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 Betreff des Beitrags: Re: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Freitag 15. September 2023, 19:04 
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Ex-YB-Star Rieder lässt nach Rennes-Transfer tief blicken

«Körperlich und mental ging es mir nicht gut»

Fabian Rieder wechselte vor einigen Wochen von YB nach Frankreich zu Stade Rennes. Nun hat der Spieler über den für ihn sehr kräftezehrenden Transfersommer gesprochen.

«Körperlich und mental ging es mir nicht gut.» Eine Aussage, die aufhorchen lässt. Schliesslich beschreibt Fabian Rieder (21) seinen Gemütszustand, nachdem er sich mit dem Erreichen der Champions League von YB verabschiedet hat und der Wechsel zu Stade Rennes aufgegleist war. Doch Rieders Batterien waren zu diesem Zeitpunkt leer. Der Sommer sei eine «schwierige Zeit» gewesen, sagt er im Podcast «Zweikampf».

Natürlich habe er sich auf den Wechsel gefreut, nach einer langen Vorsaison mit Winter-WM, U21-EM, kurzen Ferien und andauernden Wechselspekulationen war beim Youngster aber «die Luft draussen».

Nati-Pause auf Mallorca verbracht

«Ich konnte all die Ereignisse in dieser kurzen Zeit kaum aufarbeiten», schaut Rieder zurück. Im Winter und im Sommer habe er zweimal rund sieben Tage freigehabt. Kaum richtig erholt, ging es in Bern mit der neuen Saison wieder «Schlag auf Schlag» los. Die zusätzliche mediale Aufmerksamkeit rund um seinen bevorstehenden Auslandstransfer kostete zusätzlich Energie.

Er sei nicht der Typ, der gern in den Medien stehe, er hat es lieber, wenn er sich auf den Fussball konzentrieren könne. «Ich wollte ja Top-Leistungen bringen, das hat aber nicht immer geklappt.» Dennoch sei er auch ein wenig «stolz», wie er diese Phase «gemeistert» habe.

Statt mit der Nati verbrachte er die vergangene Länderspielpause mit der Freundin auf Mallorca. Mit aufgeladenen Batterien fühle er sich auch im Kopf frisch genug, die neue Herausforderung in der Bretagne anzunehmen.

Gelson Fernandes empfahl Rennes

Am Anfang hatte Rieder nur die Bundesliga im Kopf. Erst mit der Zeit stand er einem Ligue-1-Wechsel offen gegenüber. Auch, dass Ex-Nati-Star Gelson Fernandes (37) den Klub empfohlen habe, spielte eine Rolle. Als sich Rieder dann bereiterklärte, konnten ihn die Rennes-Verantwortlichen in den Gesprächen schnell überzeugen.

«Das Vertrauen und der Wille, mich zu verpflichten, war wirklich unglaublich», so Rieder. Auch, dass ihn YB bis nach den Champions-League-Playoffs halten wollte, akzeptierte der Klub aus der Bretagne ohne Umschweife. Der Trainer habe auf ein Datum gezeigt und gesagt: «Bei diesem Spiel will ich dich im Kader haben.» Gemeint war das Spiel am 2. September gegen Brest, als Rieder dann zu seinem Debüt kam, wenn auch erst er in der 93. Minute.

Für Rieder kein Problem: «Mir war klar, dass ich nicht als Stammspieler hierhin wechsle.» Nicht mehr gesetzt zu sein wie bei YB sei die Herausforderung, die er gesucht habe. Und sofern er sich durchsetzt, kann er in Frankreich so richtig durchstarten.

Rieder weiss: Bei Rennes baut man auf Talente, um diese idealerweise mit Gewinn weiterzuverkaufen – wie Jérémy Doku (für 60 Millionen zu ManCity) oder Eduardo Camavinga (letzte Saison für 31 Millionen zu Real Madrid). Rieder macht keinen Hehl daraus, dass diese Beispiele bei seiner Entscheidung eine Rolle spielten: «Falls das bei mir auch der Fall sein wird, werden sie mir – sofern der Preis stimmt – sicher keine Steine in den Weg legen.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/int ... 45688.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Samstag 16. September 2023, 00:14 
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15.09.2023

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YB - Fabian Rieder: «Habe Gespräche mit Rennes zunächst abgeblockt»

Nach langen Jahren bei Jugendklub YB setzt Fabian Rieder seine Karriere bei Stade Rennes fort. Einem Verein, der für ihn zunächst eigentlich nicht infrage kam.

