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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Freitag 4. April 2014, 13:53 
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Vilotics Leistungen als Sinnbild

Wie YB vermochte auch Winterpausenzugang Milan Vilotic bisher die hohen Erwartungen nicht zu erfüllen.

Als Milan Vilotic Anfang Februar seinen Vertrag bei YB unterzeichnete, verkörperte er die Ansage an den FC Basel, im Titelrennen einen ernst zu nehmenden Herausforderer darzustellen. Seine Verpflichtung wurde als ein Zeichen der Stärke an die übrige Konkurrenz angesehen, ein Signal an das Umfeld, an die eigenen Fans. «Hoffentlich löst dieser Transfer Lust und Elan aus», sagte Trainer Uli Forte damals.

Es ist Mittwoch, und Vilotic sitzt nach dem Training vor dem Stadionrestaurant Eleven. Zwei Monate sind seit seinem Wechsel von den Grasshoppers zu YB vergangen. Zwei Monate, in denen die Young Boys in 9 Partien gerade einmal 10 Punkte holten und sich der Rückstand auf Leader Basel von 2 auf 11 Zähler vergrösserte.

Die Defensive, die in der Vorrunde im Schnitt pro Partie nur ein Tor zuliess, verkam in der Rückrunde zur Problemzone. Seit dem Februar kassierten die Young Boys bereits 21 Gegentreffer – und Vilotic selbst vermochte die hohen Erwartungen bisher nicht zu erfüllen (siehe Kasten). Aus dem teuren 27-jährigen Hoffnungsträger ist mittlerweile das Sinnbild für die momentane Baisse bei YB geworden.

Nicht fit genug

Der Serbe wirkte oft behäbig und selten stilsicher – allerdings nicht ohne Grund. Wegen einer Fussverletzung verpasste er im Winter fast die ganze Vorbereitung. Später stellte sich heraus, dass er über die Blessur falsch informiert war und eine andere Therapie benötigt hätte. So war Vilotic nicht fit genug, um seinem Renommee, das er sich bei den Grasshoppers erarbeitet hatte, gerecht zu werden, wurde nach dem Abgang Dusan Veskovacs aber dennoch gebraucht.

«Für mich ich das kein Problem. Wenn ich auflaufe, dann kann ich im Nachhinein nicht sagen, ich sei nicht bereit gewesen.» Zuletzt liess der schlaksige Hüne allerdings eine Aufwärtstendenz erkennen. Bei der 1:2-Niederlage in Aarau gewann er viele Luftduelle und Zweikämpfe. «Mit meiner aktuellen Verfassung bin ich zufrieden. Bald bin ich in Topform.»

Es ist eine Aussage, die zu Vilotic passt. Er zeigt sich im Gespräch selbstsicher und vermittelt nicht den Eindruck, ob der unbefriedigenden Situation die Ruhe zu verlieren. Er wehrt sich dagegen, nun alles negativ zu sehen. Gegen Aarau hätten genauso gut 3 Punkte resultieren können, findet er etwa. «Solche Phasen, in denen jeder kleine Fehler mit einem Gegentor bestraft wird, gibt es.» Den Einwand, dass YB ohne die 5 Siege zum Start der Saison in der Tabelle den 8.Rang belegen würde, bezeichnet er als Momentaufnahme. «Der Klub hat als Ziel ausgegeben, nächstes Jahr europäisch zu spielen. Aktuell sind wir mit dem 3.Rang ja auf Kurs.»

Ein Sieg könne nun vieles ändern, sagt Vilotic. «Dann läuft es plötzlich wieder, und dann ist für uns noch einiges möglich. Sogar der 2.Platz.» Derzeit spricht zwar wenig dafür, die bisher unbefriedigende Rückrunde für YB und Vilotic war Anfang Februar allerdings so auch nicht vorhersehbar.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17565698

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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Samstag 12. April 2014, 08:04 
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Das Leiden des eleganten Serben

YB-Verteidiger Milan Vilotic kämpft mit einer hartnäckigen Bänderverletzung im Fussgelenk. Das hinderte den teuren Neuzuzug bisher daran, die hohen Erwartungen des neuen Arbeitgebers und der Fans zu erfüllen.

