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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. August 2012, 06:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.08.2012  Zitat: Ojala will die Nasenrümpfer überzeugen
Still und heimlich hat sich Juhani Ojala zuletzt bei YB einen Stammplatz erobert. Der 23-jährige Finne muss aber den vielen Skeptikern in Bern noch beweisen, eine Verstärkung zu sein.
Juhani Ojala sitzt am Mittwochmorgen in der kleinen Abflughalle am Flughafen Belp und scherzt mit Jan Lecjaks herum. Finne trifft Tscheche, der Fussball ist ja umfassend globalisiert, heute spielen die Akteure hier und morgen dort. Ojala ist seit genau einem Jahr bei YB, sein Transfer von HJK Helsinki nach Bern war im letzten August für viele eine Überraschung. Still und beinahe heimlich hat sich Ojala zuletzt in der Hierarchie bei YB hochgearbeitet. Zumindest ein wenig. «Derzeit macht es mir mehr Spass als in den letzten Monaten», sagt Ojala. «Ich spüre, dass ich Fortschritte gemacht habe.»
Bei Gross sogar Sturmjoker
Es gab seit letzten Sommer viele personelle Wechsel bei YB, man kann da leicht den Überblick verlieren. Ojala galt lange wie andere Berner Fussballer als Fehltransfer. Am Mittwoch aber sagt sein Trainer Martin Rueda: «Ich bin zufrieden mit Ojala. Er hat seine Leistungen stabilisiert und ist für uns ein wertvoller Spieler. Ojala hat es verdient, ein paar Partien nacheinander eingesetzt zu werden.» Und Ojala meint: «Ich habe immer hart gearbeitet, doch die Konkurrenz bei YB ist gross. Nun bin ich froh, endlich eine faire Chance erhalten zu haben.»
Juhani Ojala ist Innenverteidiger, vielleicht muss man das mal erwähnen. Letzte Saison nämlich wurde er kaum eingesetzt – und wenn, dann regelmässig als eingewechselter Rammbock in der Schlussphase ganz vorne im Sturmzentrum. Christian Gross, der damalige Coach und Freund langer Bälle nach vorne, dachte, dort könnte Ojala mit seiner Wucht und bemerkenswerten Kopfballstärke möglicherweise helfen. Der junge Finne misst 191 Zentimeter, und grosse Menschen wirken ja langsamer, als sie sind. Viele YB-Fans rümpften lange kräftig die Nase, wenn sie Ojala, ohnehin nicht der Schnellste, im Einsatz sahen. Zumal dessen Leistungen selten überzeugend gerieten. «Es ist schwierig, wenn man nicht regelmässig spielen kann», sagt der 23-Jährige. «Jetzt will ich die Gelegenheit nutzen und mich als Stammspieler empfehlen.»
Dank Veskovacs Verletzung
Juhani Ojala ist am Mittwochmorgen guter Laune und gibt freundlich Auskunft. Er fliegt gleich mit seinen Teamkollegen nach Dänemark, wo YB heute Donnerstag im Hinspiel der Europa-League-Playoffs auf Midtjylland trifft. Ojala verdankt seinen Aufstieg zuletzt bei YB einer Verletzung von Dusan Veskovac, der sich im Abschlusstraining vor dem Hinspiel der letzten Runde bei Kalmar mit Oberschenkelbeschwerden und Magen-Darm-Problemen abmeldete. Jetzt ist Veskovac, letzte Saison gesetzt, wieder einsatzfähig, doch Coach Rueda hält, wie er sagt, an Ojala fest: «Er gefällt mir von Spiel zu Spiel besser.»
