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Rino
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Verfasst: Sonntag 3. Oktober 2004, 19:26 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Uefa droht der Schweiz: Fussball-EM 2008 in Gefahr
» Vertraulicher Brief an SFV-Präsident Zloczower: Wesentliche Mängel bei Stadien und Sicherheit
VON THOMAS SCHIFFERLE, WALTER HAUSER UND YVES CARPY
Der Europäische Fussballverband Uefa stellt der Schweiz ein Ultimatum und droht unverhohlen damit, dass andere Länder der Schweiz und Österreich die Austragung der Europameisterschaft 2008 streitig machen könnten. In einem «vertraulichen und privaten» Brief äussern sich Uefa-Präsident Lennart Johansson und Uefa-Generalsekretär Lars-Christer Olsson «sehr enttäuscht» darüber, dass das neue Hardturm-Stadion in Zürich für die Euro 2008 nicht zur Verfügung steht und bis heute keine andere Lösung präsentiert worden sei. Gerichtet ist das Schreiben, das der vor liegt, an den Präsidenten des Schweizeri schen Fussballverbandes Ralph Zloczower und seinen österreichischen Amtskollegen Friedrich Stickler.
Die Uefa pocht darauf, dass es eine Hauptbedingung im Bewerbungsverfahren war, dass die Schweiz und Österreich rechtzeitig acht Stadien bereitstellen zurzeit sind es nur sieben. «Die Uefa», so drohen jetzt Johansson und Olsson, «könnte vor die Situation gestellt werden, dass unterlegene Kandidaten den Entscheid, die Euro 2008 an Österreich und die Schweiz zu vergeben, anfechten könnten.»
Zudem kritisiert die Uefa, dass die Organisatoren noch keine unterschriebenen Verträge mit den übrigen sieben Stadien vorlegen können ultimativ fordert die Uefa Zloczower und Stickler auf, dies bis zum 30. November nachzuholen.
Enttäuscht ist die Uefa über die «ungenügende Unterstützung von politischer Seite». Vor allem die Schweiz habe zur Gewährleistung der Si cherheit um die Stadien einen «völlig ungenügenden Betrag» bereitgestellt. Budgetiert sind 3,5 Millionen Franken realistisch wären mindestens 10 Millionen mehr.
Diese Kritik trifft SFV-Präsident Zloczower. Er hat der Uefa am 11. Mai 2002 zugesichert, dass sie «unter keinen Umständen» für die Kosten der Sicherheit aufkommen müsse. Zloczower gab diese Zusicherung ohne Rückendeckung von Bund und Kantonen. Für den SFV und die Uefa ist klar, wer für die Sicherheitskosten aufzukommen hat: der Steuerzahler. «So geht das nicht», sagt Beat Hegg, Sekretär der Kon ferenz der Kantonalen Justiz- und Polizei direktorenkonferenz (KKJPD). «Die Frage der Kosten müssen wir klären.» Jörg Schild, Präsident der KKJPD, hat die SFV-Führung zu einer Krisensitzung nach Bern vorgeladen. Verteidigungsminister Samuel Schmid hat veranlasst, dass die Sicherheitskosten überprüft werden. Im Dezember wird er dem Gesamtbundesrat Bericht erstatten.
Joseph Blatter bittet seinen Freund Joseph Deiss um «Massnahmen»
Mit einem dringlichen Appell gelangte Fifa-Präsident Joseph S. Blatter am Mittwoch an Bundespräsident Joseph Deiss: In einem Brief an den Duzfreund bittet er, Deiss möge «Massnahmen prüfen, um dem Stadionprojekt Zürich und einer erfolgreichen EM 2008 in der Schweiz doch noch zu einem Durchbruch zu verhelfen. Wir sind heute an einem Punkt angelangt, an dem nur noch mit Unterstützung der höchsten politischen Instanzen eine Kurskorrektur bewirkt werden kann.»
Sonntagszeitung, 3.10.2004
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shalako
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Verfasst: Sonntag 3. Oktober 2004, 22:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Tagesanzeiger, 3.10.2004
Verliert die Schweiz die Euro 08?
Die Uefa hat der Schweiz und Österreich, den gemeinsamen Veranstaltern der EM 2008, einen vertraulichen Brief zugesandt, bemängelt Stadien und Sicherheit und spricht in ihrem Schreiben ein Ultimatum aus.
