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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 9. Februar 2012, 11:25 
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Afrika-Cup: Sambia und Elfenbeinküste im Final

Sambia ist die grosse Überraschung am Afrika-Cup. Die Sambier haben den Halbfinal gegen Ghana mit 1:0 gewonnen und stehen im Final. Matchwinner war YB-Stürmer Emmanuel Mayuka. Im Endspiel trifft Sambia auf Favorit Elfenbeinküste

Emmanuel Mayuka erzielte in der 78. Minute das entscheidende 1:0 für den klaren Aussenseiter aus Sambia. Der Stürmer der Young Boys Bern bekam den Ball am Strafraum serviert, drehte sich um die eigene Achse und schlenzte die Kugel perfekt ins lange Eck.

In der 83. Minute flog bei Ghana Derek Boateng wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz. Ghana hatte es bereits in der ersten Halbzeit in der Hand, dass sich das Spiel zu seinen Gunsten entwickelt. Aber Asamoah Gyan sah seinen Penalty von Torhüter Kennedy Mweede pariert. Für Sambia ist es der 3. Finaleinzug nach 1974 und 1994.

Gervinho schiesst «Elefanten» ins Glück

Die Elfenbeinküste mit Superstar Didier Drogba war über weite Strecken der Partie gegen Mali die bessere und gefährlichere Mannschaft. Nachdem Drogba (6.) und Manchester Citys Yaya Touré (16.) jeweils nur Aluminium getroffen hatten, schoss Gervinho vom FC Arsenal den Afrikameister von 1992 nach einem starken Solo kurz vor der Pause in den Final.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... e-im-Final

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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Montag 13. Februar 2012, 09:58 
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YB reibt sich die Hände

Mayuka nach Afrika-Cup 14 Millionen wert

Heute um 20.15 Uhr grosser Showdown in Gabuns Hauptstadt Libreville: Elfenbeinküste gegen Sambia. Chelsea-Superstar Didier Drogba gegen YB-Crack Emmanuel Mayuka. Und im kalten Bern reibt sich YB-Boss Ilja Kaenzig die Hände.

Rund 1,3 Millionen Franken. Für diesen Betrag holt YB im Sommer 2010 ein sogenanntes Juwel von Maccabi Tel Aviv: Mayuka, keine 20 Jahre alt und schon Tingeltangel-Künstler mit den Destinationen Porto und Tel Aviv. Sein Schweizer Entdecker ist Stürmerlegende und YB-Scout Sté­phane Chapuisat. Dennoch rümpft man in Bern erst mal die Nase: So viel Geld für einen Unbekannten aus Sambia?

Heute können alle Chappi die Füsse küssen. Denn der Marktwert von Mayu, wie ihn seine Freunde nennen, hat sich am Afrika-Cup verzehnfacht. «Wir hatten immer wieder Interessenten», sagt Kaenzig. Diese sollen von sieben, acht Millionen Franken gesprochen haben.

Viel zu wenig! «Im Moment gibt es keine Offerte. Aber der Preis ist heiss!», sagt Kaenzig heute. Und schiebt nach, dass ein Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen sei, der Millionenbetrag einer späteren Offerte zweistellig sein müsse. 13, 14 Millionen sind durchaus realistisch.

Und damit würde Mayuka (21) schneller als erwartet in die Fussstapfen von Seydou Doumbia treten, der YB 2010 in Richtung ZSKA Moskau verlassen hat. Für 18 Millionen Franken, wovon YB etwa zwölf Millionen blieben. Die Marktwert-Steigerung verdankt Mayuka seinen drei Toren am Afrika-Cup. Vor allem jenem im Halbfinal gegen Favorit Ghana (siehe Video oben). Mayuka sagte: «Ich bin sprachlos! Danke, Gott!»

