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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Gonzo
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Verfasst: Montag 14. November 2005, 00:37 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Gonzo
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Verfasst: Montag 14. November 2005, 00:39 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Dies hier ist übrigens ein sehr geiles Bild.
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Gonzo
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Verfasst: Montag 14. November 2005, 00:50 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Ghost
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Verfasst: Montag 14. November 2005, 01:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. Juli 2004, 12:48 Beiträge: 162
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ein türke stört sich, ausgerechnet beim fußball, an der emotionalität von uns schweizern - wie glaubwürdig?!? 
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Rino
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Verfasst: Montag 14. November 2005, 08:11 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Montag 14. November 2005, 09:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 14.11.2005
Schweiz auf WM-Kurs
Zwei Youngsters hielten die Schweizer Nationalmannschaft im WM-Barrage-Hinspiel in Bern gegen die Türkei auf WM-Kurs. Philippe Senderos traf mit dem Kopf zum 1:0 (41.), Joker Valon Behrami erhöhte in der 86. Minute zum hochverdienten 2:0.
Senderos lenkte Minuten vor der Halbzeitpause eine gut getimte Freistossflanke von Ludovic Magnin mit dem Hinterkopf unhaltbar in die tiefe Torecke. Es war eine gelungene Kopie des Schweizer Ausgleichstreffers zum 1:1-Unentschieden gegen Frankreich im selben Stadion. Die 1:0-Pausenführung krönte eine ausgezeichnete Schweizer Leistung, die in der ersten Halbzeit mindestens einen weiteren Treffer verdient gehabt hätte. Ludovic Magnin (13.), Marco Streller (20.), Tranquillo Barnetta (22.) und Senderos (22.) erarbeiteten sich in der zweiten Viertelstunde hervorragende Möglichkeiten, die zumeist vom starken Türkei-Goalie Volkan zunichte gemacht wurden.
Als sich die 31 130 Zuschauer im ausverkauften Stade de Suisse trotz guter Schweizer Konterchancen in der Schlussphase bereits mit dem knappen 1:0-Heimsieg zufrieden gaben, wurde ein taktischer Wechsel von Trainer Köbi Kuhn mit dem zweiten Treffer belohnt. Kuhn brachte den 20-jährigen Lazio-Söldner Behrami für den ausgezeichnet aufspielenden Tranquillo Barnetta auf der linken Seite. Der Coach wollte seinen aufopfernd kämpfenden Mittelfeld-Puncher vor einer möglichen Verwarnung und der daraus resultierenden Sperre im Rückspiel bewahren. Behrami war dann vier Minuten vor Schluss am richtigen Ort, um eine flache Hereingabe von Alex Frei unhaltbar zum 2:0 einzuschieben.
Magnin in Istanbul gesperrt
Einziger Wermutstropfen des wichtigen Heimsieges war die Verwarnung gegen Magnin, der damit im Rückspiel am Mittwoch in Istanbul gesperrt ist. Magnin gehörte zusammen mit Torschütze Senderos und Barnetta zu den besten Schweizern. Die Jüngsten setzten am Samstag die stärksten Akzente. Ein vielversprechendes Zeichen für die Zukunft.
Gegner Türkei war mit der Absicht in die Schweiz gereist, ein 0:0-Unentschieden über die Distanz zu bringen. In der ersten Halbzeit verzeichneten sie nur drei halbherzige Weitschüsse, die den sicher haltenden Schweizer Goalie Pascal Zuberbühler vor keine Probleme stellte.
Nur während einiger weniger Phase unmittelbar nach dem Seitenwechsel tauchten die Türken in der zweiten Halbzeit wenige Male bedrohlich in der Nähe des Schweizer Tores auf. Die Innenabwehr stand jedoch sattelfest und liess sich nie bezwingen. Das 2:0, vor allem der Sieg ohne Gegentor ist eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel. In der letzten Barrage verloren die Türken das Auswärtsspiel in Lettland mit 0:1 und vermochten die Wende mit dem 2:2 nicht mehr zu schaffen. Die Schweiz hat nun gar ein Tor mehr als Polster und muss sich in Istanbul mit einer gleich starken Leistung wie in Bern kaum Angst um die WM-Qualifikation machen.
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Stimmen zu Schweiz - Türkei
Trainer Jakob «Köbi» Kuhn: «Dieses 2:0 ist fantastisch. Wichtig ist vor allem, dass wir kein Gegentor erhalten haben. Ich kann meiner Mannschaft nur gratulieren. Sie hat grossartig gekämpft, die Gruppe ist so stark. Dieser Sieg ist sehr viel wert.Noch sind wir aber nicht an der WM. Wir sind auch fähig, auch auswärts Tore zu schiessen. Die Türken sind nun wohl etwas verunsichert.»
