angreifer, der in Aarau geboren wurde, zur Wahl zum Tor des Jahres. Die Umfrage von 20 Minuten wurde in Zusammenarbeit mit Teleclub durchgeführt. Von 12'000 Teilnehmern stimmte knapp ein Drittel (4464 Stimmen) für Steffens Treffer. Dahinter folgen Basels Breel Embolo (3219 Stimmen, 2:0 gegen Vaduz am 9. November 2014) und Dante Senger von Aarau (1568 Stimmen, 1:0 gegen Vaduz am 19. April 2015).

Trotz Steffens Traumtor reiste YB am Schluss ohne Punkte aus dem Brügglifeld ab. Aaraus Stephan Andrist besiegelte mit einem Doppelpack die 2:3-Niederlage der Berner. Die Aarauer befanden sich damals auf dem 6. Platz. Am vergangenen Sonntag stiegen sie ab.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/30266688

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Freitag 17. Juli 2015, 23:47 
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Steffen ist noch nicht fertig

Renato Steffen bleibt bei YB. Vorderhand. Er hat hohe Ziele in Bern, will Titel gewinnen – und dann doch ins Ausland gehen.

Vielleicht sass Renato Steffen an der Aare, als er seine Entscheidung traf. Vielleicht lag er schlaflos im Bett. Vielleicht trank er ein paar Biere und sinnierte über seine Zukunft. Es war eine schwierige Entscheidung: gehen – oder bleiben? Mit existenziellen Fragen: Kommen Angebote aus grossen Ligen wieder? Bleibt die Leistung so gut? Was ist bei einer schweren Verletzung?

Am Ende der Entscheidungsfindung erklärte Renato Steffen nach dem YB-Test gegen Wohlen (5:2) vor 12 Tagen auf dem Sportplatz Wyler: «Ich bleibe diese Saison bei YB.» Dieser Zeitung sagte er aber auch: «Man weiss im Fussball nie, was passiert.»

Interessante Angebote

Man könnte dicke Wälzer darüber schreiben, wann für junge Schweizer Fussballer der richtige Zeitpunkt dafür ist, ins Ausland zu gehen. YB verlor im letzten August den damals knapp 20-jährigen Stürmer Michael Frey kurz vor Transferschluss an Lille. Das kann bei Steffen auch passieren, zumal man Ende August wissen wird, ob YB die Europa League oder sogar die Champions League erreicht hat. Vorderhand sagt Steffen: «Ich plane mit YB.» Er sei noch nicht fertig in Bern, zudem seien seine Freunde und seine Familie in der Schweiz.

Und so entschied sich Steffen gegen die Angebote aus der Bundesliga und gegen ein Engagement bei Red Bull Salzburg. «Es gab interessante Vereine», sagt Steffen. Sein Berater, der frühere Bayern-Spieler Ludwig Kögl, wäre einem Transfer seines Mandanten nicht abgeneigt gewesen.

Die rasante Entwicklung

Renato Steffen also bleibt bei YB. Und hat hohe Ambitionen. «Wir wollen einen Titel gewinnen», sagt er. «Als wir im Trainingslager über unsere Saisonziele sprachen, waren wir uns einig, dass es nicht glaubwürdig wäre, würden wir wieder Rang 2 oder 3 als Zielsetzung nennen.» Die Young Boys seien zuletzt Dritte und Zweite gewesen, da sei es klar, dass man nach oben wolle. «Wir haben ein starkes Team», sagt Steffen. «Aber ich glaube nicht, dass Basel schwächer geworden ist. Wir müssen konstanter werden, sonst wird es schwierig, den FCB herauszufordern.»

Steffen, der wohl spektakulärste Aufsteiger unter den Schweizer Fussballern, hat sich zum YB-Schlüsselspieler entwickelt. Vor wenigen Jahren war er Maler und Regionalkicker, jetzt ist er einer der Hoffnungsträger beim zweitgrössten Klub des Landes. Mit seiner Schnelligkeit und seiner Torgefahr wieselt er die rechte Seite rauf und runter, frech und aggressiv sucht er das Dribbling. «Überragend» nennt Trainer Uli Forte die Entwicklung Steffens, und Sportchef Fredy Bickel sagt: «Er kann noch besser werden.»

