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 Betreff des Beitrags: Re: (22) Gregory Wüthrich
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 2. November 2023, 00:43 
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Frühere YB-Spieler

Einer schweigt fürs Millionensalär, ein anderer geht aufs RAV

Während Haris Tabakovic Tor um Tor schiesst, ist Michael Frey verbannt. Immerhin hat er einen Vertrag – im Gegensatz zu anderen früheren YB-Spielern.

Frey im Abseits

Anfang Jahr setzte sich Michael Frey wieder einmal durch. Royal Antwerpen wollte er unbedingt verlassen, so sehr, dass er in Belgien verbrannte Erde hinterliess, als er bei Schalke Unterschlupf fand. Das sollte sich noch rächen.

Beim Bundesligisten empfahl er sich in der Rückrunde nicht für eine definitive Übernahme, in 15 Partien gelang ihm kein einziges Tor, Schalke stieg ab. Zurück bei Royal wurde Frey von Trainer Mark van Bommel sofort ins U-23-Team verbannt. Der Trainer hatte ihm nicht verziehen.

Aus Antwerpen ist zu vernehmen, dass Frey im Nachwuchs vorbildlich trainiere, es gebe keine Beschwerden über seinen Einsatz und seine Mentalität. Der 29-Jährige hat gute Gründe für sein Benehmen: Beim Champions-League-Teilnehmer soll er jährlich und brutto über eine Million Euro verdienen.

Der tiefe Fall von Gianluca Gaudino

Fragte man in den vergangenen Jahren die YB-Spieler, wer ihr technisch versiertester Teamkollege gewesen sei, fielen zwei Namen: entweder Miralem Sulejmani oder Gianluca Gaudino. Ausnahmen? Keine.

Jetzt sind beide vertragslos, Sulejmani schon seit er die Young Boys im Sommer 2022 verlassen hat. Aber er ist auch 34-jährig, gut möglich, dass er seine Karriere bald offiziell beenden wird. Erstaunlicher ist der Fall von Gaudino, man könnte auch sagen: der tiefe Fall.

Mit YB gewann der Deutsche dreimal die Meisterschaft – natürlich, er war in Bern nie ein Leistungsträger, aber er hatte in der besten Mannschaft der Schweiz doch seinen Wert, als zuverlässiger und beliebter Rollenspieler.

2021 liess YB Gaudinos Vertrag auslaufen. Selbiges widerfuhr dem Mittelfeldspieler diesen Sommer in Lausanne, nachdem er für die Romands 25 Partien bestritten hatte. Während Lausanne in die Super League aufstieg, rutschte Gaudino in die Arbeitslosigkeit. Wie geht es weiter? Geht es für ihn überhaupt weiter als Fussballer? Mit 26?

Es sind grosse Fragen, die sich dem einst grossen Talent stellen. Ein Talent, das mit 18 so gut mit dem Ball umgehen konnte, dass es für Bayern München unter Trainer Pep Guardiola an der Seite von Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger in Bundesligapartien das Mittelfeld bildete.

Tabakovics Freud, Wüthrichs Leid

Karrieren können erstaunliche Wendungen nehmen. Das wissen zwei Freunde aus dem YB-Nachwuchs, die bei den Bernern nicht mehr genügten. Und in Österreich durchstarteten.

Gregory Wüthrich überzeugte bei Sturm Graz derart, dass er Ende August vor einem Wechsel zum FC Augsburg stand. Der 28-Jährige, der 2019 von YB nach Australien gewechselt hatte, absolvierte beim Bundesligisten den Medizintest, dann kam der negative Befund: Der Transfer platzte, bei den aufgetretenen Komplikationen handle es sich nicht um neue Erkenntnisse, gaben die Österreicher bekannt. Die Zukunft des Spielers sei nicht gefährdet.

Wüthrich war derart enttäuscht, dass er nicht darüber sprechen wollte. Aber auf dem Platz liess er sich nichts anmerken, er ist Abwehrchef eines Teams, das aktuell die Tabelle in der Bundesliga anführt.

Wüthrichs Freund aus gemeinsamen YB-Zeiten, Haris Tabakovic, gelang hingegen der Schritt nach Deutschland. 2016 hatte er Bern verlassen, es folgten die Stationen Wil, GC, Debrecen, Diosgyör und Lustenau, keine Clubs, von denen man als Kind träumt. 2022 folgte der Wechsel zu Austria Wien, dieser wurde für ihn zum Glücksfall: 17 Ligatreffer erzielte der grossgewachsene Angreifer, genug, damit ihn Hertha Berlin verpflichtete.

Bei den Hauptstädtern, im Sommer in die 2. Bundesliga abgestiegen, macht der 29-Jährige einfach weiter, wo er aufgehört hat. Nach 10 Spielen steht er bei 9 Treffern, er führt die Torschützenliste an. Als Tabakovic letztes Wochenende gegen Paderborn das 3:1 mit seinem Hinterteil erzielte, titelte die «Bild»: «Au Backe!: Tabakovic-Po macht Hertha froh».