Das Wichtigste in Kürze

- Im Sommer wechselt Fabian Rieder für rund 15 Millionen Franken von YB zu Stade Rennes.
- Lange liebäugelt der Offensivspieler allerdings mit einem Wechsel in die Bundesliga.
- Die ersten Gespräche mit dem französischen Klub habe er abgeblockt, verrät Rieder.

Nach langem Hin und Her macht YB den Transfer Ende August offiziell. Fabian Rieder verlässt den Schweizer Meister und wechselt zu Stade Rennes. Ablösesumme: Rund 15 Millionen Franken.

Der Wechsel nach Frankreich kommt für einige Fans etwas überraschend. Zwar zeichnete er sich in den Tagen davor ab. Während dem Sommer war Rieder allerdings immer wieder mit einem Transfer zu Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht worden.

Im Podcast «Zweikampf» erklärt der Berner seine Entscheidung für die Ligue 1. Und gibt zu, dass sein Ziel ursprünglich Deutschland gewesen wäre.

Den ersten Kontakt habe Rennes schon im Mai oder im Juni hergestellt, so Rieder. Sein Berater habe ihn angerufen und gesagt, dass die Franzosen an ihm interessiert seien.

«Fokus lag wirklich auf Deutschland»

Der Mittelfeldspieler liebäugelt damals aber mit einem Wechsel nach Deutschland. «Zu diesem Zeitpunkt habe ich gesagt: ‹Nein, ich will mir das nicht anhören und mich auf die Bundesliga fokussieren.›» Aus diesem Grund habe er abgeblockt.

Rennes lässt jedoch nicht locker. «Sie haben dann zwei, drei weitere Male probiert. Allerdings habe ich weiterhin abgeblockt. Der Fokus lag wirklich auf Deutschland», sagt der 21-Jährige.

Es vergehen einige Wochen und bei Fabian Rieder tut sich etwas. «Wir Deutschschweizer sind da manchmal etwas geradlinig. Wenn wir etwas wollen, dann kommt auch nur das infrage.» Deshalb habe er versucht, etwas offener zu werden.

Rieder führt Gespräche mit YB und bekommt Tipps von Kennern. «Gelson Fernandes hat mir gesagt, dass Rennes ein super Verein ist. Sehr gut geführt und familiär.»

Kompromiss mit YB wegen CL-Playoffs

Die Hartnäckigkeit des französischen Klubs zahlt sich schliesslich aus. «Ich habe mir das dann angehört, weil sie mich unbedingt wollten, obwohl ich die ersten Male abgeblockt habe», erklärt Rieder.

Die Verhandlungen laufen von Beginn weg gut. Rieder: «Von der ersten Sekunde an habe ich gespürt, dass sie mich unbedingt wollen. Das hat mich sehr beeindruckt, weil ich ja auch Gespräche mit anderen Clubs geführt habe.»

Das Vertrauen und der Wille, mich zu holen, sei vonseiten Rennes unglaublich gewesen, sagt Rieder. Zudem habe ihm der Verein zugesagt, dass er die Champions-League-Playoffs noch bei YB machen darf. So kommt der Transfer schliesslich zustande.

Sein Debüt für die Franzosen hat der Youngster bereits hinter sich. Gegen Brest kommt er zu einem Kurzeinsatz. Am Samstag (17 Uhr) geht es für Rennes nach der Nati-Pause gegen Lille weiter.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-fa ... t-66601899

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 Betreff des Beitrags: Re: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Sonntag 17. September 2023, 01:03 
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2:2 bei Heimdebüt mit Rennes

Rieder erlebt Aufholjagd auf dem Platz mit

Fabian Rieder ist zu seinem ersten Heimeinsatz für Rennes gekommen. Bei seiner Einwechselung stand es noch 0:2 – am Ende kann sich der Klub aus der Bretagne über einen Punkt freuen.

Der von den Young Boys in die Bretagne transferierte Schweizer Internationale wurde gegen Lille in der 64. Minute beim Stand von 0:2 eingewechselt. In den letzten 20 Minuten glich Rennes noch zum 2:2 aus.