Bereit fürs Ausland

Jene Flausen, die den Jüngling vor zwei Jahren nach seinem Start in Bern ab und zu plagten, scheinen vertrieben. Steffen ist ein freundlicher, aufgeweckter Kerl, und er ist jetzt ein ernsthafter Gesprächspartner, der immer etwas zu erzählen weiss. Beispielsweise über sein Dilemma. «Eigentlich fühle ich mich bereit fürs Ausland», sagt er, «aber es wäre mir äusserst schwergefallen, YB jetzt zu verlassen.» Klar gebe es Leute, die sagten, ein Transfer würde zu früh kommen. «Aber es hiess schon, als ich zu Thun wechselte, dass ich mich nicht durchsetzen würde. Und als ich zu YB ging, war es auch so.»

Steffen startete bei Thun und YB durch, der 23-Jährige ist im Blickfeld von Vladimir Petkovic. Der Nationaltrainer meinte kürzlich in einem Interview mit dieser Zeitung, Steffen sei ein Kandidat für die Schweiz. «Aber er muss sich stabilisieren und auswärts stärker spielen.» Steffen hat das gelesen, und er gibt zu, dass er im Stade de Suisse überzeugender agiere als in fremden Stadien. «Aber das gilt fürs ganze Team. Das müssen wir ändern.»

Das Beispiel Michael Frey

Im nächsten Jahr läuft Steffens Vertrag bei YB aus, dann könnte er den Klub ablösefrei verlassen. Das wäre finanziell reizvoll für ihn und seinen Berater, die Young Boys aber können es sich nicht leisten, einen derart wertvollen Fussballer ohne Ablösesumme zu verlieren. Man sei in Gesprächen, sagt Steffen, und Sportchef Bickel meint, es sei die Idee, Steffen langfristig zu binden (und dann einen lukrativen Transfer mit ihm zu realisieren).

Der Spieler betont, Geld habe für ihn nicht oberste Priorität, sonst hätte er einen Transfer angestrebt. Aber das Beispiel Michael Freys, der nach seinem Wechsel nach Frankreich deutlich mehr verdient und im Winter eine heftige Verletzung erlitt, habe ihn nachdenklich gemacht. «Wäre ihm das bei YB passiert, hätte er dieses Jahr kaum ins Ausland gehen können», sagt Steffen. «Und nun ist er erst noch besser abgesichert.»

Vielleicht wechselt Steffen ja in einem Jahr als Champions-League-Teilnehmer in die Bundesliga. Vielleicht als Meister. Vielleicht als Cupsieger. Und vielleicht sogar als Nationalspieler und EM-Teilnehmer 2016. Er hätte dann vieles richtig entschieden im Sommer 2015.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30271065

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 22. Juli 2015, 16:57 
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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. August 2015, 23:27 
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Steffen liegt im Spital – Ärzte stehen vor Rätsel

Seit dem Hinspiel gegen Monaco wird Renato Steffen als «krank» gemeldet. Nun verrät YB-Sportchef Fredy Bickel den Grund für das lange Fehlen.

Mit dem gesperrten Guillaume Hoarau, der im Berner Derby (3:1) wegen einer Tätlichkeit Rot sah, wird YB ein weiterer wichtiger Spieler fehlen. Zu den Langzeitverletzten Alexander Gerndt und Sékou Sanogo dürfte nun auch noch Renato Steffen kommen.

Seit dem Hinspiel der Champions-League-Qualifikation gegen Monaco wurde der Wirbelwind jeweils als «krank» gemeldet. Nach dem Sieg gegen Thun verriet nun Sportchef Fredy Bickel mit Sorgenfalten auf der Stirn: «Steffen ist im Spital. Er hat einen Infekt, man weiss aber nicht, was für einen. Erst sind wir davon ausgegangen, dass er eine Sommergrippe hat.»

Steffen klage über Fieber, Gliederschmerzen, Schüttelfrost und fühle sich schlapp. Bickel hofft, dass weitere Blutanalysen bald einen Befund ergeben werden.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/21627895

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Montag 10. August 2015, 08:22 
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Renato Steffen ist im Spital

Seit Ende Juli fehlt Renato Steffen den Young Boys krankheitsbedingt. Der Flügelspieler leidet an einem Infekt, der im Spital behandelt werden muss.

