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| Autor: | Haribo [ Freitag 22. Juli 2005, 10:51 ] |
| Betreff des Beitrags: | Hardturm Stadion, Zürich |
Hardturm bleibt bis Sommer 2007 In der kommenden Saison spielen GC und der FCZ im alten Hardturm-Stadion. Das bestehende Hardturm-Stadion wird frühestens im Sommer 2007 abgebrochen. Damit ist sichergestellt, dass die Fussballklubs GC und FCZ die Stadt während des Letzigrund-Neubaus nicht verlassen müssen. Durch die Rekurse der Anwohnerschaft gegen die Baubewilligung für das geplante Stadion Zürich verzögert sich der Baubeginn. Noch ist offen, wie lange das Rekursverfahren dauern wird. Darum hat die Stadion-Zürich-Investorin Credit Suisse jetzt entschieden, das bestehende Hardturm-Stadion erst abzubrechen, wenn der neue Letzigrund im Sommer 2007 spielbereit sein wird. Per 1. August 2005 übernimmt die Stadt das bestehende Hardturm-Stadion und vermietet es an die beiden Spitzenklubs. Somit wird GC nicht aus seinem Heimstadion ausziehen müssen, und der FCZ wird in der Saison 2006/2007, wenn der Neubau des Letzigrund erstellt wird, im Hardturm spielen. "Wir haben immer betont, dass sich die Stadt bemüht, beiden Klubs eine vernünftige Lösung anzubieten. Der Stadtrat freut sich, dass dies nun in Zusammenarbeit mit allen Partnern gelungen ist", sagt der Finanzvorstand Martin Vollenwyder, der die Verhandlungen für die Stadt geführt hat. Eine Million für die Sanierung Die Stadt wird das Stadion vermieten und für die erforderlichen Sanierungsinvestitionen, den Unterhalt und für die Betriebskosten beim bestehenden Hardturm-Stadion aufkommen. Das Stadion bleibt weiter im Besitz der Stadion Zürich AG. Die Kosten für die Sanierungsarbeiten dürften laut Urs Spinner, Sprecher des Zürcher Hochbaudepartements, auf rund eine Million Franken zu stehen kommen. Über die Mietzinsen, welche GC und FCZ zu zahlen haben, werden keine Angaben gemacht. In einer ersten Reaktion zeigte sich die Vereinigung «Pro Sportstadt Zürich» erfreut über die Lösung. Damit bleibe den beiden Klubs der «aufwändige temporäre Auszug auf der Stadt erspart». Im Gespräch als mögliche Ausweichspielorte waren unter anderem Winterthur und Wettingen. Credit Suisse will bauen Die Trägerschaft Stadion Zürich (Stadt Zürich und Credit Suisse) zeigt sich derweil im Pressecommuniqué weiterhin überzeugt von ihrem Projekt und ist daran interessiert, so rasch wie möglich zu bauen. Klar ist aber, dass das neue Stadion definitiv nicht für die EM in Frage kommt. Diese wird im Letzigrund über die Bühne gehen. Laut Matthias Friedli, Sprecher der Credit Suisse, werde man jetzt in Ruhe das Rekursverfahren gegen die Baubewilligung durchlaufen. (ret/sda) Tagesanzeiger |
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| Autor: | Hauptstadt [ Mittwoch 28. Juni 2006, 12:05 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Baubewilligung für Stadion Zürich ZÜRICH – Etappen-Erfolg für das geplante Fussballstadion auf dem Hardturm. Der Züricher Regierungsrat stützte die von der Stadt Zürich erteilte Baubewilligung und wies Anwohnerrekurse ab. Die Rekurrenten zeigten sich vom Entscheid überrascht und enttäuscht. Wie der Zürcher Regierungsrat in einer Mitteilung schreibt, bewege sich der bemängelte Schattenwurf der Gebäude innerhalb der gesetzlichen Vorgaben. Das zum Stadionprojekt gehörende Bürohochhaus beschatte zudem keine Wohnzonen. Es seien auch genügend Massnahmen getroffen worden, um die festgesetzten Fahrtenlimiten einzuhalten, hält der Regierungsrat weiter fest. Die Stadt Zürich hatte im Mai 2005 der Stadion Zürich AG die Baubewilligung für das Stadionprojekt erteilt, zu dem ein Einkaufszentrum mit 1250 Parkplätzen und ein Bürohochhaus gehören. Ob die Credit Suisse, die zusammen mit der Stadt Zürich die Stadion-Trägerschaft bildet, den 350 Millionen Franken teuren Bau realisieren will, ist noch offen. «Die Credit Suisse hat letzte Woche den Vertretern der Stadt Zürich versichert, dass sie am Projekt festhält», sagte Urs Spinner, Sprecher des Zürcher Hochbaudepartements. Die Anwohner haben 30 Tage Zeit, um gegen den Entscheid beim Verwaltungsgericht zu rekurrieren. Falls sie dies nicht tun, wird die Baubewilligung rechtskräftig. Ihnen würde später auch der Gang ans Bundesgericht zustehen. Bereits im Zusammenhang mit dem Gestaltungsplan ging der Rechtsstreit bis nach Lausanne. Seit Mitte April 2005 ist er jedoch rechtskräftig. Das Stadion Zürich hätte ursprünglich Austragungsstätte für die drei Spiele der EURO 2008 in Zürich sein sollen. Weil sich der Baubeginn aber verzögerte, entschied sich die Stadt für den Letzigrund als EM-Stadion. Dessen Neubau ist derzeit in vollem Gang. Der alte Hardturm könnte frühestens im Herbst 2007 abgebrochen werden, da die Stadt das Stadion für GC und den FCZ gemietet hat. Wenn im September 2007 der neue Letzigrund bereit steht, könnten die beiden Klubs in den Letzigrund wechseln und im Hardturm die Bagger auffahren. blick.ch |
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