Von Peter Wyrsch
Laut einem Bericht der «SonntagsZeitung» droht die Uefa der Schweiz unverhohlen damit, dass andere Länder der Schweiz und Österreich die Austragung der EM 2008 streitig machen könnten. «Das ist ein politisches Schreiben», sagt Christian Mutschler, der Schweizer Turnierdirektor des SFV. Das müsse die Uefa so machen, weil sie die EM auf Grund der Dossiers an die Schweiz und Österreich vergab. Sie teilt uns somit mit: «Liebe Freunde, ihr habt ein Problem in Zürich. Das haben wir. Die gestellten Aufgaben werden wir gemeinsam lösen und die Pendenzen erledigen. Wir liegen im Zeitplan. Deshalb ist für mich die EM nicht in Gefahr.»
In einem 'privaten' Brief, der durch eine Indiskretion an die Öffentlichkeit gelangt ist, äussern sich Uefa-Präsident Lennart Johansson und UEFA-Generalsekretär Lars-Christer Olsson 'sehr enttäuscht' darüber, dass das neue Hardturm-Stadion in Zürich für die Euro 2008 nicht zur Verfügung steht und bis heute keine andere Lösung präsentiert worden sei. Gerichtet ist das Schreiben an den Präsidenten des Schweizerischen Fussballverbandes Ralph Zloczower und seinen österreichischen Amtskollegen Friedrich Stickler.
Der SFV hält dazu fest, dass die Schwierigkeiten um das Stadion Zürich seit Monaten erkannt sind und diese den eigentlichen Auslöser für die nun erneut entstandene Unruhe bilden. Dies ist mit ein Grund, dass zwischen der Zürcher Stadtregierung und dem SFV kürzlich wiederum ein ausführliches Gespräch stattfand und sämtliche Möglichkeiten bezüglich einer rechtzeitigen Zur-Verfügung-Stellung des den Euro-Anforderungen der Uefa entsprechenden Letzigrunds neuerdings geprüft wurden.
Die Uefa pocht darauf, dass es eine Hauptbedingung im Bewerbungsverfahren war, dass die Schweiz und Österreich rechtzeitig acht Stadien bereitstellen würden. Zur Zeit sind es nur sieben. Die UEFA, so drohen jetzt Johansson und Olsson, könnte vor die Situation gestellt werden, dass unterlegene Kandidaten den Entscheid, die Euro 2008 an Österreich und die Schweiz zu vergeben, anfechten könnten. Gemäss SFV-Zentralpräsident Zloczower habe ein erfolgloser Bewerber reklamiert.
Für ÖFB-Generalsekretär und Ex-Turnierdirektor Alfred Ludwig ist dies die «gleiche alte Geschichte wie Mitte September». Damals war von der Uefa in einer Aussendung nach einer zweitägigen Sitzung des Exekutiv-Komitees ein stärkerer Einsatz der Behörden für die EM gefordert worden. «In Österreich ist mit den vier Stadien alles klar. Das Problem des achten Stadions in Zürich ist existent, aber sonst ist in beiden Ländern alles auf Schiene. Wir hatten erst am 30. September ein Meeting der Turnier-Direktoren in Wien und liegen voll im Plan», so Ludwig.
Laut «SonntagsZeitung» kritisiert die Uefa weiter, dass die Organisatoren noch keine unterschriebenen Verträge mit den übrigen sieben Stadien vorlegen können. Es wird gefordert, dies bis zum 30. November nachzuholen.
Enttäuscht sei die Uefa auch über die «ungenügende Unterstützung von politischer Seite», schreibt die «SonntagsZeitung». Vor allem die Schweiz habe zur Gewährleistung der Sicherheit um die Stadien einen «völlig ungenügenden Betrag» bereitgestellt. Budgetiert sind 3,5 Millionen Franken, realistisch wären mindestens 10 Millionen mehr.
Was die öffentliche Sicherheit ausserhalb der Stadien während der Euro 2008 betrifft, hält der SFV fest, dass all diese Garantien seit Juni 2002 bis vor Jahresfrist auf der Homepage des SFV einsehbar waren und seither auf der Uefa-Homepage abrufbar seien. Aus diesen Dokumenten gehe hervor, dass das Bundesamt für Polizei (Direktor Jean-Luc Vez) ebenso wie die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (Präsident und Regierungsrat Jörg Schild) entsprechende Garantien für die öffentliche Sicherheit im März 2002 unterzeichnet haben. Im Mai 2002 schliesslich unterzeichnete SFV-Präsident Ralph Zloczower eine diesbezügliche Freihalteerklärung gegenüber der Uefa.
