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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Gonzalo Eulogio Zárate
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 13. September 2012, 09:16 
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Gonzalo Zarate will zurück zum Spass finden

Am Samstag bestreitet Gonzalo Zarate seine erste Pflichtpartie seit über zwei Jahren auf Schweizer Boden. Der neue YB-Stürmer hat mit Red Bull Salzburg zwar Titel gewonnen – richtig glücklich ist er aber nie geworden.

Gonzalo Zarate ist schwierig zu finden. Im Stadionrestaurant? Nein. In den Garderoben? Auch nicht. Zarate war beim Einkaufen, mit seiner Frau, doch nach korrigiertem Terminirrtum nimmt sich der neue YB-Angreifer gerne Zeit für ein Gespräch. Es sind ruhige Tage, in denen sich der Argentinier bei den Young Boys einleben darf: Im Fokus der Fussballschweiz steht die Nationalmannschaft, der nächste Gegner ist mit Wettswil-Bonstetten ein 1.-Ligist in der ersten Cuprunde, und das Spiel gegen den grossen FC Liverpool in der Europa League kündigt sich vorerst nur in Form von Ticketreservationen und Medienanfragen an. Ruhe, das scheint dem Zuzug aus Salzburg zu behagen. Zarate ist ein zurückhaltender Gesprächspartner, er spricht leise, der berühmte südamerikanische Gefühlsausbruch scheint in solchen Momenten weit weg.

Ohne Rolle im Titelteam

Dabei hat Gonzalo Zarate aufwühlende, emotionale Wochen und Monate hinter sich. Das Kader seines früheren Arbeitsgebers Red Bull Salzburg ist ein Tummelplatz für oft teure, talentierte, aber im Karriereplan in Verzug geratene Fussballer. Geldgeber und Dosengetränkmilliardär Dietrich Mateschitz hat hohe Ziele und einen kurzen Geduldsfaden – im Moment versucht sich der Deutsche Roger Schmidt als Trainer. «Salzburg ist ein schwieriger Verein», formuliert es Zarate vorsichtig, aber bestimmt. Im Sommer 2010 kam der Argentinier in Salzburg an und traf mit Huub Stevens auf einen Trainer, der Gefallen am technisch versierten Linksfuss fand. «Im ersten Jahr fühlte ich mich gut, ich machte viele Spiele», erinnert sich Zarate.

Doch die Transferaktivitäten der Österreicher nahmen zu, besonders in der Offensivabteilung drehte sich das Karussell schnell. Gespräche um eine Vertragsverlängerung mit Zarate versandeten, dann musste Stevens gehen und Schmidt übernahm. Zarates anfängliches Glück war längst verflogen, sportlich lief es den Salzburgern zwar gut, sie gewannen Cup und Meisterschaft, doch Zarate spielte keine tragende Rolle mehr. «Die Mentalität hatte geändert. Im Zentrum standen neue, jüngere Spieler.»

In der letzten Winterpause erhielt der 28-Jährige Besuch vom damaligen GC-Trainer Ciriaco Sforza, auch FCZ-Sportchef Fredy Bickel meldete sich per Telefon. Vor zwei Wochen ging dann alles ganz schnell: Die Young Boys verloren Stürmer Emmanuel Mayuka an Southampton, zwei Tage später wurde Zarate als Zuzug präsentiert. «YB hat sich mit klaren Vorstellungen an mich gewandt. Das hat mir sehr zugesagt», erklärt Zarate den zügig abgewickelten Transfer.

Dreimal 3:3 gegen YB

Bern und YB kennt der Offensivallrounder noch nicht gut. Aus seiner GC-Zeit erinnert sich Zarate an «harte Matches und schwierige Partien». Im April 2007 spielten die beiden Klubs im Letzigrund 3:3 unentschieden, Zarate gelang das Führungstor für GC. Wenige Monate später, als YB wieder im Letzigrund zu Gast war, gelangen Zarates altem und neuem Sturmpartner Raúl Bobadilla alle drei Treffer – am Ende hiess es 3:3. Und im Frühling 2009 traf Zarate gegen YB zum 2:2 und das Spiel endete, genau, mit 3:3.