In diesem Spiel war Mayuka bloss Ersatz. Trainer Hervé Renard gönnte ihm eine Verschnaufpause, sagte ihm in einem Vier-Augen-­Gespräch vor dem Spiel allerdings voraus, dass er der Matchwinner sein würde, wenn er eine halbe Stunde vor Schluss aufs Feld komme. Renard rechnete fest mit einer Verlängerung. Der Franzose mochte allerdings nicht so lange warten. Er brachte Mayuka in der Pause. Es war der perfekte Trainer-Glücksgriff.

Jetzt warten auf Sambia und Mayuka noch grössere Fussab­drücke als jene von Doumbia. Dieser spielt am Afrika-Cup im Team der Elfenbeinküste kaum eine Rolle. Er durfte nur im letzten bedeutungslosen Gruppenspiel gegen Tunesien von Beginn weg ran. In der Finalrunde hat der bislang torlos gebliebene Ex-YBler noch keine Sekunde gespielt. Ganz anders Drogba, der wie Mayuka dreimal getroffen hat und mit einigen weiteren Spielern an der Spitze der Torschützenliste steht.

Der Weg für die Chipolopolos – die Spieler der sambischen Nationalmannschaft werden martialisch als Gewehrkugeln bezeichnet – in diesen Final war mit den üblichen afrikanischen Hindernissen gepflastert. Zuerst schmiss Renard Mittelfeldspieler Clifford Mulenga aus dem Team, weil er den Ausgang überzogen hatte. Dann mischte sich der Sportminister ein mit der kategorischen Forderung, weitere Elemente auszuschliessen, die das Team verseuchen könnten.

Und für den Finaleinzug gab es vom Chief des Swaka-Volkes für Goalie Kennedy Mweene die folk­loristische Prämie in Form von 250 Hektaren Land sowie eines Stiers und einer Kuh. Mweene hatte im Halbfinal gegen Ghana den Elfer von Sunderland-Star Asamoah Gyan pariert.

Für den Final kehrt Sambia in jene Stadt zurück, in der 1993 die gesamte Nationalmannschaft mit Ausnahme von Stürmer Kalusha Bwalya bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Für den krassen Aussenseiter würde ein Sieg in Libreville den ersten Titel bei der dritten Finalteilnahme bedeuten. Ein Mayuka-Tor zum Sieg würde den Young Boy in seiner Heimat doppelt unsterblich machen. Und Kaenzig würde nicht mehr fertig mit Händereiben.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 63940.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Montag 13. Februar 2012, 15:31 
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Party und Temperatur-Schock!

YB verzichtet gegen Basel auf Mayuka

Er ist der derzeit leuchtendste Stern am afrikanischen Fussball-Himmel. YB-Stürmer Emmanuel Mayuka (21) wird wegen der Kälte in der Schweiz und der Party in Sambia gegen Basel fehlen.

Das Siegtor von Emmanuel Mayuka im Halbfinal gegen Ghana ebnete der «Chipolopolo», der sambischen Nationalmannschaft, den Weg zum grössten Triumph, den das Land je erleben durfte.

Und ausgerechnet an jenem Ort, wo 1993 die komplette Nationalmannschaft bei einer Flugzeugkatastrophe ums Leben kam, dreht der 21-jährige YB-Stürmer mächtig auf, dribbelt tanzt und schiesst sich mit seinen Toren in die Herzen Afrikas.

Wann aber kommt der Superstürmer aus der Hitze Afrikas in die Kältekammer Schweiz zurück? Am Donnerstag steht für YB in Bern ausgerechnet der Spitzenkampf gegen Basel an.

Trainer Christian Gross machte sich im «Bund» Sorgen: «In Sambia wird es einen grossen Empfang geben. Es ist zurzeit schwierig, ihn zu erreichen auf Höhe des Äquators, obwohl er drei Handys besitzt. Ich weiss nicht, ob es angebracht ist, zu fordern, dass er am Mittwoch zurück in Bern sein muss für das sehr wichtige Spiel gegen Basel am Donnerstag. Denn der Temperaturunterschied ist gewaltig von nahezu 30 Grad plus zu minus 10 Grad.»

