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Puerta gestorben
Der spanische Fussball-Profi Antonio Puerta ist tot. Der Verteidiger des FC Sevilla verstarb nach Angaben spanischer Medien drei Tage nach seinem am Samstag im Meisterschaftsspiel gegen Getafe erlittenen Herzstillstand im Alter von nur 22 Jahren im Spital.
Nachdem Puertas Zustand am Sonntag als «ernst, aber stabil» bezeichnet worden war, hatte er sich gestern Dienstag zunehmend verschlechtert.
Dies sei auf Schädigungen des Gehirns zurückzuführen, die durch die mangelnde Sauerstoffzufuhr zustande gekommen waren, liessen die Ärzte in Sevilla verlauten. Nach Medienangaben verstarb Puerta um 15.46 Uhr.
Zusammenbruch während Spiel
Der linke Aussenverteidiger war am Samstagabend beim 4:1-Erfolg seiner Mannschaft gegen Getafe nach einer halben Stunde zusammengebrochen, hatte aber zunächst das Bewusstsein wiedererlangt.
In der Umkleidekabine erlitt der Abwehrspieler jedoch einen erneuten Kollaps, musste reanimiert und an eine Herz- Kreislauf-Maschine angeschlossen werden. Im Spital in Sevilla war er seither künstlich beatmet worden. Die Ursache für den Kollaps und die mehrfachen Herzstillstände sind noch ungeklärt.
Nicht der erste Todesfall im Fussball
Puertas Todesfall ist in den letzten Jahren nicht der erste im Fussball-Geschäft. Im Januar 2004 war der ungarische Stürmer Miklos Feher von Benfica Lissabon in einem Meisterschaftsspiel nach einem Herzanfall gestorben. Sieben Monate zuvor war Kameruns Internationaler Marc-Vivien Foé während einer Partie im Konföderationen-Cup kollabiert und ebenfalls verstorben. (si/rst)
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