Der Lohn für die eindrückliche Form: Tabakovic soll von Bosniens Nationaltrainer für die kommenden Partien Mitte November aufgeboten werden. Kürzlich sagte er zu SRF, dass zu Murat Yakin kein Kontakt bestehe.

Spielmann hat ausgespielt

Drei Jahre ist es her, als Marvin Spielmann die Young Boys zum Cupsieg gegen den FC Basel schoss. Doch auch dieses alles überstrahlende Tor verhalf ihm nicht zum Durchbruch in Bern. Mal war er verletzt, dann nutzte der Offensivspieler die Chance nicht, die ihm gewährt wurde. Im Januar 2022 zog er nach nur 56 Partien und 6 Toren für YB zu Lausanne weiter, als Fehltransfer.

Sein Glück fand er auch dort nicht. Ihn beschäftigten persönliche sowie gesundheitliche Probleme, seine Form aus Thuner Tagen erreichte er nie. Er liess sich zu Xamax ausleihen, 13 Partien bestritt er für die Neuenburger, für einen Club also, der sich vergangene Saison den Ligaerhalt in der Challenge League erst in der Barrage sicherte. Im Sommer kehrte Spielmann nach Lausanne zurück, ohne Perspektiven. Im September löste er seinen Vertrag auf. Statt aufs Spielfeld geht Spielmann nun aufs RAV. Dabei ist er immer noch erst 27.


https://www.bernerzeitung.ch/fruehere-y ... 9081470347

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 Betreff des Beitrags: Re: (22) Gregory Wüthrich
 Beitrag Verfasst: Samstag 13. April 2024, 13:34 
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Ex-YB-Spieler Gregory Wüthrich

Er erfährt, dass er Vater wird – genau dann platzt sein Traum

Der Wechsel des Stadtberners in die Bundesliga scheiterte im vergangenen Sommer im letzten Moment. In Graz ist er dennoch glücklich wie nie – beruflich wie privat.

Es sind emotionale Tage. Soeben hat Gregory Wüthrich von Augsburgs Trainer erfahren, dass ihn der Bundesligist unbedingt verpflichten will. Das erzählt der Berner nun seiner Verlobten, mit der er in Graz wohnt. Die Deutsche antwortet, sie habe ebenfalls Neuigkeiten: Sie ist schwanger.

Das war Ende August. Mitte April nun steht die Geburt des ersten Kindes des Paares jeden Moment bevor, der Termin war unter der Woche. Aufregend sei das alles, meldet der 29-Jährige. Er tut das nicht aus Augsburg, sondern aus Graz.

Der Wechsel vergangenen Sommer in die Bundesliga, der die Erfüllung eines lang gehegten Traums bedeutet hätte, scheiterte im letzten Moment. Wüthrich bestand den Medizincheck nicht, dabei hat er in bald vier Jahren für Sturm Graz fast 150 Partien bestritten und war kaum einmal verletzt.

Wüthrich war am Boden zerstört, einerseits. Auf eine Interviewanfrage antwortete er, dass er keine Auskunft geben möchte, die letzten Tage seien sehr turbulent gewesen. Andererseits war da das private Glück. «Meine Verlobte war eine grosse Stütze. Und die Aussicht, mit ihr ein Kind zu bekommen, hat mir in dieser Zeit enorm geholfen.»

Wenn er nun über den geplatzten Wechsel spricht, ist keine Enttäuschung erkennbar. Es sei ein Fakt, dass sein Knie auf den Scans nicht wie jenes eines Teenagers aussehe. Zwei Operationen musste er sich während seiner Karriere unterziehen, einmal am Kreuzband, einmal am Meniskus. «Aber der Fussball ist auch ein schwer durchschaubares Geschäft», findet er. Augsburg verpflichtete einen Tag später einen Verteidiger von Tottenham, offenbar planten die Deutschen zweigleisig. War der geplatzte Medizincheck nur eine Ausrede? Wüthrich hat sich darüber seine Gedanken gemacht. Aber er sagt auch: «Das Thema ist abgehakt.»

Und was ist, wenn YB ruft?

Zeit zum Hadern blieb nicht, ein strenger Herbst stand bevor. Sturm Graz bestritt die Europa League, die Österreicher erreichten in ihrer Gruppe hinter Sporting und Atalanta Bergamo Rang 3. Das führte sie in die Conference League, in der sie zwar erst die Hürde Slovan Bratislava nahmen, im März dann aber im Achtelfinal an Lille scheiterten.

