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 Betreff des Beitrags: Re: (21) David Degen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. Dezember 2009, 10:49 
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Blick, 24.12.2009

«Leider ist Phil nicht da»

David Degen muss heute ohne Zwillingsbruder Philipp feiern. Dafür besucht er ihn schon bald.

Was bedeutet Ihnen Weihnachten?
David Degen: Sehr viel, denn es ist ein Fest der Besinnung, der Familie. Ich habe Zeit, das Jahr ausklingen zu lassen und freue mich darauf, meine Eltern zu ­sehen. An Heiligabend essen wir gemeinsam Fondue Chinoise. Das hat Tradition. Leider ist mein Zwillingsbruder Philipp nicht ­dabei, weil sie in England keine Winterpause haben.

Besuchen Sie ihn?
Ja, am Samstag reise ich mit ein paar Kollegen nach Liverpool. Wir gehen sein Spiel schauen. Ich freue mich sehr darauf, ihn endlich wieder zu sehen. Wir telefonieren zwar täglich mehrmals. Aber das ist einfach nicht so persönlich.

Können Sie nicht ohne einander?
Nein, so sind wir halt (lacht). Wir teilen viele Dinge miteinander, und das ist gut so.

Werden Sie ihm auch ein Geschenk nach England mitbringen?
Nein, das haben wir nie gemacht. Den Eltern schenke ich schon etwas Kleines. Aber auch da geht es eher um die Symbolik, darum, dass es von Herzen kommt. Das war früher schon anders, da hatten wir immer ganz bestimmte Wünsche. Aber aus dem Alter sind wir heute raus.

Wünsche für die Zukunft haben Sie aber bestimmt.
Klar, ich will den Meistertitel. Ich bin jetzt schon heiss auf die ­Rückrunde. Wir haben bei YB eine Mannschaft, die Grosses erreichen kann. Auch wenn wir ­zuletzt mit der Cup-Pleite gegen Lausanne (1:4) einen Dämpfer hinnehmen mussten. In diesem Spiel stimmte unsere Einstellung nicht. Es wäre auch grossartig, mit der Nati zur WM zu fahren. Aber mein Fokus liegt auf YB. ­Alles andere ergibt sich von selbst.

Tun Sie selbst etwas, um im mentalen Bereich weiterzukommen?
Ja, seit fast anderthalb Jahren arbeite ich mit dem Sportpsychologen Jörg Wetzel zusammen. Ich will mir selbst den Spiegel vorhalten, nicht vor mir weg­rennen. Das braucht Mut, denn es kann sehr weh tun.

Sie haben schwierige Zeiten durchlebt.
Ja, tatsächlich. Ich erinnere mich, dass ich im Sommer 2008, bevor ich nach Bern kam, hier auf diesem Platz (Foto unten) Runden gelaufen bin und Sprints gemacht habe. Einen Kumpel habe ich jeweils genötigt, mir Bälle zuzuspielen, damit ich Abschluss trainieren konnte. Ich war ohne Team, nachdem ich mich bei Gladbach nicht durchsetzen konnte. Dann kam ich nach Bern und wurde in meinem ersten Spiel ausgepfiffen. Ich wurde missverstanden. Daran arbeitete ich mit Wetzel.

Und wirkt das Mental-Training?
Ich habe den Eindruck. Jedenfalls haben die Fans neulich in St. Gallen meinen Namen gerufen. Das hat mich sehr gefreut. Nach dem Spiel ging ich zu ihnen und habe mich bedankt. Die YB-Fans sind Weltklasse, ihnen gebührt ein grosses Dankeschön. Hoffentlich unterstützen sie uns auch in der Rückrunde so toll. Dann bin ich überzeugt, dass es mit dem Meistertitel klappt.

http://www.blick.ch/sport/fussball/leider-ist-phil-nicht-da-136567

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 Betreff des Beitrags: Re: (21) David Degen
 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Februar 2010, 10:54 
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sonntagszeitung, 07.02.2010

Ein Stürmer in zwei Welten

David Degen will eine Meisterfeier und tritt heute mit den Young Boys zum Spitzenspiel in seiner Basler Heimat an

Basel Es sind an diesem Donnerstag noch drei Tage bis zum grossen Match im St.-Jakob-Park. Wiederbeginn der Meisterschaft. FCB gegen YB. Zwei gegen eins. Und David Degen sitzt wie fast jeden Mittag in der Pizzeria Bianca, St. Jakobstrasse 116, 4132 Muttenz. Es ist sein Stammlokal, weil er weiss, dass hier frisch gekocht wird. Menü 1, Bratwurst mit Rösti steht auf der Karte. Das würde er nehmen, wenn in dreieinhalb Stunden kein Training wäre in Bern. Pastetli mit Teigwaren heisst seine Ausweichvariante.