Es ist wie so oft, seit Milan Vilotic Anfang Februar zu YB gekommen ist. Während seine Teamkollegen auf dem Neufeld schnelle Angriffsauslösungen üben, sitzt der Verteidiger im Kraftraum des Stade de Suisse auf einem Hometrainer und spult Kilometer ab. Es sei eine reine Vorsichtsmassnahme, weil nach zwei regulären Teamtrainings am Tag zuvor der rechte Fuss wieder Schmerzsignale aussendet habe, erzählt der Verteidiger. Die Schmerzen rühren von einer Fussgelenkverletzung, die sich Vilotic am vorletzten Spieltag der Vorrunde zuzog, als er mit GC gegen den FC Basel spielte. Trotz intensiver Therapie hat sich die Regeneration des angerissenen Bandes in die Länge gezogen – was auch mit dem Pflichtbewusstsein und dem Berufsethos des Serben zu tun hat. Er fand es unangebracht, sich wegen eines surrenden Fusses dispensieren zu lassen für die ersten Partien der Rückrunde. «Ich wollte meinen neuen Teamkollegen helfen.»

Ob sich Vilotic mit dem Forcieren des Comebacks einen Gefallen tat, steht auf einem anderen Blatt Papier geschrieben. Der 27-Jährige konnte nicht kaschieren, dass er nicht ganz fit ist. Die wenig überzeugenden Auftritte des Neuzuzugs sorgten bei den YB-Fans für Ärger und Ratlosigkeit. Manch einer stellte sich die Frage: Wie konnte es sein, dass einer der besten Innenverteidiger der Super League lahmte, kaum spielte er bei YB?

Eisbäder und Physiotherapie

«Ich weiss, dass ich in den ersten zwei Monaten in Bern nicht das Maximum bringen konnte», gibt Vilotic unumwunden zu. Nun ist April. Und da soll vieles besser werden. «Milan geht es deutlich besser», behauptet Trainer Uli Forte. Der Spieler selber, der täglich ins Eisbad steigt und beim klubeigenen Physiotherapeuten auf der Pritsche liegt, spricht von beträchtlichen Fortschritten. Der dreifache Nationalspieler will seinem neuen Arbeitsgeber und dessen Anhängern zeigen, wozu er fähig ist, wenn Psyche und Physis stimmen. So wie letzte Saison beim Grasshoppers Club Zürich, wo er hart, aber mit Eleganz, verteidigte. Wo er Pässe und Flanken abfing, als sei das etwas vom einfachsten auf der Welt. Wo er im gegnerischen Strafraum bei Standardsituationen Torgefahr heraufbeschwor dank seinem ausgezeichneten Timing beim Kopfballspiel. Wo er innert wenigen Monaten zu einem der wichtigsten Spieler wurde. Er habe sein Potenzial auch bei GC längst nicht ausgeschöpft gehabt, lässt der 1,90 Meter grosse Innenverteidiger durchblicken. Positionsspiel, Zweikampfverhalten, erster Pass, Kopfball- und Schusstechnik, Antizipieren von Spielzügen, Bewegungsabläufe bei Sprints: In jedem dieser Bereiche gebe es «unzählige Details, die ich verbessern kann». Vilotics Traum ist, «eines Tages alle meine Talente abzurufen». Sollte das der Fall sein, wird er kaum mehr für YB verteidigen – Vertrag bis 2018 hin oder her. Der Gedanke, eines Tages in einer grossen Liga Europas als Profi tätig zu sein, habe in seinem Kopf einen festen Platz, bestätigt der gewandte Defensivspezialist.

Wohnen in der Altstadt

So weit die Zukunftsmusik. In der Gegenwart dreht sich bei Milan Vilotic alles um den BSC Young Boys. Mit dem Traditionsverein will er früher oder später den Olymp besteigen. Sprich: Titel gewinnen. «Der Klub und ich haben die gleichen Ziele.» Deshalb, und weil Bern im Gegensatz zu Zürich eine Fussballstadt sei, habe er bei YB einen Mehrjahresvertrag unterschrieben.

