 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 5. Februar 2010, 10:53 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Blick, 05.02.2010 Doumbia riskiert nichts mehrFür YB-Legende Lars Lunde ist klar: Doumbia und Yapi schossen mit der vorzeitigen Bekanntgabe ihres Abgangs ein Eigengoal! Vor 23 Jahren ging es Lars Lunde (45) ähnlich wie Gilles Yapi und Seydou Doumbia jetzt: «Nach dem Meistertitel mit YB unterschrieb ich im Sommer 1986 bei Bayern München, wechseln konnte ich aber erst ein paar Monate später. Diese letzten Monate in Bern gehören zu den schlimmsten meiner Karriere», sagt der gebürtige Däne. «Nachdem ich Vereinsleitung und Mitspieler über meinen Transfer informiert hatte, war ich in der Folge nur noch der Buhmann. Plötzlich musste ich wegen jeder Kleinigkeit den Kopf hinhalten.» Wie in einem Trainingslager, als der damalige Topscorer im Hotel mit einem falschen T-Shirt erwischt wurde. «YB wurde damals offiziell von Puma ausgerüstet, ich lief aber in einem Shirt von Adidas herum. Vor der Bekanntgabe meines Abgangs konnte ich so etwas ungestraft tun, doch danach wurde ich wegen solcher Vergehen gebüsst.» Der Meister-Bomber hatte plötzlich Ladehemmung. «Rückblickend muss ich gestehen, dass ich in dieser Zeit nicht mehr mit 100 Prozent bei YB war. Ich ging auf dem Platz einigen Zweikämpfen aus dem Weg, damit ich mich ja nicht verletzte.» Vor allem Doumbia könnten in den nächsten Spielen ähnliche Gedanken durch den Kopf gehen. Lunde: «Er weiss genau, dass ihn eine schwere Verletzung viele Millionen von Spartak Moskau kosten könnte. Vielleicht schaltet er darum einen Gang zurück.» Dementsprechend auch Lundes Tipp für den Kracher vom Sonntag: «Mein Herz will zwar, dass YB gewinnt. Mein Verstand sagt mir allerdings: Ein Unentschieden in Basel wäre schon ein grosser Erfolg.» http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/doumbia-riskiert-nichts-mehr-139596
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 20. Februar 2010, 17:36 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Blick, 19.02.2010 Das erwartet Seydou DoumbiaFussball bei 18 Grad unter Null – das ist die Zukunft von Seydou Doumbia. Der YB-Star wechselt im Sommer nach Moskau. Blick.ch liefert einen Vorgeschmack vom russischen Winter. «Eine Riesenschande ist das», flucht Eli Guttmann (51), Trainer von Hapoel Tel Aviv, an der Pressekonferenz nach dem Spiel. Er meint nicht die Leistung seiner Spieler, die soeben 0:3 gegen Rubin Kasan verloren haben. Er spricht von den äusseren Bedingungen im russischen Kasan. 18 Grad unter Null, der Acker im Tsentralnyi-Stadion gefroren – willkommen in Kasan. Die Bilder des Spiels liefern einen Vorgeschmack auf das, was Super-League-Topskorer Seydou Doumbia (22) künftig erwartet. Der YB-Star von der Elfenbeinküste wechselt auf nächste Saison hin in die russische Hauptsadt zu ZSKA Moskau, wo es nur unwesentlich weniger kalt ist als in Kasan. Rubin Kasan empfängt Hapoel Tel Aviv zum Europa-League-Zwischenrundenspiel. Die Israeli kommen von Tel Aviv, wo derzeit sonnige 25 Grad herrschen. Im Vorfeld bezweifeln alle Beteiligten, ob die Uefa das Spiel freigibt oder aufgrund der horrenden Kälte verschiebt. Doch die Partie findet statt. Fast alle Spieler tragen Rollkragen-Pullover unter den Trikots, Ohrenwärmer, Schal, Handschuhe sowie lange Unterhosen. Der vierte Unparteiische gesteht: «Der Entscheid, dass gespielt wird, lag nicht in meinen Händen. Das war die Uefa. Unter diesen Bedingungen kann man eigentlich nicht Fussball spielen. Aber wir hatten den Auftrag, das Spiel durchzuführen.» Klar ist: Der Winter 2010/2011 wird für Doumbia, der in der ivorischen Hauptstadt Yamoussoukro aufgewachsen ist, der härteste seines Lebens. Die Durchschnittstemperatur in Yamoussoukro: 26 Grad Celsius. «Bei -18 Grad zu spielen, das ist unbeschreiblich», sagt der durchfrorene Hapoel-Aufbauer Bibars Natcho nach dem Schlusspfiff. «Das Feld ist in einem fürchterlichen Zustand.» Blick.ch sagt: Viel Spass, Seydou! http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/das-erwartet-seydou-doumbia-140844
