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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. November 2005, 16:42 
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Beiträge: 641
Haribo hat geschrieben:
Das Rückspiel in Istanbul wird der 41-jährige Spanier Medina Cantalejo leiten. Der Spanier, der erst seit 2002 internationale Partien pfeifft, hatte es noch nie mit den Schweizern zu tun.


Medina hat gestern Schalke - Fenerbahce gepfiffen. Hat 2 Fenerlis vom Platz gestellt. einer kriegte ne gelbe weil er nicht auf sein Goldkettchen verzichten wollte im spiel..


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 Beitrag Verfasst: Freitag 4. November 2005, 16:53 
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Köbis Aufgebot gegen die Türkei (ohne Yakin!)

Torhüter/Gardiens de but:



Coltorti
Fabio
03.12.1980
Grasshopper-Club

Zuberbühler
Pascal
08.01.1971
FC Basel



Verteidiger/arrières:


Behrami
Valon
19.04.1985
S.S. Lazio

Degen
Philipp
15.02.1983
BV Borussia Dortmund

Grichting
Stéphane
30.03.1979
AJ Auxerre

Magnin
Ludovic
20.04.1979
VfB Stuttgart

Müller
Patrick
17.12.1976
FC Basel

Senderos
Philippe
14.02.1985
Arsenal FC

Smiljanic
Boris
28.09.1976
FC Basel

Spycher
Christoph
30.03.1978
Eintracht Frankfurt


Aufbauer und Stürmer/demis et avants:

Barnetta
Tranquillo
22.05.1985
Bayer 04 Leverkusen

Cabanas
Ricardo
17.01.1979
Grasshopper-Club

Frei
Alexander
15.07.1979
Stade Rennais FC

Gygax
Daniel
28.08.1981
Lille OSC

Huggel
Benjamin
07.07.1979
Eintracht Frankfurt

Lonfat
Johann
11.09.1973
FC Sochaux-Montbéliard

Lustrinelli
Mauro
26.02.1976
FC Thun

Streller
Marco
18.06.1981
VfB Stuttgart

Vogel
Johann
08.03.1977
AC Milan

Vonlanthen
Johan
01.02.1986
NAC Breda

Wicky
Raphaël
26.04.1977
Hamburger SV


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. November 2005, 09:33 
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Beiträge: 29376
BZ, 09.11.2005


Vorne stark – hinten schwach

Und wieder ein Spiel der Spiele für die Schweiz im Wankdorf. Am Samstag gehts gegen die Türkei im Barrage-Hinspiel um den WM-Einzug. Hakan Yakin lobt die türkische Offensive und kritisiert die Abwehr seines Heimatlandes.

Hakan Yakin ist enttäuscht. Nein, das ist untertrieben. Hakan Yakin ist schwer enttäuscht. Doch weil sich der YB-Spielmacher vorgenommen hat, professionell zu sein und nicht – wie früher – in Fettnäpfchen zu treten, übt er nur leise Kritik an Köbi Kuhn: «Es sind Akteure im Aufgebot, die in den letzten Wochen nie oder kaum im Verein gespielt haben. Ich wäre gegen die Türkei natürlich gerne dabei. Doch ich verstehe den Nationaltrainer, ich habe ja in den letzten beiden Monaten nur eine Viertelstunde gespielt. Allerdings hätte ich dem Team vielleicht helfen können.» Schon nur als moralische Unterstützung wäre er, der langjährige Regisseur der helvetischen Auswahl, in diesen Tagen sehr gerne beim Nationalteam. «Und», sagt Hakan Yakin vorsichtig, «und es haben mir auch Nationalspieler gesagt, dass sie es gerne gesehen hätten, wenn ich im Aufgebot wäre.»


So aber fehlt der Name Yakin, wenn es im Playoff gegen die Türkei um Sein oder Nichtsein geht. Es sind für das Nationalteam endgültig die ultimativen Spiele der Spiele, am Samstag in Bern und am nächsten Mittwoch in Istanbul. WM-Teilnehmer oder Zuschauer der globalen Festspiele. Euphorie oder Trauer. «Die Türken haben 29 Spieler im Kader», sagt Yakin, «und sind eine verschworene Einheit.»