Im Stade de Suisse indes ist Gonzalo Zarate noch ohne Torerfolg. «Das will ich ändern, möglichst bald», sagt er, scheu und verschmitzt lächelnd. Mit Red Bull Salzburg hat er Titel gewonnen, bei YB soll nun der Spass am Fussball wieder dazukommen. «Es fehlt hier nur der letzte Schritt zum Erfolg», sagt Zarate überzeugt.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31190927

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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Gonzalo Eulogio Zárate
 Beitrag Verfasst: Dienstag 23. Oktober 2012, 17:26 
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Bericht über Zarate im Foot Magazin:

http://www.footmagazin.ch/images/foot2012101213.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Gonzalo Eulogio Zárate
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. Februar 2013, 15:54 
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Pause für Zarate - Infos zu Spycher und Simpson

Gonzalo Zarate hat sich eine Knochenverletzung im linken Oberschenkel zugezogen und fällt rund fünf Wochen aus.

Christoph Spycher befindet sich nach seiner Knieoperation Anfang Dezember im Fahrplan: Verläuft die Rehabilitation weiterhin nach Plan, wird der 47-fache Nationalspieler im Verlauf der Rückrunde wieder für YB spielen.

Laufend Fortschritte erzielt auch Josh Simpson, der sich im Mai 2012 im letzten Saisonspiel in Basel einen mehrfachen Beinbruch zugezogen hatte. Wann der Kanadier in den Spielbetrieb zurückkehren wird, ist derzeit noch nicht abzuschätzen. YB hofft, dass Simpson im Verlauf der nächsten Saison wieder eingesetzt werden kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Gonzalo Eulogio Zárate
 Beitrag Verfasst: Freitag 5. April 2013, 18:09 
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„Ich habe mich nicht wie ein Profi gefühlt“

„Wenn ich noch einmal vor der Entscheidung stehen würde, nach Salzburg zu gehen, würde ich es nicht machen.“

Es scheint, als hätte Gonzalo Zarate mit seinem ehemaligen Arbeitgeber in der Bundesliga endgültig abgeschlossen.

Der Argentinier stand zwei Jahre bei den „Bullen“ unter Vertrag, ehe Düdelingen und die abermalige Umstrukturierung unter dem Neo-Sportdirektor Ralf Rangnick seiner Ära in der Mozartstadt ein Ende setzten.

Zurück in der Super League

Nach einer guten und einer weniger guten Spielzeit kehrte der Flügelspieler dahin zurück, wo er sich einst in Europa einen Namen machen konnte – in die Schweiz.

Bei Young Boys Bern lebte der 28-Jährige neu auf und hat nach jüngst überstandener Knieverletzung sein Glücksgefühl am Platz wiedergefunden.

LAOLA1: Gonzalo, es scheint, als seiest du in Bern richtig glücklich. Ging die Wiederanpassung leicht vonstatten?

Gonzalo Zarate: Ja, die Tatsache, schon einmal in der Schweiz gespielt zu haben, machte es mir sehr leicht. Die Mitspieler haben mich gut empfangen, ich fühle mich glücklich. Die Leute im Verein und die Fans behandeln mich sehr gut.

LAOLA1: Weniger gut ist allerdings die aktuelle Situation in der Super League. Als Vorjahres-Dritter liegt ihr nun auf dem sechsten Rang, mit ein wenig Respektabstand zu den internationalen Startplätzen. Was fehlt Euch in der diesjährigen Meisterschaft?

Zarate: Es gab einige Veränderungen, wir haben mit Raul Bobadilla (Wechselte zum FC Basel, Anm.) einen der stärksten Spieler der Schweiz verloren. Neue Spieler sind gekommen, einige davon sehr junge. Da braucht alles ein wenig, um zu funktionieren. Die Konsequenzen aus diesen Wechseln erleben wir gerade.

LAOLA1: Ein wenig wirkt wohl auch noch die Europa League nach, wo ihr in einer Gruppe mit Anzhi, Liverpool und Udinese den Aufstieg nur hauchdünn verpasst habt.

Zarate: Wir haben eine gute Europa League in einer Gruppe mit großen Namen gespielt, aber die K.o.-Phase leider nicht erreicht. Das ist bitter. Dennoch kann man auf die Leistungen positiv zurückblicken.

LAOLA1: Sechs Partien gespielt, du standest bei allen in der Startelf. Was blieb dir besonders in Erinnerung?

