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CC und Gilbert, wenn das mal kein Traumduo ist.
Ist es offenbar nciht nicht!
Sion: Gress weg - Dellacasa kommt
SION – Der FC Sion entlässt, kaum mehr überraschend, Trainer Gilbert Gress. Ein Coup daneben sein Nachfolger: Gianni Dellacasa wurde vom Super-League-Dritten Xamax losgeeist.
Xamax-Trainer Gianni Dellacasa verlässt den aktuellen Dritten der Super-League per sofort und übernimmt den Challenge-League-Klub Sion. Der italienische Trainer bestätigte entsprechende Anfragen.
Bei Sion hatte der Stuhl von Gilbert Gress schon seit längerem gewackelt. Nun hat Präsi Constantin wie erwartet den Elsässer per sofort seines Postens enthoben. Nachfolger Dellacasa, mit Xamax die positive Überraschung der Saison, wird bereits am nächsten Samstag im Tourbillon auf der Sion-Bank sitzen.
Im Wallis hat sich der Eklat abgezeichnet. Spätestens seit der chronisch ungeduldige Constantin Anfang der Rückrunde öffentlich drei Siege in Serie gefordert hatte und Sion «nur» sieben Punkte gewann, war die Entlassung Gress´ eine Frage der Zeit. «Nach dem Ultimatum von Constantin konnte ich mich ja darauf vorbereiten.», erklärte der Elsässer.
Den Vorwurf, er habe gravierende Fehler begangen und seine Pflichten nicht wahrgenommen, weist Gress weit von sich. «Ich habe mir gar nichts vorzuwerfen und für Sion alles gemacht, was nötig war. Oft habe ich sogar in meiner freien Zeit andere Spiele besucht. Meine 45 Jahre als Fussballer und Trainer sprechen für mich.» Er behalte sich Schritte gegen den Verein vor.
Der frühere Schweizer Nationalcoach hatte die Equipe am 2. Spieltag der zweithöchsten Liga als Nachfolger von Admir Smajic übernommen. In 18 Partien verlor er nur einmal (0:1 gegen Chiasso). «Normalerweise wird einem Trainer dafür gratuliert», wunderte sich der Franzose. Der Rückstand auf das zweitklassierte Yverdon beträgt derzeit fünf Punkte.
Dellacasa muss von Constantin schon vor den Feiertagen erstmals kontaktiert worden sein; zeitgleich mit der Freistellung von Gress kommunizierten die Walliser jedenfalls das Engagement von Dellacasa.
Der Italiener war als einziger Inhaber der Uefa-Pro-Lizenz ein tragendes Element im Neuenburger Triumvirat mit René Lobello und David Sène. Aus Xamax-Kreisen sickerte nun aber durch, wonach angesichts der prekären Finanzlage niemand unglücklich sei, Lohnkosten einzusparen.
Blick.ch