Seit bald zwei Wochen wird Renato Steffen bei den Young Boys als krank gemeldet. Das Heimspiel gegen Monaco (1:3) in der Champions-League-Qualifikation verfolgte er Ende Juli noch im Stade de Suisse, und weil es ihm damals schon wieder besser ging, dachten die YB-Verantwortlichen, Steffen sei bloss an einer Sommergrippe erkrankt gewesen. Doch Steffen erholte sich nicht richtig, konnte weiter nicht trainieren und fehlte auch zuletzt am Sonntag gegen Thun (3:1).

«Er ist jetzt seit einigen Tagen im Spital», sagt Fredy Bickel. Der YB-Sportchef erklärt, Steffen habe kurz nach Hause gehen können, um das Derby am TV zu verfolgen, aber er müsse weiter im Spital untersucht werden. «Seine Blutwerte sind nicht gut», sagt Bickel, «er hat einen Infekt, aber wir wissen noch nicht, was für einen.»

Und so warten die ohnehin verletzungsgeplagten Young Boys weiter auf einen Bescheid, an was Flügelspieler Steffen genau leidet. Der 23-Jährige fühlt sich schlapp, habe Gliederschmerzen, Schüttelfrost und auch Fieber. „Das ist sehr mühsam“, sagt Bickel, „und wir hoffen, dass Steffen bald wieder gesund ist.“


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11546380

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 12. August 2015, 11:17 
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Steffens Blutwerte deutlich verbessert

Der YB-Mittelfeldspieler befindet sich nach einem Infekt auf dem Weg der Genesung. Die Ursache für die Erkrankung ist allerdings noch nicht geklärt.

Die gute Nachricht: Renato Steffen darf das Spital nach fast einer Woche verlassen. Die schlechte Nachricht: Die Ärzte wissen immer noch nicht, woher der hartnäckige, virale Infekt beim YB-Wirbelwind kommt. Aber nachdem sich die Blutwerte deutlich verbessert haben, erhielt der Mittelfeldspieler grünes Licht für die Heimkehr.

Steffen hatte über Fieber, Gliederschmerzen und Schüttelfrost geklagt und fühlte sich schlapp. Er fehlt dem Team seit dem Heimspiel gegen Luzern am 25. Juli (1:1). Wann der 23-Jährige wieder mittun kann, ist fraglich.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/16013209

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Samstag 26. September 2015, 11:34 
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Der Provokateur, der keiner sein will

Flügelflegel oder Flankenfürst? Für die einen ist Renato Steffen ein Bad Boy, für die anderen ein begnadeter Dribbler. Die neue YB-Spielweise kommt dem Sprinter entgegen.Am Sonntag trifft Steffen in Thun auf seinen früheren Verein.

Wie er während des Gesprächs so dasitzt, ruhig, manchmal verschmitzt lächelnd, stets freundlich antwortend, kann man sich gar nicht vorstellen, dass das einer der bösen Buben der Super League sein soll. Renato Steffen kann ein netter Junge sein, aber mit seinen Aktionen auf dem Rasen sorgt er regelmässig für Unmut. Ein Oberprovokateur sei er, heisst es dann, den die eigenen Fans lieben und die gegnerischen Anhänger hassen. «Ich bin kein Provokateur», sagt Steffen, «aber Sticheleien gehören dazu.» Grenzen überschreite er jedoch nie.

Es gibt jede Menge Leute, die das anders sehen. Vor allem ausserhalb Berns. Der Ruf Steffens ist zementiert, wie jener von Basels Vorzeigerabauke Taulant Xhaka. Am Mittwoch trafen die beiden aufeinander im Treffen zwischen YB und dem FCB (4:3), bis nach Spielschluss bekämpften sich die Unruhestifter, Xhaka schlug Steffen ins Gesicht und sah die Rote Karte, wobei Steffens Sturz gar wild ausfiel. «Ich habe nichts Schlimmes gesagt», meint er, «und Schwalben mache ich sowieso keine.»

Renato Steffen nimmt die Aufregung um seine Person gelassen. «Xhaka hat überreagiert», sagt er. «Hält er Sprüche nicht aus, soll er nicht damit anfangen. Ich bin ruhiger geworden. Und ich bin immer nur so, wie mich die Gegenspieler haben wollen.»

