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Eklat beim FCB - Vertrag mit Gimenez aufgelöst
Ausgerechnet am Tag des Rückspiels der Champions-League-Qualifikation in Bremen kam es beim FCB zum Eklat: Christian Gimenez erzwang seinen sofortigen Abgang zum französischen Tabellenletzten Marseille, indem er einen Einsatz verweigerte.
[Si] - Sobald der Topskorer der letzten Saison bei Olympique den Vertrag unterschreibt (was in Kürze passieren dürfte), wird das vertragliche Engagement aufgelöst. Faktisch haben sich die Bebbi aber bereits von Gimenez getrennt. Wäre der Gaucho gegen Bremen eingesetzt worden, hätte er mit Marseille im UEFA-Cup nicht mehr spielen können.
Vor Wochenfrist setzte Gimenez die Verantwortlichen des FCB erstmals in Kenntnis, mit den Südfranzosen in Kontakt zu stehen. Am Sonntag soll er angedeutet haben, gegen Werder nicht zur Verfügung zu stehen. Als Marseille, das mit nur einem Punkt aus vier Partien schlecht zur Saison startete, sich die Teilnahme für den UEFA-Cup am Dienstagabend im UI-Cup-Final mit einem 5:1 gegen Deportivo La Coruña sicherte, wurde aus der Absicht Gimenez' Gewissheit.
Mit seiner Arbeitsverweigerung zur absoluten Unzeit hat sich Jimmy Gimenez indes Unmengen jener Sympathien verspielt, die er sich während seines vierjährigen Engagements in Basel mit unzähligen Toren verdient hatte. Mit seinem Affront gegenüber dem Verein führte er das wichtigste Ziel der Basler regelrecht ad absurdum und beschränkte den Handlungsspielraum des Schweizer Champions aufs Minimum.
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