Dazu steht Sturm im österreichischen Cupfinal, dank eines 4:3 im Halbfinal beim Krösus RB Salzburg. Und in der Liga sind Wüthrich und seine Kollegen erster Verfolger des zehnfachen Serienmeisters. Sie haben sich in der Bundesliga als zweite Kraft etabliert, letzte Saison gewannen sie zudem den Cup.

Wüthrich ist als Abwehrchef einer der Konstanten auf dem Weg nach oben. Ebenso wie Trainer Christian Ilzer, mit dem er 2020 zum Club stiess. Der 46-jährige Österreicher geniesst einen hervorragenden Ruf, er wurde auch schon mit YB in Verbindung gebracht. Aber kürzlich hat er seinen Vertrag verlängert.

Und womöglich ergeht es ihm gleich wie Wüthrich: Als der Stadtberner, der in der Nähe des Inselspitals aufgewachsen ist, darauf angesprochen wird, dass sein Jugendclub im Sommer mindestens zwei neue Innenverteidiger brauchen dürfte, sagt er: «Wenn ich Sturm verlasse, dann nur für eine grössere Liga. Die Super League stufe ich nicht höher ein als die österreichische Bundesliga.» Der Schritt nach Deutschland bleibt sein grosses Ziel, daran hat der geplatzte Wechsel nichts geändert.

In Australien gereift

Das zeugt vom Selbstvertrauen, das er sich erarbeitet hat. Dabei nahm seine Karriere lange nicht den gewünschten Verlauf. Im Nachwuchs galt er als grosses Talent, war Schweizer Juniorennationalspieler. Mit 19 debütierte er für YB in der Super League.

Aber in Bern wollte ihm der Durchbruch nicht gelingen, Verletzungen bremsten ihn, dazu fehlte es ihm an Konstanz. «Und dann war ich halt immer der Junge aus dem eigenen Nachwuchs», sagt Wüthrich. «Ich musste raus aus dem gemachten Nest.»

Er flog dazu weitestmöglich aus, nach zwei Meistertiteln mit YB wechselte er 2019 zu Perth an die Westküste Australiens. Fussballerisch war es ein Schritt zurück, aber als Mensch entwickelte er sich in diesem Jahr enorm. Er bezeichnet den Transfer als «Turnaround». Als er nach einem Jahr nach Europa zurückkehrte, war er bereit, die Erwartungen, die er an sich hatte, zu erfüllen.

Der Wechsel nach Österreich wird zu seinem Glück. Ihm ergeht es wie Haris Tabakovic, einst sein Teamkollege bei YB, seit langem einer seiner besten Freunde. Dieser startete bei Lustenau in der zweiten österreichischen Liga durch, via Austria Wien gelang ihm im letzten Sommer der Sprung zu Hertha Berlin. Mit 18 Treffern führt er die Torschützenliste der 2. Bundesliga an. «Unglaublich», sagt Wüthrich zur Entwicklung Tabakovics.

Seine Fortschritte lassen sich auch sehen. Schon 2022 konnte er sich kleine Hoffnungen auf die WM-Teilnahme mit der Schweiz machen, er stand auf der Pikettliste. Zwar wartet er immer noch auf sein Länderspieldebüt, aber das EM-Aufgebot hat er dennoch nicht abgeschrieben. Er sagt: «Im Fussball passieren verrückte Sachen.»

Vorerst konzentriert er sich auf die Schlussphase der Saison. Sturm kann Meister und Cupsieger werden. Vor allem steht die Geburt des ersten Kindes bevor. Es sind wieder einmal emotionale Tage im Leben von Gregory Wüthrich.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-gregory ... 6459220644

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 Betreff des Beitrags: Re: (22) Gregory Wüthrich
 Beitrag Verfasst: Freitag 19. April 2024, 19:26 
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Kein Interesse an Rückkehr

YB sucht Innenverteidiger: Gregory Wüthrich sagt ab

YB sucht für die kommende Saison nach mindestens einem neuen Innenverteidiger. Für Gregory Wüthrich ist eine Rückkehr allerdings kein Thema.

Gregory Wüthrich hat momentan kein Interesse daran, noch mal für den BSC Young Boys aufzulaufen. "Wenn ich Sturm verlasse, dann nur für eine grössere Liga. Die Super League stufe ich nicht höher ein als die österreichische Bundesliga", sagt der 29-Jährige im Gespräch mit der "Berner Zeitung".

Wüthrich stammt gebürtig aus Bern, liess sich dort ausbilden und wurde mit YB dreimal Schweizer Meister. Seit 2020 spielt er für Sturm Granz, wo er eine hervorragende Entwicklung genommen hat – und im Sommer vorigen Jahres fast in die Bundesliga zum FC Augsburg gewechselt wäre. Der Deal stand unmittelbar vor dem Abschluss, Wüthrich bestand allerdings die medizinischen Untersuchungen nicht.

