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Chiumiento und Vonlanthen in Kuhns Blickfeld
An der U21-EM in Deutschland haben sich zwei Schweizer für den baldigen Transfer ins A-Team empfohlen. Davide Chiumiento und Johan Vonlanthen sind spätestens nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Marco Streller zum Thema geworden.
Im fernen Feusisberg, dem Trainings-Quartier der A-Nationalmannschaft, ist der Stab um Köbi Kuhn über die ausgezeichneten Leistungen der beiden Talente genau orientiert. Sollte nach dem schwer verletzten Streller auch noch Léonard Thurre Forfait erklären müssen, ist zu erwarten, dass Kuhn mindestens einen der beiden begnadeten Offensivkünstler in sein Aufgebot für die Endrunde in Portugal integrieren wird.
Bernard Challandes, der Trainer der U21, mochte sich zur heiklen Personalsituation nicht detailliert äussern. Er war sichtlich bemüht, der interessanten Thematik die Brisanz zu nehmen. "Wir sollten jetzt einfach mal den 2. Juni abwarten." An jenem Datum wird Kuhn am Abend sein EM-Kader benennen. Challandes´ Urteil dürfte in die Entscheidungsfindung zumindest einfliessen. "Kuhn wird mich anhören, entscheidet dann aber selbstverständlich ganz allein."
Im Falle des Juve-Profis Chiumiento, der über herausragende Spielmacher-Qualitäten verfügt und als vielseits verwendbarer Ersatz für Hakan Yakin eine Überlegung wert sein muss, stellt sich indes noch eine andere Frage. Wie würde der 19-jährige Appenzeller italienischer Herkunft bei einem möglichen Aufgebot überhaupt reagieren. Sein (auch schon geäusserter) Traum, einst für die Squadra Azzurra zu spielen, wäre bei einem Einsatz mit dem A-Team dahin. "Ich habe mir darüber keine Gedanken gemacht", weicht Chiumiento aus.
Johan Vonlanthen hingegen würde dem Ruf des Nationalcoachs sofort Folge leisten. Der feingliedrige Stürmer von PSV Eindhoven und jüngste Torschütze im vergangenen holländischen Championat hat die Pläne, für Kolumbien, das Land seiner Mutter, zu spielen, nach guter Beratung ad acta gelegt.
bert (Quelle: Si)
Bin für Vonlanthen
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