David Degen ist ein Stürmer in zwei Welten. Ein Pendler. Wohnt in Basel, spielt für Bern. Und weil er weiss, dass diese beiden Welten für manches Herz aus Gelb und Schwarz unterschiedlich genug sind für eine Polemik, gerade vor diesen Wochen mit dem Titelkampf, sagt er schnell: «Basel ist meine Heimat. Aber mein Fussballherz schlägt für YB. Für diesen Verein zerreiss ich mich.»

90 Fahrminuten täglich und Kopfarbeit im Auto

Im Basellandschaftlichen ist er aufgewachsen. Beim FCB begann sein Aufstieg als Fussballer. Mit dem FCB gewann er vier Titel. Und im Raum Basel wollte er wohnen, als er aus der Bundesliga zurückkehrte in die Schweiz, zu YB. Hier hat er seine Freunde, die kaum mit Profifussball zu tun haben. Hier fühlt er sich wohl in seiner Wohnung in Oberwil. Das sind die zentralsten Punkte für seine Entscheidung. Die rund 45 Fahrminuten zur Arbeit pro Weg sind für ihn «keine Distanz», das Auto nennt er seine «Denkstube». Wenn das Pendeln leistungsmindernd wäre, erzählt er, hätte er sich längst in Bern eine Wohnung genommen.

Die Kontakte zu den Basler Spielern Huggel, Streller und Frei hat Degen aufrechterhalten. Er sagt: «Die Verbundenheit ist da», daran ändere nun auch ein solcher Match wie am Sonntag nichts. Und deshalb ruft er Streller an, wenn er ihn gerade etwas fragen will. Oder die beiden schicken sich SMS hin und her wie in diesen Tagen.

Degen freut sich, die drei am Sonntag zu sehen. Und vor allem freut er sich darauf, gegen sie zu spielen. Früher fand er es noch eigenartig, gegen den FCB anzutreten. Jetzt hat er sich damit arrangiert, weil er den Fussball als Geschäft versteht. Und oben auf der Tribüne werden ein paar seiner Freunde sitzen, die ihm vor dem Match gesagt haben: «David, wir wären gerne für dich, aber am Sonntag sind wir für den FCB.»

«YB hat das Stadion, die Strukturen und das Personal»

Der FCB hat, was YB will: die Konstanz an der Spitze und eine Serie von Titelgewinnen in den aktuellen Jahren. Zweimal schlossen die Berner die Saison zuletzt auf Platz 2 ab. «YB muss nachholen», sagt Degen, «niemand will ewiger Zweiter sein.» Und Degen glaubt an dieses YB, weil er weiss, was es damals beim FCB benötigt hat, um ganz an der Spitze zu sehen. Er hat die Entwicklung von YB miterlebt. Er schätzt die Qualitäten der Klubführung um Stefan Niedermaier hoch ein. Er glaubt an die Kraft der Mannschaft. Er sagt: «YB hat das Stadion, die Strukturen und das Personal; bei YB stimmt alles. Und es ist wichtig, dass YB zu einer Macht wird. Bern, Basel und Zürich als Zentren des Schweizer Fussballs - das ist doch super.»

Kein YB-Stammspieler ausser Degen weiss, wie es ist, Schweizer Meister zu werden. Degen prophezeit seiner Mannschaft dreieinhalb sehr intensive Monate. Monate mit hohem Druck auch, weil es in jedem Match nur darum gehe, die drei Punkte zu sichern, weil sich YB keine Ausrutscher erlauben dürfe, weil manchmal ein Spiel gegen die Mannschaft laufen werde und sich dann der Druck während der Partie weiter erhöhe. Dafür aber locke am Ende nach 24 Jahren ohne YB-Meistertitel ein Eintrag in die Geschichtsbücher und die Meisterfeier: «Dort dabei zu sein, das muss man erleben.»

