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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Samstag 12. Juli 2008, 23:50 
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http://www.algharafa.net/vb/showthread.php?p=308256#post308256

war nett dich im kader zu haben, vorallem die letzte saison. dachte eigentlich mit den jahren komme auch nötige reife. sollte nicht so sein. danke für alles und viel spass in der wüste!


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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Montag 14. Juli 2008, 15:26 
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NZZ, 14.07.2008

Traumdestination für den Fussball Yakins

In Katar warten viel Geld, schönes Leben und weniger hartes Training

Es ist noch nicht lange her, da wusste in Europa kein Fussballer, wo Katar liegt. Heute droht jeder Professional, der sich zu Höherem berufen fühlt und sich nicht in Madrid, London oder München auf der Wunschliste findet, mit einem Angebot aus dem reichen Ministaat am Golf. Wobei der Berufung zu Höherem weniger fussballerische Ambitionen zugrunde liegen als der Wunsch, mit schönem Lohn von den sportlichen Reserven zu zehren.

Von Guido Tognoni

Fussballern wie Gabriel Batistuta, der trotz müden Gliedern, aber mit mitgebrachten medizinischen Betreuern zwei Jahre lang in der Stadtmeisterschaft von Ad-Dauha (zehn Klubs bilden die obere von zwei Ligen) noch Tore schoss, Stefan Effenberg, Mario Basler, den Brüdern Ronald und Frank de Boer und Marcel Desailly ist der Sprung nach Katar gelungen. Wobei es Effenberg auf dem Feld oft schwer fiel, seine Verachtung für Wüstenfussball zu verbergen, wenn er vor wenigen hundert Zuschauern versuchte, das Spiel zu ordnen. Auch der hierzulande bekannte Sonny Anderson (Servette) landete im Spätherbst seiner Karriere in Ad-Dauha, zeigte aber zuletzt nicht eben erbauliche Leistungen.

Als in den Jahren 2003 und 2004 dank viel Geld und klangvollen Namen der Ölstaat Katar auf der Weltkarte des Fussballs erschien, herrschte im Emirat Aufbruchstimmung. Aber noch heute steht der Aufbruch deutlich vor der Stimmung. Zwar bemüht sich mittlerweile eine kleine Armada deutscher Experten mit imposanten Titeln wie «League Director of Audience Marketing» um das Management der Fussball-Liga, aber die Spiele finden weiterhin vor wenigen hundert Zuschauern statt, die sich in teils beispielhaft modernen Stadien verlieren.

Die arabische Minderheit am Golf interessiert sich allenfalls für Fussball am Fernsehen, die ausländische Manager-Kaste vergnügt sich in den eigenen Kreisen, und die schlecht bezahlten Arbeiter aus Indien, Sri Lanka, Pakistan, Nepal und den Philippinen haben andere Sorgen als Fussball. Das ist ein Sport, den sie ohnehin nicht kennen.

Die treibende Kraft hinter den Bemühungen, den katarischen Fussball (und andere Sportarten) in professionelle Bahnen zu lenken, ist Scheich Jassem Bin Hamad Al Thani, ein Sohn des Emirs. Katar stellt für diese Zwecke unerschöpfliche Mittel zur Verfügung, mit denen unter anderem ein gedecktes Fussballfeld gebaut worden ist. Die Klubs werden von anderen Scheichs geführt, aber die letzte Instanz bleibt Scheich Jassem, ein Liebhaber des Fussballs, der auch selbst unter Freunden kickt. Für die wichtigen Spiele in Meisterschaft und Cup werden seit Jahren Fifa-Schiedsrichter eingeflogen, die eine gut bezahlte Woche in Dauha mit zwei oder drei Spielen jeweils sehr schätzen.

Hakan Yakin wird beim mehrfachen Meister Al Gharafa einen Fussball vorfinden, der auf seine Neigungen stärker zugeschnitten ist als etwa jener Russlands, Deutschlands oder Frankreichs. Am Golf sind die Spieler die Stars und nicht etwa prinzipientreue Coachs. Das Training ist weniger hart, die Hitze in den Abendstunden erträglich, wenn nicht auch noch hohe Luftfeuchtigkeit dazukommt.

Die Torhüter sind in der Regel nicht so gut, was zu vielen Freistosstreffern führen müsste, und im Mittelfeld wird Hakan Yakin ausreichend Raum und Zeit für technische Einlagen vorfinden. Das Leben im pulsierenden Dauha ist darüber hinaus angenehm. Yakin wird zweifellos sein Golf-Handicap verbessern.

