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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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black_panther
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Verfasst: Montag 12. November 2007, 08:11 |
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Registriert: Sonntag 14. August 2005, 12:25 Beiträge: 1122 Wohnort: Zollikofen
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Tod und Chaos im italienischen Calcio
Entsetzen in Italien: Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr musste ein Fussballfan sein Leben lassen - diesmal offenbar nach einem «tragischen Irrtum» eines Polizisten. Damit nicht genug: Ein weiteres Spiel in der Serie A musste wegen Ausschreitungen abgebrochen werden.
Ein italienischer Polizist ist an einer Autobahnraststätte zwischen zwei rivalisierende Gruppen von Fussballfans geraten und hat dabei einen Anhänger des Klubs Lazio Rom erschossen. Während die Polizei von einem «tragischen Irrtum» und einem Versehen sprach, warf der Bruder des Getöteten dem Beamten Mord vor. Zwei für Sonntag angesetzte Ligabegegnungen wurden abgesagt, ein weiteres kurz nach Spielbeginn abgebrochen. Es war bereits das zweite Mal in diesem Jahr, dass es in Italien im Umfeld eines Fussballspiels einen tödlichen Zwischenfall gab.
Laut Polizei hatten zwei Streifenwagen an einer Raststätte nahe Arezzo in der Toskana Fahrzeuge kontrolliert. Die Beamten hörten Schreie und sahen, wie die Insassen von drei Fahrzeugen miteinander kämpften. Auf das Einschalten der Sirene hätten die Fans nicht reagiert. «Einer der Beamten entschloss sich, zwei Warnschüsse in die Luft abzugeben, um die Leute einzuschüchtern», erklärte die Polizei.
In diesem Moment sei eines der Autos losgefahren, und einer der Schüsse haben den 26-Jährigen in den Hals getroffen. Der Fahrer sei noch ein paar Kilometer weit gefahren, um Hilfe zu holen, doch eine Ambulanz habe den tödlich Getroffenen nicht wiederbeleben können, teilte die Polizei mit. Bei dem Toten handelt es sich um einen 26 Jahre alten Disc-Jockey aus Rom.
Der italienische Fussballverband sagte das Spiel zwischen Inter Mailand und Lazio Rom sowie eine für den Abend geplante Begegnung zwischen AS Rom und Cagliari ab.
Nach der Nachricht von dem tödlichen Zwischenfall kam es in Bergamo zu Zusammenstössen zwischen «Ultra»-Fans des AC Milan und der Polizei. Das Spiel zwischen Milan und Atalanta wurde nach sieben Minuten abgebrochen, nachdem Fans von Bergamo versucht hatten, eine Absperrung zu durchbrechen und aufs Feld zu stürmen. Mannschaftskapitän Cristiano Doni versuchte vergeblich, die Anhänger zu beruhigen.
Der italienische Ministerpräsident Romano Prodi bezeichnete den Vorfall als «sehr beunruhigend». Prügeleien zwischen Fussballfans an Rastplätzen sind in Italien nichts Ungewöhnliches.
Anfang Februar hatten Auseinandersetzungen rivalisierender Fussballfans auf Sizilien einen Polizisten das Leben gekostet. Zu den Ausschreitungen kam es während des Spiels zwischen Catania und Palermo, als Anhänger beider Vereine sich vor dem Stadion eine regelrechte Strassenschlacht lieferten. Als Reaktion auf die Krawalle beschloss die Regierung drastische Massnahmen gegen die Gewalt in Fussballstadien. Mehrere Spiele mussten ohne Zuschauer ausgetragen werden, weil die Stadien als unsicher eingestuft wurden.
Gewaltbereit und rassistisch
Lazio Rom war gemeinsam mit anderen Vereinen im vergangen Jahr in den Manipulationsskandal der italienischen Liga verwickelt, blieb aber von einem Zwangsabstieg verschont. Die Anhänger des Vereins gelten als gewaltbereit und rassistisch. So kam es wiederholt vor, dass sie bei Heimspielen im Olympiastadion Hakenkreuzfahnen zeigten. Doch nicht nur auf den Rängen, sondern auch auf dem Spielfeld gab es Skandale: So wurde der frühere Lazio-Stürmer Paolo Di Canio bestraft, weil er zwei Mal Fans mit ausgestrecktem rechten Arm in faschistischer Manier gegrüsst haben soll.
20min.ch
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black_panther
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Verfasst: Montag 12. November 2007, 08:13 |
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Registriert: Sonntag 14. August 2005, 12:25 Beiträge: 1122 Wohnort: Zollikofen
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Tifosi attackieren römische Polizeistationen
In Italien ist es nach dem Tod eines Fussballfans durch einen Polizeibeamten zu schweren Strassenschlachten gekommen. Rund 400 Fans, die der Lazio-Szene zugeordnet werden, haben am Abend mehrere Polizeistationen in Rom angegriffen.
