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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. September 2010, 12:13 
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Allerdings verlangt Petkovic von seinem jungen Stürmer Tore – keine Bodenakrobatik. Überschläge wird es vorderhand keine mehr zu sehen geben. Obwohl Mayuka heute gegen Thun wohl in der Startelf steht. Mayuka: «Der Trainer war nicht begeistert von meiner Zirkuseinlage. Er hat mich gebeten, darauf zu verzichten.»

das finde ich doch sehr schade und überflüssig, dass hier petkovic mayuka verbietet seine freude zu zelebrieren. es ist etwa so stumpfsinnig wie jeweils die gelben karten, welche die schiris nach einem "übertriebenen" torjubel den spielern verteilen. eines tages wird wohl noch der kleinste jubel eines torschützen bestraft. :evil:


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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Montag 27. September 2010, 09:22 
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chato hat geschrieben:
Zitat:
Allerdings verlangt Petkovic von seinem jungen Stürmer Tore – keine Bodenakrobatik. Überschläge wird es vorderhand keine mehr zu sehen geben. Obwohl Mayuka heute gegen Thun wohl in der Startelf steht. Mayuka: «Der Trainer war nicht begeistert von meiner Zirkuseinlage. Er hat mich gebeten, darauf zu verzichten.»

das finde ich doch sehr schade und überflüssig, dass hier petkovic mayuka verbietet seine freude zu zelebrieren. es ist etwa so stumpfsinnig wie jeweils die gelben karten, welche die schiris nach einem "übertriebenen" torjubel den spielern verteilen. eines tages wird wohl noch der kleinste jubel eines torschützen bestraft. :evil:

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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Montag 1. November 2010, 15:48 
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Der Bund, 30.10.2010

Mayukas erster Winter

Der Stürmer steht mit YB am Sonntag im Heimspiel gegen GC unter Siegzwang.

Der junge Mann lacht, wirft prüfend einen Blick Richtung Herbstsonne, die tief am Horizont steht. «Ja, das stimmt», sagt Emmanuel Mayuka, «ich stehe vor meinem ersten Winter.» Die Frage, ob er sich bewusst sei, dass sich nun eine für ihn unbekannte Jahreszeit ankündigt, hatte er nicht erwartet. Am 21. November wird der YB-Stürmer aus Sambia 20 Jahre alt, und bisher musste er sich noch nie mit Frost und Schnee im täglichen Leben auseinandersetzen.

In Lusaka, der Hauptstadt von Sambia, die über 1,2 Millionen Einwohner hat, ist er aufgewachsen. «Dort wird es nie kalt», behauptet Mayuka. Und in Tel Aviv, wo er vor seinem Wechsel zu den Young Boys gespielt hatte, habe er kaum Temperaturen erlebt, die unter 20 Grad Celsius sanken.

Jetzt aber werde er sich auf den Winter einstellen müssen. «No problem», sagt Mayuka, «ich finde mich überall zurecht.» Als er 16 Jahre alt war, zog er alleine in seine Geburtsstadt Kabwe, spielte bei den Kabwe Warriors. Mayuka verliess seine grosse Familie, sein vertrautes Quartier in der Millionenstadt, seine Freunde. Der Vater starb, als Emmanuel 9 war. «Ich habe zehn Geschwister, sieben Brüder und drei Schwestern.» Dann muss er ein bisschen überlegen, bis er sagt: «Ich bin der Fünftälteste.»

Er ist auch schon zweifacher Onkel. Und er liegt wohl nicht falsch, wenn er anfügt: «Ich denke, ich werde noch einige Male Onkel.» Er aber ist noch Single und lebt alleine in einer Wohnung. «Step by step» laute sein Motto, und damit sei er bisher gut gefahren. Heimweh? «Heimweh ist immer in meinem Kopf. Aber wenn ich nicht daran denke, habe ich kein Heimweh.»