Gross warnt: Das könne bei sehr kurzer Angewöhnungszeit zu Problemen führen, insbesondere der Atemwege.

Kurz nach Montagmittag ist klar: Mayuka wird bei YB gegen Basel nicht auf dem Platz stehen. In der Mitteilung der Berner heisst es: «In Anbetracht des historischen Triumphes hat die sportliche Leitung entschieden, Mayuka in dieser Woche an den Feierlichkeiten in seiner Heimat teilnehmen zu lassen. Er wird YB somit im Spiel vom Donnerstag gegen Basel, das unter ganz anderen klimatischen Verhältnissen als in Afrika stattfinden wird, nicht zur Verfügung stehen. Mayuka wird in der nächsten Woche wieder in Bern erwartet und dann von YB gebührend empfangen.

2010 kam der flinke Sambier für 1,3 Millionen Franken von Maccabi Tel Aviv zu den Young Boys. Sein Marktwert wird mittlerweile auf rund 14 Millionen Franken geschätzt.

Die Berner reiben sich natürlich die Hände. YB-Boss Ilja Kaenzig: «Wir hatten schon vor dem Turnier Interessenten.» Die boten angeblich zwischen sieben und acht Millionen. Kaenzig: «Zum jetzigen Zeitpunkt ist ein Verkauf ausgeschlossen, ein Angebot müsste dann aber im zweistelligen Millionenbereich liegen.»

Möglich ist ein Ausland-Wechsel von Mayuka im Sommer – ausser, es flattert noch ein Millionen-Angebot aus Russland rein. Dorthin dürfte Mayuka noch transferiert werden.


http://www.blick.ch/sport/fussball/inte ... 65334.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Montag 13. Februar 2012, 15:33 
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Mayuka erhält eine Woche Ferien

Belohnung für den YB-Stürmer für den Sieg am Afrika-Cup

Die Young Boys gewähren Emmanuel Mayuka einige Freitage. Der Stürmer aus Sambia kann damit in seinem Heimatland an den Feierlichkeiten nach dem historischen Erfolg am Afrika-Cup teilnehmen. Erst in der kommenden Woche wird er in Bern zurückerwartet.

Damit verpasst Mayuka den Spitzenkampf in der Super League gegen den FC Basel am Donnerstag. Ein Einsatz des dreifachen Afrika-Cup-Torschützen wäre aber ohnehin unwahrscheinlich gewesen: Den Final absolvierte Mayuka am Sonntagabend in der gabonesischen Hauptstadt Libreville bei 30 Grad, in Bern hätte er bei Minustemperaturen auflaufen müssen.


http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 24488.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Dienstag 14. Februar 2012, 13:05 
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Der neue Goldesel im YB-Stallvon

Emmanuel Mayuka darf mit Sambia den Sieg des Afrika-Cups in vollen Zügen geniessen. YB gibt dem Stürmer eine Woche frei und will das Juwel noch länger behalten.

Nach dem Finalsieg am Sonntag über die Elfenbeinküste im Penaltyschiessen hat Emmanuel Mayuka kaum Worte gefunden: «Ich habe diesen verrückten Match genossen und bin einfach nur glücklich, dass wir gewonnen haben.» Gestern landete Mayuka am späten Nachmittag mit dem Team in Sambias Hauptstadt Lusaka und wurde euphorisch empfangen. Der erstmalige Gewinn des Afrika-Cups hat das ganze Land in Ekstase versetzt. Entsprechend wird gefeiert.