Nach Vorliegen dieser Erklärungen erfolgte am 25. September 2002 - also rund drei Monate vor Vergabe der Euro 2008 - ein Bundesbeschluss, in dem 3,5 Millionen Franken garantiert werden, zusätzlich mindestens 7,0 Millionen Franken durch die betroffenen Kantone und Gemeinden. Derzeit werden diese Kosten durch eine behördliche «Arbeitsgruppe Sicherheit» überprüft. (ben/sda)
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 4. Oktober 2004, 10:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Schon peinlich für die Schweiz.
Es gibt noch Leute die wollen eine Winter Olympiade in die Schweiz holen.
Vergesst es!!!
_________________ For Ever
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Rino
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Verfasst: Mittwoch 6. Oktober 2004, 16:21 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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UEFA-Sprecher verspottet die Schweiz
Die Schweiz ist von UEFA-Sprecher William Gaillard wegen des Stadion-Streits in Zürich pauschal verspottet worden: "Die Schweiz ist lahmarschig", sagte der Franzose gegenüber der Westschweizer Tageszeitung "Le Matin".
Gaillard meinte weiter: "Man spürt die mangelnde Verbindung des Schweizerischen Fussball-Verbandes mit der Politik und Wirtschaft." Die EM-Endrunde 2008 organisiere man nicht mit Versprechungen. Für Co-Veranstalter Österreich hat Gaillard nur Lob übrig: "Wo Österreich Gas geben will und auch Gas gibt, ist die Schweiz immer lahmarschig."
Es gäbe in der Schweiz zuviele Hindernisse auf allen Stufen. "Die Minderheiten blockieren alles und die Mehrheit verliert die Übersicht."
 wo der mann recht hat, hat er recht.
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Hotzenplotz
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Verfasst: Mittwoch 6. Oktober 2004, 21:21 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 21:46 Beiträge: 216
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Da no ä Mäudig us vor TAZ (Deutschland)
Blauer Brief für die Schweiz
Der europäische Fußballverband droht den Gastgebern der Europameisterschaft 2008 mit Konsequenzen. Nicht allein der gescheiterte Stadionneubau in Zürich sorgt dabei für Missstimmung
AUS FREIBURG CHRISTOPH KIESLICH
Knapp vier Jahre vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und in Österreich herrscht helle Aufregung. In einem ungewöhnlich scharf formulierten Brief an die Adresse des Schweizerischen Fußballverbandes lässt die Europäische Fußball-Union (Uefa) kein gutes Haar am Stand der Vorbereitungen. Das gescheiterte Stadion-Projekt in Zürich, die Kosten für die Sicherheit und fehlende gesetzliche Regelungen sind nur einige Punkte aus dem vertraulichen Schreiben, das der Sonntagszeitung in Zürich zugespielt wurde. In den Strudel gerät nun Verbandspräsident Ralph Zloczower, dem in den ersten Reaktionen sogar der Rücktritt nahe gelegt wird.
Wie peinlich den Schweizern die ungeschminkte Kritik der Uefa ist, zeigen die Wellen, die am Wochenende hochschlugen. Adolf Ogi, ehemaliger Bundesrat und UNO-Sonderbeauftragter für Sport, sieht das nationale Ansehen gefährdet, und im Tagesanzeiger legte Weltverbands-Präsident Joseph Blatter am Montag nach: "Langsam habe ich das Gefühl, die Schweizer sind sich gar nicht bewusst, welchen Auftrag sie mit der Durchführung einer Europameisterschaft haben." Während die Turnierdirektion und der Fußballverband von einem "politischen Schreiben" sprechen und versuchen, die Bedeutung herunterzuspielen, rät Blatter seinen Landsleuten, den blauen Brief der Uefa ernst zu nehmen: "In meinen 30 Jahren bei der Fifa haben wir noch nie einen solchen Brief schreiben müssen."
Als die EM 2008 im Frühjahr 2002 in Genf an die Doppelbewerbung Österreich/Schweiz vergeben wurde, herrschte bei den Eidgenossen noch eine euphorische Aufbruchstimmung. Die Nationalmannschaft schickte sich gerade an, sich für die EM in Portugal zu qualifizieren, und der FC Basel versetzte mit seinen für schweizerische Verhältnisse fulminanten Auftritten in der Champions League das ganze Land in Fußballfieber. Vier nagelneue EM-Stadien versprachen die Schweizer Veranstalter der Uefa damals.