Ob ein Spielmacher in Katar für die Schweizer Nationalmannschaft ein Thema bleiben kann, ist eine Frage, die der Coach Ottmar Hitzfeld offenlässt. Das muss nicht nur aus Höflichkeit sein. Das Niveau von Nationalmannschaften ist weniger hoch als jenes der besten Klubs. An der WM-Endrunde 2006 traten immerhin acht Spieler an, die zu diesem Zeitpunkt oder früher in Katar unter Vertrag standen. Paolo Wanchope (Costa Rica) war selbst für Katar zu schwach und wurde entlassen. Einige Wochen später erzielte er gegen die deutschen Verteidiger zwei Tore. Und der teuerste Spieler Frankreichs, der Ivoirer Abdulkader Keita (Olympique Lyonnais), stürmte vor seinem erfolgreichen Wechsel nach Europa bei Al Sadd in Dauha.

Nun da sich der Klub und der Spieler offenbar einig sind, bleibt noch die Abwicklung des Transfers mit den Young Boys. Transfers von und nach Katar sind oft von Komplikationen umrahmt. Nachdem sich die Problemfälle bei der Fifa geradezu gestapelt hatten, engagierte Katars Verband eigens für die Transfers einen italienischen Sportjuristen. Die Arbeit ist ihm seither nie ausgegangen. Die Hoffnung, dass nicht nur Hakan Yakin, sondern auch die Berner Young Boys zufrieden sind, ist berechtigt. Geld allein macht nicht unglücklich.

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Samstag 19. Juli 2008, 12:28 
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Blick, 19.07.2008

Haki kein Scheich?

Ex-YB-Captain Hakan Yakin (31) befürchtet, sein Transfer nach Katar könnte scheitern. Dabei sind die Verhandlungen zwischen den Klubs gemäss YB offenbar abgeschlossen.

Die Gratis-Zeitung «News» meldete gestern, der Wechsel des dreifachen EM-Torschützen zu Al-Gharafa sei in Gefahr, weil Katars Champion die im Vertrag festgeschriebenen vier Millionen Franken Ablöse nicht bezahlen wolle. Yakin befürchtet, dass der Transfer scheitern könnte. «Vielleicht muss ich jetzt doch bei YB bleiben», wird Yakin zitiert.

Wollen die Ölscheichs die Transfersumme wie auf einem ­Basar noch herunterhandeln? Darauf würde sich YB wohl kaum einlassen. Bei den Bernern sorgte der Artikel ohnehin für Erstaunen. «Die Story ist aus der Luft gegriffen, da ist nichts dran», behauptet YB-Boss Stefan Niedermaier. Die Verhandlungen mit Al-Gharafa seien problemlos über die Bühne gegangen, es fehle einzig noch die Unterschrift.

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Juli 2008, 14:44 
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Vertragsauflösung mit Hakan Yakin

Der BSC Young Boys und Hakan Yakin (31) haben sich über die Modalitäten der Vertragsauflösung geeinigt. Erfüllt nun der Al-Gharafa Sports Club seine Verpflichtungen aus dem Transfervertrag mit den Young Boys, ist der Wechsel von Hakan Yakin ins Emirat Katar rechtsgültig. Hakan Yakin, der seit der Saison 2005/06 bei YB spielte und dabei 40 Meisterschaftstore geschossen hat, wird von seinem neuen Klub am Freitag im Trainingslager in Paris erwartet. Zu den finanziellen Modalitäten ist wie üblich Stillschweigen vereinbart worden.

Hakan Yakin hat insbesondere im letzten Jahr seines Wirkens beim BSC Young Boys viel zum Erfolg der Mannschaft beigetragen. Es ist vorgesehen, dass der verdienstvolle Spieler im Laufe der nächsten Wochen im Rahmen eines Meisterschaftsspiels vom Verein offiziell verabschiedet wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. Juli 2008, 08:48 
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espace.ch, 24.07.2008

Schritt für Schritt

Hakan Yakins Wechsel nach Katar rückt näher. Gestern einigte sich YB mit dem Nationalspieler über die Vertragsauflösung.