Über seinen neuen Wohnort weiss Vilotic nur Gutes zu berichten. Besonders angetan hat es ihm die Altstadt, wo seine Frau und er «eine wunderschöne Wohnung mit Dachterrasse» gefunden haben. Derzeit bewohnt sie der Fussballer zumeist alleine, da seine Frau an der Universität Belgrad beschäftigt ist mit ihrer Doktorarbeit in Politologie. Gute Zugs- und Flugverbindungen erleichterten ihr das wöchentliche Pendeln, erzählt Vilotic.

Einen bösartigen Tumor besiegt

Milan Vilotic ist ein Belgrader Kind. Aufgewachsen ist er im Stadtteil Cukaricka, wo er sich als Siebenjähriger dem lokalen Aushängeschild FK Cukaricki anschloss. 2009 wechselte der Verteidiger zum Klub des Herzens: Roter Stern Belgrad. Nach einem erfolgreichen ersten Jahr folgte eine emotionale Achterbahn. Im August 2010 wars, als Vilotic vom Arzt einen niederschmetternden Befund erhielt: Knochentumor im Schulterblatt. Der junge Mann litt Todesangst, doch er gab nicht auf: Er informierte sich umfassend und konsultierte verschiedene Spezialisten. Dejan Stankovic, damals Profi bei Inter Mailand, stellte schliesslich den Kontakt zu einer Kapazität in Sachen Knochentumor-Operationen in Italien her. Kurze Zeit später wurde Vilotic in Bologna operiert. «Der Eingriff dauerte fünfeinhalb Stunden», erinnert er sich.

Nur sechs Monate später stand der Serbe wieder auf dem Platz. «Die schönste Zeit meines Lebens.» Nur: Die Freude war von kurzer Dauer. Vilotic legte sich mit Robert Prosinecki an, in Jugendjahren sein Spieler-Idol, nun sein Trainer. Der Streit eskalierte, im November 2011 suspendierte der Klub den aufmüpfigen Spieler. Es seien sehr viele Emotionen im Spiel gewesen, so Vilotic, Als er im Sommer 2012 Belgrad verliess und sich GC anschloss, hatte das für ihn «befreiende Wirkung». Jetzt muss ihm nur noch bei YB der Befreiungsschlag gelingen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Da ... y/17381185

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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Mai 2014, 22:48 
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Saisonende für Milan Vilotic

Für YB-Verteidiger Milan Vilotic ist die Saison bereits zu Ende: Der 27-jährige Verteidiger musste am Wochenende am rechten Knöchel operiert werden.

Vilotic hatte sich die Bänder-Verletzung bereits in der Vorrunde beim Grasshopper Club zugezogen. Trotz intensiver Behandlung in den letzten Monaten liessen die Schmerzen nicht nach, weshalb sich die Ärzte nun kurzfristig für einen operativen Eingriff entschieden.

Der serbische Abwehrspieler wird in den nächsten zwei Wochen einen Gips tragen müssen und steht vor einer mehrmonatigen Wettkampfpause. Er wird YB somit erst im Verlauf der neuen Saison wieder zur Verfügung stehen. Dies berichtete die Unternehmenskommunikation des BSC Young Boys am Sonntagnachmittag.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14980875

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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Dienstag 6. Mai 2014, 22:24 
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Der Vilotic-Wahnsinn

4 Millionen für ein Hinkebein!

Er begann seine YB-Zeit als Verletzter. Er beendet sie als Hinkebein in Gips und an Krücken. Milan Vilotics erstes Berner Halbjahr besteht aus Pleiten, Pech und Pannen.

Gross war die Euphorie seitens von YB, als man «einen der besten Verteidiger der Super League, einen Wunschspieler» (O-Ton Medienmitteilung vom 1. Februar) unter Vertrag nehmen konnte. Rund vier Millionen Franken kostete der Mann, der GC zum Cupsieg geschossen hatte. Ein Coup vielleicht. Ein Schnäppchen gewiss nicht.