Qual der Wahl im Sturm

Allein zwölf aufgebotene türkische Fussballer sind als Stürmer einsetzbar. «Und dort haben sie auch ihre grössten Stärken», beurteilt Hakan Yakin den Kontrahenten. Nicht erst seit seiner kurzen und unglücklichen Zeit bei Galatasaray Istanbul ist der 28-Jährige ausgezeichnet über den Fussball in seinem Heimatland informiert. Mühelos zählt er Stärken und Schwächen der türkischen Elitekicker auf. «Die haben im Angriff die Qual der Wahl», sagt Yakin, «das ist sicherlich ein grosser Vorteil gegenüber unserem Team.»

Er fühlt und denkt wie ein Nationalspieler, und Hakan Yakin unterstützt in diesen finalen Partien natürlich die Schweiz. «Mein Bruder Murat und ich sind aber in unserer Grossfamilie beinahe die Einzigen, welche nicht für die Türkei sind.»
Egal, ob der «listige, alte Torjäger Hakan Sükür», der «pfeilschnelle Nihat», der «gefährliche und formstarke Halil Altintop», der «kleine und giftige Tümer» oder der «WM-Held und Edeljoker Hasan Sas» im Sturm spielen werden, erklärt Yakin, «wir müssen in der Abwehr brutal gut aufpassen, sonst wirds schwierig.»
Auch das türkische Mittelfeld erhält in der Beurteilung Yakins herausragende Noten. «Das sind kleine, schnelle, aggressive, motivierte, technisch überragende Fussballer», sagt er. Zum Glück sei der emsige und wirblige Emre im Hinspiel gesperrt. «Er ist der Denker und Lenker im Mittelfeld und derzeit bei Newcastle in der Form seines Lebens.» Auch Yildiray Bastürk, der andere türkische Spielmacher, sei fraglich, weiss Yakin, «er ist angeschlagen. Fehlt auch er, es wäre ein grosser Vorteil für uns.»


Der unsichere Torhüter

Der wichtigste Faktor für den türkischen Aufschwung sei aber Nationaltrainer Fatih Terim. «Er hat das Team aus einer beinahe hoffnungslosen Situation noch an Dänemark und Griechenland vorbei auf Rang 2 geführt.» Hauptgrund dafür sei, dass Terim wieder eine funktionierende Einheit aus dem zuvor in einzelne Grüppchen zersplitterten Team gemacht habe. «Die Türkei ist aber nicht so stark wie an der WM 2002, als sie Rang 3 belegte», sagt Yakin, «denn die Abwehr ist der grosse Schwachpunkt.»

Nicht nur Torhüter Volkan habe zuletzt schwach gespielt, auch die Verteidiger seien eher von bescheidener Qualität und «ziemlich langsam», wie Yakin sagt. Man spürt bei diesen Ausführungen, wie gern er dabei wäre, um mit einem Steilpass diese hölzerne Defensive auszuhebeln. «Die Schweiz muss druckvoll spielen», erklärt Yakin den Gameplan, «und wir müssen viel schiessen. Volkan ist unsicher.»
Einen Tipp gibt Hakan Yakin nicht ab. «Es ist ausgeglichen. Wir müssen die Basis zum Erfolg im Hinspiel legen. In Istanbul erwartet die Schweiz die Hölle.» Nicht nur rund ums Hotel, sondern auch bereits bei der Ankunft oder im Training und vor allem beim Spiel im engen Fenerbahce-Stadion werden die fussballverrückten Türken alles unternehmen, um die Schweiz zu stören. «Da müssen wir cool bleiben», sagt Yakin, «denn zu Chancen werden wir in Istanbul auf jeden Fall kommen.»