«Emmanuel soll die Feierlichkeiten in vollen Zügen geniessen. Wir erwarten ihn nicht vor dem Wochenende zurück», sagte gestern Ilja Kaenzig. Der YB-CEO freute sich für «seinen» Stürmer. «Wir werden ihn in Bern dann auch noch gebührend feiern. Derzeit überlegen wir, wie wir das machen wollen.» Kaenzig hat der Erfolg Sambias überrascht, auch Mayuka hat ihn beeindruckt. «Sambia zählte ja im Vorfeld nicht zu den Favoriten. Und Mayuka imponierte mit seinen konstant guten Leistungen, wie er auf hohem Niveau stets Vollgas gab, wie er Verantwortung übernahm und die Mannschaft führte.» Bisher hatte der 21-jährige Stürmer bei YB an guten Tagen geglänzt, danach aber wieder unauffällig agiert.

Chapuisat holte Mayuka zu YB

Im Sommer 2010 kam Mayuka, der von YB-Scout Stéphane Chapuisat entdeckt worden ist, von Maccabi Tel Aviv (Isr) nach Bern – für eine Ablöse von rund 1,5 Millionen Franken. Mit den starken Auftritten und den drei Toren am Afrika-Cup hat sich sein Marktwert vervielfacht. «Jetzt ist er sicher einen zweistelligen Millionenbetrag wert», weiss Kaenzig. Aber das Juwel soll noch lange nicht verkauft werden. «Mayuka nimmt Schritt für Schritt. Bei YB wurde er vom Joker zum Stammspieler, nächste Saison soll er nun ein Leistungsträger sein.»

In Bern hatten viele in Mayuka den Nachfolger von Seydou Doumbia gesehen. Der Goalgetter aus der Elfenbeinküste, der den Final auf der Ersatzbank erlebte, hatte YB im Sommer 2010 Richtung ZSKA Moskau verlassen. «Aber Doumbia ist Doumbia, ich bin Mayuka», hatte der Sambier schon damals zu 20 Minuten gesagt. Auch Kaenzig wehrt sich dagegen Mayuka als Doumbia-Nachfolger zu bezeichnen. «Diesen Rucksack darf man Mayuka nicht anhängen. Doumbia war ein Goalgetter. Mayuka ist dagegen auch ein äusserst mannschaftsdienlicher Spieler.»


http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... l-24820728

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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Dienstag 14. Februar 2012, 13:08 
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Mayuka, der «König von Sambia»

Emmanuel Mayuka feiert in Sambia den Gewinn des Afrika-Cups – und könnte bei YB gut zu Raul Bobadilla passen.

Samba in Sambia: Nach Sambias Sieg im Afrika-Cup-Final am späten Sonntagabend gegen die Elfenbeinküste (8:7 im Elfmeterschiessen) feiert eine Nation ausgelassen den überraschenden Erfolg. Die Festivitäten im Binnenland im südlichen Afrika mit rund 13,5 Millionen Einwohnern sollen nach dem erstmaligen Gewinn des wichtigsten kontinentalen Bewerbs tagelang andauern – und mittendrin ist Emmanuel Mayuka. Der YB-Stürmer war einer der besten, auffälligsten Fussballer des Turniers und mit drei Treffern einer von sieben Torschützenkönigen. Auch Didier Drogba, der ivorische Superstar, erzielte drei Tore, verschoss aber im Final einen Penalty.

Drogba und Mayuka verwandelten ihren Versuch im Elfmeterschiessen, am Ende aber hatte Sambia den Favoriten mit all seinen Premier-League-Grössen völlig verdient bezwungen. Und das in Libreville (Gabun) und damit nur wenige Kilometer von dem Ort entfernt, an dem vor 19 Jahren 18 Nationalspieler Sambias bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen waren.

Die Krone von Afrikas Fussball tragen nun international relativ Namenlose, mit dem französischen Trainer Hervé Renard, der noch bis vor 8 Jahren Amateurklubs in der Heimat trainierte und daneben Bürohäuser putzte. «Fussball ist magisch», sagte Renard. «Unsere Fussballer spielen nicht bei grossen Klubs. Aber sie haben ein grosses Herz und eine grossartige Zukunft vor sich.»