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Dienstag 6. April 2010, 09:54 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Berner Zeitung, 06.04.2010 Doumbia droht lange Sperre - YB kämpft um den StürmerYB hat in Aarau 5:1 gewonnen – aber möglicherweise einen Rückschlag im Titelrennen erlitten. Neben Abwehrchef Emiliano Dudar könnte auch der überragende Seydou Doumbia wegen einer Tätlichkeit gesperrt werden. Die Ausgangslage ist brisant, und vielleicht muss man diese Hintergründe berücksichtigen, um das Verhalten der Young Boys nachvollziehen zu können. Der Dominoeffekt sieht so aus: YB erreicht die Champions League (und Einnahmen von bis zu 20 Millionen Schweizer Franken) am einfachsten als Meister, weil der Champion eine günstige Auslosung in der Qualifikation erhält; die Chancen, Meister zu werden, sind mit dem überragenden Seydou Doumbia grösser als ohne ihn; aber wenn der Stürmer wegen einer Tätlichkeit an Aaraus Martin Stoll für einige Partien gesperrt wird, wäre das für YB ein herber Rückschlag im Titelkampf mit dem FC Basel. Und so sagt Seydou Doumbia: «Man muss die Situation als Ganzes sehen. Stoll hält mich vorher lange zurück, ich wollte mich befreien. Meine Aktion ist ungeschickt, aber es war ganz sicher keine Tätlichkeit.» Und so sagt YB-Trainer Vladimir Petkovic: «Wer entscheidet, ob ein Spieler gesperrt wird? Es gibt in jeder Partie solche Szenen.» Und so sagt YB-Sportchef Alain Baumann: «Ich gehe davon aus, dass Doumbia nicht gesperrt wird. Es kann ja nicht sein, dass ein Spieler einmal nachträglich gesperrt wird und einmal nicht.» Der grosse YB-ÄrgerDummerweise für Seydou Doumbia und YB entlasten die TV-Bilder den Stürmer nicht unbedingt. Zu sehen ist, wie Doumbia am Ostersamstag, beim 5:1-Sieg der Berner in Aarau, in der 55.Minute mit seinem Ellenbogen von hinten in Stolls Genick schlägt – und sich dann unschuldig durch die Haare streift. Es ist eine unnötige, unprofessionelle Aktion. «Man muss aber auch berücksichtigen, wie oft Doumbia gefoult und gehalten wird. Seine Reaktion war nicht gut, doch Fussball lebt von Emotionen», sagt Alain Baumann. Er sei von Stoll zwar nicht provoziert worden, erklärt derweil Doumbia, doch so schlimm sei der Kontakt nicht gewesen. Und Martin Andermatt, Aaraus Trainer, findet ebenfalls, dass Doumbias Schlag nicht wahnsinnig dramatisch gewesen sei: «Stoll wurde ja nicht verletzt. Und es ist nicht an uns, eine Sperre zu fordern.» Bei YB ärgert man sich über die Einflussnahme der (Boulevard-)Medien. «Es kann doch nicht sein, dass bloss ein Verfahren eröffnet wird, weil Zeitungen prominent über einen Vorfall berichten. Bei einem Ersatzspieler wäre eine solche Szene kaum erwähnt worden», sagt Baumann. Und sowieso: «Es gab zuletzt vergleichbare Fälle, und da wurde der Spieler nicht nachträglich gesperrt.» Baumann spricht einen Vorfall vom 14.Februar an, als Basel bei Xamax 3:1 siegte – und FCB-Verteidiger David Abraham seinen Gegenspieler Raphael Nuzzolo mit einem Faustschlag niederstreckte, aber nicht bestraft wurde. Fragwürdiges Verfahren Längst hat sich das Meisterduell zu einem Psychospielchen entwickelt. Der FCB beschwerte sich letzte Woche über die Besetzung des Disziplinarrichters und forderte eine angemessene Professionalisierung und Neuregelung dieses Verfahrens. Basels Valentin Stocker dürfte ja für zwei harte Einsteigen in St.Gallen und gegen Zürich auch noch gesperrt werden. Es ist in der Tat nicht immer durchschaubar, wann und warum ein Fussballer noch bestraft wird. Und weil es um derart viel Geld geht, ist das System nicht mehr zeitgemäss. Der Berner Urs Studer, Disziplinarrichter