Der 1,76 m grosse Stürmer sitzt im Stade de Suisse beim Marathon-Tor auf einem Tisch, lässt seine kurzen Beine baumeln, begutachtet seine roten Fussballschuhe und zeigt wieder sein Lachen: «Vor vier Jahren startete mein Abenteuer, das mich wegbrachte von meiner Familie. Ich bin bereit, jeden Tag eine neue Herausforderung anzunehmen. Das ist mein Leben.» Sein Trainer Vladimir Petkovic sagt: «Emmanuel ist ein fröhlicher Mensch. Das macht ihn stark und beliebt bei der Mannschaft.»

2007, mit 16, spielte Mayuka für die sambische U-20-Nationalmannschaft an der Junioren-WM, im gleichen Jahr wurde er ins sambische A-Nationalteam aufgeboten. Mittlerweile hat er rund 20 Länderspiele bestritten, so genau weiss es Mayuka nicht.

«Ich habe noch einen weiten Weg»

Für die Young Boys hat er in sieben Meisterschaftsspielen drei Tore erzielt, zwei davon beim 2:1 am 22. September in St. Gallen. Mit einem Vertrag bis 2015 banden die Berner Mayuka und hoffen, dass der Sambier eine ähnliche Entwicklung erlebt wie Seydou Doumbia. Er weiss aber: «Ich habe noch einen weiten Weg zu gehen.» Und Petkovic räumt ein: «Bei Emmanuel sind Höhen und Tiefen noch immer nahe beisammen.»

Zuletzt stand Mayuka viermal nacheinander in der Super League in der Startformation. Am Sonntag gegen GC steht YB unter grossem Siegeszwang. Ob Mayuka auch gegen den Tabellenletzten von Beginn weg stürmen wird, lässt Petkovic offen. Dem Trainer gefallen die Fortschritte, die Mayuka macht, doch Petkovic sagt auch: «Er ist als Stürmer noch nicht definiert, es ist noch nicht klar, ob er als Sturmspitze oder zweiter Stürmer besser zur Geltung kommt.»

Mit seiner Schnelligkeit müsse er noch mehr die Situationen suchen, um nach einem gewonnenen Zweikampf direkt Richtung Tor ziehen zu können, fordert der YB-Chef. «Mayuka lässt sich oft mit dem Rücken zum Tor anspielen und versucht dann eine Lösung zu finden.»

Emmanuel ist der einzige Fussballer in der Familie. Und bisher hat er von zu Hause keinen Besuch in Bern bekommen. Aber seit dem vergangenen Juli war er zweimal in Afrika, um für Sambia zu spielen. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Sambias Nationaltrainer Dario Bonetti wieder ein Aufgebot nach Bern schickt. Das bedeutet für Mayuka auch, dass es mit seiner Mutter Frieda zu Hause ein Wiedersehen gibt. Er seufzt: «Sie ist in meinem Herzen, sie ist die Beste.» Um dem Heimweh keine Chance zu geben, beenden wir unser Gespräch.

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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Samstag 11. Dezember 2010, 12:29 
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Berner Zeitung, 12.10.2010

Mayukas Weg nach ganz oben

Emmanuel Mayukas Leben ist ein Produkt der modernen Sportglobalisierung – der gerade erst 20 Jahre alt gewordene Sambier von YB träumt von einer Zukunft als Stürmer bei Manchester United.

Emmanuel Mayuka ist pünktlich am Treffpunkt im Stade de Suisse. Er trägt einen gelb-schwarzen, gemütlichen, dicken Markenpullover («man muss sich bei dieser Kälte einpacken») und ist gut aufgelegt. Gespräch und Fototermin finden hoch oben im Stadion statt, in Loge 8, und der vor wenigen Wochen erst 20 Jahre alt gewordene Sambier erfüllt die Fotografenwünsche professionell, souverän, freundlich. Später, beim Interview, ist er auskunftsfreudig, er spricht ausgezeichnet Englisch («das lernt man in Sambia früh»), er spricht schnell und viel, spontaner und mehr als andere Fussballer, und er spricht sanft, oft verbunden mit einem herzlichen, spitzbübischen Lachen. Man spürt, dass Emmanuel Mayuka das Leben mag, sein spannendes Leben, das ihn aus einem Viertel der sambischen Hauptstadt Lusaka über Tel Aviv nach Bern geführt hat. Sein Werdegang ist ein Produkt der modernen Sportglobalisierung, er könnte heute genau so gut in Grenoble, Braga oder Cluj spielen.