Erst am Sonntag in Bern

Das gilt besonders für Emmanuel Mayuka. Er ist – zumindest für einige Tage – zum «König von Sambia» aufgestiegen. Sein Handy war zwar auch gestern meistens ausgeschaltet, aber YB-Trainer Christian Gross und der Technische Direktor, Hansruedi Hasler, hatten am Sonntag Kontakt mit Mayuka. Dabei teilten sie ihm mit, dass er erst am nächsten Sonntag nach Bern zurückkehren müsse – und die Feierlichkeiten, die es auch im Fall einer Finalniederlage gegeben hätte, in vollen Zügen geniessen könne. «Er ist sehr stolz und freut sich, dass auch in Bern viele mit Sambia mitfieberten», sagte YB-Medienchef Albert Staudenmann.

Damit wird Mayuka übermorgen, im Heimspiel gegen Leader Basel, nicht im YB-Kader stehen. «Das wäre sowieso problematisch gewesen», sagte Trainer Gross angesichts des Temperaturunterschieds von 40 Grad zwischen Gabun und der Schweiz.

Wie lange bleibt Mayuka?

Laut den YB-Verantwortlichen bleibt Mayuka übrigens bestimmt bis Ende Saison in Bern – ein Transfer nach Russland, wo zum Beispiel Dynamo Kiew Interesse zeigte, wäre theoretisch ja noch möglich. Der Marktwert des 21-Jährigen, für den bereits in der Winterpause rund 8 Millionen Franken Ablösesumme geboten wurden, dürfte mittlerweile bei über 12 Millionen liegen. Und bei YB überlegt man sich, den jungen Angreifer (Vertrag bis 2015) noch nicht im Sommer 2012 zu verkaufen – was aber nicht einfach werden dürfte.

Der schnelle, trickreiche Emmanuel Mayuka könnte im YB-Sturm die perfekte Ergänzung zum kräftigen Raul Bobadilla darstellen. Der Konkurrenzkampf in der Offensive jedenfalls ist heftig: Am Sonntag in Sion, als Mayuka fehlte, sass Moreno Costanzo auf der Bank – und Nassim Ben Khalifa sogar auf der Tribüne. Beide gehören wie David Degen ja zum erweiterten Aufgebot des Schweizer Nationalteams. Und dort ist, so war gestern zu vernehmen, mit Matias Vitkieviez ein vierter YB-Offensivspieler ein Kandidat.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22713813

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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Dienstag 14. Februar 2012, 18:02 
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Das Vermächtnis

Sambia mit YB-Stürmer Emmanuel Mayuka überwand ein nationales Trauma.

Singend und betend hatten sie sich den Titel geholt, und als sie den Pokal erst in den Händen hielten, brachen die grossen Gefühle hervor. «Es ist vollbracht», freute sich «Post Zambia», und das Blatt aus der Hauptstadt Lusaka zitierte Nationaltrainer Hervé Renard: «Es stand in den Sternen geschrieben, dass wir hier gewinnen würden.» Was der Franzose meinte: Der Sieg war Schicksal. Die «New York Times» analysierte: «Gewisse Dinge müssen einfach so sein.»

8:7 nach Penaltyschiessen schlug das sambische Nationalteam im Final des Afrika-Cups die favorisierte Elfenbeinküste - vor allem aber gewann es seinen ersten Titel überhaupt, ausgerechnet in Libreville. Vor der Küste des zentralafrikanischen Gabun war im April 1993 ein Flugzeug ins Meer gestürzt, 18 Spieler der sambischen Nationalmannschaft hatten dabei ihr Leben gelassen. Das «Gabon Air Disaster» gilt in Sambia als nationales Trauma. Nach dem Titelgewinn sagte Renard: «Diese 18 Spieler waren unsere stille Kraft. Wir sind ihr Vermächtnis.»