Bei YB ergibt sich im Sommer in der Innenverteidigung aufgrund des Wechsels von Aurèle Amenda zu Eintracht Frankfurt und des Rücktritts von Fabian Lustenberger eine grosse Vakanz. Die Berner Macher sondieren bereits eifrig den Markt, wollen aber zunächst einen neuen Trainer präsentieren.

Auf dem Schirm hat YB, wie 4-4-2.ch exklusiv berichtete, Luganos Albian Hajdari. Der 20-Jährige wird im Sommer allerdings richtig teuer.

https://www.4-4-2.com/super-league/yb-b ... ch-sagt-ab


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 Betreff des Beitrags: Re: (22) Gregory Wüthrich
 Beitrag Verfasst: Samstag 20. April 2024, 01:45 
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Gregory Wüthrich ist glücklich in Graz

Die Young Boys suchen Innenverteidiger, ein Berner schliesst eine Rückkehr aus

Der BSC Young Boys muss aufgrund des feststehenden Abgangs von Aurèle Amenda und des Rücktritts von Fabian Lustenberger auf die Suche nach Innenverteidiger gehen. Der gebürtige Berner Gregory Wüthrich wäre eine naheliegende Option, er schlägt eine Rückkehr allerdings aus.

Mit dem BSC Young Boys wurde Gregory Wüthrich dreimal Meister. Ähnliche Chance bietet sich dem 29-jährigen Berner diese Saison mit Sturm Graz. Im Meisterrennen befindet man sich mit dem FC Red Bull Salzburg in einem Duell auf Augenhöhe. Zudem könnte Wüthrichs Verein den Cuptitel verteidigen, nach einem Sieg gegen Salzburg steht Sturm Graz erneut im Finale. Nach einem Jahr in Australien kehrte Wüthrich 2020 nach Europa zurück und schloss sich dem österreichischen Club an, bei dem er einen Vertrag bis 2025 besitzt.

Dennoch ist der gebürtige Berner ein heisses Thema in der Schweiz. Sein Stammclub wird im Sommer mehrere Innenverteidiger verpflichten müssen. Gegenüber der Berner Zeitung nimmt sich Wüthrich aber selbst aus dem Rennen: "Wenn ich Sturm verlasse, dann nur für eine grössere Liga. Die Super League stufe ich nicht höher ein als die österreichische Bundesliga."

Ein Wechsel in die Bundesliga hätte sich im letzten Sommer fast ergeben, damals scheiterte es an einem nicht bestandenen Medizinchecks beim FC Augsburg.


https://sport.ch/sturm-graz/1267744/die ... ckkehr-aus

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 Betreff des Beitrags: Re: (22) Gregory Wüthrich
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 1. Mai 2024, 18:33 
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Der Innenverteidiger blüht in Österreich auf

Wüthrichs Weltreise könnte mit dem Meistertitel enden

Im September 2019 verliess Gregory Wüthrich seine Heimatstadt und flog ans andere Ende der Welt. Mittlerweile zurück in Europa spielt der Verteidiger momentan wohl die beste Saison seiner Karriere und befindet sich im Nachbarland auf Meisterkurs.

In der Super League

Gregory Wüthrich begann seine Karriere in den Jugendstationen der BSC Young Boys. Nachdem er sich zu Beginn der Saison 2014/15 erstmals in den Kader der ersten Berner Mannschaft hocharbeiten konnte, folgte ein halbes Jahr später der leihweise Wechsel zum Grasshopper Club Zürich. Beim Rekordmeister kam Wüthrich in der zweiten Saisonhälfte achtmal zum Einsatz, zu einer Festverpflichtung kam es allerdings nicht.

Der Innenverteidiger wechselte also im Sommer 2015 zurück nach Bern, konnte sich dort jedoch noch nicht von Beginn weg auf dem Feld wiederfinden. Als er sich schliesslich mit ein wenig Verspätung dennoch in die Stammelf hineingearbeitet hatte, kreuzte sich Gregory Wüthrichs Karriere im Februar 2016 erstmals mit Verletzungspech.

Es war dies der Beginn einer langen Zeit, in der der Verteidiger von etlichen Verletzungen geplagt war. Ein Meniskusriss, eine Knieoperation und Adduktorenprobleme kosteten Wüthrich eine Unmenge an Spielzeit und bereiteten ihm auch dann Schwierigkeiten, sich in den Kader einzufinden, als er gerade nicht zwingend ausfiel.

So kam es, dass Wüthrich in sieben Spielzeiten gerade einmal 63 Super-League-Partien bestreiten konnte. Im September 2019 folgte schliesslich der Abschied. Der Schweizer mit ghanaischen Wurzeln verabschiedete sich von Bern und schloss sich am anderen Ende der Welt dem FC Perth Glory an.