der Swiss Football League, tritt ja in den Ausstand, wenn es um YB geht, weil er einst von den Young Boys portiert wurde. Sein Stellvertreter Marc Juillerat hat Doumbia in dieser Saison für den «Stinkefinger» gegen GC-Spieler Kay Voser nur für eine Partie gesperrt, weil Doumbia provoziert worden war. Jetzt ist der Berner Juillerat grippekrank, und so ist es der Freiburger Roy Maybud, der darüber urteilt, ob und wie lange Doumbia gesperrt wird. «Über Ostern ist nicht viel passiert. Ich werde mir am Dienstag die TV-Bilder anschauen und mit allen Beteiligten sprechen», sagt Maybud. Referee Sascha Kever und seine Assistenten sahen Doumbias Aktion offenbar nicht. Laut Roy Maybud wird eine Tätlichkeit normalerweise mit vier Spielsperren geahndet, bei einer Provokation zuvor gibts ein Spiel Reduktion. Die Frage lautet: Was entscheidet Maybud bei Doumbia? Emiliano Dudar, der zweitwichtigste YB-Feldspieler, fällt nach Platzverweis in Aarau wegen einer Tätlichkeit bestimmt mehrere Wochen aus. YB steht vor heiklen Wochen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Doumbia-droht-lange-Sperre--YB-kaempft-um-den-Stuermer/story/15681286
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Mittwoch 7. April 2010, 14:24 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Tagesanzeiger, 07.04.2010 Aaraus Verteidiger Stoll entlastet YB-Star DoumbiaGegen Abend wird das Urteil im Fall Doumbia erwartet. Hat der YB-Star an Aaraus Verteidiger Martin Stoll eine Tätlichkeit begangen? Wenn ja, droht ihm eine lange Sperre. Die TV-Bilder sprechen jedenfalls nicht unbedingt für eine Unschuld Doumbias. Sie belasten ihn eher. Deshalb hat die Liga ein Verfahren gegen Doumbia eingeleitet. Aaraus Trainer Martin Andermatt bestätigt gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnetz, dass sein Spieler Martin Stoll eine schriftliche Erklärung an die Liga habe abgeben müssen. Stoll habe aber nicht etwa die TV-Bilder kommentiert, sondern sein Empfinden des Zweikampfs auf dem Feld wiedergegeben. «Martin hat mir gegenüber von einem normalen Zweikampf gesprochen», sagt Andermatt. Bei diesem habe Stoll keinen Blickkontakt zu Doumbia gehabt. «Martin hat Doumbia deshalb auch keine Tätlichkeit unterstellt», sagt Andermatt. «Stoll konnte ja problemlos weiterspielen»Vor diesem Zweikampf, der nun vor dem Disziplinarrichter ein Nachspiel hat, seien während der Partie auch keine besonderen Vorkommnisse geschehen, sagt Andermatt. Es habe keine Provokationen gegeben und die Atmosphäre sei auch nach dem Spiel weder aggressiv noch angeheizt gewesen. «Stoll war nach diesem Rencontre auch nicht verletzt», sagt Andermatt. Er habe das Spiel problemlos fortsetzen können. Wird Meisterduell am grünen Tisch entschieden?Das Meisterduell zwischen Leader YB und dem FC Basel ist auch am grünen Tisch voll lanciert. Die SFL hat Basels Stürmer Valentin Stocker nach seinem Tritt gegen St. Gallens Verteidiger Marc Zellweger und dem Ellbogenschlag gegen Michael Lang freigesprochen. Mit der Begündung, man könne Stocker keinen Vorsatz nachweisen. Wie fällt nun das Urteil im Fall Doumbia aus? http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/Aaraus-Verteidiger-Stoll-entlastet-YBStar-Doumbia/story/21079831
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
springtime87
|
Verfasst: Mittwoch 7. April 2010, 17:29 |
|
Registriert: Donnerstag 14. Mai 2009, 14:48 Beiträge: 317
|
|
07.04.10 Seydou Doumbia für ein Spiel gesperrt
Der stellvertretende Disziplinarrichter der Swiss Football League hat Seydou Doumbia für ein Spiel gesperrt. In der Urteilsbegründung steht, der YB-Stürmer habe im Spiel in Aarau vom Samstag unsportliches Verhalten gezeigt - unter Annahme einer vorangegangenen Provokation eines Gegners. Weil YB auf einen Rekurs verzichtet, wird Doumbia den Bernern am Samstag im Heimspiel gegen Bellinzona fehlen.