Taulant Xhaka, bei YB wegen diverser Vorkommnisse äusserst unbeliebt, fehlt nun vier Partien gesperrt und damit auch beim Rückspiel in Basel Ende Oktober. Ziel erreicht, könnte sich Steffen denken. Sagen tut er das nicht. Sondern: «Wichtig war, dass wir eine gute Leistung zeigten und Basel schlugen. Das gibt uns viel Selbstvertrauen, wir wollen uns in der Tabelle verbessern.»

Bemerkenswertes Dribbling

Kaum einem anderen Akteur im YB-Kader kommt die Spielausrichtung des neuen Trainers Adi Hütter mehr entgegen als Steffen. «Es ist toll, spielen wir so offensiv und greifen früh an», sagt der flinke Flankenspezialist. Es sei zwar sehr anstrengend, ständig im Vollsprint die Gegenspieler zu attackieren, aber es lohne sich. Er selber sei nach längerer Krankheitspause noch nicht bei «hundert Prozent», aber fühle sich gut. Mit welchem Selbstbewusstsein Steffen am Mittwoch Naser Aliji vor dem 3:1 auf engstem Raum ausdribbelte, war bemerkenswert.

Wegen einer rätselhaften Virusinfektion, die vorerst nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte, war Steffen fünf Wochen ausgefallen. «Man kennt die Ursache nicht», sagt er, die Probleme seien aber bestimmt nicht wegen eines neuen Tattoos entstanden, wie es Gerüchte suggerierten.

Auf dem Weg ins Nationalteam

Und so findet Steffens unaufhaltsamer und märchenhafter Aufstieg vom kleinen Regionalkicker zur Super-League-Grösse seine Fortsetzung. Macht der Aargauer so weiter, dürfte er bald zum Thema fürs Nationalteam werden. Auswahltrainer Vladimir Petkovic (der am Mittwoch im Stade de Suisse weilte) meinte, Steffen müsse in Auswärtsspielen konstanter werden. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag, wenn YB im Derby in Thun, der alten fussballerischen Heimat des 23-Jährigen, antritt.

Für Brisanz ist am Sonntag gesorgt, denn der Flügelspieler trifft auf Intimfeind Dennis Hediger, mit dem er sich gehässige Duelle geliefert hat. Diese Zeitung versuchte mehrmals, ein versöhnliches Treffen mit den Heissspornen zu arrangieren, stiess aber in Bern und Thun auf wenig Gehör. «Es ist schade, was einige Leute in Thun über mich erzählen», erklärt Steffen, «mehr gibt es nicht zu sagen.» Dazu lächelt er spitzbübisch. Am Sonntag wird er sein liebes Gesicht ablegen – und im Fussballerantlitz für jede Menge Betrieb sorgen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10944869

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Oktober 2015, 18:44 
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02.10.2015

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Renato Steffen erhält Nati-Aufgebot

YB-Spieler Renato Steffen darf sich freuen: Vladimir Petkovic hat ihn für die EM-Qualifikationsspiele aufgeboten.

Erstmals ist der 23-jährige YB-Spieler Renato Steffen in die Nationalmannschaft aufgeboten. Vladimir Petkovic will den Offensivspieler bei den EM-Qualifikationsspielen gegen San Marino und Estland dabei haben.

«Es war immer ein Traum von mir, für die Schweiz im Einsatz zu stehen. Nun geht dieser Traum in Erfüllung. Ich freue mich riesig und sehe das Aufgebot auch als Lohn für die Leistungen bei YB», lässt sich Steffen in einer Mitteilung von YB zitieren.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10368708

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Oktober 2015, 23:12 
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Renato Steffen erstmals aufgeboten

Erstes Aufgebot für die Schweizer Nationalmannschaft für YB-Spieler Renato Steffen: Der 23-jährige Offensivspieler gehört dem Kader im Hinblick auf die kommenden EM-Qualifikationsspiele gegen San Marino und Estland an.

„Es war immer ein Traum von mir, für die Schweiz im Einsatz zu stehen. Nun geht dieser Traum in Erfüllung. Ich freue mich riesig und sehe das Aufgebot auch als Lohn für die Leistungen bei YB“, sagt Renato Steffen.


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