Zarate: Das 3:1 zu Hause gegen Udinese war schön, auch weil ich einen Assist beisteuern konnte. Insgesamt bin ich mit meinen Leistungen in allen Spielen zufrieden, aber das Tor in Liverpool sticht für mich persönlich hervor. Das erlebt man nicht alle Tage. Allerdings ging dieses Spiel mit 3:5 verloren.

LAOLA1: Die Situation war schon seltsam. Zunächst mit Salzburg das Düdelingen-Desaster, kurz danach in Bern Europa-League-Highlights, während deinem Ex-Klub Europa verwehrt blieb. Wie erging es dir in diesem Moment?

Zarate: Ich fühlte mich persönlich natürlich gut, weil ich Europa League spielen konnte. Die Spiele gegen Düdelingen waren sehr eigen. Es gab viele Wechsel. Im zweiten Spiel bin ich von der Bank gekommen. Ich konnte den Elfmeter herausholen und ein Tor erzielen, aber es hat nicht gereicht. Wir haben schlecht gespielt, aber nicht, weil wir nicht wollten. Nach einer schlechten Partie sitzt du draußen, das affektiert vor allem uns Südamerikaner sehr. Wir haben eine andere Mentalität, sind sehr verschlossen und in diesem Zusammenhang haben wir uns schlecht gefühlt. Da habe auch ich mich nicht mehr wohl gefühlt.

LAOLA1:Waren es Probleme mit dem Trainer, oder wie meinst du das?

Zarate: Nein, weder mit Huub Stevens, Ricardo Moniz oder Roger Schmidt gab es ein Problem. Ich glaube, alle drei sind gute Trainer. Aber wie die Leute von oben mit anderen umspringen – das hat mich schon sehr überrascht. Ich habe mich nicht wie ein Profi-Spieler gefühlt. So wurde ich nicht behandelt. Wenn man sich so fühlt, wenn dich etwas bedrückt, wirkt sich das auf deine Leistungen auf dem Platz mit aus. Dann bist du nicht bei 100 Prozent.

LAOLA1: Glaubst du, dass man beim Projekt Red Bull mit großen Investitionen zu wenig Geduld hat und das zu einem zu großen Druck führt?

Zarate: Ja. Wenn du als junger Spieler zu einem Klub wechselst und nicht auf Anhieb gute Leistungen zeigst, kann es sein, dass sie dich kurz danach außen vor lassen. Diese Mentalität verstehe ich nicht ganz. Da wird viel Geld in Talente investiert und wenig später lässt man sie stehen, weil es nicht funktioniert. Das passierte mit einigen meiner Mitspieler, die darunter dann litten. Ich habe Dinge gesehen, die ich nirgendwo anders gesehen habe.

LAOLA1: Kann die Kontinuität in Salzburg jemals einkehren, wenn die Spieler das nötige Vertrauen nicht spüren?

Zarate: Ich glaube, dass es möglich ist, wenn sich die Führungsetage nicht zu sehr einmischt. Da gibt es Leute, die zu glauben wissen, wie der Fußball funktioniert, weil sie einmal gegen den Ball getreten haben. Wenn ein Spieler das Vertrauen spürt und sich wohl fühlt, kann er immer das Beste aus sich herausholen. So erging es mir zu Beginn meines letzten Jahres, als man mir den Rücken gestärkt hat. Da habe ich mich wichtig gefühlt. In Salzburg mischen sich viele Leute ein, das hilft nicht. Der Trainer hat eine Idee, sie eine andere. Und dann kommen sie zu keiner Übereinstimmung. Entweder das eine oder das andere, das ist das Problem. Die da oben wollen, dass derjenige Spieler spielt, der Trainer bevorzugt einen anderen. Ich habe viel Derartiges gesehen.

LAOLA1: Hast du das auch einmal angesprochen? Wurde das von Spielern generell zum Thema gemacht oder verschwiegen?

Zarate: In solchen Momenten bleibt man ruhig, aber eben überrascht. Aber du kannst dich nicht öffentlich darüber beschweren. Was dann passiert, hat man bei Leonardo gesehen. Ich verstehe nicht, warum man ihn zur zweiten Mannschaft abgeschoben hat. Denn Leonardo hat eine gute Saison gespielt, er war ein wichtiger Spieler.