Was man damals schon genau wusste: Milan Vilotic (27) kam als angeschlagener Spieler. Da Trainer Uli Forte im Verlauf der folgenden Wochen nach einigen Patzern und Aussetzern des Serben immer stärker zu betonen begann, dass Vilotic nicht ganz fit sei, und der Innenverteidiger selber sagte, er sei erst bei 50 Prozent (!), muss man feststellen: Vilotic kam als Verletzter! Ein zu grosses Risiko? Unprofessionelles Verhalten gar?

In der Vorbereitung nur 6 von 36 Trainings

YB-Doc Cuno Wetzel verneint: «Es war kein Geheimnis, dass Vilotic sich Ende Jahr an den Bändern verletzt hatte. Uns war alles bekannt, wir haben ihn ja auch medizinisch gecheckt.» Wegen der Verletzung konnte Vilotic nur sechs von 36 Trainings in der Vorbereitung mitmachen. Nichtsdestotrotz spielte er eine Woche nach dem Transfer bereits. Im wegweisenden Knüller in Basel, als YB die Tabellenführung hätte übernehmen können. Die Berner scheiterten, verloren nach einer 2:0-Führung noch 2:3.

Vilotic verschuldete zwei der drei Gegentreffer. Welcher Art die Bänderverletzung am Knöchel genau ist, sagt Wetzel nicht. «Das haben wir mit dem Spieler so abgemacht.»
«Das ist einfach Pech»

Der Nati-Arzt erklärt weiter: «Die Entwicklung, welche die Verletzung nahm, war nicht absehbar. Der Fuss wurde konservativ behandelt, also ohne Operation. In der Regel kommt das gut. Ein paar Prozent bleiben allerdings, die instabil sind. Die können zu Beschwerden führen, wie bei Vilotic. Das ist einfach Pech und liegt in der Natur der Sache, in der Natur des Fussballs. Zudem hat sich der Spieler bei zwei Misstritten erneut verletzt.»

So entschied man sich halt letzte Woche zur OP, zur «Flucht nach vorne», wie es Wetzel nennt, damit Vilotic fit werde für die neue Saison. Bis er wieder spielt, dürften drei Monate vergehen. Er wird also die Saisonvorbereitung mit dem Team verpassen. Und so wieder mit einem Handicap in die x-te Saison gehen, in der für YB endlich alles gut werden soll.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 35219.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Mai 2014, 11:43 
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Das Beste an der YB-Krise

Vilotic wird billiger!

YB spart 500 000 Franken! Geld, das die Berner liebend gerne ausgegeben hätten.

Als die Pressekonferenz vorbei ist und Uli Forte BLICK zu Recht korrigiert hat, dass nicht Von Bergen beim 1:2 der Aarauer gepennt habe, sondern Lecjaks, beginnt die ­inoffizielle. Im kleinen Kreis.

Höflich, aber bestimmt sagt Forte zu BLICK: «Bleibt bei den Fakten und schreibt nicht immer vom Vier-Millionen-Mann Vilotic. Das stimmt einfach nicht! Das wäre nur dann der Fall gewesen, wenn YB die Champions League erreicht hätte. Können wir das noch?»

Die rhetorische Frage ist selbst ohne mathematische Begabung schnell mit einem Nein beantwortet. Was bedeutet: Milan Vilotic, der sich von seiner Bänderoperation am rechten Fuss erholt, hat keine vier Millionen gekostet. Das steht seit gestern fest. Wie kommt das?

Hier die Aufschlüsselung der Zahl. GC bestätigte hinter vor­gehaltener Hand, dass man für Vilotic 2,5 Millionen erhalten habe. Und die Zahl stimmt auch. Da sind dann noch die Provisionen für die ­diversen Berater des Serben sowie Handgelder.

Diese belaufen sich auf rund eine Million. Macht total 3,5. Und da wäre eben noch die halbe Million, die nur bei Erreichen der Champions League fällig geworden wäre. Weshalb sie hinfällig ist.