Entsprechend emotional verlief die Siegesfeier, wurde die Mannschaft nach ihrer gestrigen Rückkehr in Sambia am Flughafen empfangen. «Ein ganzes Land spielt verrückt», fand die «Times of Zambia» und berichtete von Feuerwerk, Autocorsos und dem Lärm aus Tausenden von Vuvuzelas. «Chipolopolo» werden die Nationalspieler genannt, Gewehrkugeln.

Drogba und die Tränen

Mittendrin in dem Trubel: YB-Stürmer Emmanuel Mayuka. Mit drei Treffern gehört der 21-Jährige zu den besten Torschützen des diesjährigen Afrika-Cups, gleich oft wie der Young Boy hat unter anderem auch Didier Drogba getroffen. Der Chelsea-Star sorgte mit einem verschossenen Penalty im Final dafür, dass die «goldene Generation» der Elfenbeinküste letztlich einmal mehr von Tränen begleitet vom Feld schritt. Seit 1992 warten die «Elefanten» vergeblich auf ihren zweiten Afrika-Cup-Titel.

Mayuka hingegen avancierte zur grossen Entdeckung des Turniers. Nach seinem 1:0-Siegtreffer im Halbfinal gegen Ghana traf der wendige Stürmer, im Sommer 2010 für rund 1,3 Millionen Franken von Maccabi Tel Aviv nach Bern gekommen, auch im Penaltyschiessen des Finals zum zwischenzeitlichen 2:2. In diesem mitreissenden Final traten bei am Ende miserablen Terrainverhältnissen insgesamt 18 Schützen vom kaum noch vorhandenen Kreidepunkt an. Der Ivorer Gervinho (Arsenal) leistete sich den fatalen Fehlschuss.

Mit seinen Teamkollegen wurde Mayuka nach dem historischen Triumph mit einer Staatsmaschine zurück nach Sambia geflogen. Dort darf er eine Weile bleiben. YB-Trainer Christian Gross und Geschäftsführer Ilja Kaenzig entschieden, dem jungen Stürmer eine Woche Ferien zu gewähren. Mayuka wird damit den Spitzenkampf vom Donnerstag im Stade de Suisse gegen Basel verpassen, was der Verein auch damit begründet, «dass ganz andere klimatische Verhältnisse herrschen als in Afrika», wie YB gestern in einer Mitteilung schrieb. Dort stand aber ausserdem: «In der kommenden Woche werden wir Mayuka in Bern gebührend empfangen.»

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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Dienstag 14. Februar 2012, 18:05 
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Mayuka König der Chipolopolos (Gewehrkugeln)

Emmanuel Mayuka (21) hat mit seinen Toren Sambia stillgelegt. Die Heimat liegt dem neuen König von Afrika zu Füssen.

Goalie Kennedy Mweene mag zwar im Verlauf des Turniers zwei Penaltys gehalten haben. Stophila Sunzu den entscheidenden Elfer versenkt haben. Und Captain Christopher Katongo zum Spieler des Afrika-Cups 2012 ernannt worden sein und den Pokal hochgestemmt haben. Doch der grosse Held ist immer derjenige, der am meisten Tore schiesst.

Und der spielt üblicherweise in Gelbschwarz, bei YB: Emmanuel Mayuka. Torschützenkönig des Afrika-Cups mit drei Treffern. Sechs weitere Spieler kommen wohl auf dieselbe Zahl – unter ihnen der ivorische Superstar Didier Drogba. Doch der Goldene Schuh gehört Mayuka aufgrund der höheren Anzahl Assists. Sambia, das südafrikanische Land mit fast 14 Millionen Einwohnern, feiert seinen König. Und wie!

Am Montag steht das Leben in der Hauptstadt Lusaka still. Viele machen sich nach durchzechter Nacht auf, die 25 Kilometer zum Flughafen zu Fuss zu gehen, um die Nationalhelden zu empfangen. «Heute arbeitet niemand, da kann sich die Regierung auf den Kopf stellen», sagt einer. Ein Land im Delirium.