Fast für die Türkei gespielt

An die türkische Metropole hat Hakan Yakin nicht nur wegen seines missglückten Engagements bei Galatasaray schlechte Erinnerungen. «Als ich 17 Jahre alt war, wurde ich vom türkischen Verband zu einem U17-Lehrgang eingeladen. Leider habe ich mich da verletzt», sagt der Doppelbürger. «Ich habe damals gesagt, dass ich für jenes Land spiele, welches schneller ist.» Es war die Schweiz, «und das ist gut so», sagt Yakin heute – auch wenn er jetzt am nächsten Mittwoch in Istanbul nicht als «Reiseleiter» fungieren darf. «Ich weiss noch nicht einmal, ob ich am Samstag im Wankdorf als Zuschauer dabei bin», erklärt er, «denn es ist unglaublich hart, auf der Tribüne zu sitzen und zu leiden.»



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Gute Laune bei Schweiz

Alle 21 aufgebotenen Spieler für die Barrage-Partien gegen die Türkei am Samstag in Bern und am folgenden Mittwoch in Istanbul sind gestern gesund in Feusisberg eingerückt. Wie immer auffällig war die gute Laune, die sich jeweils mit dem Eintreffen der Nationalspieler in der Hotellobby des Panorama Resort & Spa ausbreitet, obwohl sich die Sonne hoch über dem Zürichsee für einmal rar machte. In St. Gallen habe es keinen Nebel gehabt, stellte Tranquillo Barnetta mit dem bekannten, spitzbübischen Lächeln fest. Am Montag noch war er für einen Ausrüster nach Madrid gereist. In der Bundesliga habe er «einen guten Lauf», und mit den Partien gegen die Türkei habe er sich noch nicht befasst, sagte der Mittelfeldspieler.

Die Uefa hat derweil für das Rückspiel in der Türkei den Schiedsrichter gewechselt. An Stelle des Spaniers Luis Medina Cantalejo arbitriert der Belgier Frank De Bleekere die Partie im Sükrü-Saraçoglu-Stadion. Der türkische Verband hatte sich gegen die Nomination Cantalejos gewehrt, nachdem dieser im Champions-League-Spiel Schalke – Fenerbahçe zwei Spieler des Teams von Trainer Daum vom Platz gestellt hatte. Das Hinspiel am Samstag in Bern pfeift der Slowake Lubos Michel.si

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. November 2005, 10:19 
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Bund, 09.11.2005


«Ein Exploit ist überfällig»

Nationalcoach Köbi Kuhn vor den Entscheidungsspielen gegen die Türkei mit Vertrauen in die Stärken des Teams
Das Schweizer Fussball-Nationalteam bestreitet am Samstag, 20.45 Uhr, in Bern und am darauf folgenden Mittwoch, 19.15 Uhr (Schweizer Zeit), in Istanbul die WM-Barrage-Spiele gegen die Türkei. Trainer Köbi Kuhn sagt, er achte im Vorfeld nicht ausgeprägt auf den Gegner.

«BUND»: Für die 16 000 Tickets im freien Vorverkauf für das Spiel Schweiz - Türkei sind rund 80 000 Bestellungen eingegangen. Was schliessen Sie aus dem Interesse?

Köbi KUHN: Das Nationalteam trägt grosse Verantwortung. Die Begeisterung wirft hohe Wellen. Das Interesse ist Ausdruck der Beliebtheit der Mannschaft, die sich diesen Status verdient hat. Aber sie muss ihre Qualitäten in jedem Spiel von neuem unter Beweis stellen. Die jetzige Euphorie gilt nicht für immer und ewig.


Was haben Sie gedacht, als Sie im Spiel gegen Frankreich im Stade de Suisse das Fahnenmeer gesehen haben?

Auch mir lief es kalt den Rücken hinunter. Diese Anerkennung im Stadion war die höchste Auszeichnung für die Spieler. Mittlerweile trägt man voller Stolz ein Leibchen mit dem Schweizer Kreuz, das auch im Alltag vermehrt zu erkennen ist, sogar auf Ledertaschen der Frauen. Man darf deswegen nicht den Fehler machen, die Schweizer als Nationalisten zu sehen. Aber Freude soll man zeigen dürfen, auch Stolz. Grosse Teile der Bevölkerung freuen sich über die Leistungen des Nationalteams. Die überaus positive Stimmung bei Länderspielen im Stadion tut dem Land gut. Das geht unter die Haut.