Das bedeutet: GC kriegt definitiv «nur» 2,5 Millionen. YB zahlt definitiv «nur» 3,5 Millionen Franken. Weshalb wir YB hoch und heilig versprechen, ab sofort nicht mehr vom 4-Millionen-Mann Vilotic zu schreiben! Aber ist Vilotic nun ein 3,5-Millionen-Transfer oder ein 2,5-Millionen-Mann? Eine Frage der Optik.

Spycher und Nuzzolo verletzt

Und dann noch die schlechten Nachrichten: Raphael Nuzzolo hat sich wie befürchtet das Schlüsselbein gebrochen, muss operiert werden und fällt für den Rest der Saison aus. Und Christoph Spycher ist nach seinem Nasenbeinbruch für das Spiel gegen Basel fraglich.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 40622.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 5. Februar 2015, 17:59 
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YB-Abwehrturm Milan Vilotic

«Sind Sie nur wegen dem Geld in Bern?»

Milan Vilotic (28) startet am Samstag mit YB gegen Luzern in die Rückrunde. Im Blick-Sporttalk spricht er über seinen Wechsel nach Bern und welche Rolle die Finanzen dabei gespielt haben.

Seit genau einem Jahr spielt Milan Vilotic für YB. An die Anfänge in Bern erinnert er sich nicht gerne zurück. «Der Start hier war schwierig, weil ich verletzt war», erklärt Vilotic im Blick-Sporttalk.

Zu den Gründen für seinen damaligen Wechsel von GC zu YB sagt der Serbe: «GC und ich hatten nicht mehr die gleichen Ziele.»

Welche Rolle das Portemonnaie dabei gespielt hat? «Das Geld ist nicht das Wichtigste im Fussball», meint Vilotic.

Was der 28-Jährige sonst noch zu sagen hat, erfahren Sie im Video.


http://www.blick.ch/sport/videoformate/ ... 59132.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Samstag 14. Februar 2015, 00:54 
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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Samstag 14. Februar 2015, 10:00 
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Der Torgarant von ganz hinten

Milan Vilotic hatte eine lange Anlaufzeit bei YB. Jetzt fühlt sich der Verteidiger endlich fit und überrascht mit neuen Qualitäten.

Milan Vilotic sei einer der besten Verteidiger der Super League. Das behaupteten YB-Sportchef Fredy Bickel und Trainer Uli Forte vor einem Jahr, als sie den Serben für geschätzte drei Millionen Franken von GC zu YB geholt hatten. Und sie änderten ihre Meinung auch nicht, als schnell kritische Stimmen laut wurden, weil der Verteidiger in Bern von Beginn weg mit Verletzungen kämpfte, Anfang Mai die Saison vorzeitig beenden musste und erst Ende September sein Comeback geben konnte. «Wir werden an Vilotic noch viel Freude haben», wiederholte Bickel stets.

Der Sportchef sollte recht behalten. Es war Vilotic, der im zweiten Meisterschafts­einsatz das 2:1-Siegtor gegen Sion ­erzielte, dank dem sich die Berner im November nach sportlichen Wirren ­wieder stabilisierten. Seither ist YB in der Super League ungeschlagen. Dabei stellte der 28-­Jährige neben Steve von Bergen in der Innenverteidigung nicht nur seine defensiven Stärken unter ­Beweis. Vilotic glänzte auch als Skorer. Vier Tore in sieben Spielen, von einer solchen Quote träumen selbst die ­besten Stürmer der Liga. «Ich bin von meinen neuen Qualitäten selber überrascht. Ich war noch nie in meiner ­Karriere so treffsicher», lacht der 1,90 Meter grosse ­Abwehrhüne. Zuvor hatte er es in total 53 Spielen in der Super League bei GC und YB auf vier Tore ­gebracht. «Ich glaube, es sind verschiedene Gründe, die eine Rolle spielen, dass ich plötzlich regelmässig Tore schiesse», sagt Vilotic. Erstens lege Uli Forte im Training sehr viel Wert auf die Standards, zweitens habe YB mehrere Spieler, die Freistösse und Eckbälle gut treten würden, und drittens ­konzentriere sich der ­Gegner meist auf Hoarau, davon habe er schon mehrmals profitiert. Er traf zum wichtigen 2:2 gegen St. Gallen, erzielte das 1:0-Siegtor gegen GC und war auch im ersten Spiel 2015 in Luzern wieder der Berner Torschütze. «Ich habe im ­Moment einfach ein gutes Gefühl, wenn ich nach vorne gehe», ­erzählt Vilotic. «Ich spüre, ob der Ball zu mir kommt, oder ob ich Platz für die ­Mitspieler freisperren muss.»