Das YB-Ziel: Der siebte Sieg gegen den FCB in Folge

Degen glaubt, dass diese YB-Mannschaft mit den eigenen Erwartungen, aber auch mit den Erwartungen des Umfelds umgehen kann. Er nimmt dafür das Heimspiel gegen den FCB Ende November als Zeichen, das YB nach einer vorangegangenen Schwächephase 2:0 gewann. «Dieser Match war ein Signal für uns Spieler, für das Umfeld, aber auch für alle anderen, dass es nicht so einfach ist, YB aus dem Konzept zu bringen.» Und Degen glaubt, dass YB durch die bereits bekannt gewordenen Abgänge von Topskorer Doumbia und Mittelfeldspieler Yapi im Sommer nicht aus dem Gleichgewicht gerät.

Mit sieben Punkten Vorsprung auf den FCB gehen die Young Boys in den Match. «Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, um diese Saison erfolgreich abzuschliessen», sagt Degen und hält den Fahrplan bereit für heute Nachmittag. «Wir kommen nicht nach Basel, um mitzuspielen. Wir kommen nach Basel, um zu gewinnen.»

Trainer Vladimir Petkovic hat dem Team das 3-4-3 und die offensive Ausrichtung gegeben. Die Spieler schaffen mit ihrer Grundschnelligkeit Probleme für alle Schweizer Gegner. Die Mannschaft ist technisch stark. Sie hat den FCB mit ihren Qualitäten zuletzt sechsmal in Serie besiegt. Und Degen glaubt, dass sein YB wenigstens heute befreit ist von der stärksten mentalen Zusatzbelastung: «Der grosse Druck liegt in diesem Match beim FCB.»

Publiziert am 07.02.2010

http://www.sonntagszeitung.ch/sport/artikel-detailseite/?newsid=118940

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 Betreff des Beitrags: Re: (21) David Degen
 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Februar 2010, 10:57 
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Der Bund, 06.02.2010

Degen: «Man fällt schneller, als man es erwartet»

Als Basler mit Meistererfahrung will David Degen versuchen, seinen Teamkollegen bei YB vorzuleben, was es für den Titel braucht.

David Degen, neben Marc Schneider sind Sie der einzige YB-Spieler, der schon Meistertitel in seinem Palmarès hat. Haben Teamkollegen bereits gefragt, wie das ist?
Nein. Aber jenen, die etwas wissen wollen, gebe ich gerne Auskunft. Ich habe diese Prozesse mitgemacht, habe sie durchgespielt. Ich weiss, um was es geht.

Was würden Sie Ihren Kollegen erzählen?
Ich weiss, was beim FCB 2001/02 abgegangen ist. Es ist nicht alltäglich, wenn man nach langer Zeit zum ersten Mal wieder den Titel holt. So ein Fest erlebt man nur alle 20, 30 Jahre. Das muss sich jeder bewusst sein.

Eine interessante Konstellation, dass ein Basler jetzt den Bernern erklärt, was es für den Meistertitel braucht.
Klar, Basel ist meine Heimat, dort bin ich aufgewachsen, dort wohne ich immer noch. Aber mein Fussballherz gehört YB. Das ist mein Arbeitgeber, und für den zerreisse ich mich. Aber das stimmt schon: Es ist eine spezielle Situation für mich, der mit Basel vier Titel holen konnte und jetzt die Chance hat, den Titel nach Bern zu holen.

Was wird in der Rückrunde wichtig sein?
Der Druck von aussen nimmt zu. Wichtig ist, dass sich keiner verrückt machen lässt. Dass sich jeder auf sich konzentriert wie in der Vorrunde. Jeder muss wissen, worum es geht - dann bin ich sicher, dass wir erfolgreich sein werden.

Den Druck machen primär Ihre Kollegen vom FCB. Wie regelmässig stehen Sie mit diesen in Kontakt?
Mit Huggel, Streller, Frei habe ich einen sehr engen Kontakt. Man kennt sich, und man hört sich (lacht).

Und wie oft war während der Winterpause der Titelzweikampf das Thema?
Nicht so oft. Klar, sie haben schon einige Male gesagt, sie würden uns wegputzen im Joggeli. Aber das ist ja klar: Sie müssen das sagen. Sie sind sieben Punkte zurück und wollen aufholen. Der grosse Druck lastet auf ihnen. Sie müssen um jeden Preis gewinnen. Und wir werden dagegenhalten. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit einem positiven Resultat nach Hause fahren werden.