Dank Mayuka!

Kein Wunder war der YBler gestern absolut nicht zu erreichen. Sein Arbeitgeber hat volles Verständnis für die Party des Jahrzehnts in Lusaka.

Mayuka muss erst am Sonntag zurück in der Schweiz sein

«Wir lassen Emmanuel die ganze Woche feiern», sagt CEO Ilja Kaenzig. Erst am Sonntag wird er in Bern zurückerwartet. Ein Einsatz im Schlagerspiel vom Donnerstag gegen Basel hätte ohnehin null Sinn gemacht.

In Libreville (Gabun), wo Sambia im Final die favorisierten Elefanten der Elfenbeinküste mit 8:7 im Penaltyschiessen schlachteten, wars 30 Grad. Bei uns herrscht noch die Eiszeit.

Wenn Mayuka erst einmal zurück ist, weiss Kaenzig ganz genau, was die erste Aufgabe von YB sein wird: «Dann müssen wir ihn erst einmal herunterholen. Dutzende Agenten werden ihm den Mund wässrig machen mit Offerten von Topklubs. Er kommt aus einer Kultur, wo man nur an den nächsten Tag denkt. Es ist unser Job, dafür zu sorgen, dass er nicht nach jedem Tor erst mal nur an seinen eigenen Marktwert denkt.»

Und der dürfte sich nach dem Triumph beim Afrika-Cup auf 13, 14 Mio. Franken belaufen.

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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Montag 20. Februar 2012, 17:23 
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Grosser Bahnhof für Mayuka

Der BSC Young Boys hat am Montag in der Sky Lounge des Stade de Suisse Afrika-Cup-Sieger Emmanuel Mayuka feierlich empfangen.

Die Berner Young Boys gönnten ihrem Stürmer nach dem überraschenden Sieg noch ein paar Tage frei. Mayuka nützte die Zeit, um sich in seinem Heimatland feiern zu lassen. Trotz den Feierlichkeiten und der langen Rückreise, sah der 21-Jährige am Montagmittag erholt aus.

An der Medienkonferenz wurde zuerst ein Video mit allen Toren Mayukas gezeigt. Vor Ort war neben der Führungsetage der Young Boys auch eine Delegation der sambischen Botschaft in Genf. Die YB-Verantwortlichen lobten ihren Stürmer in den höchsten Tönen. «Mayuka hat viel für den Fussball und für YB gemacht», lobte YB-Verwaltungspräsident Benno Oertig den jungen Mann..

YB in aller Munde

Die Lebensfreude, die Mayuka beim Feiern seiner Tore zeige, werde auch YB helfen, vermutet Oertig. «Sambia und Mayuka können ein Vorbild sein für YB», pflichtete auch Ilja Kaenzig bei.

Oertig zeigte sich besonders erfreut, weil die Fernsehkommentatoren während den Spiel von Sambia ständig YB erwähnt hatten. Der Verwaltungsratspräsident überreichte Mayuka ein Plakat, einen Blumenstrauss und eine Uhr, in der das Logo des Cups eingraviert wurde.

Ilja Kaenzig stellte klar, dass der gesteigerte Marktwert sekundär sei. Man wolle Mayuka noch behalten. «Sein Beitrag zu einem Meistertitel wären mehr Wert, als die Millionen, die sein Verkauf einbringen könnten.»

Grosses Fest in Sambia

Mayuka konnte nach dem Sieg in seinem Heimatland kein Restaurant mehr betreten. «Die Feierlichkeiten arteten teilweise aus und wurden fast gefährlich für die Spieler», berichtet der junge Sambier. Er habe aber Verständnis dafür, es sei schliesslich der erste Afrika-Cup-Triumph seines Landes gewesen.