Marco Streller: «Das 2:0 ist unser Wunschresultat. Ich vergab noch eine Riesenchance. Den Pass von Magnin hätte ich verwerten müssen. Nach meinem Missgeschick hätte ich in den Boden versinken können. Aber, wir haben gewonnen. Nur das zählt. Nach dem Spiel kam es unter den Aktiven zu Handgreiflichkeiten.»
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Match-Telegramm
Schweiz - Türkei 2:0 (1:0)
Stade de Suisse, Bern. - 31 130 Zuschauer (ausverkauft). - SR Michel (Slk). - Tore: 41. Senderos 1:0. 86. Behrami 2:0.
Schweiz: Zuberbühler; Philipp Degen, Müller, Senderos, Magnin; Gygax, Cabanas, Vogel, Barnetta (83. Behrami); Frei, Streller (77. Vonlanthen).
Türkei: Volkan; Serkan, Alpay, Toraman, Ümit Özat (77. Halil Altintop); Hüseyin; Nihat (46. Okan), Selçuk, Tümer, Tuncay (83. Ergün); Hakan Sükür.
Bemerkungen: Schweiz ohne Smiljanic (verletzt), Wicky (gesperrt), Lonfat und Jakupovic (Tribüne). Nicht eingesetzt: Coltorti, Grichting, Huggel, Spycher, Vonlanthen, Lustrinelli, Behrami. Türkei ohne Bastürk, Hasan Sas, Akin (alle verletzt), Hamit Altintop und Emre (beide gesperrt). Verwarnungen: 23. Hüseyin (Foul/im Rückspiel gesperrt), 65. Serkan (Foul), 66. Streller (Foul), 68. Magnin (Foul/im Rückspiel gesperrt).
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shalako
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Verfasst: Montag 14. November 2005, 09:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 14.11.2005
Terims verbale Fehltritte und Kampfansage
Bereits gestern reisten die Türken nach Istanbul zurück, wo am Mittwoch um 19.15 Uhr das Rückspiel stattfinden wird. Nationalcoach Fatih Terim heizte die Stimmung unmittelbar nach dem Schlusspfiff in Bern an. In den türkischen Medien holte er zum verbalen Rundumschlag gegen die Schweiz aus.
Wie blank die Nerven im türkischen Lager liegen, zeigte sich gestern Abend im Training. Der vorgesehene Termin für Interviews vor dem Training im Ali Sami Yen, dem Stadion von Galatasaray, wurde kurzfristig gestrichen. Auskünfte gibt es vor dem Rückspiel von den Türken keine mehr. Wie in der vergangenen Woche im Grand Hôtel in Yverdon schoten sich die Türken abermals konsequent ab. Die Trainingseinheiten finden ausschliesslich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt - selbst das lockere Auslaufen gestern Abend.
Schon im Vorfeld der Partie hatte sich Terim darüber beklagt, dass nur wenige türkische Fans im Stade de Suisse Einlass finden. Er hatte eigentlich mit einem Heimspiel auf fremdem Terrain gerechnet. Nach Spielschluss foutierte sich der 52-Jährige um die offizielle Pressekonferenz, stattdessen gab er später den türkischen Journalisten im Teamhotel seine Sicht der Dinge. Er beklagte die Pfiffe der Zuschauer während der türkischen Nationalhymne, und ausserdem sei er mehrfach von den Schweizer Spielern beleidigt und von den Zuschauern mit Gegenständen beworfen worden.
Im Kabinengang kam es beinahe noch zu Handgreiflichkeiten. Ein Türke soll Philippe Senderos ein Bein gestellt haben, und in der Folge gerieten mehrere Funktionäre und offenbar auch Terim und Alex Frei aneinander. Was der genaue Auslöser dieser Eskalation war, wussten am Ende selbst die Spieler nicht mehr. Dafür zog Terim, der im Falle eines Scheiterns seinen Rücktritt angekündigt hat, zu später Stunde über den Gegner her. «Die Schweiz ist eigentlich ein zivilisiertes Land, aber was in diesem Spiel passierte, passt nicht in ein zivilisiertes Land», ereiferte er sich. Er sprach von «sehr vielen Hässlichkeiten». Die Schweizer hätten versucht, «mit allen Mitteln und jenseits des Fairplays» das Spiel zu gewinnen.