Bei Perth Glory schüttelte Wüthrich das Verletzungspech ab

Das Australien-Kapitel in Wüthrichs Karriere hielt sich relativ kurz. Nur eine Saison war der Berner für den Club aus der A-League tätig. Dabei sammelte der Innenverteidiger allerdings genau das, was er in seiner Karriere zu diesem Zeitpunkt dringend brauchte: Spielzeit. 18 Ligaspiele bestritt Wüthrich in den Farben Perths, dabei gelang ihm ein Treffer.

Nach über 1500 Minuten Einsatzzeit - für Wüthrich war das damals Karriere-Rekord - beendete der Verteidiger die Saison mit seinem Team auf dem sechsten Tabellenplatz. Gegen Ende der Saison wurde Wüthrich allerdings immer öfter aus dem Kader ausgeschlossen, er öffnete daraufhin die Augen für einen Sommerabgang.

Schon bald fand sich eine Destination. Im September 2020 vervollständigte Gregory Wüthrich seine Reise um den Globus und liess sich beim SK Sturm Graz in Österreich nieder.

Wüthrich avanciert zum Grazer Abwehrchef

In Österreich empfing man den ehemaligen YB-Spieler mit offenen Armen. Gleich in seiner ersten Saison war Wüthrich in der Innenverteidigung von Sturm Graz gesetzt, bestritt 23 Ligaspiele und kam fünfmal im Cup zum Einsatz. Da man die Saison erfolgreich beenden konnte, winkte für den Verteidiger im Folgejahr etwas, das er schon seit der Saison 2018/19 nicht mehr gesehen hatte - Europäischer Fussball.

Die Europaleague-Qualifikation überstand Sturm Graz mithilfe von Wüthrich und auch in der Europa League kam der Schweizer in sechs Partien zum Einsatz. In der österreichischen Bundesliga war er aus der Grazer Innenverteidigung gar nicht mehr wegzudenken, bestritt in der Saison 2021/22 gleich 31 Spiele. Dabei gelangen ihm auch durchaus ansehnliche vier Tore und vier Vorlagen. So sollte es weitergehen. Das Verletzungspech hatte Gregory Wüthrich mittlerweile hinter sich gelassen, seinen Stammplatz konnte er auch in den Folgejahren verteidigen.

Derweilen spielt Wüthrich seine vierte Saison in Österreich. Wettbewerbs-übergreifend kommt er auf ganze 3'242 Minuten aus 38 Spielen. Neben der Liga und dem Cup kam Wüthrich auch in der Champions League Qualifikation, der Europa League und der Conference League zum Einsatz. In letzterer stiess man bis ins Achtelfinale vor, musste sich dort allerdings dem LOSC Lille geschlagen geben.

Nichtsdestotrotz, Gregory Wüthrich spielt eine starke Saison. Mit ihm in der Innenverteidigung gelang dem SK Sturm Graz die zweitbeste Defensivstatistik, wodurch am Ende der regulären Saison der zweite Tabellenplatz herausschaute. Nun befinden sich die Grazer in der Championship Gruppe und haben darin bereits RB Salzburg überholen können. Mit drei Punkten Abstand bewegt man sich auf den Meistertitel zu - Gregory Wüthrich war in allen sieben Meisterschaftsrunden-Partien über 90 Minuten auf dem Platz und zeigte überaus solide Leistungen.

Fest steht, die Weltreise Wüthrichs war - zumindest geographisch gesehen - lange. Heute scheint er sich jedoch am besten Punkt seiner bisherigen Karriere zu befinden. Das Verletzungspech hat Wüthrich abgelegt, Spielzeit hat er zur Genüge. Der nächste Schritt? Für Wüthrich kommt lediglich ein Wechsel in eine europäische Top-Liga infrage, eine Rückkehr in seine Heimatstadt schliesst der Innenverteidiger aus.


https://sport.ch/sturm-graz/1279559/wue ... itel-enden

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 Beitrag Verfasst: Freitag 3. Mai 2024, 00:12 
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Pokalsieg in Österreich

Wüthrich feiert mit Graz den nächsten Titelgewinn

Der Berner Verteidiger Gregory Wüthrich gewinnt mit Sturm Graz zum zweiten Mal in Folge den österreichischen Cup. Im Final in Klagenfurt setzt sich das Team des 29-Jährigen gegen Rapid Wien mit 2:1 durch.

Nächster Titelgewinn für Ex-YB-Verteidiger Grégory Wüthrich: Mit Sturm Graz verteidigt der Innenverteidiger den Cuptitel erfolgreich.

Wüthrich, der 2018 und 2019 als Ergänzungsspieler zu den Meistertiteln von YB beitrug, ist in Graz unbestrittener Stammspieler und könnte in dieser Saison einen zweiten Titel gewinnen. Sturm Graz führt drei Runden vor Saisonende die Meisterschaft mit drei Punkten Vorsprung auf Salzburg an.

