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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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ljungberg
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Verfasst: Mittwoch 9. November 2005, 20:04 |
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Registriert: Sonntag 5. Juni 2005, 16:51 Beiträge: 456 Wohnort: Olten
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Jetzt versuchens die Türken mit allen Tricks. Aber auch das wird Ihnen nichts nützen.
Die werden an Ihren Dürüms ersticken...... 
_________________ STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!
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Haribo
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Verfasst: Donnerstag 10. November 2005, 09:10 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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Schweiz – Türkei: Verschärfte Kontrollen auch an Imbissbuden
Verschärfte Sicherheit beim Spiel Schweiz – Türkei im Berner Stade de Suisse. Sogar alle Wurst- und Kebabverkäufer werden durchsucht.
Wenns am Samstag auf dem Spielfeld für die Schweizer Nati gegen die Türkei um die Wurst geht, tobt auch an der Take-away-Front ein «Zweikampf»: «Ich rechne mit bis zu 5000 verkauften YB-Würsten und mit etwa 3000 Kebabs», sagt Jost Waldispühl von Fleischlieferant Bell.
Jeder vierte Bell-Mitarbeiter im Stadion ist Türke. «Das sind sehr viele», sagt Waldisphül. Darum werde der Sicherheitsdienst jeden einzelnen Mitarbeiter – selbstverständlich auch die Schweizer – scharf kontrollieren.
Diese Kontrollen werden rigoros sein, kündigt die Polizei an: «Personen, die keine Gewähr bieten, sich anständig zu verhalten, wird der Zutritt verweigert», sagt Franz Märki von der Berner Stadtpolizei.
Anders als für die Zuschauer sind für die Catering-Mitarbeiter sogar Fanleibchen tabu. «Unsere Verkäufer müssen neutral arbeiten, das würde sonst nur unnötig provozieren», sagt Waldispühl.
Damit sich die türkischen Supporter im Stadion wohl fühlen, wird ihr Sektor erweitert – und dort auf den Verkauf der YB-Wurst verzichtet. «Viele Türken essen ja kein Schweinefleisch, daher verkaufen wir dort neben Kebab nur Kalbsbratwürste.»
20min.ch
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roeschu
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Verfasst: Donnerstag 10. November 2005, 16:06 |
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
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im blick stand heute das der sfv die meisten besteller gar nicht darauf geprüft habe ob sie mehrfachbesteller sind.
das mehrfachbesteller kontrolliert würden und gelöscht würden habe man nur kommuniziert um die meisten leute davon ab zu halten mehrmals zu bestellen. ..
d.h es gab jetzt solche die 2 mal gezogen wurden und somit auch mehrere tickets bekamen...einmal mehr sind also eigentlich diejenigen die deppen welche sich an die regeln gehalten haben...
wenn man's schon so macht sollte man es wenigstens im nachhinein nicht öffentlich kommunizieren nur um die leute noch hässiger zu machen welche keine tix bekamen.
naja hab jetzt noch 2 tix von ebay ....unpersonalisiert und zum Abrisspreis.
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roeschu
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Verfasst: Donnerstag 10. November 2005, 16:26 |
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
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Fussball - Vonlanthen erlitt Bänderzerrung
FUSSBALL - Der Schweizer Nationalstürmer Johan Vonlanthen erlitt im gestrigen Training eine Bänderzerrung im linken Sprunggelenk und ist damit für das WM-Barrage-Hinspiel gegen die Türkei am Samstag im Stade de Suisse fraglich.
Erst genauere medizinische Untersuchungen werden weisen, ob der Breda-Söldner in Bern eingesetzt werden kann. Zwei weitere Sorgenkinder im Schweizer Nationalteam sind Boris Smiljanic und Johann Vogel: Basel-Verteidiger Smiljanic leidet an einer Muskelverhärtung und -Entzündung im rechten Oberschenkel, Vogel musste sich gestern die entzündete Achillessehne mit einer Spritze behandeln lassen. Beide Spieler sollten jedoch am Samstag einsatzbereit sein.
rotweiss.ch
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dann wohl streller und frei..
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shalako
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Verfasst: Freitag 11. November 2005, 11:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 11.11.2005
Anti-Beckham schiesst scharf
Er ist erst 20 Jahre alt – und bereits lastet die Hoffnung einer ganzen Fussballnation auf seinen Schultern. Tranquillo Barnetta und sein steiler Aufstieg in den Olymp der internationalen Kickergrössen.
Tranquillo Barnetta ist jetzt ein internationaler Star. Oder zumindest ein prominenter Werbeträger seines Ausrüsters Adidas. Der deutsche Sportartikelriese lud am Montag zur Präsentation seines neuen ultramodernen Fussballtreters ins edle Trainingscamp Real Madrids. Und neben David Beckham, Zinédine Zidane, Raul und all den anderen galaktischen Superstars gehörte auch Barnetta zum hochkarätigen Kreis der Adidas-Repräsentanten. «Ja, es war ganz witzig», sagt der 20-Jährige, «und, ja, David Beckham ist wirklich nett und sehr sympathisch.»
Köbi Kuhns Sonderlob
Nicht nur Marketingstrategen gehen davon aus, dass der erst 20-jährige Tranquillo Barnetta – oder «Quillo», wie ihn die Kollegen nennen – im nächsten Jahrzehnt zu den dominierenden Figuren des globalen Fussballs zählen wird. «Er bringt sämtliche Voraussetzungen mit, die es für eine aussergewöhnliche Karriere braucht», sagt Köbi Kuhn für seine Verhältnisse geradezu euphorisch. Der Schweizer Nationaltrainer kennt den Youngster seit Jahren. «Barnetta war frü-her auch in jedem Schweizer Nachwuchsjahrgang immer einer der Klassenbesten.»
Aus Rückschlag gelernt
Und jetzt ist Tranquillo Barnetta zum nationalen Hoffnungsträger aufgestiegen, der die Schweiz an die WM 2006 in Deutschland führen soll. «Ich spüre keinen besonderen Druck», sagt Barnetta, und er fragt zurück: «Warum sollte ich auch? Wir sind 21 Spieler. Und nur gemeinsam können wir unser grosses Ziel verwirklichen.» Deutschland ist auch seine bevorzugte Destination, um einen Grossteil des Sommers 2006 zu verbringen – am liebsten in Köln, wo er wohnt und bei Bayer Leverkusen auf der Lohnliste steht. «Wir stehen mit der Schweiz kurz vor der WM-Qualifikation», sagt Barnetta mit einer Mischung aus Optimismus und Bescheidenheit. «Wenn wir gegen die Türkei zweimal unsere beste Leistung abrufen können, setzen wir uns durch. Aber jeder Einzelne muss sich in den Dienst des Teams stellen.»
Es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass der Weg des einstigen grossartigen Talents zum Bundesliga-Überflieger auch von Rückschlägen und Enttäuschungen gepflastert ist. Von Leverkusen wurde er im Sommer 2004 aus St. Gallen verpflichtet und gleich in die Bundesligaprovinz nach Hannover ausgeliehen, wo er Spielpraxis sammeln sollte. Bereits mit 19 Jahren war er da nach der Euro 2004 ein Fixpunkt in Kuhns renovierter Auswahl. Jenes verhängnisvolle Länderspiel in Israel im September 2004, dieses hässliche und brutale Foul gegen ihn, der Kreuzbandriss, die strengen Monate der Rehabilitation, sie haben Tranquillo Barnetta gezeigt, dass es auch im Fussball nicht immer nur nach oben gehen kann. «Das war keine einfache Zeit für mich», sagt Barnetta im Rückblick, «doch ich bin noch jung und setzte mich deshalb überhaupt nicht unter Druck.»
Vielseitig und schnell
Der U17-Europameister 2002 mit der Schweiz kehrte just auf die U20-WM in diesem Sommer nach über einem halben Jahr Absenz aufs Spielfeld zurück. An der Junioren-WM bekleidete der aussergewöhnlich polyvalente Barnetta die Position des Rechtsverteidigers, die er ausgezeichnet ausfüllte, den Novizen aber vorne nicht mit seiner einzigartigen Dynamik helfen konnte. «Ich habe in meiner Karriere auf fast jeder Position gespielt. Doch am liebsten bin ich im Mittelfeld», sagt Barnetta: «Auf der rechten Seite kann ich mit meiner Schnelligkeit an der Linie entlang ziehen, und wenn ich links spiele, habe ich die Möglichkeit, in die Mitte zu gehen und mit rechts aufs Tor zu schiessen.» Jüngst, beim 3:1 auf Zypern im September, wurde er überraschend als Spielmacher nominiert. Barnetta hat diesen Job gut erledigt.
Morgen, gegen die Türkei, dürfte Barnetta für den gesperrten Raphael Wicky von rechts auf links wechseln, und Daniel Gygax wird rechts im Mittelfeld spielen. «Ich bin sehr froh, dass Barnetta so vielseitig ist», sagt Köbi Kuhn.
Äusserst unaufgeregt
Es ist längst keine Frage mehr, ob der ehemalige St.-Gallen-Junior und KV-Absolvent im Nationalteam spielt, sondern, ob er reif genug ist, die ihm angedachte Rolle des Offensivleaders bereits zu erfüllen. Der personelle Umbruch im Nationalteam und die starken Vorstellungen zuletzt bei Leverkusen haben den 20-Jährigen in der teaminternen Hierarchie weit nach oben gespült. «Ich bin noch zu wenig lange dabei, um bereits als Leistungsträger zu gelten», sagt Barnetta, «und unsere Stärke ist sowieso die ideale Mischung aus routinierten und talentierten Spielern.»
Und so schickt sich Barnetta morgen Abend an, die Schweiz an die WM 2006 zu schiessen. «Immer schön langsam», sagt er, «nur weil ich jetzt einige Tore in der Bundesliga erzielt habe, bin ich längst kein Superstar. Ich kann noch viel lernen.»
Ein wunderbares Zitat, das viel, wenn nicht alles über den bodenständigen, unaufgeregten Tranquillo Barnetta sagt. Noch ist er gewissermassen ein Anti-Beckham.
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Zwei Bewerber und eine Gleichung
Wer stürmt gegen die Türkei an der Seite Alex Freis? Das Bewerbungsverfahren läuft. Marco Streller hat gute Karten.
Man stelle sich vor: Das Schweizer Fussballnationalteam sei ein Wirtschaftsunternehmen. Dieses buhlt zusammen mit einer Firma aus der Türkei um einen internationalen Grossauftrag. Um die Chancen fürs Evaluationsverfahren zu optimieren, sucht Köbi Kuhn, der Direktor des Schweizer Unternehmens, den geeigneten Assistenten für Alex Frei, seinen Abteilungsleiter im Aussendienst. Zur Auswahl stehen dem Direktor zwei ähnlich gute Aspiranten: die Stürmer Marco Streller und Johan Vonlanthen.
Das Bewerbungsverfahren spitzt sich am Donnerstagmorgen zu, zwei Tage vor dem ersten Meeting im Wankdorf, oder eben vor dem WM-Barrage-Hinspiel gegen die Türkei. Bewerber Vonlanthen erleidet einen entscheidenden Rückfall: Im Training macht er einen Misstritt. Er muss zur MRI-Untersuchung. Dort stellt sich heraus: Vonlanthens Bänder sind «nur» überdehnt – und nicht gezerrt, wie zuerst befürchtet. Damit steht der Stürmer vom NAC Breda für die wichtige Partie vom Samstag weiterhin zur Disposition.
Er ist selbstbewusst …
Während Vonlanthen beim Arzt weilt und keine Werbung in eigener Sache betreiben kann, erscheint der 24-jährige Streller an der Pressekonferenz im Hotel Panorama Resort und Spa in Feusisberg. Er setzt sich an den Tisch, auf dem ein Karton mit seinem Namen steht. Streller redet über seine Stärken, unverblümt direkt und auf eine überzeugende Weise, er würde glatt sämtliche Personalberater von sich überzeugen. Der Angreifer des VfB Stuttgart kennt gute Gründe, weshalb sich Kuhn für ihn entscheiden sollte: «Jeder moderne Sturm besteht aus mindestens einem grossen Spieler.» Strellers Gleichung: Sowohl Vonlanthen (175 cm) wie auch Frei (180 cm) sind eher klein gewachsen; also gibts nur ihn, den fast zwei Meter langen Angreifer, der als Freis Assistent in Frage kommt.
Er wolle sich jetzt nicht mit Juventus-Stürmer Zlatan Ibrahimovic oder Superstar Ruud van Nistelrooy von Manchester United vergleichen, sagt Streller. «Doch genau solche Stürmertypen – gross, kopfballstark und technisch gut – sind heute gefragt.»
… und bescheiden
Der selbstbewusste Streller sagt: «Ich glaube, dass ich spiele.» Er habe im Training einige Zeichen dafür erkannt. Es wäre sein sechster Einsatz für die Landesauswahl. Dabei möchte er sein erstes Tor für die Schweiz erzielen. Was ist, wenn doch Konkurrent Vonlanthen den Vorzug erhält? «Ich bin ein Teamplayer», sagt Streller. «Ich will an die WM. Wenn die Schweiz gewinnt, ist mir eigentlich egal, wer spielt.»
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 11. November 2005, 11:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 11.11.2005
«Das ist das Ende deiner WM-Träume»
Schweizer und Türke vor der Barrage im Interview: Kaiserslauterns Präsident René C. Jäggi und «sein» Stürmer Halil Altintop
In der Bundesliga ziehen sie am gleichen Strick, am Samstag aber verfolgen sie unterschiedliche Interessen: René C. Jäggi, der früher den FC Basel präsidierte und heute dem 1. FC Kaiserslautern vorsteht, und Halil Altintop, türkischer Nationalspieler und bisher zehnfacher Saison-Torschütze.
Halil Altintop, haben Sie mit René C. Jäggi schon gewettet, wer die Barrage erfolgreich meistert?
Halil Altintop: Klar, wir haben vereinbart, dass der Verlierer ein Essen zahlt.
Altintop: Herr Jäggi.
Was macht Sie so sicher?
Altintop: Wir haben die besseren Einzelspieler.
Was spricht für die Schweiz, Herr Jäggi?
René C. Jäggi: Es gibt für mich vor allem ein Argument: das Abschneiden der Türken an der WM 2002, als sie Dritte wurden. Selbst wenn ihr Trainer Kassetten mit Partien der Schweizer abspielt und die Akteure warnt, sie müssten aufpassen, beschäftigen sie sich doch gar nicht mit dem Schweizer Fussball. Es ist für ein türkisches Fussball-Gehirn unmöglich, die Schweizer ernst zu nehmen – deshalb werden uns die Türken unterschätzen.
Halil Altintop glaubt, dass die individuelle Klasse die Differenz ausmachen wird.
Jäggi: Gewiss, individuell sind die Türken stark. Sie verfügen über sehr viel spielerischen Power.
Altintop: Wir werden unseren Gegner nicht unterschätzen. Das machten wir 2004, als wir in der Barrage auf Lettland trafen und auf die Schnauze flogen. Unser Coach Fatih Terim achtet darauf, dass wir unseren Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Er hat dem Team die Verunsicherung genommen, indem er beispielsweise den routinierten Innenverteidiger Alpay zurückgeholt hat.
Wie gross ist der Unterschied zwischen der Türkei und der Schweiz?
Jäggi: Die Türken haben leichten Vorsprung. Sie gehören in Europa zu den Top Ten, wir ins Mittelfeld.
Altintop: Wir gewannen in Albanien nur 1:0, die Schweizer hingegen verloren gegen Frankreich keines der beiden Ausscheidungsspiele – das ist uns Warnung genug.
Dennoch sind die Rollen klar verteilt.
Altintop: Auf dem Papier schon. Aber das zählt nicht. Wir müssen zweimal stark sein. Und wenn wir zweimal unser Niveau erreichen, setzen wir uns durch.
Haben Sie gejubelt, als der Türkei die Schweiz zugelost wurde?
Altintop: Nein. Aber ich hätte nicht unbedingt gegen die Norweger spielen wollen – die liegen uns nicht.
Was ging Ihnen nach der Auslosung durch den Kopf?
Jäggi: Ich rief Halil an und sagte ihm: Das ist das Ende deiner WM-Träume (lacht). Es wird mit Sicherheit kein Spaziergang für die Türken.
Ist die Türkei wirklich ein günstiges Los?
Jäggi: Von den drei möglichen Gegnern ist die Türkei im Fifa-Ranking am schlechtesten klassiert und für die Schweiz deshalb das beste Los. Zudem spielen wir einen ähnlichen Fussball wie die Norweger. Deshalb glaube ich, dass wir am ehesten gegen die Türkei eine Chance haben.
Kennen Sie den Schweizer Fussball?
Altintop: Ich gehe davon aus, dass die Schweizer auch nicht in die türkische Liga schauen.
Jäggi: Doch, wenn jemand dort spielt, den sie kennen, schauen sie. Das Interesse an einer solchen Liga orientiert sich stets an bekannten Namen.
Altintop: Genau. In der Schweiz war es beispielsweise lange Kubilay Türkyilmaz. Wir Türken beschäftigen uns intensiv mit den eigenen Landsleuten. Wir interessieren uns dafür, wie erfolgreich die im Ausland engagierten Spieler sind. Und wie stolz die Türken auf ihre Landsleute sind, zeigt sich, wenn wir mit der Nationalmannschaft auswärts antreten. Die Schweizer verfügen über einige sehr gute Fussballer – ich denke beispielsweise an Raphaël Wicky vom Hamburger SV, den ich sehr gut kenne.
Müssen Sie den Schweizer Fussball in Deutschland oft verteidigen, Herr Jäggi?
Jäggi: Ich verteidige ihn durchaus, muss aber nur darauf aufmerksam machen, wie erfolgreich in der Schweiz im Nachwuchs gearbeitet wird, auf den Stufen U 17, U 20 oder U 21. Wir gewinnen oft gegen die Deutschen. Aber der Deutsche hat seinen Fussball hier (tippt sich an die Stirn) ganz weit oben angesiedelt. Der türkische Fussball wird trotz Deutschlands gegenwärtiger struktureller Krise nicht ernst genommen, jener der Schweiz schon gar nicht. Ich kann nur hoffen, dass es für die Deutschen an der WM kein böses Erwachen gibt.
Altintop: Die Deutschen verlassen sich darauf, eine Turniermannschaft zu sein.
Jäggi: Momentan fehlt dem Team die Klasse. Die Spieler hingegen haben ein enormes Selbstbewusstsein.
Altintop: Von diesem Denken kann jeder Ausländer, der in die Bundesliga kommt, profitieren. Ein deutscher Fussballer hat in Europa ein anderes Ansehen als ein türkischer. Nehmen wir Emre oder Bastürk: Beide sind überragende Spieler – aber Türken. Wären sie Portugiesen, Südamerikaner oder Deutsche, würden sie ganz anders behandelt, sei es finanziell oder im Ansehen.