Dabei gelten wir Schweizer doch eher als Volk der Pessimisten . . .

Es liegt uns schon ein bisschen im Blut, zuerst alles eher negativ zu sehen. Aber es gibt sehr viele Leute, die nicht so sind. Das positiv gestimmte Umfeld sollte sich nicht von negativen Stimmen beeinflussen lassen.


War es Ihr Wunsch, das Hinspiel gegen die Türkei in Bern auszutragen?

Es war nicht ein Entscheid gegen Basel, sondern einer für Bern. In beiden Städten haben uns die Zuschauer phantastisch unterstützt. Der Ausbau des St.-Jakob-Parks ist noch nicht fertig, weshalb wir uns gesagt haben, ein derart wichtiges Spiel gehöre mehr oder weniger ins Zentrum des Landes.


Wie wichtig ist es, im Heimspiel kein Gegentor zu erhalten?

Sollten wir in beiden Spielen kein Tor kassieren, werden wir an der WM dabei sein. Davon bin ich überzeugt, weil wir den einen oder anderen Treffer erzielen werden. Im Fussball ist es immer wichtig, hinten stabil zu stehen. Anderseits wären wir auch nach einem Gegentor am Samstag nicht chancenlos. Ich traute dem Team zu, auch gegen die Türkei das Spiel zu wenden. Die Mannschaft hat diese Qualität schon mehrmals unter Beweis gestellt.


Inwiefern spielt es für Sie eine Rolle, innert fünf Tagen zweimal gegen den gleichen Gegner zu spielen?

Die Situation vor den entscheidenden Spielen gegen Frankreich und in Irland war vergleichbar. Wir trafen zuhause auf einen sehr starken und auswärts auf einen starken Gegner. Vor dem Irland-Spiel gab es drei Varianten: WM-Qualifikation, Ausscheiden oder Barrage-Teilnahme. Statt der Option Barrage gibt es nun die Variante Penaltyschiessen.


Wie hoch stufen Sie die Türkei ein?

Wie sich die Türken nach schwachem Start in der WM-Qualifikation noch für die Barrage-Spiele qualifiziert haben, war eine starke Leistung. Die Ukraine hat sich in der hochkarätigen Gruppe überraschend sicher durchgesetzt. Die Türkei vermochte sich gegen Europameister Griechenland und Dänemark zu behaupten. Sie hat zur Genüge ihre Substanz unter Beweis gestellt und Nervenstärke bewiesen. Als es ernst galt, hat die Türkei in der Ukraine gewonnen und auch in Albanien die nötigen drei Punkte geholt.


In der Barrage für die EM 2004 in Portugal flatterten aber die türkischen Nerven: Der Favorit scheiterte am grossen Aussenseiter Lettland.

Ich weiss nicht, was dieses Erlebnis im Hinblick auf die Spiele gegen uns auslöst. Die Türken agierten damals überheblich. Es kann sein, dass sie nun Angst vor dem neuerlichen Scheitern haben. Es kann aber auch sein, dass sie sich sagen, so etwas passiere ihnen nicht ein zweites Mal.


Was wird aus Schweizer Sicht der Schlüssel zum Erfolg sein?

Wir sind gut damit gefahren, auf unsere Stärken zu setzen. Wir wollen zwar die Strategie des Gegners kennen und werden uns in gewissen feinen Dingen auf die Türkei ausrichten. Aber in erster Linie sind wir auf unsere Leistung bedacht. Unsere Qualitäten sollen im Vordergrund stehen.


Nimmt man das 6:0 im ersten Heimspiel gegen die Färöer-Inseln weg, als Vonlanthen und Rey je drei Tore erzielten, hat in den zehn WM-Qualifikationspartien nur Alex Frei, der sechs Treffer schoss, mehrmals getroffen. Wie ist das zu erklären?