Es ist nicht so, dass Ojalas Vorstellungen brillant sind. Gegen Zürich etwa, beim 4:1-Heimsieg am vorletzten Sonntag, tat er sich nicht nur beim Gegentreffer schwer mit Stürmer Josip Drmic. Manchmal wirkt der Finne hüftsteif, er ist so, wie man sich einen Skandinavier vorstellt, ruhig und gross, kräftig und zweikampfstark. Und er sagt vor dem heutigen Spiel: «Midtjylland hat schnelle Akteure, und natürlich sind Alain Nef und ich im Abwehrzentrum keine Sprinter. Doch wir sind nicht langsam. Und wenn das ganze Team wie in den letzten Partien kompakt steht, geraten wir nicht in brenzlige Laufduelle.» In Schweden gegen Kalmar wurde Ojala vor drei Wochen unvermittelt benötigt, in Dänemark nun will der Finne heute mit einer stabilen Vorstellung die Nasenrümpfer beeindrucken.
Bühne Europacup
Mittlerweile stehen nur noch drei Innenverteidiger im YB-Kader, Ojala fühlt sich jetzt in Bern benötigt. Er lebt in Schliern, seit einer Woche alleine, weil seine Freundin ein Studium in der Heimat in der Nähe von Helsinki begonnen hat. YB ist gewiss nicht das Ende seiner Träume, mit seiner Physis ist er prädestiniert für die englische Liga. Starke Auftritte (in der Europa League) würden ihm zudem helfen, seinen Status im finnischen Nationalteam zu verbessern. Letzte Woche sass Ojala beim 3:3 im Testspiel in Nordirland auf der Bank. «Aber ich bin nahe dran», sagt er.
Und es kann schnell gehen im Fussball. In beide Richtungen. Juhani Ojala weiss das ganz gut. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10038634
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. August 2012, 07:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.08.2012  Zitat: Weichenstellung auf Jütland
Im Europa-League-Playoff entscheidet sich, auf welchem Gleis sich YB in den nächsten Monaten bewegt.
Für die Berner Young Boys steht heute und in einer Woche einiges auf dem Spiel. Überspringen sie die Hürde Midtjylland, sind ihnen Mehreinnahmen in Millionenhöhe gewiss. 1,3 Millionen Euro überweist die Uefa allen Gruppenphasen-Teilnehmern; weiter schüttet sie Punkteprämien aus (200 000 Euro für jeden Sieg, 100 000 Euro pro Remis).
Zudem partizipiert YB an den Prämien aus dem Fernsehpool. Da der Schweizer Markt klein ist, sind diese erfahrungsgemäss bescheiden, der FC Zürich erhielt in der Saison 2011/12 knapp 100 000 Euro.
Bis Weihnachten mindestens zweimal dabei sein
Etliches höher fallen die Erträge aus den Zuschauereinnahmen von zumindest drei Heimspielen aus. Ist das Stade de Suisse durchschnittlich zur Hälfte gefüllt, generiert der Club gegen 1,2 Millionen Franken. Im schlechtesten Fall (0 bis 3 Punkte aus sechs Gruppenspielen) kann er mit einem Zusatzertrag von rund 3 Millionen Franken rechnen, im besten Fall (Qualifikation für die Sechszehntel- oder gar Achtelfinals) nimmt er fast den doppelten Betrag ein.
YB-CEO Ilja Kaenzig hält sich wie immer bedeckt, wenn es um Budgetzahlen und Investitionen geht. Er macht aber kein Geheimnis daraus, dass das Erreichen der Gruppenphase unabdingbar ist, um den Profibetrieb in der aktuellen Grösse aufrechterhalten zu können. «Ein Verein wie YB muss in einer Periode von drei Jahren mindestens zweimal bis zur Weihnachtspause in der Europa League dabei sein. Sonst können wir uns auf die Dauer nicht ein solch teures Kader leisten.»
Spieler abstossen
Da ein Weiterkommen gegen Midtjylland keinesfalls garantiert ist, planen die Verantwortlichen zweigleisig. Im Falle eines Scheiterns will sich der Verein spätestens im Winter von Spielern trennen. Erster Kandidat ist Emmanuel Mayuka, über dessen Abgang seit der Rückkehr vom Afrika-Cup in regelmässigen Abständen spekuliert wird. Kaenzig hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, den Sambier abgeben zu wollen, sofern der Preis stimmt. Das sagt er auch jetzt, wo sich das Team in Herning auf das Hinspiel gegen Midtjylland vorbereitet und von englischen Interessenten die Rede ist. «Wenn es Angebote für Mayuka gibt, prüfen wir sie.»
