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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Montag 12. April 2021, 15:35 
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Hattrick im Belgien-Abstiegskampf

Ballert sich Frey in eine grosse Liga?

Der Abstieg mit Waasland-Beveren ist wohl kaum mehr abzuwenden, dafür macht Michi Frey (26) im belgischen Liga-Endspurt so richtig Werbung in eigener Sache.

In diesem Abstiegskampf ist so richtig Drama drin! Seit Wochen stemmt sich Schlusslicht Waasland-Beveren mit aller Kraft gegen den Fall in die zweite Liga. Mal eine bittere Pleite trotz Führung, mal eine vergeigte Partie wegen gleich zwei roter Karten. Und zuletzt? Der Last-Minute-Schocker gegen Kortrijk. Das 3:4 fällt in der 96. Minute!

Eine Pleite, die für den Vorstadt-Klub aus Antwerpen, bei dem auch Ex-YB-Mittelfeldmann Leonardo Bertone (27) spielt, wohl den Abstieg bedeutet – und die auch Michi Frey besonders schmerzt. Der Stürmer aus Münsingen BE schiesst gegen Kortrijk einen Hattrick, markiert damit seine Saisontore zehn, elf und zwölf!

Nach Abpfiff nimmt er den Matchball mit nach Hause. Doch freuen kann er sich angesichts der Umstände nicht wirklich: «Ich wäre gerne glücklich heimgegangen. Aber nach dieser unnötigen Niederlage bin ich einfach nur sehr enttäuscht.»

Frey weiss: Direktkonkurrent Mouscron muss seine letzten beiden Partien verlieren – und Waasland-Beveren zum Abschluss gegen Leuwen gewinnen, damit zumindest der Sprung auf den Relegationsplatz noch möglich wäre. «Solange es noch rechnerisch möglich ist, glauben wir daran!», so Frey.

Noch ein Jahr Vertrag bei Fenerbahce

Allerdings: Für den früheren YB-, Luzern- und FCZ-Angreifer dürfte das Kapitel in Belgien nach dieser Saison ohnehin beendet sein. Bei Fenerbahce Istanbul, das Frey für diese Spielzeit nach Beveren ausgeliehen hat, besitzt er noch einen Vertrag bis 2022.

Nach seinem Riesenlauf – mit fünf Toren in den letzten drei Partien – ist es allerdings kein Wunder, dass Frey auch bei anderen Klubs auf dem Zettel steht. Frey will vorerst aber abwarten, schliesst aktuell einzig eine Rückkehr in die Schweiz aus.

Empfiehlt sich Frey gerade für den Sprung in eine grosse Liga? Der Stürmer sagt nur: «Belgien war für mich und meine Entwicklung absolut der richtige Schritt!»


https://www.blick.ch/sport/fussball/int ... 53805.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Freitag 7. Mai 2021, 23:26 
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07.05.2021

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Anspannung pur im Abstiegskampf

Redeverbot für Frey und Bertone

Den früheren YB-Spielern Michael Frey und Leonardo Bertone bleibt in Belgien eine Partie, um mit Waasland-Beveren die Relegation zu verhindern. Wie gross der Druck ist, zeigt eine Massnahme.

Es sind die Momente nach dem grossen Sieg. Doch in den Gesichtern von Michael Frey und Leonardo Bertone ist keine Freude erkennbar, schon gar nicht wirken sie ausgelassen. Das Bild zeigt vor allem eines: riesige Erleichterung.

Das Foto ist Mitte April entstanden, nachdem die früheren YB-Spieler mit Waasland-Beveren in Leuven gewannen. Und gleichzeitig Brügge gegen Konkurrent Mouscron nach Toren in den Schlussminuten siegte. Waasland-Beveren, schon fast abgestiegen, rettete sich in extremis und nur dank der besseren Bilanz in den Direktbegegnungen mit Mouscron in die Relegation.

Bertone und Frey kommen wichtige Rollen zu. Bertone ist seit seinem Wechsel von Thun nach Belgien letzten Sommer im Mittelfeld gesetzt, manchmal führt er sein Team gar als Captain an. Und Michael Frey, den sie in Belgien «de Tank» nennen, «den Panzer», ist der Stürmer, der sich mit 16 Treffern unentbehrlich gemacht hat. Als Waasland-Beveren vergangenen Samstag im Hinspiel der Barrage bei Seraing gastierte, war es natürlich der 26-jährige Münsinger, der sein Team beim 1:1 mit einem Elfmeter in Führung brachte.

Am Samstag steht das Rückspiel an, das über den Verbleib in der höchsten belgischen Liga entscheidet. Wie angespannt die Lage beim Club aus dem Antwerpener Vorort ist, zeigt die Massnahme des Redeverbots, das Waasland-Beveren seinen Spielern in dieser Woche auferlegt hat. Nichts soll die Vorbereitung auf die kapitale Partie gefährden.