Ich sehe das nicht so eng. Ein Stürmer ist primär da, um Tore zu erzielen. Wir haben in der Gruppe am meisten Treffer geschossen. Das ist erfreulich. Natürlich hätte ich es gern gesehen, wenn der eine oder andere Spieler noch ein Tor markiert hätte. Tranquillo Barnetta hat phantastisch gespielt, aber keinen Treffer erzielt. Damit will ich nichts gegen ihn gesagt haben. Von den Stürmern, die bei uns eingesetzt wurden, haben fast alle getroffen. Und Frei hat in Rennes und für die Schweiz eindrücklich bewiesen, dass er ein Goalgetter ist.


Sie haben nach dem Irland-Spiel gesagt, Vonlanthen sei auch für Sie ein kleines Rätsel. Hat sich Marco Streller in Irland für den Platz neben Frei aufgedrängt?

Dank Strellers Rückkehr haben wir im Sturm eine Variante mehr. Wettbewerb um die Plätze ist immer von Vorteil. Die Stürmer müssen aufgrund ihrer Position an die Grenzen gehen. Deshalb ist es besonders wichtig, bei zwei Spielen innert fünf Tagen einen Trumpf in der Hinterhand zu haben. Vonlanthen ist jung und hoch talentiert. Er hat alle Anlagen, sich in den Vordergrund zu stellen. Aber er muss nun sein Talent in konstant gute Leistungen umwandeln.


Ist Ludovic Magnin als nimmermüder Kämpfer das Sinnbild dieser Mannschaft?

Ja. Alle Beteiligten haben ein Bild von ihm in Erinnerung behalten. Gegen Zypern stand er nicht in der Anfangsformation und war entsprechend enttäuscht. Aber als Einwechselspieler hat er die Chance gepackt; seine Flanke führte zum 1:0-Sieg. Mit seiner Leistung in der kurzen Einsatzzeit versetzte er den Trainer ins Unrecht – oder vielleicht auch nicht. Magnins Energieanfall war nicht nur fussballerisch, sondern auch von der Einstellung her phantastisch.


Barnetta ist ebenfalls ein Lichtblick. Sind Sie erstaunt, wie rasch er sich vom Kreuzbandriss im Knie erholt hat?

Barnetta hat wie Marco Streller vom ersten Moment an nach seiner schweren Verletzung den Eindruck vermittelt: Ich komme wieder und werde ohne Angst der Alte sein. Das war sehr erfreulich. Wir haben Barnettas Talent schon lange erkannt. Deshalb kamen seine starken Leistungen für uns nicht überraschend.


Wissen Sie, wie viele Schweizer Spieler alle zehn WM-Qualifikationsspiele bestritten haben?

Sehr wahrscheinlich der Goalie, wahrscheinlich Patrick Müller, und ich denke auch Johann Vogel.

Das stimmt. Was schätzen Sie an Captain Vogel besonders?

Seine gradlinige Art, auch einmal Unbequemes in den Raum zu stellen. Das ist ein guter Charakterzug von ihm. Überhaupt verdient die ganze Gruppe ein Kompliment. Sie weiss, was die Begriffe Einsicht und Akzeptanz bedeuten. Ich habe immer gesagt, Kommunikation sei keine Einbahnstrasse. Ich will, dass die Spieler das Gespräch suchen. Und es kommt in der Tat etwas zurück. In diesem Bereich sind wir einen Schritt weitergekommen. Zurück zu Vogel. Er ist auch im Spiel unsere Drehscheibe. Die Anerkennung für ihn ist nach dem Wechsel zu Milan noch einmal gestiegen. Es war damals ein guter Entscheid, ihn zum Captain zu machen.


Wie beurteilen Sie den Werdegang von Patrick Müller?

Ich bin überzeugt von seiner Leistungsfähigkeit, unabhängig von der Situation im Klub. Sein Talent, sein grosser Einfluss auf unser Spiel sind unbestritten. Müller ist einer, der seine Leistungen sehr gut einschätzen kann. Als sich Christian Gross beim FC Basel entschieden hatte, ihn pausieren zu lassen, hat Müller den Entscheid verstanden. Gross seinerseits hat meinen Entschluss, auch auf Müller zu setzen, obwohl er im Klub Ersatz war, unterstützt. Verein und Nationalteam sind zwei Ebenen. Man muss jeden Fall einzeln behandeln und abwägen. Wie gross ist das Potenzial eines Spielers? Hat er Prüfungsangst?