Jäggi: Man muss einen Titel holen. In der Türkei sind die Fussballer Volkshelden, aber international zählt nur der Gewinn eines grossen Titels. Das sieht man beim einzigen englischen WM-Erfolg. Die Leute, die damals dabei waren, sind noch heute ein Begriff.
Sie sind in Deutschland geboren, gingen ebenda zur Schule, spielen aber für die Türkei. Sind Sie mit der Heimat derart eng verbunden?
Altintop: Auf jeden Fall. Als Kind war ich jährlich während sechs Wochen in der Türkei. Wenn ich beim Nationalteam bin, merke ich, dass ich Türke bin und bleibe.
War es für Sie nie ein Thema, für Deutschland zu spielen?
Altintop: Die Diskussion wurde geführt, als ich in die U 21 kam. Ich telefonierte mit dem damaligen Coach Ulli Stielike und überlegte kurz. Heute frage ich mich aber, warum ich überhaupt nachgedacht habe, für Deutschland zu spielen.
Warum?
Altintop: Weil die Entscheidung, für die Türkei zu spielen, die richtige ist. Ich bin zwar nicht wie die Türken, die in der Türkei leben. Dennoch bin ich diesem Land extrem verbunden – für mich ist es die Heimat. Und wenn ich denke, dass ich für ein anderes Land die WM bestreiten würde in Deutschland, wo so viele Türken leben und ihre Nationalmannschaft unterstützen werden, dann . . . (unterbricht) nein, das ist unvorstellbar.
Was passiert, wenn Sie die Qualifikation verpassen?
Altintop: Dann bin ich nächsten Sommer mindestens einen Monat lang nicht in Deutschland . . .
EXTRA
Spiele mit türkischer Beteiligung
Auswärts zweimal gewonnen
Das Schweizer Nationalteam hat bisher zwölfmal gegen die Türkei gespielt. 3 Siegen stehen 3 Unentschieden und 6 Niederlagen gegenüber. Im ersten Vergleich 1952 landete die Schweiz in Ankara einen 5:1-Sieg (je zwei Tore durch Seppe Hügi und Riva IV sowie eines durch Pasteur). Danach dauerte es 42 Jahre, ehe auswärts der zweite Vollerfolg realisiert wurde: Mit Trainer Roy Hodgson gewannen die Eidgenossen am 14. Dezember 1994 in Istanbul 2:1 (frühe Treffer durch Koller und Bickel). Das Heimspiel vier Monate später im Wankdorf verloren die Schweizer 1:2 (Hottiger; Hakan Sükür und Ögun). Später vermochten sich beide Teams erstmals für die EM (1996 in England) zu qualifizieren. Der einzige Heimsieg geht auf den 26. September 1971 zurück, als ein Testspiel in Zürich 4:0 gewonnen wurde (Boffi, Odermatt, Balmer und Blättler).
Dank Losglück an die WM 1954
1954 nahm die Türkei erstmals an einer WM teil, blieb aber in der Schweiz in zwei Spielen gegen den späteren Weltmeister Deutschland chancenlos. In der Qualifikation Türkei - Spanien kam es zu zwei Heimsiegen. Das Entscheidungsspiel in Rom endete 2:2 – danach «siegte» die Türkei per Losentscheid.
Kuhn fünfmal im Einsatz
Der jetzige Nationaltrainer Köbi Kuhn spielte zwischen 1969 und 1974 fünfmal mit der Schweiz gegen die Türkei (4:0-Sieg in Zürich, 1 Remis und 3 Niederlagen).
An der WM 2002 auf Platz 3
Die türkische Mannschaft sorgte an der letzten WM 2002 in Südkorea und Japan für Furore. Erst im Halbfinal bedeutete der spätere Titelträger Brasilien (Torschütze Ronaldo) Endstation. Die Türken beendeten das Turnier auf Rang 3.
Erfahrung mit Barragespielen
Die Türkei steht zum dritten Mal in Barragespielen. Vor der WM 2002 wurde Österreich zweimal (1:0 in Wien, 5:0 in Istanbul) bezwungen. Auf dem Weg an die EM 2004 in Portugal scheiterten die Türken überraschend an Lettland. Im Auswärtsspiel unterlagen sie 0:1, im Heimspiel führten sie 2:0 und begannen zu zaubern. Allerdings: Die Letten vermochten in extremis noch auszugleichen und sicherten sich das Ticket für Portugal. (rk/si)
EXTRA
Türkei auswärts besser
Zieht man die Statistik zu Rate, steht der Schweiz in der Barrage gegen die Türkei morgen im Stade de Suisse das schwierigere Spiel bevor als vier Tage später in Istanbul. «Die Türken haben auswärts kein einziges WM-Qualifikationsspiel verloren. Mit vier Siegen und zwei Unentschieden ist ihre Bilanz auf fremden Terrains klar besser als im eigenen Land», sagte Köbi Kuhn an der gestrigen Medienkonferenz in Feusisberg.
Nur zwei Siege, drei Unentschieden und eine 0:3-Niederlage gegen Gruppensieger Ukraine in den Heimspielen hatten beinahe dafür gesorgt, dass der WM-Dritte von 2002 seine erst dritte WM-Qualifikation nach 1954 und 2002 schon frühzeitig verpasst hätte. Erst der Trainerwechsel von Ersun Yanal zu Star-Coach Fatih Terim brachte die Türken im letzten Moment auf Erfolgskurs und im letzten Moment noch in die Barrage gegen die Schweiz. Kuhn: «Wir haben die letzten vier Partien der Türkei ausgiebig analysiert. Gut möglich, dass die Türken aufgrund der bisherigen Auswärtsbilanz im Hinspiel eher offensiv auftreten werden. Doch wir sind für beide Varianten gewappnet und konzentrieren uns sowieso auf unsere Stärken.» Er könne unter Umständen mit einem 0:0 am Samstag «leben», sagte Kuhn. Dies würde für das Rückspiel alle Optionen offen lassen.
Jakupovic als dritter Torhüter
Eldin Jakupovic ist ab sofort für die Schweiz spielberechtigt. Köbi Kuhn bot den Goalie des FC Thun sofort als dritten Torhüter für die Barrage-Partien gegen die Türkei auf. Die erste Trainingseinheit mit dem Nationalteam absolvierte der 21-jährige Glarner gestern im Letzigrund. Das grüne Licht der Fifa kam überraschend, weil Jakupovic für die U-21-Auswahl von Bosnien-Herzegowina am 3. Juni ein EM-Qualifikationsspiel absolviert hatte. (si)
_________________ For Ever
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chato
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Verfasst: Freitag 11. November 2005, 16:15 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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werden uns nach dem spiel noch die engländer besuchen? 
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Hauptstadt
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Verfasst: Samstag 12. November 2005, 16:51 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Hauptstadt
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Verfasst: Samstag 12. November 2005, 16:54 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Ich war vorhin gerade in der Stadt, habe selten so viele Bullen gesehen wie heute Nachmittag. Praktisch in jeder Seitenstrasse rund ums Wankdorf steht so ein vergitterter VW Bus mit den Blauen darin. Die meinen es Ernst mit der EM 2008.
Suleyman TV sendet übrigens auch vor Ort. 
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dr kösu
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Verfasst: Samstag 12. November 2005, 23:47 |
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Registriert: Samstag 17. September 2005, 09:38 Beiträge: 101 Wohnort: bern
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Yeeees 2:0 gewonnen wir haben "huräscheissgeil" geschpielt
WM 2006 wir kommen
 Prost, auf eine Bierreiche WM
_________________ yb 4ever
jump, jump... RK
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