Aber er ist jetzt hier,in Bern, ausgestattet mit einem Fünfjahresvertrag – und dem Wunsch des Vereins, die stolze Ablösesumme von geschätzten 1,3 Millionen Franken Wert zu sein und noch zu steigern. Mayuka weiss, wie das harte Geschäft läuft, es scheint ihn nicht gross zu stören oder zu beunruhigen. «Mir gefällt es bei den Young Boys, es ist eine gute Station für mich, um weitere Fortschritte zu machen», sagt Mayuka, der alleine lebt und, wie man hört, auch gerne mal im Ausgang das Tanzbein schwingt.

Der harte europäische Winter

Und so wirkt dieser Junge, der gerade erst dem Teenageralter entwachsen ist, erstaunlich abgeklärt – und gleichzeitig jugendlich erfrischend. Ausführlich erklärt er die komplizierte Familienstruktur und davon, dass er seine noch lebenden sieben Geschwister und die Mutter gerne mal nach Bern einladen würde. «Aber vermutlich wäre das ein riesiger Kulturschock für sie, denn sie haben zum Beispiel noch nie Schnee gesehen.» Er selber machte bereits früher Erfahrungen mit den Begleiterscheinungen eines knackigen mitteleuropäischen Winters, als er bei Hertha Berlin im Probetraining weilte. Mayuka hat Erfahrung mit dem Vorspielen bei Vereinen, er wurde vielerorts getestet, gewechselt hat das grosse Talent dann 2008 als 17-Jähriger von den Kabwe Warriors zu Maccabi Tel Aviv. «Dort hats mir sehr gut gefallen, vor allem auch das schöne Klima», sagt er. «Der Winter war halt nicht so streng.»

Doch Mayuka spricht nicht negativ über die Berner Kälte. Er ist nett und aufmerksam, und so betont er, es gebe ja viele schöne Läden, wo man warme Kleider einkaufen könne. Im tiefen Schneetreiben gelangen ihm vor zehn Tagen die beiden letzten Tore zum 4:2-Sieg in der Europa League gegen Stuttgart. Das war gut für ihn, das war gut für YB, und das war gut für seinen Marktwert. Sein Name ist im Business längst ein Begriff, seit sein Stern an der U-20-WM vor drei Jahren hell erleuchtete, als Mayuka mit erst 16 Jahren als jüngster Teilnehmer des Turniers überzeugte – und er im Technischen Bericht der Fifa als «beweglich, antrittsschnell, dribbelstark und mit grossem Laufpensum» gepriesen wurde. Israelische Journalisten meldeten sich kürzlich in Bern, um sich zu erkundigen, wie es Mayuka so gehe. Er antwortete ihnen wohl ähnlich, wie er jetzt oben in Loge 8 antwortet. «Ich bin nicht zufrieden mit meiner Saison und meiner Situation», sagt er forsch. «Denn ich bin Stürmer, ich will immer spielen und immer Tore schiessen. Also kann es mir nicht gefallen, wenn ich so oft auf der Bank sitze.»

Emmanuel Mayuka ist nicht nur talentiert und begabt und schnell, er ist auch zielstrebig und ehrgeizig und ambitioniert. Als Bub trug er beim Kicken in den verstaubten Strassen Lusakas stets ein Trikot von Manchester United. Das tun weltweit viele Kinder, doch auf dem Rücken stand bei ihm nicht Giggs oder Cantona oder Scholes, nein, da stand: Mayuka! «Man muss sich im Leben hohe Ziele setzen», sagt er . Und so träumt Mayuka davon, irgendwann Kalusha Bwalya, den besten Fussballer aller Zeiten aus Sambia mit 100 Länderspielen und 50 Toren im Nationalteam, zu übertreffen. Mayuka hat mit knapp 20 Jahren nach eigenen Angaben bereits 28 Länderspiele absolviert und 6 Tore erzielt. Die Fussballwelt steht ihm offen.