Positiv ist bereits ein Unentschieden?
Ja.

Wie sehr haben Sie sich in den eineinhalb Jahren, die Sie nun in Bern spielen, mit der Stadt identifiziert?
Meine Hauptwohnung ist immer noch in Oberwil BL. Aber ein, zwei Nächte pro Woche bin ich hier. Ich fühle mich sehr wohl in Bern. Nur ist es so, dass alle meine Freunde in Basel wohnen. Und ich sage auch: Bern-Basel, das ist keine Distanz. Darum fahre ich auch ab und zu nach Hause. In der Vorrunde habe ich so gute Leistungen erbracht. Wenn das nicht so gewesen wäre, hätte ich schon lange etwas geändert.

Die Autofahrten stressen Sie nicht?
Nein. Autofahren ist auf der A1 sicher nicht angenehm. Aber ich kann dabei sehr gut nachdenken, über alles. Mir kommen während des Autofahrens immer wieder Ideen, was ich verbessern könnte. Das Auto ist für mich eine Denkstube.

Wie lange haben Sie für einen Weg?
Je nach Verkehr 45, 50 Minuten, mal eine Stunde.

Was war Ihre letzte gute Idee?
Das will ich hier nicht ausbreiten. Ich telefoniere aber auch sehr oft. Dazu höre ich meist Radio. Da kriegt man ein paar Informationen mit. Zudem kommt da die abwechslungsreichere Musik als auf meinem iPod. (lacht)

Sie spielten eine starke Vorrunde, das erste Aufgebot für die Nationalmannschaft nach zwei Jahren war die Belohnung dafür. Hat Sie das in der Vorbereitung zusätzlich angespornt?
Nein, nicht unbedingt. Ich konzentriere mich voll auf YB. Wenn hier die Leistung stimmt, kommt auch das Aufgebot für die Nationalmannschaft. Klar ist: Ich möchte an diese WM, ich werde schauen, dass ich bei YB Topleistungen bringe und mich empfehle.

Wir stellen Sie vor die Wahl: Meister mit YB oder ein WM-Aufgebot?
Das ist eine ungerechte Frage. Sie stellt sich nicht für mich. Ich bin ein Winnertyp, für mich zählt nur der Sieg. Darum will ich den Titel - und an die WM! Ich rede nicht über Niederlagen, die passieren könnten. Ich rede nur über Siege. Das ist meine Einstellung. Ich gehe nicht aufs Feld, um erst mal zu schauen. Für mich zählen nur der Sieg und der Erfolg.

Sie haben ein sehr selbstbewusstes Auftreten...
...Selbstbewusstsein ist das eine. Ich weiss, was ich will im Leben: Ich will Erfolg haben. Das verkörpere ich, und dafür mache ich alles, bin mit Emotionen und Leidenschaft dabei...

...meine Frage wäre eigentlich gewesen: Gibt es auch einen anderen, verletzlicheren David Degen?
Natürlich. Ich hatte auch hier in Bern ein schwieriges erstes Jahr. Jeder Mensch hat Hochs und Tiefs - das geht schneller, als man denkt. Man fällt vor allem schneller, als man es erwartet. Ich habe jetzt schon zwei, drei Tiefs miterlebt, in denen ich nicht noch mal stecken möchte. Aber ich weiss nun, wie ich da herausgekommen bin - und was ich machen muss, dass ich nicht mehr in ein solches Loch reinfalle.

Nämlich?
Das sind Sachen, die für mich bestimmt sind. Die behalte ich für mich hier drinnen (zeigt auf seine Brust).

http://www.derbund.ch/bern/dossier/alles-zu-den-berner-young-boys/Degen-Man-faellt-schneller-als-man-es-erwartet/story/26557121

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 Betreff des Beitrags: Re: (21) David Degen
 Beitrag Verfasst: Dienstag 16. Februar 2010, 12:23 
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Pause für David Degen