Doch während die Arenen in Basel und Genf bereits bespielt werden und der Neubau an Stelle des altehrwürdigen Berner Wankdorf-Stadions demnächst in Betrieb genommen werden kann, entwickelte sich um das Projekt in Zürich ein Trauerspiel. Aufgrund von Anwohner-Einsprüchen ist ein großer Entwurf für den Hardturm, wo der Rekordmeister Grasshoppers Club beheimatet ist, gescheitert. Als Notlösung ist nun die Modernisierung des Letzigrunds vorgesehen, alljährlich Austragungsort des renommierten Leichtathletik-Meetings. Auf mindestens 120 Millionen Schweizer Franken - rund 77 Millionen Euro - werden die Kosten veranschlagt, doch die nötigen Genehmigungen liegen noch nicht vor. Und dreieinhalb Jahre vor der Euro 2008 rechnen Skeptiker nach den schlechten Erfahrungen mit dem Hardturm damit, dass bereits ein einzelner Einspruch genügt, um auch diese Variante zu kippen.
Fifa-Chef Blatter, aufgeschreckt durch einen Besuch von Uefa-Präsident Lennart Johansson, bei dem der Schwede seinen Erzrivalen um Hilfe bat, hat inzwischen alle Hebel in Bewegung gesetzt. "Das ist ein Warnschuss der Uefa." Blatter hat sich an Bundespräsident Joseph Deiss gewandt mit dem Hinweis, dass es sich um eine "nationale Angelegenheit" handelt. Unmissverständlich haben Johansson und sein Generalsekretär Lars-Christer Olsson in ihrem Brandbrief an "wesentliche Bedingungen" wie die acht Stadien - vier in Österreich, vier in der Schweiz - erinnert und warnen: "Die Uefa könnte vor eine heikle Situation gestellt werden, wonach unterlegene Kandidaten den Entscheid, die Euro 2008 Österreich und der Schweiz zu vergeben, anfechten zu können." Laut Blatter haben sich Irland und Schottland bereits beschwert.
Die drei in Zürich vorgesehenen EM-Spiele könnten im Notfall auf die anderen drei Standorte verteilt werden, und aus Basel, wo der St.-Jakob-Park bis zum Juni 2008 auf eine Kapazität von über 40.000 Zuschauern ausgebaut wird, wurde bereits Interesse signalisiert. Doch dass die Schweizer eine vierte Arena nicht auf die Reihe bekommen, ist nur ein spektakuläre Schauplatz der Auseinandersetzung mit der Uefa. Die beklagt darüber hinaus eine mangelnde politische Rückendeckung, und zwar in beiden Veranstalterländern, pocht auf Steuerbefreiung etwa für die Preisgelder, sie moniert fehlende Gesetze zum Schutz der Sponsoren oder zur Bekämpfung des Schwarzmarktes bei den Eintrittskarten und stellt fest, dass in der Schweiz ein "völlig ungenügender Betrag" zur Deckung der Kosten für die Sicherheit bereitgestellt wurde.
Das könnte - auch im Hinblick auf die Stellung von Ralph Zloczower - noch Weiterungen mit sich bringen. War dem 71-jährigen Verbandspräsidenten während der EM in Portugal schon ein miserables Krisenmanagement bei der so genannten "Spuck-Affäre" um Nationalspieler Alex Frei attestiert worden, haben die Sponsoren der Nationalmannschaft nun ultimativ Konsequenzen gefordert. Nun wird Zloczower vorgerechnet, dass er die Zusagen für die Sicherheit völlig falsch eingeschätzt hat. 3,5 Millionen Franken sind budgetiert, weitere sieben Millionen sind von einzelnen Kantonen bewilligt, doch in Portugal verschlang allein das Sicherheitskonzept 45 Millionen Franken.
In den nächsten Wochen werden die Schweizer EM-Organisatoren hektisch über ihre Bücher gehen müssen, um überzeugende Antworten auf all die Fragen der Uefa zu liefern. Dem Schweizer Fußballverband blies am Montag jedenfalls der Wind aus allen Richtungen entgegen. Das Boulevardblatt Blick macht vor dem Verbandstag im Februar eine "generelle Führungsschwäche" aus und fragt ätzend: "Vermasselt uns Zloczower die EM endgültig?" Der Tagesanzeiger macht darauf aufmerksam, dass Sponsoren und Klubvertreter aus Zürich, Bern und Basel bereits am Sturz des Präsidenten arbeiten.
taz Nr. 7481 vom 7.10.2004, Seite 19, 197 Zeilen (TAZ-Bericht), CHRISTOPH KIESLICH
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Hotzenplotz
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Verfasst: Mittwoch 6. Oktober 2004, 21:24 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 21:46 Beiträge: 216
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Zitat: Der Tagesanzeiger macht darauf aufmerksam, dass Sponsoren und Klubvertreter aus Zürich, Bern und Basel bereits am Sturz des Präsidenten arbeiten.
Äs wird langsam Zyt, dass dä Typ gstürzt wird! 
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