Man merkt es im Gespräch: Vilotic ist locker und vor allem erleichtert, dass die schwierige Zeit im ersten Jahr vorbei ist. Vergessen ist auch, dass er sein ­Comeback in dieser Saison beim Cup-Debakel in Buochs gab und sein erstes Spiel in der Super League beim 0:1 ­gegen Vaduz bestritt. Es habe danach ja nur besser kommen können, schmunzelt er rückblickend. «Mein Start in Bern war wirklich nicht einfach, aber ich habe nie an mir gezweifelt, weil ich weiss, was ich kann.» Er ist froh, «jetzt endlich 100 ­Prozent für die Mannschaft und das tolle ­Publikum» geben zu können.

Für Titel nach Bern gekommen

Vilotic hat klare Ziele und ist überzeugt, mit YB ­Titel ­gewinnen zu können. «Deshalb habe ich diesen Wechsel gemacht und für viereinhalb Jahre unterschrieben.» Die Mannschaft habe grosses ­Potenzial und viel Talent, das gelte es nun abzurufen und weiter zu entwickeln. «Es ist ein langer Weg, aber es ist möglich, mit dieser Mannschaft Titel zu holen, wenn wir ­seriös an uns arbeiten.»

Heute trifft er mit YB auf seinen ­früheren Arbeitgeber GC. «Ich verspreche, dass es ein spannendes Spiel mit ­einem guten Rhythmus geben wird. Wir wissen, dass wir in Luzern keinen guten Match gemacht haben, und was wir ­diesmal besser machen müssen.» Auch persönlich hofft er, aus diesem Spiel die Lehren gezogen zu haben. Selbstkritisch gibt er zu, dass er Puljic beim 1:1 zu leicht gewähren liess. «Das ist mir in ­dieser ­Saison zum ersten Mal ­passiert. Ich muss meinen Job in der ­Defensive wieder besser machen.»

Der drittbeste Skorer bei YB hinter Steffen und Nuzzolo (je 5 Tore) hat trotz neuer Offensivqualitäten nicht vergessen, was sein Kerngeschäft ist.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/10657676

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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. Februar 2015, 22:43 
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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Freitag 29. Mai 2015, 11:22 
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Die Mission des Musterprofis

YB empfängt am Freitag im letzten Saisonspiel Vaduz – und will sich nach der 2:6-Niederlage bei Sion rehabilitieren. Verteidiger Milan Vilotic hat mit den Young Boys nächste Saison hohe Ziele.

Am Montagabend gab es für die YB-Akteure noch einen unerwarteten Programmpunkt. Nach der blamablen 2:6-Niederlage in Sitten sprach die sportliche Führung im Stade de Suisse zur Mannschaft und machte ihr klar, dass es so nicht gehe. «Das war nicht YB-Niveau und nicht eines Vizemeisters würdig», sagt Trainer Uli Forte. «Die Spieler müssen wissen, dass es verpflichtet, ein YB-Trikot zu tragen.» Es sei Fortes zweithöchste Niederlage als Trainer gewesen, mit Wil habe er in der Challenge League in Kriens einmal sogar 1:6 verloren.