Verteidiger Emiliano Dudar wurde nach seiner roten Karte im Spiel in Aarau für drei Spiele gesperrt.
[as][sst]
|
|
 |
|
 |
|
Gonzo
|
Verfasst: Mittwoch 7. April 2010, 17:29 |
|
Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
|
|
Es gibt eine 1 Spielsperre für Doumbia!
_________________ 
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Mittwoch 7. April 2010, 18:18 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Der Bund, 07.04.2010 Nur eine Spielsperre für Seydou DoumbiaDie Swiss Football League bestraft den YB-Star für seine Attacke gegen Aaraus Martin Stoll äusserst mild. Der stellvertretende Disziplinarrichter im Spielbetriebswesen Roy Maybud sperrte Seydou Doumbia nur für ein Spiele. Der YB-Goalgetter hatte am Samstag beim 5:1-Sieg in Aarau Martin Stoll von hinten den Ellbogen in den Nacken geschlagen. Die Begründung des Disziplinarrichters für das milde Urteil: «Die mehrfache Visionierung der TV-Bilder hat folgendes ergeben: In der 55. Spielminute kämpften die Spieler Martin Stoll (FC Aarau) und Seydou Doumbia (BSC YB) um den Ball. Der Spieler Doumbia versuchte sich zu lösen. Er führte einen Schlag mit dem Ellbogen gegen den Kopf/Nacken seines Gegenspielers aus. Dieser ging zufolge der Schlagwirkung zu Boden. Verletzungsfolgen waren keine ersichtlich und sind nicht bekannt. Die beiden involvierten Spieler bestätigten in ihren Stellungnahmen diesen Sachverhalt.» «Eher Unsportlichkeit als grobe Unsportlichkeit»«Die verbandssportgerichtlichen Instanzen haben in früheren Fällen nur dann eine Tätlichkeit angenommen, wenn ein Vorfall abseits des Spielgeschehens erfolgte. Die TV-Bilder zeigen im vorliegenden Fall hingegen, dass die Aktion im Zusammenhang mit einem Kampf um den Ball zu werten ist», schreibt die Swiss Football League. «Der Ball war gewissermassen noch ‹heiss› und hätte unter Umständen von beiden Spielern noch erobert werden können. Der stellvertretende Disziplinarrichter beurteilt den Schlag zwar als gezielt und mit Wirkung ausgeführt. Allerdings war die Kraftanwendung gemäss Aussage des Aarauer Spielers gering. Der objektive Sachverhalt entspricht somit eher einer Unsportlichkeit als einer groben Unsportlichkeit. Weiter ist von einer Provokation auszugehen. Daraus resultiert eine Sanktion von 1 Spielsperre.» In einer Stellungsnahme schreibt YB: «Die Young Boys haben vom Urteil des stellvertretenden Disziplinarrichters der Swiss Football League Kenntnis genommen, wonach Seydou Doumbia für ein Verbandsspiel gesperrt wird. Wir akzeptieren den Entscheid und wollen ihn nicht weiter kommentieren.» http://www.derbund.ch/bern/dossier/alles-zu-den-berner-young-boys/Nur-eine-Spielsperre-fuer-Seydou-Doumbia/story/24483363
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Mittwoch 7. April 2010, 22:54 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
NZZ, 07.04.2010 Doumbia für ein Spiel gesperrtYB muss in der Axpo Super League am kommenden Samstag gegen den Tabellenvorletzten Bellinzona ohne Seydou Doumbia auskommen. Die Swiss Football League (SFL) belegte den Berner Topskorer (27 Tore) nach dessen Unsportlichkeit gegen den Aarauer Martin Stoll mit einer Spielsperre. Die mehrtägige juristische Auswertung der TV-Bilder ergab, dass Doumbias Ellbogeneinsatz keine Tätlichkeit oder grobe Unsportlichkeit gewesen sein soll. Der Spieler habe versucht, sich in einem Zweikampf um den Ball zu lösen - allerdings mit einem gezielten Schlag. Mildernd hat sich ausgewirkt, dass der stellvertretende Disziplinarrichter der SFL, Roy Maybud, von einer Provokation Stolls ausgegangen ist. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/radsport/sporttickerdepartment/urnnewsmlwwwsda-atsch20100407brz012_1.5394512.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Mittwoch 7. April 2010, 22:56 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