Rapids Warten auf einen Titel geht weiter

Für Rapid Wien, das mit Thorsten Schick auch einen ehemaligen Young Boy in seinem Kader zählt, geht das Warten auf eine nächste Trophäe derweil weiter. Der Rekordmeister konnte seinen bislang letzten von 32 Titeln 2008 feiern. Im Cup war er 1995 letztmals erfolgreich.


https://www.blick.ch/sport/fussball/int ... 97333.html

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Sieg gegen Rapid Wien

Ex-YB-Spieler Wüthrich krallt sich mit Sturm Graz erneut den Cup

Der Berner Verteidiger Gregory Wüthrich gewinnt mit Sturm Graz zum zweiten Mal in Folge den österreichischen Cup. Im Final setzt sich das Team des 29-Jährigen gegen Rapid Wien mit 2:1 durch.

Wüthrich, der 2018 und 2019 als Ergänzungsspieler zu den Meistertiteln von YB beitrug, ist in Graz unbestrittener Stammspieler und könnte in dieser Saison einen zweiten Titel gewinnen. Sturm Graz führt drei Runden vor Saisonende die Meisterschaft mit drei Punkten Vorsprung auf Salzburg an.

Für Rapid Wien, das mit Thorsten Schick auch einen ehemaligen Young Boy in seinem Kader zählt, geht das Warten auf eine nächste Trophäe derweil weiter. Der Rekordmeister konnte seinen bislang letzten von 32 Titeln 2008 feiern. Im Cup war er 1995 letztmals erfolgreich.


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 87033.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 3. Mai 2024, 00:15 
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Ex-YB-Spieler: Gregory Wüthrich feiert erneut Cupsieg in Österreich

Gregory Wüthrich gewinnt mit Sturm Graz den österreichischen Cup. Im Final schlägt der Berner Rapid Wien mit seinem ehemaligen YB-Teamkollegen Thorsten Schick.

Das Wichtigste in Kürze

- Sturm Graz gewinnt durch ein 2:1 gegen Rapid Wien den österreichischen Cup.
- Damit gelingt dem Team um Ex-YB-Verteidiger Gregory Wüthrich (29) die Titelverteidigung.
- Auch in der Liga ist Graz auf Titelkurs – RB Salzburg liegt drei Punkte zurück.

Der Berner Verteidiger Gregory Wüthrich gewinnt mit Sturm Graz zum zweiten Mal in Folge den österreichischen Cup. Im Final in Klagenfurt setzt sich das Team des 29-Jährigen gegen Rapid Wien mit 2:1 durch.

Wüthrich, der 2018 und 2019 als Rotationsspieler zu den Meistertiteln von YB beitrug, ist in Graz unbestrittener Stammspieler. Als Abwehrchef hat er in Österreich nun schon zwei Titel gewonnen. Ein dritter könnte noch dazukommen: Sturm Graz führt drei Runden vor Saisonende die Meisterschaft mit drei Punkten Vorsprung auf Salzburg an.

Für Rapid Wien, das mit Thorsten Schick auch einen ehemaligen Young Boy in seinem Kader zählt, geht das Warten auf eine nächste Trophäe derweil weiter. Der Rekordmeister konnte seinen bislang letzten von 32 Titeln 2008 feiern. Im Cup war er 1995 letztmals erfolgreich.


https://www.nau.ch/sport/fussball-int/g ... h-66755478

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 Betreff des Beitrags: Re: (22) Gregory Wüthrich
 Beitrag Verfasst: Freitag 3. Mai 2024, 23:27 
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Gregory Wüthrich:

Vaterfreuden, Cupsieg und Nati-Traum: Ex-YB-Star blüht in Graz auf

Der frühere YB-Verteidiger Gregory Wüthrich (29) ist bei Sturm Graz auf Double-Kurs. Mit 20 Minuten spricht er über den Fussball in Österreich und seinen Nati-Traum.

Darum gehts

- Gregory Wüthrich gewinnt mit Sturm Graz den österreichischen Cup.
- In der Liga ist der Berner Verteidiger ebenfalls auf Titelkurs.

20 Minuten erklärt der ehemalige YB-Profi, wie er den Cupsieg feierte, welche Ziele er noch verfolgt und wann er zuletzt Kontakt mit Murat Yakin hatte.

Gregory Wüthrich, herzliche Gratulation zum Cupsieg in Österreich. Wie haben Sie die Feier erlebt?

Es war eher ruhig. Das grosse Fest kommt dann hoffentlich nach der Meisterschaft, wenn wir dort den Titel hoffentlich auch gewonnen haben.

Ein bis zwei Bier für den gewonnenen Cupsieg lagen aber schon drin?

Ja, das schon, aber nicht für mich. Ich mag Bier nicht und habe Cola getrunken. (lacht)

Wie haben Sie den Final gegen Rapid Wien (2:1) erlebt?