Als Entschuldigung an die über 600 ins Wallis mitgereisten Anhänger wurde aus der Teamkasse ein namhafter Betrag in die Choreokasse der Dachverbände der YB-Fanklubs einbezahlt. Und heute, im letzten Saisonspiel gegen Vaduz, geht es für die Young Boys darum, eine insgesamt erfreuliche Spielzeit mit einem Erfolgserlebnis zu beenden. «Wir haben eine gute Saison gespielt», sagt Milan Vilotic, der angeschlagen ist und heute wohl nicht eingesetzt wird. «Mit Rang 2 dürfen wir zufrieden sein, in der Europa League haben wir überwintert, das ist ein Erfolg.» Einzig das frühe, peinliche Ausscheiden im Cup in Buochs trübe die Bilanz.

Die negative Atmosphäre

Milan Vilotic ist vielleicht der wichtigste Fussballer bei YB. Als er im letzten Herbst mit einer Fussverletzung ausfiel, gerieten die Young Boys in eine tiefe Krise – aus der sie erst herausfanden, als Vilotic zurückkehrte. Seither bewegen sich die Berner mit Meister Basel auf Augenhöhe. Der Zweikämpfer ist ein sicherer Wert in der Defensive, «ein Musterprofi», wie Trainer Forte lobt, und einer, «von dem wir Jungen lernen und profitieren können», wie der talentierte Rechtsverteidiger Florent Hadergjonaj sagt.

Vilotic ist ein freundlicher Mensch, über den man bei YB nur Gutes hört. Vor Beginn des Gesprächs erklärt er, dass er gerne ins Englisch wechseln würde, sollte er die Worte nicht finden, aber dann gibt er in ausgezeichnetem Deutsch Auskunft. Seit eineinhalb Jahren ist Vilotic in Bern, mit seinem früheren Verein GC wurde er ebenfalls Zweiter hinter Basel – und verwandelte vor zwei Jahren im Cupfinal im Stade de Suisse im Penaltyschiessen den entscheidenden Elfmeter gegen den FCB. «YB ist stärker als GC damals», findet Vilotic, «wir haben viel Talent im Team.

Die Young Boys sind ein grosser Klub mit einem tollen Stadion.» Möglicherweise ist der robuste Vilotic der Königstransfer von YB-Sportchef Fredy Bickel, weil er die Defensive stabilisiert – und mit seiner ausgeprägten Kopfballstärke auch torgefährlich ist. Billig war der Serbe nicht, je nach Quelle überwiesen die Young Boys bis zu vier Millionen Franken an die Grasshoppers.

Und jetzt verfolgt Vilotic eine klare Mission. «Wir sind auf einem guten Weg und werden immer stärker», sagt er. «Jetzt wollen wir einen Titel gewinnen.» Leider höre und lese man immer wieder, dass YB in wichtigen Partien scheitere, diese negative Atmosphäre in Bern störe ihn manchmal. «Man spürt, dass der Verein fast 30 Jahre keinen Titel gewonnen hat.»

Tumor ist kein Thema mehr

986 wurden die Young Boys letztmals Meister, eine Saison später wurden sie noch Cupsieger, und wenn es nach Vilotic geht, endet diese Titellosigkeit bald. Mit ihm als Sicherheitsexperten. «Man weiss nie, was im Fussball passiert», sagt er, «aber ich habe meinem Agenten gesagt, dass ich von Angeboten nichts wissen und bei YB bleiben will.» Bis 2018 läuft sein Vertrag, hier fühlt er sich wohl («Zürich war gut, Bern ist noch schöner»), in der Altstadt lebt er mit seiner serbischen Frau. «Ich bin zufrieden», sagt er, «und ich bin gesund.»

Was sich bei einem Profifussballer wie eine Selbstverständlichkeit anhört, ist bei Vilotic ein wenig komplizierter. Im Sommer 2010 entdeckten Ärzte bei ihm einen bösartigen Tumor im Schulterblatt, ein Spezialist in Bologna entfernte den Tumor damals in einer fünfstündigen Operation. Im nächsten September wird er die letzte von drei Nachkontrollen haben, aber das sei nur noch eine Formsache, meint Vilotic. «Alles ist gut», meldet er. Dazu passt, dass die Vilotics in zwei Wochen ihr erstes Kind, eine Tochter, erwarten.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11449321

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