BAZ, 07.04.2010 Ein Urteil wie ein Meistergeschenk an YBGoalgetter Seydou Doumbia wurde nur für ein Spiel gesperrt. Ein Fehlurteil, wie bazonline.ch/Newsnetz-Sportredaktor Stephan Roth findet. Nur eine Spielsperre sprach der stellvertretende Disziplinarrichter der Swiss Football League am Mittwochabend gegen den Goalgetter der Young Boys, Seydou Doumbia, aus. Nach diesem Urteil dürften in Bern die Champagnerkorken geknallt haben. Die milde Strafe für eine brutale Aktion kommt einem Geschenk an den Tabellenführer gleich und erhöht die Chancen auf den Meistertitel der Gelb-Schwarzen nachhaltig. Der stellvertretende Disziplinarrichter Roy Maybud schreibt in der Urteilsbegründung, Doumbia habe versucht, sich von Martin Stoll zu lösen. Der Ellbogenschlag in den Nacken des Aarau-Verteidigers sei sozusagen in der Hitze des Gefechts geschehen. «Der Ball war gewissermassen noch ‹heiss› und hätte unter Umständen von beiden Spielern noch erobert werden können», schreibt Maybud. Das ist eine sehr eigenwillige Sichtweise, die für das Strafmass aber entscheidend ist. Ich sehe etwas anderes auf dem Video. Der Ball ist längst nicht mehr im Fokus von Doumbia. Der Ivorer will sich nicht lösen, sondern bewegt sich in Richtung Stoll und schlägt ihm gezielt den Ellbogen in den Nacken. Danach fährt sich der Täter mit der Hand durchs Haar, als ob er dem Betrachter ein Alibi für den erhobenen Ellbogen liefern wolle. Für mich beging Doumbia eine klare Tätlichkeit. Als solche hätte sie gemäss Reglement mit wenigstens vier Spielsperren geahndet werden müssen. Schauen Sie sich bitte das Video des Vorfalls oben an und urteilen Sie selbst. Dass ein SFL-Disziplinarrichter bereits zum zweiten Mal in dieser Saison bei einem Vergehen Doumbias - beim ersten Mal hatte der Stürmer seinem Gegner den Stinkefinger gezeigt - wegen «der Annahme einer Provokation» eine Strafreduktion von einer Spielsperre erhielt, ist ebenfalls störend. Dieses Fehlurteil wird einen Schatten über den möglichen Titelgewinn der Hauptstädter werfen und in Basel zu für einmal nicht unberechtigtem Wehklagen führen. http://bazonline.ch/sport/fussball/Ein-Urteil-wie-ein-Meistergeschenk-an-YB/story/19452764
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Donnerstag 8. April 2010, 10:25 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Berner Zeitung, 08.04.2010 Nur eine Spielsperre für Seydou DoumbiaDer überragende YB-Stürmer Seydou Doumbia ist nach seinem Ellbogenschlag nur für eine Partie gesperrt worden. Die Spannung war gross am Mittwoch, die Nervosität bei den Beteiligten stieg stündlich, in der hektischen Internetwelt jagten sich die Schlagzeilen. Die Frage lautete nicht mehr: Wird Seydou Doumbia gesperrt? Sondern: Wie lange wird er gesperrt? Zur Überraschung fast aller Beobachter belegte Roy Maybud, der stellvertretende Disziplinarrichter im Spielbetriebswesen der Swiss Football League, den YB-Stürmer aber nur mit einer Spielsperre. Der Freiburger Maybud empfand die Aktion Doumbias (Ellbogenschlag in den Nacken von Aaraus Martin Stoll am Samstag) nicht als perfid und nicht als hinterhältig und nicht als rücksichtslos (siehe Interview). Doumbia habe sich im Kampf um den Ball lösen wollen und dabei Stoll getroffen, hiess es in der Urteilsbegründung. Somit sei die Aktion bloss eine Unsportlichkeit, und weil der Stürmer zuvor gehalten und damit (juristisch gesehen) provoziert worden sei, gab es bloss ein Spiel Sperre. Erneut milde StrafeDer deutsche Aarau-Verteidiger Martin Stoll bestätigte diesen Sachverhalt in seiner Stellungnahme. Selbstverständlich legt YB gegen das Strafmass nicht Rekurs ein – damit fehlt der 27-fache Saisontorschütze Seydou Doumbia übermorgen im Heimspiel gegen Bellinzona. Aber er wird dann bei den schwierigen Auswärtsspielen in der nächsten Woche gegen GC und Sion wieder dabei sein. «Ich muss