Stösst bald Marc Schneider dazu?

Ein Abstieg wäre ein herber Rückschlag im Projekt der neuen amerikanischen Investoren um den Milliardär David Blitzer, die auch Anteile an Crystal Palace, Estoril und am FC Augsburg halten. Ihr Plan sieht vor, Waasland-Beveren in der höchsten Liga zu etablieren.

Dabei soll ein weiterer Schweizer helfen: Roger Stilz, der seit Anfang Jahr Sportchef ist. Und wie man hört, soll Marc Schneider ein Kandidat für den Job des Trainers sein. Der 40-Jährige, der seit seinem Abgang beim FC Thun letzten Herbst ohne Verein ist, will sich dazu nicht äussern. Ein Engagement im Ausland, sagt er, könne er sich aber durchaus vorstellen.

Vorerst aber gilt es für Waasland-Beveren, den Worst Case zu verhindern. Als Bertone vor ein paar Wochen über seine Zeit in Belgien sprach, erzählte er, wie der Kampf gegen den Abstieg an die Substanz gehe und dass er schon manch unerfreuliches Déjà-vu erlebt habe. Mit Thun hatte sich der 27-Jährige letzte Saison als Führungsfigur während Monaten gegen die Relegation aufgelehnt, nur um in der Barrage an Vaduz zu scheitern.

Waasland-Beveren war 2020 eigentlich schon abgestiegen, beim Abbruch der Saison aufgrund der Corona-Pandemie hatte sich der Club auf einem Abstiegsplatz befunden. Nach langem juristischem Hin und Her wurde erwirkt, dass es keinen Absteiger gab, die Liga dafür von 16 auf 18 Mannschaften aufgestockt wurde. Bertone konnte also erahnen, worauf er sich einliess, als er das Angebot aus Belgien annahm.

Nicht nur Frey und Bertone haben YB-Bezug

Bertone und Frey haben denselben Berater, und als der Start in die neue Saison misslang und Frey bei Fenerbahçe keine Aussicht auf Spielzeit hatte, vermittelte dieser den Stürmer ebenfalls nach Belgien, leihweise bis zum Sommer. Frey wohnte in den ersten Wochen bei Bertone, seinem Freund, mit dem er schon im YB-Nachwuchs gespielt hatte. Auf einen alten Bekannten zu treffen, habe die Integration für beide vereinfacht, sagt Bertone.

Dazu kommen die deutschen Mitspieler Andreas Wiegel und Felix Bastians, der von 2008 bis 2009 bei den Young Boys unter Vertrag gestanden hatte. Die vier verbringen viel Zeit zusammen, Antwerpen sei ein bisschen wie Bern, nur grösser, sagte Bertone kürzlich. Und liess keine Zweifel aufkommen, dass er sich wohlfühlt.

Ob er und Frey über den Sommer hinaus bleiben, ist dennoch fraglich. Frey hat einen Vertrag bei Fenerbahçe bis 2022, und auch wenn eine Rückkehr zum türkischen Spitzenclub unwahrscheinlich scheint, so hat er sich mit seinen Toren für einen Wechsel zu einem grösseren Verein als Waasland-Beveren empfohlen. Und Bertone? Sein Kontrakt ist zwar bis 2023 gültig, den Gang in die zweite Liga würde er aber kaum antreten.

Ein Spiel verbleibt Waasland-Beveren, um diesen zu verhindern. Der Druck wird gross sein. Und die Erleichterung?


https://www.bernerzeitung.ch/redeverbot ... 0567166851

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Samstag 15. Mai 2021, 17:02 
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Ex-FCZ-Stürmer zur Top-Saison

Darum fand Michi Frey in Belgien zu alter Stärke zurück

Eine turbulente Saison hat für Michi Frey (26) im Abstiegsdrama mit Waasland-Beveren geendet. Die Fenerbahce-Leihgabe im Interview über Belgien, Transfer-Gerüchte und das Malen.

Blick: Michi Frey, wie haben Sie diesen nervenaufreibenden Saisonfinish verdaut?
Michi Frey: Körperlich gehts mir zwar sehr gut, aber ich brauche sicher noch einige Tage, um richtig runterzufahren.

Sie haben immer betont, dass Belgien der richtige Schritt war. Was war bei Waasland-Beveren anders für Ihre Entwicklung?
Ich hatte einen Trainer, der mir zu 100 Prozent das Vertrauen gab. Ich konnte so viel trainieren und im Gym arbeiten, wie ich wollte. Ohne, dass ein Staffmitglied mir sagte, dass es jetzt genug sei. Kurz gesagt: Sie liessen mich einfach machen!

