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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Mittwoch 3. August 2011, 09:41 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Ghezal erhält offenbar einen Zweijahresvertrag in Thun.
Zuletzt geändert von Rino am Donnerstag 11. August 2011, 13:03, insgesamt 1-mal geändert.
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 11. August 2011, 08:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.08.2011  Zitat: Alles klar – bloss der Spieler fehlt
Benjamin Steffen · Und plötzlich war er weg. Nicht gerade wie vom Erd-, aber zumindest wie vom Schweizer Boden verschluckt. Ende 2009 nahm Saif Ghezal Reissaus von YB, dem damaligen Super-League-Leader. Kurz darauf verloren die Berner Fussballer ein Cup-Spiel gegen die unterklassigen Lausannois, im Frühling den Meistertitel. Kurz: Ghezal hinterliess eine Lücke. Alsbald wurde der mutmassliche Grund für das Verschwinden kolportiert: Ghezal habe gesagt, bei einem Unfall in der tunesischen Heimat sei seine ehemalige Partnerin getötet, sein Töchterchen verletzt worden. Aber ebenso rasch hiess es, die Argumente seien fadenscheinig. Als die Young Boys am 30. Dezember 2009 die Auflösung des Vertrags und Ghezals Wechsel zum saudiarabischen Klub Al Ahli Jeddah bekanntgaben, schrieben sie von «fraglichen Gründen».
Aus zuverlässigen Quellen ist längst bekannt, dass besagter Unfall nicht stattfand und Frau und Kind wohlauf sind. Diese Nachricht erhielt YB bald von einem Mittelsmann. Es hiess, Ghezal habe einen Grund erfunden, um in die Wüste wechseln zu dürfen. Nachdem er von Al Ahli ein Handgeld von 1 Million Euro erhalten haben soll, kaufte er sich für 250 000 Euro von YB frei. Im neuen Klub blieb Ghezal nicht lang; nach kurzer Zeit zog es ihn nach Hause, zu Etoile Sportive du Sahel, von wo er einst nach Bern aufgebrochen war.
Nun zeichnet sich die nächste Kehrtwende ab: Ghezal kehrt nach Bern zurück, zum FC Thun. Vielleicht. Die Thuner Verantwortlichen sagen, vor einigen Tagen sei der Vertrag unterschrieben worden. Doch offenbar fehlt die Freigabe aus Tunesien – und nebenbei Ghezal, in Fleisch und Blut. Anfang Woche hiess es, Ghezal komme am Dienstag nach Thun. Er kam nicht. Am Mittwoch hiess es, er komme diese Woche. Noch ist er nicht wieder aufgetaucht auf dem Schweizer Boden, von dem er 2009 plötzlich wie verschluckt war.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 17. August 2011, 15:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.08.2011  Zitat: Saïf Ghezal doch noch in Thun angekommen
Das lange Warten fand ein Ende: Der ehemalige YB-Verteidiger Saïf Ghezal ist im Berner Oberland eingetroffen.
Der 30-jährige Tunesier hatte beim FC Thun schon vor zwei Wochen einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Ghezal spielte zuletzt in Tunesien bei Etoile Sportive du Sahel. Wegen diverser ungeklärter Zustände in der Führung des Klubs hat sich das Eintreffen von Ghezal in Thun verzögert.
Zu den grössten Erfolgen des tunesischen Verteidigers zählen die tunesische Meisterschaft 2007 und der CAF-Pokal Sieg 2006 mit Etoile Sportive du Sahel. Zudem war Ghezal Mitglied des tunesischen Kaders an der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland.
Gemäss Thuns Sportchef Andres Gerber ist es möglich, dass Ghezal bereits am Sonntag im Derby gegen YB in Bern spielberechtigt sein könnte. Das würde dem Spitzenkampf der Super League zusätzliche Brisanz verleihen, hatte sich der Verteidiger doch vor zwei Jahren bei YB während der Saison ohne Abmeldung verabschiedet. (pd/ruk)
Saïf Ghezal im Dress des FC Thun – darauf hat der Klub lange gewartet. http://www.derbund.ch/sport/axpo_super_ ... y/12791679
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 22. August 2011, 08:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.08.2011  Zitat: Ghezal: «Ich habe Verständnis für die Pfiffe der YB-Fans»
Der neue Thun-Verteidiger spricht über sein erfolgreiches Debüt und die Rückkehr nach Bern, seine Verletzung und die lautstarken Pfiffe der YB-Anhänger.
Saif Ghezal, sind Sie erstaunt, wie stark Ihr neues Team ist? Saif Ghezal: Nein, denn es ist nie Zufall, wenn eine Mannschaft Leader ist. Wir haben gegen YB gut gekämpft und sicher auch ein wenig Glück gehabt. Wichtig war, dass wir vorne effizient agierten.
Sie waren im ersten Spiel für Thun gleich der souveräne Abwehrchef und spielten, als ob Sie schon lange im Team wären. Nun, Fussball ist ein einfaches Spiel, man muss die Zweikämpfe gewinnen und einander helfen. Das ist uns heute gut gelungen.
Nach einem harten Zusammenprall mit Ihrem Torhüter David Da Costa mussten Sie das Spielfeld Mitte der zweiten Halbzeit auf der Bahre verlassen. Was war da genau passiert? Es war ein sehr langer Ball in unserem Strafraum, wir sind beide hochgesprungen, und Da Costa hat mir sein Knie genau in den Brustkorb gerammt. Das war eine unglückliche Szene, ich konnte nicht mehr gut atmen und deshalb nicht weiterspielen. Aber unser Arzt hat die Sache schon angeschaut, ich werde beim nächsten Spiel wieder dabei sein.
War es für Sie kein Thema, gegen Ihren ehemaligen Verein YB nicht spielen zu wollen... ...nein, sicher nicht, ich bin hier, um Fussball zu spielen. Natürlich war das eine sehr, sehr spezielle Partie für mich, ich kenne hier in Bern noch viele Leute und habe mich vor und nach der Partie auch mit vielen unterhalten.
Während der Partie wurden Sie von den YB-Fans bei jedem Ballkontakt lautstark ausgepfiffen. Sogar als Sie auf der Bahre rausgefahren wurden, gab es Pfiffe und Beschimpfungen. Fanden Sie das nicht auch unsportlich? Im Fussball hat es immer viele Emotionen, das gehört dazu. Ich habe Verständnis für die Pfiffe der YB-Fans während des Spiels.
Warum? Weil mein Abgang im Dezember 2009 nicht ideal verlaufen ist.
Welche Fehler haben Sie denn gemacht? Ich bin nicht immer ehrlich genug gewesen. Aber die familiäre Situation war damals für mich sehr kompliziert.
Sie erfanden einen tödlichen Autounfall Ihrer Frau und liessen das Team vor dem Cupviertelfinal gegen Lausanne im Stich... ...in dieser Geschichte lief am Ende vieles schief, aber ich finde, das ist eine private Angelegenheit. Wissen Sie, es war sehr hart für mich, denn in den zwei Jahren in Bern sah ich meinen kleinen Sohn nur dreimal. Deshalb wollte ich näher bei ihm sein.
Es ging Ihnen also wirklich nicht um das enorm gut dotierte Angebot aus Saudiarabien? Nein, absolut nicht. Es ging mir darum, meine Familie zu sehen.
Und in Thun ist Ihr Sohn dabei? Ja, er kommt nächste Woche mit meiner neuen Lebensgefährtin nach Thun. Ich freue mich sehr. http://www.bernerzeitung.ch/sport/axpo_ ... ier_id=841
_________________ For Ever
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