Der Transfer von Hakan Yakin zum katarischen Meister Al-Gharafa ist eine Zangengeburt. Gestern vermeldeten die Young Boys, man habe sich mit Yakin über die Modalitäten der Vertragsauflösung geeinigt – Yakins Kontrakt bei den Bernern wäre noch bis 2010 gelaufen. «Damit kann der Wechsel nur noch scheitern, wenn Al-Gharafa die Ablösesumme nicht überweisen sollte. Aber das glaube ich nicht, wir sind uns in allen Punkten einig», sagt YB-Präsident Thomas Grimm. Der Jurist muss schmunzeln, wenn er erklärt, wie kompliziert und mühsam die Gespräche mit dem ungewöhnlichen Verhandlungspartner verlaufen sind. In Katar gehören alle Fussballvereine dem obersten Scheich. Es gibt eine Stelle, die sämtliche Transfers regelt, das Nationale Olympische Komitee Katars sowie der Fussballverband reden mit, es hat Unterhändler und Berater, dementsprechend schwierig ist es, den Überblick zu behalten. «Mit dem Verein haben wir nie Kontakt gehabt», sagt Grimm. «Alles lief über Mittelsmänner.»

Weniger Geld für YB

Sobald Al-Gharafa die Transfersumme an YB überwiesen hat, informieren die Young Boys den Schweizerischen Fussballverband, der den internationalen Transferschein ausstellt, damit der Wechsel über die Bühne gehen kann. Bereits morgen startet Yakin bei seinem neuen Verein mit dem Trainingslager in der Nähe von Paris.

Die Unterredungen dauerten auch derart lange, weil Al-Gharafa offenbar nicht bereit war, die im YB-Kontrakt von Yakin fixierte Ablösesumme von vier Millionen Franken zu bezahlen – YB hätte die Hälfte erhalten, Yakins ehemaliger Verein VfB Stuttgart rund 800000 und der 31-Jährige 1,2 Millionen Franken. «Wir haben vereinbart, über finanzielle Angelegenheiten nicht zu sprechen», sagt Grimm dazu. «Für uns stimmt der Deal. Wir sind froh, ist der Transfer perfekt.»

Laut katarischen Quellen erhält YB nun nicht zwei Millionen Franken, logischerweise ist auch die Beteiligung Stuttgarts geringer. Yakin selber soll in seinen zwei Jahren im Emirat am Persischen Golf annähernd fünf Millionen Franken netto verdienen. In Bern wird der letztjährige Captain und Torschützenkönig im Laufe der nächsten Wochen im Rahmen eines YB-Meisterschaftsspiels vom Verein offiziell verabschiedet werden.fdr

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Samstag 13. September 2008, 09:26 
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ebund.ch, 13.09.2008

Hakan Yakins fürstliches Leben im Land der Scheichs

Morgen startet Hakan Yakin in Katar in die Meisterschaft – zu Besuch beim Schweizer Nationalspieler in Doha

Es ist heiss, und wenn es in Katar heiss ist, bedeutet das: Temperaturen locker über 40 Grad. Und es ist windstill, bereits das Spazieren ist eine Anstrengung, man ist heilfroh, wenn man der lähmenden Hitze entfliehen kann, in die klimatisierten Oasen der Reichen und Superreichen. Hakan Yakin sitzt im edlen Italiener des Hotel Intercontinental, das Schweizer Debakel vom Mittwoch ist 36 Stunden her, und es beschäftigt Yakin immer noch: «Das war die bitterste Niederlage meiner Karriere.» Es sind schwierige Stunden für jeden Schweizer Nationalspieler, und er, Hakan Yakin, darf immerhin in seinem ganz persönlichen Paradies, im Emirat Katar am Persischen Golf, über die Blamage sinnieren.

Noch lebt der 31-Jährige im Hotel, seine gigantische Wohnung im exklusiven Hafenviertel Dohas ist nicht bezugsbereit. Ein brasilianischer Fussballer, der zuvor in der Appartementanlage «The Pearl» wohnte, hinterliess eine Verwüstung.

Viel verändert hat sich nicht am Zustand der Wohnung in den zwei Wochen, die Yakin mit dem Nationalteam unterwegs war. «Hier geht alles langsamer», sagt Yakin und lacht. Ihm passt die legere Mentalität hier und doch sagt er bestimmt: «Ich bin kein Tourist. Ich will mit Al Gharafa Erfolg haben und mit dem Nationalteam die WM erreichen.» Am Sonntag geht für Yakin die Meisterschaft los, er ist einer von sechs Ausländern beim Meister, und neben der Titelverteidigung erwartet der Besitzer, Scheich Hamad bin Thamer Al Thani, von seinem Spielzeug den Gewinn der asiatischen Champions League. «Druck gibt es auch hier», sagt Yakin, während am Nebentisch der brasilianische Stürmer Fernandao, einst bei Marseille engagiert, mit seiner Familie Platz genommen hat. Yakin ist ohne seine Freundin aus Bern hier, seine bald fünfjährige Tochter sieht er selten. «Das tut weh», sagt Yakin nachdenklich. «Aber es sind ja bloss zwei Jahre in Katar.»