Vor der Nationalmannschafts-Pause hatte Rieder beim torlosen Remis gegen Brest mit einem Kurzeinsatz sein Debüt in der Ligue 1 gefeiert.

Rennes hat nach fünf Ligue-1-Runden einen Sieg und vier Unentschieden auf dem Konto. Weiter geht es für das Team von Trainer Bruno Genesio am Donnerstag in der Europa League daheim gegen Maccabi Haifa. Gegen die Israelis bestritt Rieder Ende August in der Champions-League-Qualifikation seine letzten beiden Partien für YB.


https://www.blick.ch/sport/fussball/int ... 49535.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Sonntag 17. September 2023, 01:07 
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YB - Varela: «Schlechte Idee von Rieder, nach Frankreich zu gehen»

Mit seinem Wechsel von YB zu Stade Rennes hat Fabian Rieder viele überrascht – auch Ex-Profi Carlos Varela. Er hält nicht viel vom Transfer in die Ligue 1.

Das Wichtigste in Kürze

- Carlos Varela sieht den Wechsel von Fabian Rieder zu Stade Rennes kritisch.
- Die Ligue 1 sei zu physisch für den 21-jährigen Berner, so der Ex-Profi.
- Varela: «Es war eine schlechte Idee, nach Frankreich zu gehen.»

Fabian Rieder könnte bei Stade Rennes bald zum ersten Mal in der Startelf stehen. Vor zwei Wochen, nur drei Tage nach seinem Transfer, kam er gegen Brest in den letzten Spielminuten zum Debüt. Am Samstag (17 Uhr) spielt sein Klub gegen Lille.

Rund 15 Millionen Franken hat Rennes für Rieder bezahlt. Sein Wechsel kam für viele etwas überraschend. Zuvor wurde der Berner nämlich lange mit einem Transfer in die Bundesliga in Verbindung gebracht.

Varela sieht Rieder-Wechsel von YB zu Rennes kritisch

Generelle Zweifel am Ligue-1-Abenteuer Rieders hat Carlos Varela. Der ehemalige Spieler von YB ist heute als TV-Experte tätig – und sieht die Entscheidung des 21-Jährigen kritisch.

Bei «blue Sport» sagt Varela: «Für mich war der Wechsel von Fabian Rieder nach Rennes keine gute Idee. Und ich meine damit nicht den finanziellen Aspekt, sondern den sportlichen.»

Zunächst einmal mache er sich Sorgen um Rieder, was die Anpassung betrifft. «Denn in Frankreich muss man schon die Sprache sprechen und dann ist es eine andere Mentalität», so Varela. In dieser Hinsicht habe er einen langen Weg vor sich. «Ausserdem ist er ein eher schüchterner Mensch.»

«Entspricht nicht dieser Philosophie»

Carlos Varela spricht insbesondere die physische Spielweise der französischen Liga an. «Die Ligue 1 ist eine Liga, in der Spieler mit grossen körperlichen Voraussetzungen mehr Chancen kriegen, als anderswo.»

Die spanische oder italienische Liga seien viel technischer. Varela: «Ich kann mir vorstellen, dass Rieder dieser Philosophie eher entspricht. Ich hätte ihn eher in einer dieser Ligen oder sogar in Holland oder Belgien bei einem Spitzenteam gesehen.»

Die Ligue 1 sei sogar die letzte Liga, welche er sich für den ehemaligen Spieler von YB hätte vorstellen können. «Es ist nicht Rennes, was mir Sorgen bereitet. Sondern die Tatsache, dass er jedes Wochenende gegen sehr physische Mannschaften antreten wird.»

Varela spricht Klartext: «All diese Punkte lassen mich zum Schluss kommen, dass es eine schlechte Idee war, nach Frankreich zu gehen.» Dennoch lasse er sich gerne vom Gegenteil überzeugen. «Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass er mich überrascht, sich durchsetzt und den Laden aufmischt.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-va ... n-66601919

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 Betreff des Beitrags: Re: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Freitag 13. Oktober 2023, 17:36 
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Er wird in der U21 gebraucht

Fabian Rieder spricht über seine Nicht-Nomination für die A-Nati

Im vergangenen Sommer wechselte Fabian Rieder von den Berner Young Boys zu Stade Rennes. Im Interview spricht der Mittelfeldspieler über die turbulente Zeit seit seinem Wechsel.