Es war ein sehr emotionales Spiel, da die zwei grössten Fangruppierungen Österreichs dabei waren. Es ist immer ein heisses Duell gegen Rapid, die Stimmung war schon beim Aufwärmen unglaublich. Wir haben nicht gut ins Spiel gefunden, aber in der Halbzeit wurde es ziemlich laut unter uns. Nachher konnten wir zum Glück aufdrehen und das Spiel noch gewinnen.

Wie würden Sie Sturm Graz als Club beschreiben?

Es ist ein Traditionsverein der Arbeiterklasse und pflegt auch die Tugenden und Traditionen der hart arbeitenden Leute. Die ganze Stadt Graz steht hinter dem Club.

In der Liga sind Sie drei Runden vor Schluss sind Sie Tabellenführer mit drei Punkten Vorsprung. Wie gross ist die Zuversicht, dass es klappt mit dem Titel?

Ich bin zuversichtlich. Wenn wir so weiter performen wie bis anhin, dann haben wir die Qualität und den Hunger dazu, den Titel zu holen. Wenn wir das schaffen, gäbe es eine Feier, die man hier wohl noch nie gesehen hat.

Würden Sie auch dann mit Cola feiern?

Dann definitiv nicht. Da würde es wahrscheinlich auch ein paar alkoholische Sachen geben.

Wie empfinden Sie den Konkurrenzkampf mit RB Salzburg? Ähnlich wie in der Schweiz früher zwischen YB und Basel?

Ich glaube, es ist noch eine Spur krasser. Salzburg ist so weit weg betreffend der finanziellen Mittel und wurde zehn Mal nacheinander Meister. Es wäre eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, sie vom Thron zu stossen. Letztes Jahr konnten wir sie kitzeln, dieses Jahr konnten wir auch in den Direktduellen mithalten und schossen sie auch im Cup raus.

Im Sommer scheiterte ein Wechsel zu Augsburg. Was klappte da nicht?

Der Deal war eigentlich durch. Nach dem Medizincheck hiess es, sie seien mit etwas unzufrieden und wollten den Transfer nicht mehr durchziehen. Einen Tag später holten sie einen Spieler von Tottenham. Vielleicht wurde er im letzten Moment interessanter für sie, aber ich will da gar nicht zu viel reininterpretieren. Alles passiert aus einem Grund. Acht Monate später haben wir die Chance auf das Double und die Champions League mit Graz, daher war es sicher gar nicht schlecht, dass es so lief.

Der Wechsel in eine Topliga bleibt aber ein Ziel?

Absolut. Ich habe in meinem Leben schon einige Rückschläge erlebt und hatte keine Bilderbuchkarriere. Aber ich habe bewiesen, dass ich ein Kämpfer bin und werde auch jetzt nicht aufgeben.

Sie überzeugen in Österreich, wurden aber noch nie für die Nati aufgeboten. Hatten Sie mal Kontakt mit Murat Yakin?

Ich hatte mit ihm vor der WM in Katar telefoniert. Da hat er mir mitgeteilt, dass ich nah dran und auf Abruf für die WM sei. Ich bin aber ziemlich realistisch und weiss, wie stark die Konkurrenz ist. Die meisten spielen in Topligen, da wird es schwierig für mich. Im Hinterkopf bleibt die Nati für mich ein Traum. Wenn es nicht klappt, ist es für mich aber auch kein Weltuntergang.

Im Juni während der EM haben Sie also schon Ferien gebucht?

Ich habe noch keine Ferien gebucht, da ich kürzlich Vater wurde und Zeit mit der Familie in der Schweiz verbringen will. Da werde ich mir eine gemütliche Zeit in Bern machen, wo ich ja eigentlich immer auf Abruf bereit wäre.

Wie viel Kraft gibt Ihnen die Geburt Ihres Sohnes?

Es waren aufregende Wochen für mich mit der Geburt und den wichtigen Spielen mit Graz. Ich bin überglücklich. Es ist etwas, was einem zusätzlich pusht und gleichzeitig eine Balance gibt, sodass ich nicht nur noch 24 Stunden am Tag an die Meisterschaft denke.

Ihr Vater stammt aus Ghana. War es mal ein Thema, für das ghanaische Nationalteam zu spielen?

Ich könnte theoretisch für sie spielen, aber ich hatte nie Kontakt mit Ghanas Verband und hätte immer die Schweiz bevorzugt. Es wäre schwer zu sagen, was passiert, wenn sie anklopfen.

Vor ihrem Wechsel zu Sturm Graz spielten Sie in Australien. Was nahmen Sie aus der Zeit dort mit?