Vorerst aber ist Mayuka bei YB der Pendler zwischen Rasen und Bank. Das missfällt ihm, aber er weiss, dass er Geduld haben muss. Als ihm in St.Gallen Mitte September 2 wichtige Tore zum 2:1-Sieg der Young Boys gelangen, präsentierte er seinen spektakulären Saltojubel mit mehreren Überschlägen. «Das habe ich schon mit drei, vier Jahren mit meinen Brüdern geübt, da gab es richtige Wettbewerbe bei uns zu Hause», sagt er. YB-Trainer Vladimir Petkovic meldete aus Sicherheitsgründen Bedenken gegen die waghalsige Turneinlage an – und so seien es gegen Stuttgart nur noch zwei und nicht drei oder vier Überschläge nacheinander gewesen, erklärt Mayuka verschmitzt. Mittlerweile ist der Sambier bei 9 Toren in 19 Ernstkämpfen angelangt, das ist keine schlechte Quote, zumal er regelmässig ein- oder ausgewechselt wird. Auf der Playstation, wo er ein Experte ist und kaum zu schlagen, spielt Mayuka unter Trainer Mayuka immer 90 Minuten. YB agiert bei ihm in der virtuellen Welt im offensiven 4-3-3-System, da hats auch Platz für den Konkurrenten Henri Bienvenu. Und natürlich hat Mayuka seinen Avatar ein bisschen besser gemacht und ein wenig schneller.

«Aber, hey, er ist Doumbia. Und ich bin ich.»

Vermutlich setzt sich Mayuka auf der Playstation auch ab und zu bei Manchester United ein. Es gibt ja viele Beobachter, die behaupten oder zumindest glauben, Mayuka könne einen ähnlichen Weg wie Seydou Doumbia einschlagen, der einst auch in jungen Jahren als ungeschliffener Diamant aus Afrika (Elfenbeinküste) und über Umwegen (Japan) in Bern landete – und nach Anfangsschwierigkeiten mit unfassbarer Schnelligkeit, fantastischen Dribblings und präzisen Schüssen sowie ansteckender Lebensfreude YB im Sturm eroberte und eine Ablösesumme von weit über 10 Millionen Franken einspielte. Mayukas Blick wird streng und ernst, wenn er auf Doumbia, der heute bei ZSKA Moskau die nächste Stufe seiner vielversprechenden Karriere erklimmt, angesprochen wird. «Ich habe Doumbia nie spielen sehen, doch er war sicher ein sehr starker Stürmer», sagt Mayuka und breitet jetzt die Arme aus, als sei er ein Prediger, der gerade eine wertvolle Botschaft verkündet. Dann nimmt er tief Luft, schliesst die Augen und sagt laut: «Aber, hey, er ist Doumbia. Und ich bin ich. Ich bin Emmanuel Mayuka.»

So ist das, und vielleicht ist es kein Zufall, träumt dieser selbstbewusste junge Mann von einem Engagement bei Manchester United. Im Old-Trafford-Stadion, dem «theather of dreams» (Theater der Träume), wäre sein akrobatischer Salto-Torjubel gewiss auch eine Attraktion.


Titelgewinne mit YB und die WM 2014 in Brasilien als Ziel Stichworte für Mayuka

Stichworte Emmanuel Mayuka äussert sich zu …

…YB. «Wir haben ein gute Stimmung und viele tolle Typen. Am meisten zusammen bin ich mit Scott Sutter, Christoph Spycher, Mario Raimondi und Marco Wölfli. Mit den anderen Ausländern besuche ich einen Deutschkurs. Mir macht es Spass, eine neue Sprache zu lernen. Ich konnte auch einige Brocken Hebräisch, als ich in Israel spielte.»

…Bern. «Es ist eine ruhige, schöne Stadt. Ich wohne ideal zwischen Stadion und City. Natürlich war es in Tel Aviv wärmer, in den vielen Bars war mehr los. Das war eine Stadt, die nie schläft.»

…seine Saisonziele. «Wir wollen Titel gewinnen mit YB. Ich habe gehört, dass der Verein schon seit über 20 Jahre darauf wartet, Meister oder Cupsieger zu werden. Der FC Basel hat sicher ein gutes Team, doch ich denke, dass wir nicht schlechter sind.»