Die wunderbare Poolanlage im Hotel und den feinen Strand hat Yakin bisher kaum geniessen können, er war ja auch erst einige Tage in Doha. Zwei Testspiele bestritt er im August und füllte die für ihn vom brasilianischen Trainer Marcos Paqueta vorgesehene Rolle des Spielmachers gut aus. Heute ist Freitag, an diesem Tag geht in islamischen Ländern fast nichts, zudem ist gerade Ramadan, und so präsentiert sich die katarische Metropole Doha nahezu menschenleer. Auf einem Rundgang durch die Stadt, die in den letzten Jahren mächtig in die Breite und in die Höhe wuchs, ist Yakin beinahe ungestört. Überall stehen Kräne, an allen Ecken wird gebaut, selbstverständlich werden auch künstliche Inseln aufgeschüttet, in Perlenform zum Beispiel, schliesslich geht es nicht nur Dubai ausgezeichnet.

Im Old Souk, der pittoresken Altstadt, sind nur einige Polizisten unterwegs, auch sie bevorzugen den heiligen Schatten. Yakin muss lachen, als er die Wasserpfeifen sieht, die in einem Schaufenster ausgestellt sind. «Damit machen wir kein Bild. Sonst heisst es wieder, ich sei nur am Feiern.» Yakin besitzt einen feinen Humor, und vielleicht hilft ihm dieser, die langen Tage in Doha zu überstehen. Trainiert wird am Abend, gegen 22 Uhr, vorher ist es klimatisch ungünstig. «Ich gehe oft in den Fitnessraum. Und wenn ich bei diesen Bedingungen 90 Minuten spiele, hilft mir das konditionell für Partien mit der Schweiz.»

Europa ist die alte Welt, Katar die Zukunft. Das Land ist dank seinem gewaltigen Erdölvorkommen enorm wohlhabend. Über 80 Prozent der nicht ganz einen Million Einwohner sind Ausländer. Für Aufbau und Unterhalt holten sich die Scheichs Hunderttausende schlecht bezahlter Arbeiter aus der Dritten Welt, zur Unterhaltung Dutzende fürstlich entlöhnter Sportler. Hakan Yakin ist einer von ihnen, über fünf Millionen Franken soll ihm das Abenteuer in Doha insgesamt einbringen. Bereits im Frühling hatte er Kontakte nach Katar geknüpft, und als die Scheichs im Sommer am TV sahen, wie er an der Euro drei Tore erzielte, war das keineswegs uninteressant für seinen Marktwert. Jetzt sind sie hier furchtbar stolz auf den EM-Star. «Man erwartet viel von mir», sagt Yakin. «Aber das war ja bei YB nicht anders.»

Klar sei er auch wegen des Geldes hier. «Aber mich interessiert die Kultur, ich sehe hier ein wenig, wie meine Eltern und Grosseltern früher in der Türkei gelebt haben.» Gebetet wird überall, in Moscheen wie am Strassenrand, sogar im grössten Einkaufszentrum der Stadt hat es mehrere Hallen für die Gläubigen. Die Läden im Shopping-Schlaraffenland haben am Nachmittag geschlossen, und doch findet sich bald eine traditionelle Kleidung. Yakin hängt sich einen Turban um, farblich ist er nicht vorbehaltlos auf sein stylisches Shirt abgestimmt, aber die Einheimischen freuen sich über den aufgeschlossenen Fremden. Als Kopfbedeckung und als Schutz vor der Sonne setzt Yakin aber auch in Zukunft eher auf Hüte.

Fabian Ruch, Doha

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Montag 15. September 2008, 15:46 
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ebund.ch, 15.09.2008

Hakan Yakins Traumeinstand in der Wüste

Fussball: 3:1-Sieg mit Al Gharafa

Mit einem schönen Tor und einem Sieg hat Nationalspieler Hakan Yakin sein Abenteuer bei Al Gharafa in Katar begonnen.

Fussball in Katar ist: anders. Eintrittspreise gibt es nicht, vielleicht 400 Zuschauer sitzen am Sonntagabend um 22.30 Uhr Ortszeit im hübschen Gharafa-Stadion (Fassungsvermögen: 25000 Plätze). Es herrschen nicht mehr Temperaturen über 40 Grad, aber 30 Grad sind es immer noch. Man gerät leicht ins Schwitzen. Auf der Ehrentribüne verfolgen die Scheichs in tiefen Sesseln das muntere Treiben unten auf dem Rasen eher gelangweilt. Einzig der Kommen-tator des TV-Senders Al-Kass schreit und gestikuliert, als ginge es gerade um den WM-Titel.

