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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 17. Juli 2013, 09:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.07.2013  Zitat: Hakan Yakin zahlt
Laut der «Luzerner Zeitung» hat Hakan Yakin (36, Bild) das Urteil des Luzerner Arbeitsgerichts akzeptiert. Yakin muss YB 103 548.60 Fr. zahlen.
Der ehemalige Nati-Star habe die Frist für eine Berufung ans Kantonsgericht ungenutzt ablaufen lassen, bestätigt Mascha Santschi, Sprecherin der Luzerner Gerichte.
Der Gerichtsfall zwischen Yakin und den Bernern basiert auf einem Rechtsstreit aus der Zeit, als Yakin noch für YB spielte (2005 bis 2008). Es ging dabei um die im Fussballgeschäft üblichen Provisionen für Spielerberater bei Vertragsabschlüssen.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 19. Juli 2013, 17:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.07.2013  Zitat: «Ich kann nicht mehr mithalten»
Hat Hakan Yakin sein letztes Spiel als Profi bereits bestritten? Er selbst sagt, dass er zu langsam sei für die Super League.
Hakan Yakins Weg als Spieler war noch unberechenbarer als seine Pässe. Und nun könnte seine Karriere plötzlich schon beendet sein, ohne dass es jemand gemerkt hätte. Auch er selbst. Denn nach der Zwangsrelegation der AC Bellinzona und dem drohenden Konkurs ist das Kapitel Yakin im Tessin beendet. Ob es nun ein weiteres Spiel für Yakin als Profi geben wird, ist fraglich. Er hat noch einen Vertrag bei Bellinzona, doch zum Trainingsstart ist er nicht mehr angetreten, weil er sich nicht zum Hampelmann machen wollte. Die 1. Liga Promotion ist nichts für Hakan Yakin. Bis Ende Monat soll geklärt sein, was mit seinem Vertrag passiert, der noch bis 2014 läuft.
Yakins Eingeständnis
«Ich werde nirgends mehr einen Zweijahresvertrag erhalten», urteilt der 36-Jährige im Gespräch mit dem «Tages-Anzeiger» gleich selbst. Dies sagt er im Wissen, dass er vor kurzem doch noch ein Angebot aus der Super League erhalten hat. Doch der 36-Jährige will sich nichts mehr vormachen. «Heute kann ich mir im Gegensatz zu früher eingestehen, dass ich mit dem Tempo auf diesem Niveau nicht mehr mithalten kann.»
Dass ihm wohl der verdiente Abschied verwehrt bleibt, stört den 87-fachen Internationalen nicht. Er brauche das nicht, sagt der Offensivspieler, irgendwann sei Schluss, und das sei gut so. Trotzdem will er im Fussballgeschäft bleiben. Die Aufgabe als Trainer reizt ihn. Das B-Diplom hat er bereits, das A-Diplom soll folgen. Er hat mit Murat Yakin einen Bruder, der schon mal mächtig vorgelegt hat. http://www.bluewin.ch/de/index.php/38,8 ... /fussball/
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. Juli 2013, 10:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.07.2013  Zitat: «Irgendwann ist gut. Und Schluss»
Hakan Yakin hat seine Karriere noch nicht beendet. Aber er weiss nicht, ob es eine Fortsetzung gibt – und was aus dem Vertrag in Bellinzona wird.
Zum Espresso bestellt er ein Assugrin, und mit der Hand klopft er auf den Bauch, das soll ausdrücken: «Ich achte auf mein Gewicht.» Hakan Yakin bringt 79 Kilo auf die Waage, 2 weniger als auch schon. Darauf ist er stolz. Schliesslich ist er aktuell Fussballer ausser Dienst, einer mit Vertrag zwar, aber ohne Mannschaftstraining.
Sein Verein ist die AC Bellinzona, immer noch, aber als sich seine Kollegen am Montag zur ersten Übungseinheit trafen, blieb Yakin zu Hause. Er hatte das mit Präsident Gabriele Giulini so abgesprochen. Und jetzt, da er mit verkehrter Baseballmütze auf dem Kopf und in Flipflops am Tisch sitzt, sagt er: «Wenn ich erschienen wäre, hätte es geheissen: Er macht sich zum Hampelmann. Weil ich nicht gegangen bin, wirft man mir vor, ich stünde nicht zum Club.»