…seine Heimat. «Ich habe viel Kontakt mit Familie und Freunden in Sambia, dank dem Internet ist das ja nicht so schwierig. Mein Vater und zwei meiner Brüder leben leider nicht mehr. Ich gehe über Weihnachten und Neujahr wieder rund zwei Wochen zur Mutter und meinen drei Schwestern und vier Brüdern.»

…seine Hobbys. «Ich höre gerne Musik, surfe im Internet, schaue TV oder spaziere gemütlich durch die Stadt. Sehr oft spiele ich auf der Playstation, ich bin wirklich stark im Pro Evolution Soccer. Und ich gehe auch in den Ausgang, übertreibe es aber nicht.»

…das Nationalteam. «Wir haben viele talentierte Spieler und hohe Ziele. Es ist ein grosser Traum von mir, mit Sambia an der WM 2014 in Brasilien teilzunehmen.»

…Fwayo Tembo. «Es ist schön, spielt er beim FC Basel. Er ist einer meiner besten Freunde. Wir kennen uns, seit ich denken kann. Tembo ist ein Jahr älter und auch Offensivspieler. Wir wuchsen nicht weit voneinander auf und spielten stundenlang zusammen Fussball im Quartier.» fdr

Arbeitsplatz Strafraum: Emmanuel Mayuka steht in der Loge 8 im Stade de Suisse und zeigt auf jenes Tor, in das er vor eineinhalb Wochen in der Europa League gegen Stuttgart zweimal traf.

Akrobatischer Torjubel: Im Hinspiel in St.Gallen erzielte Mayuka beim 2:1-Sieg beide Tore für YB.



http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Mayukas-Weg-nach-ganz-oben/story/20381461

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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Montag 7. Februar 2011, 07:04 
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Mayuka Matata !




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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Freitag 4. März 2011, 11:59 
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Emmanuel Mayuka im «Mittelpunkt»




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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Montag 4. April 2011, 13:57 
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Blick, 04.04.2011

Sambier versetzt sein Land in Ekstase

Hier zündet YB-Superjoker Mayuka den Turbo

Emmanuel Mayuka erzielt den 2:0-Siegestreffer gegen Sion. Schon unter der Woche glänzt der Sambier im Dress der Nationalmannschaft.

«Ein Star ist geboren», schreibt «Zambia Daily Mail», einen Tag nach dem 2:0-Siegestreffer von Emmanuel Mayuka beim Gastspiel Sambias in Mosambik.

In der 92. Minute hetzt der 20-jährige Jungspund mit grenzenlosem Optimismus dem Ball hinterher und erläuft den Ball tatsächlich noch.

Mit einer Körpertäuschung lässt er dann auch noch den Schlussmann Mosambiks aussteigen und netzt zum 2:0 ein. «Ein hübsches Tor», urteilt Mayuka. Erst in der 69. Minute war der Stürmer eingewechselt worden.

Die Joker-Rolle hat Mayuka auch bei YB inne. Sechs seiner bisher acht Saison-Tore erzielte der Sambier nach einer Einwechslung. Wie auch beim 2:0-Auswärtssieg in Sion. Sehen Sie im Video, wie YB-Rakete Mayuka den Turbo zündet. (sh)

http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... -ab-169875

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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Montag 4. April 2011, 14:02 
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Berner Zeitung, 04.04.2011

Kaenzig: «Wir hängen Mayuka nicht den Doumbia-Rucksack an»

Was seine Torquote angeht, erinnert Edeljoker Emmanuel Mayuka immer mehr an Seydou Doumbia in dessen ersten Saison bei den Young Boys. CEO Ilja Kaenzig tritt aber auf die Euphorie-Bremse.

Nachdem YB-Stürmer Emmanuel Mayuka am Sonntag gegen Sion kurz nach seiner Einwechslung zum 2:0 traf, wurde im YB-Forum nicht zum ersten Mal der Vergleich mit Seydou Doumbia herangezogen. Obwohl Mayuka wohl nicht wie Doumbia gleich in seiner ersten Saison Torschützenkönig wird, braucht sich der junge Sambier vor dem ivorischen Star nicht zu verstecken.