Auch am Schiedsrichter (»er war gegen uns») machte Terim die Niederlage unter anderem fest. Der Slowake Lubos Michel, einer der renommiertesten Unparteiischen, habe ihnen «einen klaren Penalty verweigert». Schliesslich ordnete er den Auftritt der «Milli Takim» als den «schlechtesten überhaupt» ein. Für das Rückspiel erwartet Terim eine aufgeladene Atmosphäre im Sükrü Saraçolgu und eine anders aufgelegte türkische Mannschaft. Hamit Altintop, der im Hinspiel noch gesperrt war, sagte, dass die Schweiz den Heimvorteil genutzt habe, «aber wer am Ende lacht, werden wir ja noch sehen». Ein frühes Tor müssten sie erzielen, und «dann haben wir die Qualitäten, um ein zweites und ein drittes Tor zu schiessen».
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 14. November 2005, 09:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 14.11.2005
Und jetzt die Reifeprüfung
Nach einem hochverdienten 2:0-Sieg gegen die Türkei steht die Fussball-Nationalmannschaft vor dem letzten Schritt zur WM-Teilnahme
Das Schweizer Nationalteam hat im ersten der beiden Entscheidungsspiele gegen die Türkei einen starken Eindruck hinterlassen und hätte höher als 2:0 gewinnen können. Die Ausgangslage für das Rückspiel ist gut – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Der Schweizer Nationalmannschaft ist der erste Teil des Zweiakters gegen die Türkei um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2006 gelungen. So gut, dass Nationalcoach Köbi Kuhn rätselte, ob er mit dem Resultat von 2:0 zufrieden oder darüber enttäuscht sein solle. Das war gleichzeitig der Hinweis auf den einzigen Mangel in der begeisternden Darbietung seines Teams im Stade de Suisse der Fahnenschwinger.
Die Stimmung war lange Zeit nur ausgezeichnet, wurde dann im Verlauf der zweiten Halbzeit mitunter auch recht aggressiv. Aber die Schweizer behielten kühlen Kopf bei heissem Herzen. Sie präsentierten sich als das, was Kuhn eine «erwachsene Mannschaft» nannte. Ausser ein paar unnötigen Ungezogenheiten wie jener Degens an Tuncay (51./Kniestoss an des Gegners Kopf) wirkten die Schweizer stets auf das Wesentliche konzentriert. Auffallend im Vergleich mit dem Gegner: Erstens waren die Schweizer vielseitiger, zweitens traten sie dennoch (oder deshalb?) als stärkere Einheit auf.
Da war nicht nur das gleiche Ziel, sondern auch der gleiche Weg zu erkennen. Angefangen beim wenig beschäftigten, aber darauf konzentrierten Torhüter Zuberbühler (es kamen nur fünf Schüsse auf sein Tor) über die sattelfesten, sich bestens ergänzenden Innenverteidiger Senderos und Müller, die stürmischen Aussenverteidiger Degen und Magnin, den Ruhe und Ordnung stiftenden Vogel, den Ordnung und Unruhe stiftenden Cabanas, den ebenso phantasievollen wie bewegungsfreudigen Barnetta, den ähnlich, aber weniger überzeugend spielenden Gygax sowie Langstreckenläufer Frei und Luft-Kapitän Streller. Dass letztere drei nicht ihren besten Abend erwischten (was Behrami in drei Minuten mit einem Schlag wettmachte), lässt die von Vonlanthen sehr gut ergänzte Teamarbeit in noch besserem Licht erscheinen.
14 Spiele ohne Niederlage
Die Türken ihrerseits hinterliessen nicht den Eindruck eines starken, von sich überzeugten Teams. Das will aber für das Rückspiel am Mittwoch nichts heissen. Die Equipe von Fatih Terim verfügt über einige Einzelspieler, die eine Partie entscheiden können. Zudem könnten sich auch die Türken –bei einem guten Start vor eigenem Publikum – in einen «Teamrausch» spielen. Die Bedingungen für die Schweizer Mannschaft werden ausgesprochen schwierig sein. Denn die Frage, ob es bei einem Auswärtsspiel in London, Paris, Berlin, Madrid, Rom, Belgrad oder Athen am ungemütlichsten sei, lässt sich vermutlich am besten mit Istanbul beantworten.
«Was ich glaube, ist unwichtig. Wir werden uns auf jeden Fall gegen eine Niederlage wehren», sagt Kuhn im Ausblick auf die «zweite Halbzeit» am Mittwoch. Für den Nationalcoach ist die Fortsetzung der Serie von Ungeschlagenheit in 14 Spielen keine Selbstverständlichkeit.