In erster Linie fand ich da wieder das Vertrauen in meinen Körper und blieb lange verletzungsfrei. Bei YB hatte ich immer das Gefühl, es allen zeigen zu müssen. In Australien fiel ein gewisser Druck von mir ab. Es war für mich ein Neuanfang, der mir extrem gut tat. Es war aber immer klar, dass ich danach wieder in Europa Fuss fassen möchte.


https://www.20min.ch/story/gregory-wuet ... -103096583

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 Betreff des Beitrags: Re: (22) Gregory Wüthrich
 Beitrag Verfasst: Freitag 10. Mai 2024, 19:53 
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10.05.2024

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Sturm Graz steht vor dem Titelgewinn

Ex-YB-Pechvogel stösst Ösi-Serienmeister RB vom Thron

Gregory Wüthrich kann am Sonntag mit Sturm Graz Meister werden. Im Gespräch mit Blick spricht er über seine persönliche Entwicklung sowie jene des Teams, aber auch über seine Zukunft und die Nati.

In Österreich naht das Ende einer unfassbaren Ära. Nach zehn Jahren der totalen Dominanz bleibt RB Salzburg in dieser Saison wohl titellos. Der grosse Profiteur? Sturm Graz. Die Schwarz-Weissen können am Sonntag ihren 4. Meistertitel eintüten. Wenige Tage nach dem Cupsieg wäre das Double perfekt. Zum ersten Mal seit 1999.

«Die Leute hier sind extrem euphorisch. In den letzten Wochen hat sich das zugespitzt», erzählt Gregory Wüthrich (29) im Gespräch mit Blick. Der Berner ist der Abwehrchef im Team von Christian Ilzer (46). Beide sind seit knapp vier Jahren in der Steiermark und gehören zu den Hauptverantwortlichen für diesen Erfolg.

«Das ist uns gelungen»

«Es ist kein Zufall, dass wir hier stehen. Wir haben 2020 den Weg eingeschlagen und sind Jahr für Jahr besser geworden. Jetzt können wir es vollenden», sagt Wüthrich. Schon in der Vorsaison war Sturm nah am Titel dran. «Im Sommer sagten wir uns, dass wenn wir die fehlenden Puzzlestücke zusammentun, noch gefährlicher sein können. Das ist aber intern geblieben», gesteht er. Das diesjährige Ziel sei gewesen, bei der Tabellenteilung so nah wie möglich an Salzburg dran zu sein, um dann in der Meisterrunde voll anzugreifen. «Das ist uns gelungen», sagt er mit grosser Freude.

Für Wüthrich persönlich wäre der Titel eine «grosse Genugtuung». Zwar weiss er bereits aus YB-Zeiten, wie sich Meisterpartys anfühlen. Doch diese mit Sturm hätte einen völlig anderen Geschmack. «Es ist etwas komplett anderes, wenn man massgeblich daran beteiligt ist. Es ist dann ein noch viel schöneres Gefühl.»

Australien-Abenteuer als Neustart genutzt

In Wüthrichs Karriere ist nicht immer alles nach Plan gelaufen. In Bern schaffte der schweizerisch-ghanaische Doppelbürger nie den Durchbruch. 2019 wechselte er deshalb nach Australien zu Perth Glory. Er dachte, dass es das mit der grossen Fussballkarriere gewesen sei. Doch wie so oft im Leben, passieren die schönsten Dinge, wenn man am wenigsten daran glaubt. In seinem Fall ist es ein Anruf aus der mittelalterlichen Stadt Graz.

Nach nur einem Jahr in Down Under packt Wüthrich seine Koffer und kehrt nach Europa zurück. Ab dem Corona-Sommer 2020 lanciert er bei Sturm seine Laufbahn neu. «Es ist mein Weg und es ist umso schöner, wenn ich heute im Alter von 29 an dieser Stelle sein kann. Ich wusste immer, was ich kann und habe an mich selber geglaubt. Ich habe es mir selber bewiesen.»

Der Traum von einer Top-Liga lebt

Spätestens in diesem Jahr wird Wüthrich für seinen betriebenen Aufwand vollends entschädigt. Dabei hätte er im letzten Sommer um ein Haar den Klub gewechselt. Doch sein Wechsel zu Augsburg in die Bundesliga platzte in letzter Sekunde. Ob er noch von einem Transfer in eine Top-Liga träumt – zumal sein Vertrag in Graz nur noch ein Jahr läuft und ihm zurzeit kein Verlängerungsangebot vorliegt? Definitiv. Er ist aber genauso offen, um dereinst seine Karriere in Graz zu beenden. «Ich lasse es einfach auf mich zukommen.»

Genauso verhält es sich mit dem Thema Nati. «Für die Schweiz zu spielen, ist ein Traum. Wenns mich brauchen würde, wäre ich da. Allerdings war mein letzter Kontakt mit Murat Yakin vor der WM in Katar», sagt Wüthrich. Er präzisiert gleichzeitig, dass es auch eine Zeit nach der Euro gibt. Zu viele Gedanken will er sich aber nicht machen. Vielmehr geniesst er den Moment. Und der könnte besser nicht sein: «Ich fühle mich so gut wie nie zuvor.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/int ... 25223.html

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