Gemessen an der Anzahl Tore pro Spiel, die die beiden nach ihrer Einwechslung im Schnitt erzielt haben, liegen die zwei in etwa gleich auf (beide trafen in jedem zweiten Spiel). Weniger erfolgreich war Mayuka, wenn er von Anfang an ran durfte. Während Doumbia in seinen acht Spielen in der Startelf sechs Mal traf, hat Mayuka in den acht Spielen von Beginn weg «nur» zwei Tore erzielt.

Schritt für Schritt

Der junge Stürmer hat sich mit seiner Spielweise bereits in die Herzen vieler YB-Fans gespielt. Während einige einen Stammplatz für den Sambier fordern, sind andere sogar froh, dass Mayuka nicht immer von Anfang an spielt – jedenfalls solange er trotzdem seine Tore macht. So sei die Wahrscheinlichkeit höher, dass er noch länger in Bern zu bewundern ist.

Auch YB-CEO Ilja Kaenzig ist zufrieden mit der Entwicklung von Emmanuel Mayuka. Er sieht die Parallelen zu Doumbias erster Saison bei YB ebenfalls, stellt aber klar, dass man an den 21-jährigen Sambier noch nicht die gleichen Erwartungen stellt. «Es wäre nicht fair, wenn wir ihm diesen Rucksack anhängen würden.» Die beiden seien auch nicht der gleiche Spielertyp. Doumbia sei eher das Kraftpaket und ein Vollstrecker gewesen. Mayuka sei eher der Filigrane, verfüge über eine sehr gute Technik und einen sicheren Abschluss. Was beide auszeichnet sei natürlich die Schnelligkeit.

Ein Abgang ist kein Thema

Kaenzig glaubt, dass Mayuka auf dem richtigen Weg ist – dessen Torquote scheint ihn aber nicht besonders zu beeindrucken. «Schlussendlich ist es sein Job, das er trifft», stellt er lapidar fest. Der junge Sambier müsse nun in einer zweiten Phase zeigen, dass er auch als Stammspieler trifft. «Wenn ihm das gelingt, stehen ihm alle Türen offen», ist der CEO überzeugt. Kaenzig geht allerdings nicht davon aus, dass bereits im Sommer Angebote für den Stürmer eintreffen, die diesem gerecht würden. «Mayuka muss jetzt Schritt für Schritt machen. Ihn jetzt an einen durchschnittlichen Club abzugeben, wäre Unsinn.»

Kaenzig sieht bei Mayuka vor allem im technischen Bereich noch Defizite. «Bei allem Respekt für Mayuka darf man auch die Leistungen von Henri Bienvenu nicht vergessen. Emmanuel muss auch noch an ihm vorbeikommen». Bienvenu habe nach dem Abgang von Doumbia seine Rolle im Team neu finden müssen. Dies werde wohl auch bei Mayuka der Fall sein, wenn er häufiger von Anfang an spielt.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14753888

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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Dienstag 5. April 2011, 16:49 
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Sonntag, 03.04.2011

«Für mich ist alles möglich»

Emmanuel Mayuka, der vielversprechende junge Sambier von YB, hat hohe Ziele
Das Unterfangen ist aussichtslos. Der sambische Verteidiger hat den Ball beim Befreiungsschlag einfach nur möglichst weit nach vorne gedroschen, und es ist klar, dass die Kugel zu einer sicherenBeute der Abwehr von Moçambique wird. Denken alle im Stadion von Maputo.

Ausser Emmanuel Mayuka. Wie von der Tarantel gestochen jagt der Joker dem Ball hinterher, stochert ihn dem verdutzten hintersten Abwehrspieler knapp vor der Outlinie vom Fuss, schiesst ihn danach dem Goalie zum 2:0 um dieOhren und präsentiert schliesslich dem perplexen Publikum den vierfachen Flickflack mit Salto.