Entgleisungen vor der Garderobe
Aufgrund zahlreicher Vorberichterstattungen in den meistbeachteten Medien überraschen die Polizeimeldungen aus Bern und Genf (England - Argentinien), die besagen, man habe am Samstag im Rahmen des Fussballs nicht gegen unbotmässiges Verhalten von Fussballbegeisterten vorgehen müssen.
Die schlimmsten Entgleisungen dürften im Garderobenbereich des Stade de Suisse stattgefunden haben. Dort wurde Senderos von Nihat attackiert, was schliesslich zu einem Gerangel unter Funktionären führte; und dort soll auch Trainer Terim seinen Unmut gegenüber Frei nicht nur mit sachlichen Argumenten vorgetragen haben. Dies führt zur ketzerischen Frage: Kann die Fifa in Istanbul die Sicherheit der Schweizer Fussballdelegation gewährleisten?
So oder so: Interessant ist, dass Kuhn Ende 2002 in einem Interview mit der NZZ voraussagte, die Nationalmannschaft werde erst im Hinblick auf die WM 2006 optimale Reife erlangen. In Istanbul nun haben die Schweizer – bei guter Ausgangslage, aber wahrscheinlich unter unangenehmen Umständen –die Reifeprüfung abzulegen. Gelingt das, stehen die Perspektiven für erfreuliche Darbietungen an der WM im nächsten Sommer günstig.
Die falsche Tür
Die üblichen Medienkonferenzen mit den Trainern der beiden Mannschaften werden nach dem Spiel manchmal gemeinsam, manchmal getrennt abgehalten. Dabei wird normalerweise auf die Bedürfnisse der Gast-Delegation Rücksicht genommen. Die Türken wünschten am Samstag im Presseraum des Stade de Suisse keinen gemeinsamen Auftritt.
Die Medienkonferenz mit Köbi Kuhn wurde zügig abgehalten – auch um dessen Amtskollegen Fatih Terim nicht allzu lange warten zu lassen. Im Anschluss an den offiziellen Teil hatte Kuhn noch vor den Schweizer Radioreportern Rede und Antwort zu stehen. Kuhn und die Radiojournalisten begaben sich in den kleinen Eingangsbereich des Saals, um die folgende Pressekonferenz mit Terim nicht zu behindern. Diese fand allerdings nicht statt – weil der schon während des Spiels auffallend gereizte Trainer der Türken einmal mehr verärgert war.
Was war passiert? Terim und seine beeindruckende Sicherheitsdelegation hatten den falschen Weg durch die Katakomben zum Presseraum genommen und standen damit vor der falschen Tür, die von einer schmächtigen Securitas-Dame kontrolliert wurde. Mehrmaliges, immer energischer werdendes Klopfen eines türkischen Funktionärs beeindruckte die Türsteherin (Auftrag: Einlass nur gegen entsprechendes Ticket) nicht, weshalb sich einer von Terims Leibwächtern veranlasst sah, die Glastüre mit Gewalt aufzustossen. Das gelang relativ mühelos, doch genau in diesem Moment riss der Geduldsfaden bei Terim. Er befahl die Absage der Pressekonferenz und den Rückzug in die Katakomben. (dk)
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 14. November 2005, 09:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 14.11.2005
«Wir müssen auf das Schlimmste gefasst sein»
Ricardo Cabanas
GC-Spieler Ricardo Cabanas hat gegen die Türkei sein 32. Länderspiel bestritten. Der 26-Jährige harmonierte im zentralen Mittelfeld bestens mit Captain Johann Vogel.
«BUND»: Wie stufen Sie die Schweizer Leistung ein?
RICARDO CABANAS: Es war sicher eine gute Leistung, eines der besseren Spiele der Schweiz. Aber wir haben in letzter Zeit regelmässig gut gespielt, sind aber nicht immer mit dem entsprechenden Resultat belohnt worden.
War es – mit Ausnahme der Chancenauswertung – ein nahezu perfektes Spiel?
Zu einem perfekten Spiel gehört die Chancenauswertung. Demnach fehlte eine wichtige Grundlage. Aber wir haben immerhin 2:0 gewonnen und dem Gegner kaum Möglichkeiten geboten.
Sie spielten als offensiver Mittelfeldspieler hinter den Stürmern und vor Johann Vogel.
Die Position gefällt mir. Bereits gegen Frankreich und in Irland haben Vogel und ich einander gut ergänzt. Wir verstehen uns.
Haben Sie Ihre Rolle bewusst eher defensiv interpretiert, weil die Schweizer Aussenspieler immer wieder nach vorn drängen?