Nach seinem Wechsel nach Frankreich ging es Fabian Rieder nicht sonderlich gut. Wie er im Podcast Zweikampf offenbarte, ging es ihm körperlich und mental nicht gut. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Im Interview mit dem Tagblatt meinte der Solothurner: "Im Sommer ist sehr viel passiert. Deshalb kamen wir in Gesprächen mit Rennes und den Nationaltrainern zum Schluss, dass es Sinn macht, wenn ich eine kurze Pause einlegen kann. Deshalb habe ich beim ersten U21-EM-Quali-Spiel gefehlt und durfte einige Tage frei nehmen. In dieser Pause konnte ich mich sehr gut erholen. Meine Batterien sind wieder richtig aufgeladen. Das hat man auch in den ersten Wochen bei Rennes gesehen, wo ich auch in wichtigen Spielen schon eingesetzt wurde."

In der laufenden Natipause wurde Rieder nicht für die A-Nati, sondern die U21 aufgeboten. Dazu steht Rieder wie folgt: "Ich habe nicht damit spekuliert, dass ich in der A-Nati dabei bin, sondern einfach die Aufgebote abgewartet. Murat Yakin und ich habe dann zusammen telefoniert, er hat begründet, dass er lieber wolle, dass ich zwei Partien über 90 Minuten absolvieren kann. Das mache ich natürlich gerne." Für Rieder und seine Teamkollegen warten in der EM-Quali Montenegro und Armenien.


https://sportal.ch/u-nationalmannschaft ... die-a-nati

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 Betreff des Beitrags: Re: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. Oktober 2023, 22:15 
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Fabian Rieder: «Das europäische Überwintern ist durchaus drin»

Am 29. August 2023 trug er zum 122. und letzten Mal das YB-Dress und leistete seinen Beitrag zur Qualifikation für die UEFA Champions League, danach wechselte er zu Rennes: Fabian Rieder (21) verfolgt seinen alten Klub nun als grosser Fan aus der Ferne.

Fabian, seit Anfang September stehst Du bei Rennes in der französischen Ligue 1 unter Vertrag. Wie fällt Deine erste Zwischenbilanz aus?
Für mich persönlich ist sie sehr positiv. Ich stiess spät zur Mannschaft, fand mich aber ziemlich schnell zurecht und stand am 1. Oktober im wichtigen Derby gegen Nantes erstmals von Anfang an auf dem Platz. Der 3:1-Sieg rundete diesen Tag ab. Eine Woche später stand ich gegen PSG erneut in der Startformation und hatte trotz der 1:3-Niederlage gute Momente.

Du bist also sehr gut aufgenommen worden.
Absolut. Die neuen Teamkollegen verfügen nicht nur über grosse fussballerische Qualitäten, sondern sind auch coole Jungs mit viel Persönlichkeit. Die Leute vom Staff sorgten ebenfalls dafür, dass ich schnell integriert wurde. Im Klub herrscht eine ausgezeichnete Atmosphäre, wenn ich Hilfe benötige, ist immer jemand da. Ich schätze das ungemein. Und mein Vorteil ist es, dass ich mit der französischen Sprache keine grossen Probleme habe. Der Wechsel nach Frankreich war eine sehr gute Entscheidung.

Aber die vergangenen Monate kosteten gewiss Energie.
Allerdings. Es war sehr turbulent. Im Sommer hatte ich wegen der U21-EM kaum Ferien, und als ich das letzte Mal für YB spielte, spürte ich schon, dass die Energiereserven langsam aufgebraucht sind.

Dieses letzte Spiel war die Partie gegen Maccabi Haifa, in der Du Deinen Beitrag zum 3:0-Sieg und damit zur Qualifikation für die Champions League geleistet hast.
Mir war es extrem wichtig, bis zum Schluss alles für YB zu geben. Umso mehr freute ich mich, dass es mit dem Einzug in die UEFA Champions League klappte.

Wie verfolgst Du YB aus der Ferne?
Sehr eng. Zum einen konnte ich bis jetzt im Fernsehen alle Spiele fast vollumfänglich sehen, zum anderen habe ich natürlich immer noch Kontakt mit den alten Weggefährten, die echte Kollegen geworden sind. YB ist speziell, da habe ich Freunde fürs Leben gefunden. Lewin Blum ist einer von ihnen.