Pech für YB und David Degen: Der 27-jährige Mittelfeldspieler leidet unter dem Pfeifferschen Drüsenfieber. Degen wird der Mannschaft zwischen zwei und vier Wochen nicht zur Verfügung stehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: (21) David Degen
 Beitrag Verfasst: Dienstag 16. Februar 2010, 13:29 
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Super.... wird ja immer wie besser -.- Man, ist ja unglaublich nach solch einer Hinrunde wird YB vom Pech verfolgt.... M.Schneuwly verletzt, dann geht Ghezal, Gestürm mit Yapi, Morello neu eingekauft und gleich wieder verletzt, jetzt auch noch Degen... fehlt ja nur noch, dass uns so ein Depp den Doumbia zusammenhaut -.-


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 Betreff des Beitrags: Re: (21) David Degen
 Beitrag Verfasst: Dienstag 16. Februar 2010, 15:47 
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PS: Gueti Besserig Dävu! ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: (21) David Degen
 Beitrag Verfasst: Dienstag 16. Februar 2010, 18:05 
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sportalplus.com, 16.02.2010

Drüsenfieber bei Degen: Tiefschlag für YB

Das Verletzungspech bei YB will kein Ende nehmen: Nach Marco Schneuwly und Giuseppe Morello fällt nun mit David Degen der nächste Offensivspieler aus. Bei ihm wurde das Pfeiffersche Drüsenfieber diagnostiziert.

YB selbst rechnet mit einer drei- bis vierwöchigen Pause, ehe Degen wieder ins Geschehen eingreifen kann. Der Zwillingsbruder von Philipp Degen erzielte im bisherigen Saison-Verlauf bei 19 Einsätzen sechs Treffer für YB.

Mehr Optionen dank Raimondi und Lustrinelli

Immerhin: Dank der Rückkehr von Mario Raimondi und der Verpflichtung von Mauro Lustrinelli haben die Berner wieder einige Optionen mehr - auch wenn die beiden nicht die gleiche Rolle wie Degen spielen.

Am Pfeiffer'schen Drüsenfieber waren im Schweizer Spitzensport unter anderen schon Roger Federer (28), Basels langjähriger Mittelfeldspieler Ivan Ergic (29) oder der dreifache Ironman-Switzerland-Gewinner Ronnie Schildknecht (30) erkrankt.

Federer hatte auf Grund der Erkrankung Anfang 2008 eigenen Angaben zufolge "rund 20 Trainingstage" verloren. Dennoch spielte er eine beeindruckende Saison (u.a. Doppel-Olympiasieger und Triumph am US Open). Schlimmer traf es vor einigen Jahren Ivan Ergic, der nach einer Verletzungsserie zurückkommen wollte. Doch dann wurde er durch das Pfeiffer'sche Drüsenfieber erneut ausgebremst, worauf Depressionen einsetzten (Klinik-Aufenthalt 2004). Ergic, der heute für Bursaspor (Tür) spielt, hatte sich monatelang müde gefühlt. Am Anfang des Pfeiffer'schen Drüsenfiebers litt er unter grippähnlichen Symptomen. 2005 schaffte Ergic dann die Rückkehr.

Gefahr einer chronischen Erkrankung

Einen vergleichbaren Krankheitsverlauf wie bei Federer gab es bei Schildknecht, der lediglich zu Beginn der Vorbereitung auf die Ironman-WM in Hawaii (10. Oktober 2009) im letzten August aussetzen musste.

Wird der Körper beim Pfeiffer'schen Drüsenfieber (Epstein-Barr-Virus) weiter hohen Belastungen ausgesetzt, besteht die Gefahr einer chronischen Erkrankung mit bleibender Müdigkeit. In Deutschland führte beim früheren Fast-Nationalstürmer Olaf Bodden (heute 41, damals 28) das Pfeiffer'sche Drüsenfieber zum chronischen Erschöpfungssyndrom und damit zum vorzeitigen Karrieren-Ende.(Si/mag)

http://www.sportalplus.com/sportch/generated/article/fussball/2010/02/16/11230400000.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (21) David Degen
 Beitrag Verfasst: Dienstag 16. Februar 2010, 18:06 
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Beiträge: 29376
20min.ch, 16.02.2010

David Degen fällt aus

Beim ASL-Leader Young Boys ist bei David Degen das Pfeiffer'sche Drüsenfieber diagnostiziert worden. Der 27-jährige Mittelfeldspieler wird laut Klub-Angaben aber nur zwei bis vier Wochen pausieren müssen.