LAOLA1: Hast du das bei jemandem angeprangert?

Zarate: Ich habe viel mit Joaquin (Boghossian, Anm.) gesprochen, der ähnliche Probleme hatte. Auch gegenüber anderen Spielern, Freunden, in der Schweiz habe ich das erwähnt. Man weiß oftmals nicht, was bei einer großen Mannschaft in Europa passiert. Ich habe Dinge erlebt, die ich keinem raten würde. Wenn ich noch einmal vor der Entscheidung stehen könnte, nach Salzburg zu gehen, würde ich es – mit dem Wissen von heute – nicht machen. Mir erging es sehr schlecht und infolge meiner Familie auch. Man kann nicht jedem gefallen, das ist klar, und als man ein paar Leute ausgetauscht hat, habe ich nicht mehr entsprochen. In diesem Sinn fehlt dem Verein die nötige Konstanz, einen Manager in Ruhe arbeiten zu lassen.

LAOLA1: Deine Zeit in Salzburg hatte aber auch schöne Seiten, Stichwort Double!

Zarate: Was ich als positiv mitnehmen kann, sind sicher die Titel. Im ersten Jahr wurde ich sehr gut behandelt. Da kann ich mich auch nicht beschweren. Die Entscheidung nach dem zweiten zu gehen, war aber, glaube ich, das Beste, was ich machen konnte.

LAOLA1: Verfolgst du Salzburg aktuell?

Zarate: Ich habe mit Sekagya, Soriano oder Alan noch ein paar Freunde, wegen derer ich den Geschehnissen ein wenig folge.

LAOLA1: Wenn du in einem Wort deine Etappe in Salzburg beschreiben müsstest: Meine Zeit war…

Zarate: Lehrreich. Ich habe viel über den Fußball gelernt. Fußball ist nicht angenehm, wenn man mit Leuten zu tun hat, die nicht wissen wie er ist.


http://www.laola1.at/de/fussball/intern ... 9327-.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Gonzalo Eulogio Zárate
 Beitrag Verfasst: Dienstag 23. April 2013, 16:12 
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Saisonende für Gonzalo Zarate

Für YB-Spieler Gonzalo Zarate ist die Saison bereits zu Ende: Der 28-jährige Argentinier zog sich am Sonntag beim Spiel in Sion (0:0) einen Innenbandriss im rechten Knie zu. Zum Glück blieben Kreuzbänder und Meniskus unbeschadet, so dass von einem operativen Eingriff abgesehen werden kann. Die gegenwärtige Planung sieht vor, dass Zarate Mitte Juni das Mannschaftstraining im Hinblick auf die neue Saison wieder aufnehmen wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Gonzalo Eulogio Zárate
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. April 2013, 09:34 
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Ausfall bei YB

Zarates Saison ist vorbei

Für Gonzalo Zarate von den Young Boys ist die Saison vorzeitig zu Ende. Der argentinische Stürmer hat sich am Sonntag gegen Sion einen Innenbandriss im rechten Knie zugezogen.

Zarate liess sich im Tourbillon nach knapp 30 Minuten auswechseln.

Weil die Kreuzbänder und der Meniskus unbeschadet geblieben sind, kann von einer Operation abgesehen werden. Zarate wird voraussichtlich Mitte Juni wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Somit dürfte der 28-Jährige zum Start der nächsten Saison wieder fit sein.

Zarate hat für YB in der laufenden Meisterschaft in 16 Partien zwei Tore erzielt. Er war im vergangenen Sommer von Salzburg zu den Bernern gestossen.


http://www.nzz.ch/aktuell/sport/fussbal ... 1.18069853

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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Gonzalo Eulogio Zárate
 Beitrag Verfasst: Freitag 2. August 2013, 09:24 
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Zarates Umwege zum Glück

Einst prophezeite man ihm bei GC eine grosse Karriere. Heute ist der stille, empfindsame Gonzalo Zarate bei den formstarken Young Boys auf gutem Weg, ein Leistungsträger zu werden.