Die AC Bellinzona ist in der 1. Liga Promotion verschwunden, eine andere Lizenz gab es nicht mehr nach all den wirtschaftlichen Problemen. Giulini ist noch da, er fabuliert gerade wieder einmal davon, bald ein Investment von viel Geld verkünden zu können. Ihm seien von einer ausländischen Firma zehn Millionen Franken versprochen worden, versichert er. Aber wer mag ihm noch glauben? Eigentlich keiner.
Die Pläne sind Makulatur
Dabei hat längst ein Exodus eingesetzt. Wer von den Spielern die Möglichkeit hatte, verliess das Tessin. Das verbliebene Quartett ist ein Relikt der letzten Saison, darunter eben der berühmte Yakin, 36 mittlerweile, der Mann mit 87 Länderspielen und hohem Glamourfaktor. Im Oktober 2011 unterschrieb er einen Sechsjahresvertrag in Bellinzona, er sollte Spieler sein bis 2014 und Botschafter für das neue Stadion, aber diese Pläne sind Makulatur.
«Ich habe in meiner Karriere viel Seltsames erlebt», sagt er, «aber Bellinzona übertrifft alles.» Yakin denkt an die gekündigten Mietwohnungen der Spieler während der Saison. Oder an die vielen Abmachungen mit dem Präsidenten, die nie eingehalten wurden. Er ist enttäuscht, und doch fällt er nicht über Giulini her: «Er ist kein Mensch mit bösen Absichten.» Nur, der Italiener war nicht in der Lage, Träume von den Realitäten zu unterscheiden. Die Kontrolle über den Verein und die Finanzen entglitt ihm komplett. Auf 3,3 Millionen Franken werden die Schulden geschätzt, die bis zum 9. August getilgt sein müssen. Sonst eröffnet der Richter den Konkurs.
Es ist nicht anzunehmen, dass Yakin noch einmal aus beruflichen Gründen nach Bellinzona zurückkehrt. Er will bis Ende Juli mit Giulini eine Einigung erzielen, was mit dem Vertrag passieren soll. Dass der Spieler auf rechtlichem Weg ein Handgeld von 700 000 Franken einklagen soll, wie das Onlineportal «Ticinonews» schrieb, stellt er in Abrede: «Das stimmt nicht.» Dafür stimmt, dass er als ehemaliges Verwaltungsratsmitglied der ACB im Konkursfall haftbar ist.
«Eine Boutique? Eine Bar?»
Yakin weiss, dass es unweigerlich auf das Ende seiner Laufbahn zugeht. Er sagt: «Ich werde nirgends mehr einen Zweijahresvertrag erhalten.» Er hat Anrufe bekommen in diesem Sommer, einen gar aus der Super League, aber er ist Realist genug zu sagen: «Heute kann ich mir im Gegensatz zu früher eingestehen, dass ich mit dem Tempo auf diesem Niveau nicht mehr mithalten kann.»
Vielleicht wird er fast unbemerkt von der Bühne abtreten. Vielleicht wird er keinen letzten, grossen Applaus erhalten. «Das brauche ich nicht. Irgendwann ist gut. Und Schluss», sagt Yakin, der angefangen hat, darüber nachzudenken, was das neue Leben bringen mag. «Soll ich eine Boutique eröffnen? Oder eine Bar?», fragt er scherzend und weiss, dass es Skeptiker gibt, die ihm abseits des Rasens wenig Selbstständigkeit zutrauen. «Diese Leute sollen von mir denken, was sie wollen, das haben sie in den letzten 15 Jahren schon gemacht», entgegnet er gelassen, «und sie haben meistens mehr von mir gewusst als ich selber.»
Er sieht seine Zukunft im Fussball, wohl als Trainer. Er glaubt: «Es wird irgendwo einen Platz für mich haben.» Das B-Diplom hat er erworben, das ADiplom soll folgen. Hakan Yakin will nicht abhängig sein von Bruder Murat: «Wer mich anstellt, muss von meinen Qualitäten überzeugt sein. Sonst bringt es nichts.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27575297
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 21. August 2024, 08:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.08.2024  Zitat: YB – Hakan Yakin: «Kunstrasen ein Plus – Vorsicht vor Gala-Achse»
Heute Abend ab 21 Uhr gilt es ernst für YB: Der Meister trifft im CL-Playoff auf Galatasaray. Hakan Yakin kennt den Gegner gut – und warnt vor dessen Achse.