Nun kommt Manchester City ins Stadion Wankdorf. Was ist gegen dieses Weltklasseteam möglich?
Natürlich ist allen bei YB bewusst, mit was für einem Kaliber man es zu tun bekommt. Wer bei Manchester City auf dem Platz steht, hat Weltklasseniveau. Obwohl die Rollen verteilt sind, geht man als Aussenseiter nicht mit dem Gedanken auf den Rasen, sowieso nichts holen zu können. Auch YB hat eine starke Mannschaft beisammen, die in den ersten zwei Gruppenspielen gute Leistungen abgeliefert hat. Ich glaube, dass ein europäisches Überwintern durchaus drin ist. Gegen Manchester City muss selbstverständlich alles passen, aber wenn das Publikum die Spieler trägt und das Glück mitspielt, wer weiss… Ich hoffe jedenfalls als grosser Fan auf einen erfolgreichen YB-Abend.


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 Betreff des Beitrags: Re: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Samstag 11. November 2023, 18:10 
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11.11.2023

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Das grosse Europa-Round-Up

Rieders Premiere, Sierro düpiert Liverpool, Xhaka ist weiter

Im vergangenen Sommer wechselte Fabian Rieder von YB zu Stade Rennes. Im zehnten Einsatz gelingt ihm sein erstes Tor. Erfolgreiche Abende erleben auch Vincent Sierro mit Toulouse und Granit Xhaka mit Leverkusen.

Es hat eine Weile gedauert, nun ist es so weit: Im Europa-League-Spiel von Stades Rennes gegen Panathinaikos Athen verwandelt Fabian Rieder einen Freistoss direkt. Dass er bei seinem ersten Tor für Rennes von einem gröberen Fehlgriff profitiert, dürfte ihm egal sein.

In der 9. Minute läuft Rieder aus etwas mehr als 20 Metern an und erwischt den gegnerischen Keeper Alberto Brignoli mit einem Aufsetzer zwischen den Beinen. Nachdem Rieder im Hinspiel gegen die Griechen mit einem Assist die erste Torbeteiligung gelungen ist, lässt er am Donnerstagabend das erste Tor folgen.

Den Sieg, mit dem sich Rennes frühzeitig das Ticket für die K.o.-Phase sichert, stellen die Joker Ibrahim Salah und Ludovic Blas mit einem Doppelschlag kurz nach Rieders Auswechslung in der 62. Minute sicher.

Sierro jubelt gegen Liverpool – Xhaka weiter

Grund zum Jubeln hat auch Vincent Sierro. Der ehemalige Teamkollege von Rieder bei den Young Boys, der im jungen Ensemble des FC Toulouse inzwischen die Captainbinde trägt, feiert unter anderem dank seiner Flankenvorlage zum 2:0 gegen den nicht in Bestbesetzung angetretenen FC Liverpool einen 3:2-Heimsieg. Mit dem überraschenden Erfolg festigen die Südfranzosen den 2. Platz und verhindern, dass sich der englische Champions-League-Sieger von 2019 zwei Runden vor Abschluss der Gruppenphase für die K.o.-Phase qualifiziert.

Granit Xhaka hat die Achtelfinal-Qualifikation mit Bayer Leverkusen bereits eingetütet. Der formstarke Leader der Bundesliga fährt in Baku gegen Karabach Agdam dank eines verwandelten Handspenaltys von Victor Boniface in der 94. Minute den vierten Sieg im vierten Spiel ein und benötigt damit nur noch einen Punkt, um als Gruppensieger den direkten Vorstoss in den Achtelfinal klarzumachen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 25668.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. Dezember 2023, 01:27 
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05.12.2023

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Youngster in der Ligue 1

Rieder: «Rennes hat mich für ein langfristiges Projekt geholt»

Im Sommer verliess Fabian Rieder die Berner Young Boys in Richtung Stade Rennes in die Ligue 1. Dort hat sich der U21-Natispieler eingelebt und zuletzt mit einem Freistosstor für Aufmerksamkeit gesorgt. Im SRF-Interview spricht der Mittelfeldspieler über ebendieses Tor, sein Leben in Frankreich und die teils mangelnde Spielzeit.