Wer ihn so sitzen sieht auf der Tribüne, schüchtern zu Boden blickend, mit leiser Stimme und wenigen Worten erzählend, der wird wohl kaum vermuten, was Gonzalo Zarate schon alles erlebt hat. Der einzige Argentinier im YB-Kader ist gerade guter Laune. In diesen Tagen erwartet seine Frau das dritte gemeinsame Kind, am Dienstag feiert er Geburtstag, und der dann 29-Jährige wird je nach Ausgang des Auswärtsspiels beim FC Zürich auf einen makellosen oder zumindest sehr gelungenen Saisonstart mit YB zurückblicken können und sich möglicherweise denken: «Ich bin glücklich.»

Fünf Spiele, fünf Tore in Kriens

Dem war nicht immer so. Es war nicht immer so, dass Gonzalo Zarate bei seinem Arbeitgeber auch zum Zug kam, spielte. Und es war nicht immer so, dass er gesund war und die gewünschte Leistung erbringen konnte. Der Start in Europa aber, der verlief für den schweigsamen Zarate aus der traditionsreichen Fussballstadt Rosario zumindest nach Mass. Es ging schnell, damals, als Zarate 2007 als 23-Jähriger zum SC Kriens kam.

Wochenlang hatte er zuvor bei seinem Berater in Zug gewohnt, sich alleine fit gehalten, gewartet. Bei Kriens erzielte er in fünf Spielen fünf Tore, bei drei Partien sah GC-Sportchef Erich Vogel zu. Der findige Vogel wollte Zarate unbedingt, musste aber intensiv werben: Die Transferrechte gehörten noch immer dem argentinischen Verein San José. Dann aber klappte alles, Zarate unterschrieb bei GC bis 2012, und was in diesen fünf Jahren, in denen dieser Vertrag seine Gültigkeit gehabt hätte, geschah, könnte man als gelungenes Fünf-Akt-Drama zu Papier bringen.

Mühe mit Moniz

Das Vertrauen von GC-Sportchef Vogel dankte Zarate erst einmal mit guten Leistungen. 12 Skorerpunkte erzielte er in seiner ersten ganzen Saison, 23 waren es in der nächsten, als Zarate einer jungen GC-Mannschaft zum dritten Rang verhalf. Zarate hatte mit wachsender Familie ein Haus am Zürichsee bezogen, «ich fühlte mich sehr wohl in der Schweiz». Doch Gonzalo Zarate war eben auch Teil der Fussballindustrie, und diese wies für ihn bald schon einen stattlichen Marktwert aus. Zarate erlag der Verlockung Ausland, «ich versprach mir den nächsten Schritt». Red Bull Salzburg bezahlte 1,6 Millionen Franken – viel Geld für einen, der knapp zwei Jahre zuvor noch in der Challenge League gespielt hatte.

Der finanziell potente Verein des Dosenmultis ist nicht für den haushälterischen Umgang mit Trainern bekannt, und so bekam Zarate immer mal wieder einen neuen Übungsleiter vor die Nase gesetzt. «Huub Stevens zählte auf mich», erinnert sich Zarate, die erste Saison war ansprechend. Dann kam der Holländer Ricardo Moniz, «mit ihm hatte ich meine Differenzen». Einmal wurde Zarate ins Nachwuchsteam versetzt, oft auch auf der Bank gelassen. Die Karriere, die man Gonzalo Zarate zugetraut hätte und in welcher Salzburg nur eine weitere Zwischenstation auf dem Weg in eine grosse Liga hätte sein sollen, war arg ins Stocken geraten.

Die Hälfte ist wettgemacht

Dass der feingliedrige, empfindsame Techniker schliesslich in Bern gelandet ist, bezeichnet er als Glücksfall, auch wenn bei YB der Start eher harzig verlaufen war. Zarate erlitt innert Kürze zwei Verletzungen, die Mannschaft mit Trainer Martin Rueda Schiffbruch. Für den hervorragenden Saisonstart, welcher den Young Boys mit fast identischem Personal wie letzte Saison gelang, hat Zarate eine Erklärung: «Vieles hängt vom Trainer ab.» Uli Forte habe mit seinen sozialen Fähigkeiten den Spielern wieder Selbstvertrauen geschenkt. «Es ist eine andere Mannschaft, nicht?», fragt Zarate rhetorisch und lächelt. Mit dem Treffer gegen Lausanne gelang ihm vor zwei Wochen bereits die Hälfte seiner Meisterschaftstore der letzten Rückrunde. «Das war zu wenig», sagt er entschieden.