Einige der Randalierer seien mit Steinen und Knüppeln ausgerüstet gewesen, berichtete ein Beamter. Sie hätten Scheiben eingeschlagen und Autos in Brand gesetzt. Die Polizei setzte Tränengas ein.
Die Polizei bestätigte den Angriff, wollte aber zunächst keine Einzelheiten nennen. Mindestens zehn Beamte wurden nach einer Meldung der Nachrichtenagentur ANSA verletzt, ebenso zwei Kameraleute von Fernsehsendern.
Ausserdem blockierten Jugendliche mit Mülltonnen und Metallbarrieren eine Tiberbrücke in der Nähe des Stadions und schlugen Fensterscheiben am nahegelegenen Sitz des Italienischen Olympischen Komitees ein, wie ein AP-Fotograf beobachtete. Laut einem Bericht des staatlichen Senders RAI wurde ein Kameramann verletzt, auch ein Kameramann eines Privatsenders sei verletzt worden.
Zuvor hatte es in mindestens vier Städten gewaltsame Proteste gegeben - als Reaktion darauf, dass ein italienischer Polizist beim Versuch, eine Schlägerei rivalisierender Fussballfans zu beenden, einen jungen Fan von Lazio Rom auf einem Autobahnrastplatz erschossen hatte.
Polizist erschiesst Lazio-Fan
Laut Polizei hatten zwei Streifenwagen an einer Raststätte nahe Arezzo in der Toskana Fahrzeuge kontrolliert. Die Beamten hörten Schreie und sahen, wie die Insassen von drei Fahrzeugen miteinander kämpften. Auf das Einschalten der Sirene hätten die Fans nicht reagiert. «Einer der Beamten entschloss sich, zwei Warnschüsse in die Luft abzugeben, um die Leute einzuschüchtern», erklärte die Polizei.
In diesem Moment sei eines der Autos losgefahren, und einer der Schüsse haben den 26-Jährigen in den Hals getroffen. Der Fahrer sei noch ein paar Kilometer weit gefahren, um Hilfe zu holen, doch eine Ambulanz habe den tödlich Getroffenen nicht wiederbeleben können, teilte die Polizei mit. Bei dem Toten handelt es sich um einen 26 Jahre alten Disc-Jockey aus Rom.
Die Polizei sprach von einem «tragischen Irrtum» und kündigte eine Untersuchung an.

20min.ch
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Zuletzt geändert von black_panther am Montag 12. November 2007, 08:15, insgesamt 1-mal geändert.
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black_panther
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Verfasst: Montag 12. November 2007, 08:14 |
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Registriert: Sonntag 14. August 2005, 12:25 Beiträge: 1122 Wohnort: Zollikofen
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Immer wieder Todesfälle in Italiens Fussball
Italiens Fussball wird immer wieder von Todesfällen überschattet. Der am Sonntag auf dem Weg zum Meisterschaftsspiel bei Inter Mailand erschossene 26-jährige Lazio Rom-Fan ist ein weiteres Fussball-Opfer in den vergangenen 15 Jahren:
30. Januar 1994: Messina-Fans verfolgen den Ragusa-Anhänger Salvatore Moschella in einem Zug. Bei der Prügelei stürzt sich der 22-Jährige in Panik aus dem fahrenden Zug und stirbt.
29. Januar 1995: Vor der Partie Genua gegen AC Milan wird der Milan-Fan Vincenzo Spagnolo erstochen.
1. Februar 1998: Nach dem Spiel Treviso gegen Cagliari stirbt der Treviso-Anhänger Fabio Di Maio (32) bei einer Fan-Randale an Herzversagen.
24. Mai 1999: Nach dem Spiel zwischen Piacenza und Salerno brennt der Zug mit den Piacenza-Fans in einem Tunnel aus. Vier Fans kommen ums Leben. Die Fans hatten das Feuer selbst gelegt.
17. Juni 2001: Vor dem Sizilien-Derby zwischen Messina und Catania stirbt der 24-jährige Antonino Currò. Er war von einem Sprengsatz getroffen worden.
20. September 2003: Beim Derby zwischen Avellino und Napoli stirbt der Napoli-Fan Sergio Ercolano, als er während der Ausschreitungen von einer Mauer stürzt.
27. Januar 2007: Der Manager des Drittligisten Sammartinese, Ermanno Licursi, stirbt an den Folgen eines Schlages an den Kopf. Er hatte versucht, eine Prügelei zwischen den Spieler seiner Mannschaft und denen von Liga-Konkurrenten Canellese auf dem Platz zu schlichten.
2. Februar 2007: Bei Ausschreitungen am Rande des sizilianischen Erstliga-Derbys zwischen Catania und Palermo wird der Polizist Filippo Raciti erschlagen.