Sie haben einen unglaublichen Lauf hingelegt. Ihr bester bis jetzt?
Mit wettbewerbsübergreifend 17 Toren war es statistisch bisher die beste Saison. Ich finde aber, dass ich vor allem taktisch sowie spielerisch einen grossen Schritt gemacht habe. Ich hatte zwar einen tollen Lauf, dennoch hat es nicht zum Klassenerhalt gereicht – deshalb ist die Saison für mich in gewisser Hinsicht auch enttäuschend.

Sie sind ein bekennender Fan des belgischen Fussballs. Warum sagt er Ihnen derart zu?
Wir waren ein Team mit eher wenig Ballbesitz, das oft über Konter schnell den Abschluss suchte. Den Ball zu halten, ihn weiterzuleiten oder mich selbst zu drehen und in den Abschluss zu gehen, das liegt mir. Oft wird über den ganzen Platz Mann gegen Mann gespielt, das kommt mir entgegen. Und nicht viele Mannschaften mauern – das wiederum macht das Spiel offener und gibt viele Räume hinter der Abwehr. Es wird dir nichts geschenkt, und es gibt viele Zweikämpfe. So habe ich auch gelernt, meinen Körper richtig einzusetzen.

Können Sie es sich trotz Abstieg vorstellen, in Belgien zu bleiben?
Belgien ist ein Fussballland – und es macht mir grossen Spass in dieser Liga. Ob ich wieder hier spielen werde, wird sich zeigen. Vorstellen könnte ich es mir bestimmt.

Neben La-Liga-Klub Osasuna und dem HSV sollen Anderlecht und Genk an Ihnen dran sein.
Dazu kann ich mich nicht gross äussern. Es ist aber absolut vorstellbar, dass ich innerhalb der Liga zu einem gut strukturierten Verein wechsle. Doch mein Traum ist immer noch, Stammspieler bei Fenerbahce zu werden.

Ihr Vertrag dort läuft noch ein Jahr.
Fener ist ein unglaublich grosser Verein. Es wäre fantastisch, mit dem Klub den Titel zu gewinnen. Grundsätzlich möchte ich einfach Fussball spielen und Spass haben. Nur dann bin ich wirklich glücklich. Auch England würde mich reizen. Ich glaube daran, dass mit harter Arbeit und Geduld alles möglich ist.

Sie haben in dieser Saison sehr viel Verantwortung übernommen. Wie gefällt Ihnen diese Rolle?
Mein Beruf ist es, Tore zu erzielen, diese Verantwortung hat jeder Stürmer, und das liebe ich. In jedem Team muss man seinen Platz finden – und sich dabei manchmal auch dem Mannschaftserfolg unterordnen. Nach zehn Jahren im Profigeschäft bin ich bestimmt ruhiger und abgeklärter geworden.

Nun warten die Ferien. Welche Pläne haben Sie?
Es war eine sehr turbulente Corona-Saison. Ich brauche nun Ruhe. Ich möchte ein wenig abschalten.

Wie gelingt Ihnen das?
Ich werde viel lesen, die Natur geniessen und vielleicht ein paar Bilder malen. Und: Ich werde auch Zeit mit meiner Familie verbringen.

Worin liegt der Reiz im Malen für Sie?
Beim Malen kann ich sehr gut entspannen. Ich vertiefe mich dann in meine eigene Welt – das ist unbeschreiblich. Und singen tue ich auch jeden Tag. Fragen Sie mal meinen Ex-WG-Partner Leonardo Bertone (Ex-YB- und -Thun-Profi, jetzt Teamkollege bei Waasland-Beveren, d. Red.). Ihm hat es auf jeden Fall gefallen. (Lacht.)


Persönlich

Michael Frey (26) stammt aus Münsingen BE. Er durchlief sämtliche Nachwuchs-Stufen der Nati, machte 14 Partien für die U21-Auswahl. Für die A-Nati wurde er bislang einmal aufgeboten (2014), blieb aber ohne Einsatz. Frey wechselte als Junior von Thun zu YB. Für die Stadtberner gab er dann auch sein Profi-Debüt. Später wechselte er nach Lille, von wo er nach einer Saison nach Luzern ausgeliehen wurde. Es folgte die Rückkehr zu YB, dann der Wechsel zum FCZ und schliesslich zu Fenerbahce Istanbul. Nach einem Jahr in der Süper Lig verliehen die Türken ihn nach Nürnberg und zuletzt zu Waasland-Beveren. Sein Vertrag bei Fener läuft noch bis 2022.


https://www.blick.ch/sport/fussball/int ... 25106.html

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