SRF Sport: Fabian Rieder, wie haben Sie sich in Frankreich eingelebt?

Fabian Rieder: Eigentlich sehr gut. Die Stadt ist nicht die grösste, sondern klein und herzig. Zweieinhalb Wochen nach meiner Ankunft hatte ich schon eine Wohnung. Die Leute in der Stadt sind freundlich und zuvorkommend. Das spiegelt sich auch im Klub wider – er ist fast familiär, aber mit grossen Ambitionen.

Gibt es etwas, was Sie aus Bern vermissen?

Ich vermisse alles ein bisschen, es ist ein komplett anderes Leben. Es ist eine andere Mentalität, eine neue Sprache. Von daher ist es eine komplette Veränderung gewesen. Und natürlich vermisse ich meine Familie und meine engsten Freunde. Aber ich fühle mich wirklich sehr wohl, auch wenn es nie gleich sein wird wie bei YB.

Was sind die grössten Unterschiede zwischen Stade Rennes und YB?

In jedem Bereich gibt es Unterschiede. Nach meiner Ankunft war ich schon auch etwas überrascht. Die Qualität, Intensität, Schnelligkeit und auch im physischen Bereich ist alles eine Liga höher. Da musste ich mich zuerst akklimatisieren. Ich kann mich nun Woche für Woche verbessern, Stade Rennes ist wirklich ein super Klub. Auch wenn wir momentan nicht die besten Resultate haben.
Rieder: «Stade Rennes ist wirklich ein super Klub»

In der Liga läuft's nicht, in der Europa League schon. Woher kommt diese Diskrepanz?

In der Europa League haben wir direkt mit einem 3:0 gestartet. Dadurch hatten wir auch etwas weniger Druck und waren etwas relaxter. Wenn du in der Liga ein Spiel verlierst, bist du im nächsten Spiel direkt wieder unter Druck. Dann ist man im Kopf vielleicht ein wenig gestresster. Oft ist es eine mentale Sache, denn in den Füssen haben wir es ja eigentlich. Das finde ich schade, denn wir zeigen gute Leistungen, aber belohnen uns nicht.

"Ich verzweifle auch nicht, wenn ich mal nicht spiele."
Autor: Fabian Rieder

Wie zufrieden sind Sie mit Ihren eigenen Leistungen?

Mit meinen Leistungen bin ich grundsätzlich zufrieden. Klar hätte ich mir mehr Spielzeit gewünscht, aber das ist «Part of the Business». Auf meiner Position gibt es auch grosse Konkurrenz: Nemanja Matic, Enzo Le Fée, Baptiste Santamaria und Captain Benjamin Bourigeaud. Sie verlangen mir in jedem Training alles ab. Ich wusste, dass es schwierig werden wird. Aber Rennes hat mich nicht für ein kurzfristiges, sondern ein langfristiges Projekt geholt. Ich verzweifle auch nicht, wenn ich mal nicht spiele, auch wenn meine Ansprüche anders wären.

Sind die wenigen Spielminuten für Sie unerwartet?

Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich jedes Spiel von Anfang an spiele. Klar hätte ich mir mehr Spielzeit gewünscht. Aber der Sportchef zeigt mir immer wieder sein enormes Vertrauen in mich. Man darf nicht vergessen, dass es mein erster Wechsel ins Ausland ist. Deshalb gebe ich mir die Zeit und mache mir keinen Stress.

In der Europa League haben sie gegen Maccabi Haifa ein herrliches Freistosstor erzielt. Nehmen Sie uns nochmal mit zu diesem Moment.

Da habe ich gemerkt, dass mir wirklich vertraut wird. Ich kam rein und durfte jeden Standard treten. Deshalb hab ich mir dann mit viel Selbstvertrauen den Ball genommen. Man darf sich auch als junger Schweizer mit 21 Jahren nicht unterschätzen. Dass ich den Ball dann so reinhaue, zeigt auch meine mentale Stärke. Ich bin überglücklich, dass es so gut geklappt hat.


https://www.srf.ch/sport/fussball/inter ... ekt-geholt

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 Betreff des Beitrags: Re: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Samstag 6. Januar 2024, 13:39 
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03.01.20234

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Leihweise Verpflichtung des 21-Jährigen?