Der YB-Spieler geht davon aus, dass in Sambia noch immer gefeiert wird. Das ganze Land habe eine Woche lang nicht gearbeitet, berichtet er schmunzelnd. «Ich fühle mich trotz den langen Feierlichkeiten gut und bin dankbar, dass ich noch ein paar Tage in meinem Heimatland bleiben durfte», bedankte sich Mayuka artig.

Die Lust nach einem weiteren Titel

Der Stürmer freut sich auf die nächsten Einsätze mit seinem Klub. Ihm sei durchaus bewusst, dass sich in seiner Abwesenheit in Bern einiges geändert habe. Er habe sich aber stets auf dem Laufenden gehalten. «Ich weiss alles», so der junge Mann selbstbewusst.

Welcher Verein in der Zukunft auf ihn wartet, wusste der 21-Jährige dann aber doch nicht. Er wollte sich nicht zu Vereinen äussern, die sich bei ihm gemeldet haben. «Mein nächstes Ziel ist es, mit den Berner Young Boys den Titel zu gewinnen».


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Gr ... y/11517963

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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Montag 20. Februar 2012, 17:25 
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«Die Emotionen waren so stark, dass ich weinte»

Emmanuel Mayuka ist zurück in Bern, während in seiner Heimat Sambia noch gefeiert wird. Eine Woche nach dem Gewinn des Afrika-Cups freut sich der Stürmer, wieder für YB Tore zu schiessen.

Der 21-jährige Emmanuel Mayuka hatte mit drei Toren massgeblichen Anteil am Erfolg von Sambia. Auch im Final gegen die Elfenbeinküste hatte der Angreifer im Penaltyschiessen die Nerven behalten.

Wie erlebten Sie die Feierlichkeiten zuhause in Sambia?
Emmanuel Mayuka: Bei unserer Ankunft wurden wir vom Präsidenten empfangen. Danach gab es überall Party und Empfänge. Wir mussten zeitweise von der Security in Sicherheit gebracht werden, weil die vielen Menschen so entzückt waren. Aber die Begeisterung ist verständlich, denn sie lieben den Fussball. Alle haben gesagt: Jetzt feiern wir und gehen eine Woche nicht zur Arbeit. Aber ich glaube, in Sambia feiern sie immer noch.

Der Präsident soll jedem Spieler eine Prämie von 45 000 Euro versprochen habe?
Davon weiss ich nichts.

Welches war Ihr emotionalster Moment während des Turniers?
Der Halbfinal. (Mayuka schoss Sambia mit dem 1:0 über Ghana in den Final, die Redaktion). So etwas hatte ich vorher noch nie erlebt. Die Emotionen waren so stark, dass ich weinte.

Sie hatten aber bei YB schon vorher gesagt, dass Sambia den Cup gewinnen könne.
Ja, wir sagten uns immer, dass wir das schaffen können. Aber man hat uns das nicht zugetraut. Doch man muss immer positiv denken, wenn man etwas erreichen will.

Welche Rolle spielte die Tatsache, dass 1993 das damalige sambische Nationalteam im Final-Ort Libreville bei einem Flugzeug-Absturz ausgelöscht wurde?
Dies hatte für uns eine grosse Bedeutung. Das war damals ein grossartiges Team. Sie hatten etwas angefangen, waren auf dem Weg, etwas Grosses zu erreichen. Wir haben uns gesagt: Das müssen wir jetzt zu Ende führen. Ich bin glücklich und stolz, dass wir das geschafft haben.

Der Afrika-Cup dürfte Ihnen zahlreiche Angebote eingebracht haben. Wie sehen Sie Ihre Zukunft?
Angebote kümmern mich nicht. Mein Job ist zu spielen. Und ich freue mich, dass ich dies am nächsten Samstag wieder mit YB gegen Luzern tun kann. Mein nächster Karriere-Traum ist, YB zu einem Titel zu verhelfen.


http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... --31728744

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