«Ein hübsches Tor», sagt Mayuka ein paar Tage später und zieht – scheinbar – erstaunt die Augenbrauen hoch, als ererfährt, wie sehr er für diese Energieleistung in der Heimat gefeiert worden ist. «Ein Star ist geboren», hatte die «Zambia Daily Mail» geschrieben.

Und damit an die Überschrift in der «Berner Zeitung» vom 23. September erinnert. «Ein neuer Stern in der Offensive der Young Boys», war da zu lesen gewesen, nachdem Mayuka den FC St. Gallen mit zwei Toren im Alleingang erledigt hatte. «Es ist schön, gelobt zu werden», sagt Mayuka. «Aber ich weiss genau, wie hart ich weiterarbeiten muss, um meine Ziele zu erreichen.» Dass er weder in der Nationalmannschaft noch bei YB Stammspieler ist, stört ihn wenig. «Meine Zeit kommt schon noch», sagt Mayuka, der zu Landsmann Fwayo Tembo vom FC Basel eine gute Freundschaft pflegt.

Eben erst vom langen Trip nachMosambik zurück in Bern, wirkt der 20-Jährige so relaxt, als sei er nicht beim Ausscheidungsspiel zum Afrika-Cup im tiefen Südosten Afrikas gewesen, sondern auf einem Ausflug ins Emmental. «Ich habe mich doch längst an die Fliegerei gewöhnt», sagt Mayuka. Die Aussichten, dass der junge Stürmer im nächstenJanuar in Äquatorial-Guinea und Gabun bereits zum dritten Mal um den Afrikameister spielen wird, sind gegeben. «Wir liegen nur noch einen Punkt hinterLibyen und empfangen den Leader noch zu Hause», sagt Mayuka.

Seine Karriere verläuft vielversprechend. In der sambischen Hauptstadt Lusaka in einer Grossfamilie aufwachsend und jede schulfreie Minute mit Strassenfussball ausfüllend, schlug vor knapp vier Jahren seine erste grosse Stunde. Er war zwar inzwischen in eine Fussballakademie aufgenommen, aber noch nie in eine nationale Auswahl berufen worden. Doch U20-Trainer George Lwandamina scheute sich nicht, den erst 16-jährigen Sprenzel an die WM nach Kanada mitzunehmen. Aber nicht nur das: Als jüngster Spieler des Turniers sorgte Mayuka für Furore und stand in jedem Spiel in der Startformation. «Es war das erste Mal überhaupt, dass ich Sambia verlassen hatte», sagt Mayuka.

2008 absolvierte er Probetrainings bei Sporting Lissabon und unter Lucien Favre bei Hertha BSC Berlin, wechselte aber kurz darauf von den Kabwe Warriors nach Israel zu Maccabi Tel Aviv. «Es war eine gute Zeit», sagt Mayuka, «ich lagjeden Tag am Strand.» Doch wäre er nur dem Dolcefarniente zugeneigt gewesen, hätte er gewiss nicht Aufnahme in die Notizblöcke so mancher Scouts gefunden. Stéphane Chapuisat studierte einige DVDs, reiste zur Beobachtung nach Israel und kam zum Schluss: Dies ist ein Mann für YB. «Er hat eine gute Technik, ist flink und schnell, kann auf mehreren Positionen spielen, und er hat eine gute Mentalität», sagt Chapuisat.

So landete Mayuka im vergangenen Sommer für annähernd zwei Millionen Franken bei den Young Boys mit der Herkulesaufgabe, in die Fussstapfen des zweifachen Torschützenkönigs Seydou Doumbia zu treten. Andere wären daran zerbrochen, nicht aber Mayuka. Er sagt nur: «Für mich ist dies doch eine tolleHerausforderung.»

Wie der Ivorer in seinem ersten Jahr in Bern kommt auch der Sambier bisher oft nur als Joker zum Einsatz. Aber auch er ist in dieser Sparte der Beste der ganzen Liga. Mit fünf Toren in 243 Minuten als Einwechselspieler führt er die Rangliste an. Total sieben Treffer und sechs Assists sind in der Super League ein stolzer Leistungsausweis, wenn man bedenkt, dass er nicht mal die Hälfte der Zeit auf dem Platz gestanden ist. Wie unerschrocken der Youngster seine Aufgaben anpackt, hatte sich auch bei dessen erstem Spiel auf Schnee gezeigt. Mit zwei Toren zum4:2 hatte er sich inmitten der weissen Pracht im denkwürdigen Europa-League-Spiel gegen den VfB Stuttgart zum strahlenden Matchwinner geschossen.