YB-Sportchef Steve von Bergen nimmt Stellung zur möglichen Rückkehr von Fabian Rieder

Fabian Rieder wechselte Ende August 2023 von den BSC Young Boys in die Ligue 1 zu Stade Rennes. Bei den Franzosen hat der Schweizer jedoch auch aufgrund eines Trainerwechsels einen schweren Stand, weswegen er die Franzosen bereits wieder auf Leihbasis verlassen könnte.

Gemäss der französischen L'Équipe soll sogar eine leihweise Rückkehr nach Bern ein Thema sein. YB-Sportchef Steve von Bergen hat sich zu den Gerüchten geäussert und den Spekulationen gegenüber der Berner Zeitung eine Abfuhr erteilt. "So, wie ich Fabian kenne, wird er sich in Rennes unbedingt durchsetzen wollen." Damit dürfte der 21-Jährige in der Rückrunde allem Anschein nach nicht wieder im YB-Dress auflaufen.


https://sport.ch/bsc-young-boys/1218761 ... ian-rieder

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 Betreff des Beitrags: Re: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Samstag 6. Januar 2024, 14:46 
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06.01.2024

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YB – Fabian Rieder kehrt nicht zurück: «Möchte mich durchsetzen»

Im Sommer wechselte Fabian Rieder (21) für rund 15 Millionen Franken von YB nach Rennes. Dort läuft es noch nicht optimal. Doch der Schweizer will bleiben.

Das Wichtigste in Kürze

- Fabian Rieder will sich bei Stade Rennes durchbeissen, schliesst eine YB-Rückkehr aus.
- Seit dem Trainerwechsel spielt er bei den Franzosen kaum noch, das System wurde geändert.
- Doch die Verantwortlichen machen Rieder Mut, sie seien mit ihm zufrieden.

Der Start ins Auslands-Abenteuer ist Fabian Rieder bisher noch nicht wirklich geglückt. Das Schweizer Mittelfeld-Juwel wechselt im Sommer von YB zu Stade Rennes – für rund 15 Millionen! Doch spätestens seit dem Trainerwechsel von Bruno Génésio zu Julien Stéphan, isst der 21-Jährige hartes Brot.

Seit Anfang November kommt er in der Ligue 1 nur auf einen 14-minütigen Teileinsatz. Ansonsten sitzt Rieder auf der Bank, kommt immerhin in der Europa League auf vier Einsätze (2 Tore, 1 Assist). Doch auch mit Blick auf die EM 2024 ist das zuwenig für den zweifachen Schweizer Meister.

Rückkehr zu YB für Fabian Rieder «kein Thema»

Deshalb wurde zuletzt sogar über einen leihweisen Wechsel zurück zu YB spekuliert. Diesen verwies bereits Sportchef Steve von Bergen ins Reich der Märchen. Jetzt nimmt Rieder selber dem Gerücht den Wind aus den Segeln.

«Das ist für mich kein Thema», sagt Fabian Rieder bei «CH Media». «YB bleibt zwar mein Herzensklub, aber ich möchte mich jetzt bei Rennes in der Ligue 1 durchsetzen.»

Für den vierfachen Nationalspieler ist klar, dass er geduldig sein müsse. «Es ist mein erster Wechsel ins Ausland.» Hoffnung schöpft der 21-Jährige auch aus Gesprächen mit dem Sportdirektor und dem Trainer: «Sie haben mir gesagt, dass sie super zufrieden sind mit mir. Ich soll so weitermachen wie bisher und dann werde ich zu meinen Einsätzen kommen.»

Weil Neo-Trainer Stéphan das System von drei auf zwei Zentrumsspieler umstellte, wurde es eng für den Schweizer. Der Konkurrenzkampf um die zwei Plätze ist gross: Vor allem das französische Toptalent Enzo Le Fée nimmt Rieder viel Spielzeit weg.

«Ich finde, er ist ein Topspieler, technisch versiert. Aber ich habe die Überzeugung, dass auch ich grosse Qualitäten habe», so der Schweizer.

Bereits morgen Sonntag könnte Fabian Rieder aber Einsatzzeit sammeln. Stade Rennes trifft im Cup auf Guingamp. Am kommenden Wochenende geht es in der Ligue 1 gegen Nizza weiter.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-fa ... n-66682046

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