11. November 2007: Gabriele Sandri, ein Anhänger von Lazio Rom, wird vor dem Auswärtsspiel bei Inter Mailand auf einem Autobahn- Parkplatz in der Nähe von Arezzo von einem Polizisten erschossen.
20min.ch
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black_panther
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Verfasst: Montag 12. November 2007, 11:41 |
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Registriert: Sonntag 14. August 2005, 12:25 Beiträge: 1122 Wohnort: Zollikofen
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Spielstopp in Italiens Fussball?
ROM – Nach dem Tod eines Lazio-Fans und dem darauffolgenden gewalttätigen Aufstand hat Sportministerin Giovanna Melandri eine «Denkpause» für den italienischen Fussball gefordert.
«Am kommenden Wochenende sollte der Ball ruhen», sagte die Ministerin der «La Gazzetta dello Sport». Der Anhänger von Lazio Rom war auf einer Autobahnraststätte von einem Polizisten erschossen worden.
Die Serie A hat wegen Italiens EM-Qualifikationsspiels am Samstag in Schottland allerdings ohnehin spielfrei. Betroffen wären also nur die unteren Ligen. Am Montagmittag berät die Sport-Aufsichtskommission im römischen Innenministerium über Sofort-Massnahmen zur Eindämmung der Gewalt im italienischen Fussball. Experten gehen davon aus, dass auf jeden Fall ein Mitreiseverbot für Fans zu den Auswärtsspielen ihrer Clubs beschlossen werden wird. Schon im Februar war es in Italien zu einem Todesfalls im Zusammenhang mit einem Fussballspiel gekommen.
Polizist gibt Todesschuss zu
Das Opfer: Gabriele Sandri verlor gestern sein Leben, als sich ein Schuss aus der Dienstwaffe eines Polizisten löste. (Keystone)
Mittlerweile hat sich der mutmassliche Todesschütze zu Wort gemeldet. «Ich habe erst einen Warnschuss in die Luft abgegeben, der zweite Schuss hat sich beim Laufen gelöst», sagte der Polizist der Montagausgabe des «Corriere della Sera».
Er habe auf «niemanden gezielt», betonte der Beamte. «Ich bin ruiniert, ich habe zwei Familien zerstört, die des Jungen und meine eigene», sagte der 31-jährige. Der Polizist hatte bei einer Auseinandersetzung zwischen Anhängern von Lazio Rom und Juventus Turin am Sonntag auf einer Autobahnraststätte einen 26 Jahre alten Lazio-Anhänger tödlich getroffen.
Im Gespräch mit der Zeitung rekonstruierten die Kollegen des Schützen den Hergang auf dem Autobahnrastplatz Badia al Pino. Demnach waren sie auf der Westseite des Rastplatzes auf Streifenfahrt, als sie auf der gegenüberliegenden Ostseite eine Prügelei zwischen den Insassen zweier Fahrzeuge beobachteten. Nachdem sie über Funk Verstärkung gerufen hätten, habe einer der Polizisten aus einer Entfernung von fast 200 Meter einen Warnschuss abgegeben. Daraufhin seien die Personen in ihren Autos losgefahren.
Um zumindest einen Wagentyp oder das Nummernschild zu erkennen, sei der Kollege mit der Waffe in der Hand hinter den Autos hergelaufen. Dabei habe sich der Schuss gelöst, der unter Umständen noch abgeprallt sei und den 26-jährigen Lazio-Fan dann im Auto getroffen habe.
Für Montagnachmittag war auch die Autopsie des getöteten Fans angesetzt.
Bei den Krawallen in Rom gab es nach neuesten Polizeiangaben 40 Verletzte. Drei Personen wurden festgenommen. Randalieren griffen Polizeidienststellen an, setzten mehrere Autos in Brand und zerstörten am Sitz des Nationalen Olympischen Komitees Italiens (CONI) Marmorskulpturen, die Countdown-Uhr für die Spiele in Peking 2008 sowie Büroeinrichtungen.
Quelle: blick.ch
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roeschu
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Verfasst: Montag 12. November 2007, 19:48 |
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
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In der Tagesschau hiess es 4 Hooligans werden als Terroristen angeklagt....
Wenn normale Kleinkriminelle vom Staat als Terroristen angegklagt werden, müsste man hellhörige werden....
_________________ Und so sprach Hakin zum Menschengeschlecht:
"E trener wäggsel isch immer positiv. mängisch aber ou negativ..."
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m@co
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Verfasst: Montag 12. November 2007, 19:50 |
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Registriert: Samstag 17. März 2007, 18:03 Beiträge: 614 Wohnort: Rapperswil BE
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Terroristen hin oder her,
traurige sache...
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roeschu
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Verfasst: Montag 12. November 2007, 22:27 |
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
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