Bleibt vom genannten Trio Goalie Pascal Zuberbühler . . .

Ich bin dafür, bei den Torhütern für klare Verhältnisse zu sorgen. Eine Hierarchie ist aus meiner Sicht nötig. Was geschehen ist, interessiert mich nicht mehr gross. Es ist nun einmal das Los der Goalies, dass sich bei ihnen Fehler fatal auswirken.


In der Ära Roy Hodgson blieb das Nationalteam einmal während 12 Spielen ungeschlagen. Unter Ihnen wurde seit 13 Partien nicht mehr verloren. Dennoch steht die WM-Qualifikation noch nicht fest . . .

Hätten wir in der Qualifikation einmal mehr gewonnen statt unentschieden gespielt, stünden wir als WM-Teilnehmer fest. Aber es ist nun so, wie es ist. Wir sind immer noch im Geschäft. Ein Exploit, einen grossen Gegner zu bezwingen, ist aufgrund der Leistungen überfällig. Am besten schaffen wir ihn gegen die Türkei.

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. November 2005, 10:51 
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d türkä si nid so zfridä mit däm schäiss wo ir schwiiz botä wird...!«Warum interessiert sich niemand dafür, dass nur so wenig Türken ins Stadion gelassen werden?», fragte Trainer Fatih Terim. «Im Rückspiel in Istanbul sind alle Schweizer Zuschauer willkommen. Wir werden uns gastfreundlich zeigen.» Wenig später verbot Terim der vom SFV bezahlten Dolmetscherin, die Fragen der türkischen Journalisten und seine Antworten auf Deutsch zu übersetzen. :idea:

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meetyourmeat


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. November 2005, 11:04 
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hellbob hat geschrieben:
d türkä si nid so zfridä mit däm schäiss wo ir schwiiz botä wird...!«Warum interessiert sich niemand dafür, dass nur so wenig Türken ins Stadion gelassen werden?», fragte Trainer Fatih Terim. «Im Rückspiel in Istanbul sind alle Schweizer Zuschauer willkommen. Wir werden uns gastfreundlich zeigen.» Wenig später verbot Terim der vom SFV bezahlten Dolmetscherin, die Fragen der türkischen Journalisten und seine Antworten auf Deutsch zu übersetzen. :idea:


Ich kann seinen Unmut verstehen. Nur muss man auch sehen das der SFV das Pflichkontingent der Türkei zur Verfügung stellt. Der türkische Verband würde den schweizern wohl auch kein grösseres Koningent zugestehen als nötig...


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. November 2005, 11:44 
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Rebell hat geschrieben:
hellbob hat geschrieben:
d türkä si nid so zfridä mit däm schäiss wo ir schwiiz botä wird...!«Warum interessiert sich niemand dafür, dass nur so wenig Türken ins Stadion gelassen werden?», fragte Trainer Fatih Terim. «Im Rückspiel in Istanbul sind alle Schweizer Zuschauer willkommen. Wir werden uns gastfreundlich zeigen.» Wenig später verbot Terim der vom SFV bezahlten Dolmetscherin, die Fragen der türkischen Journalisten und seine Antworten auf Deutsch zu übersetzen. :idea:


Ich kann seinen Unmut verstehen. Nur muss man auch sehen das der SFV das Pflichkontingent der Türkei zur Verfügung stellt. Der türkische Verband würde den schweizern wohl auch kein grösseres Koningent zugestehen als nötig...


Ach. dä söu nid gränne... :cry:
Är darf drfür dr Murat mit id Türkei näh :mrgreen:

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. November 2005, 13:49 
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Türken logieren vornehm, aber die Sünde ist so nah
8 Security-Leute passen auf, dass kein Spieler abhaut


VON ALAIN KUNZ

YVERDON – Acht aus der Türkei angereiste Sicherheitsleute und ein Polizist in Zivil bewachen das Grand Hôtel des Bains in Yverdon und dessen prominente Gäste. Sie haben aber nicht bloss die Aufgabe, es vor Eindringlingen zu schützen. Sie haben auch dafür zu sorgen, dass sich gewisse Individuen nicht aus dem Staub machen. Die Spieler...
«Stimmt», bestätigt HotelDirektorin Nadine Traber. «Die Security achten auch darauf, dass die Spieler sich nicht unerlaubt entfernen.»

Denn die Sünde ist sooo nah: Das Grand Hôtel hat die Hausnummer 22. Die 21 ist ein Motel gleich über die Avenue des Bains. Und im Untergeschoss befindet sich die Bar «Brasil». Ein Lokal, in welchem gegen 20 kontaktfreudige Ladys auf mehr warten, als bloss Händchen zu halten...

Das Regime von General Fatih Terim ist rigide. Nicht nur haben die Spieler Ausgangssperre, nicht einmal die Hotelinstallationen dürfen sie vollumfänglich nutzen. «Das Thermalbad ist Sperrzone», sagt Traber. Grund: Das 34 Grad heisse Wasser könnte die Muskeln erschlaffen lassen.

Apropos Bodyguards: Die hätten gestern auch dafür sorgen müssen, dass niemand das Stade Municipal während des Abendtrainings besucht. Doch aufgrund einer Kommunikationspanne waren die Stadiontore nicht verschlossen. So verfolgten gegen hundert Kiebitze das verhinderte Geheimtraining auf dem Rasen, der am Morgen von den Türken (zu Recht) beanstandet worden war – zu holprig. Die Walze löste dieses Problem aber schnell.

Ab heute ist nun endgültig fertig lustig: Alle weiteren Übungseinheiten werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten. Und mit der gestrigen Medienkonferenz beendeten die Türken auch gleich die Öffentlichkeitsarbeit.

Gab der kampfeslustige Coach deshalb nochmals richtig Gas?

Als die Frage nach den Fans nicht gestellt wurde, ergriff der leicht grippegeschwächte Terim das Wort: «Ich bin überrascht, dass diese Frage nicht kam. Hat doch die Schweiz alles getan, um den türkischen Fans den Besuch des Spiels in Bern zu verunmöglichen. Wir werden das nicht tun. Alle Schweizer sind in Istanbul herzlich willkommen – ohne Einschränkungen. Unsere Gastfreundschaft ist ja bekannt.» Und Terim schloss mit der süffisanten Bemerkung: «Und das ohne Prüfung der Identität...»

blick.ch


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. November 2005, 14:18 
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Zitat:
Denn die Sünde ist sooo nah: Das Grand Hôtel hat die Hausnummer 22. Die 21 ist ein Motel gleich über die Avenue des Bains. Und im Untergeschoss befindet sich die Bar «Brasil». Ein Lokal, in welchem gegen 20 kontaktfreudige Ladys auf mehr warten, als bloss Händchen zu halten...

Macht es diesen Türken bis sie nicht mehr laufen können. :mrgreen:


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. November 2005, 14:34 
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Wohnort: In der Brauerei
Neuer Referee für die Türkei
FIFA änderte nach türkischen Vorbehalten Besetzung für Barrage-Partie gegen die Schweiz

Zürich - Der Weltfußball-Verband (FIFA) hat für das Rückspiel der WM-Barrage am Samstag gegen die Schweiz den Schiedsrichter gewechselt. Anstelle des Spaniers Luis Medina Cantalejo pfeift nun der Belgier Frank De Bleekere die Partie im Sükrü-Saracoglu-Stadion.

Der türkische Verband hatte sich gegen die Nomination Cantalejos gewehrt, nachdem dieser im Champions-League-Spiel Schalke 04 - Fenerbahce Istanbul (2:0) zwei Spieler des Teams von Christoph Daum vom Platz gestellt hatte. Das Hinspiel am Samstag in Bern leitet nur der Slowake Lubos Michel. (APA/SIZ)


Die Türken scheinen ja richtig Bammel zu haben. Angsthasen!!! :twisted:


Prost :beer:


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