Abnehmer gesucht werden auch für Michael Silberbauer, Pascal Doubai, Freddy Mveng und Ammar Jemal. Für den dänischen Mittelfeldspieler sollen sich holländische Klubs interessieren, Jemal dürfte laut Kaenzig bei einem französischen Verein unterkommen. Silberbauer wollte gestern auf Gerüchte um eine mögliche Rückkehr nach Holland nicht eingehen. Er sagte, was Spieler in solchen Situationen häufig zu sagen pflegen: «Ich habe einen laufenden Vertrag bei YB und gedenke diesen zu erfüllen.» Dass Silberbauer mit seinem Reservistendasein nicht glücklich ist, stellt er nicht in Abrede. Es sei «emotional nicht einfach», als 31-Jähriger auf die Tribüne verbannt zu werden.
Nicht mehr Veränderung als nötig
Dort musste der 24-fache Nationalspieler in den letzten Wochen mehrfach Platz nehmen, unter anderem in den Europa-League-Partien gegen Kalmar. Das erstaunte ihn insofern, als er das Gefühl hat, er sei besser in Form als letzte Saison. Heute Abend in der MCH-Arena gehört Silberbauer zumindest wieder einmal zu den 18 Aufgebotenen. Der Startelf angehören dürfte er aber nicht.
Trainer Martin Rueda erklärte gestern, er wolle die Equipe, die zuletzt gegen Kalmar, Zürich und Sion gute Leistungen gezeigt habe, nicht mehr verändern als nötig. Eine Rochade wird es gezwungenermassen auf der Position des rechten Aussenverteidigers geben. Elsad Zverotic ersetzt Scott Sutter, der wegen eines Blutergusses im Oberschenkel nicht eingesetzt werden kann. http://www.derbund.ch/sport/fussball/We ... y/30193377
_________________ For Ever
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 12. Februar 2013, 15:55 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Juhani Ojala wechselt nach Russland
Verteidiger Juhani Ojala verlässt die Young Boys: Der finnische Nationalspieler hat einen Vertrag bei Terek Grosny unterschrieben. Terek Grosny, das sich zurzeit in der Türkei im Trainingslager befindet, belegt in der höchsten russischen Liga den sechsten Zwischenrang. Über die Höhe der Ablösesumme für den definitiven Übertritt haben die beiden Klubs Stillschweigen vereinbart. Ojala war im Sommer 2011 von HJK Helsinki zu YB gekommen. Für die Berner stand er letztmals am 6. Dezember 2012 beim 3:1-Sieg in der Europa League gegen den russischen Spitzenklub Anji im Einsatz.
Der BSC Young Boys bedankt sich herzlich bei Juhani Ojala für seine geleisteten Dienste und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 13. Februar 2013, 17:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.02.2013  Zitat: Einnahme dank Ojala
Fussball · Juhani Ojala wechselt von YB zu Grosny. Sein Transfer bringt den Bernern rund 600 000 Franken ein.
Seit einigen Tagen befindet sich Abwehrspieler Juhani Ojala im Trainingslager von Terek Grosny. Gestern wurde der Transfer des Finnen von YB zum Klub, der in Tschetschenien beheimatet ist und in der russischen Liga spielt, vollzogen. Über die Ablösesumme vereinbarten die Klubs Stillschweigen, YB dürfte aber rund 600 000 Franken für Ojala erhalten, der die Berner nach eineinhalb Jahren und trotz Vertrag bis 2015 verlässt. Bei Terek will der 23-jährige Innenverteidiger zum Stammspieler avancieren und damit seinen Stellenwert fürs Nationalteam vergrössern.
Ein neuer Verteidiger werde trotz Ojalas Abgang nicht zu YB stossen, sagt Sportchef Fredy Bickel. Eher zeichnet sich der nächste Abgang ab: Jan Lecjaks steht im Kontakt mit Interessenten aus dem Ausland.
_________________ For Ever
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