So exotisch präsentiert sich die neue Fussballwelt Hakan Yakins. Der Nationalspieler agiert bei Al Gharafa in einem 4-2-2-2-System mit vielen Freiheiten im linken offensiven Mittelfeld. Die Mitspieler suchen ihn, nach drei Sekunden folgt der erste Ballkontakt Yakins, nach sechzig Sekunden der erste Torschuss, und nach achtzig Sekunden führt Al Gharafa, der Meister, gegen Al Wakrah, den Abstiegskandidaten. Der brasilianische Stürmer Fernandao nutzt den ersten der vielen fürchterlichen Abwehrfehler zum 1:0 aus.

Yakin schlägt kluge Pässe, er läuft viel, auch nach hinten, und er tritt die meisten Eckbälle und Freistösse. Den ersten nach fünf Minuten hält der Torhüter unkonventionell. Mohd Abdulla Anyas, der Keeper Al Wakrahs, übt seinen Job clownesk aus. Investiert wird in Katar offenbar nur in Offensivleute. Zum Beispiel in Yakin. Nach einer halben Stunde erzielt er mit dem Aussenrist nach einem energischen Lauf übers halbe Feld und einem feinen Doppelpass mit dem filigranen Iraki Nashat Akram das 2:0. Yakin versteht sich gut mit den Brasilianern Fernandao und Clederson, der letzte Saison 29 Tore in 28 Partien erzielte und auch Torschützenkönig in Brasilien und Japan gewesen war.

Die Defensive Al Gharafas allerdings ist nicht über alle Zweifel erhaben. Zur Pause steht es in einer unterhaltsamen und fehlerhaften Partie 3:1, in der zweiten Hälfte fallen keine Tore mehr, obwohl es Chancen für ein 7:4 gibt. Yakin wird nach 83 Minuten ausgewechselt, sein Einstand ist geglückt. Doch der 31-Jährige wird wissen: es folgen schwierigere Aufgaben.

Fabian Ruch, Doha

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Samstag 4. Oktober 2008, 19:51 
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Blick, 04.10.2008

YB verabschiedet morgen Haki

Die Young Boys verabschieden anlässlich der Meisterschaftspartie gegen den FC Sion (Sonntag, 16 Uhr) offiziell ihren ehemaligen Captain Hakan Yakin.

Bild
Hakan Yakin sorgte letzte Saison in Bern für eine grosse Euphorie. (Keystone)

Alle weiblichen YB-Fans dürfen sich freuen: Hakan Yakin kommt für das Meisterschaftsspiel YB-Sion am Sonntag um 16 Uhr ins Stade de Suisse nach Bern. Allerdings werden die Fans ihren ehemaligen Lieblingsspieler nicht im YB-Dress bewundern können, Haki wird nämlich – in Zivil – offiziell verabschiedet.

Abschiedsgeschenk am Ladies Day

«Hakan hat sein Kommen für morgen angekündigt, wir müssen aber mit ihm noch schauen, ob er vor dem Spiel oder in der Pause auf den Rasen kommt,» sagt YB-Medienchef Charles Beuret zu blick online. Ein weiterer Grund für die weiblichen Fans zur Freude: Sie bezahlen morgen im ganzen Stadion nur 10 Franken. «Es ist Ladies Day, das trifft sich gut. Dann können sie Hakan noch einmal sehen,» sagt Beuret lachend. Und für den Star des Tages, Hakan Yakin, gibts ein Überraschungsgeschenk. Es wurde auch Zeit.

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Freitag 10. Oktober 2008, 08:02 
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War am Sonntag leider nicht im Stadion. Würde mich noch wunder nehmen, wie der Abschied von Hakan war. War die Enttäuschung über seinen doch eher unglücklichen Abgang herauszuspühren oder doch eher der Dank über seine tollen Leistungen bei YB? Wäre schon noch interessant zu wissen wo wir heute stehen würden mit Yakin. Ob Andermatt wohl noch der Trainer wäre...

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Wankdorf war...als Verteidiger Hugo Streun bei minus neun Grad den Ball dreissig Meter über das Tor schoss und trotzdem alle «Hugo , Hugo» riefen.


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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. Juni 2013, 10:40 
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Cool, Yakin hilft uns den Forte Deal zu finanzieren. :grin1:

http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... n-31804907


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