Es ist wichtig, das Zentrum zu halten, das ist der matchentscheidende Teil. Vogel und ich sind darauf bedacht, dem Gegner wenig Raum zu bieten, das Spiel zu kontrollieren und gleichzeitig unsere schnellen Aussenläufer einzusetzen. Das klappte sehr gut.
Mit Senderos und Behrami haben zwei 20-Jährige die Tore erzielt – die Unbekümmertheit ist eine Stärke des Teams.
Es ist phantastisch, wenn solch junge Spieler Tore schiessen. Damit kommt zum Ausdruck, dass das Team gesund ist. Neulinge werden sofort aufgenommen. Die gute Basis wurde vor drei, vier Jahren mit den erfahrenen Spielern gelegt. Die Talente, die neu dazukommen, wissen, dass sie willkommen sind. Sie tragen ebenso ihren Teil zur guten Stimmung bei wie die Routiniers, welche für die Integration der Jüngeren wichtig sind.
Senderos hat sich innert Kürze etabliert. Was halten Sie von ihm?
Er verfügt über alle Anlagen, um einer der besten Verteidiger zu werden. Ich bin überzeugt, dass er bei Arsenal schon bald wieder in der Startformation stehen wird. Und im Schweizer Nationalteam werden wir noch sehr lange grosse Freude an ihm haben.
Haben Sie von der Türkei mehr Gegenwehr erwartet?
Auch nach dem Frankreich-Spiel wurde gerätselt, weshalb der Gegner nicht auf Touren gekommen ist. Ich glaube, das hängt vor allem mit unserer Leistung zusammen. Wir warten nicht mehr darauf, was der Gegner bringt, sondern gehen auf den Platz, wollen selber spielen und wenig zulassen.
Im Kabinengang ist es offenbar zu unschönen Szenen gekommen. Wie haben Sie diese erlebt?
Ich habe die Zwischenfälle nur am Rand mitbekommen. Als ich in den Kabinenbereich kam, war schon fast alles vorbei. Aber man hat mir dann erzählt, was passiert war.
Was wurde Ihnen mitgeteilt?
Es soll Rangeleien gegeben haben. Einer wollte offenbar auf Frei los, ein anderer rempelte Senderos an. Die Türken wollten uns provozieren und uns Angst einflössen. Das war wahrscheinlich ein Vorgeschmack auf das, was uns in Istanbul erwarten wird.
Was gilt es zu tun?
Wir müssen auf das Schlimmste gefasst sein und dürfen uns von nichts überraschen lassen. Es kann sein, dass wir randalierende Fans zu sehen bekommen. Aber es darf nicht sein, dass wir von unserem Weg abkommen. Entscheidend ist das Geschehen auf dem Platz.
Was erwarten Sie am Mittwoch von der türkischen Mannschaft?
Sie wird versuchen, mehr Druck auf uns auszuüben. Wir müssen erneut darum besorgt sein, wenig Torchancen zuzulassen. Je länger wir keinen Treffer erhalten, umso näher sind wir der WM. Und sollten wir ein Tor erzielen, bin ich überzeugt, dass dies zur Qualifikation reichen wird. Vier Gegentreffer erhalten wir nicht.
Wie gut ist die Schweizer Ausgangslage?
Wir dürfen uns von diesem 2:0 nicht blenden lassen. Das ist ein gefährliches Resultat. Es sieht zwar deutlich aus, aber ist relativ schnell aufgeholt. Wir dürfen am Mittwoch kein bisschen nachlassen, sondern müssen noch zulegen. Auf dem Platz gilt es zum Ausdruck zu bringen: «Diese Schweizer wollen nichts zulassen.»
Inwiefern spielt es eine Rolle, dass die Schweiz seit 14 Spielen nicht mehr verloren hat?
Solch eine Serie vermittelt extrem Selbstvertrauen, weshalb wir auch auf schwierige Situationen reagieren können. Wir befinden uns nicht erst seit der WM-Qualifikation auf dem richtigen Weg, sondern haben zuvor auch die EM-Teilnahme für Portugal geschafft.
_________________ For Ever
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roeschu
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Verfasst: Montag 14. November 2005, 10:05 |
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
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Ghost hat geschrieben: ein türke stört sich, ausgerechnet beim fußball, an der emotionalität von uns schweizern - wie glaubwürdig?!? 
auch die türken fans störten sich daran. Absolutes Heuchlerpack. Jeder der sich an die Spiele türkei - schweiz in der quali vor 10 jahren und an diverse galatasary spiele mit ch beteiligung im europacup erinnert weiss haargenau das die fans dort unten "pack" sind.
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