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| Autor: | Hauptstadt [ Mittwoch 27. Oktober 2004, 12:33 ] |
| Betreff des Beitrags: | Blocher will Hooligans an den Kragen |
Blocher will Hooligans an den Kragen BERN – Mit einer Hooligan-Datenbank will Bundesrat Blocher den zunehmenden Ausschreitungen in den Schweizer Fussball-Stadien Einhalt gebieten. Die Idee einer Hooligan-Datenbank übernimmt Christoph Blocher von seiner Vorgängerin Ruth Metzler. Die ehemalige Justizministerin hatte den Vorschlag im Rahmen des Bundesgesetzes über Massnahmen gegen Rassismus, Hooligans und Gewaltpropaganda gemacht. Neben der geplanten Datenbank schlägt das Bundesamt für Polizei eine Reihe weiterer Massnahmen vor. Dazu gehört eine Meldepflicht für gewaltbereite Fans bei der örtlichen Polizei. Im Hinblick auf internationale Spiele mit Schweizer Beteiligung ist zudem ein Ausreiseverbot für gewalttätige Fans vorgesehen. «Heute können wir das Stadionverbot nicht durchsetzen, weil wir nicht über Fotos oder Namen gewalttätiger Zuschauer verfügen», sagt Thomas Helbling, der seit März dieses Jahres im Verband zuständig ist für Sicherheitsfragen. Helbling geht davon aus, dass die Politik das Problem zügig anpackt. Das revidierte Bundesgesetz solle nächstes Jahr in die Räte kommen, sagt Helbling. Helbling will jedoch auch vor der eigenen Türe kehren. Er macht sich deshalb für eine Wiedereinführung der Kausalhaftung im Schweizer Fussball stark. Diese auch bei Uefa gängige Praxis hätte zur Folge, dass die Klubs auch dann zur Verantwortung gezogen werden, wenn Hooligans aus ihrem Umfeld bei anderen Vereinen randalieren. blick.ch |
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| Autor: | disizlapeste [ Mittwoch 27. Oktober 2004, 14:13 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
naja obs etwas bringt?! besser mal diesen svp-heinis an den kragen! nb. meinungen sind subjektiv und die schweizer politik eine farce.... |
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| Autor: | Rino [ Freitag 29. Oktober 2004, 11:32 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Vereine stehen in der Pflicht Die Spitze der Swiss Football League (SFL) hat die Zunahme hässlicher Gewaltszenen nicht nur mit Besorgnis registriert, sondern plant nachhaltige Massnahmen. Im Kampf gegen die Eskalation auf den Zuschauerrängen werden die 28 Profi-Klubs künftig mehr denn je in der Pflicht stehen. Thomas Helbling, der seit März die Sicherheits- und Fankommission der SFL präsidiert, zählt dabei auf die politische Unterstützung, will aber zuerst das eigene Haus in Ordnung bringen. Flankierend zum bestehenden Sicherheitsreglement soll eine sechs Traktanden umfassende «Verordnung» (u.a. eine einheitliche Hausordnung in sämtlichen Arenen mit entsprechend landesweiten Stadionverboten) auf die Rückrunde hin eingeführt werden. Im Weiteren macht sich Helbling für die rasche Wiedereinführung der Kausalhaftung stark, womit die Vereine auch auswärts für das Verhalten der ihnen zurechenbaren Anhänger disziplinarisch haften, wenn diese gegen die Stadionordnung verstossen. Parallel zur Erneuerung der total veralteten Stadioninfrastrukturen und der Verstärkung der Sicherheitsvorkehrungen in den Arenen hofft die Liga auf den Support der Politiker. Im Zuge der Radikalisierung der Polit-Szene hat das EJPD einen Entwurf für ein Antihooliganismusgesetz erarbeitet. Im Zentrum steht dabei eine so genannte Hooligan- Datenbank, die auch den Gewalttätern in den Schweizer Fussballstadien (endlich) die Anonymität nimmt. BZ, 29.10.2004 |
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