die Sperre akzeptieren», sagte Doumbia, der gestern Abend zusammen mit zahlreichen anderen YB-Spielern beim Playoff-Finalspiel der Volleyballerinnen von Volley Köniz gegen Voléro Zürich weilte. Erneut wird Doumbia also für ein Vergehen relativ mild bestraft. Bereits für seinen Stinkefinger im letzten Oktober gegen GC-Spieler Kay Voser war der ivorische Angreifer nur für eine Partie gesperrt worden. Vermutlich profitierte der 22-Jährige gestern auch vom Freispruch für Valentin Stocker. Der Basler Offensivspieler war am Dienstag für seinen harten Tritt gegen St.Gallens Marc Zellweger nicht gesperrt worden. «Vielleicht hat das einen Einfluss gehabt», sagte YB-Sportchef Alain Baumann. «Aber ich finde nach wie vor, Doumbia ist unschuldig.» Natürlich müsse der Stürmer auf seine Ellbogen aufpassen, erklärte Baumann: «Aber die meisten Leute haben einen anderen Laufstil als Doumbia und sind deutlich weniger schnell. Er wird halt oft zurückgehalten. Wir können das nicht beurteilen.» Auch Marco Streller verletztDie Berner waren gestern also im Glück, die Basler dagegen im Pech: Nach Alex Frei (Armbruch) fällt jetzt mit Marco Streller auch der zweite herausragende Angreifer des FCB verletzt aus. Der formstarke Streller erlitt einen Bruch des Wadenbeinkopfes und fällt für die nächsten drei Spiele aus. In den Partien bei Zürich (11.April), gegen St.Gallen (14.April) und gegen Luzern (18.April) dürften Federico Almerares und Scott Chipperfield das FCB-Sturmduo bilden. Beim Auswärtsspiel in Zürich gegen GC (25.April) sollte Streller wieder dabei sein können. Streller, mit 19 Toren bester Schweizer Ligatorschütze, hatte sich die Verletzung am 27.März in Sitten bei einem Schlag auf die Wade zugezogen und konnte seither nicht mehr eingesetzt werden. Der Ausfall des Nationalspielers ist für Basel ein herber Rückschlag. Kommentar von Fabian RuchYB-Glück – und Zeit für Korrektur Die Verantwortlichen der Young Boys dürften am Mittwochabend eine edle Flasche Champagner geöffnet haben. Seydou Doumbia, der wichtigste YB-Fussballer, wird für seinen unschönen Ellbogenschlag gegen Aaraus Martin Stoll nur für eine Partie gesperrt – und das ist erst noch das Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten Bellinzona am Samstag Das Urteil nach Doumbias Unbeherrschtheit ist erstaunlich mild. Aber man muss das Verdikt im Zusammenhang mit den letzten Tagen sehen. YB profitierte auch vom unprofessionellen Vorgehen der Fussball-Liga bei Disziplinarverfahren. Valentin Stocker, Leistungsträger des YB-Titelrivalen FC Basel, wurde vorgestern für seine harte Attacke gegen St.Gallens Marc Zellweger ja sogar freigesprochen. Auch das war ein falsches Signal. Aber immerhin wird der spannende Meisterkampf durch die (Nicht-)Bestrafungen gegen Stocker und Doumbia nicht verfälscht. Der YB-Kampf um Doumbia hat sich also gelohnt. Man darf davon ausgehen, dass die Berner hinter den Kulissen erstklassige Arbeit geleistet haben, um das Strafmass aufs angestrebte Minimum zu reduzieren. Seydou Doumbia aber muss auf seinem Weg zu einem Weltklassefussballer seine Undiszipliniertheiten in den Griff bekommen – zumal er weiter oft gefoult und provoziert werden dürfte. Immer wird Doumbia nicht derart sanft angefasst werden. Die jüngsten Vorkommnisse haben aber auch gezeigt, dass es an der Zeit ist, das Verfahren bei Disziplinarfällen in der Super League erheblich zu verbessern und eine Linie in die Urteile zu bringen. Mit geringem finanziellem Aufwand wäre es möglich, einen unabhängigen Einzelrichter zu installieren, der die strittigen Fälle einheitlich und sofort nach einem Spieltag untersucht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Nur-eine-Spielsperre-fuer-Seydou-Doumbia/story/28138533
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 12 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |