Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » Fussball allgemein




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 73 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5 ... 8  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Saisonthread 2006/07 - Super League
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 22. Juni 2006, 08:33 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sonntag 16. Mai 2004, 14:39
Beiträge: 801
Wohnort: Bernensis
Spielplan 1.Phase 2006/07


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 22. Juni 2006, 09:58 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
football.ch, 22.06.2006

Spielplan der Axpo Super League

Die Swiss Football League (SFL) hat heute die Spielpaarungen für die erste Hälfte der Saison 2006/07 in der Axpo Super League bekannt gegeben. Neben dem Duell Aufsteiger FC Luzern gegen Meister FC Zürich kommt es am Mittwoch, 19. Juli 2006, in der ersten Runde zu den Spielen Young Boys – FC Basel, FC Schaffhausen – FC St. Gallen, FC Aarau – FC Thun und GC – FC Sion.

Das Spiel FC Luzern – FC Zürich wird von SRG SSR direkt übertragen und wird deshalb um 20.15 Uhr angepfiffen. YB – Basel (auf Kunstrasen) und GC – Sion sind die Teleclub Topspiele der ersten Runde. Die beiden Partien werden ab 19.45 Uhr also live im Pay-TV gesendet werden. Die zwei übrigen Begegnungen sind ebenfalls auf 19.45 Uhr angesetzt.

Zur Erinnerung: Teleclub überträgt pro Spielrunde zwei Top-Spiele live und exklusiv. Die konkreten Teleclub Live-Spiele pro Runde ersehen Sie unter http://www.teleclub.ch und der SFL-Homepage. Ab Meisterschaftsrunde 5 kommt als drittes Spiel das bisherige Sat.1-Spiel am Sonntag hinzu. Die SRG überträgt einzelne ausgesuchte Spiele live und sendet im Rahmen der letzten Jahre die Highlights pro Runde.

Für die EDV-gestützte Gestaltung des Spielkalenders muss die SFL jeweils diverse Vorgaben berücksichtigen. Das galt im vorliegenden Fall unter anderem für die Situation von GC und FCZ, die im gleichen Stadion spielen werden. Soweit möglich versucht die SFL generell, gleichzeitige Heimspiele benachbarter Klubs zu vermeiden. Zudem werden soweit möglich die Sperrdaten der Stadionbetreiber (Leichtathletikmeetings, Konzerte etc.) berücksichtigt.

Schliesslich schränkt das Engagement diverser Klubs (Zürich, Basel, Young Boys, Sion und GC) in den UEFA-Wettbewerben unter der Woche die Möglichkeiten der Spielansetzungen am Wochenende ein. Den Teams müssen mindestens zwei volle Tage Erholung zwischen den Spielen zur Verfügung stehen.

Im Speziellen hat die SFL für den vorliegenden Spielkalender berücksichtigt, dass es in den ersten Runden aus Sicherheitsgründen zu keinem Aufeinandertreffen zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel kommen soll. Nicht berücksichtigt wurden hingegen die von der Disziplinarkommission der SFL gegen den FC Basel verhängten Stadionsperren wegen der Vorfälle rund um das letzte Meisterschaftsspiel der Saison 2005/06.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Montag 17. Juli 2006, 09:02 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Bund, 17.07.2006

Petric, Yakin oder Rafael – wer beerbt Delgado als Star?

Matias Delgado, der beste Spieler der Super League, verliess die Schweiz. Ein illustres Trio bewirbt sich um seine Nachfolge.

Die Super League ist längst eine Ausbildungsliga geworden. Halbjahr für Halbjahr verlassen die besten und talentiertesten Spieler die Schweiz. Das war in diesem Sommer nicht anders. Basels Youngster David Degen zogs in die Bundesliga zu Gladbach, sein Teamkollege Baykal ging zu Köln, ebenso Aleksandar Mitreski von den Grasshoppers. Doch der prominenteste Abgang ist jener des Basler Spielmachers Matias Delgado. Nach einer erneut überragenden Saison nahm der torgefährliche Argentinier eine reizvolle Offerte des türkischen Spitzenvereins Besiktas Istanbul an. Angeblich rund 7,5 Millionen Schweizer Franken spülte der Verkauf Delgados in die Vereinskasse des FCB.


Petric ist der erste Kandidat

Christian Gross bedauert den Abgang des Könners im zentralen Mittelfeld. «Wir können seinen Verlust spielerisch aber durch Ivan Rakitic, Ivan Ergic und Mladen Petric auffangen», behauptet Basels Trainer. Die Frage ist ja aber nicht nur, wie der FC Basel ohne seinen Spielgestalter in der Offensive auftreten wird; die Frage ist vor allem auch, wer denn nun Matias Delgado als besten Akteur der Super League ablösen könnte. In den Reihen des FC Basel steht mit Mladen Petric einer, der über ein grosses Potenzial verfügt und gemessen an seinen Fähigkeiten eigentlich auch schon lange bei einem europäischen Spitzenverein unter Vertrag stehen sollte. Vielleicht gelingt es dem kroatischen Nationalspieler, endlich einmal verletzungsfrei durch eine Saison zu gehen. Petric ist auf jeden Fall ein heisser Kandidat, in der nächsten Saison eine dominierende Figur zu sein.


Hakan Yakin und Rafael

Ivan Ergic wird nach seiner jahrelangen, krankheitsbedingten Malaise ebenfalls zugetraut, Delgado als Regisseur bei Basel zu ersetzen. Ein wenig trauert man am Rheinknie aber immer noch Hakan Yakin nach. Der YB-Spielmacher agierte vor einigen Jahren in Basel in fantastischer Verfassung. Und nach einer schwierigen ersten Saison bei YB, die mit einem starken Endspurt in der Liga und einer gelungenen WM doch noch versöhnlich endete, soll Yakin jetzt die Young Boys ganz nach oben führen.
Dort, auf Rang eins, rangierte letzte Saison der FC Zürich. Mit dem hoch begabten Angreifer Rafael besitzen die Zürcher ein Sturmjuwel, welches möglicherweise nur noch ein Jahr in Schweizer Stadien zu sehen sein wird. Der schnelle und trickreiche Brasilianer ist eine Attraktion in der Super League. Zusammen mit Sturmpartner Alhassane Keita und dem talentierten Spielgestalter Xavier Margairaz zeichnete Rafael im letzten Jahr für die schwungvollste Offensive der ganzen Liga verantwortlich. Das soll auch in der nächsten Saison so sein. Und es ist für den FC Zürich ja bereits ein grosser Erfolg, hat er in diesem Sommer noch keine seiner viel umworbenen Angriffskräfte ins Ausland verkaufen müssen.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Montag 17. Juli 2006, 20:20 
Offline

Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 21:18
Beiträge: 158
Ich würde den Rafael nehmen,Yakin soll noch bei euch bleiben..! :wink:

_________________
Wir sind nicht von der Aare,wir sind nicht von dem Rhein,wir sind Von der Reus,dem Schläger-Verein..!^^


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 19. Juli 2006, 10:26 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Bund, 19.07.2006

Viele Neuerungen und grosse Spannung

Wer will eigentlich heute, zehn Tage nach dem WM-Final in Berlin, wieder nationale Fussballkost sehen? Es ist ein Blödsinn, bereits Mitte Juli und mitten in der Ferienzeit mit dem Fussballbetrieb zu starten. Doch daran hat man sich in der Schweiz ja gewöhnt. Und immerhin darf man sich auf eine interessante Saison freuen. Niveau und Attraktivität der Super League sind durch die Aufsteiger, die Traditionsvereine Luzern und Sion, gestiegen. Zudem haben sich alle Vertreter der obersten Spielklasse – mit Ausnahme von Primus FC Basel – personell teilweise massiv verstärkt.

Der helvetische Klubfussball wartet mit zahlreichen Neuerungen auf. Die Strukturen werden laufend modernisiert, und das nicht nur, weil mittlerweile alle Super-League-Vereine eingeschriebene Aktiengesellschaften sind. Der Swiss Football League ist es gelungen, die TV-Präsenz deutlich zu verbessern: ab heute werden an jedem Spieltag drei Partien live übertragen, zwei davon auf dem Pay-TV-Sender Teleclub. Die Vereine profitieren von diesem Deal nicht nur finanziell, es ist auch ein weiterer Schritt auf dem langwierigen Weg zu mehr Transparenz und Professionalität. Dazu gehört auch, dass in einigen Jahren alle Vereine über zeitgemässe Stadien und (hoffentlich) über gut funktionierende Nachwuchszentren verfügen werden.

Denn die Super League ist und bleibt eine Ausbildungsliga. Die grössten Talente zieht es schon mit 16, 17 Jahren nach England und Frankreich, Italien und Deutschland. Die Schweizer Klubs werden nie in Konkurrenz zu den wirtschaftlich potenteren Vereinen treten können; es ist ein schon ein Erfolg, wenn das alle Präsidenten und Mäzene, Trainer und Sportchefs realisieren.

Was kann man sportlich von der neuen Saison erwarten? Das Titelrennen dürfte spannend und ausgeglichen wie selten verlaufen. Meister Zürich hat all seine umworbenen Spieler wie Margairaz, Dzemaili und Rafael vorerst halten können. Basel, finanziell nach wie vor mit Abstand die Nummer eins, hat mit Zuberbühler, David Degen und vor allem Delgado drei Leis-tungsträger abgeben müssen. Doch die Kassen am Rheinknie sind gefüllt, Trainer Christian Gross wird bis zum Ende der Transferperiode am 31. August noch den einen oder anderen Hochkaräter verpflichten. Aber auch der FCB setzt auf die Jugend: mit Rakitic und Kuzmanovic und dem ecuadorianischen Supertalent Caicedo stehen drei hoch begabte Nachwuchskräfte vor dem Durchbruch.

GC, Aarau und Schaffhausen sind stärker einzustufen als letzte Saison; St. Gallen firmiert (wie jeden Sommer) als heimlicher Transfersieger; der eine Aufsteiger, der FC Luzern, setzt mit Ciriaco Sforza auf einen berühmten Jungtrainer und mit Mario Cantaluppi auf einen prominenten Rückkehrer auf dem Spielfeld; und der andere Neuling, der ambitionierte FC Sion mit dem gleichermassen umtriebigen wie umstrittenen Patron Christian Cons- tantin, will mit guten Einzelspielern sofort um den Titel kämpfen.

Nach zwanzig Jahren ohne Titelgewinn spriessen auch in Bern zarte Meisterträume. YB besitzt ein Team, das um den Titel mitspielen muss und kann. Die Mischung im Kader stimmt, mit Spielmacher Hakan Yakin und Torjäger João Paulo orchestrieren herausragende Individualisten die Offensive. Mit Yakins Leistungen stehen und fallen auch die Titelambitionen. Bleibt der Regisseur verletzungsfrei und kümmert sich nicht zu sehr um mögliche Auslandtransfers, ist für YB tatsächlich vieles möglich.

Dem FC Thun wiederum wird von den medialen Beobachtern landesweit wenig zugetraut. Das war vor der letzten Saison nicht anders, und wenige Wochen später grüssten die Oberländer als Champions-League-Teilnehmer. Die Thuner haben die erwirtschafteten Millionen aus dem Höhenflug in der kontinentalen Königsklasse sinnvollerweise nicht sofort ins Team investiert. Schritt für Schritt soll der FC Thun in der Super League etabliert werden. Die getätigten Transfers der Thuner mögen einige Anhänger enttäuschen, doch die Equipe wirkt kompakt und kann die Rolle des Spielverderbers erneut einnehmen. Trainer Heinz Peischl steht gleichwohl vor einer schwierigen Saison. Die Champions League ist in Thun nur noch eine schöne Erinnerung.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 19. Juli 2006, 10:31 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Bund, 19.07.2006

Neuerungen in der Super League.

Spiele live im Fernsehen. In der Saison 2006/2007 werden in der Super League erstmals bis zu drei Spiele pro Runde live zu sehen sein. Der Pay-TV-Kanal Teleclub strahlt zwei Partien pro Spieltag aus. Ab Oktober soll das Angebot von Teleclub auch via Internet über Bluewin-TV zu sehen sein. Das Schweizer Fernsehen zeigt weiter zehn Spiele pro Saison live und in den Sendungen «Sport aktuell» und «Sportpanorama» Ausschnitte aller Partien. Nur noch in dieser Saison ist Sat.1 am Ball. Wie bisher ist im Schweizer Fenster des deutschen Senders am Sonntag (16.15 Uhr) eine Begegnung zu sehen.

Strenge Schiedsrichter. Spieler, Betreuer und Fans müssen sich nach der Kartenflut an der WM auch auf hiesigen Plätzen auf «farbige Spiele» einstellen. Die Schiedsrichter sind angehalten, den an der WM von den Fifa-Referees eingeschlagenen Kurs fortzuführen. Vor allem Zeitspiel und grobe Fouls sollen konsequent geahndet werden. Gemäss Schieds- richter-Obmann Markus Nobs müssen alle unkontrollierten Tacklings (nicht nur diejenigen von hinten) Ausschlüsse nach sich ziehen. «Das geschieht auch mit der Absicht, dass die Schweizer Klubs im Europacup nicht überrascht werden. Dort wird sehr streng gepfiffen.»

Hardturm für GC und FCZ. «Der Meister zu Gast beim Stadtrivalen». Dieser Slogan stimmt nur vordergründig. Zwar spielt Meister FCZ in der kommenden Saison im «GC-Heim» Hardturm. Doch dieser ist nun ein städtisches Stadion. Beide Vereine haben gleiche Rechte und Pflichten. Das führt so weit, dass die Fans beider Klubs bei Heimspielen die Ostkurve belegen – und im Derby als «Gäste» im Westen stehen. Bereits in der Saison 1989/90 bestritt der FCZ die Auf-/Abstiegsrunde ennet der Geleise.

Kunstrasenpremiere. Erstmals werden in der Schweiz Wettbewerbsspiele auf Kunstrasen ausgetragen werden. Im Wankdorf wurde das künstliche Grün verlegt. In Bern hört man das Gras nicht mehr wachsen – Experten sind der Meinung, dass YB dank der Angewöhnung an den Kunstrasen Vorteile hat.

Die Romandie leidet. Erstmals ist nur ein Klub aus der Westschweiz in der höchsten Liga am Start. Yverdon und Xamax sind abgestiegen. Ersetzt werden sie nur durch Sion, den erfolgreichsten Westschweizer Verein der letzten anderthalb Jahrzehnte. Noch vor zehn Jahren war die Westschweiz sogar an der Spitze ungleich stärker vertreten. 1996/97 hatten Sion, Lausanne und Xamax bis zur letzten Runde Chancen auf den Titel. Mit den Traditionsvereinen Lausanne und Servette sowie den Absteigern Xamax und Yverdon verspricht wenigstens das Aufstiegsrennen in der Challenge League zu einer West- schweizer Angelegenheit zu werden. (si)

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 19. Juli 2006, 10:38 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
NZZ, 19.07.2006

Die wichtigsten Transfers in der Axpo Super League
Stand 18. Juli

Zürich (1. der Saison 2005/06). Trainer: Lucien Favre (seit Juni 2003). - Zuzüge: Heinz Barmettler (Grasshoppers U 21), Sebastian Kollar (Concordia Basel), Romeu Leite (Por/Wohlen), Christian Pouga (Kam/Cintra de Yaoundé), Hannu Tihinen (Fi/Anderlecht). - Abgänge: Francesco Di Jorio (Sz-It/St. Gallen), Iulian Filipescu (Rum/MSV Duisburg), Alain Nef (Piacenza/Serie B), Giuseppe Rapisarda (Sz-It/Wohlen), Davide Taini (Sz-It/Wil).

Basel (2.). Trainer: Christian Gross (Mai 1999). - Zuzüge: Franz Burgmeier (Lie/Aarau), Franco Costanzo (Arg/Alavès/Primera Division). - Abgänge: David Degen (Borussia Mönchengladbach), Matias Delgado (Arg/Besiktas Istanbul), Baykal Kulaksizoglu (Sz-Tür/1. FC Köln/2. Bundesliga), Riccardo Meili (Sz-Sp/Concordia Basel), Djamel Mesbah (Fr-Alg/Aarau), Alexandre Quennoz (Xamax), Murat Yakin (Tür-Sz/Rücktritt), Pascal Zuberbühler (West Bromwich Albion, 2. Division Eng).

Young Boys (3.). Trainer: Gernot Rohr (De-Fr/Oktober 2005). - Zuzüge: José Delfim (Por/Olympique Marseille), Matteo Gritti (It/AC Lugano), Xavier Hochstrasser (Servette), Marcos Roberto Pereira Dos Santos «Marquinhos» (Br-It/Espérance Tunis/1. Division Tun), Ljubo Milicevic (Au/Thun), Davide Redzepi (Junioren Modena/It), Jordan Simpson (Au/Queensland Roar, 1. Division). - Abgänge: Patrick Bettoni (Sz-It/Thun), Pereira Everson (Br/Benfica Lissabon), Pirmin Schwegler (Bayer Leverkusen), Gilles Yapi (Elf/Nantes).

Grasshoppers (4.). Trainer: Krassimir Balakov (Bul/Januar 2006). - Zuzüge: Mbala Mbuta Biscotte (Kongo/Yverdon), Matthias Langkamp (De/VfL Wolfsburg), Roberto Pinto (Por/Arminia Bielefeld), Richmond Rak (Sz-Ghana/Lausanne-Sport), Sreto Ristic (Kro-De/VfB Stuttgart II), Robson Pena De Oliveira «Weligton» (Br/FC Penafiel/1. Division Por). - Abgänge: Tariq Chihab (Mar/Sitten), Peter Jehle (Lie/Boavista Porto), Fonseca «Leandro» (Br/Thun), Aleksandar Mitreski (Maz-Sz/ Köln/2. Bundesliga), André Muff (-), Luiz Da Silva «Rogerio» (Br/ Aarau), Igor Stepanovs (Lett/-), Alexander Viveros (Kol/-).

Thun (5.). Trainer: Heinz Peischl (Ö/Februar 2006). - Zuzüge: Patrick Baumann (Xamax), Patrick Bettoni (Sz-It/Young Boys), Lukas Dosek (Tsch/Siegen/2. Bundesliga), Sandro Galli (Münsingen), Marco Hämmerli (Wil), Vedran Jese (Kro/Inter Zapresic/1. Division), Fonseca «Leandro» (Grasshoppers), Achille Njanke (Kam/Baulmes), Milaim Rama (Alb-Sz/Schaffhausen), Mario Schönenberger (Wil). - Abgänge: Ibrahima Ba (Sen/-), Önder Cengel (Tür-Sz/Gaziantepspor), Grégory Duruz (New Zealand Knights Auckland/1. Division Au), Pape Omar Faye (Sen/Vaduz), Rodrigues Gelson (Br/-), Vieira «Leandro» (Br/-), Daniel Lopar (St. Gallen), Ljubo Milicevic (Au/Young Boys), Alen Orman (Ö/-), Nenad Savic (-), Eren Sen (De/-).

St. Gallen (6.). Trainer: Rolf Fringer (Ö/April 2006). - Zuzüge: Francisco Aguirre (Arg/Al Arabi/Katar), Francesco Di Jorio (Sz-It/Zürich), Marcos Gelabert (Arg/Estudiantes de la Plata), Samir Kozarac (Bos/ Winterthur), Daniel Lopar (Thun), Milos Malenovic (Sz-Ser/Wohlen), Sandro Marini (Kriens), Jesus Mendez (Arg/Olimpo Bahia Blanco). - Abgänge: De Sousa «Fabinho» (Schaffhausen), Eric Hassli (Fr/Valenciennes/Ligue 1), Pereira «Leonardo» (Br/-), Goran Ljubojevic (Kro/ Dinamo Zagreb), Bruno Sutter (-), Frank Wiblishauser (De/TuS Koblenz/2. Bundesliga), Gabriel Wüthrich (Vaduz), Kwabena Agouda (Gha/Winterthur, leihweise).

Aarau (7.). Trainer: Urs Schönenberger (seit Mai 2006). - Zuzüge: Goran Antic (Sz-Bos/Vaduz), Patrick Bengondo (Kam/Winterthur), Sandro Burki (Vaduz), Carlos Alberto de Almeida «Junior» (Br/Standard Lüttich), Alessandro Greco (It/Luzern), Djamel Mesbah (Fr-Alg/ Basel), Samuele Preisig (Concordia Basel), Luiz Da Silva «Rogerio» (Br/Grasshoppers), Marius Zarn (Vaduz). - Abgänge: Albert Baning (Kam/Paris Saint-Germain), Roland Bättig (-), Argiend Bekiri (Maz/-), Franz Burgmeier (Lie/Basel), Fabrice Ehret (Fr/Köln/2. Bundesliga), Adrian Eugster (-), Sehar Fejzulahi (Sz-Ser/-), Gaetano Giallanza (It/ Darlington, 4. Division Eng), Davide Moretto (It/-), Francisco Neri (Br/ Schaffhausen), Manuel Schenker (-), Augustine Simo (Kam/-), Oliver Stöckli (Winterthur), Harutjun Wardanjan (Arm/-).

FC Schaffhausen (8.). Trainer: Jürgen Seeberger (De/Juni 2000). - Zuzüge: Hervé Bochud (Sz-Fr/Wil), Reto Bolli (Lugano), De Sousa «Fabinho» (Br/St. Gallen), Fabian Geiser (Lausanne-Sport), Francisco Neri (Br/Aarau), Pascal Renfer (Winterthur). - Abgänge: Flavio Agosti (Sz-It/Rücktritt), Gilberlandio «Gil» (Br/Wohlen), Simon Leu (Rücktritt), Oliver Maric (Sz-Kro/-), Moreno Merenda (Xamax), Remo Pesenti (Rücktritt), Milaim Rama (Alb-Sz/Thun), Mounir Soufiani (Fr- Mar/-), Dorjee Tsawa (-).

Luzern (1. Challenge League). Trainer: Ciriaco Sforza (neu). - Zuzüge: Mario Cantaluppi (Nürnberg), Claudio Lustenberger (Kriens), Sokol Maliqi (Wil), Pinheiro «Paquito» (Br-It/Chiasso). - Abgänge: Patrick De Napoli (-), Alessandro Greco (It/Aarau), Raffaele Izzo (It/-), Santiago Kuhl (Sp-Arg/-), Marko Sucic (Kro/AC Lugano).

Sitten (2. Challenge League). Trainer: Nestor Clausen (Sz-Arg/neu). - Zuzüge: Carlos Alberto Alves Garcia «Carlitos» (Por/Vitoria Setubal), Tariq Chihab (Mar/Grasshoppers), Mohamed Diallo (Elf/Beveren/Be), Carlos Alfonso «Kali» (Ang/Barreirense/2. Division Por), Sofian Kheyari (Fr/La Chaux-de-Fonds), Sanel Kuljic (Bos-Ö/Ried), Virgile Reset (Fr/ Lorient/Ligue 2), Alvaro Saborio (Costa Rica/Saprissa). - Abgänge: Benoît Cauet (Fr/-), Didier Crettenand (-), Julien Fallet (Baulmes), Mamadou Kanté (Mali/-), Marco Schneuwly (Kriens), Paulo Vogt (Br/Metalurg Donezk/Ukr).

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 19. Juli 2006, 10:43 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
NZZ, 19.07.2006

Chance des Querkopfs in Luzern

Ciriaco Sforza ist da, wo er sich immer sah - auf dem Trainersessel



Von Christine Steffen

Die vier Männer sitzen in einiger Entfernung im Schatten der Pappel neben dem Trainingsplatz des FC Luzern. Vor ihnen steht der Chef, ganz in Schwarz. Er gestikuliert, verschränkt dann die Arme. Die Zeit verrinnt. Es ist heiss. Jetzt stützt er die Hände in die Hüften wie ein resoluter Lehrer, und man möchte mit keinem der vier Männer auf dem Boden tauschen. Hätte die Fussballsaison bereits begonnen, würde man eine Krise vermuten. Nach 45 Minuten beendet Trainer Ciriaco Sforza die Unterredung mit seinen Schlüsselspielern Cantaluppi, Tschouga, N'Tiamoah und Zibung.

Vier Wochen habe er das Team beobachtet, sagt Sforza später, jetzt sei es an der Zeit gewesen, mit den erfahrenen Spielern eine Bilanz zu ziehen. Am Mittwoch steht die erste sportliche Standortbestimmung an: Der FC Luzern, der nach drei Jahren Unterklassigkeit in die Super League aufgestiegen ist, eröffnet die Saison im Allmend-Stadion gegen den FC Zürich.

«Müüli» halten

Den Wert der Kommunikation mit den Spielern kann der Trainer-Neuling nicht genug betonen. Ausgerechnet Ciriaco Sforza, der zu seiner Zeit als Spieler als Egoist und Ränkeschmied galt, der keine Machtprobe scheute, preist heute das offene Gespräch. Hochbegabt war er als Ballverteiler und Stratege auf dem Feld, doch daneben zögerte er keine Sekunde, dem Trainer in den Rücken zu fallen, wenn er besser wusste, was für das Team gut gewesen wäre. Seine Interventionen verteidigt er: Immer habe er aus Verantwortungsgefühl gehandelt, vieles sei von den Medien verdreht worden. Den Kritikern hält er seine Erfolge entgegen: Champions-League- und Uefa-Cup- Sieger, mehrmaliger Meister in der Schweiz und in Deutschland, 79facher Internationaler. «So viel kann ich nicht falsch gemacht haben», sagt er und lächelt. Gut, vielleicht hätte er zwei-, dreimal besser das «Müüli» gehalten, aber lieber trage er die Konsequenzen, als sich zu verrenken. Ein letztes Kräftemessen hat im Oktober zum Karrierenende des Wohleners geführt: René C. Jäggi, Präsident im 1. FC Kaiserslautern, stellte Sforza nach Querelen mit dem damaligen Trainer auf dem Betzenberg, Michael Henke, frei.

Jetzt ist Sforza da, wo er seinen Gestaltungswillen ausleben kann. «Er hat immer gedacht wie ein Trainer, hat aber von keinem Coach besonders viel gehalten», erinnert sich Jäggi. Wird Ciriaco Sforza ein guter Trainer? «Wenn er nicht an einem Spieler scheitert, wie er selber einer war.» Jäggi glaubt, dass man mit Sforza, der «nicht ganz einfachen Persönlichkeit», Geduld haben müsse, er aber durchaus lernwillig sei.

Tatsächlich bildet sich der 36-Jährige nicht nur im sportlichen Bereich weiter. Seit einem Jahr besucht das ehemalige Enfant terrible zusammen mit seiner Frau eine Teambildungs- Schule und feilt an seiner Rhetorik. «Es ist etwas fürs Leben», sagt Sforza. Man lerne, anzusprechen, was einen störe, statt Negatives anzusammeln, bis es einen Chlapf gebe. Haben ihn die dauernden Unstimmigkeiten veranlasst, einen neuen Weg zu suchen? Nein, er habe einfach das Gefühl gehabt, er müsse etwas für sich machen, sich einen Kick geben. Sforza sagt, er wünsche sich Spieler, die Konflikte austrügen; solche, die nicht immer Ja und Amen sagten. Keine Kopfnicker, sondern Persönlichkeiten, die Verantwortung übernähmen. Er verlangt von ihnen, dass sie ihre Meinung äussern, weil er sich als Sportler Trainer gewünscht habe, die seine Einmischung nicht als Angriff verstanden hätten. «Wenn es ab und zu räblet - à la bonne heure», sagt er, «ich bin vorbereitet.»

Die Kommunikation will der Trainer-Neuling fördern, weil er sie als Basis sieht für den Erfolg. Dieser ist das zweite Schlüsselwort von Sforza; ihm ordnet er alles unter. Jäggi bezeichnet seinen ehemaligen Spieler als ungeheuer leistungsbezogen. «Der Erfolg steht immer im Vordergrund. Die Mittel sind ihm völlig egal.» Als Bedingung für seine Zusage hat Sforza vom Verein verlangt, dass auf allen Ebenen professionell gearbeitet wird; er hat die Strukturen in der Innerschweiz tüchtig durchgeschüttelt. Neu verfügt der FC Luzern neben Assistenztrainer Salvatore Romano und Goalietrainer Patrick Foletti über den Fitness-Coach Zvonko Komes, den Sforza aus Kaiserslautern mitgebracht hat. Seine Verpflichtung hat sich laut FCL-Präsident Walter Stierli bereits ausgezahlt: Noch nie sei nach der Vorbereitung kein Spieler verletzt gewesen.

Der schwierige Kuhn

Stierli ist nach der Bekanntgabe der Verpflichtung von Sforza gefragt worden, ob er wahnsinnig sei. Das lässt ihn kalt. Er glaubt an Sforza, weil dieser bereits als Spieler Verantwortung übernommen habe und er ihm zutraue, mit den vielen Jungen in Luzern etwas auf die Beine zu stellen. «Köbi Kuhn war als Spieler auch keine Einfacher», sagt Stierli, «und schliesslich wird man mit dem Alter ruhiger.»

Beide, Stierli und Sforza, sind bemüht, Druck von der Mannschaft zu nehmen. Man strebe den Ligaerhalt an, sagt der Präsident; das Team müsse sich noch entwickeln, fügt der Trainer an. Kein Fussballpublikum ist für seine Geduld bekannt; dasjenige in Luzern gilt als besonders leidenschaftlich. «Ob Sforza reüssiert, hängt auch davon ab, wie er mit dem Druck der Öffentlichkeit und der Niederlage umgeht», sagt René C. Jäggi. Er sei gespannt. Er ist nicht der Einzige.


TV-Fussball gegen Bezahlung

Im Schweizer Klubfussball bricht eine neue Zeitrechnung an: Ab dieser Saison gibt es einen Teil der TV-Spiele der Super League nur noch gegen Bezahlung. Zum Schweizer Fernsehen (zehn Live-Spiele) und Sat1 (eine Partie am Sonntagnachmittag) gesellt sich der Pay-TV-Sender Teleclub. Dieser überträgt pro Runde zwei Partien. Wer die Super-League-Spiele auf Teleclub verfolgen will, muss das Gesamtpaket (TeleclubBasic plus SportsWorld) für monatlich 49.80 Franken abonnieren. Die Produktion entsteht in Kooperation mit der SRG, verpflichtet wurden u. a. Adrian Fetscherin (Moderator) und Erich Vogel (Experte). Nach der Einführung von Bluewin-TV im zweiten Halbjahr 2006 wird der Teleclub auch auf dieser Plattform angeboten. Bluewin-TV ist normales Fernsehen via Telefonkabel (ADSL). (ako.)


Zurück auf dem Boden

Folgt auf die Feier der Meisterkater? 92:42 Minuten waren am 13. Mai gespielt, als Filipescu den FCZ zur meisterlichen Glückseligkeit schoss. Zwei Monate später ist der Realismus zurückgekehrt. Statt von der Titelverteidigung oder der Champions League spricht Manager Bickel von der neuerlichen Qualifikation für den Europa-Cup und der Bestätigung der Leistungen als wichtigsten Saisonzielen. Die Aussage spiegelt die neue Vernunft. Denn der Klub, der in der Vergangenheit den Erfolg nur zu oft mit der Verpflichtung von «Luxus-Fussballern» wie Brolin, Bühlmann, Guerrero oder Ilie erkaufen wollte, setzt mit Konsequenz auf junges, einheimisches Personal. Diese Strategie bürgt für Konstanz und liefert Lucien Favre die Möglichkeit, als erster FCZ-Trainer seit 25 Jahren frei von düsteren Gedanken in die Saison zu steigen. (tre.) Abgänge: Di Jorio (St. Gallen), Filipescu (Duisburg), Nef (Piacenza), Rapisarda (Wohlen), Taini (Wil). Zuzüge: Barmettler (GC, U 21), Da Costa (U 21), Gashi (U 21), Kollar (Concordia), Leite (Wohlen), Pouga (Cintra Yaoundé), Tihinen (Anderlecht).


Viele Fragen am Rhein

Schlägt das «Imperium» sofort zurück? In der letzten Saison hat der FC Basel beinahe alle Ziele verpasst. Hinzu kam wegen der Ausschreitungen am 13. Mai ein Imageverlust. Die Rückschläge sind nicht ohne Auswirkung auf die Befindlichkeit geblieben. Obwohl gewohnt, dass in der Transferzeit Leistungsträger den Klub verlassen, ist der FCB in dieser Situation von den Wegzügen Delgados und Degens besonders schmerzlich getroffen. Ähnliches gilt für Chipperfield, sollte sein Abgang in die Premier League Tatsache werden. Präsidentin Oeri hat zwar versprochen, die Transfergewinne von rund 10 Millionen Franken zu reinvestieren, aber es ist nicht auszuschliessen, dass der FCB künftig vermehrt auf den Nachwuchs setzt. Ob es Trainer Gross unter diesen Umständen gelingt, verlorenes Terrain sofort wieder wettzumachen, ist eine der interessantesten Fragen zum Saisonstart. (rwe.) Abgänge: Degen (Mönchengladbach), Delgado (Besiktas Istanbul), Kulaksizoglu (Köln), Meili (Concordia), Mesbah (Aarau), Quennoz (Xamax), Yakin (Rücktritt), Zuberbühler (West Bromwich). Zuzüge: Burgmeier (Aarau), Costanzo (Alavés).


Ab in die Offensive

Entflammt in Bern die Liebe zwischen Klub und Publikum? Im letzten Spiel im Stade de Suisse hat YB gezeigt, wie die Zuschauer zu verzaubern wären: Es orientierte sich nach vorne und lieferte gegen den FC Basel die vielleicht beste Super- League-Partie der letzten Saison. Sie war eine Entschädigung nicht nur für die Cup- Final-Niederlage, sondern auch für den unattraktiven, defensiven Fussball, den Trainer Gernot Rohr oft hatte spielen lassen und der die YB-Fans verärgerte. Das soll sich ändern: Sportchef Marcel Hottiger verlangt eine stärkere Ausrichtung nach vorne und hofft, dass die Richtungsänderung die Berner in grösseren Scharen ins Stadion bringt. Kommt noch der Transfer des Abwehrrecken Milicevic vom FC Thun zustande, hat sich YB in jeder Linie verstärkt und kann nur hoffen, dass der Funke - endlich - springt. (cen.) Abgänge: Bettoni (Thun), Everson (Benfica), Schwegler (Leverkusen), Yapi (Nantes). Zuzüge: Aebi (U 21), Delfim (Marseille), Gritti (Lugano), Hochstrasser (Servette), Pereira Dos Santos «Marquinhos» (Espérance Tunis), Redzepi (Modena), Simpson (Queensland Roar), Sylla (Cap-Ferret).


Um den Titel spielen

Bleibt GC den Konzepten treu? Der Grasshopper-Club hat in der Sommerpause sein Kader stark verändert. Trainer Balakow gab bereits vor Wochen bekannt, GC wolle wieder um den Meistertitel mitspielen. Der Bulgare machte kein Hehl daraus, dass sein Début als Trainer schwierig gewesen war. Ansprüche hatte er zunächst keine gestellt. Geduld und Langfristigkeit waren die Zauberworte. In dieser Transferperiode wurden Korrekturen vorgenommen. Der Wunschzettel war lang, missliebige Spieler mussten den Verein verlassen. Ob sich die Transferpolitik mit der langfristigen Perspektive verbinden lässt, vor allem auf den eigenen Nachwuchs setzen zu wollen, wird sich weisen. Auch auf der Führungsebene hat sich GC verändert. Ein Jahr nach dem Abgang des Geschäftsführers Urs Wyss übernahm Martin Blaser den Posten. (fcl.) Abgänge: Chihab (Sitten), Jehle (Boavista Porto), Leandro (Thun), Mitreski (Köln), Muff (?), Rogerio (Aarau), Stepanows (?), Viveros (?). Zuzüge: Biscotte (Yverdon), Langkamp (Wolfsburg), Pinto (Bielefeld), Rak (Lausanne), Ristic (VfB Stuttgart II), De Oliveira «Weligton» (FC Penafiel).


Lachen statt Sterne

Weiss der FC Thun noch, wo er hingehört? Nicht vermessen ist die Vermutung, dass die Thuner in der letzten Saison Einmaliges geleistet haben. Sie erreichten die Champions League, trafen dort auf Arsenal, Ajax sowie Sparta Prag. Die Namen stehen im Kontrast zum Stadion, das immer noch Lachen heisst. Einiges deutet darauf hin, dass der Klub den Effort einzuordnen weiss. Das Budget wurde auf gegen 8 Millionen angehoben und ist dank den Einnahmen der letzten Saison für die nächsten drei bis vier Jahre gesichert. Die Meisterliga wurde aus den Köpfen getrieben, weil Trainer Peischl in Sachen Team-Umbildung Gehör fand. Auch Sportchef Reto Gertschen ist neu. (bir.) Abgänge: Ba (?), Cengel (Gaziantepspor), Duruz (New Zealand Knights), Omar Faye (Vaduz), Gelson (?), Leandro (?), Lopar (St. Gallen), Milicevic (?), Orman (?), Savic (?), Sen (?). Zuzüge: Baumann (Xamax), Bettoni (YB), Bühler (Basel II), Dosek (Siegen), Galli (Münsingen), Hämmerli (Wil), Jese (Inter Zapresic), Leandro (GC), Njanke (Baulmes), Rama (Schaffhausen), Schönenberger (Wil), Zahnd (Dürrenast).


Argentinischer Antrieb

Sind vier Gauchos ein Segen oder eine Belastung? Schon im Frühling, als St. Gallen kaum in die Gänge kam, hat sich Sportchef Weiler Gedanken über die Ausländer gemacht. Es schwebte ihm vor, dass künftig das Gros der «Fremdarbeiter» aus demselben Land stammen sollte - vorzugsweise aus Argentinien. Die Leidenschaft, mit der die Gauchos auf dem Rasen agieren, hatte ihn immer fasziniert. Inzwischen hat sich sein Wunschdenken konkretisiert, St. Gallen startet mit den Argentiniern Aguirre, Garat, Gelabert und Mendez in die Saison. Dass eine solche «Klumpenbildung» auch Gefahren birgt, darüber ist sich der Sportchef im Klaren. Es liegt nun am psychologischen Geschick von Trainer Fringer, allfälligen Polemiken schon frühzeitig die Spitze zu brechen. (rwe.) Abgänge: Fabinho (Schaffhausen), Hassli (Valenciennes), Leonardo (?), Ljubojevic (Dinamo Zagreb), Sutter (?), Wiblishauser (TuS Koblenz), Wüthrich (Vaduz). Zuzüge: Aguirre (Al Arabi), Di Jorio (FCZ), Gelabert (Estudiantes de la Plata), Kozarac (Winterthur), Lopar (Thun), Malenovic (Wohlen), Marini (Kriens), Mendez (Olimpo).


Radikaler Umbau

Wie viele Trainer braucht Aarau diese Saison?

Egli, Geiger, Schönenberger - dazwischen Münstermann als Interimslösung. In Sachen Trainer-Verschleiss war der FC Aarau letzte Saison die Nummer 1. Nun soll eine Kaderbereinigung dafür sorgen, dass sich der Meister von 1993 künftig wieder nach vorne orientieren kann. Mit der Vergangenheit hat der Klub radikal aufgeräumt, 14 Spieler verkauft und neun engagiert. Urs Schönenberger erhält seine zweite Chance, sich in der Super League zu etablieren. Er hat die Aarauer im Frühling zwar in der Liga gehalten, doch für Konstanz steht sein Name nicht: Wo er in der Vergangenheit arbeitete, mündeten die kurzfristigen Erfolge stets in atmosphärischen Störungen. (tre.) Abgänge: Baning (Paris SG), Bättig (?), Bekiri (?), Burgmeier (Basel), Ehret (Köln), Eugster (?), Fejzulahi (?), Giallanza (Darlington), Moretto (?), Neri (Schaffhausen), Schenker (?), Simo (?), Stöckli (Winterthur), Vardanyan (?). Zuzüge: Antic (Vaduz), Bengondo (Winterthur), Burki (Vaduz), de Almeida Junior (Standard Lüttich), Greco (Luzern), Mesbah (Basel), Preisig (Concordia Basel), Rogerio (GC), Zarn (Vaduz).


Wind in den Angriff

Schiesst Schaffhausen endlich Tore? Weniger als 1 Tor pro Spiel hat der FC Schaffhausen letzte Saison erzielt - nur knapp genug für den Ligaerhalt. Jetzt ist der erfolglose Rama gegangen, zwei neue Stürmer versprechen Quote: Rückkehrer Neri trug einst 17 Tore zum Schaffhauser Aufstieg bei, Renfer hat in zweieinhalb Jahren in Winterthur 48 Mal getroffen. Wird Jürgen Seeberger nun spektakulärer spielen lassen? Kaum. Für den Coach ist die dritte Super-League-Saison die siebte in Schaffhausen insgesamt, er weiss, was mit beschränkten Mitteln möglich ist. Spannend wird die Frage, ob die Neulinge Geiser und Fabinho die zurückgetretenen Leaderfiguren Pesenti und Leu ersetzen können. Mit Zuschauerzahlen um die 3000 stand der Klub zuletzt schlecht da. Hier könnte ein Heimsieg helfen: Seit August 2005 hat der FC Schaffhausen auf der Breite nicht gewonnen. (mah.) Abgänge: Agosti (Rücktritt), Gil (Wohlen), Leu (Rücktritt), Maric (?), Merenda (Xamax), Pesenti (Rücktritt), Rama (Thun), Soufiani (?), Tsawa (?). Zuzüge: Bochud (Wil), Bolli (Lugano), Fabinho (St. Gallen), Geiser (Lausanne), Neri (Aarau), Renfer (Winterthur).


Neuer Hoffnungsträger

Wie gut ist Sforza? Der FC Luzern ist ein besonderer Aufsteiger. Die Verpflichtung des Métier-Neulings Ciriaco Sforza als Trainer und des Abwehrchefs Mario Cantaluppi haben ihm ungewöhnlich viele Schlagzeilen eingetragen - nach drei Jahren in der Anonymität der Challenge League eine Wohltat für die Innerschweizer. Der 32-jährige Cantaluppi spielte zuletzt als Captain in der Bundesliga in Nürnberg. Als Trainer und Nachfolger des Holländers Van Eck ist Sforza ein Unbekannter. Er galt wohl als Spieler mit aussergewöhnlichem taktischem Verständnis, doch wie er die Rolle als Ausbildner interpretiert, ist offen. Sforza verfügt nur über eine provisorische Lizenz. Im Winter beginnt er mit der Uefa-Pro-Lizenz-Ausbildung. Finanziell scheint der in den letzten Jahren oft gebeutelte Verein auf sicherem Boden zu stehen. Das Budget konnte nach der Promotion auf knapp 6 Millionen Franken erhöht werden. (fcl.) Abgänge: Van Eck (Trainer), Boz (Biel), De Napoli (?), Gergoci (?), Greco (Aarau), Izzo (?), Kuhl (?), Sucic (Lugano). Zuzüge: Sforza (Trainer), Cantaluppi (Nürnberg), Lustenberger (Kriens), Maliqi (Wil), Paquito (Chiasso), Zukaj (Hochdorf).


Hochfliegende Pläne

Behält der FC Sion den Boden unter den Füssen? Es ist klar, dass Sitten immer ganz nach oben will. Ihr Erfolgs-Anspruch hat den Wallisern zuletzt Aufstieg und Cup-Sieg beschert. Warum sollten sie jetzt nicht wie geplant im Europacup «überwintern»? Ein 9-Millionen-Budget und 7000 verkaufte Saisonkarten sind eine Basis, um die Rest-Schweiz zu ärgern. Der neue Coach Nestor Clausen war als Spieler mit Argentinien Weltmeister und als Trainer Meister in Bolivien. Er will «argentinisch» spielen lassen, mit Geduld und kurzen Pässen. Spektakuläre Transfers hat der Geldgeber Christian Constantin bis jetzt nicht getätigt, dafür operiert der FC Sion von einem hochmodernen Trainingszentrum in Martigny aus. Dortselbst will Constantin ab 2009 auch spielen: Im neuen Stadion vor 25 000 Zuschauern. (mah.) Abgänge: Moulin (Trainer), Carrupt (Sitten II), Cauet (?), Crettenand (?), Fallet (Baulmes), Kanté (?), Leandro (Sitten II), Liand (?), Schneuwly (Kriens), Vogt (Metalurg Donezk). Zuzüge: Clausen (Trainer), Garcia (Setubal), Chihab (GC), Dabo (UGS), Diallo (Beveren), Kheyari (Chaux-de-Fonds), Kuljic (Josko Ried), Reset (Lorient).

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. Juli 2006, 10:00 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12
Beiträge: 3258
Wohnort: Bern
Resultate, Tabelle und Telegramme

1. Runde:

Am Mittwoch spielten:
Luzern - FC Zürich 0:3
Grasshoppers - Sion 0:0
Aarau - Thun 1:1
Schaffhausen - St. Gallen 1:1
Young Boys - Basel 1:1


Spiele S U N Tore Pkt
1. Zürich 1 1 0 0 3:0 3
2. Aarau 1 0 1 0 1:1 1

Basel 1 0 1 0 1:1 1

Schaffhausen 1 0 1 0 1:1 1

St. Gallen 1 0 1 0 1:1 1

Thun 1 0 1 0 1:1 1

Young Boys 1 0 1 0 1:1 1
8. Grasshoppers 1 0 1 0 0:0 1

Sion 1 0 1 0 0:0 1
10. Luzern 1 0 0 1 0:3 0

Luzern - FC Zürich 0:3 (0:3)
Allmend. - 9000 Zuschauer. - SR Circhetta. - Tore: 5. Keita 0:1. 38. César 0:2. 45. Keita 0:3.
Luzern: Zibung; Sam, Cantaluppi, Diethelm; Lambert, Mehmeti (73. Maliqi), Dal Santo (46. Bader), Claudio Lustenberger; N'Tiamoah (46. Fabian Lustenberger), Paquito; Tchouga.
FCZ: Leoni; Stucki, Stahel, Tihinen, Schneider; Margairaz (74. Abdi), Dzemaili, Inler, César (84. Kollar); Rafael, Keita (79. Alphonse).
Bemerkungen: Luzern ohne Calapes, Sigrist, Righetti (alle verletzt), FCZ ohne Von Bergen (gesperrt). Verwarnungen: 27. Lambert, 37. Tihinen, 45. Claudio Lustenberger (alle Foul).

Grasshoppers - Sion 0:0
Hardturm. - 5000 Zuschauer. - SR Petignat.
Grasshoppers: Coltorti; Sutter, Langkamp, Roland Schwegler, Jaggy; Renggli (77. Salatic), Seoane; Touré, Antonio Dos Santos, Biscotte; Blumer (46. Eduardo).
Sion: Vailati; Gaspoz, Sarni, João Pinto, Meoli; Gelson, Di Zenzo (82. Diallo); Chihab, Obradovic, Carlitos; Kuljic (71. Dabo).
Bemerkungen: Grasshoppers ohne Pinto, Denicolà und Ristic (alle verletzt) sowie Raul Cabanas, Voser (beide rekonvaleszent) und Leon (noch nicht spielberechtigt), Sion ohne Bühler (verletzt) sowie Kali, Saborio und Reset (alle noch nicht spielberechtigt). 90. Pfostenschuss von Diallo. Verwarnungen: 2. Coltorti (Foul). 27. Roland Schwegler (Foul). 35. Gaspoz (Foul). 65. Sarni (Foul). 91. Seoane (Foul).

Aarau - Thun 1:1 (1:1)
Brügglifeld. - 4400 Zuschauer. - SR Studer. - Tore: 24. Dosek 0:1. 26. Antic 1:1.
Aarau: Colomba; Zarn, Tcheutchoua, Christ, Preisig; Menezes, Bilibani, Burki, Mesbah; Antic, Rogerio.
Thun: Bettoni; Dosek, Jese, Hodzic, Di Fabio; Ferreira, Friedli, Deumi, Baumann (53. Hämmerli); Adriano (64. Rama), Leandro Fonseca (76. Bühler).
Bemerkungen: Aarau ohne Bengondo, Berisha, Bieli, Carreño, Carlos Alberto, Opango und Schmid (alle verletzt), Thun ohne Aegerter und Schönenberger (beide verletzt). Verwarnungen: 61. Hämmerli (Foul). 84. Ferreira (Foul).

Schaffhausen - St. Gallen 1:1 (0:1)
Breite. - 3850 Zuschauer. - SR Salm. - Tor: 8. Aguirre 0:1. 66. Neri (Foulpenalty) 1:1.
Schaffhausen: Herzog; De Sousa, Sereinig, Pires, Geiser; Da Silva, Diogo, Fabinho (85. Tarone), Senn (58. Weller); Renfer (80. Todisco), Neri.
St. Gallen: Razzetti; Zellweger, Koubsky, Garat, Cerrone; Callà (73. Marazzi), Gelabert (64. Kozarac), Gjasula, Di Jorio; Alex (85. Malenovic), Aguirre.
Bemerkungen: Verwarnungen: 36. Alex, 43. De Sousa, 91. Geiser (alle Foul).

Young Boys - Basel 1:1 (1:1)
Stade de Suisse. - 20 693 Zuschauer. - SR Rogalla. - Tore: 38. Varela 1:0. 45. Ergic 1:1.
Young Boys: Wölfi; Christian Schwegler, Milicevic, Gohouri, Hodel; Delfim, Tiago, Raimondi; Yakin (67. Sermeter); Varela, Marcos Dos Santos (87. Häberli).
Basel: Crayton; Zanni, Majstorovic, Nakata, Chipperfield (63. Berner); Sterjovski, Ergic, Kuzmanovic, Rakitic (83. Malick Ba), Burgmeier; Eduardo.
Bemerkungen: Young Boys ohne Simpson, João Paulo (beide verletzt), Aziawonou und Redzepi (beide nicht im Aufgebot); Basel ohne Petric (gesperrt), Carignano, Dzombic, Smiljanic (alle verletzt) und Costanzo (nicht im Aufgebot). 11. Lattenschuss Dos Santos. 49. Pfostenschuss Ergic. 78. Pfostenschuss Raimondi. Verwarnungen: 58. Sterjovski. 66. Marcos Dos Santos (beide Foul).


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. Juli 2006, 12:21 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sonntag 16. Mai 2004, 14:39
Beiträge: 801
Wohnort: Bernensis
Luzern:
Bild
FCZ:
Bild
der eigentliche Gästesektor:
Bild

GC: (Boykott)
Bild
Sion: (ohne ID-Angaben im Gästesektor)
Bild

Aarau:
Bild
Thuner Grännis:
Bild
Bild

Schaffhausen - St.Gallen:
Bild


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 73 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5 ... 8  Nächste

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » Fussball allgemein


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de