Auch vier Monate später leuchten seine Augen noch immer, wenn er daran denkt. Was aber ist mit der Super League? «Wenn wir am Sonntag in Sion gewinnen, können wir noch Meister werden», sagt Mayuka. Und, als hätte er eben erst einen Marketingkurs besucht: «Ich bin stolz, ein Teil der YB-Familie zu sein.»

Fragt sich nur, wie lange noch. Bis 2015 läuft der Vertrag mit den Young Boys. «Konkrete Angebote liegen noch keine für ihn vor», sagt CEO Ilja Kaenzig. Er bescheinigt Mayuka viel Potenzial, sagt aber auch: «Emmanuel ist jung, wild und auf einem guten Weg. Aber erst wenn er Stammspieler und etabliert ist, klettert sein Marktwert in die Höhe.»

Mayuka macht keinen Hehl daraus, wohin sein Weg dereinst führen soll. «Manchester United ist mein Lieblingsklub.» Mayuka eines Tages bei ManU? «Warum nicht? Für mich ist alles möglich!», sagt Mayuka. Und lacht.

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 Betreff des Beitrags: Re: (24) Emmanuel Mayuka
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 7. April 2011, 11:10 
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Blick, 07.04.2011

Super-Joker der Liga

YB-Mayuka sogar noch besser als Doumbia

YB und die Super-Joker, das passt! Emmanuel Mayuka (21) weist die noch besseren Werte auf als sein prominenter Vorgänger Seydou Doumbia (24).


Gleich mit seiner ersten Ballberührung haut YB-Stümer Emmanuel Mayuka (21) gegen Sion den Ball ins Netz. Es ist nach 73 Minuten die Spiel-Entscheidung zugunsten der Young Boys.

Auch beim 2:0-Auswärtssieg der Berner sticht der Superjoker aus Sambia. Und das ist kein Zufall! Insgesamt zehn Mal wechselte Trainer Petkovic ihn ein. Sechs Mal traf der YB-Neueinkauf bisher. Mayuka benötigte im Durchschnitt bloss 46 Minuten und 30 Sekunden für einen Torerfolg.

Blick.ch weiss: Mit dieser Traumquote stellt Mayuka sogar seinen Vorgänger in den Schatten. Und das ist kein geringerer als Seydou Doumbia, welcher YB Ende letzte Saison für weit über zehn Millionen Franken in Richtung ZSKA Moskau verlassen hat.

Der Ivorer, der 2008 den Weg nach Bern fand, war der Edel-Joker schlechthin. In seiner ersten Super-League-Saison wurde Doumbia 24 Mal eingewechselt und erzielte 14 Tore. Nach 52 Minuten und 30 Sekunden traf er als Joker durchschnittlich ins Schwarze. Er brauchte also sechs Minuten mehr als Mayuka. Mit insgesamt 20 Buden ergatterte er die Torjägerkanone. Als Stammspieler bedankte sich Doumbia in seiner zweiten Saison bei YB mit 30 Goals für das Vertrauen, ehe er sich verabschiedete und die vielen Millionen aus Russland aufs Berner Konto flossen.

«Mayuka steht vor einer glänzenden Karriere», ist sich YB-Boss Ilja Kaenzig sicher. Jetzt gehe es für ihn darum, zu beweisen, dass er auch als Stammspieler erfolgreich sein könne. Kaenzig: «Wenn ihm das gelingt, stehen ihm alle Türen offen».

Bisher durfte der Salto-Mann erst zehn Mal von Beginn weg ran. Zwei Treffer schauten dabei heraus. Vielleicht schraubt Mayuka diese Statistik schon am Sonntag im Heimspiel gegen Basel in die Höhe?

http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... bia-169915

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