Am Pfeiffer'schen Drüsenfieber waren im Schweizer Spitzensport unter anderen schon Roger Federer (28), Basels langjähriger Mittelfeldspieler Ivan Ergic (29) oder der dreifache Ironman- Switzerland-Gewinner Ronnie Schildknecht (30) erkrankt. Die entsprechende Regenerationszeit darf nicht unterschätzt werden.

Federer hatte auf Grund der Erkrankung Anfang 2008 eigenen Angaben zufolge «rund 20 Trainingstage» verloren. Dennoch spielte er eine beeindruckende Saison (u.a. Doppel-Olympiasieger und Triumph am US Open). Schlimmer traf es vor einigen Jahren Ivan Ergic, der nach einer Verletzungsserie zurückkommen wollte. Doch dann wurde er durch das Pfeiffer'sche Drüsenfieber erneut ausgebremst, worauf Depressionen einsetzten (Klinik-Aufenthalt 2004). Ergic, der heute für Bursaspor (Tür) spielt, hatte sich monatelang müde gefühlt. Am Anfang des Pfeiffer'schen Drüsenfiebers litt er unter grippähnlichen Symptomen. 2005 schaffte Ergic dann die Rückkehr.

Einen vergleichbaren Krankheitsverlauf wie bei Federer gab es bei Schildknecht, der lediglich zu Beginn der Vorbereitung auf die Ironman-WM in Hawaii (10. Oktober 2009) im letzten August aussetzen musste.

Wird der Körper beim Pfeiffer'schen Drüsenfieber (Epstein-Barr-Virus) weiter hohen Belastungen ausgesetzt, besteht die Gefahr einer chronischen Erkrankung mit bleibender Müdigkeit. In Deutschland führte beim früheren Fast-Nationalstürmer Olaf Bodden (heute 41, damals 28) das Pfeiffer'sche Drüsenfieber zum chronischen Erschöpfungssyndrom und damit zum vorzeitigen Karrieren-Ende.

http://www.20min.ch/sport/fussball/story/David-Degen-faellt-aus-30689642

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 Betreff des Beitrags: Re: (21) David Degen
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 17. Februar 2010, 09:59 
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Blick, 17.02.2010

David Degen fällt längere Zeit aus

BERN - Schlechte Nachrichten für YB: Mittelfeldspieler David Degen leidet am Pfeifferschen Drüsenfieber.

Super-League-Spitzenreiter YB muss in den nächsten vier Wochen auf David Degen verzichten. Der Baselbieter leidet am Pfeifferschen Drüsenfieber. Damit fällt der zweitbeste Skorer der Berner aus. In dieser Spielzeit hat Degen bereits sechs Tore erzielt und drei weitere vorbereitet.

Der Ausfall trifft Gelb-Schwarz besonders hart: Vor der Winterpause riss sich Marco Schneuwly das Kreuzband, es folgte der unrühmliche Abgang von Saif Ghezal, die Transferwirren um Gilles Yapi und die Verletzung von Winterzugang Giuseppe Morello.

In den beiden ersten Rückrundenspielen gehörte Degen zu den Schwachstellen im Berner Offensivspiel. Die Young Boys gehen optimistisch von einer Pause von zwei bis vier Wochen aus. Andere Beispiele zeigen, dass es viel länger gehen kann.
Ivan Ergic fiel über ein halbes Jahr aus und der kroatische Tennisspieler Mario Ancic erlitt seit seiner Erkrankung im Jahr 2007 zwei weitere Rückschläge.

Degen spielt bei den Bernern zumeist im linken Mittelfeld, wo er Mario Raimondi verdrängte. «Mändu» kommt ebenfalls aus einer Verletzungspause zurück und wird nun wohl den Platz des 10-fachen Nationalspielers erben. Die Hoffnung auf eine WM-Teilnahme kann Degen wohl begraben.

Die Young Boys haben bereits am Montag auf die Personalmisere reagiert und den 34-jährigen Ex-Internationalen Mauro Lustrinelli von Bellinzona für eine halbe Spielzeit ausgeliehen (Blick.ch berichtete). (sim)

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/david-degen-faellt-vier-wochen-aus-140529

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 Betreff des Beitrags: Re: (21) David Degen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 18. Februar 2010, 17:54 
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Gute Besserung, Dave.


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