Bei YB ist alles anders, so scheint es momentan, Zarate spricht von «einem anderen, viel positiveren Druck, den wir in dieser Saison verspüren». Das Toreschiessen sei auf diverse Schultern verteilt, «offensiv sind wir sehr, sehr variabel». Und: «Jeder, der ausgewechselt wird, weiss, dass ihn der Neue vollwertig ersetzt.» Das sind bedeutsame Worte von einem, der mit Trainerentscheidungen auch immer etwas Mühe hatte. Doch nun ist Zarate glücklich, mit dem Coach, seinem Spiel, seiner Familie. Und um das zu zeigen, braucht er nicht viel zu sprechen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13141686

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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Gonzalo Eulogio Zárate
 Beitrag Verfasst: Montag 2. September 2013, 22:01 
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Gonzalo Zarate muss pausieren

YB-Spieler Gonzalo Zarate hat sich am Sonntag im Spiel gegen Basel nach einem Foul von Kay Voser eine Bänderverletzung am linken Sprunggelenk zugezogen. Eine Operation ist nicht nötig, der Argentinier wird den Young Boys jedoch während rund vier Wochen nicht zur Verfügung stehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Gonzalo Eulogio Zárate
 Beitrag Verfasst: Montag 5. Mai 2014, 15:13 
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Nach Tätlichkeit: Zarate spielt nicht mehr in erster Mannschaft

Im Spiel gegen GC am Sonntag wurde YB-Spieler Gonzalo Zarate ausfällig und schlug einen Gegner auf den Kopf. Nun degradiert ihn die YB-Spitze bis auf weiteres in die zweite Mannschaft.

Gonzalo Zarates Attacke gegen GCs Shkelzen Gashi vom Spiel am Sonntag bleibt nicht ohne Folgen für den YB-Spieler. Er spielt nicht mehr in der ersten Mannschaft. «Die sportliche Leitung der Young Boys hat entschieden, Gonzalo Zarate bis auf Weiteres in die zweite Mannschaft zu relegieren», heisst es in einer Medienmitteilung des Clubs vom Montag.

Ein wütender Trainer...

Zudem werde der Spieler mit einer hohen Geldstrafe im vierstelligen Bereich belegt. Gemäss Regeln des Fussballverbands wäre Zarate mit seiner roten Karte für zwei Spiele gesperrt. Die Sanktionen des Clubs gehen nun weit darüber hinaus. Mit seiner Aktion machte sich Zarate nicht nur bei GC keine Freunde. Auch YB-Trainer Uli Forte zeigte sich entrüstet: «Ich bin wütend! Ich habe mir gewünscht, dass wir gegen GC mal zu elft fertig spielen können», liess sich Forte gegenüber dem «Blick» verlauten.

... und verärgerte Fans

Die Fans reagieren ebenfalls mit Ärger auf Zarates Ausfall. «Abfahre!» solle Zarate, meint ein Fan im YB-Forum, und ein weiterer stellt Vermutungen über die Kostenstruktur der zweiten Mannschaft an: Die zweite Mannschaft YBs koste wohl bald soviel wie die erste bei Thun.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Na ... y/22441523

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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Gonzalo Eulogio Zárate
 Beitrag Verfasst: Montag 5. Mai 2014, 15:19 
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YB verbannt Zarate in die 2. Mannschaft

Gonzalo Zarates Ohrfeige gegen Shkelzen Gashi hat Konsequenzen:YB verbannt den Argentinier nach dem Platzverweis gegen GC in die zweite Mannschaft.

Die sportliche Leitung der Young Boys hat entschieden, Gonzalo Zarate bis auf Weiteres in die zweite Mannschaft zu relegieren und ihn mit einer hohen Geldstrafe im vierstelligen Bereich zu belegen.

Zarate hatte sich am Sonntag bei der 0:5-Niederlage gegen die Grasshoppers zu einer Tätlichkeit hinreissen lassen und war des Feldes verwiesen worden. Der Argentinier hatte in der 34. Minute GC-Matchwinner Shkelzen Gashi (vier Tore) eine Ohrfeige verpasst. YB hat mit neun Platzverweisen in dieser Saison die meisten der Liga auf dem Konto, dahinter folgen Luzern mit 7 und der FCZ mit 6.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/30748849

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