Das Wichtigste in Kürze
- Um 21 Uhr empfängt YB im Wankdorf Galatasaray Istanbul zum CL-Playoff-Hinspiel. - Hakan Yakin sieht die Berner in der Aussenseiterrolle – mit dem Kunstrasen als Pluspunkt. - In der Liga traut «Hatsch» seinem Ex-Klub zu, den Rank wiederzufinden.
Meister YB ist schlecht in die neue Saison gestartet: Nur zwei Punkte holen die Berner aus den ersten fünf Spielen. Alles andere als ein Traumstart für Trainer Patrick Rahmen!
«Patrick tut mir leid», erklärt Hakan Yakin, der von 2005 bis 2008 für YB spielte. «Den miserablen Start hat er nicht verdient, am Schluss ist immer der Trainer verantwortlich. An den Resultaten wirst du gemessen.»
Immerhin: Im Cup setzten sich die Berner mit 10:0 gegen den Walliser Zweitligisten Printse-Nendaz durch. Und jetzt folgt der Knüller im Champions-League-Playoff gegen Galatasaray. Yakin, in der letzten Saison noch Trainer in der Süper Lig, kennt den Gegner bestens.
Einen Vorteil sieht «Hatsch» im Kunstrasen. «Aber in der Verfassung, in der YB momentan ist, wird es schwierig», so der Ex-Nati-Spieler. Könnte aber nicht genau das die Chance sein? «Das sagt man immer, es ist wie beim FCB, der plötzlich 6:0 bei Servette gewinnt.»
«Ich habe Galatasaray oft gesehen, das ist ein Team, das gut funktioniert. Sie hatten nicht viele Transfers, das Gerüst ist das gleiche und ist erst noch zusammengewachsen. Es wird schwierig für YB.»
Yakin: «Galatasarays Lucas Torreira frisst die Gegner!»
Der 47-Jährige, der 2005 leihweise für Galatasaray spielte, warnt bei den Türken vor allem vor der starken Achse. «Vorne spielt Icardi, hinten steht der 39-jährige Muslera im Tor, er ist seit zwölf Jahren im Verein. Dazu kommen Spieler wie Yilmaz oder Mertens. Ganz wichtig ist aber Lucas Torreira.»
Yakin erklärt: «Er ist eine Art Gattuso oder Abrashi im defensiven Mittelfeld. Er frisst die Gegner und hält den Stars den Rücken frei.» Schwierig für YB werde es auch gegen die Defensive: «Hinten spielen vier grosse Brocken, an denen ist es schwierig vorbeizukommen.»
Spricht also nicht viel für YB heute Abend? «Wenn sie zu Hause den Kunstrasen als Vorteil nutzen und sie von Galatasaray unterschätzt werden: Champions League ist Champions League! Jeder Spieler muss über sich hinauswachsen – und wenn du in die Gruppenphase willst, musst du solche Gegner schlagen.»
«Aber YB muss zu Hause vorlegen, auswärts wird es schwierig», ist «Hatsch» überzeugt. Trotzdem hofft er auf YB: «Dann kann ich Champions-League-Spiele in Bern schauen und wir kriegen ein paar Highlights im Herbst.»
Anpfiff heute Abend im ausverkauften Wankdorf ist um 21 Uhr.
Hakan Yakin: «YB fehlt ein Häuptling auf dem Platz»
Mit den bisher zwei geholten Punkten liegen die Berner nur auf Rang 11. Die Top 6 sollten für den Meister aber noch drin liegen? Hakan Yakin sagt: «Ich denke schon. Es braucht jetzt etwas Zeit, die neuen Spieler zu integrieren. Aber es fehlt bei YB derzeit ein Leitwolf auf dem Platz.»
Es bräuchte einen Häuptling im Zentrum, so Yakin: «Lauper ist kein Lautsprecher, Goalie von Ballmoos ist zu weit hinten und Filip Ugrinic ist noch nicht so weit.»
YB habe gute Spieler im Team, sie seien nicht einfach plötzlich schlechter geworden. «Aber vielleicht sind einige Spieler nach den vielen Titeln auch satt. Andere möchten vielleicht weg, haben aber kein attraktives Angebot erhalten.»
«Hatsch» sagt: «YB kann Fussball spielen, aber es ist kein Zufall, haben sie erst zwei Zähler. Die Gegner haben bisher die Punkte nicht gestohlen.» https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ha ... e-66815090
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